[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, insbesondere Abluftventil, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem derartigen bekannten Abluftventil besitzt das Ventilgehäuse einen kegelstumpfförmigen
Sitz, der mit einem Ventilkörper zusammenarbeitet, welcher einen ähnlich geformten
Sitz aufweist, aber kleinere Abmessungen hat, so dass sich ein mehr oder weniger grosser,
sichelförmiger Spalt bildet, durch den die Abluft passieren kann. Der Ventilkörper
ist auf dem Sitz z. B. mit einer Blechschraube verankert, die z.B. durch einen Axialschlitz
im Sitz von dessen Rückseite aus hindurchgeführt und in der gewünschten Lage des Ventilkörpers
angezogen wird, bevor das Ventil z.B. in einem Absaugkanal angebracht wird. Alternativ
hierzu kann der Ventilkörper mit einer Friktionsbremse gleitend gelagert sein. Es
sind weitere Verankerungs- und Einstellmöglichkeiten für den Ventilkörper bekannt.
[0003] Gemäss einer weiteren vorbekannten Konstruktion (DE-A-2 503 022) ist ein teil-sphärischer
oder teil-konischer Ventilkörper mit Hilfe einer Zentrumachse zum völligen oder teilweisen
Anliegen an einer analog ausgeführten Sitzfläche vorgesehen, wodurch ein das Ventil
passierender Fluss unterbrochen bzw. gedrosselt wird. Eine solche Ventilkonstruktion
ist sowohl sperrig als auch kompliziert und wird hierdurch relativ teuer. Der Einstellmechanismus
fordert eine Vielzahl aufwendige und auf komplizierte Weise zusammenwirkende Teile
und es bedarf wesentlicher Vorbereitungen, um ein solches Ventil zusammenzusetzen
bzw. anzubringen. Der Ventilkörper ist stets mitten vor der Luftpassage angeordnet
oder sogar ein Teil derselben, in welcher die den Ventilkörper tragende Zentrumachse
nebst deren Aufhängeorgane sehr störend wirken, abgesehen davon, dass auf diese Weise
zusätzliche Tendenzen zur Verunreinigung des Ventils im Laufe der Zeit und weitere,
weiter unten angegebene Nachteile bestehen.
[0004] Auch durch die SE-C-67 562 ist eine Ventilkonstruktion vorbekannt mit einem äusseren
zylinderförmigen Rohr mit an etwa diametralen Stellen angeordneten Öffnungen als Ein-
bzw. Auslauf. In dieses Aussenrohr ist unter Formschluss ein Innenrohr eingesetzt,
welches auf ähnliche Weise wie das Aussenrohr Öffnungen freilässt. Das Innenrohr ist
mittels eines durch das Aussenrohr ragenden Handgriffes drehbar, so dass sich die
verschiedenen Öffnungen völlig oder teilweise oder gar nicht decken, auf welche Weise
maximaler bzw. gedrosselter bzw. gesperrter Durchfluss erhalten wird. Ein solches
Ventil hat vielerlei Nachteile. Beispielsweise ist ein Ventilationskanal mit grossem
Durchmesser für die Aufnahme des Ventils erforderlich und sind die Durchgangsöffnungen
trotzdem relativ klein gehalten, da man ansonsten keine Sperrfunktion erhalten würde.
Ferner ist der Handgriff an der ungeeignetsten Stelle angeordnet, nämlich mitten vor
der Mündung des Ventilationskanals, so dass jedenfalls kein nennenswerter Luftfluss
dort passieren kann, der statt dessen nach oben oder unten gezwungen wird, was eine
verwerfliche Begrenzung darstellt. Die Konstruktion gleicht einer Flöte und dürfte
bei forciertem Luftfluss eigene Töne erzeugen, was bei einem Ventil völlig unannehmbar
ist. Die Konstruktion ist ausserdem sehr platz- und materialraubend, birgt grosse
Risiken zu Verschmutzungen und ist äusserst schwierig in der Wartung. Bei Herstellung
aus Metall können die Teile leicht zusammenrosten und das Ventil kann unabsichtlich
leicht falsch eingestellt werden, wozu die Handgriff anordnung einlädt. Das Ventil
dürfte für automatisches Schliessen unanwendbar sein, z.B. bei einem Brandventil,
da eine solche doppelzylindrische Ausführung grosse Stellkraft erfordert. Wie gesagt,
ist der Handgriff sowohl im Weg als auch zu Fehleinstellungen einladend, was im Prinzip
natürlich dadurch möglich ist, dass der als Einstellorgan ausgeführte Handgriff nicht
stationär sondern beweglich angeordnet ist, dieses darüber hinaus in einer besonderen
Öffnung mit Anforderungen an wenigstens gleich grosse Länge in Umfangsrichtung wie
eine Aussenrohröffnung, durch welche Luft passieren soll.
