| (19) |
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(11) |
EP 0 083 563 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.1986 Patentblatt 1986/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.01.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A47B 88/20 |
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Schublade zum geordneten Aufbewahren von Kleinteilen
Drawer for arranging small objects
Tiroir pour le rangement ordonné de petites pièces
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.01.1982 DE 3200142
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.07.1983 Patentblatt 1983/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Hrovat, Heimo |
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A-4820 Bad Ischl (AT) |
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Erfinder: |
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- Hrovat, Heimo
A-4820 Bad Ischl (AT)
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| (74) |
Vertreter: Lorenz, Eduard et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel,
Widenmayerstrasse 23 D-80538 München D-80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 674 581 DE-A- 2 437 550 DE-A- 2 739 891 DE-U- 7 631 115 DE-U-81 121 22 FR-A- 2 364 636
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DE-A- 1 779 495 DE-A- 2 544 416 DE-U- 7 616 166 DE-U- 7 932 086 FR-A- 1 073 514
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- Prospekt:" Die Fahrenberger Bestellform 2000", 1971
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schublade gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine Schublade mit diesen Merkmalen ist aus der DE-GM 81 12 192 bekannt.
[0003] Bei bekannten Schubladen kommen verschiedene Arten von Querteilern zum Einsatz, die,
nach der Art ihrer Halterung in der Gebrauchsstellung, generell in zwei Gruppen eingeteilt
werden können.
[0004] Bei den Querteilern der einen Gruppe ist das Teilerblatt an beiden Enden jeweils
an den einander gegenüberliegenden Tragwänden, zwischen denen es angeordnet ist, festgehalten,
während es demgegenüber bei den Querteilern der anderen Gruppe nur an einem Ende der
beiden Tragwände festgelegt ist.
[0005] Eine konstruktiv sehr einfache bekannte Ausführung eines Querteilers der erstgenannten
Gruppe ist der sogenannte Steckteiler. Er greift an beiden Enden in Rasterungen ein,
die sich jeweils entlang der gegenüberliegenden, zueinander parallelen Tragwänden
der Schublade erstrecken. Zum Umsetzen des Steckteilers muss dieser aus der Rasterung
nach oben herausgezogen und an der neuen Stelle wieder von oben her in die Rasterung
eingesteckt werden. Für diese Manipulation werden beide Hände benötigt. Meistens wird
die Notwendigkeit des Umsetzens eines Querteilers erst beim Einbringen von Ware in
die Schublade festgestellt. Diese Ware muss bei Schubladen mit Steckteilern vorher
aus der Hand gelegt werden.
[0006] Zu den Querteilern der oben an zweiter Stelle genannten Gruppe gehören die bekannten
sogenannten Schiebeteiler. Diese zeichnen sich ebenfalls durch eine relativ einfache
Konstruktion aus und sind besonders bedienungsfreundlich. Bei ihnen ist das Teilerblatt
nur an einem Ende mit einer halterung versehen, die reiterartig auf die Tragwand aufgesteckt
wird und im aufgesteckten Zustand mit einer hand in jede gewünschte Längsposition
entlang der Tragwand verstellt werden kann. Das Festhalten an der Tragwand besorgt
in der jeweils eingestellten Position je nach bekannter Ausführung eine eingebaute,
unter Verschiebekräften von der Ware auf das Teilerblatt klemmend an der Tragwand
wirkende Selbsthemmung oder eine an der halterung vorgesehene, mit einer Rasterung
oder dergleichen an der Tragwand zusammenwirkende Stop- Sicherung, die mit der gleichen
hand, mit der der Querteiler verstellt wird, entriegelbar ist (FR-A-23 64 636).
[0007] Wegen der nur einseitigen halterung liegt die Grenze der Widerstandsfähigkeit der
Schiebeteiler gegen von der Ware auf sie ausgeübte Kräfte zum freien Ende des Teilerblattes
hin niedriger als bei Querteilern, bei denen das Teilerblatt an beiden Enden festgehalten
ist. Das letztere gilt allerdings für die bekannten Steckteiler nicht in bezug auf
die ganze Länge des Teilerblattes. Aus Gründen möglichst optimaler Raumausnützung
können die Nuten der Rasterung für die beiden Teilerblattenden nämlich nicht beliebig
tief ausgeführt werden, weil sie sonst an den gegenüberliegenden Tragwänden in den
dazwischen befindlichen Nutzraum hinein zu viel Platz beanspruchen, der für den Nutzraum
verloren ist. Die dem gemäss üblichen Rasterungen mit Nuten von relativ geringer Tiefe
lassen aber das Teileiblatt leicht an dem einen und/oder anderen Ende herausspringen,
wenn es sich unter dem Druck der Ware bei einem Stoss durchbiegt, wogegen ihm von
der Halterung her, in die das Teilerblatt aus Gründen leichter Einschiebbarkeit mit
viel Spiel eingreift, kein nennenswerter Widerstand entgegengesetzt wird.
[0008] Ein weiterer bekannter Querteiler (DE-A-2 544 416) sucht den letztgenannten Nachteil
dadurch zu vermeiden, dass er an beiden Enden Klemmhalterungen aufweist, die mit Klemmitteln
an den beiderseitigen Schubladenwänden klemmend, also kraftschlüssig, zum Eingriff
gebracht werden, wenn der Querteiler in die Schublade eingesetzt wird. Die Klemmittel
erfordern an den Schubladenwänden mehr Raum als die Rasterung bei einem einfachen
Steckteiler. Ausserdem kann ein Verschleiss den festen Sitz des Querteilers gefährden.
Die Handhabung beim Verstellen ist umständlicher als bei einem gewöhnlichen Schiebeteiler,
und die Halterungen an beiden Enden des Querteilers komplizieren dessen Aufbau.
[0009] Da die in einer Schublade aufzubewahrenden Kleinteile, insbesondere die Arzneimittel
in Arzneimittelschränken, in der weit überwiegenden Anzahl nicht schwer sind, sind
die Kräfte, die sie auf das Teilerblatt ausüben, auch nicht übermässig gross, so dass
der Schiebeteiler dank seiner hohen Bedienungsfreundlichkeit bei einfacher Konstruktion
für den Regelfall der am besten geeignete Querteiler ist.
