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EP 0 085 754 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.1986 Patentblatt 1986/21 |
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Anmeldetag: 23.10.1982 |
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Mündungsbremse
Muzzle gland for recoil reduction
Manchon de bouche pour la réduction du recul
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
04.02.1982 DE 3203807
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.1983 Patentblatt 1983/33 |
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Anmelder: Rheinmetall GmbH |
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40880 Ratingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Janssen, Karl-Egon
D-4005 Meerbusch 3 (DE)
- Breuer, Heinz Günter
D-4100 Duisburg 28 (DE)
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Vertreter: Behrens, Ralf Holger (DE) |
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Robert Bosch GmbH
Zentralabteilung Patente
Postfach 30 02 20 D-70442 Stuttgart D-70442 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Mündungsbremse für eine Rohrwaffe mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine derartige Mündungsbremse ist aus der GB-A- 168 156 bekannt.
[0003] Mit einer solchen Mündungsbremse kann die Größe der wirkenden Rücklaufenergie und
der Rücklauf des Rohrs vermindert werden, wodurch beispielsweise auch die Feuergeschwindigkeit
gesteigert werden kann. Durch mit der Mündungsbremse verbundene Gasaustrittsöffnungen,
die in einer parallel zur Erdoberfläche verlaufenden Ebene diametral einander gegenüberliegend
angeordnet sind, kann verhindert werden, daß nach dem Schuß austretende Gase auf die
Erdoberfläche aufprallen und sichtbehindernde Staubwolken aufwirbeln.
[0004] Bei dieser bekannten Mündungsbremse, die aus einem auf das Waffenrohr aufschiebbaren
Mantelrohr und einem darin verschraubten hülsenartigen Rohrstück mit dem wiederum
ein Kragen verschraubt ist, besteht, weist das hülsenartige Rohrstück einen größeren
Innendurchmesser als die Waffe aus und es besitzt nur in einer Ebene rings um den
Umfang verlaufende Bohrungen für den Gasdurchtritt. Die Gasaustrittsöffnungen befinden
sich im Mantelrohr in nach hinten gerichteten rohrförmigen Ansätzen, durch die ggfs.
mit Hilfe zusätzlicher Krümmer zur Rückstoßveränderung die Gase unter unterschiedlichem
Winkel nach hinten austreten sollen. Diese Vorrichtung ist einerseits für den Einsatz
von Treibspiegelgeschossen ungeeignet. Andererseits ist auch ein widerstandsarmes
Abströmen der Treibgase wegen des geringen Querschnitts für den Gasdruchtritt und
wegen in die Ansätze hineinragender Schultern des Kragens nicht möglich.
[0005] Eine Mündungsbremse mit einander etwa diametral gegenüberliegenden Austrittsöffnungen
in einem Mantelrohr zeigt die US-A- 3,858,481. Bei dieser Vorrichtung sind die Gäsdurchtrittsbohrungen
unmittelbar in das Waffenrohr eingearbeitet und liegen in parallelen Reihen nebeneinander.
Um das Waffenrohr ist das Mantelrohr so angeordnet, daß die aus den Bohrungen austietenden
Gase zunächst parallel zum Waffenrohr geleitet werden und dann aus den verhältnismäßig
engen schlitzartigen Gasaustrittsöffnungen im Mantelrohr austreten. Bei einer solchen
Vorrichtung ist ein Auswechseln der Mündungsbremse nicht möglich und es ist eine Sichtbehinderung
nicht zu vermeiden, da die Schlitze im Mantelrohr sich in unmittelbarer Nähe des Waffenrohres
befinden. Weiterhin ist ein ungebremstes freies Abströmen der Gase,durch das Verschleißminderung
und Erhöhung der Lebensdauer erreichbar ist, nicht möglich.
