[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schublade gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei den bekannten Schubladen kommen verschiedene Arten von Querteilern zum Einsatz,
die, nach der Art ihrer Halterung in der Gebrauchsstellung, generell in zwei Gruppen
eingeteilt werden können.
[0003] Bei den Querteilern der einen Gruppe ist das Teilerblatt an beiden Enden jeweils
an den einander gegenüberliegenden Tragwänden, zwischen denen es angeordnet ist, festgehalten,
während es demgegenüber bei den Querteilern der anderen Gruppe nur an einem Ende der
beiden Tragwände festgelegt ist.
[0004] Eine konstruktiv sehr einfache bekannte Ausführung eines Querteilers der erstgenannten
Gruppe ist der sogenannte Steckteiler. Er greift an beiden Enden in Rasterungen ein,
die sich jeweils entlang der gegenüberliegenden, zueinander parallelen Tragwänden
der Schublade erstrecken. Zum Umsetzen des Steckteilers muß dieser aus der Rasterung
nach oben herausgezogen und an der neuen Stelle wieder von oben her in die Rasterung
eingesteckt werden. Für diese Manipulation werden beide Hände benötigt. Meistens wird
die Notwendigkeit des Umsetzens eines Querteilers erst beim Einbringen von Ware in
die Schublade festgestellt. Diese Ware muß bei Schubladen mit Steckteilemvorher aus
der Hand gelegt werden.
[0005] Zu den Querteilern der oben an zweiter Stelle genannten Gruppe gehören die bekannten
sogenannten Schiebeteiler. Diese zeichnen sich ebenfalls durch eine relativ einfache
Konstruktion aus und sind besonders bedienungsfreundlich. Bei ihnen ist das Teilerblatt
nur an einem Ende mit einer Halterung versehen, die reiterartig auf die Tragwand aufgesteckt
wird und im aufgesteckten Zustand mit einer Hand in jede gewünschte Längsposition
entlang der Tragwand verstellt werden kann. Das Festhalten an der Tragwand besorgt
in der jeweils eingestellten Position je nach bekannter Ausführung eine eingebaute,
unter Verschiebekräften von der Ware auf das Teilerblatt klemmend an der Tragwand
wirkende Selbsthemmung oder eine an der Halterung vorgesehene, mit einer Rasterung
od.dgl. an der Tragwand zusammenarbeitende Stopsicherung, die mit der gleichen Hand,
mit der der Querteiler verstellt wird, entriegelbar ist.
[0006] Wegen der nur einseitigen Halterung liegt die Grenze der Widerstandsfähigkeit der
Schiebeteiler gegen von der Ware auf sie ausgeübte Kräfte zum freien Ende des Teilerblattes
hin niedriger als bei Querteilern, bei denen das Teilerblatt an beiden Enden festgehalten
ist. Das Letztere gilt allerdings für die bekannten Steckteiler nicht in Bezug auf
die ganze Länge des Teilerblattes. Aus Gründen möglichst optimaler Raumausnutzung
können die Nuten der Rasterungen für die beide
4/Teilerblattenden nämlich nicht beliebig tief ausgeführt werden, weil sie sonst an
den gegenüberliegenden Tragwänden in den dazwischen befindlichen Nutzraum hinein zu
viel Platz beanspruchen, der für den Nutzraum verloren ist. Die demgemäß üblichen
Rasterungen mit Nuten von relativ geringer Tiefe lassen aber das Teilerblatt leicht
an dem einen und/oder anderen Ende herausspringen, wenn es sich unter dem Druck der
Ware bei einem Stoß durchbiegt, wogegen ihm von der Rasterung her, in die das Teilerblatt
aus Gründen leichter Einschiebbarkeit mit viel Spiel eingreift, kein nennenswerter
Widerstand entgegengesetzt wird.
[0007] Da die in einer Schublade aufzubewahrenden Kleinteile, insbesondere die Arzneimittel
in Arzneimittelschränken, in der weit überwiegenden Anzahl nicht schwer sind, sind
die Kräfte, die sie auf das Teilerblatt ausüben, auch nicht übermäßig groß, so daß
der Schiebeteiler dank seiner hohen Bedienungsfreundlichkeit bei einfacher Konstruktion
für den Regelfall der am besten geeignete Querteiler ist.
