[0001] Die Erfindung betrifft ein Unterwasser-Arbeitsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Für den mobilen Einsatz von Greif- und Bearbeitungswerkzeugen, Handhabungs- und Inspektionsgeräten
sowie den zugehörigen Energie- und Signalsteuergeräten usw. werden solche Unterwasser-Arbeitsgeräte
beispielsweise benötigt, um im Tiefwasser (z. B. 150 m) an Wracks, Bohrtürmen, Pipelines
usw. mit und ohne Taucherbegleitung eine effektive und weitgehendst unfallgesicherte
Arbeit zu ermöglichen.
[0003] Aus der DE-Z «Meerestechnik», Heft 6/1981, S. 176/177 Bild 4, ist ein derartiges
Unterwasser-Arbeitsgerät bekannt. Dieses ist als selbsttragender Körper mit diesen
durchdringenden Strömungskanälen und darin angeordneten Propellern sowie mit Tauchzellen
ausgestaltet. Nicht ersichtlich aus dieser Publikation sind die an diesem Geräteprinzip
vorgesehenen Massnahmen zur Erreichung einer hohen Beweglichkeit und Vielseitigkeit
bei ausreichender Funktions-, Belastungs-und Unfallsicherheit, wie sie insbesondere
durch die Art der Greifarm-Anlenkung und -Ausgestaltung sowie durch die Plazierung
der Dreh- und Schwenkachsen im Verhältnis zu den Schwerpunkten bestimmt sind.
[0004] Nach der FR-A-1 516 602 wurde noch ein Unterwassergerät bekannt, das sich mit Füssen
auf den Meeresboden stellen, aber wegen zu kleiner Greifer mit in eigenen Drehtürmen
gelagerten Greifarmen nicht an Grossrohre andocken lässt. Die Greiferarme haben dabei
keine gemeinsamen Achsen und liegen statisch ungünstig bzw. räumlich hinderlich abseits
vom Massenschwerpunkt. Weiterhin wurde ein Unterwasserfahrzeug zum Sammeln von Mineralien
bekannt (EP 0 018 891), welches ebenfalls als selbsttragender Körper mit diesen durchdringenden
Strömungs- bzw. Propellerkanälen ausgestattet ist. Seine Greifereinrichtung besteht
aus vor zwei Hauptrümpfen seitenverfahrbaren Eimerketten-Förderern, welche mit einem
zwischen den Rümpfen gelegenen Förderband zusammenwirken. Das betreffende Fahrzeug
ist weder als kompaktes Taucherhilfsfahrzeug für selbstbalancierenden Schwebeeinsatz
konzipiert noch mit einem Hauptgreifer versehen, durch welchen es an irgendwelchen
Pfeilern oder Konstruktionsteilen angedockt und relativ dazu verschwenkbar wäre.
[0005] Auch die US-A-2 987 893 offenbart ein Unterwasserfahrzeug, bei welchem zwischen selbsttragenden
länglichen Rümpfen ein Propellerantrieb vorgesehen ist. Einer der Rümpfe verfügt noch
über einen Greiferarm, welcher in seiner Bugspitze, also weit ausserhalb des Fahrzeug-Schwerpunktes
angelenkt ist und die an sich schon grosse Baulänge des Fahrzeuges weiter vergrössert.
[0006] Aus der US-A-3 381 485 wurden ebenfalls Greiferanlenkungen bekannt, die seitlich
vor bzw. über der Stirnfront des Unterwasserfahrzeuges angebaut sind und daher dessen
Aussenabmessungen vergrössern.
[0007] Aus diesem Stand der Technik ist ersichtlich, dass Hauptgreifer zum Befestigen solcher
Arbeitsgeräte an irgendwelchen Unterwasser-Konstruktionen bisher lediglich stirnseitig
am Arbeitsgerät befestigt wurden. Damit wurde jedoch die Manövrierfähigkeit und der
Arbeitsbereich (z. B. bei engen Platzverhältnissen) beeinträchtigt, und es ergaben
sich wegen der Gefahr des Einklemmens oder der Deformation des Tauchkörpers verschiedene
Arbeitserschwernisse bzw. Risiken. Eine Verbesserung hinsichtlich der vielseitigen
Verwendbarkeit der Tauchkörper und der Verkürzung von Transportzeiten für Werkzeuge
und Hilfmittel zwischen dem Versorgungsschiff und dem Einsatzort ist in Anbetracht
der erheblichen Kosten und Risiken der Unterwasserarbeiten erforderlich.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Unterwasser-Arbeitsgerät der eingangs
genannten Art so zu verbessern, dass bei diesem die Anordnung des Hauptgreifers den
Einsatzbereichen, auch bei engen Platzverhältnissen und hohen Leistungs- bzw. Gewichtsanforderungen,
bei verminderter Störungs- und Unfallgefahr besser gerecht wird.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Unterwasser-Arbeitsgerät der eingangs genannten
Art durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht.
