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(11) |
EP 0 084 619 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.03.1985 Patentblatt 1985/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.11.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 3/28 |
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Zusatzverglasung für Fenster
Additional glazing for windows
Vitrage additionnel pour fenêtres
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB LI LU NL |
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Priorität: |
27.01.1982 DE 3202508
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.08.1983 Patentblatt 1983/31 |
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Anmelder: Robering, Fritz |
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D-4973 Vlotho-Uffeln (DE) |
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Erfinder: |
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- Robering, Fritz
D-4973 Vlotho-Uffeln (DE)
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Vertreter: TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GbR |
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Artur-Ladebeck-Strasse 51 33617 Bielefeld 33617 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zusatzverglasung für Fenster mit einem eine Zusatzglasscheibe
einfassenden Rahmen, dessen Schenkel jeweils eine an dem Flügelrahmen eines Fensters
fest angebrachte Vorschlagleiste und eine den Rand der Glasscheibe einfassende Profilleiste
umfassen, die miteinander arretierbar und längs eines Schenkels des Rahmens durch
einen Streifen aus flexiblem Material scharnierförmig miteinander verbunden sind.
[0002] Eine derartige Zusatzverglasung ist aus der FR-A Nr. 2483505 bekannt. Zusatzverglasungen
dieser Art dienen zur Verbesserung der wärme-und schallisolierenden Eigenschaften
eines Fensters und werden häufig nachträglich an einem Fenster angebracht. Die FR-A
Nr. 2483505 zeigt und beschreibt einen Rahmen für eine Zusatzverglasung, der aus einer
Anzahl von Kunststoffprofilen besteht, die eine fest an dem Flügelrahmen des vorhandenen
Fensters anzubringende Vorschlagleiste, eine die Zusatzglasscheibe einfassende, mit
der Vorschlagleiste verrastbare Profilleiste und eine für die Scharnierseite der Zusatzverglasung
vorgesehene weitere Leiste umfassen, die aus einer modifizierten Vorschlagleiste und
Profilleiste zusammengesetzt ist, die über ein Folienscharnier verbunden sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zusatzverglasung zu schaffen, die
im Hinblick auf Herstellung und Montage gegenüber der bekannten Zusatzverglasung vereinfacht
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemässen Zusatzverglasung dadurch gelöst, dass
der Streifen an allen Schenkeln des Rahmens vorgesehen ist und jeweils die Vorschlagleiste
mit einer an die Profilleiste anklemmbaren Klemmleiste verbindet.
[0005] Die Vorschlagleisten sind in einfacher Weise, beispielsweise durch Aufkleben, auf
ihrer gesamten Länge mit dem Flügelrahmen des Fensters verbindbar, so dass eine stabile
Befestigung der Zusatzverglasung an dem Fensterflügel gewährleistet ist. Die den Rand
der Glasscheibe einfassenden Profilleisten bilden einen Profilrahmen, der durch den
als Scharnier dienenden Streifen aus flexiblem Material, im folgenden als Scharnierband
bezeichnet, gelenkig mit der Vorschlagleiste verbunden ist. Das Scharnierband, das
sich längs des seitlichen Randes des Rahmens erstreckt, gewährleistet eine stabile
Verbindung zwischen der Vorschlagleiste und der Profilleiste und tritt optisch kaum
in Erscheinung.
[0006] Sämtliche Schenkel des Rahmens weisen das gleiche Profil auf. Auch an den nicht an
der Scharnierseite verlaufenden Vorschlagleisten ist jeweils ein Scharnierband angebracht,
das die Vorschlagleiste mit einer längs verlaufenden Klemmleiste verbindet.
[0007] Die Klemmleiste besitzt vorzugsweise ein U-förmiges Profil, und die Profilleiste
weist an ihrem äusseren, von dem Rand der Glasscheibe abgewandten Rand eine längs
verlaufende Nut auf, in die die Klemmleiste einklemmbar ist. Auf diese Weise ist von
allen Seiten des Rahmens eine lösbare Verbindung zwischen den Profilleisten und den
Vorschlagleisten gebildet. Mit Hilfe dieser Verbindung, die an einer Seite des Rahmens
als Scharnier zum Aufklappen der Zusatzverglasung dient, wird der Profilrahmen an
den übrigen Seiten an den Vorschlagleisten und damit an dem Flügelrahmen des Fensters
festgelegt.