[0008] Beim verbreiteten Einsatz von Schubladen mit Schiebeteilern wurde das Problem der
begrenzten Widerstandsfähigkeit gegen Verschiebekräfte in Verbindung mit den seltener
vorkommenden besonders schweren Waren dadurch gelöst, daß diese von leichten Kleinteilen
getrennt an anderer Stelle aufbewahrt wurden. Dies hatte jedoch den Nachteil, daß
eine alle, z.B. in Apotheken vorkommenden, Waren erfassende, streng alphabetische
Einordnung nicht möglich war.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schublade zu schaffen, die unter Beibehaltung
des Schiebeteilers mit seinen Vorteilen als Querteiler für den durch kleines Gewicht
der Ware gekennzeichneten Normalfall auch die kräftemäßig voll beherrschte Einsortierung
von schweren Waren ermöglicht.
[0010] Die vorgenannte Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs
1 genannten Merkmale gelöst.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Schublade kann der Querteiler je nach Bedarf entweder als
Schiebeteiler oder als Steckteiler eingesetzt werden. In der Funktion als Schiebeteiler
arbeitet er wie die bekannten Schiebeteiler mit allen Vorteilen von diesen, aber auch
mit dem Nachteil, daß seine Widerstandsfähigkeit gegen bei Stößen von der Ware auf
ihn ausgeübte Kräfte insbesondere zum Teilerblattende hin nur begrenzt ist. In der
Funktion als Steckteiler wird dieser Nachteil bei der erfindungsgemäßen Schublade
beseitigt, wobei hinzukommt, daß die Steckteilerfunktion gegenüber den bekannten Steckteilern
dadurch ganz erheblich verbessert ist, daß in der Steckteiler-Funktion der Querteiler
bei der erfindungsgemäßen Schublade an einem Ende von der Schiebeteiler-Funktion her
durch die Halterung über eine wesentlich bessere Verbindung zu der Tragwand an einem
der beiden Enden des Teilerblattes verfügt, die weit in das Teilerblatt hinein Durchbiegungen
des Teilerblattes Widerstand entgegensetzt, der sich bis zu dem nach Steckteilerart
in eine Rasterung eingreifenden Teilerblattende hin auswirkt. In seiner Funktion als
Steckteiler wirkt der Querteiler bei der erfindungsgemäßen Schublade somit auch großen
Kräften von der Ware her mit größerer Sicherheit entgegen und neigt nicht, wie das
bei den bekannten Steckteilern der Fall ist, zum Herausspringen, selbst wenn die Rasterung
aus den oben genannten Gründen nicht tief ist.
[0012] Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Weiterbildungen des Gegenstandes des Hauptanspruchs.
Die besonderen Vorzüge dieser Weiterbildungen werden im einzelnen in der nachstehenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind und
an denen die Erfindung noch näher erläutert wird, dargelegt.
[0013] In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführung der Schublade in schematischer Darstellung im Schnitt
senkrecht zur Längsausdehnung und Schubrichtung der Schublade mit in Schiebeteilerstellung
befindlichem Querteiler,
Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Abwandlung der Ausführung nach Fig. 1 und 2 in der Fig. 1 entsprechender
Darstellung,
Fig. 4 die Ausführung nach Fig. 1 bis 3 in den Fig. 1 und Fig. 3 entsprechender Darstellung,
jedoch mit in Steckteilerstellung befindlichem Teilerblatt,
Fig. 5 eine zweite Ausführung der Schublade in schematischer, perspektivischer Darstellung
sowie im Schnitt quer zur Längsausdehnung und Schubrichtung mit in Schiebeteilerstellung
befindlichem Querteiler,
Fig. 6 die Ausführung nach Fig. 5 schematisch im Schnitt senkrecht zur Längsausdehnung
und Schubrichtung mit in Steckteilerposition befindlichem Teilerblatt des Querteilers,
Fig. 7 eine dritte Ausführung der Schublade schematisch im Schnitt senkrecht zur Längsausdehnung
und Schubrichtung mit in Schiebeteilerstellung (ausgezogen) bzw. in Steckteilerstellung
(gestrichelt) befindlichem Querteiler, und
Fig. 8 eine vierte Ausführung der Schublade schematisch im Schnitt senkrecht zur Längsausdehnung
und Schubrichtung der Schublade mit einem am Teilerblatt verstellbaren Reiter anstelle
von unterschiedlichen Positionen des Teilerblatts relativ zur Halterung und/oder Tragwand.
[0014] In allen Figuren der Zeichnung ist von einerSchublade mit mehreren, in Schubrichtung
nebeneinander zwischen längslaufenden, parallelen Tragwänden befindlichen Aufbewahrungsräumen
nur der für den Betrachter der Zeichnung linke Teil, und auch dieser in der Draufsicht
und der perspektivischen Ansicht nur über ein Stück seiner Länge, dargestellt, wobei
die linke Tragwand eine Seitenwand der Schublade und die rechte eine starre Zwischenwand
ist.
