[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Lüftungseinrichtung mit einem Gehäuse, welchem
an der Vorderseite eine, bevorzugt schwenkbar angeordnete, Abdeckklappe zugeordnet
ist, mit einer an der Vorderseite des Gehäuses angeordneten Wand, mittels welcher
ein Innenraum abschließbar ist, und mit einem im Innenraum angeordneten Lüfter, wobei
das Gehäuse und die Wand Luftdurchtrittsöffnungen aufweisen.
[0002] In der DE-OS 24 11 o53 ist eine derartige Lüftungseinrichtung beschrieben, bei welcher
mittels der Abdeckklappe die an der Vorderseite befindlichen Luftdurchtrittsöffnungen
verschließbar bzw. freigebbar sind. Derartige Lüftungseinrichtungen können in Mauerdurchbrüche,
Fensterrahmen oder dergleichen eingebaut werden, um eine Be- oder Entlüftung beispielsweise
eines Zimmers zu ermöglichen. Zur Betätigung der Abdeckklappe wird in der Regel ein
Getriebemotor vorgesehen, welcher zweckmäßigerweise im Innenraum des Gehäuses angeordnet
wird. Ferner ist innerhalb des Gehäuses ein Lüfter ggfs. vorgesehen, um einen hinreichenden
Luftstrom zur Be- und Entlüftung zu erhalten. Im Hinblick auf eine wirksame Schalldämmung
wird in zunehmenden
[0003] Maße im Innenraum Dämm-Material vorgesehen, mittels welchem in geeigneter Weise gewundene
Strömungswege. vorgegeben werden können. Bei den bekannten Lüftungseinrichtungen muß
ein nicht unerheblicher Aufwand getrieben werden, um die genannten Bauteile im Innenraum
fest und zuverlässig zu befestigen. Hierzu werden oftmals Schraubverbindungen vorgesehen,
wodurch eine zeitaufwendige Herstellung und Montage bedingt ist. Darüberhinaus ergeben
sich besondere Schwierigkeiten, wenn zu Wartungszwecken oder zurSäuberung des Innenraum
die Lüftungseinrichtung geöffnet werden muß.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lüftungseinrichtung der genannten
Art derart auszubilden, daß eine einfache und kostengünstige Herstellung erreicht
wird. Ferner soll die Lüftungseinrichtung servicefreundlich ausgebildet sein und einenschnellen
und einfachen Zugang zu den verschiedenen Bauteilen bzw. zum Innenraum hin ermöglichen.
Ferner soll die Lüftungseinrichtung in einfacher Weise an die jeweiligen Einsatzbedingungen
anpaßbar sein, wobei überwiegend die gleichen Bauteile zum Einsatz gelangen sollen.
Schließlich soll die Lüftungseinrichtung eine hohe Funktionssicherheit aufweisen und
den betrieblichen Gegebenheiten gewachsen sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wand als eine Revisionsklappe
ausgebildet ist, welche an einer Vorderkante des Gehäuses angelenkt ist, daß der Revisionsklappe
Mittel zum Arretieren am Gehäuse zugeordnet sind, daß das Gehäuse des Lüfters derart
ausgebildet ist und an der Revisionsklappe anliegt, daß das Lüftergehäuse beim Arretieren
der Revisionsklappe im Gehäuse arretiert wird und daß wenigstens eine Stützwand bevorzugt
im Innenraum des Gehäuses vorgesehen ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Lüftungseinrichtung zeichnet sich vor allem durch einen einfachen,
kostengünstigen Aufbau aus, wobei aufgrund der Revisionsklappe ein einfacher Zugang
zum Innenraum der Lüftungseinrichtung ermöglicht wird. Durch Betätigung der genannten
Arretierungsmittel kann die Revisionsklappe vom Gehäuse in der Weise gelöst werden,
daß nunmehr der Innenraum und die dort vorhandenen Bauteile leicht zugänglich sind.
Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn zum Zwecke der Wartung die Luftwege im Innenraum
gesäubert werden müssen. Auch ein Lüfter oder auch ein Stellantrieb ist somit in einfacher
Weise zugänglich. Mit anderen Worten, es müssen keine Schrauben oder sonstige Befestigungselemente
für die einzelnen Bauteile gelöst werden, sondern es muß lediglich die Revisionsklappe
gelöst werden. Die Revisionsklappe ist erfindungsgemäß einerseits in eine Längsnut
des Gehäuses eingesetzt und andererseits aber auch mit Arretierungsmitteln mit dem
Gehäuse verbindbar. Es sei besonders hervorgehoben, daß diese Arretierungsmittel bevorzugt
als sogenannte Schnellverschlüsse ausgebildet werden, welche ohne besondere Werkzeuge
in einfacher Weise betätigbar sind. Es sei an dieser Stelle hervorgehoben, daß ggfs.
alternativ oder auch zusätzlich die Revisionsklappe eine Längsnut aufweist, wobei
in dieser Längsnut entsprechende Teile des Gehäuses eingreifen, um eine entsprechende
Verbindung zu ermöglichen. Von maßgebender Bedeutung ist ferner, daß mittels der Revisionsklappe
die Steifigkeit des kastenförmigen Gehäuses erhöht wird. Darüberhinaus wird auch bei
einer durch äußere Kräfte bedingten Verspannung oder Verformung des Gehäuses die Revisionsklappe
selbst praktisch keine Verformung erfahren; infolgedessen ist immer ein dichtes Abschließen
der Abdeckklappe gewährleistet.
[0007] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Revisionsklappe an einer Vorderkante
des Gehäuses angelenkt, welches nachfolgend auch als Außengehäuse bezeichnet wird.
[0008] Die Revisionsklappe kann somit,ähnlich wie bisher eine Abdeckklappe, vom Außengehäuse
weggeschwenkt werden. Hierzu müssen lediglich die genannten Arretierungsmittel gelöst
werden und nach Wegschwenken der Revisionsklappe ist der Innenraum des Außengehäuses
ohne weiteres zugänglich. Zweckmäßigerweise ist die Vorderkante des Außengehäuses
zumindest teilweise etwa zylinderförmig ausgebildet und wird von einem bogenförmigen
Ansatz der Revisionsklappe umgriffen. Der genannte bogenförmige Ansatz der Revisionsklappe
greift somit in die Längsnut im Bereich der Vorderkante des Außengehäuses ein, wodurch
einerseits eine zuverlässige Halterung der Revisionsklappe und andererseits aber auch
eine leichte Schwenkbarkeit der Revisionsklappe bezüglich des Außengehäuses erreicht
wird.
[0009] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist die Längsnut des Außengehäuses
und/oder die Unterkante der Revisionsklappe derart ausgebildet, daß nach einem Wegschwenken
der Revisionsklappe vom Außengehäuse um einen vorgegebenen Winkel, welcher bevorzugt
in der Größenordnung von 90° liegt, die Revisionsklappe von dem Außengehäuse abnehmbar
ist. Somit kann in einfacher Weise die Revisionsklappe vom Außengehäuse getrennt werden,
wodurch die Zugänglichkeit des Innenraums besonders erleichtert wird.
[0010] In einer zweckmäßigen Ausführungsform weisen die Mittel zum Arretieren einen drehbaren
Bolzen mit einem Drehhebel auf, welcher mit einer Leiste und/oder einer Nut des Außengehäuses
in Eingriff bringbar ist.