[0006] Aus der DE-C-169 838 ist eine Rohrbremse bekannt, bei der im vorderen Endbereich
des Waffenrohres Widerstandsflächen in eingedrehten parallelen oder schraubenlinigen
Ringnuten gebildet sind und durch die Wand des Rohres gegen diese Widerstandsflächen
gerichtete Kanäle nach außen führen, um den Widerstand der Pulvergase allmählich wachsend
wirken zu lassen. Bei dieser ebenfalls nicht austauschbaren Mündungsbremse treten
die Gase rings um den Rohrdurchmesser herum aus. Eine Sichtbehinderung und Behinderung
durch Pulvergase ist somit nicht zu vermeiden.
[0007] Infolge der Nuten an der Innenwand des Rohres können Geschosse mit Führungsband hier
nicht verwendet werden. Die Vorrichtung ist materialaufwendig und daher sehr schwer.
[0008] Eine ähnliche Anordnung einer auf das Rohrende aufschraubbaren Mündungsbremse zeigt
die GB-A- 125 141. Sie weist somit im wesentlichen die gleichen Nachteile wie die
Vorrichtung nach der DE-C- 169 838 auf, verursacht insbesondere eine starke Belästigung
durch Gase und aufgewirbelten Staub.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es somit eine Mündungsbremse anzugeben, bei der die Sichtbehinderung
durch Rauchgase wesentlich verringert ist und nur eine geringere Zeitdauer anhält,
so daß beidem Abfeuern des Geschosses der Weg des Geschosses und sein Zielaufschlag
mit optischen Mitteln beobachtbar ist. Dabei soll die Mündungsbremse auswechselbar,
einfach herstellbar und verschleißunanfällig sein und sie soll insbesondere für großkalibrige
Waffen und für den Einsatz von Treibspiegelgeschossen geeignet sein. Eine nachteilige
Beeinflussung der Visiermittel durch Rauchgase sowie des Bedingungspersonals durch
Staubaufwirbelung o. dgl. soll vermieden sein.
[0010] Die zur Lösung der gestellten Aufgabe notwendigen wesentlichen Merkmale der Erfindung
sind im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannt. Die Unteransprüche nennen
Ausführungsarten der Erfindung.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1: eine Seitenansicht (teilweise in Schnittdarstellung) der Mündungsbremse;
Fig. 2: eine Ansicht der Mündungsbremse mit Blickrichtung A gem. Fig. 1;
Fig. 3: einen Querschnitt durch die Mündungsbremse entlang der Linie 3 - 3 von Fig.
1 ;
Fig. 4: eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereichs X aus Fig. 1;
Fig. 5: eine vergrößerte Detaildarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der
Erfindung mit winklig zur Rohrlängsachse verlaufenden Bohrungen.
[0012] Fig. 1 zeigt teilweise in Schnittdarstellung die Seitenansicht der Mündungsbremse
10, die ein Rohrstück 22 (Fig. 3) umfaßt, dessen Innendurchmesser kalibergleich ausgebildet
ist. In das Rohrstücks 22 sind Bohrungen 14 eingebracht, die in mehreren hintereinander
parallel und senkrecht zur Längsachse des Waffenrohrs verlaufenden Ebenen 15 angeordnet
sind. Die Bohrungen 14 sind in jeder Ebene 15 gleichmäßig auf dem Umfang des Rohrstücks
22 beabstandet angeordnet und erstrecken sich vorzugsweise in Radialrichtung. Durch
die kalibergleiche Ausgestaltung des Innendurchmessers des Rohrstücks 22 wird sichergestellt,
daß beim Abfeuern von Treibkäfiggeschossen die Ablösung des Treibkäfigs erst nach
dem Austreten des Geschosses aus der Mündung der Mündungsbremse eingeleitet werden
kann.
[0013] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung (Fig.5) sind Bohrungen 14' in
einem Winkel a- zur Rohrlängsachse verlaufend in hintereinanderliegenden Kegelmantelflächen
angeordnet. Durch die Schräganordnung der Bohrungen 14' kann im Bedarfsfall die Wirkung
der Mündungsbremse vergrößert werden.
