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EP 0 085 874 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.12.1986 Patentblatt 1986/50 |
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Anmeldetag: 22.01.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 39/12 |
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Flaschenverschluss
Bottle closure
Fermeture pour bouteilles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.02.1982 DE 3203999
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.1983 Patentblatt 1983/33 |
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Anmelder: Heubl, Walter |
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D-8901 Aystetten (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Heubl, Walter
D-8901 Aystetten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ernicke, Hans-Dieter, Dipl.-Ing. |
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Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Flaschenverschluss mit an die Innenwandfläche
der Flaschenöffnung durch axiales Stauchen anpressbaren Gummihülsen, die auf einem
eine Schliesskappe durchsetzenden Zapfen geführt und einseitig von einem Zapfenkopf
begrenzt sind, wobei an dem die Schliesskappe nach aussen übergreifenden Zapfenteil
ein ihn gabelartig umgreifender Exzenterhebel drehbar gelagert ist, dessen Exzenter
sich an der Aussenfläche der Schliesskappe abstützt.
[0002] Bei einem bekannten Flaschenverschluss dieser Art besteht der Exzenterhebel aus einem
gestanzten und gebogenen Metallbügel, der mit einem Niet am vorstehenden Zapfenteil
gelenkig gelagert ist. Beim Verschwenken des Exzenterhebels um mehr als 90° bewegt
sich der Niet unter Exzenterwirkung von der Schliesskappe weg, wodurch die Gummihülsen
zwischen dem Zapfenkopf und der Nabe der Schliesskappe axial gestaucht werden. Die
Zylindermantelflächen der Gummihülsen wölben sich dabei nach aussen und legen sich
dicht an die Innenwandfläche der Flaschenhalsöffnung an.
[0003] Die Anfertigung des Exzenterhebels aus Stahlblech, sowie das Vernieten des Schwenkgelenkes
verursachen erheblichen Herstellungsaufwand. Wegen der Nietverbindung ist die gesamte
Konstruktion nicht demontierbar, so dass der Flaschenverschluss schlecht gereinigt
werden kann. Durch die unvermeidlichen Ecken und Kanten des aus Metall gefertigten
Exzenterhebels besteht die Gefahr von Verletzungen bei der Handhabung.
[0004] Bei einem weiteren Flaschenverschluss der eingangs genannten Art gemäss der FR-A-2232489
ist zusätzlich noch vorgesehen, dass der Exzenterhebel an seinen gabelförmigen Schenkeln
einseitig offene, nutenartige Vertiefungen aufweist und der nach aussen übergreifende
Zapfenteil aneinander gegenüberliegenden Seiten radial vorstehende, in die Vertiefungen
eingreifende Lagerzapfen besitzt. Die bei dieser Konstruktion nach aussen ragenden
Lagerzapfen sind der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt und können Verletzungen
bei der Handhabung verursachen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mühelos in seine Bestandteile zerlegbaren
Flaschenverschluss der eingangs erwähnten Konzeption zu entwickeln, der stabil und
zuverlässig und sicher in der Handhabung ist, so dass die Gefahr von Beschädigungen
oder Verletzungen ausgeschlossen ist.
[0006] Ausgehend von der eingangs erwähnten vorbekannten Konstruktion ist bei einem ersten
grundsätzlichen Lösungsgedanken der Erfindung vorgesehen, dass der Exzenterhebel an
der Innenseite seiner gabelförmigen Schenkel gegeneinander gerichtete Lagerzapfen
aufweist, die in nutenartige Vertiefungen an der Aussenseite des Zapfenteiles eingreifen,
wobei die im Bereich der Vertiefungen verbleibende Stegdicke des Zapfenteiles etwas
kleiner als der Abstand beider Stirnflächen der Lagerzapfen ist, und wobei die etwa
halbkreisförmigen Vertiefungen schliesskappenseitig in einen der Stegdicke entsprechend
verjüngten Zapfenabschnitt übergehen. Dabei erweist es sich als zweckmässig, wenn
die axialen Längen der Gummihülsen und der Nabe der Schliesskappe sowie der axiale
Abstand des Zapfenkopfes vom Grund der nutenartigen Vertiefungen so bemessen sind,
dass die Lagerzapfen unter leichter Vorspannung der Gummihülsen in den verjüngten
Zapfenabschnitt und danach in die nutenartigen Vertiefungen eingegleitet werden.
