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EP 0 082 945 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.02.1986 Patentblatt 1986/07 |
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Anmeldetag: 12.11.1982 |
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Druckmaschine mit einem mit einer Antriebseinrichtung kuppelbaren Zylinder
Printing machine with a cylinder which can be coupled to a driving device
Machine à imprimer comportant un cylindre pouvant être accouplé à un dispositif d'entraînement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.12.1981 DE 8137709 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.1983 Patentblatt 1983/27 |
| (71) |
Anmelder: Albert-Frankenthal AG |
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D-67225 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- Weis, Anton
D-6143 Lorsch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, insbesondere Tiefdruckmaschine, mit mindestens
einem, über eine Kupplung mit einer Antriebseinrichtung kuppelbaren Zylinder, wobei
die Kupplung eine mittels der Antriebseinrichtung antreibbare, in radialer Richtung
nachgiebige Büchse aufweist, die einen zylinderseitige vorgesehenen Zapfen umgreift
und an diesen mittels eines auf der Büchse aufgenommenen, aus tellerrandförmig gegen
eine zur Drehachse lotrechte Radialebene schräg geneigten Ringen bestehenden Ringpakets
anpreßbar ist, das im Bereich einer Stirnseite in axialer Richtung abgestützt und
andererseits kraftbeaufschlagbar ist.
[0002] Eine Anordnung dieser Art ist aus der DE-A 2402101 bekannt. Bei dieser bekannten
Anordnung umfaßt die nachgiebige Büchse nicht nur den zylinderseitigen Zapfen, sondern
auch einen diesem koaxial gegenüberliegenden, mit der Antriebseinrichtung drehfest
verbundenen Zapfen. Beiden Zapfen ist jeweils ein Ringpaket zugeordnet. Diese beiden
Ringpakete sind an den voneinander abgewandten Seiten an stationären Ringflanschen
abgestützt und liegen mit den einander zugewandten Seiten an zwei Scheiben an, die
eine im Querschnitt keilförmige Ringnut begrenzen und mittels in diese Ringnut eindringender
Kugeln zur Beaufschlagung der beiden Ringpakete auseinandergefahren werden können.
Zur Betätigung der Kugeln ist eine auf einen Ringflansch aufgeschraubte Schraubmutter
mit konischem Kragen vorgesehen. Diese bekannte Anordnung erfordert ersichtlich einen
hohen Bedienungsaufwand zur Betätigung der Kupplung in Ein- bzw. Auskuppelrichtung,
da die mit den Kugeln zusammenwirkende Schraubmutter von Hand betätigt werden muß.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung ist darin zu sehen, daß hier die auf
die Ringpakete ausgeübte Kraft und damit die zur Herstellung einer drehschlüssigen
Verbindung zwischen Antriebseinrichtung und Zylinder wirksame Kraft vom Anzugsmoment
der auf die Kugeln wirkenden Schraubmutter abhängig ist, was im Hinblick auf erwünschte
konstante Verhältnisse ebenfalls negativ auf den Bedienungsaufwand durchschlägt. Als
weiterer Nachteil kommt hinzu, daß die bekannte Anordnung gemäß DE-A 24 02 101 auch
einen sehr hohen baulichen Aufwand erfordert. Diese Anordnung benötigt nämlich nicht
nur zwei den beiden Zapfen zugeordnete Ringpakete samt den diesen zugeordneten Abstütz-
und Verschiebeeinrichtungen, sondern auch eine sehr lange, den Abstand zwischen den
beiden Zapfen überbrückende und beide Zapfen auf ausreichender Länge umfassende, in
radialer Richtung nachgiebige Büchse, die im Bereich zwischen den beiden Zapfen zudem
noch auf Torrsion beansprucht wird. Hinzu kommt, daß sich bei der bekannten Anordnung
mit zwei einander gegenüberliegenden, in die nachgiebige Büchse eingreifenden Zapfen
auch eine sehr große Baulänge in axialer Richtung ergiebt.
