[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei welcher Wärme von einem ersten Fluid
auf ein zweites Fluid durch die Wandung von Hohlfäden übertragen wird und bei der
die Hohlfäden in gegebenenfalls als Stützrahmen ausgebildete Verteiler- bzw. Sammelrohre
münden, welche Anschlüsse für die Fluidzuführung bzw. -ableitung aufweisen und mit
welchen die Endabschnitte der Hohlfäden mittels einer Einbettmasse nach außen flüssigkeitsdicht
verbunden sind, und bei welcher wenigstens ein Teil der Hohlfäden mindestens einmal
stetig oder unstetig gekrümmt oder gebogen ausgebildet ist.
[0002] Diese Vorrichtung ist beispielsweise zur Wärmeübertragung zwischen einem gasförmigen
Medium, beispielsweise Luft, welches die Hohlfäden umströmt und einem flüssigen Medium,
beispielsweise Wasser, welches die Hohlfäden durchströmt, insbesondere auch bei hohen
Windgeschwindigkeiten geeignet und gewährleistet auch bei wechselnden Windrichtungen
eine im wesentlichen gleichmäßige, d.h. gleichbleibende Wärmeübertragungsleistung.
[0003] Die Hohlfäden können dabei beispielsweise kreisbogenförmig ausgebildet sein, einmal
oder mehrmals abgewinkelt sein, zick-zack-förmig verlaufen oder ähnlich geformt sein,
wobei es wichtig ist, daß wenigstens ein Teil der Hohlfäden, vorzugsweise jedoch alle
Hohlfäden nicht geradlinig verlaufen, sondern in wenigstens einmal geänderter Richtung
weiterverlaufen.
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt'eine Verbesserung der Erfindung nach dem europäischen
Patent (europ. Pat.Anm.82 10 5358.4) dar.
[0005] In der Beschreibung der Erfindung nach dem genannten europ. Patent ... war ausgeführt
worden:
"Stellt man sich die beiden Enden jedes der so gestalteten Hohlfäden der erfindungsgemäßen
Vorrichtung durch eine gerade Strecke (Sehne) verbunden vor und bezeichnet man den
größten Abstand des Hohlfadens von dieser Verbindungsgeraden (Sehne) als maximale
Auslenkung, so werden besonders gute Ergebnisse erreicht, wenn die maximale Auslenkung
der Hohlfäden der erfindungsgemäßen Vorrichtung ungefähr ein Zwanzigstel (1/20) bis
ein Fünftel (1/5), insbesondere ungefähr ein Zehntel (1/10) der Entfernung der beiden
Enden jedes Hohlfadens voneinander, also der Länge der Verbindungsgeraden (Sehne),
beträgt."
[0006] "Die Anzahl der Hohlfäden der die Wärmeübertragungsfläche bildenden Fadenschar der
erfindungsgemäßen Vorrichtung kann beliebig gewählt werden, wobei die Hohlfäden jeder
Fadenschar nicht notwendigerweise die gleiche oder eine ähnliche Form aufweisen müssen,
im allgemeinen jedoch gleich oder ähnlich geformt sind."
[0007] "Besonders gute Ergebnisse werden dann erreicht, wenn die Hohlfadenschar nicht in einer
Ebene, sondern in einer räumlich gewölbten Fläche liegt, also beispielsweise die Form
der Oberfläche einer Kugelkappe, eines Teils eines Zylindermantels, eines Daches,
einer Kuppel, einer Faltwand, eines Pyramidenstumpfes und dergleichen hat."
[0008] "In Ausgestaltung der Erfindung können die Hohlfäden in mehreren Gruppen übereinander
angeordnet sein, wobei jede Gruppe zweckmäßigerweise aus einer oder zwei Hohlfadenlagen
bestehen kann. Die Hohlfäden einer Lage sind dabei zweckmäßigerweise in gleichbleibenden
Abständen voneinander angeordnet, können sich jedoch auch fächerförmig ausbreiten.
Die Anzahl der Hohlfäden kann in den verschiedenen Lagen auch unterschiedlich sein.
Wie immer die zweckmäßigste Ausgestaltungsform einer solchen Hohlfadenlage ausgebildet
sein mag, so ist die Anordnung der Hohlfäden einer solchen Hohlfadenlage auf alle
Fälle so, daß man die Hohlfäden im weitesten Sinne auch als nebeneinanderliegend angeordnet
bezeichnen könnte. Bei zwei Hohlfadenlagen je Hohlfadengruppe können die Hohlfäden
der ersten Lage die Hohlfäden der zweiten Lage kreuzen und diese an den Kreuzungspunkten
berühren. Bei mehreren Hohlfadengrunpen werden diese vorteilhaft in einem ausreichenden,
durch einfache Versuche zu ermittelnden, gegenseitigen Abstand voneinander angeordnet."