[0007] Durch die erfindungsgemässe Konzeption ist es möglich geworden, den Exzenterhebel
als ein einfaches Bauteil, insbesondere aus Kunststoff, zu gestalten, dessen Lagerzapfen
in einfacher Weise in die nutenartigen Vertiefungen eingesetzt werden können, wo sie
unter der Vorspannung der Gummihülsen formschlüssig geführt sind. Man braucht zum
Zwecke des Einsetzens der Lagerzapfen in die nutenartigen Vertiefungen lediglich den
Abstand zwischen der Schliesskappe und den Zapfenkopf unter axialer Stauchung der
Gummihülsen zu verringern. Dann lässt sich der Exzenterhebel von der Seite her auf
den vorstehenden Zapfenteil aufschieben. Lässt man die Gummihülsen sich wieder entspannen,
dann drücken diese die Lagerzapfen in die zugeordneten nutenartigen Vertiefungen,
was zu einer nicht ohne weiteres lösbaren formschlüssigen Verbindung des Exzenterhebels
mit dem Zapfen führt.
[0008] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Exzenterhebel, bezogen auf die senkrecht
durch die Achse der Lagerzapfen verlaufende Ebene, eine symmetrische, im unteren Teil
etwa dreieckige Querschnittsform aufweist, wobei die Lagerzapfen die Dreieck-Basisfläche
tangieren und die Eckkanten der Basisfläche als Exzenter wirken. Dabei können die
gabelförmigen Schenkel des Exzenterhebels hohl ausgebildet sein.
[0009] Eine solche symmetrische Ausgestaltung des Exzenterhebels bietet den Vorteil, dass
die Verspannung nach zwei einander entgegengesetzten Richtungen vorgenommen werden
kann. In seiner Grundstellung ragt der Exzenterhebel senkrecht nach oben. Zum Spannen
kann man ihn mit dem Daumen von sich wegdrücken oder an sich heranziehen. Es ist auch
die Möglichkeit gegeben, mit zwei Fingern, insbesondere Daumen, den Exzenterhebel
zu betätigen.
[0010] Das Demontieren des erfindungsgemässen Flaschenverschlusses ist sehr einfach. Man
braucht lediglich die Schliesskappe von der Dreieck-Basisfläche des Exzenterhebels
zu distanzieren, so dass der Exzenterhebel über diese Distanz axial soweit bewegt
werden kann, bis die Lagerzapfen aus der nutenartigen Vertiefung austreten können.
In dieser Stellung lässt sich der Exzenterhebel seitlich vom Zapfen wegschieben.
[0011] Ein zweiter grundsätzlicher Lösungsgedanke ergibt sich erfindungsgemäss durch die
kinematische Umkehr der erstgenannten Lösung. Hierbei geht die Erfindung aus von der
Konstruktion gemäss der vorerwähnten FR-PS 2 232 489. Bei dieser Konstruktion besitzt
der Exzenterhebel an seinen gabelförmigen Schenkeln einseitig offene, nutenartige
Vertiefungen, und der nach aussen übergreifende Zapfenteil weist aneinander gegenüberliegenden
Seiten radial vorstehende, in die Vertiefungen eingreifende Lagerzapfen auf. Die erfindungsgemässe
Verbesserung besteht hierbei darin, dass jede Vertiefung an der Innenseite des entsprechenden
Schenkels sitzt und in unverspannter Stellung an der der Schliesskappe abgekehrten
Seite in eine stufenartige Erweiterung des einzelnen Schenkels ausläuft, und der Schenkelabstand
im Bereich dieser Erweiterungen etwas grösser als der radiale Abstand beider Stirnflächen
der Lagerzapfen ist und dem Schenkelabstand im Bereich der Vertiefungen entspricht.