[0003] Die US-A 4185539 zeigt eine Blockiereinrichtung für eine Welle oder eine Kolbenstange
mil einem die zu blokkierende Welle oder Stange umfassenden, geschlitzten Ring, der
eine konische Außenkontur aufweist und mit einem eine entsprechend konische innenkontur
aufweisenden Betätigungselement zusammenwirkt, das zur Bewirkung einer Blockierung
bzw. Freigabe der Welle bzw. Stange in axialer Richtung verschiebbar ist. Bei einer
Ausführung liegt dieses Betätigungselement einerseits an einer Tellerfeder an und
begrenzt andererseits einen mit einem Druckmittel beaufschlagbaren Druckraum. Hierdurch
wird zwar eine hohe Bedienungsfreundlichkeit erreicht. Die bekannte Anordnung gemäß
US-A 4185539 ermöglicht jedoch lediglich eine Blockierung einer Welle bzw. Stange,
jedoch keine Kupplung mit einem anderen bewegten Organ. Ganz abgesehen davon benötigt
diese bekannte Anordnung ein mit dem geschlitzten Ring zusammenwirkendes Betätigungselement,
was sich ebenfalls ungünstig auf den Bauaufwand auswirken kann.
[0004] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung
eingangs erwähnter Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, daß eine hohe Bedienungsfreundlichkeit
und gleichzeitig eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet sind.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kupplung ein drehschlüssig
mit der Antriebseinrichtung verbundenes Gehäuse aufweist, in welches der koaxial hierzu
angeordnete, zylinderseitig vorgesehene Zapfen eingreift und mit dem die den Zapfen
umfassende, in radialer Richtung nachgiebige Büchse verbunden ist und daß das auf
der Büchse aufgenommene, dem Zapfen zugeordnete Ringpaket auf der seiner axialen Abstützung
gegenüberliegenden Seite mittels einer Federanordnung beaufschlagbar ist, die entgegen
ihrer auf das Ringpaket wirkenden Kraft mittels eines im Gehäuse in axialer Richtung
verschiebbaren Kolben beaufschlagbar ist, der eine der federanordnung gegenüberliegende,
an eine Druckquelle anschließbare Druckkammer begrenzt.
[0006] Durch Druckbeaufschlagung des Kolbens ist das Ringpaket, das bei Beaufschlagung durch
die zugeordnete Federanordnung die Büchse zusammendrückt und damit eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem zylinderseitig vorgesehenen Zapfen und dem mit der Antriebseinrichtung
verbundenen Gehäuse herstellt, entlastbar und damit der zylinderseitig vorgesehene
Zapfen freigebbar. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergeben somit praktisch eine Schaltkupplung,
mit welcher die drehschlüssige Verbindung zwischen Gehäuse und Zapfen schnell, einfach
und zuverlässig lösbar bzw. herstellbar ist. Außerdem wird durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen sichergestellt, daß die auf das Ringpaket wirkende Axialkraft, die von diesem
in eine um ein Vielfaches höhere Radialkraft umgesetzt wird, bei jeder Betätigung
der Kupplung dieselbe Größe hat, was ebenfalls vorteilhaft auf die Zuverlässigkeit
und die Bedienungsfreundlichkeit durchschlägt. Außerdem ergeben die erfindungsgemäßen
Maßnahmen eine sehr kompakte Bauweise, wobei zudem der Außenumfang des zylindrischen
Gehäuses in vorteilhafter Weise als Bremstrommel bzw. Aufnahme für eine Bremstrommel
dienen kann.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des übergeordneten Maßnahmen kann das Gehäuse
zylinderseitig mit einem abnehmbar festgelegten Deckel versehen sein, an dem die den
Zapfen umgebende Büchse vorzugsweise durch Anformung befestigt ist. Hierdurch ist
eine zuverlässige Lagesicherung der Büchse bei gleichzeitig gewährleisteter, besonders
einfacher Ausführungsform sichergestellt.
[0008] Eine weitere besonders vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die Büchse
mit durchgehenden, von im Bereich ihres deckelseitigen Endes angeordneten Radialbohrungen
ausgehenden Schlitzen versehen ist, deren lichte Weite kleiner als der Durchmesser
der jeweils zugeordneten Bohrung ist. Hierdurch ergibt sich eine hohe Ausreißfestigkeit
im Bereich des Schlitzgrundes und damit eine hohe Standzeit des die Büchse aufweisenden
Bauteils.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zu bevorzugende Weiterbildungen der übergeordneten
Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
[0010] In der Zeichnung zeigen :
Figur 1 eine Teilansicht eines mit einer Antriebswelle gekuppelten Formzylinders einer
Tiefdruckmaschine und
Figur 2 einen Längsschnitt durch die Kupplung der Anordnung gemäß Fig. 1.