[0005] Solche Ventilkonstruktionen sind somit in vielerlei Hinsicht unvorteilhaft, insbesondere
da längere Zeit seit ihrer Entwicklung vergangen ist und im Laufe der Zeit die Ansprüche
hinsichtlich verschiedener Funktionen und Eigenschaften eines Ventils gestiegen sind,
welche Eigenschaften und Funktionen jedenfalls in bedeutenden Kombinationen mit den
vorbekannten Konstruktionen nicht erreicht werden. Zum Beispiel ist hierbei die heute
sehr hohe Forderung an geringe Eigengeräuschentwicklung zu nennen, und zwar in allen
Betriebslagen und unter allen Betriebsbedingungen bzw. in bestimmten Fällen bei bestimmter
Einbaulage und unter gewissen bestimmten Betriebsbedingungen. Stufenlose Einstellbarkeit
ist ein anderer Wunsch, vorzugsweise zwischen maximal freier und vollständig geschlossener
Durchgangsöffnung, wobei die maximale Öffnungsweite dem wesentlichen Teil des Querschnitts
eines Ventilationskanals entsprechen können soll. Diese Einstellbarkeit soll dadurch
zustande gebracht werden, dass eine einfache und sichere Lagerung des Ventilkörpers
gewählt wird. vorzugsweise mit einfacher und sicherer Friktionshaltung und manueller
Einstellbarkeit oder solcher mit einem besonderen Betätigungsorgan, z.B. einer Schnur
oder einer automatischen Brandauslösung, die bei hohen Temperaturen das Ventil automatisch
schliesst. Ferner sollen das Ventilgehäuse und/oder der Ventilkörper leicht an verschiedene
Anwendungsfälle anpassbar sein und keine sperrigen Teile aufweisen. Ein solches Abluftventil
soll auch grosse Lebensdauer haben, unter allen Umständen funktionssicher sein, leicht
und einfach sowie billig hergestellt, installiert und eingestellt werden können, woneben
Spezialanpassung an verschiedene spezielle Zwecke leicht und einfach durchführbar
sein soll. Der Materialbedarf soll gering und zweckmässig sein. Schliesslich soll
das Aussehen des Ventils ansprechend sein, weil es oft voll sichtbar, z.B. in einer
Wohnung oder einem Wohnhaus, eingebaut ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die o.g. Eigenschaften und Funktionen bei
Vermeidung der vorgenannten Nachteile zu erreichen und darüber hinaus ein weiter verbessertes
und vorteilhaftes Produkt zu schaffen.
[0007] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten
Merkmale gelöst. Ein solches Ventil zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus, von
denen an dieser Stelle nur einige genannt werden sollen, während andere weiter in
der Beschreibung beschrieben werden. So bedeutet zunächst die höchstens halbsphärische
bzw. halbzylindrische Ausführung der Ventilsitzfläche, die ausserdem bis auf ungefähr
die halbe Flächengrösse reduziert wird durch die mitten in der Fläche angeordnete
Durchgangsöffnung, dass beispielsweise der Material- und Platzbedarf minimal werden,
wobei der Ventilsitz vorteilhaft den Wandungen im Anschluss an eine Ventilationskanalöffnung
folgen kann. Das Verankerungsorgan des Ventilkörpers ist im Prinzip unzugänglich angebracht
und der Ventilkörper kann daher leicht in einer gewissen gewünschten Betriebslage
verankert werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Ventilkörperlage unabsichtlich
geändert werden kann. Andererseits lässt sich der Ventilkörper, falls erwünscht, schnell
und leicht in alle Einstellagen bringen, z.B. direkt durch leicht mögliches Ergreifen
des Körpers selbst oder indirekt durch eine Reglage oder dergleichen. Hierbei lassen
sich die Friktionskräfte stets in einem leicht bestimmbaren Rahmen halten. Das Ventil
ist sehr leicht reinzuhalten und es gibt praktisch keine Winkel, in denen Schmutz
sich ansammeln kann. Ferner kann man mit Leichtigkeit eine Einstellskala auf der Vorderseite
und/oder Rückseite des Ventils anbringen. Die letztere Lokalisierung kommt vorzugsweise
in Frage, wenn beispielsweise eine nachträgliche Ventileinstellung durch unbefugte
Personen nicht leicht geschenen können soll. Dank dem, dass der Ventilkörper dazu
vorgesehen ist, an der Ventilsitzfläche in verschiedenen Lagen durch ein im Prinzip
stationäres, an den Ventilsitz gebundenes Element festgehalten zu werden, bedarf es
keines Platzes bzw. keiner Organe ausserhalb der Ventilsitzfläche, um teils den Ventilkörper
festzuhalten und teils dessen Einstellung zu ermöglichen. Schliesslich ist der Ventilkörper
in allen Öffnungslagen derart angeordnet, dass er der anströmenden Luft nicht im Wege
ist, sondern im Gegensatz deren Eintritt in das Ventil von allen Richtungen erleichtert,
wozu die spezielle exzentrische Lage des Ventilkörpers in hohem Grade beiträgt. Trotzdem
braucht der Ventilkörper sich nie weit von der Ventilsitzfläche zu entfernen, nicht
einmal bei maximal offener Durchgangsöffnung. Die gegen das Ventil anströmende Luft
wird stets in das Ventil zur Mitte eines beispielsweise nachfolgenden Ventilationskanals
hin gesteuert, wodurch unvorteilhafte, da geräuscherzeugende, Luftwinkelungen vermieden
werden. Auch lassen sich bei Anbringen eines Ventilkörpereinstellorgans leicht vorteilhafte
Hebelverhältnisse schaffen und ausnutzen, so dass auch hierdurch nur geringe Stellkräfte
erforderlich sind.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
in Zusammenhang mit den Zeichnungen hervor.
[0009] Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen, vollständig geschlossenen,
aber mit strichpunktierten Linien geöffnet angedeuteten Abluftventils, teilweise im
Schnitt,
Fig. 1 a das Ventil nach Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung,
Fig. 2 eine Rückansicht des Ventils nach Fig. 1,
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemässen
Abluftventils,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen
Abluftventils,
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 einer vierten Ausführungsform nach der
Erfindung,
Fig. 6 eine Rückansicht des Ventils nach Fig. 5,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 eines fünften Ausführungsbeispiels eines
Abluftventils nach der Erfindung,
Fig. 8 eine Rückansicht des Abluftventils nach Fig. 7,
Fig. 9 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 eines sechsten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemässen Abluftventils,
Fig. 10 eine Seitenansicht des Abluftventils nach Fig. 9, bezogen auf die Fig. 1 von
rechts gesehen,
Fig. 11 eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 1 eines siebten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemässen Abluftventils,
Fig. 12 eine Rückansicht des Ventils nach Fig. 11, mit Blick von rechts in der Fig.
11, und
Fig. 13 bis 16 weitere Ausführungsformen eines erfindungsgemässen Ventils in Rückansicht.
