[0001] Die Erfindung betrifft ein hin- und hergehend antreibbares Untermesser für Trockenrasierapparate,
das zum Zusammenwirken mit einer Siebscherfolie bestimmt ist und eine Anzahl mit Abstand
nebeneinander liegender, auf mindestens einem Träger angeordneter, bogenförmigen Messerlamellen
aufweist, wobei mindestens die Abstände zwischen einer Messerlamelle und den beiden
benachbarten Messerlamellen ungleich gross sind und bei paarweiser Gruppierung der
Messerlamellen mindestens im Scheitelbereich der Messerlamellen der Abstand zwischen
den beiden Messerlamellen dieser Gruppe und der neben ihr liegenden Messerlamelle
einer benachbarten Gruppe.
[0002] Bei einem aus dem JP-GM 51892/1983 bekannten Untermesser dieser Gattung sind sämtliche
Messerlamellen steif und ebenflächig ausgebildet, wobei beide Messerlamellen jeder
Gruppe als Schneidmesser wirksam sind, wodurch jedes Haar kurz hintereinander zweimal
abgeschnitten wird und sich daher eine gegenüber anderen Untermesserausbildungen verbesserte
Rasierleistung ergibt.
[0003] Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Untermesser der eingangs angeführten
Gattung hinsichtlich der mit ihm erzielbaren Rasierleistung noch weiter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass in an sich bekannter Weise
die Messerlamellen in mindestens einer der beiden Richtungen der hin-und hergehenden
Antriebsbewegung für das Un- term.esser elastisch nachgiebig ausgebildet sind, wobei
von den beiden Messerlamellen einer Gruppe, in jeder der beiden Bewegungsrichtungen
gesehen, jeweils die vordere Messerlamelle als in seiner Funktion nachgiebiges Vorlaufmesser
und die hintere Messerlamelle als in seiner Funktion steifes Schneidmesser wirksam
ist, und dass die beiden Messerlamellen einer Gruppe mindestens im Scheitelbereich
mit einer zueinander hin gerichteten, durch mindestens einen Lamellenabschnitt gebildeten
Abwinkelung versehen sind.
[0004] Unter einem Vorlaufmesser wird ein Haarzugelement verstanden, welches das Haar aus
seiner Hauttasche herauszieht, bevor es vom nachfolgenden Schneidmesser abgeschnitten
wird, wie dies beispielsweise aus der AT-PS 333.151, der AT-PS 360.375 oder auch aus
der US-PS 3.088.205 und der DE-OS 2.850.827 hervorgeht.
[0005] Beim erfindungsgemässen Untermesser wird durch die in jeder Lamellengruppe zu einem
verminderten Lamellenabstand im Bereich der Lamellenscheitel führende Lamellenabwinkelung
im Zusammenwirken mit der elastischen Ausbildung der Lamellen, in Abhängigkeit von
der Bewegungsrichtung des Untermessers abwechselnde Funktion jeweils einer der beiden
Messerlamellen einer Gruppe als nachgiebiges Vorlaufmesser und der anderen Messerlamelle
als steifes Schneidmesser begünstigt, wie dies später noch genauer erläutert wird.
Anderseits wird bei gleichem trägerseitigem Abstand der Messerlamellen der Zwischenraum
zwischen benachbarten Gruppen von Messerlamellen im Scheitelbereich vergrössert, wodurch
der Eintritt der Haare in die Löcher der Siebscherfolie erleichtert wird, was ebenfalls
zur Verbessrung der Rasierleistung beiträgt.
[0006] Eine besonders einfache Konstruktion wird erhalten, wenn die Abwinkelung jeder Messerlamelle
durch einen einzigen Lamellenabschnitt gebildet ist.
[0007] Es hat sich aber auch als vorteilhaft erwiesen, wenn die Abwinkelung jeder Messerlamelle
durch zwei gegensinnig abgewinkelte Lamellenabschnitte gebildet wird. Hierdurch besteht
die Möglichkeit, die beiden jeweils eine Gruppe bildenden Messerlamellen trägerseitig
in etwas grösserem Abstand anzuordnen, was hinsichtlich ihrer Montage am Träger vorteilhaft
sein kann.