[0011] Der Aufbau und die Wirkungsweise einer Tiefdruckmaschine sind an sich bekannt und
bedürfen daher im vorliegenden Zusammenhang keiner näheren Erläuterung mehr. Der in
Fig. 1 als Ganzes mit 1 bezeichnete Formzylinder ist mit seinen Enden in Lagerschalen
2 aufgenommen, die zusammen mit dem Formzylinder 1 in zugeordnete Ausnehmungen der
Maschinenseitenwände 3 einführbar sind. Zum Antrieb des Formzylinders 1 ist eine Antriebswelle
4 vorgesehen, die mit dem Formzylinder 1 über ein Gelenk 5 und eine zum Ein- und Ausbau
des Formzylinders 1 lösbare Kupplung 6 verbunden ist.
[0012] Die Kupplung 6 besteht, wie Fig. 2 zeigt, aus einem mit der Antriebswelle 4 drehschlüssig
verbundenen, topfförmigen Gehäuse 7, in das ein an den Formzylinder 1 koaxial hierzu
angesetzter Zapfen 8 eingreift. Zur Bildung eines Anschlags ist im Bereich des Zapfenansatzquerschnitts
ein Bund vorgesehen. Das Gehäuse 7 und der Zapfen 8 bilden praktisch zwei Kupplungshälften,
die drehschlüssig aneinander festiegbar sind. Das Gehäuse 7 ist zylinderseitig mit
einem abnehmbaren Deckel 9 versehen, an den eine in das Gehäuseinnere hineinragende,
den Zapfen 8 umfassende Büchse 10 angeformt ist, die zur Bewerkstelligung einer radialen
Nachgiebigkeit mit zwei oder mehreren, axial verlaufenden, von ihrem freien Ende bis
zu im Bereich ihres deckelseitigen Ansatzquerschnitts vorgesehenen Radialbohrungen
11 sich erstreckenden Schlitzen 12 versehen ist. Der Durchmesser der Bohrungen 11
beträgt etwa 3 mm, die lichte Weite der Schlitze 12 etwa 1 mm. Die Bohrungen 11 stellen
sicher, daß die Schlitze 12 sich nicht durch Ausreißen des Materials im Bereich des
Schlitzgrundes vergrößern können. Die an den mit dem Gehäuse 7 verschraubten Deckel
9 angeformte Büchse 10 ist zur Übertragung eines Drehmoments vom Gehäuse 7 auf den
Zapfen 8 mittels eines auf ihrem Außenumfang aufgenommenen Ringpakets 13 an den zapfen
8 anpreßbar. Das Ringpaket 13 besteht aus mehreren, tellerrandförmig gegen eine zur
Kupplungsachse 14 lotrechte Radialebene geneigten, zu einem Paket zusammenvulkanisierten
Metallringen 15, die bei Beanspruchung in axialer Richtung die hierauf wirkende Axialkraft
etwa im Verhältnis 1 : 5 in eine Radialkraft umsetzen.