[0015] In der Zeichnung sind jeweils die Seitenwand mit 1, die Zwischenwand mit 2, der Schubladenboden
mit 3, der Querteiler mit 4, dessen Halterung mit 5 und dessen Teilerblatt mit 6 bezeichnet.
Die Halterung 5 ist jeweils reiterartig auf die Tragwand 1 aufgesteckt und bei allen
Ausführungen in noch zu beschreibender Weise in der eingestellten Position gegen unbeabsichtigtes
Verschieben längs der Tragwand, gegen unbeabsichtigtes Abziehen von der Tragwand und
gegen Kippen um eine zur Tragwand senkrechte Achse gesichert und überträgt diese Sicherung
auf das ihr benachbarte Teilerblattende über einen wesentlichen Höhenbereich, der
hier mehr als die Hälfte der Höhe des Teilerblatts beträgt. Sofern nur diese Kipp-,
Lage- und Abzieh-Sicherung wirksam ist, bildet der Querteiler 4 einen reinen Schiebeteiler,
der mit einer Hand, ggf. nach Lösen einer zusätzlichen Stopsicherung, entlang der
Tragwand 1, auf dieser geführt, verstellbar ist und seine eingestellte Lage unter
den im Normalfall von Kleinteilen mäßigen Gewichts auf sein Teilerblatt 6 ausgeübten
Kräften ausschließlich vermittels der Halterung 5 beibehält. Zu einer Kraftäußerung
der Kleinteile auf das Teilerblatt kommt es z.B., wenn die Schublade aufgezogen oder
zugestoßen und dann an den üblichen Endanschlägen plötzlich angehalten wird. Die Kleinteile
haben dann das Bestreben, sich mit unverminderter Geschwindigkeit weiterzubewegen,
woran sie von dem Teilerblatt 6 unter Kraftübertragung auf dieses gehindert werden.
über das Teilerblatt werden die Kräfte in die Halterung eingeleitet und von diesem
wiederum in die Tragwand 1 übertragen. Die vorgesehenen Lage- und Kippsicherung verhindert,
daß sich die Halterung unter solchen, vom Teilerblatt kommenden Kräften längs der
Tragwand 1 verschieben und dieser gegenüber kippen kann, so daß auch das Teilerblatt
seine Lage beibehält. Wenn die von der Ware ausgeübten Kräfte zu groß werden, was
bei übermäßig schweren Gegenständen der Fall ist, werden das gewöhnlich elastisch
biegsame Teilerblatt und die Halterung sehr stark beansprucht. Es kann dann zu Biege-
und Verwindungsbrüchen am Teilerblatt und/oder an der Halterung kommen oder auch nur
dazu, daß Ware am freien Ende des sich stark durchbiegenden Teilerblattes 6 vorbei
in das benachbarte Fach gelangt, das sich auf der anderen Seite des Querteilers befindet.
Schließlich ist auch die Möglichkeit gegeben, daß bei übermäßiger Kraftäußerung auf
das Teilerblatt 6 die Lage- und Kippsicherung der Halterung versagt und der gesamte
Querteiler mit der Ware entlang der Tragwand 1 in das benachbarte Fach hinein verschoben
wird, was wiederum bewirken kann, daß auch der nächste Querteiler versagt oder beschädigt
wird.
[0016] Um die vorgenannten Gefahren für die Querteiler und deren Funktion zu beseitigen,
haben vorzugsweise alle Querteiler, die den Raum zwischen zwei Tragwänden in rechteckige
Fächer meist unterschiedlicher Länge in Schubrichtung der Schublade unterteilen, jeweils
für ihr Teilerblatt noch eine weitere sogenannte Steckteilerstellung, in der das Teilerblatt
in seiner eingestellten Position längs der Tragwände 1 und 2 zusätzlich zu der von
der zugehörigen Halterung 5 vermittelten Sicherung auch an seinem von der Halterung
abgelegenen Ende gegen Verschieben parallel zu den Tragwänden 1 und 2 zwangsweise
gesichert ist.
[0017] Diese Steckteilerposition kann z.B. auf die in Verbindung mit der nachstehenden Schilderung
von Ausführungsbeispielen erläuterten Weise erzielt werden.
[0018] Bei der ersten Ausführung gemäß Fig. 1-Fig. 4 ist die relative Gebrauchsstellung
zwischen Teilerblatt und Halterung dadurch unveränderbar, daß das Teilerblatt 6 mit
der Halterung 5 untrennbar verbunden ist, mit dieser z.B. aus einem Stück besteht.
