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EP 0 086 013 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.1986 Patentblatt 1986/46 |
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Anmeldetag: 26.01.1983 |
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Werkstoff, welcher mindestens teilweise aus einer einen Einweg-Gedächtniseffekt zeigenden
Komponenten aufgebaut ist und Verfahren zu dessen Herstellung
Material at least partly consisting of a component showing a one-way memory effect,
and process for the manufacture thereof
Matériau, constitué au moins partiellement d'un composant présentant un effet de mémoire
à une voie et procédé pour sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
05.02.1982 CH 706/82
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.1983 Patentblatt 1983/33 |
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Anmelder: BBC Brown Boveri AG |
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CH-5401 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- Albrecht, Joachim, Dr.
CH-5243 Mülligen (CH)
- Duerig, Thomas, Dr.
CH-5415 Nussbaumen (CH)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Herstellung eines einen Zweiweg-Gedächtniseffekt
aufweisenden Werkstoffs nach der Gattung des Oberbegriffs der Ansprüche 1, 2 und 5.
[0002] Bei den Gedächtnislegierungen kann man im allgemeinen einen sog. Zweiwegeffekt von
einem Einwegeffekt unterscheiden. Während letzterer in der Regel ausgeprägter und
bekannter ist (Ni/Ti-Legierungen, β-Messinge) und auch zu zahlreichen Anwendungen
geführt hat, ist der Zweiwegeffekt problematischer und schwieriger zu beherrschen.
Doch besteht in der Technik ein allgemeines Bedürfnis nach Bauelementen aus Werkstoffen,
welche einen quantitativ genügend grossen Zweiwegeffekt zeigen, um ein weiteres interessantes
Anwendungsgebiet zu erschliessen. Meist liegt nun jedoch der Punkt der martensitischen
Umwandlung der klassischen Zweiwegeffekt-Legierungen in einem ungünstigen Temperaturbereich.
Es gibt jedoch eine Anzahl von Gedächtnislegierungen, vorab die dem β-Messingtyp angehörenden
klassischen Cu/AI/Ni- und Cu/AI-Legierungen, deren Umwandlungspunkt günstig liegt,
die zwar wohl einen deutlichen Einweg- aber kaum einen namhaften Zweiwegeffekt zeigen.
[0003] Als Stand der Technik können u. a. folgende Dokumente angeführt werden :
R. Haynes, Some Observations on Isothermal Transformatiöns of Eutectoid Aluminium
Bronzes Below Their Ms Temperatures, Journal of the Institute of Metals 1954-55, Vol. 83, Seiten 357-358
; W. A. Rachinger, A « super-elastic" single Crystal calibration bar, British Journal
of Applied Physics, Vol. 9, Juni 1958, Seiten 250-252; R. P. Jewett, D. J. Mack. Further
Investigation of Copper-Aluminium Alloys in the Temperature Range below the a + γ2
Eutectoid, Journal of the Institute of Metals 1963-64, Vol. 92, Seiten 59-61 ; K.
Otsuka and K. Shimizu, Memory Effect and Thermoelastic Martensite Transformation in
Cu―Al―Ni Alloy, Scripta Metallurgia, Vol.4, 1970 Pergamon Press Inc., Seiten 469-472
; Kazuhiro Otsuka, Origin of Memory Effect in Cu-AI-Ni Alloy, Japanese Journal of
Applied Physics, Vol. 10, No. 5, Mai 1971, Seiten 571-579 ; US-PS 3 783 037.
[0004] Aus der US-A-3 748 108 ist bekannt, Streifen aus einer schlecht wärmeleitenden Gedächtnislegierung
(z. B. Ni/Ti) mit einem gut wärmeleitenden Metall (Cu, Ag) zu beschichten. Als Variante
kann auch ein gut wärmeleitender Metallstreifen beidseitig mit einer Gedächtnislegierung
beschichtet sein. Diese Massnahmen dienen zur Erhöhung der Wärmeleitung in Längsrichtung
derartiger, für elektrische Schalter bestimmter Streifen, wodurch die Ansprechzeit
verkürzt wird. Die verfügbare mechanische Arbeit wird dabei entsprechend dem reduzierten
Querschnitt der Gedächtnislegierung im Verhältnis zum Gesamtquerschnitt des Streifens
verringert, wie die mit steigendem Anteil an gut wärmeleitendem Metall immer steiler
und kürzer werdenden Kraft/Weg-Diagramme zeigen.