[0008] Weiters hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die im Scheitelbereich liegenden
abgewinkelten Lamellenabschnitte der beiden eine Gruppe bil- , denden Messerlamellen
mit Vorspannung aneinander anliegend angeordnet sind. Hierdurch wird ein einwandfreies
Zusammenwirken der beiden eine Gruppe bildenden Messerlamellen im Verlauf eines Schneidvorganges
besonders begünstigt. Ausserdem ergibt sich infolge der im Verlaufe des Schneidvorganges
satt aneinander gleitenden Messerlamellen eine gute Selbstreinigung hinsichtlich anhaftender
Haarteilchen.
[0009] Wie die Praxis ergeben hat, wird ein besonders gutes Zusammenwirken der beiden eine
Gruppe bildenden Messerlamellen weiters dann erhalten, wenn die im Scheitelbereich
liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte der beiden eine Gruppe bildenden Messerlamellen
je mit einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufenden Ebene einen
spitzen Winkel in der Grössenordnung von 10° bilden..
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[0010] Es ist aber auch vorteilhaft, wenn sich die im Scheitelbereich liegenden abgewinkelten
Lamellenabschnitte der beiden eine Gruppe bildenden Messerlamellen je in einer senkrecht
zur Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufenden Ebene erstrecken. Hierdurch ist
es möglich, einen grösseren Umfangsbereich der Messerlamellen für die Funktion als
Vorlaufmesser auszunützen.
[0011] Die gewünschte elastische Nachgiebigkeit der Messerlamellen kann durch entsprechende
Wahl der Härte ihres Materials und/oder ihrer Dicke erreicht werden. In diesem Zusammenhang
hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Messerlamellen zur Vergrösserung
ihrer elastischen Nachgiebigkeit trägerseitig mindestens eine Ausnehmung aufweisen.
Auf diese Weise können die Messerlamellen hinsichtlich ihrer Schneideigenschaften
weitestgehend optimal dimensioniert werden, weil ihre gewünschte elastische Nachgiebigkeit
durch das Vorsehen der Ausnehmung erreicht bzw. vergrössert wird.
[0012] Weiters hat die Praxis ergeben, dass besonders günstige Verhältnisse sowohl hinsichtlich
des konstruktiven Aufbaues als auch des Schneidverhaltens dann erhalten werden, wenn
der trägerseitige Abstand zwischen den beiden Messerlamellen einer Gruppe in der Grössenordnung
der fünffachen Dicke einer Messerlamelle gewählt ist.
[0013] Im gleichen Zusammenhang hat sich weiters als vorteilhaft erwiesen, wenn der trägerseitige
Abstand zwischen einer Messerlamelle einer Gruppe und der neben ihr liegenden Messerlamelle
der benachbarten Gruppe in der Grössenordnung des doppelten trägerseitigen Abstandes
zwischen den Messerlamellen einer Gruppe gewählt ist.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen, in welchen einige Ausführungsbeispiele
dargestellt sind, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert.
Figur 1 zeigt im Schnitt nach der Linie I-I in Figur 2 ein Untermesser mit elastisch
nachgiebigen Messerlamellen, wobei die beiden Messerlamellen einer Gruppe im Scheitelbereich
je einen zueinander hin gerichteten, abgewinkelten Lamellenabschnitt aufweisen. Figur
2 zeigt das Untermesser nach Figur 1 in einem Längsschitt nach der Linie 11-11 in
Figur 1. In den Figuren 3a bis 3c ist schematisch der Bewegungsablauf beim Abschneiden
eines Haares mit einem Untermesser nach den Figuren 1 und 2 dargestellt. Die Figuren
4a bis 4f zeigen schematisch verschiedene Ausführungsbeispiele von Untermessern mit
Messerlamellen, die mit verschiedenen Abwinkelungen versehen sind.
[0015] Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind die Messerlamellen 3 paarweise
in Gruppen 4 angeordnet. Es gelangen Messerlamellen zur Anwendung, die in den beiden
Richtungen der hin- und hergehenden Antriebsbewegung für das Untermesser elastich
nachgiebig ausgebildet sind, was durch die Wahl ihrer Dicke und/oder der Härte des
verwendeten Materials geschehen kann. Um eine solche Nachgiebigkeit noch zu vergrösseren
oder auch in grösserer Unabhängikeit von der .Dimensionierung der Messerlamellen zu
erreichen, sind hier die einzelnen Messerlamellen noch mit einer trägerseitigen Ausnehmung
14 versehen. Durch die Nachgiebigkeit der Messerlamellen wird erreicht, dass von den
beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe 4, in jeder der beiden Bewegungsrichtungen gesehen,
jeweils die vordere Messerlamelle als sogenanntes Vorlaufmesser und die hintere Messerlamelle
als sogenanntes Schneidmesser wirksam ist, worauf im folgenden noch näher eingegangen
wird.