[0019] Die Halterung 5 ist, in Längsrichtung der Tragwand 1 gesehen, relativ breit, und
das Teilerblatt 6 kann ihr mittig oder auch an dem einen oder anderen Ende angesetzt
sein, so daß Halterung und Teilerblatt zusammen ein T bzw. L bilden. Die Halterung
weist einen in der Gebrauchsstellung des Querteilers 4 an der Oberkante der Tragwand
1 zur Anlage kommenden Steg 7 auf, von dem nach unten drei Schenkel 8, 9, 10 abzweigen,
von denen der vom Teilerblatt 6 abgelegene äußerste (10) als Kartentasche (siehe Fig.
2) ausgeführt ist. Die Schenkel 8, 9, 10 bilden zwischen sich zwei quer zur Tragwand
1 gegeneinander versetzte Aufnahmenuten, und zwar eine dem Teilerblatt 6 benachbarte
11 und eine davon weiter entfernte 12. Jede dieser Nuten 11 und 12 vermag die Tragwand
1 mit Gleitpassung aufzunehmen.
[0020] Von oben her ein Stück abwärts ist die Tragwand 1 verdickt ausgeführt, so daß am
Übergang zu dem unteren dünneren Teil auf jeder Seite von ihr ein zum Schubladenboden
3 paralleler Absatz 13, 14 entsteht, der jeweils von einem zugehörigen Gegenabsatz
15 bzw. 16 unten am Schenkel 8 bzw. 10 der Halterung untergriffen wird, wenn die Tragwand
1 in der entsprechenden Nut 11 bzw. 12 der Halterung 4 aufgenommen ist. Jedes Paar
aus einem Absatz 13 oder 14 und einem Gegenabsatz 14 bzw. 15 verleiht der Halterung
auf der Tragwand 1 eine Gleitführung und ergibt gleichzeitig eine zusätzliche Kippsicherung.
[0021] Der äußerste Halterungsschenkel 10 ist an seinem unteren Ende mit Eingriffelementen
17 versehen, die in Lücken zwischen Zähnen od.dgl. einer von der Tragwand 1 auswärts
vorragenden, sich längs der Tragwand 1 etwa parallel zum Boden 3 erstreckenden Rasterung
18 einzutreten vermögen. Eine weitere, sich parallel zum Boden 3 erstreckende Rasterung
19 ist im Abstand vom Boden 3 auf der dem Teilerblatt 6 zugewendeten Seite der Tragwand
2 angeordnet. Die Lücken in dieser Rasterung sind so breit, daß das Teilerblatt 6
mit einemEndbereich 20 in sie eintreten kann. Eine der Rasterung 19 entsprechende
Rasterung ist auch auf der anderen Seite der Tragwand 2 für die Teilerblätter von
Querteilern vorhanden, die den Raum rechts von der Tragwand 2 in Fächer unterteilen
und, wie der Querteiler 4, auf einer weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten
Tragwand geführt und gehalten sind.
[0022] Das Teilerblatt 6 ist so lang, daß sein Endbereich 20 gerade von der Rasterung 19
frei ist, wenn die Halterung 4 mit der dem Teilerblatt 6 benachbarten Nut 11 auf die
Tragwand 1 aufgesteckt ist. In dieser Position der Halterung gegenüber der Tragwand
1 befinden sich auch die Eingriffelemente 17 unten am Schenkel 10 der Halterung außer
Eingriff mit der Rasterung 18 an der Tragwand 1. Demzufolge kann der Querteiler 4
als reiner Schiebeteiler auf der Tragwand 1 mit Hilfe des Absatzes 13 und des Gegenabsatzes
15 geführt und gegen ungewolltes Abziehen nach oben gesichert durch Anfassen an der
Halterung 5 mit einer Hand leicht längs der Tragwand in jede gewünschte Position verschoben
werden. Ein von der Ware auf das Teilerblatt 6 im Abstand von der Tragwand 1 ausgeübter
Druck führt zu einem Klemmeffekt zwischen Halterung 5 und Tragwand 1, wodurch eine
Lagesicherung in der eingestellten Position gegeben ist. Das Teilerblatt 6 kann unter
einem Druck von der Ware auch nicht um eine zur Tragwand 1 senkrechte Achse kippen,
weil dies der Absatz 13 und der Gegenabsatz 15 verhindern.
[0023] Wenn demgegenüber die Halterung 5 mit der Nut 12 auf die Tragwand 1 aufgesteckt wird,
greifen sowohl die Eingriffelemente 17 in die Rasterung 18 als auch der Endbereich
20 des Teilerblattes 6 in die Rasterung 19 ein. Dadurch ist das Teilerblatt 6 beidseitig
festgehalten.