[0008] Dies hat den Vorteil, dass bei der erfindungsgemässen Zusatzverglasung keine das
Erscheinungsbild störende Befestigungsmittel wie Vorreiber od. dgl. erforderlich sind.
Da alle Schenkel des Rahmens dasselbe Profil aufweisen, ist die Scharnierseite nicht
eindeutig festgelegt. Wahlweise kann jede der Seiten des Rahmens als Scharnierseite
dienen. Darüber hinaus kann durch Lösen sämtlicher Klemmleisten von den Profilleisten
der Profilrahmen mit der Glasscheibe auch vollständig von den Vorschlagleisten getrennt
werden. Hierdurch wird die Befestigung der Vorschlagleisten an dem Fensterflügel erheblich
erleichtert.
[0009] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine teilweise aufgeschnittene, perspektivische Teilansicht eines Fensterflügels
mit einer erfindungsgemässen Zusatzverglasung;
Fig. 2 und 3 Querschnitte zweier verschiedener Ausführungsbeispiele des Rahmens der
erfindungsgemässen Zusatzverglasung.
[0010] In Fig. 1 ist ein Ausschnitt eines Fensterflügels dargestellt, der über ein Scharnier
10 an einen Blendrahmen 12 angeschlagen ist. Der Fensterflügel umfasst eine Fensterscheibe
14, die mit Hilfe einer Dichtmasse 16 in einen Flügelrahmen 18 eingesetzt ist. Von
dem Flügelrahmen 18 sind in Fig. 1 lediglich Teile eines senkrechten Schenkels 20
und eines Wasserschenkels 22 erkennbar. Eine zwischen dem Wasserschenkel 22 und dem
Fensterrahmen 12 gebildete Fuge 24 ist an der Gebäudeaussenseite mit Hilfe einer Dichtleiste
26 abgedichtet. Die Dichtleiste 26 ist mit verdeckten Nägeln 28 an dem Fensterrahmen
12 befestigt.
[0011] Die Zusatzverglasung umfasst eine Glasscheibe 30 und einen umlaufenden Rahmen 32,
der auf der Gebäudeinnenseite des Fensterflügels am inneren Umfangsrand des Flügelrahmens
18 befestigt ist. Bevorzugt ist der Rahmen 32 auf die vertikale Oberfläche des Flügelrahmens
18 aufgeklebt, so dass die Fuge zwischen dem Rahmen 32 der Zusatzverglasung und dem
Flügelrahmen 18 durch die Klebemasse abgedichtet ist. Wahlweise kann der Rahmen der
Zusatzverglasung mit Hilfe von Schrauben 34 zusätzlich an den Flügelrahmen 18 angeschraubt
sein.
[0012] Gemäss Fig. 1 ist die Zusatzverglasung an einem Fensterflügel mit einer durch die
Fensterscheibe 14 gebildeten Einfachverglasung angebracht. Die erfindungsgemässe Zusatzverglasung
kann jedoch auch an einem Fenster mit Doppelverglasung angebracht sein.
[0013] Die Einzelheiten des Rahmens 32 derZusatzverglasung sollen im folgenden anhand des
in Fig. 2 gezeigten Querschnitts näher erläutert werden.
[0014] Jeder Schenkel des Rahmens 32 umfasst eine an die Oberfläche des Flügelrahmens 18
anzuklebende Vorschlagleiste 36 und eine Profilleiste 38. Die Profilleiste 38 umfasst
ihrerseits eine der Vorschlagleiste 36 zugewandte Rückwand 40 und eine abgestufte,
dem Gebäudeinneren zugewandte Blendleiste 42, die über innere und äussere Querstege
44,46 mit der Rückwand 40 verbunden ist. Am inneren Rand der Profilleiste 38 ist durch
die Rückwand 40, die Blendleiste 42 und den oberen Quersteg 44 eine längs der Profilleiste
verlaufende Nut 48 gebildet, in die ein Rand der Glasscheibe 30 eingepasst ist. Am
äusseren Rand der Profilleiste 38 ist durch die Rückwand 40, die Blendleiste 42 und
den äusseren Quersteg 46 eine Nut 50 gebildet.