[0010] Zunächst verfügt der Hauptgreifer über einen so grossen Zugriffsbereich, um das Unterwasser-Arbeitsgerät
auch unmittelbar durch Umklammern von Grossrohren oder anderen dicken Gegenständen
sicher festzulegen. Hinzu kommt, dass durch das im Vergleich zum Stand der Technik
extreme Grössenverhältnis der Greifarme gegenüber dem Schwingungskörper und durch
deren Lagerungsanordnung neben weiteren Vorteilen erreicht wird, dass bei Ortsveränderungen
des Gerätes unter Zuhilfenahme von Propellerantrieben die Greifergewichte günstig
abgestützt und das Fahrzeug noch befriedigend trimmbar ist. Der Anschlussbereich des
Halte- und Versorgungskabels bleibt dabei weitgehend unabhängig von den gelegentlichen
Dreh- und Kippbewegungen des Gerätes, und das Kabel ist durch solche Bewegungen nur
minimalen Beanspruchungen ausgesetzt, weil ein Schwenkbügel, in dessen Mitte eine
Kabeleinführungskammer eingebaut ist, auf der Oberseite des Hohlkörpers angebracht
ist, dessen Arme in den Seitenwänden des Hohlkörpers drehbar gelagert sind. Dadurch
kommt der Abstützpunkt des Hauptgreifers sehr nahe beim Massenschwerpunkt zu liegen,
und die Stirnwand des Arbeitsgerätekörpers wird nun durch das in der Aussparung befestigte
Lagergehäuse des Hauptgreifers noch weiter ausgesteift, und zwischen Greifer und Lagerung
wird nun auch die Gefahr des Einklemmens stark vermindert.
[0011] Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Gerätekörpers mit einer Anordnung des
Hauptgreiferlagers in einer schwerpunktnahen aussteifenden Aussparung wird insbesondere
erreicht, dass die Stossempfindlichkeit (z.B. im Vergleich zur Rahmenkonstruktion
und Hohlkörpern mit lediglich stirnseitig vorgeflanschtem Greifer) vermindert und
die Biegesteifigkeit (auch bei Verwendung von Leichtmetall) verbessert wird. Auch
ergibt die Anordnung des Hauptgreifers in einer Aussparung des Gerätekörpers weniger
Anlass zu Änderungen von Richtung und Grösse der Reaktionskräfte bzw. der Strömungseinflüsse
und der diese beeinflussenden Kippmomente, so dass die Antriebselemente zur Trimmung
des Arbeitsgerätes weniger oft bzw. weniger lang eingeschaltet zu sein brauchen.
[0012] Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Nach Anspruch 2 sind günstige Trimmungsverhältnisse auch dem Umstand zuzuschreiben,
dass die für optimale Trimmung besonders vorteilhafte erfindungsgemässe Anordnung
es ermöglicht, dass die horizontalen und vertikalen Wirklinien der Strömungskanäle
im Gerätekörper sich im oder nahe beim Massenschwerpunkt des komplett ausgestatteten
Arbeitsgerätes schneiden.
[0014] Nach Anspruch 3 wird erreicht, dass insbesondere dem bei vorgestrecktem und eventuell
belastetem Greifer auftretenden Maximal-Kippmoment mit zwei vor der Horizontal-Kippachse
gelegenen, vertikal gerichteten Antriebselementen gemeinsam entgegengewirkt wird.
[0015] Nach Anspruch 4 wird erreicht, dass das Unterwasser-Arbeitsgerät auch unmittelbar
als «Werkzeugmaschine» einsetzbar ist, indem nicht mehr ein Taucher ein Werkzeug von
Hand führt und sich gegebenenfalls beim Arbeiten gegen den Geräteträger abstützt,
sondern indem nun das Werkzeug mittels am Geräteträger befestigter Support-Werkzeughalter
unmittelbar zwangsführbar ist, ohne dass sich ein Taucher direkt in der Nähe befinden
muss.
[0016] Nach Anspruch 5 wird erreicht, dass eine besonders weite Auslage des Werkzeugarmes
entsprechende Einsätze auch in grösserem Abstand von der Stirnwand des Arbeitsgerätes
ermöglicht.
[0017] Nach Anspruch 6 wird erreicht, dass auch die ferngesteuerte Bearbeitung von Teilen
möglich ist, welche am Einsatzort zunächst beweglich sind, zur Bearbeitung aber durch
den Hilfsgreifer festgehalten werden müssen (z. B. zwecks Aufnahme von Reaktionskräften
beim Bearbeiten von Bauteilen mit Werkzeugen usw.).
[0018] Nach Anspruch 7 wird erreicht, dass mit dem Hauptgreifer auch eine Seilwinde in Arbeitsposition
bringbar ist, mit der z.B. Gegenstände an das Unterwasser-Arbeitsgerät heranziehbar
sind, bzw. dass dasselbe als eine Art Unterwasserkran auch die Beförderung bzw. das
Umsetzen von Lasten am Einsatzort übernehmen kann.
[0019] Folgende weitere Vorteile lassen sich mit der Ausgestaltung des vorgeschlagenen Arbeitsgerätes
noch erreichen:
- Indem der Innenraum des Gerätekörpers mehrfach unterteilt ist und nahe der Lagerung
des Hauptgreifers Druckkammern vorgesehen werden, in welchen Ortungs- und Steuergeräte
sowie Hilfsantriebe untergebracht sind, wird erreicht, dass integrierte Druckkammern,
welche für diverse Ausrüstungselemente mitbenutzbar sind, in unmittelbarer Nähe zum
Massenschwerpunkt bei vorgestrecktem Hauptgreifer zusätzliche Auftriebskräfte im Gerätekörper
selbst hervorrufen.