[0009] "Vorteilhafterweise besitzt dabei jede Hohlfadenlage bzw. -gruppe ihre eigenen, gegebenenfalls
als Stützrahmen ausgebildeten, Verteiler- und Sammelrohre für die Fluidzuführung bzw.
-ableitung, welche ihrerseits an eine gemeinsame Zufluß- bzw. Abflußleitung angeschlossen
sind. Derartige erfindungsgemäß ausgebildeten Hohlfadenlagen bzw. -gruppen einschließlich
ihrer Verteiler- und Sammelrohre können dabei in besonders vorteilhafter Weise als
Moduleinheiten ausgestaltet sein, die sich in beliebiger Anzahl übereinander- oder
nebeneinanderanordnen lassen. Hierzu ist es besonders vorteilhaft, wenn die gemeinsame
Zufluß- und Abflußleitung durch an den Verteiler- bzw. Sammelrohren angeordnete in
Art einer Steckverbindung miteinander zusammenwirkende Rohrstutzen bzw. Anschlüsse
gebildet werden. Diese Steckverbindungen können lösbar und selbstdichtend ausgeführt
sein oder aber auch so, daß sie nach dem Zusammenfügen der Moduleinheiten durch Verschweißen,
Verkleben oder dergleichen nicht lösbar und nach außen fluiddicht miteinander verbunden
werden können. Die auf diese Weise gebildete stapelförmige Ausbildungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kann einen quadratischen, rechteckigen, sechseckigen, runden oder beliebig
anders geformten Querschnitt aufweisen bzw. in Draufsicht eine Grundfläche ebensolcher
Form überdecken."
[0010] "Die Hohlfadenlagen bzw. -gruppen können dabei einzeln oder gruppenweise in Reihe
oder in Serie geschaltet sein, wobei auch Mischformen möglich sind, beispielsweise
Parallelschaltung der Hohlfadenlagen jeder Hohlfadengruppe aber Reihenschaltung der
Hohlfadengruppen."
[0011] "Die übereinander- oder nebeneinanderangeordneten Hohlfadenlagen bzw. -gruppen können
eine gleichsinnige Krümmung aufweisen aber auch abwechselnd gegensinnig, beispielsweise
spiegelbildlich, gekrümmt ausgebildet sein. Zwei gegensinnig gekrümmte Hohlfadenlagen
bzw. -gruppen, deren Enden in einer Ebene liegen, können bei grundflächendeckender
Anordnung in etwa also beispielsweise die Form eines Kissens, einer Linse, eines Zylinders,
einer Kugel usw. bilden."
[0012] "Durch mit Hilfe einfacher Versuche ohne weiteres zu ermittelnde zweckmäßige Gestaltung
und Anordnung der die erfindungsgemäße Vorrichtung bildenden Hohlfadenlagen bzw. -gruppen
gelingt es, die beim Umströmen der Hohlfäden entstehenden Windgeräusche gering zu
halten und somit zu einer geräuscharmen umweltfreundlichen erfindungsgemäßen Vorrichtung
zu gelangen."
[0013] "Die Formgebung der Hohlfadenlagen bzw. -gruppen kann durch entsprechende Gestaltung
der Verteiler- bzw. Sammelrohre und/oder von Stützstäben erreicht werden, die zudem
den Hohlfadenscharen eine größe Formstabilität verleihen. Diese Stützstäbe werden
zweckmäßigerweise so angeordnet, daß sie wenigstens eine der Hohlfadenlagen kreuzen
und an ihren Berührungspunkten mit den Hohlfäden durch Verschweißen, Verkleben und
dergleichen fest verbunden sind. Die Stützstäbe haben zweckmäßigerweise einen größeren
Durchmesser als die Hohlfäden und sind in größeren Abständen voneinander angeordnet
als diese. An ihren Enden sind die Stützstäbe vorteilhaft mit den Verteiler- bzw.
Sammelrohren fest verbunden. Die Stützstäbe können vor ihrem Einbau bereits vorgeformt
sein oder aber beispielsweise beim Einbau zwischen zwei Verteiler- bzw. Sammelrohren
durch eine entsprechende Überlänge bogenförmig eingespannt werden."
[0014] "Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung können alle zur Wärmeübertragung
geeigneten Hohlfäden verwendet werden, wobei diese nach einem Trocken- oder Naßspinn-
oder einem Extrusions-Verfahren hergestellt worden sein können. Mit dem Begriff Hohlfaden
sind im Sinne der vorliegenden Erfindung auch sogenannte Hohlfasern, dünne Schläuche,
dünnwandige Schläuche, Kapillaren, Röhrchen, Kunststoffrohe und dergleichen mitumfaßt.