[0010] Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein erfindungsgemässes Abluftventil in seiner Gesamtheit
bezeichnet, wobei, wie bekannt, ein Ventil hauptsächlich aus einem Ventilkörper 2
und einem Ventilgehäuse 8 (Fig. 1, 2) besteht. Das Ventilgehäuse ist mit einer Ventilsitzfläche
9 und einer Durchgangsöffnung 10 versehen, z.B. für Luft oder ein anderes gasförmiges
Medium, die aus einem oder in einen Raum gesaugt oder gedrückt werden soll. Ferner
hat der Ventilkörper eine Dichtfläche 3, die mit der Ventilsitzfläche 9 zusammenarbeitet.
[0011] Die bis hierhin erfolgte Beschreibung passt ohne Hinweis auf Zeichnungsfiguren gut
auf schon bekannte Ventilausführungen und soll jetzt näher unter Hinweis auf die Fig.
1, 1 a und 2 hinsichtlich eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen
Abluftventils näher beschrieben werden. Wie das erste Ausführungsbeispiel und alle
übrigen mit Ausnahme des letzten besteht der Ventilkörper 2 aus zwei sphärischen Teilen,
die mit ihrer hohlen Seite gegeneinander gekehrt sind, so dass das eine sphärische
Teil mit der Dichtfläche 3 gleichbedeutend ist, während das dagegen gekehrte, sphärische
Teil eine Anströmfläche 4 gegen die gegen den Ventilkörper strömende Luft kehrt.
[0012] Beide sphärischen Teile können aus Metall und/ oder aus Kunststoffmaterial hergestellt
sein und sind gegenseitig entlang einer Kante 5 z.B. durch Kleben, Schweissen, Falten
oder mit Hilfe einer Schnappverbindung miteinander verbunden.
[0013] Entsprechend den obigen Ausführungen hat z.B. ein Ventilationskanal 30 einen Durchmesser
von 100 mm, an dessen Eingang ein erfindungsgemässes Ventil angebracht werden soll.
Bei einem solchen Anwendungsfall hat die Dichtfläche 3 einen Krümmungsradius von 55
mm und die Anströmfläche 4 einen solchen von 66 mm, also einen um etwa 20% grösseren
Krümmungsradius als die Dichtfläche 3, was sich bei allen Betriebsstellungen vorteilhaft
hinsichtlich der zuströmenden Luft erweist, weil dabei der Eigengeräuschanteil des
Ventils sehr niedrig gehalten werden kann. Bei diesem Anwendungsbeispiel hat die Durchgangsöffnung
10 einen Durchmesser von 70 mm, während die Ventilsitzfläche 9 einen Aussendurchmesser
auf der Vorderseite oder freien Seite ungefähr in der Grössenordnung des Ventilationskanals
hat. Natürlich ist der Radius für die Dichtfläche 3 mindestens ungefähr gleich demjenigen
für die Ventilsitzfläche 9, nachdem beide Flächen zusammenarbeiten sollen.
[0014] Das Zusammenarbeiten geschieht über ein Verankerungsorgan 7 als Schwenkachse oder
in einem Sonderfall als Gleitsteuerorgan für den Ventilkörper, dessen Verankerungsorgan
zweckmässigerweise als kurzer Zapfen aus der Dichtfläche 3 herausragt, z.B. in Form
einer Schraube, die durch eine Öffnung 11 in der Ventilsitzfläche 9 gesteckt und gegen
Herausziehen mittels einer Sicherungsscheibe 6 oder ähnlichem gesichert ist.
[0015] Bei diesem gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich das Verankerungsorgan 7 in
einer Entfernung von ungefähr 6 mm von der Durchgangsöffnung. Weiterhin kann gesagt
werden, dass wenn der Durchmesser des Ventilkörpers bei dem Ausführungsbeispiel etwa
88 mm beträgt, so befindet sich der Ventilkörper mit seiner Peripherie bei vollständig
geschlossener Stellung in der von der Ventilsitzfläche 9 gebildeten Vertiefung.
[0016] Die Ventilsitzfläche 9 geht in einen vorzugsweise eben gestalteten Flansch 12 des
Ventilgehäuses über, mit einer nach hinten gebogenen, rundum laufenden Kante zur Führung
eines Dichtrings 13 zum Abdichten des Ventils gegenüber dem den Ventilationskanal
30 umgebenden Wandmaterial. Das Ventil kann in dem Kanal befestigt werden oder auf
verschiedene Weise an der ihn umgebenden Wand, dies wird hier nicht näher beschrieben.
[0017] Bei einem solchen Abluftventil kann der Ventilkörper stufenlos zwischen einer mit
ausgezogenen Linien (Fig. 1) dargestellten, vollständig geschlossennen Lage und einer
mit strichpunktierten Linien angedeuteten, vollständig geöffneten Lage verstellt werden,
in welcher letzteren die Durchströmöffnung frei ist. Wird für extreme Betriebslagen
oder für extremen Betriebszustand eine vollständige Freigabe der Durchgangsöffnung
gewünscht, so kann das als Verschwenkungsachse dienende Verankerungsorgan und die
mit ihm zusammenwirkende Öffnung 11 sehr nahe am Flansch 12 angeordnet werden.