- Wenn einige der Druckkammern als Vorratsräume genützt sind, können einige der Druckräume
ausser als Auftriebskörper noch als Vorratsräume (z.B. als Hydrauliköl-Tanks) bzw.
für Wärmetauschereinsätze (z. B. zur Warmwassererzeugung) doppelt nutzbar und als
Gegengewicht gegen Greifermomente auch zusätzlich belastbar gemacht werden.
- Dank einer Strömungsverkleidung erhält der Gerätekörper eine zumindestens über Kanten,
Ekken bzw. Öffnungen Strömungseinflüsse reduzierende bzw. stabilisierende Aussenkontur,
die auch die Gefahren des Hängenbleibens, z.B. an Konstruktionsteilen, Kabeln und
Schläuchen, mindert. Die glatten Aussenflächen des Gerätekörpers geben zudem weniger
Anlässe, dass sich lose, vorbeischwimmende Teile im Gerät (z. B. wie in einer Rahmenkonstruktion
oder an einem an der Stirnseite gelagerten Greifer) verfangen und womöglich mit einem
Propeller oder einem Greiferteil in Berührung kommen. Im Gerätekörper selbst fest
eingebaute Druckkammern wirken dabei sowohl zusätzlich versteifend als auch als Auftriebselemente,
wobei zum Inneren der Druckkammern (auch im Gegensatz zum Rahmen) über auf den Aussenflächen
des hohlen Körpers beulversteifend wirkende Deckelflansche leicht ein Zugriff möglich
ist, um darin weitere Teile einzulagern oder einzubauen. Die vormontierten Einbauten
lassen sich in die Druckkammern schubladenartig leicht und stossgeschützt einbringen.
- Die Strömungsverkleidung schliesst auch zusätzliche, am Hohlkörper aussen angebrachte
Auftriebskörper mit ein, bzw. wird in Mehrfachnutzung selbst unmittelbar schon als
zusätzlicher Auftriebskörper wirksam.
- Als Stossfänger ausgestaltet fängt die Strömungsverkleidung eventuelle Stösse oder
Schläge federnd so ab, dass z. B. beim Anstossen an Wrackteile oder Strukturen während
des Manövrierens funktionell unentbehrliche Teile des Arbeitsgerätes nicht unmittelbar
gefährdet sind und für eventuell in der Nähe befindliche Taucher auch die Quetschgefahren
geringer werden.
- Bei Anordnung von nach aussen öffenbaren Geräteboxen in der Strömungsverkleidung
unterhalb der horizontalen Strömungskanäle wird es möglich, die Ablegeorte für Bearbeitungswerkzeuge
etc. nicht nur verlustsicher in die Strömungsverkleidung einzubeziehen, sondern sie
auch so tief darin zu legen, dass keine Teile in die Strömungskanäle fallen können.
Dabei bietet sich zudem die Möglichkeit an, die Klappen der Geräteboxen als Trittbretter
für den begleitenden Taucher auszugestalten.
- Mit Geräteanschlüssen innerhalb der Geräteboxen lassen sich auch die Energieversorgungsanschlüsse
für die Werkzeuge so in die Verkleidung einbeziehen, dass keine Rammschäden drohen
und Schlauchanschlüsse etc. unter Wasser normalerweise nicht gewechselt zu werden
brauchen, sowie dass die eventuell eingesetzten Unterwasser-Wechselkupplungen hier
auch besser vor Verschmutzung sicher sind.
- Dabei lassen sich die Bearbeitungswerkzeuge mittels in den Geräteboxen angebrachten
Fangleinen auch so zuverlässig sichern, dass der Taucher selbst bei offenen Geräteboxen
und starker Schräglage des Arbeitsgerätes, dem Verlorengehen von Werkzeugen oder Geräten
keine besondere zusätzliche Aufmerksamkeit oder Zeit mehr zu widmen braucht.
- Wenn Stellglieder und Support sowie Werkzeugarm fernbedienbar und mit einem ebenfalls
mit dem Gerätekörper verbundenen und fernsteuerbaren Werkzeugwechselautomaten zusammenwirken,
wird erreicht, dass das Unterwasser-Arbeitsgerät auch ohne Begleitung eines Tauchers
einsetzbar ist, also in noch grössere Tiefen oder zu noch gefährlicheren Einsatzorten
vordringen kann, als den Tauchern normalerweise zugänglich sind.
- Dadurch, dass der Hauptgreifer bis mindestens 90° zur Senkrechten schwenkbar ist,
lässt sich das Arbeitsgerät auch senkrecht zur Gerätelängsachse auf eine besonders
wenig Platz erfordernde Weise verkürzen, so dass ein Einsatz auch in engen Strukturen
bzw. Schiffsladeräumen etc. möglich wird und dass auch ein Anklammern quer zu länglichen
Teilen, z.B. rittlings auf einer Rohrleitung, günstig einstellbar ist.