[0010] Beim verbreiteten Einsatz von Schubladen mit Schiebeteilern wurde das Problem der
begrenzten Widerstandsfähigkeit gegen Verschiebekräfte in Verbindung mit den seltener
vorkommenden besonders schweren Waren dadurch gelöst, dass diese von leichten Kleinteilen
getrennt an anderer Stelle aufbewahrt wurden. Dies hatte jedoch den Nachteil, dass
eine alle, z.B. in Apotheken vorkommenden, Waren erfassende, streng alphabetische
Einordnung nicht möglich war.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schublade zu schaffen, die unter Beibehaltung
des Schiebeteilers mit seinen Vorteilen als Querteiler für den durch kleines Gewicht
der Ware gekennzeichneten Normalfall auch die kräftemässig voll beherrschte Einsortierung
von schweren Waren ermöglicht.
[0012] Die vorgenannte Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs
1 genannten Merkmale gelöst.
[0013] Bei der erfindungsgemässen Schublade kann der Querteiler je nach Bedarf entweder
als Schiebeteiler oder als Steckteiler eingesetzt werden. In der Funktion als Schiebeteiler
arbeitet er wie die bekannten Schiebeteiler mit allen Vorteilen von diesen, aber auch
mit dem Nachteil, dass seine Widerstandsfähigkeit gegen bei Stössen von der Ware auf
ihn ausgeübte Kräfte insbesondere zum Teilerblattende hin nur begrenzt ist. In der
Funktion als Steckteiler wird dieser Nachteil bei der erfindungsgemässen Schublade
beseitigt, wobei hinzukommt, dass die Steckteilerfunktion gegenüber den bekannten
Steckteilern dadurch ganz erheblich verbessert ist, dass in der Steckteiler-Funktion
der Querteiler bei der erfindungsgemässen Schublade an einem Ende von der Schiebeteiler-Funktion
her durch die Halterung über eine wesentlich bessere Verbindung zu der Tragwand an
einem der beiden Enden des Teilerblattes verfügt, die weit in das Teilerblatt hinein
Durchbiegungen des Teilerblattes Widerstand entgegensetzt, der sich bis zu dem nach
Steckteilerart in eine Rasterung eingreifenden Teilerblattende hin auswirkt. In seiner
Funktion als Steckteiler wirkt der Querteiler bei der erfindungsgemässen Schublade
somit auch grossen Kräften von der Ware her mit grösserer Sicherheit entgegen und
neigt nicht, wie das bei den bekannten Steckteilern der Fall ist, zum Herausspringen,
selbst wenn die Rasterung aus den oben genannten Gründen nicht tief ist.
[0014] Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Weiterbildungen des Gegenstandes des Hauptanspruchs.
Die besonderen Vorzüge dieser Weiterbildungen werden im einzelnen in der nachstehenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind und
an denen die Erfindung noch näher erläutert wird, dargelegt.
[0015] In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführung der Schublade in schematischer Darstellung im Schnitt
senkrecht zur Längsausdehnung und Schubrichtung der Schublade mit in Schiebeteilerstellung
befindlichem Querteiler,
Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Abwandlung der Ausführung nach Fig. 1 und 2 in der Fig. 1 entsprechender
Darstellung,
Fig. 4 die Ausführung nach Fig. 1 bis 3 in den Fig. 1 und Fig. 3 entsprechender Darstellung,
jedoch mit in Steckteilerstellung befindlichem Teilerblatt,
Fig. 5 eine zweite Ausführung der Schublade in schematischer, perspektivischer Darstellung
sowie im Schnitt quer zur Längsausdehnung und Schubrichtung mit in Schiebeteilerstellung
befindlichem Querteiler,
Fig. 6 die Ausführung nach Fig. 5 schematisch im Schnitt senkrecht zur Längsausdehnung
und Schubrichtung mit in Steckteilerposition befindlichem Teilerblatt des Querteilers,
und
Fig. 7 eine dritte Ausführung der Schublade schematisch im Schnitt senkrecht zur Längsausdehnung
und Schubrichtung mit in Schiebeteilerstellung (ausgezogen) bzw. in Steckteilerstellung
(gestrichelt) befindlichem Querteiler.
[0016] In allen Figuren der Zeichung ist von einer Schublade mit mehreren, in Schubrichtung
nebeneinander zwischen längslaufenden, parallelen Tragwänden befindlichen Aufbewahrungsräumen
nur der für den Betrachter der Zeichnung linke Teil, und auch dieser in der Draufsicht
und der perspektivischen Ansicht nur über ein Stück seiner Länge, dargestellt, wobei
die linke Tragwand eine Seitenwand der Schublade und die rechte eine starre Zwischenwand
ist. In der Zeichnung sind jeweils die Seitenwand mit 1, die Zwischenwand mit 2, der
Schubladenboden mit 3, der Querteiler mit 4, dessen Halterung mit 5 und dessen Teilerblatt
mit 6 bezeichnet. Die Halterung 5 ist jeweils reiterartig auf die Tragwand 1 aufgesteckt
und bei allen Ausführungen in noch zu beschreibender Weise in der eingestellten Position
gegen unbeabsichtigtes Verschieben längs der Tragwand, gegen unbeabsichtigtes Abziehen
von der Tragwand und gegen Kippen um eine zur Tragwand senkrechte Achse gesichert
und überträgt diese Sicherung auf das ihr benachbarte Teilerblattende über einen wesentlichen
Höhenbereich, der hier mehr als die Hälfte der Höhe des Teilerblatts beträgt. Sofern
nur diese Kipp-, Lage- und Abzieh-Sicherung wirksam ist, bildet der Querteiler 4 einen
reinen Schiebeteiler, der mit einer Hand, ggf. nach Lösen einer zusätzlichen Stopsicherung,
entlang der Tragwand 1, auf dieser geführt, verstellbar ist und seine eingestellte
Lage unter den im Normalfall von Kleinteilen mässigen Gewichts auf sein Teilerblatt
6 ausgeübten Kräften ausschliesslich vermittels der Halterung 5 beibehält. Zu einer
Kraftäusserung der Kleinteile auf das Teilerblatt kommt es z.B., wenn die Schublade
aufgezogen oder zugestossen und dann an den üblichen Endanschlägen plötzlich angehalten
wird. Die Kleinteile haben dann das Bestreben, sich mit unverminderter Geschwindigkeit
weiterzubewegen, woran sie von dem Teilerblatt 6 unter Kraftübertragung auf dieses
gehindert werden. Über das Teilerblatt werden die Kräfte in die Halterung eingeleitet
und von diesem wiederum in die Tragwand 1 übertragen. Die vorgesehene Lage- und Kippsicherung
verhindert, dass sich die Halterung unter solchen, vom Teilerblatt kommenden Kräften
längs der Tragwand 1 verschieben und dieser gegenüber kippen kann, so dass auch das
Teilerblatt seine Lage beibehält. Wenn die von der Ware ausgeübten Kräfte zu gross
werden, was bei übermässig schweren Gegenständen der Fall ist, werden das gewöhnlich
elastisch biegsame Teilerblatt und die Halterung sehr stark beansprucht. Es kann dann
zu Biege- und Verwindungsbrüchen am Teilerblatt und/oder an der Halterung kommen oder
auch nur dazu, dass Ware am freien Ende des sich stark durchbiegenden Teilerblattes
6 vorbei in das benachbarte Fach gelangt, das sich auf der anderen Seite des Querteilers
befindet. Schliesslich ist auch die Möglichkeit gegeben, dass bei übermässiger Kraftäusserung
auf das Teilerblatt 6 die Lage- und Kippsicherung der Halterung versagt und der gesamte
Querteiler mit der Ware entlang der Tragwand 1 in das benachbarte Fach hinein verschoben
wird, was wiederum bewirken kann, dass auch der nächste Querteiler versagt oder beschädigt
wird.