[0016] Weiters sind die Messerlamellen 3 so ausgebildet, dass sie im Bereich der beiden
Träger 1 und 2 zueinander parallele, quer zur Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufende,
zur Montage der Messerlamellen auf den beiden Trägern dienende Lamellenabschnitte
15 aufweisen, an die zum Scheitelbereich 5 hin Lamellenabschnitte 16 anschliessen,
die gegebüber den Abschnitten 15 abgewinkelt sind. Die Montage der Messerlamellen
3 auf den Trägern 1 und 2 erfolgt so, dass die durch die Abschnitte 16 gebildeten
Abwinkelungen der beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe 4 im Scheitelbereich 5 zueinander
hin gerichtet sind. Im Hinblick auf eine besonders gute Funktionsweise werden diese
Abwinkelungen dabei so ausgeführt, dass die Abschnitte 16 mit einer senkrecht zur
Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufenden Ebene 17 einen spitzen Winkel in der
Grössenordnung von 10° bilden, wie dies der Fig. 2 zu entnehmen ist. Die Anordnung
der Messerlamellen 3 auf den Trägern 1 und 2 wird hierbei weiter so getroffen, dass
die im Scheitelbereich 5 liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte 16 der beiden
eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 mit Vorspannung aneinander anliegen. Hierbei
ist der trägerseitige Abstand c zwischen den beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe
4 kleiner gewählt als der trägerseitige Abstand d zwischen den einander zugewandten
Messerlamellen 3 zweier benachbarter Gruppen 4. Als sehr günstig hat sich hierbei
erwiesen, wenn der Abstand c in der Grössenordnung der fünffachen Dicke s einer Messerlamelle
und der Abstand d in der Grössenordnung des doppelten Abstandes c gewählt wird, wobei
die Dicke s einer Messerlamelle 0,08 mm betragen kann.
[0017] Bei der Herstellung eines solchen Untermessers werden die aus einem ebenflächigen
Material bogenförmig ausgestanzten Messerlamellen anschliessend mit der durch den
Lamellenabschnitt 16 gebildeten. Abwinkelung versehen und danach paarweise, mit zueinander
hin gerichteten Abwinkelungen, auf die die Träger 1 und 2 bildenden Rohre aufgeschoben
und auf diesen unter Einhaltung der entsprechenden Abstände c und d fixiert. Hierauf
werden die Umfangsflächen aller Messerlamellen einem gemeinsamen Schleifvorgang unterzogen,
wodurch ein sattes Anliegen einer Siebscherfolie am gesamten Umfangsbereich der Messerlamellen
sichergestellt wird.
[0018] Die Funktionsweise eines solchen Untermessers wird nun anhand der Fig. 3a bis 3c
näher erläutert, wobei angenommen ist, dass die momentane Bewegungsrichtung des Untermessers
wieder in der Richtung des Pfeiles 10 erfolgt. Fig. 3a zeigt den Zustand vor einem
Schneidvorgang, wobei ein Haar 7 ein Loch 8 der Siebscherfolie 9 durchsetzt hat und
bereits zwischen dem dieses Loch 8 in der Bewegungsrichtung 10 begrenzenden Steg 11
der Siebscherfolie 9 und der ebenfalls in der Bewegungsrichtung 10 gesehen ersten
Messerlamelle 3 einer Gruppe 4 von zwei Messerlamellen 3 eingeklemmt ist. Bei der
Weiterbewegung des Untermessers hakt sich das freie Ende des Abschnittes 16 dieser
ersten Messerlamelle 3 am Haar 7 ein und zieht an ihm an, wobei der Abschnitt 16 dieser
Messerlamelle zufolge seiner elastischen Nachgiebigkeit in Richtung zur zweiten Messerlamelle
3 dieser Gruppe 4 hin gebogen wird. Bei dieser Biegung des Abschnittes 16 der vorlaufenden
ersten Messerlamelle 3 gleitet deren Scheitelbereich entlang dem Scheitelbereich der
zweiten Messerlamelle 3 dieser Gruppe 4, wobei auch diese Messerlamelle zufolge ihrer
elastischen Nachgiebigkeit in der gleichen Richtung gebogen wird, was zur Folge hat,
dass ihr abgewinkelter Abschnitt 16 aufgerichtet und im wesentlichen gerade gestreckt