[0018] Man soll bei dem Ventil besonders das gute Ansteuerungsvermögen für den ankommenden
Luftstrom bei vollständig oder teilweise geöffneter Betriebsstellung des Ventilkörpers,
wie dies besonders aus Fig. 1 hervorgeht, beachten. Beide Flächen, nämlich die Dichtfläche
und die Anströmfläche des Ventilkörpers haben dank ihrerteilweise sphärischen Form
minimalen Luftwiederstand hinsichtlich der zuströmenden Luft und bilden besonders
in der Nähe der Durchgangsöffnung nur ein geringes Hindernis ohne in der Nähe der
Durchgangsöffnung entgegengesetzt gerichtete Strömung rund um den Ventilkörper zu
begünstigen, im wesentlichen ohne Wirbelbildung, die sonst eine zu hohe Eigengeräuschentwicklung
bei dem Ventil bewirken würde. Die Luft kann sogar aus jeder Richtung ohne nennenswerte
Reduzierung durch die Stellung des Ventilkörpers anströmen, was ein klarer Vorteil
ist. Man vermeidet besonders, dass sich der Luftstrom dreht, nachdem er in den Ventilationskanal
eingetreten ist, wobei sonst merkbare Vibrationen entstehen könnten. Zu den guten
Anströmeigenschaften bei dem Ventilkörper trägt in hohem Grad die starke Krümmung
der Anströmfläche des Ventilkörpers bei. Die starke Krümmung teilt in einem frühen
Stadium hinter dem Ventilkörper die anströmende Luft, gerechnet von der Durchgangsöffnung
aus, so dass die Tendenz zu quer zur Einströmrichtung gerichteten Luftströmungen mehr
vernachlässigbar wird.
[0019] Ein klarer Vorteil des erfindungsgemässen Ventils liegt auch in dessen ansprechendem
Aussehen mit elegant geformter Ventilsitzfläche und einem sehr eleganten und stilrein
gestalteten Ventilkörper, den man leicht allseitig fest ergreifen und äusserst leicht
in die gewünschte Einstellage stellen kann. Die Einstellbarkeit kann durch eine beliebige
Form einer Skala an der Vorder- und/oder Rückseite der Ventilsitzfläche oder einfach
am Flansch 12 oder dessen Übergangslinie zur Ventilsitzfläche erleichtert werden.
Im allgemeinen kann der Ventilkörper ohne Begrenzung rundum verschwenkt werden, so
dass man eine Einstellskala für jedes Verschwenkungsmoment haben kann oder soll. Dies
beinhaltet seinerseits den grossen Vorteil von zwei wahlweisen Lagen des Ventilkörpers
für jede teilweise geöffnete Stellung, die jeweils einen installationsmässigen, ästhetischen
oder praktischen Vorteil haben kann. Das Ventil kann im allgemeinen unter Einhaltung
beliebiger Winkel- oder Uhrzeigerlage hinsichtlich der Ventilkörperverankerung angebracht
werden, so dass man sogar infolgedessen wesentliche Bestimmungsmöglichkeiten usw.
hat.
[0020] Ein derart ausgeführtes Ventil ist äusserst leicht sauberzuhalten, bedarf praktisch
keiner Pflege und hat eine so gut wie unbegrenzte Lebensdauer. Das vollständig geschlossene
Ventil ist ohne sperrige Teile und kann mit sehr geringem Raumbedarf verpackt werden.
[0021] Strömungstechnisch soll es nachgetragen werden, dass strömungstechnisch verschiedene
teilgeöffnete Lagen grösste Bedeutung haben. Gerade in dieser Lage soll eine Drehung
der zuströmenden Luft vermieden werden und hier hat das erfindungsgemässe Ventil den
entscheidenden Vorteil, dass beide Ventilsitzflächen, nämlich die Dichtfläche und
die Anströmfläche des Ventilkörpers beide die anströmende Luft in Richtung auf die
Mitte des anströmenden Ventilationskanals leiten, wodurch eine Drehung der Luft so
gut wie ausgeschlossen wird.
[0022] So geht aus Fig. 1 hervor, dass der Ventilkörper 2 in vollständig geschlossener Lage
vorzugsweise etwas schräggestellt ist. d.h. nach innen oder nach hinten von der Halterung
aus gesehen nach hinten geneigt ist. Diese Neigung kann stärker sein, sie kann nicht
vorhanden sein oder der Ventilkörper kann in entgegengesetzter Richtung geneigt sein,
je nachdem welche Anströmeigenschaften der Ventilkörper bei vollständiger oderteilgeöffneter
Lage haben soll.
[0023] Ausführungsbeispiele von Ventilkörpern und verschiedenen Lagerungen hierfür gehen
aus den Fig. 3 und 4 hervor. Wie zu sehen ist, ist die Anströmfläche 4 in diesem Fall
bedeutend weniger gekrümmt, hinzukommt eine stärkere Krümmung der Dichtfläche 3 des
Ventilkörpers (Fig.4). in Fig. 3 ist der Ventilkörper in vollständig geschlossener
Lage rotationssymmetrisch an der Vorderseite des Flanschs gehalten, an dem er peripher
anliegt, wobei der Ventilkörper in Fig. 4 in einervergrösserten Ventilsitzfläche maximal
versenkt ist, die den Ventilkörper sogar dann aufnehmen kann, wenn er eine beginnende
teilgeöffnete Lage hat.
[0024] Hier gibt es viele grosse Variationsmöglichkeiten, und man kann selbstverständlich
verschiedene Ventilkörper für ein und dasselbe Ventilgehäuse verwenden, z.B. mit verschiedenen
Durchmessern oder verschieden geformten Anström- oder Ansteuerungsflächen. Nur die
Dichtfläche 3 soll mindestens hauptsächlich den gleichen Krümmungsradius wie die Ventilsitzfläche
haben. Doch kann man sogar in einem Spezialfall hiervon absehen, wenn man sich mit
einer dichtenden Schliesslage begnügt. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass
man natürlich grosse Freiheit in der Wahl der Gestalt der Anströmfläche 4 des Ventilkörpers
hat. Diese Fläche braucht nicht notwendigerweise einem sphärischen Abschnitt zu entsprechen,
sondern kann sie jede andere Form haben, z.B. in einem Spezialfall kann sie sich in
eine Handgriffeinbuchtung oder-erhöhung o.ä. oder sogar in einer Skala fortsetzen,
die im andern Fall sogar auf der Dichtfläche des Ventilkörpers vorhanden sein kann.
[0025] Der Ventilkörper kann sogar im Ventilgehäuse auf verschiedene Weise gelagert sein.