[0017] Um die vorgenannten Gefahren für die Querteiler und deren Funktion zu beseitigen,
haben vorzugsweise alle Querteiler, die den Raum zwischen zwei Tragwänden in rechteckige
Fächer meist unterschiedlicher Länge in Schubrichtung der Schublade unterteilen, jeweils
für ihr Teilerblatt noch eine weitere sogenannte Steckteilerstellung, in der das Teilerblatt
in seiner eingestellten Position längs der Tragwände 1 und 2 zusätzlich zu der von
der zugehörigen Halterung 5 vermittelten Sicherung auch an seinem von der Halterung
abgelegenen Ende gegen Verschieben parallel zu den Tragwänden 1 und 2 zwangsweise
gesichert ist.
[0018] Diese Steckteilerposition kann z.B. auf die in Verbindung mit der nachstehenden Schilderung
von Ausführungsbeispielen erläuterten Weise erzielt werden.
[0019] Bei der ersten Ausführung gemäss Fig. 1 - Fig. 4 ist die relative Gebrauchsstellung
zwischen Teilerblatt und Halterung dadurch unveränderbar, dass das Teilerblatt 6 mit
der Halterung 5 untrennbar verbunden ist, mit dieser z.B. aus einem Stück besteht.
[0020] Die Halterung 5 ist, in Längsrichtung der Tragwand 1 gesehen, relativ breit, und
das Teilerblatt 6 kann ihr mittig oder auch an dem einen oder anderen Ende angesetzt
sein, so dass Halterung und Teilerblatt zusammen ein T bzw. L bilden. Die Halterung
weist einen in der Gebrauchsstellung des Querteilers 4 an der Oberkante der Tragwand
1 zur Anlage kommenden Steg 7 auf, von dem nach unten drei Schenkel 8, 9, 10 abzweigen,
von denen der vom Teilerblatt 6 abgelegene äusserste (10) als Kartentasche (siehe
Fig. 2) ausgeführt ist. Die Schenkel 8, 9, 10 bilden zwischen sich zwei quer zur Tragwand
1 gegeneinander versetzte Aufnahmenuten, und zwar eine dem Teilerblatt 6 benachbarte
11 und eine davon weiter entfernte 12. Jede dieser Nuten 11 und 12 vermag die Tragwand
1 mit Gleitpassung aufzunehmen.
[0021] Von oben her ein Stück abwärts ist die Tragwand 1 verdickt ausgeführt, so dass am
Ubergang zu dem unteren dünneren Teil auf jeder Seite von ihr ein zum Schubladenboden
3 paralleler Absatz 13, 14 entsteht, der jeweils von einem zugehörigen Gegenabsatz
15 bzw. 16 unten am Schenkel 8 bzw. 10 der Halterung untergriffen wird, wenn die Tragwand
1 in der entsprechenden Nut 11 bzw. 12 der Halterung 4 aufgenommen ist. Jedes Paar
aus einem Absatz 13 oder 14 und einem Gegenabsatz 14 bzw. 15 verleiht der Halterung
auf der Tragwand 1 eine Gleitführung und ergibt gleichzeitig eine zusätzliche Kippsicherung.
[0022] Der äusserste Halterungsschenkel 10 ist an seinem unteren Ende mit Eingriffelementen
17 versehen, die in Lücken zwischen Zähnen od. dgl. einer von der Tragwand 1 auswärts
vorragenden, sich längs der Tragwand 1 etwa parallel zum Boden 3 erstreckenden Rasterung
18 einzutreten vermögen. Eine weitere, sich parallel zum Boden 3 erstreckende Rasterung
19 ist im Abstand vom Boden 3 auf der dem Teilerblatt 6 zugewendeten Seite der Tragwand
2 angeordnet. Die Lücken in dieser Rasterung sind so breit, dass das Teilerblatt 6
mit einem Endbereich 20 in sie eintreten kann. Eine der Rasterung 19 entsprechende
Rasterung ist auch auf der anderen Seite der Tragwand 2 für die Teilerblätter von
Querteilern vorhanden, die den Raum rechts von der Tragwand 2 in Fächer unterteilen
und, wie der Querteiler 4, auf einer weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten
Tragwand geführt und gehalten sind.
[0023] Das Teilerblatt 6 ist so lang, dass sein Endbereich 20 gerade von der Rasterung 19
frei ist, wenn die Halterung 4 mit der dem Teilerblatt 6 benachbarten Nut 11 auf die
Tragwand 1 aufgesteckt ist. In dieser Position der Halterung gegenüber der Tragwand
1 befinden sich auch die Eingriffelemente 17 unten am Schenkel 10 der Halterung ausser
Eingriff mit der Rasterung 18 an der Tragwand 1. Demzufolge kann der Querteiler 4
als reiner Schiebeteiler auf der Tragwand 1 mit Hilfe des Absatzes 13 und des Gegenabsatzes
15 geführt und gegen ungewolltes Abziehen nach oben gesichert durch Anfassen an der
Halterung 5 mit einer Hand leicht längs der Tragwand in jede gewünschte Position verschoben
werden. Ein von der Ware auf das Teilerblatt 6 im Abstand von der Tragwand 1 ausgeübter
Druck führt zu einem Klemmeffekt zwischen Halterung 5 und Tragwand 1, wodurch eine
Lagesicherung in der eingestellten Position gegeben ist. Das Teilerblatt 6 kann unter
einem Druck von der Ware auch nicht um eine zur Tragwand 1 senkrechte Achse kippen,
weil dies der Absatz 13 und der Gegenabsatz 15 verhindern.