[0011] Derartige Arretierungsmittel gewährleisten einerseits eine zuverlässige Verbindung
und können andererseits sehr leicht betätigt werden. Hierzu muß lediglich der Bolzen
in entsprechender Weise gedreht werden, damit der Drehhebel in die gewünschte Position
bezüglich der genannten Leiste bzw. der Nut gebracht wird.
[0012] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Abdeckklappe an der vorderen
Längskante der Revisionsklappe angelenkt. Hierzu ist die Längskante in ihrer Oberfläche
zumindest teilweise zylinderförmig ausgebildet, wobei eine entsprechend ausgeformte
Klaue der Abdeckklappe die Längskante zumindest teilweise umgreift. Die Abdeckklappe
steht mit der Revisionsklappe somit in direkter Verbindung und kann ggfs. zusammen
mit der Revisionsklappe in einfacher Weise vom Außengehäuse entfernt werden.
[0013] Bevorzugt erstreckt sich die Abdeckklappe und/oder die Revisionsklappe im wesentlichen
über die gesamte Bauhöhe des Außengehäuses. Zweckmäßigerweise erstreckt sich die Abdeckklappe
und/oder die Revisionsklappe auch im wesentlichen über die gesamte Länge der Lüftungseinrichtung.
Mit anderen Worten, die Lüftungseinrichtun
g weist auf ihrer Vorderseite eine weitgehend geschlossene Oberfläche auf, wodurch
vor allem eire besonders günstige Integration in einen Fensterrahmen oder dergl. ermöglicht
wird, ohne daß störende Bestandteile in Erscheinung treten.
[0014] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform weist die Revisionsklappe sowohl
am oberen Ende als auch am unteren Ende eine vordere Längskante mit zumindest teilweise
zylindrischer Oberfläche auf. Hierdurch kann die Abdeckklappe wahlweise an der oberen
oder aber an der unteren Längskante angelenkt werden, um so den örtlichen Einbaubedingungen
für die Lüftungseinrichtung Rechnung tragen zu können.
[0015] Vorteilhaft weist die Revisionsklappe wenigstens eine Durchtrittsöffnung für die
Luft und eine Öffnung für ein Betätigungselement der Abdeckklappe auf. Die genannten
öffnungen lassen sich in einfacher Weise, beispielsweise durch Ausstanzen an der gewünschten
Stelle in die Revisionsklappe einbringen. Die Revisionsklappe besteht ebenso wie die
Abdeckklappe zweckmäßigerweise aus einem stranggepreßten Profil, welches auf die gewünschte
Baulänge zurecht geschnitten wird. Die Herstellung der Revisionsklappe kann somit
kostengünstig erfolgen.
[0016] Vorteilhaft sind die Innenwände des Außengehäuses und/oder die Innenfläche der Revisionsklappe
und/oder der Abdeckklaupe mit Dämm-Material ausgekleidet. Das Dämm-Material kann in
einfacher Weise, insbesondere durch Kleben, mit den Innenwänden, bzw. der Innenfläche
der Revisionsklappe verbunden werden. Durch geeignete Formgebung des Dämm-Materials
kann eine besonders gute Dämmwirkung erreicht werden.
[0017] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist das Dämm-Material der oberen
und der unteren Innenfläche zahnartige Stege auf, welche beabstandet derart ineinander
ragen, daß ein mäanderförmiger Luftströmungskanal im Innenraum vorhanden ist. Die
Luft strömt hierbei im wesentlichen in Längsrichtung der Lüftungseinrichtung. Es ist
ersichtlich, daß entsprechend der Gesamtlänge der Lüftungseinrichtung auch die Länge
des Strömungskanales vorgebbar ist. Durch entsprechende Ausbildung der Stege, der
Länge und Breite des Strömungskanals sowie der Anzahl der genannten Stege kann die
Dämmwirkung in gewünschter Weise beeinflußt werden. Von besonderer Bedeutung ist hierbei,
daß das .Dämm-Material mit den Stegen ohne besonderen Aufwand herstellbar ist und
im Innenraum der Lüftungseinrichtun
g angeordnet werden kann. Beim öffnen der Revisionsklappe ist der Strömungskanal in
einfacher Weise zugänglich und er kann somit mit einfachen Mitteln, beispielsweise
mittels eines Staubsaugers, gesäubert werden.
[0018] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist im Innenraum des Außengehäuses
mindestens ein in Richtung der Längsachse verlaufender Strömungskanal vorgesehen,
wobei der Lüfter an der Durchtrittsöffnung angeordnet ist, an welcher die Luft aus
der Lüftungseinrichtung ausströmt.Dem zweckmäßgerweise mit Dämm-material ausgekleideten
Strömungskanal kann somit durch eine entsprechende Ausbildung der Gesamtlänge der
Lüftungseinrichtung die notwendige Größe vorgegeben werden, um eine geforderte Schalldämmwirkung
zu erreichen. Damit ist es in einfacher Weise möglich, die Lüftungseinrichtung mit
einer vergleichsweise geringen Bauhöhe und Bautiefe auszuführen, wodurch den in der
Regel begrenzten Platzverhältnissen in Fensterrahmen oder Mauerdurchbrüchen Rechnung
getragen werden kann, zumal in Richtung der Längsachse in der Regel ein größerer Freiheitsgrad
hinsichtlich der Dimensionierung gegeben ist.
[0019] Vorteilhaft ist der Lüfter als ein Walzenlüfter, bevorzugt als ein Radiallüfter ausgebildet,
welcher mit vergleichsweise niedriger Drehzahl läuft und dessen Drehachse parallel
zur Längsachse des Außengehäuses liegt. Hierbei kann auch bei geringer Bauhöhe und
Bautiefe aufgrund einer entsprechenden Länge des Lüfters eire hohe Dämmwirkung erreicht
werden, wobei aufgrund der niedrigen Lüfterdrehzahl der Eigengeräuschpegel niedrig
gehalten werden kann.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind zwei mit einem gemeinsamen Motor angetriebene
Lüfter vorgesehen, wobei symmetrisch zu beiden Seiten der Lüfter die in Richtung der
Längsachse des Außengehäuses verlaufenden Strömungskanäle angeordnet sind. Diese symmetrische
Anordnung und Ausbildung ermöglicht eine kostengünstige Fertigung, zumal für beide
Strömungskanäle übereinstimmendes Damm-Material eingesetzt werden kann.
[0021] Um einen einfachen und kostengünstigen Aufbau zu erhalten, weist das Außengehäuse
einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, wobei die an der Vorderseite vorhandene
öffnung mittels der Revisionsklappe verschließbar ist. In ein derart ausgebildetes
Außengehäuse lassen sich die verschiedenen Bauteile, insbesondere Lüfter, Damm-Material,
Stützwände, Stellantrieb für die Abdeckklappe, ohne weiteres einbauen, ohne daß hierfür
besondere Werkzeuge oder aufwendige Montagearbeiten erforderlich sind.