[0015] In die Nut 50 ist eine Klemmleiste 52 mit im wesentlichen U-förmigem Profil eingepasst.
Die Klemmleiste 52 umfasst einen rückwärtigen Schenkel 54 und einen vorderen Schenkel
56, die durch einen verdünnten Materialstreifen 58 miteinander verbunden sind. Auf
der äusseren Oberfläche des vorderen Schenkels 56 erstreckt sich in Längsrichtung
der Klemmleiste ein im Querschnitt keilförmiger Wulst 60, der hinter eine Abstufung
62 greift, die in der durch die Blendleiste 42 gebildeten Wand der Nut 50 ausgebildet
ist. Am äusseren Rand des vorderen Schenkels 56 der Klemmleiste 52 ist ein um den
äusseren Rand der Blendleiste 42 greifender Bund 64 vorgesehen.
[0016] Der äussere Rand des rückwärtigen Schenkels 54 der Klemmleiste 52 ragt etwas aus
der Nut 50 heraus und ist mit der Längskante eines in Längsrichtung des Rahmens 32
verlaufenden Scharnierbandes 66 verbunden. Der gegenüberliegende Rand des Scharnierbandes
66 ist mit dem äusseren Rand der Vorschlagleiste 36 verbunden. Die mit der Nut 50
auf die Klemmleiste 52 aufgeklemmte Profilleiste 38 ist aus diese Weise scharnierförmig
an die Vorschlagleiste 36 angelenkt.
[0017] Die Vorschlagleiste 36 weist längs ihrer inneren und äusseren Ränder je eine in Richtung
auf die Profilleiste 38 vorspringende Rippe 68 bzw. 70 auf. Eine zusätzliche Rippe
72 verläuft in Abstand parallel zu der am inneren Rand der Vorschlagleiste 36 angebrachten
Rippe 68 und bildet mit dieser eine Nut 74. Die Rückwand 40 der Profilleiste 38 weist
an ihrem inneren Rand eine in Richtung auf die Vorschlagleiste 36 vorspringende Rippe
76 auf, die in die Nut 74 einklemmbar ist. Längs des äusseren Randes der Rückwand
40 ist eine Rippe 78 vorgesehen, die ebenfalls in Richtung auf die Vorschlagleiste
36 vorspringt und in einen Zwischenraum zwischen der Rippe 70 und dem Scharnierband
66 eingreift.
[0018] Wenn sich die Profilleiste 38 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet, ist zwischen
der Rückwand 40 dieser Profilleiste und der Vorschlagleiste 36 ein Hohlraum 80 gebildet,
der am inneren Rand des Rahmens 32 durch die miteinander überlappenden Rippen 68,
72, 76 und am äusseren Rand durch die Rippen 70, 78 und das Scharnierband 66 verschlossen
ist. Der Hohlraum 80 verringert die Wärmeleitfähigkeit des Rahmens 32 und trägt so
zur Wärmeisolierung bei. Darüber hinaus verhindern die ineinander greifenden Rippen
weitgehend einen Luftaustausch zwischen dem Inneren des Raumes und dem zwischen der
Glasscheibe 30 der Zusatzverglasung und der eigentlichen Fensterscheibe 14 gebildeten
Zwischenraum. Bevorzugt ist innerhalb des Hohlraumes 80 ein elastisches, V-förmiges
Dichtprofil 82 vorgesehen, das an die Innenfläche der Vorschlagleiste 36 angeformt
ist und sich an der Rückwand der Profilleiste 38 abstützt und den Luftaustausch vollständig
unterbindet. Da somit keine Feuchtigkeit in den Zwischenraum zwischen der Glasscheibe
30 und der Fensterscheibe 14 eindringen kann, ist gewährleistet, dass die einander
zugewandten Oberflächen dieser Scheiben nicht beschlagen.
[0019] Bevorzugt ist der oben beschriebene Rahmen 32 aus Kunststoff gefertigt. In diesem
Fall können die Vorschlagleiste 36, das Scharnierband 66 und die Klemmleiste 52 in
einem Arbeitsgang extrudiert werden. Der Extrudiervorgang kann derart gesteuert werden,
dass sich im Bereich des Scharnierbandes 66 eine geringere Materialdichte und somit
eine höhere Flexibilität als in den übrigen Bereichen ergibt.