[0024] Wenn demgegenüber die Halterung 5 mit der Nut 12 auf die Tragwand 1 aufgesteckt wird,
greifen sowohl die Eingriffelemente 17 in die Rasterung 18 als auch der Endbereich
20 des Teilerblattes 6 in die Rasterung 19 ein. Dadurch ist das Teilerblatt 6 beidseitig
festgehalten.
[0025] Aus der Schiebeteilerstellung gemäss Fig. 1 gelangt der Querteiler 4 in die Steckteilerstellung
gemäss Fig. 4 dadurch, dass er unter Lösung von Anschlag 13 und Gegenanschlag 15 durch
Anheben des Teilerblattes 6 von der Tragwand 1 abgenommen und dann von oben her wie
ein Steckteiler mit der Nut 12 wieder auf die Tragwand 1 aufgesetzt wird. Dabei kommen
auch der Anschlag 14 und der Gegenanschlag 16 zum Eingriff und bewirken die Kippsicherung
des Querteilers 4, die in Schiebeteilerstellung dem Anschlag 13 und dem Gegenanschlag
15 oblag. Eine zusätzliche Kippsicherung ergibt sich aus dem Eingriff der Eingriffelemente
17 in die Rasterung 18, wenn die Lücken in der Rasterung die Eingriffelemente 17 unten
am Schenkel 10 der Halterung eng aufnehmen.
[0026] In Fig. 3 ist eine Abwandlung der bisher besprochenen Ausführung dargestellt. Die
Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich in zweierlei Hinsicht von der vorbesprochenen.
Zum einen ist die Rasterung 18′ in Richtung senkrecht zur Tragwand 1 etwas länger
ausgeführt als die Rasterung 18, so dass sie auch in der Schiebeteilerstellung des
Querteilers 4 mit den Enden ihrer Zähne od. dgl. in die Eingriffelemente 17 am unteren
Ende des äusseren Schenkels 10 hineinragt. Dadurch ist der Querteiler 4 auch in der
Schiebeteilerposition zwangsweise ohne Notwendigkeit eines Klemmeffektes in der längs
der Tragwand 1 eingestellten Position gesichert. Diese sog. Stop-Sicherung ist durch
Verschwenken des äusseren Schenkels 10 der Halterung 5 um den Stegteil über der Nut
12 mit der gleichen Hand lösbar, was dadurch erleichtert wird, dass der mittlere Schenkel
9 eine sich vom Steg 7 nach oben erstreckende Verlängerung 9′ aufweist. Im übrigen
funktioniert die Halterung bei der Ausführung nach Fig. 3 in der gleichen Weise wie
in Verbindung mit der Ausführung nach Fig. 1, 2 und 4 beschrieben.
[0027] Die zweite Abwandlung der Ausführung nach Fig. 3 gegenüber derjenigen nach Fig. 1,
2 und 4 besteht darin, dass eine weitere Rasterung 21 parallel zu den Tragwänden 1
und 2 etwa in der Mitte dazwischen längs des Bodens 3 vorgesehen ist und diese Rasterung
21 in der Schiebeteilerposition des Querteilers 4 eine Ausnehmung 21′ an der Unterkante
des Teilerblattes 6 gegenübersteht, so dass die Rasterung in dieser Querteiler-Position
zum Teilerblatt 6 hin unwirksam ist. Wenn der Querteiler 4 jedoch in die der Fig.
4 entsprechende Steckteiler-Stellung gebracht wird, greift das Teilerblatt 6 an der
Unterkante mit dem neben der Ausnehmung 21′ befindlichen Bereich 22 in die Rasterung
21 ein, so dass das Teilerblatt 6 in der Steckteiler-Stellung des Querteilers 4 auch
etwa in der Mitte zwangsweise gegen Verschieben unter einem von der Ware kommenden
Durck zusätzlich gesichert ist. In Fig. 4 ist dies durch gestrichelte Linien dargestellt.
[0028] Bei den Ausführungen nach Fig. 1 - Fig. 4 ist auf der Höhe der Rasterung 19 in der
der Halterung 5 zugewendeten Seitenkante des Teilerblattes 6 eine der Tiefe der Rasterung
19 entsprechende Ausnehmung 23 vorgesehen, die es ermöglicht, im Bedarfsfalle den
Querteiler 4 auch auf die Tragwand 2 in der besprochenen Weise aufzustecken.
[0029] Die Ausführung nach Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von derjenigen gemäss Fig. 1
- Fig. 4 im wesentlichen dadurch, dass die Halterung 5 nur eine einzige Aufnahmenut
24 für die Tragwand 1 und damit auch stets die gleiche Position quer zur Tragwand
1 aufweist. Dafür ist das Teilerblatt 6 über eine bei 25 angedeutete Schnappverbindung
mit der Halterung 5 lösbar verbunden, so dass es von dieser abgenommen und in einer
um 180° gedrehten Stellung wieder angebracht werden kann. Eine der Rasterung 19 bei
Fig. 1 - Fig. 4 entsprechende Rasterung 26 ist hier an der Tragwand 2 entlang des
Bodens 3 angeordnet. Das Teilerblatt 6 weist an dem von der Halterung 5 abgelegenen
Ende einer seiner Längskanten eine Ausnehmung 27 auf, während diese Ausnehmung an
der anderen Längskante fehlt. Dies hat zur Folge, dass das Teilerblatt in der in Fig.
5 dargestellten Stellung bezüglich der Halterung wegen seiner Ausnehmung 27 von der
Rasterung 26 frei ist, während es mit dem Endbereich 28 in der demgegenüber uml 180°
um eine zur Tragwand 1 senkrechte Achse gewendeten Stellung bezüglich der Halterung
5 in die Rasterung 26 eingreift. Die Stellung gemäss Fig. 5 ist somit wieder die reine
Schiebeteiler-Stellung, und die Stellung nach Fig. 6 die Steckteiler-Stellung.