[0024] Aus der Schiebeteilerstellung gemäß Fig. 1 gelangt der Querteiler 4 in die Steckteilerstellung
gemäß Fig. 4 dadurch, daß er unter Lösung von Anschlag 13 und Gegenanschlag 15 durch
Anheben des Teilerblattes 6 von der Tragwand 1 abgenommen und dann von oben her wie
ein Steckteiler mit der Nut 12 wieder auf die Tragwand 1 aufgesetzt wird. Dabei kommen
auch der Anschlag 14 und der Gegenanschlag 16 zum Eingriff und bewirken die Kippsicherung
des Querteilers 4, die in Schiebeteilerstellung dem Anschlag 13 und dem Gegenanschlag
15 oblag. Eine zusätzliche Kippsicherung ergibt sich aus dem Eingriff der Eingriffelemente
17 in die Rasterung 18, wenn die Lücken in der Rasterung die Eingriffelemente 17 unten
am Schenkel 10 der Halterung eng aufnehmen.
[0025] In Fig. 3 ist eine Abwandlung der bisher besprochenen Ausführung dargestellt. Die
Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich in zweierlei Hinsicht von der vorbesprochenen.
Zum einen ist die Rasterung 18' in Richtung senkrecht zur Tragwand 1 etwas länger
ausgeführt als die Rasterung 18, so daß sie auch in der Schiebeteilerstellung des
Querteilers 4 mit den Enden ihrer Zähne od.dgl. in die Eingriffelemente 17 am unteren
Ende des äußeren Schenkels 10 hineinragt. Dadurch ist der Querteiler 4 auch in der
Schiebeteilerposition zwangsweise ohne Notwendigkeit eines Klemmeffektes in der längs
der Tragwand 1 eingestellten Position gesichert. Diese sog. Stop-Sicherung ist durch
Verschwenken des äußeren Schenkels 10 der Halterung 5 um den Stegteil über der Nut
12 mit der gleichen Hand lösbar, was dadurch erleichtert wird, daß der mittlere Schenkel
9 eine sich vom Steg 7 nach oben erstreckende Verlängerung 9' aufweist. Im übrigen
funktioniert die Halterung bei der Ausführung nach Fig. 3 in der gleichen Weise wie
in Verbindung mit der Ausführung nach Fig..1, 2 und 4 beschrieben.
[0026] Die zweite Abwandlung der Ausführung nach Fig. 3 gegenüber derjenigen nach Fig. 1,
2 und 4 besteht darin, daß eine weitere Rasterung 20 parallel zu den Tragwänden 1
und 2 etwa in der Mitte dazwischen längs des Bodens 3 vorgesehen ist und diese Rasterung
20 in der Schiebeteilerposition des Querteilers 4 eine Ausnehmung 21 an der Unterkante
des Teilerblattes 6 gegenübersteht, so daß die Rasterung in dieser Querteiler-Position
zum Teilerblatt 6 hin unwirksam ist. Wenn der Querteiler 4 jedoch in die der Fig.
4 entsprechende Steckteiler-Stellung gebracht wird, greift das Teilerblatt 6 an der
Unterkante mit dem neben der Ausnehmung 21 befindlichen Bereich 22 in die Rasterung
20 ein, so daß das Teilerblatt 6 in der Steckteiler-Stellung des Querteilers 4 auch
etwa in der Mitte zwangsweise gegen Verschieben unter einem von der Ware kommenden
Druck zusätzlich gesichert ist. In Fig. 4 ist dies durch gestrichelte Linien dargestellt.
[0027] Bei den Ausführungen nach Fig. 1 - Fig. 4 ist auf der Höhe der Rasterung 19 in der
der Halterung 5 zugewendeten Seitenkante des Teilerblattes 6 eine der Tiefe der Rasterung
19 entsprechende Ausnehmung 23 vorgesehen, die es ermöglicht, im Bedarfsfalle den
Querteiler 4 auch auf die Tragwand 2 in der besprochenen Weise aufzustecken.
[0028] Die Ausführung nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 1 -
Fig. 4 im wesentlichen dadurch, daß die Halterung 5 nur eine einzige Aufnahmenut 24
für die Tragwand 1 und damit auch stets die gleiche Position quer zur Tragwand 1 aufweist.