Zum Beispiel kann der Ventilkörper durch den Einfluss magnetischer Kraft mittels eines
Magnets im Ventilkörper und/oder auf der Rückseite des Gehäuses gehalten werden. Wahlweise
kann das Verankerungsorgan 7 in einem Schlitz o.ä. (nicht gezeigt) in der Ventilsitzfläche
geführt werden. Auf diese Weise hat man grössere Wahlfreiheit für die Bestimmung insbesondere
der beiden Grenzlagen des Ventilkörpers, d.h. vollständig geöffnet und vollständig
geschlossen. Zu diesem Zweck kann ein an sich bekanntes Verschwenkungs- und/oder Klemmorgan
usw. zur Anwendung kommen.
[0026] Der Ventilkörper muss nicht eine Kante als Peripherie haben, sie kann statt dessen
rund, abgekantet oder auf andere Weise geformt sein.
[0027] Von den in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsbeispielen des Abluftventils geht
hervor, dass die Ventilkörperregelung oder -einstellung sehr einfach mit dem erfindungsgemässen
Ventil kombiniert werden kann. In diesem Fall umfasst eine Reguliervorrichtung bzw.
ein Ventilkörpereinstellorgan 14 eine Schnur 15 o.ä., die in Führungen 16 läuft, die
in der Kante des Flanschs des Ventilgehäuses eingelassen sind, um zu beiden Seiten
des Verankerungsorgans 7 durch Umlenkorgane 17 zu laufen, z.B. in Form von Schlaufen
auf der Rückseite der Ventilsitzfläche, von deren Bereich aus sich die Schnurenden
erstrecken und an einem Halteorgan 18 auf der Rückseite des Ventilkörpers oder der
Dichtfläche befestigt sind. Wie mit durchgezogenen bzw. strichpunktierten Linien angedeutet,
sind die beiden Grenzlagen des Ventilkörpers aus den Zeichnungen zu sehen. Man kann
an dem einen Ende der Schnur ziehen, wodurch das Ventil geschlossen wird, während
man an dem anderen Ende zum Einstellen einer gewünschten Öffnungsweite des Ventilkörpers
ziehen kann, mit den strichpunktierten Linien ist die maximale Öffnungslage angedeutet.
Die gezeigte und beschriebene Regelung oder Einstellvorrichtung stellt nur ein Ausführungsbeispiel
dar und kann natürlich durch andere, bekannte Vorrichtungen ersetzt werden.
[0028] Die Fig. 7 und 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Abluftventils
als Brandklappe, wobei z.B. eine Feder 19 mit einem schraubenförmigen Teil um das
Verankerungsorgan 7 auf der Rückseite der Ventilsitzfläche gefädelt ist, wobei das
eine Federende fest am Halteorgan 18 wie bei dem vorhergehenden Fall am Ventilkörper
festgemacht ist, und das andere Federende an einem Halteorgan 20 auf der Rückseite
der Ventilsitzfläche angebracht ist. Bei einem solchen Ventil befindet sich der Ventilkörper
normalerweise in offener Stellung, wie dies mit strichpunktierten Linien angedeutet
ist, wobei eine Scheibe 21 o.ä. aus Schmelzmetall zwischen z.B. dem Verankerungsorgan
7 und der Feder 19 die letztere in gespannter Lage hält. Überschreitet dann die Umgebungstemperatur
eine bestimmte Grenze, z.B. 70°C, dann schmilzt das Metall und die Feder wird freigegeben
und bewegt den Ventilkörper blitzschnell in die vollständig geschlossene Lage. Natürlich
sind andere Formen für sowohl Sicherung als auch Auslösung des Ventilkörpers bei einer
solchen Brandklappenfunktion möglich.
[0029] In den Fig. 9 und 10 ist eine sehr interessante Ausführungsform gezeigt, die mit
der erfindungsgemässen Ventilkonstruktion möglich ist. Hierbei ist das Ventil in ein
Rohr 22 eingebaut, wobei der Flansch 12 vorzugsweise mittels einer im Rohr vorhandenen
inneren Sicke 23 gesichert ist. Der Flansch und damit im wesentlichen das ganze Ventil
sind folglich diametral in dem Rohr angeordnet, in dessen Mantel zur Aufnahme des
Verankerungsorgans 7 eine Ausbuchtung oder Erhöhung 24 vorgesehen ist, und im Anschluss
daran eine Einbuchtung oder Einsenkung 25 als vorbereitete Stelle für einen Hebe126
oder dergleichen, der am verlängerten, freien Ende des Verankerungsorgans 7 oder der
Verschwenkungsachse angeordnet ist, die aus dem Rohr hervorragt. Die Fig. 10 veranschaulicht
die einfache Einstellbarkeit zwischen den beiden Endlagen des Ventilkörpers mittels
des Hebels, wobei die eine Endlage mit durchgezogenen Linien, die andere Endlage mit
strichpunktierten Linien angedeutet ist. Man soll hier besonders die vorteilhafte
glocken- oder helmförmige Gestalt der Dichtflächen des Ventilkörpers in Harmonie zu
der Rohrrandung beachten, die sich folglich beide auf vorteilhafte und raumsparende
Weise gegenseitig ergänzen. Aus den Fig. 11 und 12 geht schliesslich ferner eine auf
dem Erfindungsgedanken basierende Variationsmöglichkeit hervor. Diese Ausführung ist
immer für solche Fälle wichtig, wo eine kreisrunde Ventilausführung weniger geeignet
ist, und eine rechteckige folglich mehr erwünscht oder überhaupt möglich ist.
[0030] Wie aus den Zeichnungsfiguren hervorgeht, ist die Ventilsitzfläche 9 nicht teilweise
sphärisch, sondern teilweise zylindrisch und seitlich von zwei inneren, ebenen Seitenflächen
29 begrenzt. Der Ventilkörper weist ebenso eine teilweise zylindrische Dichtfläche
3 und vorzugsweise sogar eine zylindrische Anströmfläche 4 auf. Diese Flächen sind
seitlich durch Seitenflächen 28 begrenzt, die folglich an den Seitenflächen 29 anliegen
oder zumindest diesen gegenüber angeordnet sind. In diesem Fall ist die Dichtfläche
3 des Ventilkörpers zweckmässigerweise mit einem zentralen, länglichen Schlitz 31
versehen, der sich nahezu über die gesamte Länge der Dichtfläche erstrecken kann.
