| (19) |
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(11) |
EP 0 085 329 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.1986 Patentblatt 1986/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.1983 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E03C 1/042 |
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| (54) |
Anschlusseinrichtung für Armaturen
Connecting device for taps
Dispositif de raccordement pour robinets
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
29.01.1982 CH 536/82
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.1983 Patentblatt 1983/32 |
| (73) |
Patentinhaber: GEORG FISCHER AKTIENGESELLSCHAFT |
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CH-8201 Schaffhausen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Trösch, Paul
CH-8203 Schaffhausen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Lichti, Heiner, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Ing. Heiner Lichti,
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Jost Lempert,
Dipl.-Ing. Hartmut Lasch,
Postfach 41 07 60 76207 Karlsruhe 76207 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 005 625 CH-A- 593 394 DE-U- 8 126 536
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CH-A- 557 980 DE-U- 7 927 117
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- Schweizerische Spenglermeister- und Installateur-Zeitung, Nr. 25, 30 Nov. 1979, Zürich
(CH), Hans Tanner Neomodul von K.W.C., Seiten 1035 und 1036
- Technische Information Nr. 3096, Febr. 1981, "Programma Giacomini 80"
- Industrielle Organisation 30, 1961, Nr. 8, Zürich (CH), Hans R. Rüegger, "Neubauten,
Erweiterungs- und Umbauten", Seiten 373 - 396, Seite 376
- REHAU-Rohre aus RAU-VPE 215 für Trinkwasserleitungen in Gebäuden, technische Information
31 160 (Impressum 31 160 MUeS, 3.81 auf Seite 46), Seiten 5 und 36
- Prospekt der Officine Emmedue di Melega M. & C., Via Lavino 205/6, Calderino (IT),
Listino Prezzi 2/1980, Art. 234
- Prospekt "Simplex Rohrrosetten" Joh. Wilfer GmbH & Co. KG Isny/Allgäu (DE)
- Prospekt "Simibox", 1981 (Druckvermerk 1281 Z)
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlusseinrichtung für Armaturen, wie sie im Oberbegriff
der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 gekennzeichnet ist.
[0002] Bei bestimmten Systemen von Sanitärinstallationen ist es erforderlich, dass die unter
der Wandoberfläche verlegten Rohranschlüsse für die Auslaufarmaturen, wie z. B. Warm-
und Kaltwasserbatterien, auch nach Fertigstellung der Installation und der Wandoberfläche
für spätere Wartungs bzw. Auswechselarbeiten zugänglich sein müssen. Insbesonders
ist dies erforderlich, wenn die verwendeten Rohre Kunststoffrohre sind. Durch die
CH-PS-593 394 ist eine derartige Anlage zur Führung von Brauchwasser in einem Bauwerk
bekanntgeworden, wobei die hierverwendeten Anschlüsse für Auslaufarmaturen die Merkmale
des Oberbegriffes derAnsprüche 1 oder 2 aufweisen. Hierbei ist das gesamte Anschlussstück
mit dem einzigen Rohrleitungsanschluss in einer Anschlussdose angeordnet und mit Schrauben
darin befestigt. Auch bei der Erstmontage muss für die Herstellung der Verbindung
zwischen dem Rohr und dem Anschlussstück ersteres aus den in den Mauern gesetzten
und mit Leerrohren verbundenen Anschlussdosen so weit herausgezogen werden, dass der
Klemmverbinder bzw. die Ueberwurfmutter gut zugänglich sind. Danach wir das Anschlussstück
mit dem dicht verschraubten Klemmverbinder und der Rohrteitung in die Anschlussdose
zurückgezogen und darin befestigt. Erst danach kann das andere Ende der Rohrleitung
an dem Verteil-Anschlussstück befestigt werden.
[0003] Diese Montageart ist sehr umständlich und zeitaufwendig, so dass mit diesem System
keine rationelle Erstellung einer Sanitärinstallation in einem Bauwerk gewährleistet
ist.
[0004] Die in der EP-A2-0 005 625 gezeigte Anschlusseinrichtung für Armaturen dient zum
Anschluß freiliegender Rohrleitungen. Sie weist eine umfangsseiting geschlossene Anschlußdose
auf, in die das Anschlußstück mit der daran befestigen Rohrleitung eingeschoben oder
eingezogen werden muß. Unterschiedlich ist die Halterung des Anschlussstückes für
die Auslaufarmatur, welches in einem frontseitigen zylindrischen Einschraubteil gehalten
ist, wobei das Einschraubteil zum Herausziehen des Anschlussstückes entfernt werden
muss. Diese Anschlusseinrichtung weist die gleichen vorgängig beschriebenen Nachteile
auf.