- Durch Anbringung einer Drehkonsole auf der Oberseite des Gerätekörpers, auf der
eine schwenkbare, zusammenklappbare und mittels Hilfskraft positionierbare Plattform
befestigt ist, wird erreicht, dass insbesondere für den Tauchereinsatz auch dann noch
eine sichere, starre Arbeitsbasis unmittelbar am Arbeitsort ohne Hilfsgerüste oder
ähnliches geschaffen werden kann, wenn der Anlegepunkt des Hauptgreifers vom eigentlichen
Arbeitsort so weit entfernt ist, dass sich der Taucher beim Einsatz seiner Werkzeuge
nicht unmittelbar auf das eigentliche Arbeitsgerät abstützen kann. - Dabei kann vorteilhafterweise
die Befestigung der Drehkonsole so ausgestaltet sein, dass z. B. ein automatisches
Werkzeugwechselsystem hier modulartig in den Hohlkörper anstelle der Plattform einsetzbar
ist.
- Mit einem Schwenkbügel auf der Oberseite des Hohlkörpers, dessen Arme in den Seitenwänden
des Hohlkörpers drehbar gelagert sind, und in dessen Mitte eine Kabeleinführungskammer
eingebaut ist, wird erreicht, dass der Anschlussbereich des Halte- und Versorgungskabels
weitgehend unabhängig von den gelegentlichen Dreh-und Kippbewegungen des Gerätes bleibt
und dass das Kabel durch solche Bewegungen nur minimalen Beanspruchungen ausgesetzt
ist.
- Indem die Winkelstellungen des Schwenkbügels sowie eine in der Kabeleinführungskammer
vorhandene Kabellängensteuerung zur Gewichtstrimmung des Unterwasser-Arbeitsgerätes
herangezogen wird, wird erreicht, dass sowohl durch Anpassung der Schwenkbügelstellung
an den jeweils günstigen Kabelanschluss-Winkel als auch durch von hier ausgehende
Signale an die Kabelwinde auf der Überwasserstation stets nur gerade soviel Kabel
abgespult ist, als dem bei der angestrebten Arbeitsgeräte-Lage günstigsten Kabelwinkel
entspricht oder dass der auf das Gerät wirkende Kabelgewichtsanteil zur Trimmung günstigst
mitbenutzt wird.
- Wenn in den Gerätekörpern weitere Auftriebskörper angeordnet sind, welche bei abgeschalteten
Antriebselementen eine geringe Absinkgeschwindigkeit des Unterwasser-Arbeitsgerätes
ergeben, so wird insbesondere erreicht, dass das Gerät das Kabel stets straff genug
hält und nicht antriebslos aufschwimmen kann und damit durch Schiffsverkehr etc. gefährdet
würde.
- Indem eine lokale Steuerung des Unterwasser-Arbeitsgerätes und der Hilfsgeräte in
einem Kontrollpunkt untergebracht ist, das von aussen in den Hohlkörper einsetzbar
und daraus zur Fernbedienung vorübergehend entnehmbar und per Ansteuerkabel in Abstand
zum Unterwasser-Arbeitsgerät verbringbar ist, wird erreicht, dass das Steuerpult bzw.
die Signalgeber für die Antriebs- und Stellglieder bei Normaleinsatz bedienungsgünstig
und rammgeschützt in das Gerät an günstigster Stelle integriert sind, dass sie dennoch
aber, z.B. beim Tauchereinsatz in gefährlichen Bereichen oder zum Manövrieren auch
vom Taucher selbst leicht in eine geschütztere Entfernung mit fortgenommen werden
können, während die Signalübertragung zum Gerät per Steuerkabel erfolgt, das dort
im Normalfall unter dem Kontrollpult eingerollt ist.
- Durch an der dem Hauptgreifer abgewandten Stirnseite vorgesehene Befestigungs- und
Anschlussvorrichtungen für Sonderausstattungen in Form eines Zusatzgeräte-Anbaues
wird erreicht, dass das Gerät durch rucksackartig anhängbare und an sein Energiesystem
anschliessbare Zusatzaggregate (z. B. Schlammpumpen), Betriebsmitteltanks (z.B. Schweissgas)
ausbaufähig ist. Dabei ist es vorteilhaft, durch entsprechende, im voraus festlegbare
Kabelanschlusswinkel-Verstellungen am Schwenkbügel, die sich beim An- oder Abhängen
solcher Zusatzgeräte-Anbauten günstigste Trimmung ohne fremde Gewichte zu erreichen.
[0020] Zusammenfassend stellt sich das erfindungsgemässe Unterwasser-Arbeitsgerät als eine
Einrichtung dar, mit welcher sowohl die Art der Arbeitsmöglichkeiten unter Wasser
stark erweitert als auch die Arbeitszeiten verkürzt und die Sicherheiten evtl. mit
eingesetztem Taucher sowie der Geräte und der Bearbeitungsteile erheblich gesteigert
werden können.
[0021] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Unterwasser-Arbeitsgerät im Marschzustand, ausgerüstet für den Einsatz
als begleitendes Taucher-Hilfsgerät.
Fig. 2 das Gerät mit einer Ausstattung für begleiterlosen Einsatz als Unterwasser-Werkzeugmaschine
ausgebaut.
Fig. 3 das Gerät ohne Strömungsverkleidung und äussere Antriebselemente in Seitenansicht.
Fig. 4 das Gerät wie nach Fig. 4, jedoch in Draufsicht.
Fig. 5 das Unterwasser-Arbeitsgerät im Einsatzfall als mobiles Gerüst mit angebautem
Zusatzaggregat (z.B. Werkstoffprüfgerät).