[0014] Die Bohrungen 14 bzw. 14' sind in benachbarten Ebenen 15 bzw. in benachbarten Kegelmantelflächen
winkelmäßig zueinander derart versetzt angeordnet, daß sie "auf Lücke" zueinander
liegen. Dadurch wird erreicht, daß auf der Innenmantelfläche der Mündungsbremse 10
eine gleichmäßige Verteilung zwischen den Querschnittsflächen der Bohrungen 14, 14'
und der Innenrohrmantelfläche gegeben ist. Das Verhältnis der von den Bohrungen eingenommenen
Fläche zur gesamten Innenmantelfläche sollte zweckmäßig nicht größer als etwa 0,5
sein. Auf diese Weise wird die Lebensdauer der Mündungsbremse gesteigert, da ein sehr
gleichmäßiger Verschleiß stattfindet.
[0015] Vorzugsweise sind die Querschnittsflächen der Bohrungen 14, 14' kreisförmig ausgebildet;
es sind jedoch auch andere Querschnittsformen möglich, die jedoch schwieriger herzustellen
sind. Koplanar zu den Ebenen 15 sind in die Außenmantelfläche 40 des Rohrstücks 22
kreisringförmig ausgebildete Nuten eingebracht, in die die Austrittsöffnungen der
jeweils in einer Ebene 15 liegenden Bohrungen 14 münden. Bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem die Bohrungen 14,14' einen Winkel mit einer auf der Rohrlängsachse
senkrecht stehenden Ebene bilden, sind die Nuten 13 in gleichmäßig beabstandeten,parallel
zueinander und senkrecht zur Rohrlängsachse verlaufendenen Ehenen derart angeordnet,
daß sie ebenfalls die Austrittsöffnungen der Bohrungen 14' miteinander verbinden.
Die Nuten 13 bilden solchermaßen um das Rohrstück 22 herumlaufende Kanäle, die die
durch die Bohrungen 14 bzw. 14' aus dem Innern austretenden Rauchgase sehr effektiv
abführen.
[0016] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann auch eine spiralförmig verlaufende
Nut vorgesehen sein, die sich um das Rohrstück 22 der Mündungsbremse 10 herumwindet
und alle Austrittsöffnungen aller Bohrungen 14, 14' miteinander verbindet.
[0017] Das Rohrstück 22 der Mündungsbremse 10 ist koaxial von einem Mantelrohr 12 umgeben,
das gasdicht auf den zwischen den Nuten 13 vorhandenen Stegen aufliegt und das diametral
gegenüberliegende Fortsätze 21 mit dort angeordneten Austrittsöffnungen 30 umfaßt.
In an sich bekannter Weise sind diese Austrittsöffnungen in einer parallel zur Erdoberfläche
liegenden Ebene angeordnet, um sicherzustellen, daß austretende Gase nur seitwärts
austreten können und nicht zur Aufwirbelung von die Sicht behindernden Staubwolken
beitragen.
[0018] Die Mündungsbremse ist zweckmäßig auf das Waffenrohr aufschraubbar ausgebildet. Auf
diese Weise ist sie leicht auswechselbar und kann im Bedarfsfalle gegen andere Mündungsbremsen
ausgewechselt werden, ohne einen Austausch des kompletten Waffenrohrs vornehmen zu
müssen.
[0019] Durch die neuartige Anordnung von Bohrungen 14, 14' und umlaufenden Nuten 13 wird
eine besonders gute Wirkung der Mündungsbremse erreicht. Die beim Schuß entstehenden
Rauchgase werden wirksam abgeführt, mit der Folge, daß eine unvermeidliche Sichtbehinderung
durch diese Rauchgase im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen nur während einer vergleichsweise
geringen Zeitdauer anhält. Dies bietet insbesondere den Vorteil, daß bei Abfeuern
eines Geschosses der Weg des Geschosses und sein Zielaufschlag mit optischen Mitteln
beobachtbar ist. Weiterhin ist es möglich, die Kadenz zu steigern, ohne daß die Zielgenauigkeit
wegen mangelnder Beobachtungsmöglichkeit des Ziels infolge Rauchgasbehinderung leidet.