[0005] Im weiteren ist in der Technischen Information programma Giacomoni 80 » der Firma
GIACOMINI SA. Giubiasco CH mit dem Datum Februar 1981 ein in einer Unterputz-Dose
angeordnetes Spezialthermostat für eine Fussbodenheizung beschrieben, welches von
vorn in die Dose einsetzbar, mittels einer Klemme in der Dose befestigt und mit einem
Deckel abgedeckt ist, wobei es lediglich mit seinem Fühlerteil durch den Deckel der
Dose aus der Wand herausragt. Es entspricht somit nicht der Gattung des im Oberbegriff
der Ansprüche 1 oder gekennzeichneten Gegenstandes. Die in diesem Dokument gezeigte
Dose und die Klemmbefestigung des Thermostates wäre auch für eine Anordnung von ein
entsprechendes Gewicht aufweisenden Auslaufarmaturen nicht geeignet.
[0006] Ausgehend vom gezeigten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Anschlusseinrichtung für Armaturen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
weicher die Rohranschlüsse bei der Erstmontage ohne Herausziehen der Rohre in der
Anschlussdose zugänglich sind. Ausserdem sollen in einer Anschlussdose zwei Rohranschlüsse
eines Anschlussstückes zugänglich sein, so dass die vorteilhafte Verlegung von Zirkulations-
bzw. Ringleitungen von Armatur zu Armatur gewährleistet ist. Das Anschlussstück soll
für eine möglichst platzsparende Verlegung der Rohrleitungen ausgebildet sein.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen kennzeichnenden
Merkmale vorgesehen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den davon abhängigen Ansprüchen
gekennzeichnet.
[0009] Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Anschlussdose sind die Rohranschlüsse
ohne Herausziehen der Rohrleitung zugänglich. Rohrverbindungsteile und auch Rohre
können somit ohne grossen Aufwand verbunden und montiert werden. Ein sicherer Halt
des Anschlussstückes in der Anschlussdose zurAn bringung einer Auslaufarmatur ist
dabei gewährleistet.
[0010] Bei einer gemäss Anspruch 2 erfindungsgemässen Ausgestaltung sind Anschlussstück
und Anschlussdose für den Anschluss von zwei nebeneinanderliegenden Rohrleitungen
zur Bildung einer Ringleitung bzw. zur platzsparenden Verlegung der Rohrleitung von
Armatur zu Armatur ausgebildet. Dies ergibt kurze Rohrleitungen und gewährleistet
bei einer Warmwasser-Zirkulationsleitung immer warmes Wasser direkt bis zur Auslauf-Armatur.
Eine Zugänglichkeit beider Rohranschlüsse ist dabei gewährleistet.
[0011] Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispeilsweise dargestellt und
nachfolgend beschrieben.
[0012] Es zeigen :
Figur 1 eine erste Ausführungsvariante einer Anschlusseinrichtung im Schnitt,
Figur 2 eine Ansicht von vorn von Fig. 1,
Figur 3 die Einzelteile gemäss Fig. 1 in einer Montage-Phase,
Figur 4 eine zweite Ausführungsvariante einer Anschlusseinrichtung im Schnitt,
Figur 5 eine Ansicht von vorn von Fig. 4,
Figur 6 die Einzelteile gemäss Fig. 4 in einer Montage-Phase,
Figur 7 eine Ausführungsvariante der in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Anschlusseinrichtung
in Frontansicht,
Figur 8 eine Seitenansicht von Fig. 7,
Figur 9 ein Schnitt entlang der Linie-IX-IX von Fig. 7, und
Figur 10 ein Schnitt entlang der Linie X-X von Fig. 7.
[0013] Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Anschlusseinrichtung für eine weiter nicht dargestelle
Armatur - insbesonders einer Auslaufarmatur für Kalt- oder Warmwasser. Fig. 1 zeigt
die Anschlusseinrichtung 1 fertig montiert und unter Putz in einer Wand 2. Die Anschlusseinrichtung
1 weist eine Anschlussdose 3 auf, welche aus einem Unterteil 4 und einem Deckel 5
betesht.
[0014] Am Boden 6 des Unterteils 4 ist eine Halterung 7 durch eine Schnappverbindung befestigt.