Fig. 6 das gleiche Gerät, jedoch benutzt als Hebezeug bzw. Lastentransporter (z. B.
Montagehilfe).
[0022] In Fig. 1 ist das Unterwasser-Arbeitsgerät 1 im Manövrierzustand gezeigt.
[0023] Der Gerätekörper 2, an welchen die Handhabungsgeräte 3 zur Betätigung der Greifwerkzeuge
4 bzw. zur Abstützung der Bearbeitungswerkzeuge beweglich angebaut sind, trägt, weiterhin
Lichtquellen 6, Ortungsgeräte 7 (Fernsehgeräte, Sonargeräte etc.), nimmt auch die
Steuergeräte 8 sowie die Antriebselemente 9 auf. Das gesamte Gerät wird über ein zentrales
Schlepp- und Versorgungskabel 10 von einer (nicht gezeigten) Überwasser-Basis aus
sowohl in Betrieb gehalten als auch an den Einsatzplatz gesteuert. Dazu können Antriebselemente
9 (z. B. Propeller) in den verschiedenen Strömungskanälen 11, die den Gerätekörper
2 durchdringen oder an ihm angebracht sind, über Fernsteuerung von Bord der Überwasser-Basis
aus oder vom Taucher am Gerät bedarfsweise in Betrieb gesetzt und geregelt werden.
An der Stirnseite 12 des Gerätekörpers 2 befindet sich eine nach oben und unten offene
Aussparung 13, in welcher der Hauptgreifer 14 Schwenk- und Drehachsen 15 aufweist,
die im Innenraum 16 des Gerätekörpers 2 eine Lagerung 17 haben. Druckkammern 18 umschliessen
die Ventile und Schalter etc. für Hilfsantriebe 19 zur Betätigung der Greifwerkzeuge
4 sowie der Antriebselemente 9. Eine von aussen zu öffnende Gerätebox 20, in welcher
sich Geräteanschlüsse 21 und Gerätefangleinen 22 befinden, kann die verschiedenen
Bearbeitungswerkzeuge 5 bei Verwendung als Taucher-Hilfsgerät aufnehmen.
[0024] Die Greifarme 30 des Hauptgreifers 14 arbeiten zusammen über einen gemeinsamen Antrieb
mit dem Widerlager 31, welches zwischen den gegensinnig beweglichen Greifarmen in
Richtung des zu umschliessenden Gegenstandes aus dem Gerätekörper heraus vorgeschoben
werden kann. An den freien Enden der Greifarme 30 können Schwenkklauen 32 das zuverlässige
Anlegen der Greifarme 30 weiter verbessern. Auf einer die beiden Greifarme 30 vor
deren Schwenklagern verbindenden Greifertraverse 33 ist die Aufnahme einer Winde 34
vorgesehen. Wenn der Hauptgreifer 14 gegenüber dem Gerätekörper 2 gedreht wird, ändert
sich somit auch die Lage der Winde 34. Auf der Oberseite des Gerätekörpers befindet
sich eine verlängerbare und zusammenklappbare, leiterähnliche Plattform 35, welche
in einer in den Gerätekörper eingelassenen Drehkonsole 36 auch in beliebigem Winkel
quer zum Arbeitsgerät 1 eingesetzt werden kann. Der Plattformantrieb 37, hier ebenfalls
aus Hydraulikzylindern und Schwenkantrieben bestehend, kann, je nach Bedarf, vom Taucher
auf der Plattform 35 selbst oder vom Gerät 1 aus betätigt werden. Ein etwa über dem
normalen Massenschwerpunkt des Gerätekörpers 2 beidseitig gelagerter Schwenkbügel
38 ist mit der Kabeleinführungskammer 39, in welcher das Schlepp- und Versorgungskabel
10 geräteseitig endet, so zusammengebaut, dass unterschiedliche Kabeleingangs-Winkel
einstellbar sind und das Kabelgewicht zu einem Teil als Trimmungshilfe benutzbar ist.
Der Taucher wird im Normalfalle das Gerät 1 am Kontrollpult 40 steuern, welches in
den Gerätekörper 2 von oben eingelassen ist. Er kann dabei auf dem Gerät liegen oder
sich das Kontrollpult 40 aus dem Hohlkörper herausnehmen und an einer längeren Fernleitung
das Gerät aus einer gewissen Schutzdistanz heraus steuern.
[0025] In der Strömungsverkleidung 23 sowie auch noch in den nicht anderweitig genutzten
Leerräumen des Gerätekörpers 2 können Auftriebskörper 41 nach Bedarf untergebracht
sein. Kippmomente, welche nicht durch Auftriebskörper 41 leicht ausgleichbar sind,
können vorteilhafterweise auch mit Hilfe der vorzugsweise in der Kabeleinführungskammer
39 selbst eingebauten Kabellängensteuerung 42 dann ausgeglichen werden, wenn beispielsweise
am Greifwerkzeug 4 oder am Gerätekörper 2 (z. B. durch Zusatzgeräteanbau 43) eine
Verlagerung des Massenschwerpunktes in grösserem Masse unvermeidbar ist.
[0026] In Fig. 2 ist das Unterwasser-Arbeitsgerät zusätzlich mit Einrichtungen zur völlig
begleiterlosen Verwendung als Werkszeugmaschine ausgestaltet.