1. Mündungsbremse (10) für eine Rohrwaffe die koaxial an das Mündungsende der Waffe
ansetzbar ist und aus einem mit dem Waffenrohr fluchtenden, um seinen Umfang herum
Bohrungen (14) aufweisenden, Rohrstück (22) und einem das Rohrstück umgebenden Mantelrohr
(12) besteht, das einander diametral gegenüberliegend senkrecht zur Rohrlängsachse
verlaufende Gasaustrittsöffnungen (30) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) der Innendurchmesser des Rohrstücks (22) kalibergleich ist,
b) die Bohrungen (14) in mehreren hintereinander und parallel zur Längsachse des Waffenrohrs
verlaufenden Ebenen angeordnet sind und
c) kreisringförmige Nuten (13), die um das Rohrstück herumlaufende Kanäle bilden in
senkrecht zur Längsachse des Waffenrohres parallel zueinander verlaufenden Ebenen
(15) in die Außenmantelfläche (40) des Rohrstücks (22) eingebracht sind, in die die
Austrittsöffnungen der jeweils in einer Ebene (15) liegenden Bohrungen (14) münden
und
d) das Rohrstück (22) gasdicht über Stege zwischen den Nuten (13) von dem Mantelrohr
(12) koaxial umgeben ist das in einander diametral gegenüberliegenden Fortsätzen (21)
über den Längenbereich der Bohrungen (14) und im wesentlichen über einen Höhenbereich
der Bohrungen (14) entsprechend dem Durchmesser des Waffenrohres sich erstreckend
die Gasaustrittsöffnungen (30) aufweist.
2. Mündungsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14')
winklig zur Rohrlängsachse verlaufend in hintereinanderliegenden Kegelmantelflächen
angeordnet sind.
3. Mündungsbremse nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen
(14,14') in jeder Ebene (15) bzw. Kegelmantelfläche (15') gleichmäßig auf dem Umfang
des Rohrstücks (22) beabstandet angeordnet sind und sich in Radialrichtung erstrecken.
4. Mündungsbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrungen (14, 14') in benachbarten Ebenen (15) bzw. Kegelmantelflächen (15') winkelmäßig
zueinander versetzt angeordnet sind.
5. Mündungsbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Austrittsöffnungen der Bohrungen (14) verbindende Nut (13) auf der Außenmantelfläche
(40) des Rohrstücks (22) spiralförmig verlaufend angeordnet ist.
6. Mündungsbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrungen (14, 14') eine kreisförmige Querschnittsfläche aufweisen.
7. Mündungsbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß das
Verhältnis der Querschnittsfläche der im Innern des Rohrstücks (22) mündenden Bohrungen
(14, 14') zur Innenmantelfläche des Rohrstücks (22) nicht größer als etwa 0,5 ist.
8. Mündungsbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie
auf das Waffenrohr aufschraubbar ist.
1. Muzzle brake (10) for a barrel weapon which is attachable coaxially to the end
of the muzzle of the weapons and which comprises a tubular piece (22) aligned with
the barrel of the weapon and having borings (14) around the periphery thereof and
a casing tube (12) having gas outlet apertures (30) situated opposite one another
and extending perpendicular to the longitudinal axis of the barrel, characterised
by the fact that
(a) the internal diameter of the tubular piece (22) is the same calibre,
(b) the borings (14) are arranged in a number of planes extending in succession and
parallel to the longitudinal axis of the barrel of the weapon,
(c) annular grooves (13) which form channels around the tubular piece are formed in
the external surface (40) of the tubular piece (22) in planes (15) perpendicular to
the longitudinal axis of the barrel of the weapon and parallel to one another, the
outlet apertures of the borings (14) situated in any one plane leading into a groove,
and
(d) the tubular piece (22) being coaxially surrounded, in a gas-tight manner and via
webs between the grooves (13) by the casing tube having the gas outlet apertures (30)
in extensions (21) diametrically opposite one another and extending over the length
of the borings (14) and over a zone corresponding to a substantial height of the borings
(14) and in accordance with the diameter of the barrel of the weapon.