Obwohl den Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit nichtmetallischen
Hohlfäden im allgemeinen der Vorzug gegeben wird, kann die Lehre der vorliegenden
Erfindung jedoch auch ohne weiteres auf Vorrichtungen mit entsprechend bemessenen
metallischen Röhrchen übertragen werden.
"
[0015] 'Die Querschnittsform der verwendeten Hohlfäden kann beliebig sein, wobei auch die
Größe des Querschnitts der Hohlfäden sowie deren Wandstärke nach oben und unten keinerlei
Beschränkungen unterliegt. Die Querschnittsform, die Wandstärke und die Größe des
Querschnitts der Hohlfäden können sich darüberhinaus entlang der Länge der Hohlfäden
ändern. Hohlfäden mit einem kreisförmigen Querschnitt können beispielsweise einen
Außendurchmesser von 800 µm bis zu 5 mm und darüber aufweisen. Die Wandstärke der
Hohlfäden kann beispielsweise 30 bis 200 µm betragen.
[0016] "Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung haben sich insbesondere solche
Hohlfäden als besonders vorteilhaft erwiesen, die einen Wärmedurchgangskoeffizienten
im Bereich von 15 bis 200 W/m
2K und darüber aufweisen, wobei gegebenenfalls auch solche Hohlfasern verwendet werden
können, die verbesserte Wärmeleiteigenschaften durch Einlagerung von Metall, Graphit
und dergleichen in Staub- oder Pulverform aufweisen. Auch können die Hohlfäden alternativ
oder zusätzlich Füllmittel, Additive, Stabilisatoren, Ruß, Farbstoffe und dergleichen
enthalten. Durch die Verwendung poröser oder mikroporöser Hohlfäden kann das Anwendungsspektrum
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in vorteilhafter Weise noch erweitert werden."
[0017] "Zum Einbetten der Hohlfadenenden können übliche Kleber, aushärtbare Vergußmassen,
Gießharze, Spezialzemente und dergleichen verwendet werden, wobei auch solche Einbettmassen
verwendet werden können, die unmittelbar nach dem ersten Kontakt mit den Hohlfäden
diese oberflächlich leicht anlösen oder anschmelzen. Das Einbetten von Hohlfäden bzw.
deren Endabschnitten ist an sich bekannt und braucht daher hier nicht mehr erläutert
zu werden.
"
[0018] "Die Größe der erfindungsgemäßen Vorrichtung unterliegt im Rahmen üblicher Abmessungen
keinerlei Beschränkungen."
[0019] "Es hat sich allerdings gezeigt, daß bei zu enger Anordnung der Hohlfäden der Strömungswiderstand
für das die Hohlfäden umströmende Fluid beträchtlich ansteigt, so daß die Wärmeübertragungsleistung
erheblich absinkt. Zu große Hohlfadenabstände wiederum führen zu unnötig großen Abmessungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Für eine besonders zweckmäßige Gestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird daher vorgeschlagen, die Mittenabstände der Hohlfäden so zu wählen,
daß dieser zwischen zwei benachbarten Hohlfäden das 1,7- bis 10-fache ihres Durchmessers,
insbesondere das 2,5- bis 3,3-fache beträgt. Der lichte Abstand zwischen zwei benachbarten
Hohlfäden soll dabei zweckmäßigerweise 0,5 bis 15 mm, insbesondere 1 bis 10 mm betragen.
"
[0020] "Die Abmessungen für die Verteiler- bzw. Sammerohre richten sich zum einen nach der
Anzahl der von ihnen ausgehenden bzw. in diese mündenden Hohlfäden und deren Abmessungen,
andererseits nach der insgesamt durch die Hohlfäden strömenden Fluidmenge, denn es
ist unerwünscht, daß in den Verteiler- und Sammelrohren unnötig hohe Druckverluste
auftreten. Weiterhin hängt die Bemessung der Verteiler- und Sammelrohre davon ab,
ob diese gleichzeitig als Stützrahmen dienen sollen und der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eine den Anforderungen gerecht werdende Stabilität verleihen sollen, oder ob dies
durch andere bauliche Maßnahmen und Einrichtungen bewirkt werden soll. Je nach den
an die Verteiler- bzw. Sammelrohre gestellten Anforderungen können diese somit beispielsweise
auch mit in deren Längsrichtung verlaufenden Versteifungsrippen oder dergleichen versehen
sein. Auch ist es möglich, den genannten Rohren eine umströmungstechnisch günstige
Form zu geben oder aber durch entsprechende Umkleidung derselben zum gleichen Ergebnis
zu gelangen.