[0027] Dazu sind am Gerätekörper 2 beiderseits der Stirnwand 12 parallele Linearstellglieder
24 parallel zu den beiderseits der Aussparung 13 angeordneten senkrechten Strömungskanälen
11 am Gerätekörper 2 befestigt. Diese vertikalen Linearstellglieder 24 können ein
horizontales Linearstellglied 25, welches zwischen ihnen höhenverstellbar angeordnet
ist, näher oder weiter zur Drehachse des Hauptgreifers 14 verfahren. Auf dem horizontalen
Linearstellglied 25 ist ein Werkzeug-Support 26 quer zum Hauptgreifer 14 zwischen
den vertikalen Linearstellgliedern 24 seitlich verfahrbar. Am Werkzeug-Support 26
ist vorzugsweise ein Werkzeug-Haltearm 27 schwenkbar angebaut, welcher in Richtung
eines über dem Hauptgreifer 14 gelegenen Bearbeitungspunktes sowohl in bezug auf seinen
Abstand als auch auf seine Schräglage veränderbar ist. Der Werkzeugarm 27 kann dabei
gleichzeitig mit einem Werkzeug-Wechselautomaten 28, der hinter ihm in der Oberseite
des Gerätekörpers 2 anstelle einer Drehkonsole 36 eingelassen ist, selbsttätig zusammenarbeiten.
Bei komplizierteren Montagen oder Fixierungsproblemen besteht die Möglichkeit, einen
Hilfsgreifer 29, welcher ausserhalb des Arbeitsbereiches der Linearstellglieder befestigt
ist, aber in diesen Bereich hineinreichen kann, unabhängig vom Bearbeitungsvorgang
noch mitzuverwenden. Während des Manövrierens kann dieser Hilfsgreifer 29 vollkommen
parallel zur Strömungsverkleidung des Arbeitsgerätes 1 zurückgeklappt so arretiert
bleiben, dass es sich dem Profil der Strömungsverkleidung 23 ohne nennenswerte Vorsprünge
angleicht.
[0028] In Fig. 3 ist eine bevorzugte Ausgestaltung der Struktur des Gerätekörpers 2 in Seitenansicht
schematisch dargestellt. Der Hauptgreifer 14 ist in diesen Abbildungen auf der linken
Seite in der breiten Aussparung 13 mit seiner Lagerung 17 nach oben und unten schwenkbar
befestigt und in derselben auch drehbar. Die im Bild rechts von der Aussparung 13
im Innenraum 16 befindlichen Druckkammern 18 sind z. B. mit der Elektrik für die Lichtquellen
6 und die Ortungsgeräte 7 bzw. mit der Hydraulik für die Antriebselemente 9 und für
die Hilfsantriebe 19 (an Greifern, Plattform, Schwenkbügel usw.) belegt.
[0029] Auf der dem Greifer 14 abgewandten Stirnseite (rechts im Bild) sind in weiteren Druckkammern
18 beiderseits eines senkrechten Strömungskanals 11 Hydrauliköltanks 44 vorgesehen.
Der horizontale Strömungskanal 11 über den Druckkammern 18 nahe bei der Lagerung 17
des Hauptgreifers 14 versteift den Gerätekörper 2 zusätzlich auch in seinem oberen
Bereich, auf welchen, je nach Verwendungszweck des Arbeitsgerätes 1, z.B. eine Drehkonsole
36 oder ein Werkzeugwechselautomat 28 oder ähnliche Einrichtung modulartig aufbaubar
sind. Diese Aufbauten, z. B. 36 oder 28 etc., werden im Normalfalle umschlossen vom
Schwenkbügel 38, der sowohl Kabeleinführung 39 als auch im ausgeklappten Zustand Tragvorrichtungen
für das ganze Arbeitsgerät 1 ist. Gelagert ist der Schwenkbügel 39 hier oberhalb der
Aussparung 13, etwa am höchsten Punkt des Gerätekörpers 2 in den Seitenwänden des
Gerätekörpers und zu dessen Längsachse schwenkbar.
[0030] In Fig. 4 ist die Struktur des Gerätekörpers 2 in der Draufsicht dargestellt und
hinter der Aussparung eine Montageöffnung für das im horizontalen Strömungskanal 11
angeordnete Antriebselement 9 sichtbar. Rechts davon, etwa in der Mitte des Gerätekörpers
2 sind dann zwei quadratische Deckel von Druckkammern 18 für Hydraulikventile zur
Steuerung der Antriebe 9 und 19 sichtbar. Am Heck ist in der Mitte der vertikale Strömungskanal
11 und beiderseits desselben weitere Ventilkästen-Druckkammern 18 (über den Hydrauliktank
44) erkennbar. Nicht in diesen Fig. 3 und 4 dargestellt sind die aussen am Gerätekörper
2 anzubringenden Strömungsverkleidungen 23 bzw. die damit kombinierten Auftriebskörper
und die dort noch weiterhin eingelassenen Geräteboxen 20. Mit dieser äusserst kompakten
und dennoch gute Zugänglichkeit zu allen Einbauten bietenden Anordnung wurde insbesondere
noch erreicht, dass der Aufhängepunkt mit dem Schwenkbügel 39 etwa über der Lage des
Massenschwerpunktes bei horizontal stehendem Greifer und zusammengeklappter Plattform
35 zu liegen kommt. Auch die Resultierende aller Wirklinien aus den verschiedenen
Antriebselementen kommt bei dieser Betriebslage nahe bei oder im Massenschwerpunkt
zu liegen, so dass nur minimaler Energieaufwand zur Lagekorrektur notwendig ist, solange
keine Momentenwirkung von Greifer oder Auslegern auftreten.