Die Halterung 7 weist einen Flansch 8 mit Bohrungen 9 auf, welcher für die Befestigung
der Halterung 7 zusammen mit dem Unterteil 4 der Anschlussdose 3 mittels Schrauben
in einer Aussparung 10 der Wand 2 vorgesehen ist. Die Halterung 7 ist mit einer halbkreisförmigen
Ausnehmung 11 versehen, in welcher das als Winkelstück ausgebildete Anschlussstück
12 zentrisch gehalten und mittels einer Ueberwurfmutter 13 befestigt ist. Das Anschlussstück
12 weist ein Innengewinde auf, welches den Armaturen-Anschluss 14 einer weiter nicht
dargestellten Auslauf-Armatur bildet. Eine, vorzugsweise aus Kunststoff wie z. B.
aus vernetztem Polyäthylen bestehende Rohrleitung 15 wird mittels einer Klemmverbindung
16 oder einer anderweitigen Rohrverbindung an dem Anschlussstück 12 befestigt.
[0015] Die das Medium wie z. B. Kalt- oder Warmwasser zuführende Rohrleitung 15 ist in einem
Leerrohr 17 geführt, welches vorzugsweise als flexibles gewelltes Kunststoffrohr ausgebildet
ist und unter Putz verlegt ist. Das Leerrohr 17 reicht jeweils bis in die Anschlussdose
3, wobei der Deckel 5 und das Unterteil 4 je eine Ausnehmung 18, 18a (siehe Fig. 3)
aufweisen, welche zusammen eine Halterung 19 für Leerrohr bilden (siehe Fig. 1
[0016] Wie aus der Fig. 3 ersichtlich, wird zuerst das Unterteil 4 der Anschlussdose 3 zusammen
mit der Halterung 7 in der Aussparung 10 der Wand 2 z. B. mittels Schrauben befestigt.
Das Ausrichten der Halterung 7 in Bezug auf die Mitte des Armaturenanschlusses erfolgt
durch eine weiter nicht dargestellte Richtstange, welche in ein, an der Halterung
7 angeordnetes Gewinde 20 einschraubbar ist. Anschliessend wird die im Leerrohr 17
verlegte Rohrleitung 15 mittels der Klemmverbindung 16 mit dem Anschlussstück 12 verbunden
und alles zusammen von vorn in das Unterteil 4 der Anschlussdose 3 eingelegt, wobei
das Anschlussstück 12 in der Halterung 7 zentrisch zum Armaturenanschluss liegend
mittels der Ueberwurfmutter 13 befestigt wird. Danach wird der Deckel 5 auf das Unterteil
4 aufgesetzt und die Wand 2 fertig verputzt und eventuell, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
mit Fliesen 21 belegt, wie dies in Badezimmern üblich ist. Der Deckel 5 weist eine
Oeffnung 22 auf, welche durch Umfangswande 23 gebildet wird. Die über die Wandoberfläche
24 hinausragenden Partien 25 der Umfangswände 23 werden dann abgeschnitten. Deckel
5 und Unterteil 4 sind deshalb vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Die anzuschliessende
Armatur kann nun in das Innen-Gewinde 14 eingeschraubt werden wobei die Oeffnung 22
durch eine Rosette abgedeckt wird.
[0017] Trotz der hier beschriebenen einfachen Erst-Montage ist eine nachträgliche Zugänglichkeit
des Anschlussstückes 12 mit der Klemmverbindung 16 zwecks Kontrolle oder Auswechseln
der Rohrleitung 15 gewärhrleistet. Hierfür wird nach Demontage der Armatur mittels
eines Steckschlüssels durch die Oeffnung 22 die Ueberwurfmutter 13 gelöst und das
Anschlussstück 12 zusammen mit der Rohrleitung 15 soweit aus der Anschlussdose 3 herausgezogen,
dass die Klemmverbindung 16 zugänglich ist.
[0018] Bei der in den Fig, 4 bis 6 gezeigten Ausführungsvariante weist das Anschlussstück
12a zwei Rohranschlüsse mit Klemmverbindunge 16a und 16b auf, welche miteinander und
mit dem Armaturen-Anschluss 14 verbunden sind. Eine zuführende Rohrleitung 15a kann
so mit eine weiterführenden Rohrleitung 15b verbunden werden, wodurch Rohre eingespart
und bzw. oder Ring- bzw. Zirkulationsleitungen erstellt werden können. Das Anschlussstück
12a kann, wenn erforderlich, auch drei oder mehr Anschlüsse für Rohrleitungen aufweisen.