"
[0021] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es darüberhinaus schließlich auch möglich,
die Hohlfäden als Fadenschar zwischen den Verteiler- und Sammelrohren in losen Schlaufen
herunterhängen zu lassen, wobei aber auch hier zur Einhaltung gleichbleibender Hohlfadenabstände
quer zu den Hohlfäden verlaufende Stäbe angeordnet sein können, die mit den Hohlfäden
an den Kreuzungspunkten fest verbunden sind."
[0022] 'Neben den aus einzelnen Hohlfadenlagen gebildeten Hohlfadengruppen können geeignete
Hohlfadengruppen auch durch Hohlfadengewebe gebildet werden. Auch'ist es möglich,
Hohlfadenmatten zu verwenden, bei denen der Abstand der Hohlfäden voneinander durch
eingewirkte Fäden, aufgeklebte Bänder oder dergleichen festgelegt ist."
[0023] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, die nach außen fluiddichten
Verbindungen zwischen den Endabschnitten der Hohlfäden und den Verteiler- bzw. Sammelrohren
einerseits sowie die nach außen fluiddichten Steckverbindungen zum Zusammenfügen mehrerer
gegebenenfalls in Modulform ausgebildeter Vorrichtungseinheiten andererseits dahingehend
zu verbessern, daß die gewünschte Abdichtung auf schnellere und einfachere Weise sowie
mit noch größerer Zuverlässigkeit und noch längerer Haltbarkeit erreicht wird, als
dies mit den nach dem genannten europ. Patent ... vorgeschlagenen Maßnahmen schon
erreicht wurde.
[0024] Die Verbesserung der nach außen fluiddichten Verbindungen zwischen den Endabschnitten
der Hohlfäden und den Verteiler- bzw. Sammelrohren wird dadurch erreicht, daß die
Endabschnitte der Hohlfäden erfindungsgemäß in Dichtleisten angeordnet und mit diesen
nach außen fluiddicht verbunden sind, welche den Endabschnitten der Hohlfäden angepaßte
Ausnehmungen/Aussparungen aufweisen, und daß die Dichtleisten gegebenenfalls teilweise
in die Verteiler- bzw. Sammelrohre eingelassen sind, in jedem Falle jedoch mit diesen
nach außen fluiddicht fest verbunden sind.
[0025] In Ausgestaltung kann jede Dichtleiste aus zwei Teilen bestehen, wodurch das Einlegen
der Hohlfädenendabschnitte in die Ausnehmungen/Aussparungen wesentlich erleichtert
wird. Die zur Aufnahme der Hohlfädenendabschnitte vorgesehenen Ausnehmungen/Aussparungen
sind dabei beispielsweise je zur Hälfte in den beiden Teilen einer Dichtleiste angeordnet
und halbschalenförmig ausgebildet.
[0026] Bei einer so ausgebildeten Dichtleiste kann der Zusammenbau beispielsweise so erfolgen:
Zunächst wird eines der beiden Teile der Dichtleiste mit den Ausnehmungen/Aussparungen
nach oben auf einen Arbeitstisch gelegt und werden die Ausnehmungen/Aussparungen mit
einem aushärtbaren Kunstharz, einem Klebemittel od.dgl. ganz oder teilweise ausgefüllt.
Daraufhin werden die Hohlfädenendabschnitte einzeln in die gefüllten Ausnehmungen/Aussparungen
hineingedrückt. Daraufhin wird das zweite Teil der Dichtleiste mit seinen nach unten
weisenden Ausnehmungen/Aussparungen in analoger Weise aufgelegt, nachdem auch bei
diesem die halbschalenförmig ausgebildeten Ausnehmungen/Aussparungen ganz oder teilweise
ebenfalls mit der klebenden Dichtmasse ausgefüllt worden waren. Die nach außen fluiddichte
Verbindung der beiden Teile der Dichtleiste kann durch Verschweißen, Verkleben od.dgl.
erfolgen.Abschließend werden die Dichtleisten mit den darin eingebetteten Hohlfädenendabschnitten
in die Verteiler- bzw. Sammelrohre eingesetzt, die zu diesem Zweck mit entsprechend
bemessenen Längsschlitzen versehen sind, und mit diesen nach außen fluiddicht fest
verbunden, was durch Verschweißen, Verkleben od.gl. erfolgen kann.