[0013] Zur Beaufschlagung des Ringpakets 13 ist eine hier aus zwei Tellerelementen bestehende,
im Gehäuse 7 angeordnete, die Büchse 10 umgebende Tellerfeder 16 vorgesehen. Zwischen
der Tellerfeder 16 und dem hiervon zu beaufschlagenden Ringpaket 13 ist ein verschiebbarer
Betätigungsring 17 angeordnet. Das Ringpaket 13 ist mittels eines dem Betätigungsring
17 gegenüberliegenden Anschlags in axialer Richtung gesichert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist hierzu ein Anschlagring 18 vorgesehen, der an einen in eine zugeordnete Nut der
Büchse 10 eingreifenden Spannring 19 abgestützt ist. Der Betätigungsring 17 und insbesondere
der Anschlagring 18 können zur Erzielung einer hohen Formstabilität und Abriebfestigkeit
aus gehärtetem Material bestehen. Die Ringe 15 des Ringpakets 13 sind im dargestellten
Ausführungsbeispiel mit ihrem äußeren Umfang zum Betätigungsring 17 hin geneigt. Zur
Vermeidung eines Festfressens des im Bereich der radial inneren Kante des Anschlagrings
18 an diesem anliegenden Ringpakets 13 und zur Gewährleistung einer exakten Lagesicherung
ist der aus gehärtetem Material bestehende Anschlagring 18 mit scharfen, ungebrochenen
Kanten versehen. Das Ringpaket 13 ist mittels eines im Gehäuse 7 in axialer Richtung
verschiebbar angeordneten Kolbens 20 entlastbar, mittels dessen die Tellerfeder 16
entgegen der auf das Ringpaket 13 ausgeübten Kraft zusammendrückbar ist. Der Kolben
20 begrenzt eine Druckkammer 21, die zum Verschieben des Kolbens 20 entgegen der von
der Tellerfeder 16 ausgeübten Kraft mit einem Druckmittel beaufschlagbar ist. Hierzu
ist in der dem Kolben 20 benachbarten Gehäusestirnwand eine zentral angeordnete Gewindebohrung
22 vorgesehen, an die eine hier lediglich durch ihren Anschlußnippel angedeutete,
zu einer Druckquelle führende Versorgungsleitung 23 anschließbar ist. Die Versorgungsleitung
23 kann zentral durch das Gelenk 5 und die Antriebswelle 4 hindurchgeführt sein, deren
dem Gelenk 5 gegenüberliegendes Ende mit einer als Drehverbindung ausgebildeten Druckmittelzuführung
versehen sein kann. Als Druckmittel zur Beaufschlagung der Druckkammer kann Druckluft
oder vorzugsweise ein Hydraulikmittel Verwendung finden.
[0014] Der Kolben 20 ist im Bereich seiner von der Druckkammer 21 abgewandten Stirnseite
mit einer Sackbohrung 24 versehen, welche das Ringpaket 13 und den dieses aufnehmenden
Bereich der Büchse 10 und des Zapfens 8 aufnimmt. Die von der Druckkammer 21 abgewandte
Stirnseite des Kolbens 20 ist an den Betätigungsring 17 anstellbar. Der Durchmesser
der Tellerfeder 16 ist wesentlich größer als der Durchmesser des Ringpakets 13. Dasselbe
gilt für den Betätigungsring 17. Zur Anpassung an diese radiale Weite ist der Kolben
20 federseitig mit einem Randflansch 25 versehen. Die zur Aufnahme des Kolbens 20
im Gehäuse 7 vorgesehene Bohrung ist dementsprechend abgestuft. Zur Abdichtung des
radial äußeren Kolbenumfangs gegenüber der zugeordneten Gehäusebohrung können einer
oder mehrere, am Umfang des Kolbens 20 angeordnete Dichtringe 26 vorgesehen sein.
Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Be- und Entlüftung des durch die Gehäusestufe
gebildeten, von der Druckkammer 21 abgesetzten Bohrungsabschnitt ist die Gehäusewandung
mit einer Entlüftungsbohrung 27 versehen. Die Spannung der Tellerfeder 16 ist mittels
einer Stelleinrichtung einstellbar, die einen dem Betätigungsring 17 gegenüberliegenden
Stellring 28 aufweist, der an im Bereich des Gehäusedeskels 9 vorgesehenen Stellschrauben
29 abgestützt ist. Dies ermöglicht auch einen Ein- und Ausbau des Ringpakets 13 und
der Tellerfeder 16 in spannungslosem Zustand.