2. Muzzle brake in accordance with Claim 1, characterised by the fact that the borings
(14') are arranged at an angle with respect to the longitudinal axis of the barrel,
in successive conical surfaces.
3. Muzzle brake in accordance with Claim 1 or 2, characterised by the fact that the
borings (14, 14') in each plane (15) or conical surface (15') are positioned at equal
distances around the periphery of the tubular piece (22) and extend in a radial direction.
4. Muzzle brake in accordance with any one of Claims 1 to 3, characterised by the
fact that the borings (14, 14') in adjacent planes (15) or conical surfaces (15')
are offset at an angle to one another.
5. Muzzle brake in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterised by the
fact that the groove (13) interconnecting the outlet apertures of the borings (14)
takes a spiral course on the outer surface (40) of the tubular piece (12).
6. Muzzle brake in accordance with any one of Claims 1 to 5, characterised by the
fact that the borings (14, 14) have a circular cross-section surface.
7. Muzzle brake in accordance with any one of Claims 1 to 6, characterised by the
fact that the ratio of the crosssectional surface of the borings (14, 14') leading
to the interior of the tubular piece (22) to the internal surface of the tubular piece
(22) does.not exceed about 0.5.
8. Muzzle brake in accordance with any one of Claims 1 to 7, characterised by the
fact that it can be screwed onto the barrel of the weapon.
1. Frein de bouche (10) pour un tube d'arme, qui peut être placé coaxialement sur
l'extrémité de la bouche de l'arme et est constitué par un tube (22) s'alignant avec
le tube d'arme et comportant des alésages (14) sur sa périphérie, et par une enveloppe
tubulaire (12) entourant le tube, laquelle comporte des orifices de sortie de gaz
(30) diamétralement opposés, s'étendant perpendiculairement à l'axe longitudinal du
tube, caractérisé en ce que:
a) Le diamètre interieur du tube (22) est egal au calibre,
b) les alésages (14) sont disposes dans plusieurs plans s'étendant l'un derrière l'autre
et parallèlement à l'axe longitudinal du tube d'arme, et
c) des gorges (13) en forme d'anneau circulaire, qui constituent des conduits s'étendant
autour du tube, sont ménagées dans la surface latérale extérieure (40) du tube (22),
dans des plans (15) parallèles entre eux et perpendiculaires à l'axe longitudinal
du tube d'arme, gorges dans lesquelles débouchent les orifices de sortie des alésages
(14) se trouvant dans un plan (15), et
d) le tube (22) est entouré coaxialement par l'intermédiaire des nervures entre les
gorges (13) et de façon étanche aux gaz, par l'enveloppe tubulaire (12) qui comporte
les orifices de sortie des gaz (30) s'étendant dans des prolongements (21) diamétralement
opposés sur la zone longitudinale des alésages (14) et sensiblement sur une zone en
hauteur des alésages (14) correspondant au diamètre du tube d'arme.
2. Frein de bouche selon la revendication 1, caractérisé en ce que les alésages (14')
sont disposés en faisant un angle avec l'axe longitudinal du tube, dans des surfaces
latérales coniques situées l'une derrière l'autre.
3. Frein de bouche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les alésages
(14, 14') sont disposés à intervalles réguliers sur la périphérie du tube (22) dans
chaque plan (15) ou surface latérale conique (15') et s'étendent dans le sens radial.
4. Frein de bouche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
alésages (14, 14') sont décalés angulairement l'un par rapport à l'autre dans des
plans (15) ou surfaces latérales coniques (15') voisins.
5. Frein de bouche selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la
gorge (13) reliant les orifices de sortie des alésages (14) est disposée en spirale
sur la surface latérale extérieure (40) du tube (22).
6. Frein de bouche selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les
alésages (14, 14') ont une section transversale circulaire.
7. Frein de bouche selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le
rapport entre la section transversale des alésages (14, 14') débouchant à l'intérieur
du tube (22) et la surface latérale intérieure du tube (22) n'est pas supérieur à
environ 0,5.
8. Frein de bouche selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'on peut
le visser sur le tube d'arme.