Hierbei empfiehlt es sich, dass die Breite des Auslaufes der Vertiefung schmäler als
deren Durchmesser ist und der Querschnitt des einzelnen Lagerzapfens der Breite des
Auslaufes angepasst, beispielsweise oval oder rechteckig mit abgerundeten Ecken gestaltet
ist. Wegen der vorstehenden Lagerzapfen ist es allerdings zweckmässig, in der Schliesskappe
entsprechende Aussparungen zur Erleichterung der Montage vorzusehen.
[0012] Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch einen Exzenterhebel in unverspannter Stellung,
Fig. 2: eine Seitenansicht des Exzenterhebels gemäss Fig. 1 in gespannter Stellung,
Fig. 3: einen vergrösserten Längsschnitt durch das obere Teil des Zapfens,
Fig. 4: eine Vorderansicht des gabelförmig gestalteten unteren Bereiches des Exzenterhebels
in vergrösserter Darstellung,
Fig. 5: eine Seitenansicht des Zapfenoberteiles gemäss Fig. 3,
Fig. 6: einen Längsschnitt entlang der Linie VI-VI durch den unteren Bereich des Exzenterhebels
gemäss Fig. 4,
Fig. 7: eine Vorderansicht des Exzenterhebels gemäss Fig. 1 mit einer Anordnung zum
Öffnen von Kronenkorken,
Fig. 8: einen Vertikalschnitt durch einen Exzenterhebel mit oberem Zapfenteil in einer
zweiten Lösungsform,
Fig. 9: einen Längsschnitt nach der Linie VIII-VIII durch die Anordnung gemäss Fig.
8 und
Fig. 10: eine Seitenansicht dieser Anordnung in einer Stellung entsprechend Fig. 2.
[0013] Der in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellte Flaschenverschluss 1 wird in die Öffnung
eines Flaschenhalses 2 so eingesetzt, dass eine Schliesskappe 4 den Flaschenhalsrand
und die Öffnung übergreift. Die auf dem Zapfen 5 geführten Gummihülsen 7, 8 gleiten
mit Spiel in die Öffnung und legen sich beim Stauchen fest gegen die Innenwandfläche
3 an.
[0014] Der Zapfen 5 besitzt üblicherweise einen Zapfenkopf 6. Zwischen den Gummihülsen 7,
8 ist eine Zwischenscheibe 9 angeordnet. Ausserdem ist auf dem Zapfen 5 noch die Nabe
10 der Schliesskappe 4 geführt. Durch die Bohrung der Schliesskappe 4 ragt ein Zapfenteil
11 nach aussen hervor, an dem ein Exzenterhebel 12, der gabelförmige Schenkel 13 aufweist,
schwenkbar gelagert wird.