[0022] Bevorzugt weist das Lüftergehäuse an seiner Außenfläche nach außen hin offene Längskanäle
auf, in welchen Stützelemente angeordnet sind. Diese Stützelemente liegen an den Innenwänden
des Außengehäuses und/oder an der Revisionsklappe bzw. an dem dort vorhandenen Dämm-material
an. Es sei besonders hervorgehoben, daß durch entsprechende Dimensionierung das derart
ausgebildete Lüftergehäuse sozusagen in einer Preßpassung im Innenraum des Außengehäuses
angeordnet werden kann, ohne daß hierfür noch weitere Befestigungselemente erforderlich
werden. Mittels der Stützelemente wird eine zuverlässige Abstützung des Lüftergehäuses
gewährleistet, wobei ohne weiteres auch Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß beim Schließen der Revisionsklappe auch ein
entsprechender Anpressdruck aufgebracht werden kann, um eine sichere Fixierung des
Lüftergehäuses zu gewährleisten.
[0023] Bevorzugt bestehen die genannten Stützelemente aus einem nachgiebigen, elastischen
Material und sie erstrecken sich über die gesamte Länge des Lüftergehäuses. Derartige
Stützelemente werden kostengünstig aus endlosem Profilmaterial auf die gewünschte
Länge geschnitten und sie ermöglichen ohne Schwierigkeiten in weiten Grenzen einen
Toleranzausgleich. Vorteilhaft sind vier derartige Längskanäle vorgesehen, welche
den Ecken des Außengehäuses zugeordnet sind. Die in den Längskanälen angeordneten
Stützelemente greifen somit in die Ecken des Außengehäuses ein, so daß in besonders
einfacher Weise eine Drehsicherung für das Lüftergehäuse geschaffen ist.
[0024] Zweckmäßigerweise sind zwei Längskanäle an den beiden Endbereichen des Lüftergehäuses
angeordnet, wobei diese Endbereiche den Auatrömkanal des Lüftergehäuses bilden. Der
genannte Auetrömkanal ist zu der Revisionsklappe hin ausgerichtet und die Stützelemente
der genannten beiden Längskanäle liegen somit an der Revisionsklappe oder an dem dort
vorhandenen Bämm-Material an. Hierdurch wird gewährleistet, daß beim Schließen der
Revisionsklappe über die Stützelemente auf das Lüftergehäuse ein gewisser Anpreß druck
ausgeübt wird, um eine sichere Fixierung des Lüftergehäuses im Innenraum des Außengehäuses
zu erhalten. Darüberhinaus ist es von maßgebender Bedeutung, daß mittels der Stützelemente
auch eine zuverlässige Abdichtung erreicht wird, um einen Kurzschluß der Luftwege
zwischen Lüftereingang und Ausströmkanal zu unterbinden. Besonders wichtig ist hierbei
die Nachgiebigkeit des Dämm-Materials und/oder der Stützelemente.
[0025] In einer besonders wesentlichen Ausführungsform ist wenigstens an den Enden im Innenraum
jeweils eine Stützwand vorgesehen, welche mittels Befestigungselementen bevorzugt
in Längskanälen des Außengehäuses befestigt ist. Aufgrund derartiger Stützwände wird
die Stabilität der Lüftungseinrichtung nicht unwesentlich verbessert. Das Außengehäuse
kann somit einer vergleichsweise dünnwandig ausgebildet sein, wodurch nicht unerhebliche
Material- und Gewichtseinsparungen erzielt werden. Es sei an dieser Stelle besonders
hervorgehoben, daß das Außengehäuse, ebenso wie die Abdeckklappe und die Revisionsklappe,
aus stranggepreßtem Material hergestellt ist, wobei aufgrund der erfindungsgemäßen
Stützwände eine optimale Materialausnutzung gewährleistet wird.
[0026] In einer vorteilhaften Weiterbildung weisen die genannten Längskanäle hinterschnittene
Bereiche auf, in welche die genannten Befestigungselemente eingreifen, wobei letztere
bevorzugt als Schrauben oder aber als T-förmige Ansätze der Stützwand ausgebildet
sind. Eine besonders einfache und zuverlässige Fixierung und Befestigung der Stützwände
wird hierdurch gewährleistet.
[0027] Bevorzugt weist die Stützwand wenigstens eine senkrecht zur Rückwand des Außengehäuses
angeordnete Bohrung oder Ausnehmung auf, in welche Befestigungsmittel, insbesondere
eine Schraube, einführbar sind. Sofern in der Rückwand eine entsprechende Bohrung
vorgesehen wird, kann mittels der Befestigungsmittel die Lüftungseinrichtung ohne
weiteres mit anderen Bauteilen verbunden werden. So kann insbesondere zur Erhöhung
der Schalldämmung ein Vorsatzprofil mit der Lüftungseinrichtung verbunden werden.
Ferner kann die Lüftungseinrichtung in bereits vorhandene Belüftungskonstruktionen
eingebaut werden, wobei lediglich mittels den genannten Befestigungsmittel die erforderliche
Verbindung hergestellt werden muß.
[0028] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weist die Stützwand zumindest im
Inneren Aussparungen auf, wobei im Bereich der Revisionsklappe ein Verbindungssteg
vorgesehen ist. Der genannte Verbindungssteg ist mit einer Ausnehmung versehen, durch
welche die oben genannten Befestigungsmittel und/oder ein Schraubenzieher oder dergl.
durchfürhbar ist, wobei die Ausnehmung einen größeren Durchmesser als die besagte
Bohrung aufweist. Aufgrund der genannten Aussparungen wird eire nicht unerhebliche
Materialersparnis erreicht. Darüberhinaus ist aufgrund der Ausnehmung gewährleistet,
daß die Befestigungsmittel ohne besondere Schwierigkeiten erreichbar und betätigbar
sind.
[0029] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist der Anschlag der Revisionsklappe
an das Außengehäuse als eine Labyrinthdichtung ausgebildet. Eine derartige Labyrinthdichtung
verhindert ohne besonderen Aufwand das Eindringen von Fremdluft in den Innenraum bzw.
in den Strömungskanal.
[0030] Zweckmäßigerweise ist auch der Anschlag der Abdeckklappe an die Revisionsklappe als
eine Labyrinthdichtung ausgebildet. Sofern die Lüftungseinrichtung nicht in Funktion
ist und die Abdeckklappe somit geschlossen ist, wird aufgrund der Labyrinthdichtung
eine unerwünschte Luftströmung unterbunden. Es sei an dieser Stelle hervorgehoben,
daß die Anlenkung der Abdeckklappe an die Revisionsklappe, also die vordere Längskante
und die oben erläuterte zugeordnete Klaue der Abdeckklappe, in gleicher Weise als
eine Labyrinthdichtung wirken. Es ist ersichtlich, daß somit eine unerwünschte Luftströmung
bei geschlossener Abdeckklappe zuverlässig verhindert wird.
[0031] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist bevorzugt im Bereich der Vorderkante des
Außengehäuses ein Längskanal vorgesehen, in welchem die elektrischen Leitungen für
den Lüftermotor und/oder für den Stellantrieb angeordnet sind. Dieser Längskanal läßt
sich ohne weiteres mit einem entsprechenden Profil abdecken, so daß die elektrischen
Leitungen vor äußeren Einflüssen weitgehend geschützt verlegt sind.