[0031] In Fig. 5 ist das Unterwasser-Arbeitsgerät 1 mit seinem im Gerätekörper 2 gelagerten
Hauptgreifer 14, beispielsweise an einer Rohrstütze, festgemacht und wird über das
Schlepp- und Versorgungskabel 10, welches hierbei keine Trimmfunktionen übernehmen
zu braucht, mit Energie versorgt und überwacht. Im Beispiel ist dem Gerät der Zusatzgeräte-Anbau
43 (z. B. für Schweissarbeiten) angebaut und der Taucher hat die Plattform 35 ausgefahren,
um sich während seiner Tätigkeit mit den verschiedensten Bearbeitungswerkzeugen 5
über die Plattform 35 und die Drehkonsole 36 auf den über den Hauptgreifer 14 festgehaltenen
Gerätekörper 2 abzustützen. Der Verlauf der Arbeiten kann mit Hilfe der Lichtquellen
6 und der Ortungsgeräte 7 (Sonar-Fernsehkameras), welche im Arbeitsgerät 1 eingebaut
sind, auch von der Überwasser-Station aus beobachtet werden.
[0032] In Fig. 6 ist das Unterwasser-Arbeitsgerät 1 in der umgekehrten Lage gegenüber der
Anordnung von Fig. 3 an ein Horizontalrohr mit dem Hauptgreifer 14 angeklammert, wobei
die Winde 34 für das Festhalten bzw. Transportieren von Bauteilen benützt wird. Der
Taucher hat sich vom Arbeitsgerät 1 über die senkrecht nach unten ausgefahrene, klappbare
Plattform 35, welche mit Durchbrüchen und Leitersprossen versehen ist, auf einen festen
Punkt in der Nähe des Montageortes, aber abseits vom Arbeitsgerät 1, begeben. Die
Steuerung der Winde und evtl. der Plattform kann der Taucher hierbei über das aus
dem Gerätekörper 2 herausgenommene Kontrollpult 40 vornehmen, welches über eine entsprechende
Fernleitung mit den Steuergeräten 8 und Hilfsantrieben 19 im Gerätekörper 2 in Verbindung
steht.
[0033] Bei solchen und vielen weiteren Einsatzfällen ist die glatte Aussenkontur des Arbeitsgerätes
1 sowie die vielseitig nutzbare und sehr kompakte Ausgestaltung des Gerätekörpers
2 nicht nur zur Vermeidung von Unfällen und Beschädigungen vorteilhaft, sondern auch
durch die hohe Eigensteifigkeit des Gerätekörpers und die damit gegebene hohe Belastbarkeit
durch die verschiedenen an ihm angreifenden Momente, je nach Stellung der Greifer
und der Plattform bzw. der Art und Grösse der Reaktionskräfte aus den verschiedenen
Bearbeitungswerkzeug-Einsätzen.

1. Unterwasser-Arbeitsgerät mit einem Geräteträger,
-an welchem Handhabungsgeräte (3), Greif- (4) und Bearbeitungswerkzeuge (5), Lichtquellen
(6), Ortungs- (7) und Steuergeräte (8), Antriebselemente (9) angeordnet sind,
- wobei das Arbeitsgerät (1) über ein Halte-, Steuer- und Versorgungskabel (10) mit
einer Überwasser-Basis verbunden ist, und einen Hauptgreifer aufweist,
- der Geräteträger ein selbsttragender Gerätekörper (2) ist,
-welcher von winklig zueinander angeordneten Strömungskanälen (11) durchsetzt ist,
in denen die Antriebselemente (9) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass in einer an einer Stirnseite (12) eingelassenen Aussparung (13) des Gerätekörpers
(2) ein zwei gegensinnig nach innen schwenkbare Arme (30) und ein zwischen diesen
in Richtung des zu umschliessenden Körpers verschiebbares Widerlager (31) aufweisender
kraftangetriebener Hauptgreifer (14) in einer Lagerung (17) im Innenraum (16) des
Gerätekörpers nach oben und unten schwenkbar sowie auch drehbar geführt ist.
2. Unterwasser-Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung
(17) nächstmöglich zum Massenschwerpunkt angeordnet ist.
3. Unterwasser-Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits
der Aussparung (13) und senkrecht zu einer Schwenk-und Drehachse (15) des Hauptgreifers
(14) gerichtete Antriebselemente (9) am Gerätekörper (2) vorgesehen sind.
4. Unterwasser-Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an
der greiferseitigen Stirnseite (12) des Gerätekörpers (2) beidseits der Aussparung
(13) je ein, bei Normalstellung des Gerätes (1) vertikales Linearstellglied (24) befestigt
ist, an welchem ein drittes, bei Normalstellung horizontales Linearstellglied (25)
verschieblich und indexierbar ist, wobei das dritte Linearstellglied (25) einen Werkzeugsupport
(26) führt.
5. Unterwasser-Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Support
(26) einen um das dritte, horizontale Stellglied (25) schwenkbaren und längenveränderbaren
Werkzeugarm (27) aufweist, welcher Bearbeitungswerkzeuge (5) antreibt bzw. trägt.