[0015] Wie besonders die Figuren 3 bis 6 in vergrösserter Darstellung zeigen, wird von den
Schenkeln 13, die überdies hohl ausgebildet sein können, ein Zwischenraum 26 geschaffen,
in den das vorstehende Zapfenteil 11 eingreift. Dieses Zapfenteil 11 weist einander
gegenüberliegende nutenartige Vertiefungen 15 an seinen Aussenseiten auf, die halbkreisförmig
gebildet und nach einer Seite hin offen sind. In diese nutenartigen Vertiefungen 15
sollen die Lagerzapfen 14 des Exzenterhebels 12 eingreifen und dort formschlüssig
geführt sein. Um eine solche Anordnung montagefähig zu gestalten, entspricht die in
Fig. 3 gezeigte Stegdicke 16 am lichten Abstand 17 zwischen den Lagerzapfen 14 gemäss
Fig.4. Die nutenartigen Vertiefungen 15 sind, wie Fig. 5 deutlicher zeigt, von vorstehenden
Randstegen 25 gebildet. Unterhalb dieser Randstege 25 befindet sich ein verjüngter
Zapfenabschnitt 18, dessen Dicke der Stegdicke 16 entspricht. Wenn also die Lagerzapfen
14 von der Seite her gegen den verjüngten Zapfenabschnitt 18 heranbewegt werden, dann
können sie von unten her in die nutenartigen Vertiefungen 15 eingleiten. Voraussetzung
dafür ist, dass die Schliesskappe 4 (vgl. Fig. 1) gegen den Zapfenkopf 6 unter axialer
Stauchung der Gummihülsen 7, 8 bewegt wird. Sobald der Exzenterhebel auf den Zapfenteil
11 aufgeschoben ist, drückt die Federkraft der gestauchten Gummihülsen 7, 8 die Zapfen
14 in die Vertiefungen 15.
[0016] Wie besonders Fig. 2 deutlicher zeigt, weist der Exzenterhebel 12 eine symmetrische
Form, bezogen auf eine durch die Lagerzapfen 14 gehende vertikale Ebene 19, auf. Im
unteren Teil ist der Exzenterhebel 12 in einer dreieckigen Querschnittsform 20 gestaltet
(vgl. auch Fig. 6), deren Basisfläche 21 zur Anlage auf der Stirnfläche der Schliesskappe
4 kommt. Die Lagerzapfen 14 tangieren beim Ausführungsbeispiel diese Basisfläche 21.
Die Eckkanten 22 der Basisfläche 21 dienen als Exzenter. Beim Verdrehen des Exzenterhebels
12 um die Lagerzapfen 14 stützen sich die Eckkanten 22 an einer in der Oberfläche
der Schliesskappe 4 geführten Druckscheibe 27 (vgl. Fig. 1) ab und bewegen dadurch
die Lagerzapfen 14 von der Schliesskappe 4 weg. Dadurch werden die Gummihülsen 7,
8 zwischen der Nabe 10 der Schliesskappe 4 und dem Zapfenkopf 6 gestaucht, was zur
Ausbauchung gemäss Fig. 2 und zum Verschliessen der Flasche führt. Die Schwenkbewegung
des Exzenterhebels 12 reicht über 90°, so dass eine Totpunktstellung überschritten
und damit eine Arretierung der Spannstellung erreicht wird. In dieser Spannstellung
liegen die Lagerzapfen 14 satt am Grund 24 der nutenförmigen Vertiefungen 15 an.
[0017] Es ist möglich, den Exzenterhebel 12 aus einem einfachen Kunststoffteil zu bilden,
ohne dass man besorgt sein muss, dass im Gelenkbereich Bruch entsteht. Zufolge der
in Fig. 1 erkennbaren grossflächigen Gestaltung des Exzenterhebels 12 ist seine Betätigung
sehr einfach und mühelos, ohne dass Verletzungsgefahren entstehen können.
[0018] Man kann den erfindungsgemässen Flaschenverschluss mit einfachen Handgriffen in seine
Bestandteile zerlegen und dadurch besser reinigen.
[0019] Gemäss Fig. 7 ist der Griffteil des Exzenterhebels 12 mit einem Durchbruch 28 versehen,
an dessen gegenüberliegenden Rändern eine Stützkante 29 und eine Untergreifkante 30
zur Verwendung als Kronenkorköffner angeordnet sind. Diese Kanten können beispielsweise
von einem oder zwei Metallteilen gebildet werden, die überwiegend umspritzt sind.
Solche Raumformen sind bekannt, weshalb eine detaillierte Beschreibung entbehrlich
ist.