[0020] Die Vorschlagleiste 36, das Scharnierband 66 und die Klemmleiste 52 einerseits und
die Profilleiste 38 andererseits werden bevorzugt zunächst als Endlosstrangmaterial
gefertigt, von dem anschliessend Stücke in der jeweils für die Schenkel des Rahmens
gewünschten Länge abgeschnitten werden können.
[0021] Zur Anbringung der erfindungsgemässen Zusatzverglasung an dem Flügelrahmen 18 des
Fensters werden bevorzugt die an den Ecken auf Gehrung miteinander verschweissten
Vorschlagleisten 36 derart lose auf den die Glasscheibe 30 einfassenden Profilrahmen
aufgesteckt, dass die Rippen 76 der Profilleisten 38 in die Nuten 74 der Vorschlagleisten
36 eingreifen. Die Klemmleisten 52 werden sodann in die Nuten 54 der Profilleisten
38 eingeklemmt. Die Vorschlagleisten 36 werden sodann gemeinsam mit dem Profilrahmen
an den Flügelrahmen 18 des Fensters angehalten und auf die Oberfläche des Flügelrahmens
aufgeklebt. Der Profilrahmen gewährleistet hierbei einen korrekten Sitz der Vorschlagleisten
36 auf dem Flügelrahmen. Sodann wird der Profilrahmen von den an dem Flügelrahmen
haftenden Vorschlagleisten abgenommen. Mit Hilfe von Schrauben 86 können die Vorschlagleisten
36 zusätzlich an den Flügelrahmen 18 angeschraubt werden. Schliesslich wird der Profilrahmen
wieder auf die Vorschlagleisten aufgesteckt und dadurch fest mit den Vorschlagleisten
verbunden, dass die Klemmleisten 52 in die Nuten 50 eingeklemmt werden.
[0022] Der hinter die Abstufung 62 greifende Wulst 60 der Klemmleiste verhindert, dass sich
die Klemmleiste wieder aus der Nut 50 löst. Durch einen Druck auf den an der Aussenkante
der Blendleiste 42 anliegenden Bund 64 können jedoch die Schenkel 54, 56 der Klemmleiste
unter Durchbiegung des verdünnten Materialstreifens 58 derart aufeinander zu gebogen
werden, dass der Wulst 60 aus der Abstufung 62 heraustritt und sich die-Klemmleiste
52 aus der Nut 50 herausziehen lässt. Wenn auf diese Weise die Klemmleiste 52 an drei
Seiten des Rahmens von der Profilleiste 38 gelöst wurde, ist der Profilrahmen mit
der Glasscheibe 30 um eine entlang der vierten Seite verlaufende Achse in bezug auf
die auf dem Flügelrahmen befestigten Vorschlagleisten 36 schwenkbar.
[0023] Wenn der Profilrahmen wieder an dem Fensterflügel festgelegt werden soll, wird er
leicht gegen die Vorschlagleisten 36 angedrückt, so dass die Rippen 76 der Profilleisten
38 in den Nuten 74 der Vorschlagleisten 36 einrasten und hierdurch den Profilrahmen
provisorisch festlegen. Durch Einklemmen der Klemmleisten 52 in die Nuten 50 wird
der Profilrahmen sodann fest mit dem Fensterflügel verbunden.
[0024] Bevorzugt ist an der Scharnierseite des Rahmens 32 in das U-Profil der Klemmleiste
52 in Fig. 2 gezeigte Verstärkungsleiste 84 eingeklemmt, die die Schenkel 54, 56 dieser
Klemmleiste auseinanderspreizt und dadurch verhindert, dass der Wulst 60 von der Abstufung
62 abrutscht und sich die Klemmleiste von der Profilleiste löst.