[0019] Am Unterteil 4 der Anschlussdose 3 ist eine Platte 26 z. B. mittels einer Schnappverbindung
befestigt, weiche die Halterung für das mittels Schrauben 27 befestigte Anschlussstück
12a bildet. Mittels dieser Platte 26 kann das Unterteil 4 in der Aussparung 10 an
der Wand 2 befestigt werden.
[0020] Der Deckel 5 weist zwecks eines leichten Ausbaues des Anschlussstückes 12a eine vorzugsweise
quadratische Oeffnung 22 auf.
[0021] Erstmontage und Auswechseln der Rohrleitungen erfolgen wie bereits zu den Fig. 1
bis 3 beschrieben.
[0022] Damit jede der beiden Rohrleitungen 15a bzw. 15b getrennt aüsgebaut werden kann,
ist das Anschlussstück 12a wie in den Fig. 8 bis 9 ersichtlich zweiteilig ausgebildet.
Die Trennebene 28 der beiden Teile 29 und 30 verläuft quer zur Achse 31 des Armaturen-Anschlusses
14, wobei in der Trennebene 28 eine Dichtung 32 angeordnet ist.
[0023] Das Teil 29 weist die Klemmverbindung 16a und das Teil 30 die Klemmverbindung 16b
auf, wobei beide Rohranschlüsse miteinander und mit dem Armaturenanschluss 14 verbunden
sind.
[0024] Die beiden Teile 29, 30 werden gleichzeitig mit den Schrauben 27 zur Befestigung
an der Platte 26 fest und nach aussen flüssigkeitsdicht miteinander verbunden.
1. Anschlusseinrichtung für Auslauf-Armaturen bei einer Anlage zur Führung von Brauchwasser,
in flexiblen Rohrleitungen (15), welche in Leerrohren (17) in einem Bauwerk verlegt
sind, mit einem unter der Wandoberfläche in einer Anschlussdose (3) befestigten Anschlussstück
(12), welches mindestens einen Rohrleitungsanschluss (16) und einen in einer Oeffnung
der Anschlussdose (3) angeordneten Anschluss (14) für die Auslaufarmatur aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussdose (3) ein Unterteil (4) sowie einen darauf
steckbaren Deckel (5) mit der Oeffnung (22) für den Armaturen-Anschluss (14) aufweist,
dass der Deckel (5) und das Unterteil (4) mindestens je eine Ausnehmung (18, 18a)
aufweisen, welche zusammen jeweils eine Halterung (19) für ein Leerrohr (17) bilden
und dass das Anschlussstück (12) mit der angeschlossenen flexiblen Rohrleitung (15)
von vorn in das Unterteil (4) einlegbar, befestigbar und durch den Deckel (5) abdeckbar
ist, wobei das Unterteil (4) eine Halterung (7) mit einer halbkreisförmigen Ausnehmung
(11) aufweist, in welcher das als Winkelstück ausgebildete Anschlussstück (12) zentriert
und mittels einer Ueberwurfmutter (13) befestigt ist. (Fig. 1 bis 3).
2. Anschlusseinrichtung fürAuslauf-Armaturen bei einer Anlage zur Führung von Brauchwasser,
in flexiblen Rohrleitungen (15), welche in Leerrohren (17) in einem Bauwerk verlegt
sind, mit einem unter der Wandoberfläche in einer Anschlussdose (3) befestigten Anschlussstück
(12), welches mindestens einen Rohrleitungsanschluss (16) und einen in einer Oeffnung
der Anschlussdose (3) angeordneten Anschluss (14) für die Auslaufarmatur aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussdose (3) ein Unterteil (4) sowie einen darauf
steckbaren Deckel (5) mit der Oeffnung (22) für den Armaturen-Anschluss (14) aufweist,
dass der Deckel (5) und das Unterteil (4) mindestens je eine Ausnehmung für jedes
Leerrohre aufweisen, welche zusammen jeweils eine Halterung für die Leerrohre (17a,
17b) bilden und dass das Anschlussstück (12a) zwei miteinander und mit dem Armaturenanschluss
(14) verbundene Rohranschlüsse für nebeneinanderliegende Rohrleitungen (15a, 15b)
aufweist und zusammen mit den beiden angeschlossenen flexiblen Rohrleitungen (15a.