[0020] Im zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 bis 10 wird eine kinematische Umkehr
des Lösungsgedankens der Fig. 1 bis 7 beschrieben. Danach besitzt der ebenfalls gabelartig
gestaltete Exzenterhebel 12' an der Innenseite seiner Schenkel 13' je eine nutenartige
Vertiefung 15', die in Richtung zur Schliesskappe 4 durch einen Randsteg 25' begrenzt
und in entgegengesetzter Richtung offen ausgebildet ist. Der dadurch entstandene Auslauf
31 ist beim Beispiel der Fig. 9 gegenüber dem Durchmesser der Vertiefung 15' schmäler
ausgebildet, was zur Folge hat, dass die am überstehenden Zapfenteil 11' angeordneten
Lagerzapfen 14' nicht zylindrisch sondern oval oder rechteckig mit abgerundeten Ecken
gestaltet sind. Die geringste Breite dieser Lagerzapfen 14' ist der Breite des Auslaufes
31 angepasst, um das Einführen der Lagerzapfen 14' in die Vertiefungen 15' zu ermöglichen.
Ausserdem weisen die Schenkel 13' innenseitig stufenartige Erweiterungen 32 entsprechend
der Tiefe der Vertiefungen 15' auf, deren lichter Abstand der Entfernung der beiden
Stirnflächen der Lagerzapfen 14'voneinander entspricht.
[0021] Da die Lagerzapfen 14' beim Verdrehen in den Vertiefungen 15' nicht mit ihrem ganzen
Umfang geführt sind, kann es sich empfehlen, an der Innenwand der Randstege 25' (stellenweise
in der Zeichnung nicht dargestellt) höckerartige Erhöhungen vorzusehen, welche die
Aufgabe haben, der Drehbewegung der Lagerzapfen 14' nach Überschreiten der Totpunktstellung
einen Widerstand entgegenzusetzen, um das Lösen des Exzenterhebeis 12' in der gespannten
Stellung (vgl. Fig. 10) unmöglich zu machen.
[0022] Die Gelenkbildung 14', 15' kann aber auch durch schnappverschlussartige Gestaltung
erfolgen, wobei es sogar denkbar ist, den Auslauf 31 seitlich anzuordnen.
Stückliste
[0023]
1 Flaschenverschluss
2 Flaschenhals
3 Innenwandfläche
4 Schliesskappe
5 Zapfen
6 Zapfenkopf
7 Gummihülse
8 Gummihülse
9 Zwischenscheibe
10 Nabe
11,11' Zapfenteil
12, 12' Exzenterhebel
13, 13' gabelförmiger Schenkel
14, 14' Lagerzapfen
15, 15' nutenartige Vertiefung
16 Stegdicke
17 Abstand
18 verjüngter Zapfenabschnitt
19 Vertikalebene
20 dreieckige Querschnittsform
21 Dreieck-Basisfläche
22 Eckkanten
23
24 Grund der nutenförmigen Vertiefung
25, 25' Randsteg
26 Zwischenraum
27 Druckscheibe
28 Kronenkorköffner-Durchbruch
29 Stützkante
30 Untergreifkante
31 Auslauf
32 stufenartige Erweiterung
1. Flaschenverschluss mit an die Innenwandfläche der Flaschenöffnung durch axiales
Stauchen anpressbaren Gummihülsen (7, 8), die auf einem eine Schliesskappe (4) durchsetzenden
Zapfen (5) geführt und einseitig von einem Zapfenkopf (6) begrenzt sind, wobei an
dem die Schliesskappe (4) nach aussen übergreifenden Zapfenteil (11) ein ihn gabelartig
umgreifender Exzenterhebel (12) drehbar gelagert ist, dessen Exzenter sich an der
Aussenfläche der Schliesskappe abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel
(12) an der Innenseite seiner gabelförmigen Schenkel (13) gegeneinander gerichtete
Lagerzapfen (14) aufweist, die in nutenartige Vertiefungen (15) an der Aussenseite
des Zapfenteils (11) eingreifen, wobei die im Bereich der Vertiefungen (15) verbleibende
Stegdicke (16) des Zapfenteils (11) etwas kleiner als der Abstand (17) beider Stirnflächen
der Lagerzapfen (14) ist und wobei die etwa halbkreisförmigen Vertiefungen (15) schliesskappenseitig
in einen der Stegdicke (16) entsprechend verjüngten Zapfenabschnitt (18) übergehen.
2. Flaschenverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axialen Längen
der Gummihülsen (7, 8) und der Nabe (10) der Schliesskappe (4) sowie der axiale Abstand
des Zapfenkopfes (6) vom Grund (24) der nutenartigen Vertiefungen (15) so bemessen
sind, dass die Lagerzapfen (14) unter leichter Verspannung der Gummihülsen (7, 8)
in den verjüngten Zapfenabschnitt (18) und danach in die nutenartigen Vertiefungen
(15) eingeleitet werden.
3. Flaschenverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterhebel
(12), bezogen auf die senkrecht durch die Achse der Lagerzapfen (14) verlaufende Ebene
(19), eine symmetrische, im unteren Teil etwa dreieckige Querschnittsform (20) aufweist,
wobei die Lagerzapfen (14) die Dreieck-Basisfläche (21) tangieren und die Eckkanten
(22) der Basisfläche (21) als Exzenter wirken.
4. Flaschenverschluss nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
dass der Exzenterhebel (12) aus Kunststoff besteht.
5. Flaschenverschluss nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
dass die gabelförmigen Schenkel (13) des Exzenterhebels hohl ausgebildet sind.
6. Flaschenverschluss nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
dass der Exzenterhebel (12) in seinem oberen Teil einen Durchbruch (28) zur Bildung
eines Kronenkorköffners aufweist, dessen Ränder in an sich bekannter Weise je eine
Stütz- und Untergreifkante (29,30), gegebenenfalls aus umspritzten Metallschienen,
aufweist.
7. Flaschenverschluss mit an die Innenwandfläche der Flaschenöffnung durch axiales
Stauchen anpressbaren Gummihülsen (7, 8), die auf einem eine Schliesskappe (4) durchsetzenden
Zapfen (5) geführt und einseitig von einem Zapfenkopf (6) begrenzt sind, wobei an
dem die Schliesskappe (4) nach aussen übergreifenden Zapfenteil (11') ein ihn gabelartig
umgreifender Exzenterhebel (12') drehbar gelagert ist, dessen Exzenter sich an der
Aussenfläche der Schliesskappe abstützt, der Exzenterhebel (12') an seinen gabelförmigen
Schenkeln (13') einseitig offene, nutenartige Vertiefungen (15') und der nach aussen
übergreifende Zapfenteil (11') aneinander gegenüberliegenden Seiten radial vorstehende,
in die Vertiefungen (15') eingreifende Lagerzapfen (14') aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass jede Vertiefung (15') an der Innenseite des entsprechenden Schenkels sitzt und
in unverspannter Stellung an der der Schliesskappe (4) abgekehrten Seite in eine stufenartige
Erweiterung (32) des einzelnen Schenkels (13') ausläuft, und der Schenkelabstand im
Bereich dieser Erweiterungen (32) etwas grösser als der radiale Abstand beider Stirnflächen
der Lagerzapfen (14') ist und dem Schenkelabstand im Bereich der Vertiefungen (15')
entspricht.
8. Flaschenverschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des
Auslaufes (31) der Vertiefung (15') schmäler als deren Durchmesser ist und dass der
Querschnitt des einzelnen Lagerzapfens (14') der Breite des Auslaufes (31) angepasst,
beispielsweise oval oder rechteckig mit abgerundeten Ecken gestaltet ist.