[0025] Ein anderes Ausführungsbeispiel des Rahmens der erfindungsgemässen Zusatzverglasung
ist im Querschnitt in Fig. 3 dargestellt. Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 unterscheidet
sich von dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel zunächst dadurch, dass hier das
U-Profil der Klemmleiste 52 nach innen geöffnet ist. Die Nut 50 der Profilleiste 38
ist somit durch den Materialstreifen 58 verschlossen, der den Boden des U-Profils
der Klemmleiste 52 bildet. Der Materialstreifen 58 ist hier nicht verdünnt, so dass
er sich nur schwer durchbiegen lässt. Daher ist bei diesem Ausführungsbeispiel auch
ohne eine zusätzliche Verstärkungsleiste gewährleistet, dass der Wulst 60 nicht aus
der Abstufung 62 ausrastet.
[0026] Das Scharnierband 66 ist hier unmittelbar an die Vorderkante der Rippe 70 der Vorschlagleiste
36 angeformt, so dass diese Rippe 70, das Scharnierband 66, der Materialstreifen 58
der Klemmleiste 52 und der Bund 64 einen glatten äusseren Abschluss des Rahmens 32
bilden.
[0027] Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Vorschlagleiste 36 eine geringere
Breite als die Profilleiste 38 aufweist.
[0028] An die am oberen Rand der Vorschlagleiste 36 verlaufende Rippe 68 ist ein Y-förmiges
Dichtprofil 88 aus elastischem, koextrudiertem Material an geformt, das mit beiden
Y-Schenkeln an der Rückwand 40 der Profilleiste 38 anliegt und so den Hohlraum zwischen
der Vorschlagleiste 36 und der Profilleiste 38 abdichtet.
[0029] An der dem Flügelrahmen zugewandten Oberfläche der Vorschlagleiste 36 ist ein Klebeband
90 zum Aufkleben des Rahmens 32 auf den Flügelrahmen des Fensters vorgesehen. Das
Klebeland 90 dient zugleich zur Abdichtung der Fuge zwischen der Vorschlagleiste 36
und dem Flügelrahmen.
[0030] Da bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 der innere Rand der Profilleiste 38
über den inneren Rand der Vorschlagleiste 36 hinausragt, ist die am inneren Rand der
Profilleiste 38 vorgesehene Rippe 76 nicht an der Vorschlagleiste 36 verrastbar. Die
Rippe 76 dient hier zur Verstreifung der Profilleiste 3 im Bereich der Einfassung
für die Glasscheibe 30 und zugleich als Sichtblende, die das Dichtprofil 88 und die
Klebefuge zwischen der Vorschlagleiste 36 und dem Flügelrahmen verdeckt. Somit weist
bei diesem Ausführungsbeispiel auch der innere Rand des Rahmens 32 einen glatten Abschluss
auf, so dass das Erscheinungsbild der Zusatzverglasung insgesamt verbessert ist.
[0031] Bei der vorliegenden Erfindung können die Gehrungsverbindungen des Vorsatzrahmens
in verhältnismässig einfacher Weise durch Schweissen hergestellt werden, und es sind
keinerlei Beschlagteile erforderlich. Eine hohe Masshaltigkeit wird erreicht, wenn
die Vorschlagleiste 36 und die Profilleiste 38 im zusammengesteckten Zustand auf Gehrung
geschnitten werden.
1. Zusatzverglasung für Fenster mit einem eine Zusatzglasscheibe (30) einfassenden
Rahmen (32), dessen Schenkel jeweils eine an dem Flügelrahmen (18) eines Fensters
fest angebrachte Vorschlagleiste (36) und eine den Rand der Glasscheibe (30) einfassende
Profilleiste (38) umfassen, die miteinander arretierbar und längs eines Schenkels
des Rahmens durch einen Streifen (66) aus flexiblem Material scharnierförmig miteinander
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (66) an allen Schenkeln
des Rahmens (32) vorgesehen ist und jeweils die Vorschlagleiste (36) mit einer an
die Profilleiste (38) anklemmbaren Klemmleiste (52) verbindet.
2. Zusatzverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste
(52) ein im wesentlichen U-förmiges Profil aufweist und derart in eine in der Aussenkante
der Profilleiste (38) gebildete Nut (50) einklemmbar ist, dass die offene Seite des
U-Profils nach aussen weist.
3. Zusatzverglasung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine auf der Scharnierseite
des Rahmens (32) in das U-Profil der Klemmleiste (52) eindrückbare Verstärkungsleiste
(84).