Das Verankerungsorgan 7, z.B. eine Schraube, greift durch den Schlitz hindurch, und
ist auf der Innenseite des Ventilkörpers mittels einer Scheibe 27 gesichert. Natürlich
sind auch Verankerungsorgane und Verankerungsvorrichtungen denkbar. Besonders kann
eine Verankerung in den planen Seitenflächen möglich sein. Hier kann man sich einfache
Spannfedern vorstellen, die den Ventilkörper nur durch Reibung halten. Gemäss einer
sehr einfachen Ausführung können die Seitenflächen 29 des Ventilgehäuses selbst federnd
ausgeführt sein, so dass weitere besondere Federorgane nicht nötig sind.
[0031] Ein solcher Ventilkörper kann nur in einer Richtung oder in einem besonderen Fall
in zwei verschiedenen Richtungen verschoben werden, um die Durchgangsöffnung freizugeben.
Im wesentlichen gilt auch für dieses Ventil das, was in Zusammenhang mit den übrigen
Ausführungsbeispielen gesagt worden ist.
[0032] Die Ausführung gemäss Fig. 13 gleicht der gemäss Fig. 7 und 8. Das Halteorgan 18
kann beispielsweise ein Loch sein, in welches das z.B. etwa z-förmig gebogene freie
Ende des einen Schenkels einer sicherheitsnadelähnlichen Feder 19 eingesteckt ist.
Der andere Federschenkel verläuft vorzugsweise etwa parallel zu dem erstgenannten,
an welchem der zweite Schenkel durch eine Klammer oder dergleichen 32 aus Schmelzmetall
im Bereich der freien Schenkelenden gesichert ist. Bei dieser Federlage kann der Ventilkörper
leicht jede Stellung einnehmen und der Unterschied zu Fig. 7 und 8 besteht darin,
dass die Feder 19 keine Verschwenkungskraft auf den Ventilkörper ausübt, dessen Lage
durch das Verankerungsorgan 7 oder auf andere Weise gesichert werden kann. In beispielsweise
einer Brandsituation öffnet sich die Klammer oder dergleichen 32, die Feder expandiert
und der freigewordene Federschenkel schlägt gegen einen Anschlag 20 auf der Rückseite
des Ventilsitzes, welcher Anschlag vorzugsweise ein Arretierorgan für das Ventil in
einem Ventilationskanal 30 ist, so dass die Feder mit genanntem Organ 20 als Widerlager
den Ventilkörper schnell in die Schliesslage führen kann, falls er sich nicht bereits
dort befindet.
[0033] Auch Fig. 14 zeigt ein ähnliches Arrangement wie Fig. 7 und 8, aber wird der Ventilkörper
in der gewünschten Lage gegen die Wirkung einer beispielsweise sicherheitsnadelähnlichen
Feder 19 mittels eines Sicherungsdrahts oder dergleichen 33 gehalten, dessen eines
Ende an einem Organ 20 auf der Rückseite des Ventilsitzes befestigt ist, während das
andere Ende an einer Klammer oder dergleichen 32 aus Schmelzmetall befestigt ist,
die direkt oder indirekt am Ventilkörper befestigt ist, beispielsweise unter Umgehen
des verankerten Federschenkelendes. Öffnet sich die Klammer oder dergleichen durch
Hitzeeinwirkung, so wird der Ventilkörper unmittelbar in die Schliesslage bewegt.
[0034] Fig. 15 gleicht Fig. 14, aber ist der Draht oder dergleichen 33 durch eine Schnur
oder dergleichen 15 ersetzt, die sich durch Führungen oder dergleichen 16, 17 vom
Ventil weg erstreckt, und die auf an sich bekannte Weise verankert werden kann. Hierdurch
kann man die Lage des Ventilkörpers auf Distanz justieren und der Ventilkörper wird
von der Schnur auf ähnliche Weise gelöst wie im vorhergehenden Beispiel.
[0035] Fig. 16 gleicht wiederum Fig. 13, aber ist die Ventilkörperlage einstellbar durch
eine Doppelschnur oder dergleichen 15, die am freien Ende des freien Federschenkels
verankert ist. d.h. an dem Schenkel, der nicht am Ventilkörper verankert ist. Von
hier aus erstreckt sich ein Strang entlang der Ventilkörperrückseite und des Ventilsitzes
vom Ventil weg, während der andere Strang um eine Umlenkrolle 34 um das Verankerungsorgan
7 herum geführt ist, von wo aus sich der Strang weiter erstreckt ähnlich einem vorgenannten
Beispiel. Dies bedeutet, dass die Ventilkörperlage sich auf Distanz einstellen lässt,
jedoch ohne dass die Doppelschnur zu verankern ist, wobei der Ventilkörper durch beispielsweise
Friktionseinwirkung in Lage gehalten wird. Diese Friktion oder dergleichen ist natürlich
so gering, dass das Ventil bei Auslösen der Feder 19 sicher geschlossen wird.