1. A bottle closure having rubber sleeves (7, 8) pressable by axial pressure against
the inner wall surface of the bottle opening and guided on a spigot (5) extending
through a closure cap (4) and bounded on one side by a spigot head (6), an eccentric
lever (12) being rotatably mounted on and extending in fork-like manner around the
spigot part (11) projecting outwards from the closure cap (4), the lever eccentric
bearing on the outer surface of the closure cap, characterised in that journals (14)
extend towards one another on the inside of the fork-like limb (13) of the eccentric
lever (12) and engage in slot-like recesses (15) on the outside of the spigot part
(11), the web thickness (16) of the spigot part (11) remaining near the recesses (15)
being somewhat less than the distance (17) between the two end faces of the journals
(14) and the substantially hemispherical recesses (15) merging on the side of the
closure cap into a thinner spigot portion (18) corresponding to the web thickness
(16).
2. A bottle closure according to claim 1, characterised in that the axial lengths
of the rubber sleeves (7, 8) and the hub (10) of the closure cap (4) and the axial
distance of the spigot head (6) from the base (24) of the slot-like recesses (15)
are dimensioned so that the journals (14) can be introduced into the thin spigot portion
(18) and thence into the slot-like recesses (15) with slight distortion of the rubber
sleeves (7, 8).
3. A bottle closure according to claim 1 or 2, characterised in that the eccentric
lever (12), relative to the plane (19) extending vertically through the axis of the
journals (14), has a symmetrical cross-section (20) which is approximately triangular
at the bottom, the journals (14) being at a tangent to the base surface (21) of the
triangle and the corner edges (22) of the base surface (21) acting as eccentrics.
4. A bottle closure according to claim 1 or one of the following claims, characterised
in that the eccentric lever (12) is made of plastics.
5. A bottle closure according to claim 1 or one of the following claims, characterised
in that the fork-like limbs (13) of the eccentric lever are made hollow.
6. A bottle closure according to claim 1 or one of the following claims, characterised
in that the top part of the eccentric lever (12) has an aperture (28) for forming
a crown cork opener, the edges of the aperture in known manner comprising a bearing
edge (29) and an under-gripping edge (30), made if required of extrusion-coated metal
rails.
7. A bottle closure having rubber sleeves (7, 8) pressable by axial pressure against
the inner wall surface of the bottle opening and guided on a spigot (5) extending
through a closure cap (4) and bounded on one side by a spigot head (6), an eccentric
lever (12') being rotatably mounted on and extending in fork-like manner around the
spigot part (11') projecting outwards from the closure cap (4), the lever eccentric
bearing on the outer surface of the closure cap, the fork-like limbs (13') of the
eccentric lever (12') having slot-like recesses (15") open at one end and the outwardly
projecting spigot part (11') having journals (14') projecting radially on opposite
sides and engaging the recesses (15'), characterised in that each recess (15') is
in the inner side of the corresponding limb and, in the non-clamped position, extends
at the side remote from the closure cap (4) into a step-like widened portion (32)
of the individual limb (13"), and the distance between limbs at the widened portion
(32) is somewhat greater than the radial distance between the two end faces of the
journals (14") and is equal to the distance between the limbs at the recesses (15').
8. A bottle closure according to claim 7, characterised in that the width of the extended
part (31) of the recess (15") is less than its diameter and the cross-section of the
individual journal (14") is adapted to the width of the extended part (31) and is
made e.g. oval or rectangular with rounded corners.