Dafür ist das Teilerblatt 6 über eine bei 25 angedeutete Schnappverbindung mit der
Halterung 5 lösbar verbunden, so daß es von dieser abgenommen und in einerum 180°
gedrehten Stellung wieder angebracht werden kann. Eine der Rasterung 19 bei Fig. 1
- Fig. 4 entsprechende Rasterung 26 ist hier an der Tragwand 2 entlang des Bodens
3 angeordnet. Das Teilerblatt 6 weist an dem von der Halterung 5 abgelegenen Ende
einer seiner Längskanten eine Ausnehmung 27 auf, während diese Ausnehmung an der anderen
Längskante fehlt. Dies hat zur Folge, daß das Teilerblatt in der in Fig. 5 dargestellten
Stellung bezüglich der Halterung wegen seiner Ausnehmung 27 von der Rasterung 26 frei
ist, während es mit dem Endbereich 28 in der demgegenüber um 180° um eine zur Tragwand
1 senkrechte Achse gewendeten Stellung bezüglich der Halterung 5 in die Rasterung
26 eingreift. Die Stellung gemäß Fig. 5 ist somit wieder die reine Schiebeteiler-Stellung,
und die Stellung nach Fig. 6 die Steckteiler-Stellung.
[0029] Bei der Ausführung nach Fig. 5 und Fig. 6 befinden sich Eingriffelemente 29 am unteren
Ende einer als Kartentasche ausgebildeten, zum äußeren Halterungsschenkel 30 parallelen
Lasche und wirken als Stop-Teiler mit einer Rasterung in Form einer zum Boden parallelen
Lochreihe od.dgl. in der Tragwand 1 als lösbare Stopsicherung zusammen. Die Kippsicherung
und Führung beim Verstellen der Halterung übernehmen auch hier wieder ein Absatz 31
in der Tragwand 1 und ein diesen untergreifender Gegenabsatz 32 innen am inneren Halterungsschenkel
33.
[0030] Zum Lösen der Stopsicherung wird die Lasche 34 um einen schmalen Steg 35 gegenüber
dem über den Stegteil 7" hinaus verlängerten äußeren Schenkel 30 verschwenkt. Dieser
schmale Steg 35 verbindet die Lasche 34 mit dem Schenkel 30 entlang einer zum Boden
3 und zur Tragwand 1 parallelen Schwenkachse.
[0031] Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist die Halterung 4 in der gleichen Weise ausgeführt,
wie bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6. Auch hier ist das Teilerblatt 6 von der
Halterung 5 aufgrund eine/Schnappverbindung zwischen diesen Teilen lösbar. Im Gegensatz
zur Ausführung nach Fig. 5 und 6 hat es aber hier an der Halterung 5 zwei Positionen
quer zur Tragwand 1. In der einen dieser Positionen, die in Fig. 7 ausgezogen dargestellt
ist, befindet es sich bezüglich der Tragwand 1 so-weit innen in der Halterung 5, daß
ein oben am Ende der Längskante des Teilerblattes 6 vorgesehener, über die freie Hochkante
6' des Teilerblattes 6 vorragender Teilerblattansatz 40 von einem sich entlang der
Oberkante der Tragwand 2 erstreckenden Rasterung 41 frei ist, während er in der in
Fig. 7 gestrichelt angedeuteten bezüglich Halterung 5 und Tragwand 1 weiter außen
gelegenen zweiten Schnapposition des Teilerblattes 6 in diese Rasterung 41 eingreift.
[0032] Die mit ausgezogenen Linien dargestellte Querteilerstellung ist wieder die Schiebeteiler-Stellung
(mit lösbarer Stopsicherung), und die gestrichelt angedeutete Stellung die Steckteiler-Stellung.
[0033] Bei der Ausführung nach Fig. 8 entspricht die Halterung 5 des Querteilers 4 in ihrer
Gestaltung praktisch derjenigen gemäß Fig. 6. Abweichend von Fig. 6 ist jedoch das
Teilerblatt 6 in den Fig. 1 bis Fig. 4 entsprechender Weise in nur einer möglichen
Stellung mit der Halterung 5 starr verbunden, wobei diese Stellung einen reinen Schiebeteiler
ergibt. Die Steckteilerfunktion ergibt sich bei der Ausführung nach Fig. 8 durch eine
oben am freien Ende des Teilerblattes 6 vorgesehenen, vorzugsweise permanent an diesem
verschiebbar angebrachten Reiter 50, der durch Verschieben in Richtung des Pfeiles
51 mit einer Nase 52 in und außer Eingriff mit einer Rasterung 53 entsprechend derjenigen
bei der Ausführung nach Fig. 7 gebracht werden kann.
[0034] Es ist leicht einzusehen, daß der Reiter 50 an dem Teilerblatt 6 auch so angebracht
werden könnte, daß er in Richtung des gestrichelten Pfeiles 54 verschiebbar ist und
in dieser Verschieberichtung in und außer Eingriff mit der Rasterung 53 gebracht werden
kann.
[0035] Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungen bestehen die Querteiler mit ihren
Teilerblättern vorzugsweise aus Kunststoff. Dabei empfiehlt es sich, das Teilerblatt
elastisch biegsam auszuführen, so daß es für den Zugang der Ware gebogen werden kann
und auch Stöße von der Ware nur gedämpft auf die Halterung und ggf. die Rasterung
überträgt.