1. Ventil (1), insbesondere Abluftventil, mit einem Ventilgehäuse (8) mit einer von
einer Ventilsitzfläche (9) begrenzten Durchgangsöffnung (10) für Luft, welche Ventilsitzfläche
in Richtung der Durchgangsöffnung sich verjüngt bzw. konvergiert und mit einem an
der Ventilsitzfläche festgehaltenen Ventilkörper (2) zur Freigabe, Drosselung oder
Schliessung der Durchgangsöffnung zusammenwirkt, wobei der Ventilkörper dazu vorgesehen
ist. mit im wesentlichen dem gleichen Krümmungsradius wie dem der Ventilsitzfläche
an dieser anzuliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitzfläche (9) und die
mit dieser zusammenwirkende Dichtungsfläche (3) des Ventilkörpers (2) teilsphärisch
bzw. teilzylindrisch ausgeführt sind, und dass der Ventilkörper an der Ventilsitzfläche
durch ein in der Ventilsitzfläche verankertes Organ (7) festgehalten ist, um unter
dessen Führung an der Ventilsitzfläche entlangzugleiten und dadurch die Durchgangsöffnung
zu regulieren.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der von der Dichtungsfläche
(3) abgewandte Ventilkörperteil als eine teilsphärische bzw. teilzylindrische Anströmungsfläche
(4) für gegen den Ventilkörper anströmende Luft ausgeführt ist, wobei der Krümmungsradius
der Anströmfläche (4) vorzugsweise genau so gross wie oder grösser ist als der Krümmungsradius
der Dichtungsfläche (3).
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser bzw. die Länge
des Ventilkörpers ebenso gross ist wie oder vorzugsweise kleiner als der grösste Durchmesser
bzw. die grösste Länge der Ventilsitzfläche (9), und dass der Ventilkörper (2) im
letzteren Falle vorzugsweise in allen Lagen durch das Verankerungsorgan (7) etwas
schräggestellt ist.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsorgan (7)
gegenüber dem Ventilkörper und/oder der Ventilsitzfläche in verschiedenen Lagen einstellbar
ist, insbesondere dadurch, dass es in einem Schlitz oder verschiedenen Löchern oder
dergleichen in der Ventilsitzfläche und/oder dem Ventilkörper anordenbar ist.
5. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsorgan (7)
als ein von der Dichtfläche (3) des Ventilkörpers radial abragender zapfen oder dergleichen
ausgeführt ist, der sich durch eine Öffnung (11) in der Ventilsitzfläche (9) erstreckt,
um auf deren Rückseite durch eine Sicherungsscheibe oder dergleichen (6) gesichert
zu sein.
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (3) mit einem
Befestigungsorgan (18) für ein Ventilkörpereinstellorgan (14) versehen ist, welches
entweder eine Einzel- oder Doppelschnur (15), die durch Führungs- bzw. Umlenkorgane
(16 bzw. 17) in oder am Ventilgehäuse (8) läuft, und/oder eine Feder (19) ist, die
beispielsweise mit einem schraubenförmigen Teil um das Verankerungsorgan (7) auf der
Ventilsitzflächenrückseite geführt ist, während das eine Federende an genanntem Befestigungsorgan
(18) oder einem anderen solchen befestigt ist und das andere Federende zum Zusammenwirken
mit einem Abstützorgan (20) auf der Ventilsitzflächenrückseite vorgesehen ist, beispielsweise
durch Befestigung oder Anschlagen an demselben.
7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsorgan (18)
gleichzeitig Anschlagorgan für die Begrenzung der Ventilkörperbewegungen in wenigstens
einer Richtung ist.
8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (19) mit einer Scheibe,
Klammer oder dergleichen (21, 32) aus Schmelzmetall verbunden ist, bei dessen Schmelzen
die Feder zum selbsttätigen Überführen des Ventilkörpers in die Schliesslage vorgesehen
ist.
9. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil in ein Rohr (22)
eingebaut ist, wobei die Peripherie des Ventilsitzes oder ein diese umgebender Flansch
(12) vorzugsweise in einer rundumlaufenden Sicke (23) im Rohr in einer diametralen
Ebene verankert ist, und dass der Verankerungsorgan (7) aus dem Rohr hinaus verlängert
ist, um an dem so verlängerten Teil ein Einstellorgan (26) für den Ventilkörper zu
tragen.
10. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitzfläche (9)
und die mit dieser zusammenwirkende Dichtungsfläche (3) des Ventilkörpers (2) kleiner
als halbsphärisch bzw. halbzylindrisch ausgebildet sind.
1. A valve (1), particularly an air exhaust valve, comprising a valve housing (8)
having an air through-passage opening (10) defined by a valve-seat surface (9) which
narrows or converges towards the through-passage opening and co-acts with a valve
body (2) held to the valve-seat surface so as to open, throttle or close the through-passage
opening, the valve body being arranged to abut the valve-seat surface with substantially
the same radius of curvature as said surface, characterized in that the valve-seat
surface (9) and the mutually co-acting sealing surface (3) on the valve body (2) are
of partly shperical and partly cylindrical configuration respectively; and in that
the valve body is held firmly to the valve-seat surface by means of an element (7)
anchored to the valve-seat surface, such that the valve body, during movement thereof,
slides on and along the valve-seat surface and thereby regulates its through-passage
opening.
2. A valve according to Claim 1, characterized in that the part of the valve body
remote from the sealing surface (3) is also provided with a part-spherical or part-cylindrical
face surface (4) intended for air flowing towards the valve body, the radius of curvature
of the face surface (4) preferably being identical in size or greater than the radius
of curvature of the sealing surface (3).
3. A valve according to Claim 1, characterized in that the diameter and length, respectively,
of the valve body are equal in size or preferably smaller than the largest diameter
or length of the valve-seat surface (9); and in that in this latter case the valve
body (2) is preferably slightly angled in all positions by means of the anchoring
element (7).
4. A valve according to Claim 1, characterized in that the anchoring element (7) can
be adjusted to different positions in relation to the valve body and/ or the valve-seat
surface, particularly due to the fact that it can be arranged in a slot or various
holes or the like on the valve-seat surface and/or the valve body.
5. A valve according to Claim 1, characterized in that the anchoring element (7) is
shaped as a peg or the like which projects radially from the sealing surface (3) of
the valve body and which extends through an opening (11) in the valve-seat surface
(9) and is secured on its rear side by means of a securing plate or the like (6).