[0005] Nach dem oben Gesagten besteht daher ein Bedürfnis nach Bauelementen aus Gedächtnislegierungen
des β-Messingtyps, welche bei für gewisse Anwendungen günstig liegender Umwandlungstemperatur
einen namhaften Zweiwegeffekt aufweisen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines einen
technisch verwertbaren reversiblen Zweiweg-Gedächtniseffekt aufweisenden Werkstoffs
auf der Basis von Cu/AI/Ni- und Cu/AI-Legierungen anzugeben, welches sich sowohl zur
Fabrikation von Halbzeug in Stangen-, Profil- und Blechform wie von für die Praxis
brauchbaren Bauelementen eignet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil der Ansprüche 1, 2 und 5 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0008] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden, durch Figuren näher erläuterten Ausführungsbeispiele
beschrieben.
[0009] Dabei zeigen :
Figur 1 eine Ausbildung des Werkstoffs in Form von Halbzeug (Stab),
Figur 2 den Verfahrensablauf beim Strangpressen als Methode der Herstellung des Werkstoffs
in Form von Trimetall.
[0010] In Fig. 1 ist der Längsschnitt durch eine Ausbildung des Werkstoffs als Halbzeug
in Stabform dargestellt. Fig. 1a bezieht sich auf den Zustand nach dem ersten Verfahrensschritt,
Fig. 1 auf das Fertigerzeugnis. 1 ist die den Einweg-Gedächtniseffekt zeigende Komponente
(Kernwerkstoff), 2 stellt einen metallischen Ueberzug dar. Durch Diffusionsglühung
wird als Endergebnis die weitere Komponente 3 als Randzone (inaktive Zone) des Werkstoffs
in Stabform gebildet.
[0011] Fig. 2 zeigt den Verfahrensablauf und das Mittel bei der Herstellung des Werkstoffs
in Stab- oder Bandform als Trimetall. 4 ist der Presszylinder einer Stangpresse, 5
der entsprechende Pressplunger (Stempel), 6 die Matrize. Letztere weist vorteilhafterweise
einen verhältnismässig schlanken Anzugswinkel (entsprechend Konuswinkel im Fall von
Rundquerschnitten) im sich verjüngenden Teil auf. 7 sind die äusseren Schichten aus
einer den Einweg-Gedächtniseffekt zeigenden Komponente des Presskörpers. 8 stellt
die innere Schicht der weiteren (keinen Gedächtniseffekt aufweisenden) Komponente
des Presskörpers dar. 9 sind die äusseren Schichten der den Einweg-Gedächtniseffekt
zeigenden Komponente des fertigen Werkstoffs im Querschnitt (Flachstab). 10 ist die
innere Schicht bestehend aus der weiteren (inaktiven) Komponente des fertigen Werkstoffs
im Querschnitt.
Ausführungsbeispiel I :
[0012] Als Ausgangsmaterial für die den Einweg-Gedächtniseffekt zeigende Komponente wurde
eine dem ß-Messingtyp angehörende, pulvermetallurgisch hergestellte Legierung der
nachfolgenden Zusammensetzung gewählt :

[0013] Aus diesem Material wurden prismatische Körper herausgeschnitten und derart mit einem
Flachstab aus korrosionsbeständigem Stahl (18 Cr/8 Ni) zusammengestellt, dass ein
Schichtkörper (Sandwich) gemäss 7 und 8 der Fig. 2 gebildet wurde. Dieser Presskörper
rechteckigen Querschnitts wurde in eine Strangpresse eingeführt und bei einer Temperatur
von 800 °C zu einem Verbundwerkstoff in Form eines Flachstabes verpresst. Diese Art
Trimetall kann in praktisch beliebigen Querschnitten und kommerziell gängigen Längen
hergestellt werden. Es wurde an ihm ein namhafter Zweiweg-Gedächtniseffekt gemessen.
Ausführungsbeispiel II :
[0014] Die Ausgangsmaterialien für die beiden Komponenten hatten die gleiche Legierungszusammensetzung
wie im Beispiel I (Cu/AI/Ni und Cr/Ni-Stahl). In eine als Umhüllung dienende Kapsel
aus weichem, niedriggekohlten Stahl (St 35) von 200 mm Höhe, 80 mm Aussendurchmesser
und 2 mm Wandstärke wurde in die Mitte koaxial ein Rundstab aus Cr/Ni-Stahl von 5
mm Durchmesser gestellt. Dann wurde der freie Raum der Kapsel mit Cu/AI/NI-Pulver
ausgefüllt und die Kapsel evakuiert, verschweisst und bei 950 °C während 3 h unter
einem Druck von 140 MPa heiss-isostatisch gepresst. Nach dem heiss-isostatischen Pressen
wurde die Umhüllung aus weichem Stahl durch mechanische Bearbeitung entfernt und der
gepresste Körper aus Verbundwerkstoff durch Rundhämmern bei einer Temperatur von 850
°C in mehreren Schritten auf das gewünschte Fertigmass (Stabform) gebracht.