4. Zusatzverglasung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste
(52) ein im wesentlichen U-förmiges Profil aufweist und derart in eine in der Aussenkante
der Profilleiste (38) ausgebildete Nut (50) einklemmbar ist, dass die offene Seite
des U-Profils nach innen weist.
5. Zusatzverglasung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmleiste (50) auf derAussenseite ihres von der Vorschlagleiste (36) abgewandten
U-Schenkels (56) einen im Querschnitt keilförmigen Wulst (60), der hinter eine in
der Innenwand der Nut (50) der Profilleiste (38) ausgebildete Abstufung (62) greift,
und einen längs der äusseren Kante dieses Schenkels (56) verlaufenden Bund (64) aufweist,
der seitlich der Nut (5) an der Aussenkante der Profilleiste (38) anliegt.
6. Zusatzverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Profilleiste (38) und der Vorschlagleiste (36) durch in Richtung
auf die Profilleiste (38) vorspringende, längs verlaufende Rippen (68, 70, 72) der
Vorschlagleiste (36) und/ oder durch in Richtung auf die Vorschlagleiste (36) vorspringende,
längs verlaufende Rippen (76, 78) der Profilleiste (38) ein Hohlraum (80) gebildet
ist, der die Köpfe von Schrauben (34) zum Anschrauben der Vorschlagleiste (36) an
den Flügelrahmen (18) aufnimmt und durch ein längs verlaufendes Dichtprofil (82, 88)
abgedichtet ist.
7. Zusatzverglasung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilleiste
(38) durch kammförmiges Ineinandergreifen insgesamt wenigstens dreier Rippen (68,
72, 76) am inneren Rand der Vorschlagleiste (36) verrastbar ist.
8. Zusatzverglasung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite der Vorschlagleiste (36) geringer als die der Profilleiste (38) und dass
das Dichtprofil (88) durch einen im Querschnitt Y-förmigen, an den inneren Rand der
Vorschlagleiste (36) angeformten Streifen aus flexiblem, koextrudiertem Material gebildet
ist, der mit den beiden Y-Schenkeln an der Oberfläche der Profilleiste (38) anliegt.
9. Zusatzverglasung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
ein Klebe- oder Dichtband (90) an der dem Flügelrahmen (80) zugewandten Oberfläche
der Vorschlagleiste (36).
1. Additional glazing for windows, with a frame (32) which borders an additional glass
pane (30) and the legs of which each comprise an attachment batten (36), firmly attached
to the casement (18) of the window, and a profile batten (38) bordering the edge of
the glass pane (30), the said battens being lockable with one another and being connected
to one another in a hinge-like manner along one leg of the frame by means of a strip
(66) of flexible material, characterised in that the strip (66) is provided on all
the legs of the frame (32) and in each case connects the attachment batten (36) to
a clamping batten (52) which can be clamped to the profile strip (38).
2. Additional glazing according to Claim 1, characterised in that the clamping batten
(52) has an essentially U-shaped profile and can be clamped into a groove (50) formed
in the outer edge of the profile strip (38), in such a way that the open side of the
U-shaped profile points outwards.
3. Additional glazing according to Claim 2, characterised by a reinforcing batten
(84) which can be pressed into the U-shaped profile of the clamping batten (52) on
the hinge side of the frame (32).
4. Additional glazing according to Claim 1, characterised in that the clamping batten
(52) has an essentially U-shape profile and can be clamped into a groove (50) formed
in the outer edge of the profile batten (38), in such a way that the open side of
the U-shaped profile points inwards.
5. Additional glazing according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the
clamping batten (50) has, on the outside of its U-Ieg (56) facing away from the attachment
batten (36), a bead (60) of wedge-shaped cross-section, which engages behind a step
(62) formed in the inner wall of the groove (50) of the profile batten (38), and a
collar (64) which extends along the outer edge of this leg (56) and which rests, to
the side of the groove (50), against the outer edge of the profile batten (38).
6. Additional glazing according to one of the preceding claims, characterised in that
a cavity (80) is formed between the profile batten (38) and the attachment batten
(36) by means of longitudinally extending ribs (68, 70, 72) of the attachment strip
(36), which project in the direction of the profile batten (38), and/or by means of
longitudinally extending ribs (76, 78) of the profile batten (38), which project in
the direction of the attachment batten (36), the said cavity receiving the heads of
screws (34) for screwing the attachment batten (36) to the casement (18) and being
sealed off by a longitudinally extending sealing profile (82, 88).