15b) von vorn in das Unterleil (4) einlegbar, mittels Schrauben (27) an einer mit
dem Unterteil (4) verbundenen Platte befestigbar und durch den Decker (5) abdeckbar
ist. (Fig. 4 bis 6).
3. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Umfangsseite
der Anschlussdose (3) nebeneinander angeordnete Durchlassöffnungen für die Rohrleitungen
(15a, 15b) mit den Leerrohren (17a, 17b) aufweist.
4. Anschlusseinrichtung nach Ansprüch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück
(12a) zweiteilig mit einer Trennebene (28) quer zur Achse (31) des Armaturenanschlusses
(14) ausgebildet ist, wobei an jedem der beiden Teile (29, 30) des Anschlussstückes
(12a) ein Rohranschluss angeordnet ist.
5. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile
(29, 30) zugleich mit den Schrauben (27) zur Befestigung mitteinander verbindbar sind.
6. Anschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschlussdose (3) aus Kunststoff besteht, wobei die über die Wandoberfläche (24)
hinausstehenden Partien (25) der die Oeffnung (22) bildenden Umfangswände (23) des
Deckels (5) auf gleicher Ebene mit der Wandoberfläche (24) abschneidbar sind.
7. Anschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die flexiblen Rohrleitungen (15, 15a, 15b) aus Kunststoff, vorzugsweise aus vernetztem
Polyäthylen hergestellt und mittels einer Klemmverbindung (16, 16a, 16b) mit dem Anschlussstück
(12, 12a) verbindbar sind.
1. Connection device for outlet fittings in an installation for conveying water for
industrial or domestic use, in flexible pipe lines (15) which are laid in dummy pipes
(17) in a building, having a connection piece (12) secured under the wall surface
in a connection box (3), which connection piece has at least one pipe line connection
(16) and a connection (14) for the outlet fitting arranged in an aperture of the connection
box (3), characterised in that the connection box (3) has a lower part (4) and a cover
(5), with the aperture (22) for the fitting connection (14), which can be placed on
it, in that the cover (5) and the lower part (4) have at least one recess (18, 18a)
each which together form respectively a holding means (19) for a dummy pipe (17) and
in that the connection piece (12) with the attached flexible pipe line (15) can be
inserted from the front into the lower part (4), can be secured, and covered by the
cover (5), and the lower part (4) has holding means (7) with a semi-circular recess
(11) in which the connection piece (12), constructed as an angle piece, is centred
and is secured by means of a clamping nut (13) (Fig. 1 to 3).
2. Connection device for outlet fittings in an installation for conveying water for
insturial or domestic use, in flexible pipe lines (15) which are laid in dummy pipes
(17) in a building, having a connection piece (12) secured under the wall surface
in a connection box (3), which connection piece has at least one pipe line connection
(16) and a connection (14) for the outlet fitting arranged in an aperture of the connection
box (3), characterised in that the connection box (3) has a lower part (4) and a cover
(5), with the aperture (22) for the fitting connection (14), which can be placed on
it, in that the cover (5) and the lower part (4) have at least one recess for each
dummy pipe, which together form respectively a holding means for the dummy pipes (17,
17a) and in that the connection piece (12a) has two pipe connections, joined to each
other and to the fitting connection (14), for adjacent pipe lines (15a, 15b), and
together with the two attached flexible pipe lines (15a, 15b) can be inserted from
the front into the lower part (4), can be secured, by means of screws (27) to a plate
connected to the lower part (4) and covered by the cover (5) (Fig. 4 to 6).
3. Connection device according to claim 2, characterised in that the lower circumferential
side of the connection box (3) has adjacent through-apertures for the pipe lines (15a,
15b) with the dummy pipes (17a, 17b).
4. Connection device according to one of claims 2 or 3, characterised in that the
connection piece (12a) is constructed in two parts with a parting plane (28) transverse
to the axis (31) of the fitting connection (14), wherein there is arranged a pipe
connection on each of the two parts (29, 30) of the connection piece (12a).
5. Connection device according to claim 4, characterised in that the two parts (29,
30) can be connected together as well as with the screws (27) for securing.
6. Connection device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the
connection box (3) is of plastics, wherein the parts (25) of the circumferential walls
(23) of the cover (5) forming the aperture (22), which project over the wall surface
(24), can be cut off on the same plane as the wall surface (24).