[0027] Die beiden Teile der Dichtleisten können weiterhin mit zusammenwirkenden nut- und
federähnlichen oder Einrast- Einrichtungen versehen oder so geformt sein, daß ihr
Zusammenbau hierdurch erleichtert wird und die Lage der beiden Teile zueinander eindeutig
vorgegeben ist. So können die beiden Teile beispielsweise einen L-förmigen Querschnitt
haben und so bemessen sein, daß sie im zusammengüfügten Zustand einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt bilden.
[0028] Bestehen die Hohlfäden und die Dichtleisten aus demselben Material, so kann eine
nach außen fluiddichte Verbindung zwischen beiden beispielsweise auch durch Ultraschall-oder
Spiegelschweißen erreicht werden.
[0029] Bei aufrollbaren Hohlfadenmatten bestehen die Dichtleisten vorteilhafterweise aus
einem gummielastischen Material, da in diesem Fall,um das Aufrollen der Hohlfadenmatten
zu ermöglichen, zweckmäßigerweise auch die Verteiler- bzw. Sammelrohre aus einem solchen
Material bestehen. In weiterer besonders bevorzugter Ausgestaltungs können diese Teile
dabei so integriert sein, daß sie im wesentlichen eine zusammenhängende Einheit bilden.
[0030] Die Verbesserung der nach außen fluiddichten Steckverbindungen, deren Zweck bereits
oben näher beschrieben wurde, wird erfindungsgemäß durch in die Anschlußstutzen eingeschobene
Verbindungsteile erreicht, die mit mindestens zwei an ihrem Umfang angeordnete Ringnuten
zur Aufnahme von O-Ring- oder anderen Dichtungen versehen sind. Diese Verbindungsteile
können, wenn sie einen Fluiddurchfluß gewährleisten sollen, rohrförmig ausgebildet
sein, wenn sie dagegen eineAbblindungbewirken sollen, in massiver Form vorliegen.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 5 eine erfindungsgemäße aus zwei Teilen mit L-förmigem Querschnitt bestehende
Dichtleiste in verschiedenen Ansichten bzw. Darstellungsweisen,
Fig. 6 die Dichtleiste nach den Fig. 1 bis 5 im eingebauten Zustand,
Fig. 7 eine erfindungsgemäße aus zwei Teilen mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
bestehende Dichtleiste,
Fig. 8 eine erfindungsgemäße aus zwei Teilen bestehende Dichtleiste mit einem im wesentlichen
runden Querschnitt,
Fig. 9 eine erfindungsgemäße Dichtleiste für aufrollbare Hohlfadenmatten,
Fig.lO ein erfindungsgemäßen Verbindungsteil in massiver Form,
Fig.ll ein erfindungsgemäßes Verbindungsteil in Rohrform,
Fig.12 ein Verbindungsteil nach Fig. 11 im eingebauten Zustand,
Fig.13 eine nut- und federähnliche Einrasteinrichtung.
[0032] Fig. 1 zeigt den L-förmigen Querschnitt der beiden Teile 1 und 2 der erfindungsgemäßen
Dichtleiste, Fig. 2 einen Querschnitt der Dichtleiste nach dem Zusammenfügen der beiden
L-förmigen Teile 1 und 2 gemäß Figur 1, Figur 3 in perspektivischer und entlang der
Linie III-III in Figur 2 geschnittener Darstellungsweise die Dichtleiste gemäß Figur
2 mit darin angeordneten Hohlfäden 7 (Hohlfäden ebenfalls geschnitten), Figur 4 eine
andere perspektivische Ansicht der Dichtleiste gemäß Figur 3 mit darin angeordneten
Hohlfäden und Figur 5 in perspektivischer Darstellungsweise die beiden L-förmigen
Teile 1 und 2 gemäß Figur 1 ebenfalls im nichtzusammengefügten Zustand.
[0033] In allen Figuren haben Teile mit derselben Positionszahl auch dieselbe Bedeutung.
Diese Teile werden daher nicht in jeder Figurenbeschreibung erneut beschrieben oder
erwähnt. In Figur 4 sind keine Positionszahlen enthalten, da die Bedeutung der einzelnen
Teile nach dem Vorhergesagten eindeutig ist.
[0034] Wie aus den Figuren 1 bis 5 ersichtlich, besteht die hierin >dargestellte zweiteilige
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtleiste aus zwei identischen Teilen 1 und
2, die einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt haben. Im zusammengebauten Zustand
(Figur 2 und Figur 4) sind die beiden Teile 1 und 2 lediglich um 180° um ihre Längsachse
zueinander gedreht und so zusammengefügt, daß die fertige Dichtleiste einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt aufweist.