[0032] Zweckmäßigerweise dient der letztgenannte Längskanal auch zur Aufnahme der oben erläuterten
Befestigungsmittel der Stützwände. Dem Längskanal kommt somit eine Doppelfunktion
zu, wodurch eine nicht unerhebliche Kostenersparnis erreicht wird.
[0033] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung sind
die Längsnut und/oder die Vorderkante des Gehäuses und/oder die Revisionsklappe derart
ausgebildet, daß die Revisionsklappe, bevorzugt nach einer kleinen Schwenkbewegung,
von dem Gehäuse abnehmbar ist. Diese Ausführungsform eignet sich in besonderer Weise
für den Fall, daß die Frontfläche der Lüftungseinrichtung im wesentlichen bündig mit
anderen Bauteilen, wie zum Beispiel Fensterrahmen, Wände oder dergleichenlidgt. Da
die Revisionsklappe beim öffnen nur um einen kleinen Winkel geschwenkt werden braucht,
muß unterhalb der unteren Wand des Gehäuses auch praktisch kein Freiraum vorhanden
sein, in welchen ansonsten die Unterkante der Revisionsklappe einschwenken müßte.
[0034] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform sind die Längsnut und/oder die Vorderkante
des Gehäuses und/oder ein Ansatz der Revisionsklappe bezüglich der Rückwand in einem
Winkel a angeordnet, welcher < 90°, bevorzugt < 45° und vorteilhaft < 20° ist. Bei
dieser Ausführungsform muß die Revisionsklappe also nur um einen kleinen Winkel geschwenkt
werden und kann dann in dieser nunmehr eingenommenen geschwenkten Stellung aus dem
Gehäuse nach oben herausgehoben werden. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Anordnungen
mit kleinen Winkeln in der Größenordnung von etwa 20
0 und gegebenenfalls noch kleiner, da somit nur sehr kleine Schwenkbewegungen auszuführen
sind und die Revisionsklappe dann ohne Schwierigkeiten nach oben abgehoben werden
kann. Es bedarf keiner besonderen Hervorhebung, daß bei derart kleinen Winkeln der
Freiraum unter der Unterkante des Gehäuses derart klein gehalten werden kann, daß
er praktisch nicht mehr in Erscheinung tritt. Eine bündige Anordnung der Frontfläche
der Lüftungseinrichtung bzw. der Abdeckklappe mit anderen Bauteilen ist somit ohne
weiteres durchführbar.
[0035] Weitere erfindungswesentliche Merkmale und deren Bedeutung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen Längsschnitt durch eine Lüftungseinrichtung mit zwei symmetrisch
angeordneten Strömungskanälen,
Fig. 2 perspektivisch eine Ansicht einer Lüftungseinrichtung, deren Abdeckklappe geöffnet
ist,
Fig. 3 einen Schnitt quer zur Längsachse und zwar im Bereich des Lüfters, wobei nur
dessen Gehäuse dargestellt ist,
Fig. 4 einen Schnitt quer zur Längsachse, und zwar im Bereich eines Strömungskanales,
Fig. 5 eine Ansicht einer Stützwand,
Fig. 6 einen Schnitt, ähnlich wie in Fig. 3 dargestellt, wobei die Längsnut der Vorderkante
bezüglich der Rückwand um einen kleinen Winkel geneigt verläuft.
[0036] Die schematische Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine Lüftungseinrichtung
mit einem U-förmigen bzw. kastenförmigen Außengehäuse 2, wobei dessen obere Wand 4
und untere Wand 6 erkennbar ist. Das Außengehäuse 2 ist ein stranggepreßtes Profil;
seine hinter der Zeichenebene liegende Rückwand/verbindet die beiden genannten Wände
4 und 6, wobei ein Innenraum 8 gebildet wird. In dem Innenraum 8 befinden sich zwei
Lüfter 10, 12,welche als Walzenlüfter ausgebildet sind und von einem gemeinsamen Elektomotor
14 angetrieben werden.Symmetrisch zu den genannten Lüftern 10, 12 ist jeweils ein
Strömungskanal 16, 18 vorhanden, durch welche in Richtung der strichpunktierten Pfeile
20, 22 die von den Lüftern 10, 12 angesaugte Luft strömen kann. An den Enden der Strömungskanäle
16, 18 befinden sich Luftdurchtrittsöffnungen 24, 26, welche in der hinter der Zeichenebene
liegenden Rückwaneangeordnet sind. Weitere Luftdurchtrittsöffnungen befinden sich
in einer hier nicht dargestellten und vor der Zeichenebene liegenden Revisionsklappe,
welche weiter unten noch näher erläutert werden soll. Es sei davon ausgegangen, daß
die Rückwand 28 der Außenseite, beispielsweise eines Fensters, zugeordnet ist, während
die Revisionsklappe der Innenseite, also dem Gebäudeinneren, zugeordnet ist. Die dargestellte
Lüftungseinrichtung dient somit zur Belüftung des Zimmers. Soll die Lüftungseinrichtung
zur Entlüftung eingesetzt werden, so sind die Luftdurchtrittsöffnungen 24, 26 entsprechend
in der Revisionsklappe und die den Lüftern 10, 12 zugeordneten Luftdurchtrittsöffnungen
entsprechend in der Rückwand vorzusehen, wobei die Lüfter 10, 12 um die Hochachse
30 um 180° verdreht in das Außengehäuse 2 eingesetzt sind. Es ist somit kein besonderer
Aufwand erforderlich, um die Lüftungseinrichtung wahlweise zur Be- oder Entlüftung
einsetzen zu können. In beiden Fällen ist die Strömungsrichtung durch die Pfeile 20,
22 vorgegeben, wobei die Strömung innerhalb des Außengehäuses im wesentlichen in Richtung
der Längsachse 32 erfolgt.
[0037] Die obere und die untere Innenfläche 34, 36 des Außengehäuses 2 sind mit Dämm-Material
38, 40 ausgekleidet, welches jeweils zahnartige Stege 42, 44 aufweist. Diese zahnartigen
Stege 42, 44 ragen, wie dargestellt, beabstandet ineinander, so daß die derart gebildeten
Strömungskanäle 16, 18 etwa mäanderförmig ausgebildet sind. Durch geeignete Dimensionierung
der zahnartigen Stege, deren Abstand und Anzahl kann die Schalldämmwirkung in der
gewünschten Weise beeinflußt werden. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch eine
entsprechende Verlängerung der Baulänge der Lüftungseinrichtung die Strömungswege
vergrößert und somit auch die Schalldämmung noch vergrößert werden kann. Andererseits
kann durch die Geometrie der Strömungswege auch der Luftdurchsatz beeinflußt werden.
Auch an den Enden der Strömungskanäle 16, 18 ist geeignetes Dänm-Material 46, 48 vorgesehen;
entsprechendes Dämm-Material befindet sich auch an der Rückwand und an der Revisionsklappe.
[0038] Ferner sind im Innenraum des Außengehäuses 2 Stützwände 50 vorgesehen. In der Zeichnung
ist rechts im Innenraum ein Stellantrieb 52 schematisch angedeutet, mittels welchem
eine noch zu erläuternde Abdeckklappe betätigbar ist. Zwischen Stellantrieb und dem
Strömungskanal 18 befindet sich eine weitere Stützwand 50. Mittels der genannten Stützwände
50 wird die Stabilität und Festigkeit des Außengehäuses 2 und somit der gesamten Lüftungseinrichtung
nicht unwesentlich verbessert. Ohne derartige Stützwände müßte das Außengehäuse 2
erheblich dicker und stabiler ausgebildet werden, wodurch ein erhöhter Materialeinsatz
und auch ein erhöhtes Gewicht bedingt wäre.