1. Bouchon mécanique comprenant des manchons (7, 8) de caoutchouc, qui peuvent être
appliqués, par compression axiale, sur la surface de la paroi intérieure du goulot
de la bouteille, qui sont guidés sur une tige (5) traversant un couvercle de fermeture
(4) et qui sont bornés d'un côté par une tête du tirant (6), un levier à excentrique
(12) étant monté tournant sur la partie de la tige (11) dépassant à l'extérieur du
couvercle de fermeture (4), en enserrant celle-ci à la manière d'une fourche, l'excentrique
prenant appui sur la surface extérieure du couvercle de fermeture, caractérisé en
ce que le levier à excentrique (12) comporte, du côté intérieur de ses branches (13)
en forme de fourche, des tourillons (14) dirigés l'un vers l'autre, qui pénètrent
dans des cavités (15) en forme de gorge ménagées du côté extérieur de la partie de
la tige (11), l'épaisseur de l'âme (16) de la partie de la tige (11) qui subsiste
dans la région des cavités (15) étant un peu plus petite que la distance (17) entre
les deux surfaces frontales des tourillons (14) et les cavités (15) sensiblement hémi-circulaires
se transformant, du côté du couvercle de fermeture, en un tronçon de tige (18) aminci
de manière à correspondre à l'épaisseur de l'âme (16).
2. Bouchon mécanique suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les longueurs
axiales des manchons (7, 8) de caoutchouc et du moyeu (10) du couvercle de fermeture
(4), ainsi que la distance axiale entre la tête de la tige (6) et le fond (24) des
cavités (15) en forme de gorge sont telles que les tourillons (14) pénètrent, avec
une légère déformation des manchons (7, 8) de caoutchouc, dans le tronçon de tige
(18) aminci et ensuite dans les cavités (15) en forme de gorge.
3. Bouchon mécanique suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le levier
à excentrique (12) a, rapporté à un plan (19) perpendiculaire à l'axe des tourillons
(14), une forme de section droite (20) symétrique, sensiblement triangulaire dans
la partie inférieure, les tourillons (14) étant tangents à la surface de base (21)
du triangle et les arêtes des sommets (22) de la surface de base (21) servant d'excentrique.
4. Bouchon mécanique suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé
en ce que le levier à excentrique est en matière plastique.
5. Bouchon mécanique suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé
en ce que les branches (13) en forme de fourche du levier à excentrique sont creuses.
6. Bouchon mécanique suivant la revendication 1 ou l'une des suivantes, caractérisé
en ce que le levier à excentrique comporte, dans sa partie supérieure, un perçage
(28) pour la formation d'un décapsuleur dont les bords comportent chacun, d'une manière
en soi connue, un bord d'appui (29) et un bord venant par en-dessous (30), éventuellement
en barres métalliques recouvertes par extrusion.
7. Bouchon mécanique comprenant des manchons (7, 8) de caoutchouc, qui peuvent être
appliqués, par compression axiale, sur la surface de la paroi intérieure du goulot
de la bouteille, qui sont guidés sur une tige (5) traversant un couvercle de fermeture
(4) et qui sont bornés d'un côté par une tête de la tige (6), un levier à excentrique
(12') étant monté tournant sur la partie de la tige (11') dépassant à l'extérieur
du couvercle de fermeture (4), en enserrant celle-ci à la manière d'une fourche, l'excentrique
prenant appui sur la surface extérieure du couvercle de fermeture, le levier d'excentrique
(12') comportant, sur ses branches (13') en forme de fourche, des cavités (15') en
forme de gorge ouverte d'un côté et la partie de la tige (11') dépassant à l'extérieur
comportant des tourillons (14') en saillie radialement sur des côtés mutuellement
opposés et pénétrant dans les cavités (15'), caractérisé en ce que chaque cavité (15')
est ménagée du côté intérieur de la branche correspondante et, en position non bloquée,
se termine, du côté éloigné du couvercle de fermeture (4), en une partie élargie (32)
en forme de gradins de la branche (13'), et la distance entre les branches dans la
région de ces parties élargies (32) est un peu plus grande que la distance radiale
entre les deux surfaces frontales des tourillons (14') et correspond à la distance
entre les branches dans la région des cavités (15').
8. Bouchon mécanique suivant la revendication 7, caractérisé en ce que la largeur
de la sortie (31) de la cavité (15') est plus petite que son diamètre, et en ce que
la section transversale du tourillon (14') est adaptée à la largeur de la sortie (31),
en étant par exemple ovale ou rectangulaire à sommets arrondis.