[0035] Die beiden Teile 1 und 2 der erfindungsgemäßen Dichtleiste sind mit mehreren in einer
Ebene in gleichmäßigen Abständen zueinander liegenden parallel zueinander verlaufenden
Ausnehmungen/Aussparungen 3 bzw. 4 zur Aufnahme der Hohlfäden 7 versehen. Diese Ausnehmungen/Aussparungen
3 bzw. 4 haben in ihrem gemeinsamen Überdeckungsbereich einen halbkreisförmigen Querschnitt,
so daß die Ausnehmungen/Aussparungen 3 des Teiles 1 mit den Ausnehmungen/Aussparungen
4 des Teiles 2 im zusammengefügten Zustand im Mittelbereich der Dichtleiste Ausnehmungen/Aussparungen
3; 4 mit einem runden Querschnitt ergeben, so wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
In ihrem zweiten Schenkel haben die Ausnehmungen/Aussparungen einen Querschnitt, der
an die Form des freien Durchgangs eines verkleinerten Torbogens erinnert, so wie dies
bei dem Teil 1 der Figur 5 dargestellt und auch in Figur 4 deutlich zu sehen ist.
Weiterhin besitzen die beiden Teile 1 und 2 der erfindungsgemäßen Dichtleiste je eine
Längsnut 5 bzw. 6, durch welche eine genaue Fixierung der Dichtleiste in dem die Dichtleiste
aufnehmenden Rohr 8 erreicht wird, wie dies in Figur 6 dargestellt ist. Figur 6 zeigt
im Querschnitt eine in einem Rohr 8 nach außen fluiddicht eingebaute und mit diesem
fest verbundene erfindungsgemäße Dichtleiste entsprechend den Figuren 1 bis 5 mit
den darin angeordneten Hohlfäden 7.
[0036] Der Zusammenbau der beiden Teile 1 und 2 der erfindungsge- ,mäßen Dichtleiste mit
den darin eingelegten Hohlfäden 7 erfolgt auf die gleiche Art und Weise, wie oben
bereits beschrieben, so daß sich im zusammengebauten Zustand eine Anordnung ergibt,
wie sie vereinfacht in den Figuren 3 und 4 dargestellt ist. Die Länge der erfindungsgemäßen
Dichtleiste kann beliebig sein und zur Aufnahme von 50, 100 und mehr Hohlfäden mit
entsprechend vielen entsprechend bemessenen und geformten Ausnehmungen/Aussparungen
versehen sein.
[0037] Bei der in Figur 7 im Querschnitt dargestellten zweiteiligen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Dichtleiste haben beide Teile 1 und 2 einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt und hat auch die durch das Zusammenfügen der beiden Teile 1 und 2 gebildete
Dichtleiste einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Die übrigen Teile der
Dichtleiste entsprechen ihren Positionszahlen gemäß denjenigen Teilen, wie sie in
den Figuren 1 bis 5 beschrieben wurden.
[0038] In Figur 8 ist in geschnittener perspektivischer Darstellungsweise ein Abschnitt
einer Ausführungsform einer zweiteiligen erfindungsgemäßen Dichtleiste dargestellt,
die einen im wesentlichen runden Querschnitt hat. Dementsprechend haben die beiden
die Dichtleiste bildenden Teile 1 und 2 einen im wesentlichen halbrunden Querschnitt
und sind wie die zuvor beschriebenen Ausführungsformen mit Ausnehmungen/Aussparungen
3 und 4 zur Aufnahme von Hohlfäden und mit Längsnuten 5 und 6 versehen.
[0039] Figur 9 zeigt in perspektivischer Darstellungsweise eine bevorzugte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Dichtleiste für aufrollbare Hohlfadenmatten. Zu diesem Zweck
sind die Teile 1, 2 und 8 aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt. Die gestrichelt
gezeichneten Linien veranschaulichen das Aussehen bzw. die Anordnung der Teile 1,
2 und 8 vor dem Zusammenfügen. Wie zu erkennen, sind die beiden Teile 1 und 2 der
Dichtleiste hierbei bereits vor dem Zusammenfügen mit dem im zusammengefügten Zustand
das Verteiler- bzw. Sammelrohr 8 bildenden Teil 8a verbunden. Die Hohlfäden 7 werden
hierbei im aufgeklappten Zustand der Teile 1, 2 und 8a in die Ausnehmungen/Aussparungen
4 des Teiles 2 eingelegt, nachdem diese zuvor mit einer Dichtmasse beaufschlagt worden
waren. Anschließend wird das Teil 1 mit den Ausnehmungen/Aussparungen 3 mit dem gestrichelt
gezeichneten Teil 8a über das Teil 2 geklappt, wodurch sich die mit ausgezogenen Linien
dargestellte Anordnung ergibt. Erfindungsgemäß können bei einer solchen Ausführungsform
die Teile 1, 2 und 8 auch aus einem Stück gefertigt sein.