7. Connection device according to one of claim 2 to 6, characterised in that the flexible
pipe lines (15, 15a, 15b) are made of plastics, prefereably of crosslinked polyethylene,
and can be joined to the connection piece (12, 12a) by means of a compression joint
(16, 16a 16b).
1. Disponsitif de raccordement pour des robinets de débit dans une installation de
canalisation d'eau de consommation, dans des tubes flexibles (15) qui sont disposés
dans des gaines (17) d'une construction, comportant un organe de liaison (12) fixé
en dessous de la surface de paroi dans une boîte de raccordement (3) et qui comporte
au moins un raccord de tube (16) et un raccord (14), placé dans une ouverture de la
boîte de raccordement (3), pour le robinet de débit, caractérisé en ce que la boîte
de raccordement (3) comporte une partie inférieure (4) ainsi qu'un couvercle (5) pouvant
être emboîté sur celle-ci et pourvu de l'ouverture (22) pour le raccord de robinet
(14), en ce que le couvercle (5) et la partie inférieure (4) comportent au moins chacun
un évidement (18, 18a) formant en coopération un support respecitive (19) pour une
gaine (17) et en ce que l'organe de liaison (12) peut être mis en place, avec le tube
flexible raccordé (15), par l'avant dans la partie inférieure (4) dans laquelle il
peut être fixé et il peut être recouvert par le couvercle (5), la partie inférieure
(4) étant pourvu d'un support (7) comportant un évidement (11) de forme demi-circulaire
dans lequel l'organe de liaison (12), agencé comme un organe coudé, est centré et
est fixé au moyen d'un écrou-chapeau (13). (Fig. 1 à 3)
2. Dispositif de raccordement pour robinets de débit dans une installation de canalisation
d'eau de consommation, dans des tubes flexibles (15) qui sont disposés dans des gaines
(17) d'une construction, comportant un organe de liaison (12) fixé en dessous de la
surface de paroi dans une boîte de raccordement (3) et qui comporte au moins un raccord
de tube (16) et un raccord (14), placé dans une ouverture de la boite de raccordement
(3) pour le robinet de débit, caractérisé en ce que la boîte de raccordement (3) comporte
une partie inférieure (4) ainsi qu'un couvercle (5) pouvant être emboîté sur celle-ci
et pourvu de l'ouverture (22) pour le raccord de robinet (14), en ce que le couvercle
(5) et la partie inférieure (4) comportent au moins chacun au moins un évidement pour
chaque gaine formant en coopération un support respective pour les gaines (17a, 17b)
et en ce que l'organe de liaison (12a) comporte deux raccords pour tubes mutuellement
adjacents (15a, 15b), qui sont reliés au raccord de robinet (14), et il peut être
mis en place en même temps que les deux tubes flexibles raccordés (15a, 15b) par l'avant
dans la partie inférieure (4), et il peut être fixé en place à l'aide de vis (27)
sur une plaque reliée à la partie inférieure (4) et recouvert par le couvercle (5).
(Fig. 4 à 6)
3. Dispositif de raccordement selon la revendication 2, caractérisé en ce que le côté
périphérique inférieur de la boîte de raccordement (3) comporte des orifices de passage,
placés l'un à côté de l'autre, pour les tubes (15a, 15b) avec les gaines (17a, 17b).
4. Dispositif de raccordement selon une des revendications 2 ou 3, caractérisé en
ce que l'organe de liaison (12a) est réalisé en deux parties comportant un plan de
séparation (28) orienté perpendiculairement à l'axe (31) du raccord de robinet (14),
un raccord tubulaire étant disposé sur chacune des deux parties (29, 30) de l'organe
de liaison (12a).
5. Disponsitif de raccordement selon la revendication 4, caractérisé en ce que les
deux parties (29, 30) peuvent être reliées entre elles en vue de leur fixation à l'aide
de vis (27).
6. Disponsitif de raccordement selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que la boite de raccordement (3) est formée de matière plastique, les parties (25),
dépassant de la surface de paroi (24), des parois périphériques (23), formant l'ouverture
(22), du couvercle (5) pouvant être découpées dans le même plan que la surface de
paroi (24).
7. Dispositif de raccordement selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les tubes flexibles (15, 15a, 15b) sont réalisés en une matière plastique, de
préférence en polyéthylène réticulé et peuvent être relies à l'organe de liaison (12,
12a) au moyen d'un accouplement de serrage (16, 16a, 16b).