6. Unterwasser-Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
dass am Gerätekörper (2) des Arbeitsgerätes (1) ausserhalb des Arbeitsbereiches des
Hauptgreifers (14) noch ein weiterer Hilfsgreifer (29) angeordnet ist, dessen Zugriffsbereich
auf ein Zusammenwirken mit dem Werkzeugarm (27) zugemessen ist.
7. Unterwasser-Arbeitsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer Traverse (33) des Hauptgreifers (14) eine Winde (34) mitdrehbar angeordnet
ist.
1. Underwater implement with a tool carrier, on which handling tools (3), gripping
tools (4), working tools (5), light sources (6), locating tools (7), control tools
(8) and drive elements (9) are arranged, the implement (1) being connected to an above-water
base via a retaining, control and supply cable (10), and the tool carrier being a
self- supporting tool body (2) penetrated by flow channels (11), which are arranged
at an angle with respect to one another and in which the drive elements (9) are arranged,
characterised in that a power-driven main gripper (14) comprising two arms (30), which
can be swivelled inwards in opposite directions, and an abutment (31) which is displaceable
between the latter, is guided such that it can be swivelled upwards and downwards
and rotated in a bearing (17) in a recess (13) formed at a front end (12) in the tool
body (2).
2. Underwater implement according to claim 1, characterised in that the bearing (17)
is arranged as close as possible to the mass centre.
3. Underwater implement according to claim 1, characterised in that drive elements
(9), which are directed at a right angle to a swivel and rotational axis (15) of the
main gripper (14), are provided on the tool body (2) on both sides of the recess (13).
4. Underwater implement according to claim 1 or 2, characterised in that a respective
linear adjusting member (24), which is vertical when the implement (1) is in the normal
position, is secured to the front end (12), on the gripper side, of the tool body
(2) on each side of the recess (13), at which member (24) a third linear adjusting
member (25), which is horizontal when the implement (1) is in the normal position,
can be adjusted and moved in steps, the third linear adjusting member (25) guiding
a tool support (26).
5. Underwater implement according to claim 3, characterised in that the support (26)
comprises a tool arm (27) which can be swivelled about the third, horizontal adjusting
member (25) and adjusted in length and which drives or carries working tools (5).
6. Underwater implement according to one of claims 1 to 4, characterised in that a
further auxiliary gripper (29) is arranged on the tool body (2) of the implement (1)
outside of the operating area of the main gripper (4), the access area of which gripper
(29) is dimensioned for co-operation with the tool arm (27).
7. Underwater implement according to one of the preceding claims, characterised in
that a winch (34) is arranged on a crossbar (33) of the main gripper (14) such that
it can also rotate.
1. Appareil de travail subaquatique comportant un appareil porteur,
-sur lequel sont montés des appareils de manipulation (3), des outillages de saisie
(4) et de travail (5), des sources lumineuses (6), des appareils de repérage (7) et
de commande (8), et des organes propulseurs (9),
- l'appareil de travail (1) étant relié à une base située hors de l'eau par un câble
(10) de retenue, de commande et d'alimentation,
- l'appareil porteur étant un corps d'appareil autoporteur (2),
-qui est traversé par des canaux d'écoulement (11) qui forment des angles entre eux
et dans lesquels sont disposés les organes propulseurs (9),
caractérisé en ce que
-dans un évidement (13) ménagé dans une face frontale (12) du corps d'appareil (2),
une pince principale motorisée (14), comportant deux bras opposés (30) agencés pour
pivoter vers l'intérieur et un appui (31) coulissant entre ceux-ci, est montée sur
des paliers (17) de manière à être pivotante et rotative vers le haut et vers le bas.
2. Appareil de travail subaquatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que
ledit montage sur paliers (17) est situé le plus près possible du centre de gravité.
3. Appareil de travail subaquatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le corps d'appareil (2) est pourvu d'organes propulseurs (9) situés de part et d'autre
dudit évidement (13) et dirigés perpendiculairement à un axe (15) de pivotement et
de rotation de la pince principale (14).
4. Appareil de travail subaquatique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en
ce qu'un organe linéaire respectif de positionnement (24), qui est vertical dans la
position normale de l'appareil (1), est fixé respectivement de chaque côté dudit évidement
(13) sur la face frontale (12) du corps (2) située du côté de la pince, en ce que
cet organe porte de manière coulissante et indexable un troisième organe linéaire
de positionnement (25) qui est horizontal dans la position normale et qui porte un
support d'outil (26).
5. Appareil de travail subaquatique selon la revendication 3, caractérisé en ce que
ledit support (26) comporte un bras porte-outils (27) inclinable par rapport au troisième
organe horizontal de positionnement (25) et à longueur variable, ce bras fonctionnant
et supportant des outillages de travail (5).
6. Appareil de travail subaquatique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce qu'il comporte en outre, sur le corps (2) de l'appareil (1) et en dehors de
la zone d'action de la pince principale (14), une pince auxiliaire (29) dont la zone
d'action est combinée en vue de sa coopération avec le bras porte-outils (27).
7. Appareil de travail subaquatique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'un treuil (34) est monté sur une traverse (33) de la pince principale (14)
pour être rotatif avec elle.