[0015] In der der Fig. 2 zugrunde liegenden Stellung des Kolbens 20 ist die Tellerfeder
16 zusammengeschoben und damit das Ringpaket 13 entlastet. Die Büchse 10 ist dabei
vom Zapfen 8 gelöst, so daß dieser bei der Entnahme des zugehörigen Zylinders 1 aus
dem Gehäuse 7 herausgefahren werden kann. Der Hub des Kolbens 20 wird dabei einfach
durch die vordere Stirnseite der Büchse 10 begrenzt. Zur Zentrierung des gelenkig
mit der Antriebswelle 4 verbundenen Gehäuses 7 bei herausgefahrenem Zapfen 8 ist,
wie Fig. 1 am besten erkennen läßt, eine das Gelenk 5 übergreifende, an der Antriebswelle
4 befestigte Büchse 30 vorgesehen, die mit ihrem von der Antriebswelle 4 abgewandten
Stirnrand das Gehäuse 7 übergreift, das einen der Büchse 30 zugeordneten, angedrehten
Bund 31 aufweisen kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Büchse 30 als
Bremstrommel einer zum Abbremsen des Formzylinders 1 vorgesehenen Bremse ausgebildet,
die mit in einem am antriebswellenseitigen Getriebekasten 32 befestigten Ringgehäuse
33 angeordneten, vorzugsweise durch Druckluft betätigbaren Bremsbacken 34 versehen
ist. Die Verwendung der Bremstrommel als Zentrierbüchse ergibt eine sehr kompakte
Bauweise. Zur Übertragung des Drehmoments von der Antriebswelle 4 auf das Gehäuse
7 sind wellenseitig und gehäuseseitig angeflanschte Laschen 35 vorgesehen, die über
jeweils einen Gelenkbolzen 36 mit einem im Querschnitt H-förmigen Mitnehmerelement
37 verbunden sind. Diese gelenkige Verbindung ermöglicht den Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
1. Druckmaschine, insbesondere Tiefdruckmaschine mit mindestens einem über eine Kupplung
mit einer Antriebseinrichtung kuppelbaren Zylinder (1), wobei die Kupplung eine mittels
der Antriebseinrichtung antreibbare, in radialer Richtung nachgiebige Büchse (10)
aufweist, die einen zylinderseitig vorgesehenen Zapfen (8) umgreift und an diesen
mittels eines auf der Büchse (10) aufgenommenen, aus tellerrandförmig gegen eine zur
Drehachse lotrechte Radialebene schräg geneigten Ringen (15) bestehenden Ringpakets
(13) anpreßbar ist, das im Bereich einer Stirnseite in axialer Richtung abgestützt
und andererseits Kraftbeaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
ein drehschlüssig mit der Antriebseinrichtung verbundenes Gehäuse (7) aufweist, in
welches der koaxial hierzu angeordnete, zylinderseitig vorgesehene Zapfen eingreift
und mit dem die den Zapfen (8) umfassende, in radialer Richtung nachgiebige Büchse
(10) verbunden ist und daß das auf der Büchse (10) aufgenommene, den Zapfen (8) zugeordnete
Ringpaket (13) auf der seiner axialen Abstützung genüberliegenden Seite mittels einer
Federanordnung (16) beaufschlagbar ist, die entgegen ihrer auf das Ringpaket (13)
wirkenden Kraft mittels eines im Gehäuse (7) in axialer Richtung verschiebbaren Kolbens
(20) beaufschlagbar ist, der eine der Federanordnung gegenüberliegende, an eine Druckquelle
anschließbare Druckkammer (21) begrenzt.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) zylinderseitig
mit einem abnehmbar festgelegten Deckel (9) versehen ist, an dem die den Zapfen (8)
umgebende Büchse (10) befestigt, vorzugsweise angeformt, ist die mit durchgehenden,
von im Bereich ihres deckelseitigen Ansatzquerschnitts angeordneten Bohrungen (11)
ausgehenden Schlitzen (12) versehen ist, deren lichte Weite kleiner als der Bohrungsdurchmesser
ist.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringpaket
(13) auf der der Federanordnung (16) gegenüberliegenden Seite an einem aus gehärtetem
Material bestehenden, auf der Büchse (10) aufgenommenen, vorzugsweise mit ungebrochenen
Kanten versehenen Anschlagring (18) abgestützt ist.
4. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (20) im Bereich seiner von der Druckkammer (21) abgewandten Stirnseite
eine Sackbohrung (24) aufweist, die das Ringpaket (13) und das diesem zugeordnete
Ende der Büchse (10) und des Zapfens (8) aufnimmt.
5. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federanordnung aus einer gegenüber dem Ringpaket (13) radial erweiterten Tellerfeder
(16) besteht, die an einen über das Ringpaket (13) und die diesem benachbarte Kolbenstirnseite
sich erstreckenden Betätigungsring (17) anliegt.
6. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (20) im Bereich seiner dem Betätigungsring (17) zugewandten Stirnseite
einen Randflansch (25) und das Gehäuse (7) eine dem Kolben (20) zugeordneten, abgestufte
Bohrung aufweisen.
7. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise durch eine Tellerfeder (16) gebildete Federanordnung mittels
einer im Bereich der benachbarten Gehäusestirnseite angeordneten, vorzugsweise durch
einen an Stellschrauben (29) abgestützten Stellring (28) gebildeten Stelleinrichtung
einstellbar ist.
8. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Kolben (20) begrenzte Druckkammer (21) über eine koaxial zur Kupplungsachse
(14) in der zugeordneten Gehäusestirnwand vorgesehene Bohrung (22) mit einem Druckmittel
beaufschlagbar ist.
9. Druckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (7) der Kupplung mittels eines Fluchtungsfehler ausgleichenden Gelenks
(5) mit einer Antriebseinrichtung (Antriebswelle 4) verbunden ist, die vorzugsweise
mit einer Bremseinrichtung (30, 34) versehen ist.
10. Druckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (5) von
einer antriebswellenseitig festgelegten, einen Zentrierbund der zugewandten Stirnseite
des Gehäuses (7) der Kupplung übergreifenden Trommel (30) umfaßt ist, die als Bremstrommel
ausgebildet ist.
1. In a printing machine, in particular a photogravure printing machine with at least
one cylinder (1) which can be coupled with a driving mechanism by means of a clutch,
whereby the clutch has a bushing (10) drivable by means of the driving mechanism and
flexible in radial direction, which embraces a pivot (8) provided on the side of the
cylinder and which can be pressed against it by means of a ring pack (13) placed on
the bushing (10) and consisting of rings (15) inclined like rims of plates towards
a radial plane vertical to the axis of rotation, which in the area of a front side
is supported in axial direction and on the other side can be acted upon by force,
characterized in that the clutch has a casing (7) turningly connected with the driving
mechanism, into which engages the pivot (8) arranged coaxially herewith and provided
on the side of the cylinder, and with which is connected the bushing (10) embracing
the pivot (8) and flexible in radial direction, and that the ring pack (13) placed
on the bushing (10) and attributed to the pivot (8) can, on the side facing its axial
support, be acted upon by means of a spring mechanism (16) which, against its force
acting on the ring pack (13), can be acted upon by means of a piston (20) movable
inside the casing (7) in axial direction, which bounds a pressure chamber (21) placed
opposite the spring mechanism (16) and connectable with a source of pressure.
2. A printing machine as claimed in claim 1 characterized in that the casing (7),
on the side of the cylinder, has a removably fastened cover (9) onto which is fastened,
preferably moulded, the bushing (10) embracing the pivot (8), which is provided with
through slits (12) originating at bores (11) arranged in the area of its attachment
cross section on the side of the cover, the inside diameter of which is smaller than
the diameter of the bore.
3. A printing machine as claimed in claim 1 or claim 2 characterized in that the ring
pack (13), on the side facing the spring mechanism (16), is supported on a check ring
(18) which consists of hardened material, is placed on the bushing (10), and is preferably
provided with non-chamfered edges.
4. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 3 characterized
in that the piston (20), in the area of its front side facing away from the pressure
chamber (21), has a blind- end bore (24) which contains the ring pack (13) and the
end of the bushing (10) and of the pivot (8) attributed to it.
5. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 4 characterized
in that the spring mechanism consists of a cup spring (16) radially enlarged as against
the ring pack (13), which rests against an actuating ring (17) reaching over the ring
pack (13) and the adjacent front side of the piston.
6. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 5 characterized
in that the piston (20), in the area of its front side facing the actuating ring (17),
has a lateral flange (25), and that the casing (7) has a graded bore attributed to
the piston (20).
7. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 6 characterized
in that the spring mechanism preferably made up by a cup spring (16) can be adjusted
by means of an adjusting mechanism arranged in the area of the adjacent front side
of the casing and preferably made up by an adjusting ring (28) supported on adjusting
screws (29).
8. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 7 characterized
in that the pressure chamber (21) bounded by the piston (20) can be acted upon by
a pressure medium via a bore (22) provided in the attributed front side of the casing
coaxially to the axis (14) of the clutch.
9. A printing machine as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 8 characterized
in that the casing (7) of the clutch is connected, by means of a joint (5) counterbalancing
misalignments, with a driving mechanism (driving shaft 4) which is preferably provided
with a brake mechanism (30, 34).
10. A printing machine as claimed in claim 9 characterized in that the joint (5) is
embraced by a drum (30) which is fastened on the side of the driving shaft, overlaps
a spigot of the front side of the casing (7) of the clutch facing it, and is in the
form of a brake drum.