[0039] Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Lüftungseinrichtung, deren Abdeckklappe
54 in der geöffneten Stellung dargestellt ist. Es ist ferner die Revisionsklappe 56
zu erkennen, welche ebenfalls/der Vorderseite 58 angeordnet ist. Die Revisionsklappe
weist Arretierungsmittel 60 auf, welche mit einem Schraubenzieher oder ggfs. mit einer
Münze betätigbar sind, um auch die Revisionsklappe zu öffnen. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform ist die Revisionsklappe mit einer einzigen Luftdurchtrittsöffnung
62 versehen, durch welche zum Zwecke der Belüftung, beispielsweise eines Zimmers,
Luft austritt. Zur Klarstellung sei angegeben, daß im
[0040] Gegensatz zu Fig. 1 die hier dargestellte Lüftungseinrichtung nur einen einzigen
Lüfter aufweist. Die Revisionsklappe 56 enthält außerdem eine Öffnung 64 für ein Betätigungselement
66, welches einerseits mit dem oben erwähnten Stellantrieb und andererseits mit der
Abdeckklappe 54 in Verbindung steht. Mittels des genannten Stellantriebs kann somit
die Abdeckklappe geöffnet oder aber auch geschlossen werden. Die Abdeckklappe und
auch die Revisionsklappe erstrecken sich jeweils über die gesamte Baulänge der Lüftungseinrichtung
und gleichermaßen zumindest näherungsweise auch über die gesamte Bauhöhe der Lüftungseinrichtung.
[0041] Fig. 3 zeigt einen Schnitt quer zur Längsachse und zwar im Bereich eines Lüfters,
wobei von dem Lüfter nur dessen Gehäuse 68 dargestellt ist. Das kastenförmige Außengehäuse
2 ist mit seiner oberen Wand 4, seiner unteren Wand 6 sowie der Rückwand 28 zu erkennen.
Das Außengehäuse 2 ist an der Vorderseite 58 mittels der Revisionsklappe 56 verschließbar,
wobei hier die Revisionsklappe 56 in der geschlossenen Stellung dargestellt ist. Das
Außengehäuse 2 weist im Bereich seiner Vorderkante 70 eine Längsnut 72 auf, wobei
die Vorderkante 70 eine zumindest teilweise zylindrische Oberfläche aufweist. Die
Revisionsklappe 56 greift mit einem unteren etwa bogenförmig ausgebildeten Ansatz
74 in die genannte Längsnut 72 ein. Es ist ersichtlich, daß somit die Revisionsklappe
56 um die Vorderkante 70 schwenkbar an dem Außengehäuse 2 angelenkt ist. Das Außengehäuse
2 weist ferner einen etwa L-förmigen Abschnitt 76 auf, welcher einerseits die Längsnut
72 begrenzt und andererseits mit seinem oberen Teil 78 den bogenförmigen Ansatz 74
übergreift. Es wird auf diese einfache Weise eine Labyrinthdichtung gebildet, um das
Eindringen von Fremdluft in den Innenraum 8 zu unterbinden. Auch der obere Anschlag
der Revisionsklappe 56 an der oberen Wand 4 ist als Lanyrinthdichtung ausgebildet,
wobei ein zahnartiger Vorsprung 80 in eine Längsnut 82 der Revisionsklappe 56 hineinragt
und sowohl an der oberen Wand 4 als auch an der Revisionsklappe 56 einander zugeordnete
abgewinkelte Stege 84 bzw. 86 vorgesehen sind. Auch hierdurch wird eine Labyrinthdichtung
gebildet, welche bei einem geringen Aufwand eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet.
Der bogenförmige Ansatz 74 ist derart ausgebildet bzw. er erstreckt sich über einen
derartigen Winkel, daß nach einem Schwenken der Revisionsklappe 56 in Richtung des
Pfeiles 88 über einen vorgegebenen Winkelbereich von bevorzugt etwa 90° die Revisionsklappe
vom Außengehäuse 2 ohne weiteres entfernt werden kann. Auch die an die Revisionsklappe
56 angelenkte Abdeckklappe 54 kann dann gleichzeitig entfernt werden.
[0042] Die Revisionsklappe 56 weist eine vordere Längskante 90 auf, an welcher die Abdeckklappe
54 angelenkt ist. Auch die vordere Längskante 90 weist eine zumindest teilweise zylindrische
Oberfläche auf und sie wird von einer Klaue 92 der Abdeckklappe umgriffen. Hierbei
ist die Klaue 92 zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß Abdeckklappe und Revisionsklappe
nur durch Relativbewegungen in Richtung der senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden
Längsachse voneinander gelöst bzw. miteinander verbunden werden können. Hierdurch
wird zuverlässig ein unbeabsichtigtes Herauslösen der Abdeckklappe während des Betriebs
oder auch bei Reinigungs- oder Revisionsarbeiten unterbunden. Es ist von besonderer
Bedeutung, daß die Revi- sions lappe oben eine weitere Längskante 94 aufweist, welche
entsprechend der bereits erläuterten Längskante 90 ausgebildet ist, so daß die Abdeckklappe
54 wahlweise an einer der beiden Längskanten 90 bzw. 94 angelenkt werden kann. Es
ist damit die einfache Möglichkeit gegeben, je nach den Einbaubedingungen der Lüftungseinrichtung
die zweckmäßige Anlenkung bzw. Schwenkung der Abdeckklappe zu ermöglichen. Die erfindungsgemäße
Ausbildung von Abdeckklappe und Revisionsklappe beinhaltet somit ein Doppelgelenk
derart, daß die Abdeckklappe 54 an der Revisionsklappe 56 angelenkt ist, welch letztere
ihrerseits am Außengehäuse 2 angelenkt ist. Beide Klappen 54 und 56 erstrecken sich
im wesentlichen über die gesamte Bauhöhe, also den Abstand zwischen der oberen Wand
4 und der unteren Wand 6. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weist die
Abdeckklappe 54 eine ebene Frontfläche 96 auf. Wie durch die gestrichelten Linien
98 angedeutet, kann jedoch die Abdeckklappe 54 ohne Schwierigkeiten an das Design
von anderen Bauteilen, wie z. B. eines Fensterrahmens oder einer Tür, angepaßt werden.
Es sei hier besonders hervorgehoben, daß sich die Abdeckklappe 54 über die gesamte
Baulänge, also in Richtung der senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Längsachse,
erstreckt. Es ist ersichtlich, daß die Klaue 92 zusammen mit der vorderen Längskante
90 eine Labyrinthdichtung bildet, wobei die Dichtungswirkung durch weitere Stege oder
dergl. verbessert werden kann. Weiterhin ist auch am oberen Anschlag zwischen Abdeckklappe
54 und Revisionsklappe 56 eine Labyrinthdichtung vorgesehen, wobei die Abdeckklappe
einen Quersteg 100 aufweist, dessen Oberfläche in einen bogenförmigen Bereich der
Abdeckklappe 54 übergeht. Der Quersteg 100 liegt an der Revisionsklappe 56 bzw. an
einem zugeordneten Steg derselben an. Es bedarf keiner besonderen Erläuterung, daß
auch insoweit eine einfache und zuverlässige Labyrinthdichtung geschaffen ist, um
bei geschlossener Abdeckklappe zuverlässig eine Luftströmung von oder zu dem Innenraum
hin zu unterbinden. Der Quersteg 100 vergrößert ferner die Stabilität und Steifigkeit
der Abdeckklappe 54. Hierdurch wird erfindungsgemäß ein dichtes Abschließen gewährleistet.