[0030] Bei der Ausführung nach Fig. 5 und Fig. 6 befinden sich Eingriffelemente 29 am unteren
Ende einer als Kartentasche ausgebildeten, zum äusseren Halterungsschenkel 30 parallelen
Lasche und wirken als Stop-Teiler mit einer Rasterung in Form einer zum Boden parallelen
Lochreihe od. dgl. in der Tragwand 1 als lösbare Stopsicherung zusammen. Die Kippsicherung
und Führung beim Verstellen der Halterung übernehmen auch hier wieder ein Absatz 31
in der Tragwand 1 und ein diesen untergreifender Gegenabsatz 32 innen am inneren Halterungsschenkel
33.
[0031] Zum Lösen der Stopsicherung wird die Lasche 34 um einen schmalen Steg 35 gegenüber
dem über den Stegteil 7" hinaus verlängerten äusseren Schenkel 30 verschwenkt. Dieser
schmale Steg 35 verbindet die Lasche 34 mit dem Schenkel 30 entlang einer zum Boden
3 und zur Tragwand 1 parallelen Schwenkachse.
[0032] Bei der Ausführung nach Fig. 7 ist die Halterung 4 in der gleichen Weise ausgeführt,
wie bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6. Auch hier ist das Teilerblatt 6 von der
Halterung 5 aufgrund einer Schnappverbindung zwischen diesen Teilen lösbar. Im Gegensatz
zur Ausführung nach Fig. 5 und 6 hat es aber hier an der Halterung 5 zwei Positionen
quer zur Tragwand 1. In der einen dieser Positionen, die in Fig. 7 ausgezogen dargestellt
ist, befindet es sich bezüglich der Tragwand 1 so weit innen in der Halterung 5, dass
ein oben am Ende der Längskante des Teilerblattes 6 vorgesehener, über die freie Hochkante
6′ des Teilerblattes 6 vorragender Teilerblattansatz 40 von einem sich entlang der
Oberkante der Tragwand 2 erstrekkenden Rasterung 41 frei ist, während er in der in
Fig. 7 gestrichelt angedeuteten bezüglich Halterung 5 und Tragwand 1 weiter aussen
gelegenen zweiten Schnapposition des Teilerblattes 6 in diese Rasterung 41 eingreift.
[0033] Die mit ausgezogenen Linien dargestellte Querteilerstellung ist wieder die Schiebeteiler-Stellung
(mit lösbarer Stopsicherung), und die gestrichelt angedeutete Stellung die Steckteiler-Stellung.
[0034] Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungen bestehen die Querteiler mit ihren
Teilerblättern vorzugsweise aus Kunststoff. Dabei empfiehlt es sich, das Teilerblatt
elastisch biegsam auszuführen, so dass es für den Zugang der Ware gebogen werden kann
und auch Stösse von der Ware nur gedämpft auf die Halterung und ggf. die Rasterung
überträgt.
[0035] Bei den Ausführungen nach Fig. 1 - Fig. 4 können die Querteiler z.B. aus herstellungstechnischen
Gründen oder zum Erleichtern von Versand und Aufbewahrung etwa wie bei den Ausführungen
nach Fig. 5 - Fig. 7 auch zweiteilig ausgeführt sein, wobei jedoch das Teilerblatt
gegenüber der Halterung jeweils nur eine einzige Gebrauchsstellung aufzuweisen hätte.
[0036] Bei Ausführungen mit Stopsicherung kann diese auch am Boden der Schublade angeordnet
sein.
[0037] Bei den dargestellten Ausführungsformen ist die Rasterung für das von der Halterung
abgelegene Ende des Teilerblattes jeweils an der Tragwand angeordnet. Sie könnte sich
jedoch auch von dieser getrennt am Boden der Schublade befinden. Im letzteren Falle
könnte sich auch insbesondere in Verbindung mit den Ausführungen nach Fig. 5 und 6
mit der Bodenebene fluchtrecht in den Boden integriert sein, z.B. in Form von Lochreihen
oder durch Verwendung eines sog. Gitterbodens als Schubladenboden; dies gilt im übrigen
auch für eventuell vorgesehene Rasterung für einen mittleren Bereich des Teilerblattes.
Bei in den Boden integrierter Rasterung würden der damit zusammenwirkende Bereich
des Teilerblattes an der benachbarten Längskante desselben als Vorsprung od. dgl.
vorgesehen werden.
1. Schublade zum geordneten Aufbewahren von Kleinteilen, insbesondere Arzneimitteln
in Arzneimittelschränken, mit zwischen zueinander parallelen Tragwänden (1,2) der
Schublade verstellbar einsetzbaren Querteilern (4) zur Unterteilung des Schubladenraumes
in Fächer, wobei jeder Querteiler (4) aus einem Teilerblatt (6), das im wesentlichen
von einer Tragwand (1) zur gegenüberliegenden (2) reicht, und einer einseitig starr
an dem Teilerblatt (6) angebrachten Halterung (5) besteht, die auf die benachbarte
Tragwand (1) reiterartig aufsteckbar und im aufgestecken Zustand gegen Kippen um eine
zur Tragwand (1) senkrechte Achse und gegen Verschieben längs der Tragwand (1) unter
von den Kleinteilen auf das Teilerblatt (6) ausgeühten Kräften gesichert ist, und
wobei jeder Querteiler (4) eine erste, für den Gebrauch der Schublade vorgesehene
Gebrauchsstellung aufweist, in der das Teilerblatt (6) an seinem von der Halterung
(5) abgelegenen Ende in eine Rasterung (19,26,41) eingreift, die sich parallel zu
der diesem Teilerblattende benachbarten Tragwand (2) erstreckt, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Querteiler (4) mindestens für sein Teilerblatt (6) eine nach Bedarf wählbare,
mit der ersten gegenüber dem Schubladenboden (3) höhengleiche Gebrauchsstellung aufweist,
in der das Teilerblatt (6) von der Rasterung (19,26,41) frei ist, so daß der Querteiler
(4) in der zweiten Gebrauchsstellung einen nur einseitig über die Halterung (5) an
deren Tragwand (1) verschiebbar gehaltenen Schiebeteiler bildet.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterung (19,26) für
das halterungsferne Teilerblattende an der betreffenden Tragwand (2) angeordnet ist.
3. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass die Rasterung (26) für
das halterungsferne Teilerblattende am Boden (3) der Schublade angeordnet ist.