6. A valve according to Claim 5, characterized. in that the sealing surface (3) is
provided with an attachment means (18) for an operating device (14) which is operative
in adjusting the position of the valve body and which comprises a single or double
cord (15) extending through guide and direction- changing means (16 and 17 respectively)
in or on the valve housing (8), and/or a apring (19) which, for example, with one
helical part is wound around the anchoring element (7) on the rear side of the valve-seat
surface, whereas a first spring end is attached to said attachment means (18) or to
a further attachment means, and the other spring end is arranged to co-act with an
abutment means (20) on the rear side of the valve-seat surface, for example by being
attached to or arranged to strike against said surface.
7. A valve according to Claim 6, characterized in that the attachment means (18) comprises,
at the same time, an abutment means for restricting the movements of the valve body
in at least one direction.
8. A valve according to Claim 7, characterized in that the spring (19) is connected
to a plate, a clip or the like (21,32) made of fuse metal, the spring being arranged
to move the valve body automatically to its valve-closing position upon melting of
said plate, clip or the like.
9. A valve according to Claim 1, characterized in that the valve is incorporated in
a duct (22), the periphery of the valve-seat or a flange (12) surrounding said periphery
being preferably anchored in a circumferentially extending inner groove (23) in the
duct in a diametrical plane; and in that the anchoring element (7) is arranged to
extend out of the duct and to carry on said extending end a valve body setting means
(26).
10. A valve according to Claim 1, characterized in that the valve-seat (9) and the
mutually co-acting sealing surface (3) on the valve body (2) are smaller than semi-spherical
and semi-cylindrical respectively.
1. Soupape (1 ), en particulier soupape d'évacuation d'air, avec un boîtier de soupape
(8) ayant un orifice de passage traversant (10) pour l'air délimité par une surface
de siège de soupape (9), laquelle surface de siège de soupape diminue ou converge
en direction de l'orifice de passage traversent et coopère avec un corps de soupape
(2) fixement maintenu contre la surface de siège de soupape pour la libération, l'étranglement
ou la fermeture du passage traversant, le corps de soupape étant prévu pour s'appliquer,
avec sensiblement le même rayon de courbure que celui de la surface de siège de soupape,
contre celle-ci, caractérisée en ce que la surface de siège de soupape (9) et la surface
de portée d'étanchéité (3), coopérant avec celle-ci, du corps de soupape (2) sont
réalisées sous forme partiellement sphérique ou partiellement cylindrique et en ce
que le corps de soupape est maintenu fixement contre la surface de siège de soupape
par un organe (7) ancré dans la surface de siège de soupape pour glisser, sous le
guidage de celui-ci, le long de la surface de siège de soupape et pour régler ainsi
l'orifice de passage traversant.
2. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'égelament la partie du
corps de soupape, orientée en sens opposé à la surface de portée d'étanchéité (3),
est réalisée sous forme de surface d'écoulement affluent (4) partiellement sphérique
ou partiellement cylindrique pour de l'air affluent s'écoulant contre le corps de
soupape, le rayon de courbure de la surface d'écoulement affluent (4) étant de préférence
exactement aussi grand ou plus grand que le rayon de courbure de la surface de portée
d'étanchéité (3).
3. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce que le diamètre ou la longueur
du corps de soupape est aussi grand ou de préférence plus petit que le plus grand
diamètre ou la plus grande longueur de la surface de siège de soupape (9) et en ce
que le corps de soupape (2), dans ce dernier cas, est placé un peu obliquement de
préférence dans toutes les positions par l'organe d'ancrage (7).
4. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'organe d'ancrage (7)
est réglable dans différentes positions par rapport au corps de soupape et/ou à la
surface de siège de soupape, en particulier par le fait qu'il peut être disposé dans
une fente ou dans différents trous ou analogues dans la surface de siège de soupape
et/ou le corps de soupape.
5. Soupape selon la revendication 1,caractérisée en ce que l'organe d'ancrage (7)
est réalisé sous forme d'une cheville ou analogue s'étendant radialement en saillie
depuis la surface de portée d'étanchéité (3) du corps de soupape et qui traverse un
orifice (11) dans la surface de siège de soupape (9) pour être assujettie sur la face
arrière de celle-ci par une rondelle d'arrêt ou analogue (6).
6. Soupape selon la revendication 5, caractérisée en ce que la surface de portée d'étanchéité
(3) est pourvue d'un organe de fixation (18) pour un organe (14) de réglage de corps
de soupape, lequel est soit un cordon simple ou double (15) qui passe par des organes
de guidage ou de renvoi (16 ou 17) dans ou sur le boîtier de soupape (8) et/ou un
ressort (19) qui est disposé par exemple par une partie hélicoïdale autour de l'organe
d'ancrage (7) sur la face arrière de la surface de siège de soupape, tandis qu'une
extrémité de ressort est fixée à l'organe de fixation cité (18) ou à un tel autre
et l'autre extrémité de ressort est prévue pour coopérer avec un organe d'appui (20)
sur la face arrière de la surface de siège de soupape, par exemple par fixation ou
butée sur celui-ci.
7. Soupape selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'organe de fixation (18)
est simultanément un organe de butée pour la limitation des mouvements du corps de
soupape dans au moins un sens.
8. Soupape selon la revendication 7, caractérisée en ce que le ressort (19) est relié
à une rondelle, une agrafe ou analogue (21,32) en métal fusible, lors de la fusion
de laquelle le ressort est prévu pour le transfert automatique du corps de soupape
dans la position de fermeture.
9. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce que la soupape est montée
dans un tube (22), la périphérie de siège de soupape ou d'une bride (12) entourant
celui-ci étant de préférence ancrée, dans un plan diamétral, dans une moulure (23)
s'étendant circulairement tout autour dans le tube et en ce que l'organe d'ancrage
(7) est prolongé hors du tube pour supporter, sur la partie ainsi prolongée, un organe
de réglage (26) pour le corps de soupape.
10. Soupape selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de siège de
soupape (9) et la surface de portée d'étanchéité (3) du corps de soupape (2) sont
réalisées de façon à être plus petites qu'hémisphériques ou que semi-cylindriques.