Ausführungsbeispiel 111 :
[0015] Als Ausgangsmaterialien für einen Verbundwerkstoff wurde für die erste Komponente
(Einweg-Gedächtniseffekt) die folgende Legierung gewählt :

[0016] Als zweite Komponente (inaktives, superelastisches Material) diente eine Legierung
der nachfolgenden Zusammensetzung :

[0017] Aus der ersten Komponente wurde zunächst nach pulvermetallurgischen Methoden durch
Vorverdichten und Sintern der Pulvermischung ein gesinterter Rundstab von 20 mm Durchmesser
hergestellt. Aus der Ti/Ni/Cu/Fe-Legierung wurde ein Rohr von 20 mm Innendurchmesser
und 2 mm Wandstärke gefertigt, in welches der Rundstab gerade hineinpasste. Letzterer
wurde derart in das Rohr eingeschoben, dass er gerade festsass. Dann wurde das auf
diese Weise vorbereitete Verbunddmaterial auf eine Temperatur von 850°C erhitzt und
bei dieser Temperatur in mehreren Stichen durch Rundhämmern auf einen Durchmesser
von 10 mm reduziert. Die Querschnittsabnahme pro Stich betrug ca. 20 %. Durch das
Rundhämmern wurde ein fester, kompakter Verbundwerkstoff erzeugt, der einen bedeutenden
Zweiweg-Gedächtniseffekt aufwies. Dabei ist zu betonen, dass bei der zweiten, inaktiven,
die Randzone bildenden Komponente lediglich ihre hochelastischen Eigenschaften, nicht
aber deren von Natur aus ebenfalls vorliegenden Gedächtniseffekte (sie liegen nicht
im interessierenden Temperaturgebiet) ausgenutzt wurden.
[0018] Als Herstellungsverfahren zur Verbindung der Komponenten mit unterschiedlichen physikalischen
Eigenschaften können grundsätzlich Löten, Schweissen, Walzplattieren, Strangpressen
oder andere metallurgische Verfahren sowie Kleben herangezogen werden. Es können auf
diese Weise u. a. Zweischicht-(Bimetall) oder auch Drei- schicht-(Trimetall) Werkstoffe
hergestellt werden. Der Werkstoff kann pulvermetallurgisch aus den einzelnen Komponenten
hergestellt und zu Bimetall- oder Trimetall-Halbzeug weiterverarbeitet werden. Dies
kann durch Kaltverdichten, Sintern und Strangpressen oder durch heiss-isostati-' sches
Pressen mit ev. nachgeschaltetem Rundhämmern erfolgen. Dabei kann gleichzeitig oder
anschliessend noch zusätzlich eine Korrosionsschutzschicht von z. B. 5 bis 100 µ Dicke
aufgebracht oder in der Randzone erzeugt werden. Dies letztere gilt selbstverständlich
auch für alle anderen Herstellungsverfahren. Der Verbundwerkstoff braucht nicht notwendigerweise
nur aus metallischen Komponenten zu bestehen. Die inaktive zweite Komponente kann
ein hochfester, hochelastischer, wärmebeständiger Kunststoff sein, der seinerseits
wieder aus verschiedenen Komponenten (inklusive Bewehrungsmaterialien) aufgebaut sein
kann. Bedingung ist, dass der Kunststoff die elastischen Bewegungen ohne Schaden mitmacht
und die im Betrieb auftretenden Temperaturen verträgt.
[0019] Durch den neuen Werkstoff und das entsprechende Herstellungsverfahren wird dem Fachmann
ein Mittel in die Hand gegeben, den Anwendungsbereich des Zweiweg-Gedächtniseffekts
insbesondere im Temperaturbereich zwischen etwa 100°C und 200 °C beträchtlich zu erweitern.
Dies betrifft vor allem den Schalter-, Relais- und Temperaturauslöserbau.
1. Verfahren zur Herstellung eines einen Zweiweg-Gedächtniseffekt aufweisenden Werkstoffs,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine einen Einweg-Gedächtniseffekt zeigende
Komponente aus einer Cu/AI/Ni-, Cu/AI-, Cu/Zn/Al-, TiN-oder Ti/Nb-Legierung mit einer
oder zwei weiteren Schichten einer hochelastischen und hochfesten Kunststoffkomponente
verklebt wird, welche ihrerseits wieder aus verschiedenen Komponenten aufgebaut sein
kann.