1. Machine à imprimer, particulièrement une presse en creux, équipée d'au moins un
cylindre (1) pouvant être accouplé à un dispositif d'entraînement, où l'accouplement
présente une fourrure radialement élastique (10) qui peut être actionnée par un dispositif
d'entraînement et entoure un tourillon (8) prévu côté cylindre et qui peut être serrée
sur ce tourillon au moyen d'un paquet d'anneaux (13) monté sur la fourrure et composé
d'anneaux (15) inclinés comme des bords d'assiettes dans un plan radial perpendiculaire
à l'axe de rotation, lequel paquet trouve axialement appui dans la zone d'une face
frontale et peut par ailleurs être sollicité par des forces, caractérisée en ce que
l'accouplement présente une enveloppe (7) adhérant et tournant solidairement avec
le dispositif d'entraînement dans laquelle pénètre le tourillon prévu du côté du cylindre
et disposé coaxialement et avec lequel la fourrure (10) radialement élastique entourant
le tourillon (8) est reliée et en ce que le paquet d'anneaux (13) associé au tourillon
(8) et placé sur la fourrure (10) peut être mis en charge du côté de son appui axial
au moyen d'un dispositif à ressort (16) qui peut être quant à lui comprimé par un
piston (20) pouvant se déplacer axialement dans l'enveloppe (7) dans le sens opposé
à sa force agissant sur le paquet d'anneaux (13), piston qui délimite une chambre
de compression (21) opposée au dispositif à ressort et pouvant être raccordée à une
source de pression.
2. Machine à imprimer selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'enveloppe
(7) est munie côté cylindre d'un couvercle (9) amovible auquel est fixée, de préférence
par formage, la fourrure (10) entourant le tourillon (8) qui est munie de fentes (12)
prenant naissance dans des alésages (11) disposés dans la zone de sa section rapportée
côté couvercle, fentes dont le diamètre intérieur est inférieur au diamètre des alésages.
3. Machine à imprimer selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le paquet
d'anneaux (13) s'appuie du côté opposé au dispositif à ressort (16) sur un anneau
de butée (18) en matériau trempé qui est placé sur la fourrure (10) et dont les arêtes
ne sont de préférence pas cassées.
4. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 3, caractérisée
en ce que le piston (20) présente dans la zone de sa face frontale opposée à la chambre
de compression (21) un trou borgne (24) qui reçoit le paquet d'anneaux (13) ainsi
que l'extrémité correspondante de la fourrure (10) et du tourillon (8).
5. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisée
en ce que le dispositif à ressort se compose d'une rondelle-ressort (16) radialement
étendue par rapport au paquet d'anneaux (13) qui pose sur un anneau de commande (17)
qui s'étend au-dessus du paquet d'anneaux (13) et de la face frontale voisine du piston.
6. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 5, caractérisée
en ce que le piston (20) présente une bride de bordure (25) dans la zone de sa face
frontale proche de l'anneau de commande (17) et en ce que l'enveloppe (7) présente
un alésage à gradins correspondant au piston (20).
7. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisée
en ce que le dispositif à ressort constitué de préférence par une rondelle-ressort
(16) peut être réglé au moyen d'un dispositif de réglage formé par un anneau de réglage
(28) posant de préférence sur des vis de réglage (29) et placé dans la zone de la
face frontale voisine de l'enveloppe.
8. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 7, caractérisée
en ce que la chambre de compression (21) délimitée par le piston (20) peut être mise
sous pression au moyen d'un fluide de pression par l'intermédiaire d'un alésage (22)
pratiqué coaxialement à l'axe de l'accouplement (14) dans la paroi frontale de l'enveloppe
correspondante.
9. Machine à imprimer selon l'une des revendications précédentes 1 à 8, caractérisée
en ce que l'enveloppe (7) de l'accouplement est reliée au moyen d'une articulation
(5) compensant les erreurs d'alignement à un dispositif d'entraînement (arbre d'entraînement
4) qui est de préférence muni d'un dispositif de freinage (30, 34).
10. Machine à imprimer selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'articulation
(5) est entourée par un tambour (30), configuré comme un tambour de frein, placé du
côté de l'arbre d'entraînement et recouvrant une collerette de centrage de la face
frontale de l'enveloppe (7) de l'accouplement qui lui fait face.