[0043] Das Lüftergehäuse 68 weist an seiner Außenfläche nach außen offene Längskanäle 102
auf, in welchen jeweils Stützelemente 104 aus nachgiebigem, elastischem Material vorhanden
sind.Die Längskanäle 102 und auch die Stützelemente 104 erstrecken sich über die gesamte
Länge des Lüftergehäuses 68. Es sind insgesamt vier derartige Längskanäle 102 vorgesehen,
welche im wesentlichen im Bereich der Ecken des Außengehäuses 2 angeordnet sind. Es
ist ersichtlich, daß hierdruch eine zuverlässige Arretierung bzw. Drehsicherung des
Lüftergehäuses erreicht wird. Die Stützelemente 104 greifen nämlich in die Ecken bzw.
Kanten des Außengehäuses 2 in der dargestellten Weise ein und es ist ersichtlich,
daß somit eine zuverlässige Auflagerung gewährleistet wird. Mittels der besagten Stützelemente
104 wird zum einen in einfacher Weise ein Toleranzausgleich geschaffen und zum anderen
aber auch eine vorteilhafte Entkopplung zwischen Lüftergehäuse 68 und Außengehäuse
2 im Hinblick auf Übertragungen von Schallschwingungen, Vibrationen oder dergl. erreicht.
Die beiden Stützelemente 104 im.Bereich der Vorderseite stützen sich aber auch bzw.
ausschließlich an der Revisionsklappe 56 ab. Beim Schließen der Revisionsklappe kann
ohne Schwierigkeiten ein gewünschter Anpreß - druck bzw. eine Verspannung erreicht
werden, damit dann das Lüftergehäuse 68 auch fest im Außengehäuse 2 gelagert ist.
Es sei ausdrücklich hervorgehoben, daß grundsätzlich keine besonderen Befestigungsmittel
für das Lüftergehäuse 68 im Außengehäuse 2 erforderlich sind, da aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausbildung die erläuterte feste Abstützung gewährleistet wird. Das Lüftergehäuse 68
wird bei geöffneter Revisionsklappe 56 einfach durch die vordere Öffnung zwischen
den beiden Wänden 4 und 6 des Außengehäuses hindurchgeschoben und beim Schließen der
Revisionsklappe über die Stützelemente 104 zuverlässig in dem Außengehäuse 2 gelagert.
Die oben bereits erwähnten, an der Vorderseite vorgesehenen Längskanäle 102 sind an
den beiden Endbereichen 106, 108 angeordnet, welche den Ausströmkanal des Lüftergehäuses
68 bilden.
[0044] In Fig. 4 ist ein Schnitt quer zur Längsachse und zwar im Bereich des Strömungskanals
16 dargestellt, wobei die Abdeckklappe 54 in der geöffneten Stellung gezeigt ist.
Der zahnartige Steg nimmt einen Teil der Höhe des Innenraums ein. Auch die Rückwand
28 und die Revisionsklappe 56 sind jeweils mit Damm-Material 110, 112 ausgekleidet.
Es sind die Arretierungsmittel 60 erkennbar, welche einen drehbaren Bolzen 114 sowie
einen mit diesem verbundenen Drehhebel 116 aufweisen. Der Drehhebel 116 ist in der
gezeigten Stellung mit der Leiste bzw. dem Steg 84 in Eingriff, so daß die Revisionsklappe
56 auch sicher in der geschlossenen Stellung gehalten wird. Sofern die Revisionsklappe
56 geöffnet werden soll, braucht lediglich die Arretiervorrichtung 60 soweit gedreht
zu werden, daß der Drehhebel 116 außer Eingriff mit der Leiste 84 gelangt. Es sei
hervorgehoben, daß die genannte Leiste bzw. der genannte Steg 84 gleichzeitig auch
Bestandteil der oben erläuterten Labyrinthdichtung ist. An der Rückwand 28 ist ferner
ein Wetterschutzprofil 118 vorgesehen, um das Eindringen von Schmutz, Regen oder sonstigen
Fremdkörpern durch die in der Rückwand 28 vorhandenen Luftdurchtrittsöffnungen zu
verhindern. Die Verbindung zwischen Wetterschutzleiste 118 und Rückwand 28 bzw. Außengehäuse
2 erfolgt mittels Verbindungsprofilen 120, die in entsprechende Nuten oder Ausnehmungen
der Wetterschutzleiste 118 bzw. der Rückwand 28 eingreifen. Durch die strickpunktierten
Linien 122 ist die geöffnete Revisionsklappe nach einer Verschwenkung über einen Winkelbereich
von etwa über 90° angedeutet. Es ist ersichtlich, daß nunmehr die Revisionsklappe
56 mitsamt der Abdeckklappe 54 von dem Außengehäuse 2 entfernt werden kann, wobei
lediglich noch das Betätigungselement 66 von der Abdeckklappe 54 zu lösen ist, denn
das Betätigungselement 66 ist nicht an der Revisionsklappe 56 angebracht, sondern
durch einen Schlitz 64 der Revisionsklappe geführt und an der Abdeckklappe angelenkt.
[0045] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch das Außengehäuse 2 mit einer Ansicht einer dort
angeordneten Stützwand 50. Das Außengehäuse 2 weist Längskanäle 124 auf, in welche
Befestigungselemente für die Stützwand 50 eingreifen. Im Bereich der Rückwand 28 sind
diese Befestigungselemente als Schrauben ausgebildet, deren Köpfe in die Längskanäle
124 eingreifen und welche durch entsprechende Bohrungen der Stützwand hindurchgeführt
sind. Im Bereich der Vorderkante weist die Stützwand 50 einen etwa T-fö
lmigen Ansatz 126 auf, welcher in den dort vorhandenen Längskanal 124 eingreift. Dieser
Längskanal 124 dient auch zur Aufnahme von elektrischen Leitungen zum Lüftermotor
oder zum Stellantrieb.Die genannten Längskanäle 124 weisen hinterschnittene Bereiche
auf, damit die Befestigungselemente auch zuverlässig verankert werden können. Senkrecht
zur Rückwand 28 weist die Stützwand 50 ferner eine Bohrung 128 auf, in welche ggfs.
Befestigungsmittel, insbesondere in Form einer Schraube einführbar ist. Ggfs. wird
in die Rückwand 28 eine entsprechende Bohrung eingebracht, so daß die erwähnte Schraube
auch durch diese Bohrung der Rückwand hindurchführbar ist. Es ist ohne weiteres ersichtlich,
daß somit die Lüftungseinrichtung beispielsweise an einem bereits vorhandenen Entlüftungsgitter,
Rahmen oder dergl. befestigt werden kann. Die Stützwand 50 weist ferner der Rückwand
28 gegenüberliegend einen Verbindungsteg 130 mit einer Ausnehmung 132 auf, welche
einen im Veraleich zur gegenüberliegenden Bohrung 128 größeren Durchmesser aufweist.