[0036] Bei den Ausführungen nach Fig. 1 - Fig. 4 und Fig. 8 können die Querteiler z.B. aus
herstellungstechnischen Gründen oder zum Erleichtern von Versand und Aufbewahrung
etwa wie bei den Ausführungen nach Fig. 5 - Fig. 7 auch zweiteilig ausgeführt sein,
wobei jedoch das Teilerblatt gegenüber der Halterung jeweils nur eine einzige Gebrauchsstellung
aufzuweisen hätte.
[0037] Bei Ausführungen mit Stopsicherung kann diese auch am Boden der Schublade angeordnet
sein.
[0038] Bei den dargestellten Ausführungsformen ist die Rasterung für das von der Halterung
abgelegene Ende des Teilerblattes jeweils an der Tragwand angeordnet. Sie könnte sich
jedoch auch von dieser getrennt am Boden der Schublade befinden. Im letzteren Falle
könnte sie auch insbesondere in Verbindung mit den Ausführungen nach Fig. 5, 6 und
8 mit der Bodenebene fluchtrecht in den Boden integriert sein, z.B. in Form von Lochreihen
oder durch Verwendung eines sog. Gitterbodens als Schubladenboden; dies gilt im übrigen
auch für die eventuell vorgesehene Rasterung für einen mittleren Bereich des Teilerblattes.
Bei in den Boden integrierter Rasterung würden der damit zusammenwirkende Bereich
des Teilerblattes an der benachbarten Längskante desselben als Vorsprung od.dgl. vorgesehen
werden.
1. Schublade zum geordneten Aufbewahren von Kleinteilen, insbesondere Arzneimitteln
in Arzneimittelschränken, mit zwischen zueinander parallele Tragwände der Schublade
verstellbar einsetzbaren Querteilern zur Unterteilung des Schubladenraumes in Fächer,
wobei jeder Querteiler aus einem Teilerblatt, das im wesentlichen von einer Tragwand
zur gegenüberliegenden reicht, und einer einseitig starr an dem Teilerblatt angebrachten
Halterung besteht, die auf die benachbarte Tragwand reiterartig aufsteckbar und im
aufgesteckten Zustand gegen Kippen um eine zur Tragwand senkrechte Achse und gegen
Verschieben längs der Tragwand unter von den Kleinteilen auf das Teilerblatt ausgeübten
Kräften gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Querteiler (4) mindestens
für sein Teilerblatt (6) zwei nach Bedarf wählbare Gebrauchsstellungen in der Schublade
aufweist, in deren einer das Teilerblatt (6) an seinem von der Halterung (5) abgelegenen
Ende in eine Rasterung (19,26,51,53) eingreift, die sich parallel zu der diesem Teilerblattende
benachbarten Tragwand (2) erstreckt, und in deren anderer das Teilerblatt (6)von dieser
Rasterung frei ist, so daß der Querteiler (4) in der einen Gebrauchsstellung (Schiebeteilerstellung)
einen nur einseitig über die Halterung an deren Tragwand verschiebbar gehaltenen Schiebeteiler
bildet.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterung (19,26,51,53)
für das halterungsferne Teilerblattende an der betreffenden Tragwand (2) angeordnet
ist.
3. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterung (26) für das
halterungsferne Teilerblattende am Boden (3) der Schublade angeordnet ist.
4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die relative
Gebrauchsstellung zwischen Teilerblatt (6) und Halterung (5) unveränderbar ist und
die Halterung (4) in zwei unterschiedlichen Positionen, einer Schiebeteilerposition
mit von der endseitigen Rasterung (19) freiem Teilerblatt (6) und einer Steckteilerposition
mit in diese Rasterung (19) eingreifendem Teilerblatt (6), quer zu ihrer Tragwand
(1) auf diese aufsteckbar ist.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) in ihrer
Steckteilerposition in eine sich entlang ihrer Tragwand (1) erstreckende Rasterung
(18) eingreift.
6. Schublade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (5) auch in
ihrer Schiebeteilerposition in eine sich parallel zu ihrer Tragwand erstreckende Rasterung
(18) eingreift, aus der sie in dieser Position bei aufgesteckt bleibender Halterung
(5) lösbar ist, so daß der Querteiler (4) in dieser Position der Halterung (5) einen
Schiebeteiler mit Stopsicherung bildet.
7. Schublade nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung
(5) drei zueinander parallele Schenkel (8,9,10) aufweist, die von einem an der Oberkante
der Tragwand (1) zur Anlage kommenden Steg (7) abzweigen und zwischen sich zwei quer
zur Tragwand (1) versetzte Nuten (11,12) zur Aufnahme der Tragwand (1) bilden.
8. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die relative
Gebrauchsstellung zwischen Halterung (5) und Tragwand (1) quer zur letzteren unveränderbar
ist und das Teilerblatt (6) von der Halterung (5) lösbar und in zwei unterschiedlichen
Positionen, einer Schiebeteilerposition mit von der endseitigen Rasterung (26,41)
freiem Teilerblatt (6) und einer Steckteilerposition mit in diese Rasterung eingreifendem
Teilerblatt, mit der Halterung (5) starr verbindbar ist.
9. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen
Halterung (5) und Teilerblatt (6) als Schnappverbindung gestaltet ist.
10. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilerblatt
(6) an der Halterung (5) die beiden unterschiedlichen Positionen quer zur Tragwand
äufweist, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich (40) in die Rasterung
(41) eingreift und in der Schiebeteilerposition von dieser frei ist.
11. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden
unterschiedlichen für das Teilerblatt (6) an der Halterung (5) dadurch ergeben, daß
es bezüglich der Halterung (5) um eine zur Tragwand (1) senkrechte Achse um 180° gedreht
wird, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich (28) in die *) Positionen Rasterung (26) eingreift und in der Schiebeteilerposition an die Stelle
dieses Endbereichs eine Ausnehmung (27) oder dergleichen tritt.
12. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilerblatt
an der Halterung die beiden unterschiedlichen Positionen als unterschiedliche Höhenpositionen
bezüglich des Bodens einnimmt, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich
in die Rasterung eingreift und in der Schiebeteilerposition von der Rasterung frei
ist.
13. Abwandlung der Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auch die
relative Gebrauchsstellung zwischen Halterung (5) und Teilerblatt (6) mit in der Schiebeteilerposition
befindlichem Teilerblatt unveränderbar ist und stattdessen für die Steckteilerposition
am freien Ende des Teilerblatts (6) ein Reiter (50) in einer Höhen- oder Seitenposition
befestigbar ist, in der er in die Rasterung (53) eingreift.
14. Schublade nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiter (50) als permanent
an dem Teilerblatt verbleibender, diesem gegenüber der Höhe nach oder zur Seite in
zwei Positionen einstellbarer Schieber ausgeführt ist, der in der einen Position in
die Rasterung (53) eingreift (Steckteilerposition) und in der anderen von dieser frei
ist (Schiebeteilerposition).
15. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Teilerblatt (6) in der Steckteilerstellung auch mit einem mittleren Teilbereich
(22) oder Ansatz in eine zusätzliche, sich im Abstand von den beiden zugehörigen gegenüberliegenden
Tragwänden (1,2) etwa parallel dazu erstreckenden Rasterung (21) od.dgl. eingreift
und in der Schiebeteilerstellung von dieser Rasterung (21) frei ist.
16. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der von dem Teilerblatt abgewendeten Seite der Halterung eine Kartentasche angeordnet
ist.
17. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die an der Halterung angeordneten Elemente für den Eingriff in tragwandseitige Rasterungen
jeweils im Abstand abwärts vom Steg an einem Schenkel der Halterung oder einer dazu
etwa parallelen Lasche als Nasen od.dgl. vorgesehen sind.
18. Schublade nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Eingriffelemente
aufweisende Schenkel bzw. Laschen der Halterung gegenüber der restlichen Halterung
elastisch derart um eine zur Längsrichtung der Tragwand parallele Schwenkachse verschwenkbar
sind, daß beim Verschwenken die Eingriffelemente mindestens in der Schiebeteiler-Gebrauchsstellung
des Teilerblatts von der Rasterung freikommen.
19. Schublade nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schwenkachse
(35) im Abstand abwärts von der Oberkante der Tragwand (1) für die Halterung (5) befindet.
20. Schublade nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Eingriffelemente
(29) unten an einer vorzugsweise gleichzeitig als Kartentasche ausgeführten, sich
etwa parallel zu dem bezüglich des Trennblattes außenseitigen Halterungsschenkel (30)
erstreckenden Lasche (34) befinden, die jeweils im Abstand von ihrem oberen und ihrem
unteren Ende mit dem Halterungsschenkel (30) über einen zur Längsrichtung der Tragwand
(1) parallelen schmalen Steg (35) verbunden ist, der die Schwenkachse bildet.
21. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß
als Kippsicherung für die Halterung ein sich in Längsrichtung der Tragwand erstreckender
Absatz an dieser und eine den Absatz untergreifende Leiste oder dergleichen an der
Halterung vorgesehen sind.