[0040] Weiterhin ist es möglich, zu einer solchen Anordnung von Dichtleiste und Rohr 8 zu
gelangen, auch wenn diese Teile nicht aus einem gummielastischen Werkstoff bestehen.
Zu diesem Zweck wird, wie oben bereits für andere Ausführungsformen beschrieben, das
starre Rohr 8 mit einem entsprechend bemessenen Längsschlitz versehen, in welchen
die aus den Teilen 1 und 2 gebildete Dichtleiste mit den darin angeordneten Hohlfäden
7 eingefügt wird.
[0041] Figur 10 zeigt in teilweise längsgeschnittener Darstellungsweise ein Verbindungsteil
9 in Massivausführung, welches zum Abblinden eines Strömungsquerschnittes dient. Das
Verbindungsteil 9 ist in seinen beiden Endbereichen mit Ringnuten 10 versehen, die
zur Aufnahme von Dichtungen, beispielsweise O-Ringdichtungen, dienen.
[0042] In Fig. 11 ist in teilweise längsgeschnittener Darstellungsweise ein rohrförmiges
Verbindungsteil 11 dargestellt, mit welchem zwei Rohrenden bzw. Rohrstutzen nach außen
fluiddicht miteinander verbunden werden können und das einen freien Fluiddurchfluß
gewährleistet. Auch dieses rohrförmige Verbindungsteil 11 ist in seinen beiden Endbereichen
mit Ringnuten 10 zur Aufnahme von Dichtungen versehen. Eine solche in einer Ringnut
10 angeordnete O-Ringdichtung 12 ist in Figur 11 ebenfalls dargestellt.
[0043] Figur 12 zeigt in teilweise längsgeschnittener Darstellungsweise ein erfindungsgemäßes
Verbindungsteil gemäß Figur 11 im eingebauten Zustand. Die beiden Rohrenden bzw. Rohrstutzen
13 und 14 sind durch das Verbindungsteil 11 miteinander verbunden, wobei durch die
beiden Dichtungen 12 verhindert wird, daß das durch die Rohre 13 und 14 strömende
Fluid nach außen treten kann. Zur Fixierung des Verbindungsteils 11 in den Rohren
13 und 14 sind diese mit je einem Anschlag 15 versehen, an welchem das Verbindungsteil
11 mit seiner Stirnseite anliegt.
[0044] Obwohl bei den in den Figuren beispielshalber dargestellten Ausführungsformen einer
zweiteiligen erfindungsgemäßen Dichtleiste beide Teile 1 und 2 dieselbe Querschnittsform
haben, können diese Teile erfindungsgemäß auch unterschiedliche Querschnittsformen
haben, und kann die Dichtleiste auch eine unsymmetrische Querschnittsform haben. Bei
gleichen Querschnittsformen für die Teile 1 und 2 besteht allerdings der große Vorteil,
daß die Dichtleiste aus zwei identischen Teilen zusammengefügt ist.
[0045] Die in den Figuren 10 bis 12 dargestellte Ausführungsform stellt eine wesentliche
Verbesserung der Steckverbindung dar, wie sie im genannten europ. Patent ... beispielshalber
in den Figuren 2 und 3 dargestellt und in der dazugehörigen Beschreibung beschrieben
ist.
[0046] Figur 13 zeigt eine nut- und federähnliche Einrasteinrichtung 16; 17, die das Zusammenfügen
der Teile 1 und 2 zu der erfindungsgemäßen Dichtleiste erleichtert, da durch sie die
richtige Position der beiden Teile 1 und 2 zueinander eindeutig festgelegt wird. Die
Einrasteinrichtung besteht aus einer oder mehreren Vertiefungen 16, in welche beim
Zusammenfügen die Erhebungen 17 zum Eingriff gebracht werden. Jedes der beiden Teile
1 und 2 besitzt eine entsprechende Anzahl solcher Vertiefungen 16 und Erhebungen 17
an entsprechender Stelle und in solcher Anordnung, daß nur bei der richtigen Positionierung
der beiden Teile 1 und 2 zueinander das Einrasten der Erhebungen 17 in die Vertiefungen
16 erfolgen kann. Die Einrasteinrichtungen 16 bzw. 17 können am Ende der Teile 1 und
2 und/oder an beliebiger Stelle, jedoch in der zwingend vorgeschriebenen Zuordnung,
zwischen den in der Figur 13 nicht dargestellten Ausnehmungen/Aussparungen 3 bzw.