Durch die besagte Ausnehmung 132 kann die oben erwähnte Schraube und zum Festdrehen
derselben einen Schraubenzieher oder ein sonstiges Werkzeug hindurchgeführt werden.
Die Stützwand 50 ist nicht massiv ausgeführt, sondern sie weist eine Anzahl von Aussparungen
134 auf, wobei hier nur die in Richtung der Längsachse verlaufenden Aussparungen zu
sehen sind. Mittels derartiger Aussparungen wird bei optimalem Materialeinsatz eine
größtmögliche Stabilität und Festigkeit der Stützwand 50 erreicht.
[0046] In Fig. 6 ist eine alternative Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Längsnut
72 bezüglich der Rückwand 28, also in der dargestellten Einbaulaqe bezüglich einer
vertikalen Ebene, um einen kleinen Winkel a geneigt angeordnet ist. Der in die Längsnut
72 eingreifende Ansatz 136 der
Revisionsklappe 56 ist in entsprechender Weise um einen kleinen Winkel a geneigt angeordnet
bzw. entsprechend ausgebildet, damit er in der dargestellten Weise in die Längsnut
72 eingreifen kann. Um die Revisionsklappe 56 samt Abdeckklappe 54 von dem Gehäuse
2 abzunehmen nach Lösen der hier nicht dargestellten Arretierungsmittel nur eine geringe
Schwenkung um den Winkel a durchzuführen, um nachfolgend die Revisionsklappe 56 mit
der Abdeckklappe 54 in Richtung des Pfeiles 138 nach oben aus der Längsnut 72 herausheben
zu können. Hierbei führt der vordere Bereich der Unterkante 140 nur eine vergleichsweise
geringfügige Bewegung nach unten hin aus, so daß dort praktisch kein besonderer Freiraum
vorhanden sein muß. Aufgrund dieser erfindungswesentlichen Ausbildung der Lüftungseinrichtung
wird
/ohne besondere Schwierigkeiten bei der Herstellung der Lüftungseinrichtungauch und
gerade der bündige Einbau in Fensterrahmen, Wände und dergleichen ermöglicht.
[0047] Fig. 7 zeigt einen Schnitt ähnlich wie in Fig.3, wobei hier jedoch die Abdeckklappe
54 um die vordere Längskante 9o der Revisionsklappe 56 geschwenkt ist.Mittels des
in dem Lüftergehäuse 68 angeordneten Ventilators bzw. Lüfters 142 kann nunmehr die
Be- oder auch Entlüftung in gewohnter Weise erfolgen. Die Abdeckklappe 54 wurde mittels
eines hier als eine Feder ausgebildeten Betätigungselements 66 in die dargestellte
Position geschwenkt. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß das Betätiaungselement
66 mit einer geeigneten Vorrichtung, insbesondere einem Schrittmotor in Verbindung
steht. Durch die strichpunktierten Linien ist ferner die geschwenkte Position der
Revisionsklappe 56 angedeutet. Wie oben bereits erläutert, kann die Revisionsklappe
56 durch Betätigung der Arretierungsmittel derart von dem Gehäuse 2 gelöst werden,
daß die Revisionsklappe 56 zusammen mit der Abdeckklappe 54 um die Vorderkante 70
des Gehäuses 2 geschwenkt werden können. In der geschwenkten Position der Revisionsklappe
56 sind die Lüfter und auch die übrigen oben erwähnten Bauteile der Lüftungseinrichtung
ohne weiteres zugänglich. Es ist von maßgebender Bedeutung, daß beim Schließen der
Revisionsklappe bzw. beim Arretieren derselben gleichzeitig auch das Lüftergehäuse
68 in dem Gehäuse 2 arretiert wird. Erfindungsgemäß sind also keine zusätzlichen Befestigungsmittel
oder dergleichen für das Lüftergehäuse 68 vorgesehen, sondern das Lüftergehäuse 68
wird über die Stützelemente 104 fest und zuverlässig in dem Gehäuse 2 arretiert.
Bezugszeichenliste
[0048]
2 Gehäuse
4 obere Wand
6 untere Wand
8 Innenraum
10,12 Lüfter
14 Motor
16,18 Strömungskanal
20,22 Pfeil
24,26 Luftdurchtrittsöffnung in 28
28 Rückwand
30 Hochachse
32 Längsachse
34 obere Innenfläche von 2
36 untere Innenfläche von 2
38,40 Damm-Material
42,44 zahnartige Stege
46,48 Dämm-Material
50 Stützwand
52 Stellantrieb
54 Abdeckklappe
56 Revisionsklappe
58 Vorderseite
60 Arretierungsmittel
62 Luftdurchtrittsöffnung
64 öffnung in 56
66 Betätigungselement
68 Lüftergehäuse
70 Vorderkante
72 Längsnut
74 bogenförmiger Ansatz von 56
76 Abschnitt
78 oberer Teil
80 Vorsprung
82 Längsnut von 56
84 Steg von 4
86 Steg von 56
88 Pfeil
90 vordere Längskante von 56
92 Klaue
94 weitere Längskante von 56
96 Frontfläche
98 Linie
100 Quersteg
102 Längskanal von 68
104 Stützelement
106,108 Endbereich
110,112 Dämm-Material
114 drehbarer Bolzen
116 Drehhebel
118 Wetterschutzprofil
120 Verbindungsprofil
122 Linie
124 Längskanal
126 Ansatz
128 Bohrung
130 Verbindungssteg
132 Ausnehmung
134 Aussparung
136 Ansatz von 56
138 Pfeil
140 Unterkante
142 Lüfter
1. Lüftungseinrichtung mit einem Gehäuse, welchem an der Vorderseite eine, bevorzugt
schwenkbar angeordnete, Abdeckklappe zugeordnet ist, mit einer an der Vorderseite
des Gehäuses angeordneten Wand, mittels welcher ein Innenraum abschließbar ist, und
mit einem im Innenraum angeordneten Lüfter, wobei das Gehäuse und die Wand Luftdurchtrittsöffnungen
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand als eine Revisionsklappe (56) ausgebildet
ist, welche an einer Vorderkante (7o) des Gehäuses (2) angelenkt ist, daß der Revisionsklappe
(56) Mittel zum Arretieren am Gehäuse (2) zugeordnet sind, daß das Lüftergehäuse (68)
derart ausgebildet ist und/oder derart an der Revisionsklappe (56) anliegt, daß das
Lüftergehäuse (68) beim Arretieren der Revisionsklappe (56) ebenfalls im Gehäuse (2)
arretiert wird, und daß wenigstens eine Stützwand (50) bevorzugt im Innenraum (8)
des Gehäuses (2) vorgesehen ist.
2. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Revisionsklappe
(56) an der unteren Vorderkante (7o) des Gehäuses (2) angelenkt ist.
3. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante
(7o) des Gehäuses (2) zumindest teilweise etwa zylinderförmig ausgebildet ist und
von einem bogenförmigen Ansatz (74) der Revisionsklappe (56) umgriffen wird.
4. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsnut (72) des Gehäuses (2) und/oder die Unterkante der Revisionsklappe (56)
derart ausgebildet sind, daß nach einem Wegschwenken der Revisionsklappe (56) vom
Gehäuse (2) um einen vorgegebenen Winkel, welcher bevorzugt in der Größenordnung von
90° liegt, die Revisionsklappe (56) vom Gehäuse abnehmbar ist.
5. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arretierungsmittel (60) einen drehbaren Bolzen (114) mit einem Drehhebel (116)
aufweisen, welcher mit einer Leiste bzw. einem Steg (84) und/oder einer Nut des Gehäuses
(2) in Eingriff bringbar ist.
6. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckklappe (54) an der vorderen Längskante (90) der Revisionsklappe (56) angeordnet
und vorteilhaft angelenkt ist.
7. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die vordere Längskante (90) der Revisionsklappe (56) eine teilweise zylindrische Oberfläche
aufweist, welche von einer Klaue (92) der Abdeckklappe (54) umgriffen wird.
8. Lüftungseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckklappe (54) und/oder die Revisionsklappe (56) sich im wesentlichen über
die gesamte Bauhöhe der Lüftungseinrichtung erstrecken.
9. Lüftungseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckklappe (54) und/oder die Revisionsklappe (56) sich im wesentlichen über
die gesamte Länge der Lüftungseinrichtung erstrecken.
10. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckklappe (54) wahlweise an der unteren Längskante (90) oder der oberen Längskante
(94) der Revisionsklappe anlenkbar ist.
11. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Revisionsklappe (56) wenigstens eine Luftdurchtrittsöffnung (62) und bevorzugt
eine weitere öffnung (64) aufweist, durch welche ein mit der Abdeckklappe (54) in
Verbindung stehendes Betätigungselement (66) hindurchgreift.
12. Lüftunqseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenwände des Gehäuses (2) und/oder die Innenfläche der Revisionsklappe (56)
und/oder der Abdeckklappe (54) mit Dämm-Ilaterial (38, 40, 46, 48) ausgekleidet sind.
13. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
das an der oberen Wand (4) und an der unteren Wand (6) des Gehäuses (2) angeordnete
Dämm-Material (38,40) mit zahnartigen Stegen (42,44) versehen ist, welche beabstandet
derart ineinander ragen, daß ein mäanderförmiger Luftströmungskanal (16,18) vorhanden
ist,wobei die Stege (42,44) quer zur Längsachse (32) verlaufen und sich über die gesamte
Breite des Innenraums (8) erstrecken.
14. Lüftungseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein in Richtung der Längsachse (32) des Gehäuses (2) verlaufender Strömungskanal
(16,18) vorgesehen ist, und daß der Lüfter (10,12) an der Luftdurchtrittsöffnung (62)
angeordnet ist, an welcher die Luft aus der Lüftungseinrichtung ausströmt.
15. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
der Lüfter (10,12) als ein Walzenlüfter, bevorzugt als ein Radiallüfter ausgebildet
ist, welcher mit vergleichsweise niedriger Drehzahl läuft und dessen Drehachse parallel
zur Längsachse (32) des Gehäuses (2) liegt.
16. Lüftungseinrichtung, nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei von einem gemeinsamen Motor (14) angetriebene Lüfter (16,18) vorgesehen sind
und daß symmetrisch zu beiden Seiten der Lüfter (10,12) die in Richtung der Längsachse
(32) verlaufenden Strömungskanäle (16,18) angeordnet sind.
17. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (2) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist und daß die
an der Vorderseite (58) vorhandene Öffnung mittels der Revisionsklappe (56) verschließbar
ist.
18. Lüftungseinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lüftergehäuse (68) an seiner Außenfläche nach außen hin offene Längskanäle
(102) aufweist/daß in diesen Längskanälen (102) Stützelemente (104) angeordnet sind,
welche an den Innenflächen des Gehäuses (2) und/oder der Revisionsklappe (56) bzw.
an dem dort vorhandenen Dämm-Material anliegen.
19. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützelemente (104) aus einem nachgiebigem, elastischen Material bestehen und
sich vorteilhaft über die gesamte Länge des Lüftergehäuses (68) erstrecken.
20. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
am Lüftergehäuse vier Längskanäle (102) vorgesehen sind, welche den Ecken des Gehäuses
(2) zugeordnet sind.
21. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Längskanäle (102) an den beiden Endbereichen (106,108) des Lüftergehäuses (68)
angeordnet sind, wobei die genannten Endbereiche (106,108) den Ausströmkanal bilden,
und daß die Stützelemente (104) dieser beiden Längskanäle (102) zumindest teilweise
an der Revisionsklappe (56) oder dem dort vorhandenen Damm-Material anliegen.
22. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens an den Enden des Gehäuses (2) im Innenraum (8) jeweils eine Stützwand (50)
vorgesehen ist, welche mittels Befestigungselementen in Längskanälen (124) des Gehäuses
(2) befestigt ist.
23. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längskanäle (124) hinterschnittene Bereiche aufweisen, in welche die Befestigungselemente
für die Stützwand (50) eingreifen, welche bevorzugt als Schrauben oder als T-förmige
Ansätze (126) der Stützwand (50) ausgebildet sind.
24. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwand (50) wenigstens
eine senkrecht zur Rückwand (28) des Gehäuses (2) angeordnete Bohrung (128) aufweist,
in welche Befestigungsmittel, insbesondere eine Schraube,einführbar sind.
25. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützwand (50) zumindest im Inneren Aussparungen (134) aufweist und daß im Bereich
der Revisionsklappe ein Verbindungssteg (130) mit einer Ausnehmung (132) vorhanden
ist, durch welche die Befestigungsmittel und /oder ein Werkzeug für dieselben hindurchführbar
sind,wobei die Ausnehmung (132) einen größeren Durchmesser als die zugeordnete Bohrung
(128) aufweist.
26. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag der Revisionsklappe (56) am Gehäuse (2) als eine Labyrinthdichtung (80,82,84,86)
ausgebildet ist.
27. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag der Abdeckklappe (54) an der Revisionsklappe (56) als eine Labyrinthdichtung
(94,100) ausgebildet ist.
28. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
in einem Längskanal (124), welcher bevorzugt im Bereich der Vorderkante (70) des Gehäuses
(2) liegt, die elektrischen Leitungen für den Lüftermotor (14) und/oder für den Stellantrieb
(52) angeordnet sind.
29. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte
Längskanal (124) auch zur Aufnahme der Befestigungselemente für die Stützwände (50)
dient.
30. Lüftungseinrichtung nach Anspruch oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsnut(79)und/oder die Vorderkante(70) des Gehäuses (2) und/oder die Revisionsklappe
(56)derart ausgebildet sind, daß die Revisionsklappe, bevorzugt nach einer kleinen
Schwenkung, von dem Gehäuse(2)abnehmbar ist.
31. Lüftungseinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut(72)und/oder
die Vorderkante (70) des Gehäuses(2) und/oder ein Ansatz (136)der Revisionsklappe
bezüglich der Rückwand (28)in einem Winkel (a) < 90°, bevorzugt <45° und vorteilhaft <20° angeordnet sind.