7. Additional glazing according to Claim 6, characterised in that the profile batten
(38) can be locked on the inner edge of the attachment batten (36) as a result of
the comb-like intermeshing of altogether at least three ribs (68, 72, 76).
8. Additional glazing according to Claim 6 or 7, characterised in that the width of
the attachment batten (36) is less than that of the profile batten (38), and in that
the sealing profile (88) is formed by a strip of flexible coextruded material of Y-shaped
cross-section, which is formed on the inner edge of the attachment batten (36) and
which rests against the surface of the profile batten (38) by means of the two Y-legs.
9. Additional glazing according to one of the preceding claims, characterised by an
adhesive or sealing tape (90) on the surface of the attachment batten (36) facing
the casement (80).
1. Survitrage pour fenêtre, comprenant un cadre (32) entourant une vitre additionnelle
(30), dont les côtés comprennent chacun une baguette de revers (36) fixée au châssis
du battant (18) d'une fenêtre et une baguette profilée (38) entourant le bord de la
vitre (30), lesdites baguettes pouvant être bloquées l'une dans l'autre et reliées
l'une à l'autre en formant une charnière le long d'un côté du cadre par une bande
(66) en matériau flexible, caractérisé en ce que la bande (66) est prévue sur tous
les côtés du cadre (32) et en ce qu'elle relie à chaque fois la baguette de revers
(36) à une baguette de blocage (52) pouvant être coincée dans la baguette profilée
(38).
2. Survitrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette de blocage
(52) présente un profil sensiblement en forme de U et peut être coincée dans une rainure
(50) formée dans le bord externe de la baguette profilée (38), le côté ouvert du profilé
en U étant tourné vers l'extérieur.
3. Survitrage selon la revendication 2, caractérisé par une baguette de renforcement
(84) pouvant être enfoncée dans le profilé en U de la baguette de blocage (52) sur
le côté du cadre (32) qui est tourné vers la charnière.
4. Survitrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette de blocage
(52) présente un profil sensiblement en forme de U et peut être coincée dans une rainure
(50) formée dans le bord externe de la baguette profilée (38), le côté ouvert du profilé
en U étant tourné vers l'intérieur.
5. Survitrage selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que
la baguette de blocage (52) comprend, sur le côté externe de sa branche en U (56)
qui est à l'opposé de la baguette de revers (36), une partie épaissie (60), dont la
section transversale est en forme de coin et coopère par l'arrière avec un décrochement
(62) formé dans la paroi interne de la rainure (50) de la baguette profilée (38),
et une joue (64) disposée le long du bord externe de cette branche (56) qui s'applique,
sur le côté de la rainure (50), contre le bord externe de la baguette profilée (38).
6. Survitrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'un espace creux (80) est formé entre la baguette profilée (38) et la baguette
de revers (36) par des nervures (68, 70, 72) de la baguette de revers (36) disposées
longitudinalement et faisant saillie en direction de la baguette profilée (38) et/ou
par des nervures (76, 78) de la baguette profilée (38) disposées longitudinalement
et faisant saillie en direction de la baguette de revers (36), espace qui reçoit les
têtes des vis (34) utilisées pour visser la baguette de revers (36) sur le châssis
de battant (18) et qui est rendu étanche par un profilé d'étanchéité (82, 88) disposé
longitudinalement.
7. Survitrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que la baguette profilée
(38) peut être encliquetée dans le bord interne de la baguette de revers (36) par
un emboîtement en forme de peigne d'au moins trois nervures en tout (68, 72, 76).
8. Survitrage selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que la largeur
de la baguette de revers (36) est plus faible que celle de la baguette profilée (38)
et en ce que le profilé d'étanchéité (88) est constitué par une bande en un matériau
coextrudé flexible formé sur le bord interne de la baguette de revers (36) et dont
la section transversale est en forme de Y, bande qui s'applique par les deux branches
de l'Y sur la surface de la baguette profilée (38).
9. Survitrage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par
une bande de collage ou d'étanchéité (90) sur la surface de la baguette de montage
(36) qui est tournée vers le châssis de battant (80).