4 angeordnet sein. In Figur 3 ist eine solche Einrichtung dargestellt, die an der
vorderen rechten Ecke angeordnet ist. Die Einrasteinrichtungen 16 und 17 können in
Draufsicht einen runden, vieleckigen, länglichen oder beliebig anders, beispielsweise
auch L-förmig ausgebildeten, Querschnitt aufweisen. Die Bemessung der Tiefe der Vertiefungen
16 und die Höhe der Erhebungen 17 liegt im Belieben des Fachmanns. Wird die Tiefe
der Vertiefungen 16 größer gewählt als die Höhe der Erhebungen 17, so liegen die Teile
1 und 2 dicht aufeinander. Ist die Höhe der Erhebungen 17 dagegen größer als die Tiefe
der Vertiefungen 16, so bildet sich ein Spalt zwischen den Teilen 1 und 2, der beispielsweise
mit einer fließfähigen aushärtbaren Vergußmasse ausgefüllt werden kann.
1. Vorrichtung, bei welcher Wärme von einem ersten Fluid auf ein zweites Fluid durch
die Wandung von Hohlfäden übertragen wird und bei der die Hohlfäden in gegebenenfalls
als Stützrahmen ausgebildete Verteiler- bzw. Sammelrohre münden, welche Anschlüsse
für die Fluidzuführung bzw. -ableitung aufweisen und mit welchen die Endabschnitte
der Hohlfäden mittels einer Einbettmasse nach außen flüssigkeitsdicht verbunden sind,
und bei welcher wenigstens ein Teil der Hohlfäden mindestens einmal stetig oder unstetig
gekrümmt oder gebogen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte
der Hohlfäden (7) in Dichtleisten angeordnet und mit diesen nach außen fluiddicht
verbunden sind, welche den Endabschnitten der Hohlfäden (7 angepaßte Ausnehmungen/Aussparungen
(3;4) aufweisen, und daß die Dichtleisten gegebenenfalls teilweise in die Verteiler-
bzw. Sammelrohre (8) eingelassen sind, in jedem Falle jedoch mit diesen nach außen
fluiddicht verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten aus zwei
Teilen (1 und 2) bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (1 und
2) der Dichtleisten die gleiche Querschnittsform haben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (1 und
2) der Dichtleisten einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt haben.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Teile (1 und 2) der Dichtleisten zusammenwirkende nut- und federähnliche oder Einrast-Einrichtungen
(16; 17) aufweisen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten
einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten
einen im wesentlichen runden Querschnitt aufweisen.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten
aus einem gummielastischen Werkstoff bestehen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtleisten mit den
aus einem gummielastischen Werkstoff bestehenden Verteiler- bzw. Sammelrohren (8)
zu einer Einheit integriert sind.
10. Vorrichtung, bei welcher Wärme von einem ersten Fluid auf ein zweites Fluid durch
die Wandung von Hohlfäden übertragen wird und bei der die Hohlfäden in gegebenenfalls
als Stützrahmen ausgebildete Verteiler- bzw. Sammelrohre münden, welche Anschlüsse
für die Fluidzuführung bzw. -ableitung aufweisen und mit welchen die Endabschnitte
der Hohlfäden mittels einer Einbettmasse nach außen flüssigkeitsdicht verbunden sind,
bei welcher wenigstens ein Teil der Hohlfäden mindestens einmal stetig oder unstetig
gekrümmt oder gebogen ausgebildet ist, bei welcher die Hohlfäden in mehreren Gruppen
-übereinander oder nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Hohlfadengruppe aus einer
oder aus zwei gegebenenfalls sich kreuzenden und an den Kreuzungspunkten sich berührenden
Hohlfadenlagen besteht und die Hohlfadengruppen in einem Abstand voneinander angeordnet
sind, bei welcher jede Hohlfadenlage bzw. -gruppe ihre eigenen Verteiler- und Sammelrohre
für die Fluidzuführung bzw. -ableitung aufweist, die ihrerseits an eine gemeinsame
Zufluß- bzw. Abflußleitung angeschlossen sind, und bei welcher die auf diese Weise
gebildeten gegebenenfalls in Modulform ausgebildeten Vorrichtungseinheiten durch nach
außen fluiddichte rohrstutzenförmige die Zufluß- bzw. Abflußleitung bildende Steckverbindungen
zusammengefügt sind, gekennzeichnet durch in die die Verbindungen bildenden Rohrstutzen
(13; 14) eingeschobene Verbindungsteile (9; 11), die mit mindestens zwei an ihrem
Umfang angeordnetenRingnuten (10) und darin angeordnetenDichtungen (12) versehen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(11) rohrförmig ausgebildet ist.