2. Verfahren zur Herstellung eines einen Zweiweg-Gedächtniseffekt aufweisenden Werkstoffs,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine einen Einweg-Gedächtniseffekt zeigende
Komponente aus einer Cu/AI/Ni-Legierung mit 13,2 Gew.-% AI, 3,2 Gew.-% Ni und Rest
Cu mit mindestens einer Schicht einer superelastischen, aus einer Ti/Ni/Cu/Fe-Legierung
mit 44,25 Gew.- % Ti, 47,75 Gew.-% Ni, 5 Gew.-% Cu und 5 Gew.- % Fe bestehenden inaktiven
Komponente fest verbunden wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff pulvermetallurgisch
aus den einzelnen Komponenten hergestellt und zu einem Bimetall- oder Trimetall-Halbzeug
weiterverarbeitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff durch Kaltverdichten
der Pulvermischung, Sintern und Strangpressen oder durch heissisostatisches Pressen
der Pulvermischung mit gegebenenfalls nachgeschaltetem Rundhämmern hergestellt wird.
5. Verfahren zur Herstellung eines einen Zweiweg-Gedächtniseffekt aufweisenden Werkstoffs,
dadurch gekennzeichnet, dass eine einen Einweg-Gedächtniseffekt zeigende Komponente
aus einer Cu/AI/Ni-Legierung (7) mit 14,2 Gew.-% Al, 3,2 Gew.-% Ni und Rest Cu zusammen
mit einer weiteren, aus korrosionsbeständigem Stahl 18 Cr/8 Ni bestehenden Komponente
(8) in einer Strangpresse bei 800 °C zu einem Verbundkörper (9/10) verpresst wird.
1. Process for the preparation of a material showing a two-way memory effect, characterized
in that at least one component showing a one-way memory effect and consisting of a
Cu/AI/Ni, Cu/Al, Cu/Zn/AI, TiN or Ti/Nb alloy is adhesively bonded to one layer or
two further layers of a high-elasticity and high-strength plastic component which
in turn can also be built up from different components.
2. Process for the preparation of a material showing a two-way memory effect, characterized
in that at least one component showing a one-way memory effect and consisting of a
Cu/AI/Ni alloy with 13.2% by weight of AI and 3.2% by weight of Ni, the remainder
being Cu, is rigidly bonded to at least one layer of a super-elastic inactive component
consisting of a Ti/Ni/Cu/Fe alloy with 44.25 % by weight of Ti, 47.75 % by weight
of Ni, 5 % by weight of Cu and 5 % by weight of Fe.
3. Process according to Claim 2, characterized in that the material is produced from
the individual components by powder metallurgy and is processed further to give a
bimetal or trimetal semi-finished product.
4. Process according to Claim 3, characterized in that the material is prepared by
cold-compacting of the powder mixture, sintering and extrusion or by isostatic hot-pressing
of the powder mixture followed, if appropriate, by swaging.
5. Process for the preparation of a material showing a two-way memory effect, characterized
in that a component showing a one-way memory effect and consisting of a Cu/AI/Ni alloy
(7) with 14.2 % by weight of AI and 3.2 % by weight of Ni, the remainder being Cu,
is pressed together with a further component (8), consisting of corrosion- resistant
18 Cr/8 Ni steel, in an extruder at 800 °C to give a composite (9, 10).
1. Procédé de fabrication d'un matériau manifestant l'effet de mémoire à deux directions,
caractérisé en ce qu'on colle un composant manifestant l'effet de mémoire à une direction
fait d'un alliage Cu/AI/Ni, Cu/AI, Cu/Zn/Al, TiN ou Ti/Nb sur une ou deux autres couches
d'un composant en résine synthétique à haute élasticité et haute résistance qui, à
son tour, peut être formé par plusieurs composants.
2. Procédé de fabrication d'un matériau manifestant l'effet de mémoire à deux directions,
caractérisé en ce qu'on solidarise un composant manifestant l'effet de mémoire à une
direction fait d'un alliage Cu/Al/Ni, formé de 13,2 % en poids d'AI, de 3,2 % en poids
de Ni et de Cu pour le reste, avec au moins une couche d'un composant inactif superélastique
fait d'un alliage Ti/Ni/Cu/Fe formé de 44,25 % en poids de Ti, de 47,75 % en poids
de Ni, de 5 % en poids de Cu et de 5 % en poids de Fe.
3. Procédé suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'on fabrique le matériau
par métallurgie des poudres à partir des différents composants et on le transforme
en un produit demi-fini bimétallique ou trimétallique.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce qu'on fabrique le matériau
par compactage à froid du mélange des poudres, par frittage et par filage à la presse
ou bien par pressage isostatique à chaud du mélange des poudres avec éventuellement
un estampage ultérieur.
5. Procédé de fabrication d'un matériau manifestant l'effet de mémoire à deux directions,
caractérisé en ce qu'on presse un composant manifestant l'effet de mémoire à une direction
consistant en un alliage Cu/AI/Ni (7) fait de 14.2 % en poids d'AI, de 3,2 % en poids
de Ni et de Cu pour le reste avec un autre composant (8) consistant en un alliage
18 Cr/8 Ni résistant à la corrosion, dans une presse à filer à 800 °C en un corps
composite (9/10).