4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die relative
Gebrauchsstellung zwischen Teilerblatt (6) und Halterung (5) unveränderbar ist und
die Halterung (4) in zwei unterschiedlichen Positionen, einer Schiebeteilerposition
mit von der endseitigen Rasterung (19) freiem Teilerblatt (6) und einer Steckteilerposition
mit in diese Rasterung (19) eingreifendem Teilerblatt (6), quer zu ihrer Tragwand
(1) auf diese aufsteckbar ist.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) in ihrer
Steckteilerposition in eine sich entlang ihrer Tragwand (1) erstreckende Rasterung
(18) eingreift.
6. Schublade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) auch
in ihrer Schiebeteilerposition in eine sich parallel zu ihrer Tragwand erstreckende
Rasterung (18) eingreift, aus der sie in dieser Position bei aufgesteckt bleibender
Halterung (5) lösbar ist, so dass der Querteiler (4) in dieser Position der Halterung
(5) einen Schiebeteiler mit Stopsichereung bildet.
7. Schublade nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung
(5) drei zueinander parallele Schenkel (8, 9, 10) aufweist, die von einem an der Oberkannte
der Tragwand (1) zur Anlage kommenden Steg (7) abzweigen und zwischen sich zwei quer
zur Tragwand (1) versetzte Nuten (11, 12) zur Aufnahme der Tragwand (1) bilden.
8. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die relative
Gebrauchsstellung zwischen Halterung (5) und Tragwand (1) quer zur letzteren unveränderbar
ist und das Teilerblatt (6) von der Halterung (5) lösbar und in zwei unterschiedlichen
Positionen, einer Schiebeteilerposition mit von der endseitigen Rasterung (26,41)
freiem Teilerblatt (6) und einer Steckteilerposition mit in diese Rasterung eingreifendem
Teilerblatt, mit der Halterung (5) starr verbindbar ist.
9. Schublade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen
Halterung (5) und Teilerblatt (6) als Schnappverbindung gestaltet ist.
10. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Teilerblatt
(6) an der Halterung (5) die beiden unterschiedlichen Positionen quer zur Tragwand
(1) aufweist, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich (40) in die
Rasterung (41) eingreift und in der Schiebeteilerposition von dieser frei ist.
11. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden
unterscheidlichen Positionen für das Teilerblatt (6) and der Halterung (5) dadurch
ergeben, dass es bezüglich der Halterung (5) um eine zur Tragwand (1) senkrechte Achse
um 180° gedreht wird, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich (28)
in die Rasterung (26) eingreift und in der Schiebeteilerposition an die Stelle dieses
Endbereichs eine Ausnehmung (27) oder dergleichen tritt.
12. Schublade nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Teilerblatt
and der Halterung die beiden unterschiedlichen Positionen als unterschiedliche Höhenpositionen
bezüglich des Bodens einnimmt, wobei es in der Steckteilerposition mit einem Endbereich
in die Rasterung eingreift und in der Schiebeteilerposition von der Rasterung frei
ist.
13. Schublade nach einem der vorhergehenden Anpruche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Teilerblatt (6) in der Steckteilerstellung auch mit einem mittleren Teilbereich
(22) oder Ansatz in eine zusätzliche, sich im Abstand von den beiden zugehörigen gegenüberliegenden
Tragwänden (1,2) etwa parallel dazu erstreckenden Rasterung (21) od. dgl. eingreift
und in der Schiebeteilerstellung von dieser Rasterung (21) frei ist.
14. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
an der von dem Teilerblatt abgewendeten Seite der Halterung eine Kartentasche angeordnet
ist.
15. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Halterung angeordneten Elemente für den Eingriff in tragwandseitige Rasterung
jeweils im Abstand abwärts vom Steg an einem Schenkel der Halterung oder einer dazu
etwa parallelen Lasche als Nasen od. dgl.vorgesehen sind.
16. Schublade nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Eingriffelemente
aufweisende Schenkel bzw. Laschen der Halterung gegenüber der restlichen Halterung
elastisch derart um eine zur Längsrichtung der Tragwand parallele Schwenkachse verschwenkbar
sind, dass beim Verschwenken die Eingriffelemente mindestens in der Scheibeteiler-Gebrauchsstellung
des Teilerblatts von der Rasterung freikommen.
17. Schublade nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schwenkachse
(35) im Abstand abwärts von der Oberkante der Tragwand (1) für die Halterung (5) befindet.
18. Schublade nach Anpruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Eingriffelemente
(29) unten an einer vorzugweise gleichzeitig als Kartentasche ausgeführten, sich etwa
parallel zu dem bezüglich des Trennblattes aussenseitigen Halterungsschenkel (30)
erstreckenden Lasche (34) befinden, die jeweils im Abstand von ihrem oberen und ihrem
unteren Ende mit dem Halterungsschenkel (30) über einen zur Längsrichtung der Tragwand
(1) parallelen schmalen Steg (35) verbunden ist, der die Schwenkachse bildet.
19. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
als Kippsicherung für die Halterung ein sich in Längsrichtung der Tragwand erstreckender
Absatz an dieser und eine Absatz untergreifende Leiste oder dergleichen an der Halterung
vorgesehen sind.
1. Tiroir pour le rangement ordonné de petites pièces, notamment des médicaments dans
des armoires à médicaments, avec des subdivisions transversales (4) pouvant être déplacées
et posées entre les parois portantes (1, 2) parallèles l'une par rapport à l'autre
pour subdiviser le volume du tiroir en compartiments, chaque subdivision transversale
(4) se composant d'une feuille de subdivision (6) qui en général va de l'une des parois
portantes (1) à l'autre face (2) et une fixation (5) appliquée de manière rigide d'un
côté de la feuille de subdivision (6), fixation qui peut être placée à la manière
d'un cavalier sur la paroi portante (1) voisine et qui dans l'état placé est assurée
contre un basculement autour d'un axe vertical par rapport à la paroi portante (1)
et contre un déplacement le long de la paroi portante (1) sous la force exercée par
les petites pièces contre la feuille de subdivision (6), chaque subdivision (6) possédant
une première position utilisable dans laquelle la feuille de subdivision (6) s'engage
par son extrémité opposée à la fixation (5) dans un cran d'arrêt (19, 26, 41) qui
s'étend parallèlement à la paroi portante (2) voisine de cette extrémité de feuille
de subdivision, caractérisé en ce que chaque subdivision transversale (4) présente
au moins pour sa feuille de subdivision (6) une position utilisable pouvant être choisie
selon les besoins et étant à une hauteur égale par rapport au fond du tiroir (3) que
la première position dans laquelle la feuille de subdivision (6) est dégagée du cran
d'arrêt (19, 26, 41) de sorte que la subdivision transversale (4) forme dans la deuxième
position utilisable une subdivision mobile qui n'est tenue que d'un côté moyennant
la fixation (5) de manière à pouvoir être déplacée le long de sa paroi portante (1).
2. Tiroir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cran d'arrêt (19,26)
pour l'extrémité de la feuille de subdivision à l'opposé de la fixation est disposé
sur la paroi portante (2) correspondante.
3. Tiroir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cran d'arrêt (26) pour
l'extrémité de la feuille de subdivision opposée à la fixation est disposé sur le
fond (3) du tiroir.
4. Tiroir selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la position
d'utilisation relative entre la feuille de subdivision (4) et la fixation (5) est
inchangeable et que la fixation (4) peut être placée sur la paroi portante (1) transversalement
par rapport à celle-ci en deux positions différentes, à savoir une position de subdivision
mobile avec la feuille de subdivision (6) dégagée du cran d'arrêt (19) à l'extrémité
et une position de subdivision embrochée avec la feuille de subdivision (6) s'engageant
dans ce cran d'arrêt (19).
5. Tiroir selon la revendication 4, caractérisé en ce que la fixation (5) s'engage
dans sa position de subdivision embrochée dans une rainure d'arrêt (18) s'étendant
le long de la paroi (1) portant la fixation.
6. Tiroir selon la revendication 5, caractérisé en ce que la fixation (5) s'engage
dans sa position de subdivision mobile également dans une rainure d'arrêt (18) s'étendant
parallèlement par rapport à sa paroi portante, dont elle peut être dégagée dans cette
position, la fixation (5) restant embrochée de manière à ce que la subdivision transversale
(4) forme dans cette position de la fixation (5) une subdivision mobile avec un bouchon
d'arrêt.
7. Tiroir selon l'une des revendications 4 à 6 caractérisé en ce que la fixation (5)
possède trois branches parallèles (8, 9, 19) qui bifurquent d'une traverse (7) s'appuyant
contre le bord supérieur de la paroi portante (1) et qui forment entre eux deux rainures
(11, 12) décalées transversalement par rapport à la paroi portante (1) pour recevoir
la paroi portante (1).
8. Tiroir selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la position
d'utilisation relative entre la fixation (5) et la paroi portante (1) est inchangeable
dans le sens transversal par rapport à cette dernière et que la feuille de subdivision
(6) peut être détachée de la fixation (5) et peut être raccorder de manière rigide
à la fixation (5) dans deux positions différentes, à savoir une position de subdivision
mobile avec la feuille de subdivision (6) dégagée du cran d'arrêt (26, 41) à l'extrémité
et une position de subdivision embrochée avec la feuille de subdivision engagée dans
ce cran d'arrêt.
9. Tiroir selon la revendication 8, caractérisé en ce que le raccordement entre la
fixation (5) et la feuille de subdivision (6) est conçu comme fermeture à déclic.
10. Tiroir selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la feuille de subdivision
(6) possède à la fixation (5) les deux différentes positions transversalement par
rapport à la paroi portante (1), dans la position embrochée de la feuille de subdivision,
elle s'engage par sa partie terminale dans le cran d'arrêt (41 ) et est dégagée de
ce dernier dans sa position de subdivision mobile.
11. Tiroir selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que les deux différentes
positions de la feuille de subdivision (6) dans la fixation (5) résultent du fait
qu'elle est tournée par rapport à la fixation (5) autour d'un axe vertical de 180°
par rapport à la paroi portante (1), dans la position de subdivision embrochée la
feuille de subdivision s'engageant avec une de ses parties terminales (28) dans le
cran d'arrêt (26) et dans sa position de subdivision mobile, une échancrure ou un
dispositif semblable de substituant à cette partie terminale.
12. Tiroir selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la feuille de subdivision
occupe à la fixation les deux différentes positions en tant que positions à différents
niveaux par rapport au fond, dans la position de subdivision embrochée sa zone terminale
s'engageant dans le cran d'arrêt et dans sa position de subdivision mobile elle est
dégagée du cran d'arrêt.
13. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la feuille
de subdivision (6) s'engage dans sa position de subdivision embrochée aussi par sa
partie mediane (22) ou par un prolongement dans un cran (21 ) ou un dispositif semblable
supplémentaire qui s'étend à distance et à peu près parallèlement par rapport aux
parois portantes (1, 2) opposées correspondantes et que dans sa position de subdivision
mobile, la feuille de subdivision (6) est dégagée de ce cran d'arrêt (21).
14. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le
côté de la fixation par rapport à la feuille de subdivision est disposée une poche
pour cartes.
15. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments
disposés sur la fixation pour l'engagement dans les crans d'arrêt du côté de la paroi
portante sont formés comme nez ou des pièces semblables et disposés de manière espacée
vers le bas à partir de la traverse le long d'une des branches de la fixation ou à
une attache à peu près parallèle à la fixation.
16. Tiroir selon la revendication 15, caractérisé en ce que les branches ou attaches
de la fixation pourvues de différents éléments d'engagement peuvent être pivotées
de manière élastique par rapport à la fixation restante autour d'un axe de pivotement
parallèle par rapport à la direction longitudinale de la paroi portante de manière
à ce que lors du pivotement, les éléments d'engagement sont dégagés du cran d'arrêt
au moins lorsque la feuille de subdivision se trouve dans sa position d'utilisation
en tant que subdivision mobile.
17. Tiroir selon la revendication 16 caractérisé en ce que l'axe de pivotement (35)
se trouve à distance vers le bas du bord supérieur de la paroi portante (1) pour la
fixation (5).
18. Tiroir selon la revendication 17, caractérisé en ce que les éléments d'engagement
(29) se trouvent en bas sur une attache (34) exécutée de préférence de manière à servir
simultanément de poche de cartes et s'étendant approximativement en parallèle à la
branche de fixation (30) se trouvant du côté extérieur par rapport à la feuille de
subdivision, attache qui à distance de ses extrémités supérieure et inférieure est
fixée à l'élement de fixation (30) par une baguette mince (35) qui est parallèle au
sens longitudinal de la paroi portante.
19. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévu
comme stabilisateur pour la fixation un gradin s'étendant sur la paroi portante dans
son sens longitudinal et sur la fixation un listel ou dispositif semblable pour s'engager
sous le gradin.
1. A drawer for orderly keeping small items, particularly medicaments in medicament
cupboards, comprising transverse partitions (4), which are adapted to be adjustably
inserted between parallel carrying walls (1, 2) of the drawer and serve to divide
the interior of the drawer into compartments, wherein each transverse partition (4)
comprises a partition leaf (6), which extends substantially from one carrying wall
(1) to the opposite one (2), and a holder (5), which is rigidly attached to the partition
leaf (6) on one side and is adapted to be fitted onto the adjacent carrying wall (1)
so as to straddle the same and when thus fitted is held against tilting about an axis
which is at right angles to the carrying wall (1) and against displacement along the
carrying wall (1) under the action of forces exerted by the small items onto the partition
leaf (6), and wherein each transverse partition (4) is provided with a first position
of use provided for the use of the drawer, in which the partition leaf (6) at its
end that is remote from the holder (5) extends into detent means (19, 26, 41) which
extend parallel to the carrying wall (2) which is adjacent to said end of the partition
leaf, characterized in that at least for its partition leaf (6), each transverse partition
(4) is provided with a position for use which is adapted to be selected as required
and which is at the same level with respect to the bottom (3) of the drawer as the
first position for use, and in which the partition leaf (6) is disenganged from the
detent means (19, 26, 41) so that the transverse partition (4) in the second position
for use forms a slidable partition slidably held through the holder (5) only on one
side at its carrying wall (1).
2. A drawer according to claim 1, characterized in that the detent means (19, 26)
for that end of the partition leaf which is remote from the holder are provided on
the associated carrying wall (2).
3. A drawer according to claim 1, characterized in that the detent means (26) for
that end of the partition leaf which is opposite to the holder are provided on the
bottom (3) of the drawer.
4. A drawer according to any of claims 1 to 3, characterized in that the relative
position of use between the partition leaf (6) and the holder (5) is invariable and
the holder (4) is adapted to be fitted on its carrying wall (1) transversely thereto
in two different positions, which comprise a slidable partition position, in which
the partition leaf (6) is disengaged from the detent means (19) at its end, and a
retained partition position, in which the partition leaf (6) extends into said detent
means (19).
5. A drawer according to claim 4, characterized in that the holder (5) in its retained
partition position extends into detent means (18) extending along the associated carrying
wall (1).
6. A drawer according to claim 5, characterized in that the holder (5) in its slidable
partition position also extends into detent means (18) extending parallel to the associated
carrying wall and is removable from said detent means while the holder (5) remains
fitted on the partition, so that the transverse partition (4) constitutes a slidable
partition cooperating with locking stop means when the holder (5) is in said position.
7. A drawer according to any of claims 4 to 6, characterized in that the holder (5)
comprises three parallel legs (8, 9, 10), which branch from a web (7), which is engageable
with the top edge of the carrying wall (1), and said legs define between them two
grooves (11, 12), which are offset transversely to the carrying wall (1) and adapted
to receive the carrying wall.
8. A drawer according to any of claims 1 to 3, characterized in that the relative
position for use between the holder (5) and the carrying wall (1) is invariable transversely
to the latter and the partition lead (6) is adapted to be separated from the holder
(5) and to be rigidly connected to the holder (5) in two different positions, in one
of which the partition leaf (6) is slidable and disengaged from the end detent means
(26, 41 ), whereas in the other position the partition leaf is retained and extends
into said detent means.
9. A drawer according to claim 8, characterized in that the joint between the holder
(5) and the partition leaf (6) constitutes a snap joint.
10. A drawer according to claim 8 or 9, characterized in that the partition leaf (6)
is adapted to assume the two different positions relative to the holder (5) transversely
to the carrying wall (1) and in the retained partition position extends with an end
portion (40) into the detent means (41) and in the slidable partition position is
disengaged from said detent means.
11. A drawer according to claim 8 or 9, characterized in that the two different positions
for the partition leaf (6) relative to the holder (5) are obtained in that the partition
leaf is rotated relative to the holder (5) through 180° about an axis that is at right
angles to the carrying wall (1) and in the retained partition position the partition
leaf extends with an end portion (28) into the detent means (26) and in the slidable
partition position a recess (27) or the like assumes the position of that end portion.
12. A drawer according to claim 8 or 9, characterized in that the partition leaf assumes
the two different positions relative to the holder as two different elevations above
the bottom, and in the retained partition position extends with an end portion into
the detent means and in the slidable partition position is disengaged from the detent
means.
13. A drawer according to any of the preceding claims, characterized in that the partition
leaf (6) in the retained partition position extends also with an intermediate portion
(22) or extension into additional detent means (21 ) or the like, which extend between
the two associated, opposite carrying walls (1, 2) and are approximately parallel
thereto, and in the slidable partition position is disengaged from said additional
detent means.
14. A drawer according to any of the preceding claims, characterized in that a card
pocket is provided on that side of the holder which is remote from the partition leaf.
15. A drawer according to any of the preceding claims, characterized in that the elements
provided on the holder and adapted to extend into detent means provided on the side
of the carrying wall are spaced below the web and provided on a leg of the holder
or on a lug which is approximately parallel thereto and consist of noses or the like.
16. A drawer according to claim 15, characterized in that legs or lugs of the holder,
which legs or lugs are provided with individual engaging elements, are elastically
pivotally movable relative to the remainder of the holder about an axis which is parallel
to the longitudinal direction of the carrying wall so that a pivotal movement will
cause the engaging elements to be disengaged from the detent means at least when the
partition leaf is in the slidable partition position.
17. A drawer according to claim 16, characterized in that the pivotal axis (35) is
spaced below the top edge of the carrying wall (1) for the holder (5).
18. A drawer according to claim 17, characterized in that the engaging elements (29)
are provided at the bottom of a lug (34), which preferably constitutes a card pocket
and which extends approximately parallel to that leg (30) of the holder which is disposed
on the outside relative to the partition leaf, and which lug at a location which is
spaced from its top and bottom ends is connected to the leg (30) of the holder by
means of a narrow web (35), which is parallel to the longitudinal direction of the
carrying wall (1) and which constitutes the pivotal axis.
19. A drawer according to any of the preceding claims, characterized in that means
for preventing a tilting of the holder comprise a step, which is provided on the carrying
wall and extends in its longitudinal direction, and a ledge or the like, which is
provided on the holder and engages the step from below.