wird. Hierbei wird die Siebscherfolie 9 lokal deformiert und in Richtung zur Haut
6 hin verschoben. Dabei erhöht sich der Anpressdruck zwischen der Siebscherfolie 9
und dieser zweiten Messerlamelle 3, wodurch diese an Nachgiebigkeit verliert und damit
funktionell zu einem steifen Schneidmesser wird. Der vorstehend erwähnte höhere Anpressdruck
zwischen der Siebscherfolie 9 und der zweiten Messerlamelle 3 bewirkt auch, dass sich
im vorliegenden Fall praktisch kein Schneidspalt ausbildet. Diese Verhältnisse sind
in Fig. 3b dargestellt. Bei einer Weiterbewegung des Untermessers schneidet nun die
zweite, aufgerichtete Messerlamelle 3 das Haarende 12 vom Haar 7 ab, wonach die Krafteinwirkung
auf die beiden Messerlamellen 3 dieser Gruppe 4 wegfällt, was zur Folge hat, dass
die Abschnitte 16 der beiden Messerlamellen 3 unter der Wirkung ihrer elastischen
Nachgiebigkeit wieder ihre Ausgangslagen einnehmen und somit auch die lokale Deformation
der Siebscherfolie 9 wieder zurückgeht, wie dies Fig. 3c zeigt.
[0019] Durch einen solchen Schneidvorgang wird ein Haar kürzer abgeschnitten als normalerweise
möglich. Hierfür sind nun drei Faktoren massgeblich. Der am meisten ins Gewicht fallende
Faktor ist, dass die in der Bewegungsrichtung des Untermessers vorlaufende erste Messerlamelle
vor dem eigentlichen Schneidvorgang am Haar 7 anzieht, so dass es aus seiner Haartasche
etwas herausgezogen und weiter in das Loch 8 der Siebscherfolie hineingezogen wird,
wodurch ein längeres Haarstück für den Schneidvorgang zur Verfügung steht. Weiter
wird durch die lokale Deformation der Siebscherfolie 9 im Bereich des Loches 8, bei
der die Folie zur Haut hin gedrückt wird, noch ein zusätzliches Stück des Haares 7
in das Loch 8 der Siebscherfolie hineingeschoben und damit ebenfalls dem Schneidvorgang
unterworfen. Schliesslich entsteht zufolge des erhöhten Anpressdruckes zwischen der
Siebscherfolie 9 und der das Haar abschneidenden zweiten Messerlamelle 3 praktisch
kein Schneidspalt, wodurch das Haar auch noch etwas kürzer abgeschnitten wird. Auf
diese Weise wird mit einem solchen Untermesser eine sehr gute Rasierleistung erhalten.
[0020] Wie ersichtlich, ist somit die in einer Gruppe 4 von Messerlamellen 3 jeweils in
der Bewegungsrichtung des Untermessers vorne liegende Messerlamelle 3 als in seiner
Funktion nachgiebiges Vorlaufmesser und damit als Haarzugelement und die in dieser
Bewegungsrichtung des Untermessers nachfolgende Messerlamelle 3, die erst im Zuge
der Wirksamkeit des Vorlaufmessers an Steifigkeit gewinnt, als in seiner Funktion
steifes Schneidmesser wirksam. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das Untermesser
in seinen beiden Bewegungsrichtungen gleichermassen wirksam ist. Dabei ist der Aufbau
des Untermessers sehr einfach, da nur zwei Messerlamellen diese Funktionen erfüllen
und nicht einem eigenen Schneidmesser in jeder der beiden Bewegungsrichtungen ein
eigenes Vorlaufmesser zugeordnet werden muss, wie dies an sich bekannt ist.
[0021] Dadurch, dass beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die abgewinkelten Lamellenabschnitte
16 der beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 im Scheitelbereich 5 mit Vorspannung
aneinander anliegen, wird ein sehr gutes Zusammenwirken der beiden Messerlamellen
im Wechselspiel als Vorlaufmesser und als Schneidmesser erhalten. Durch diese gegenseitige.
Vorspannung wird aber auch im Scheitelbereich der beiden Messerlamellen ein guter
Reinigungseffekt von gegebenenfalls dort anhaftenden Haarteilchen erzielt, da sich
die jeweils als Vorlaufmesser wirksame Messerlamelle an der dann als Schneidmesser
wirksamen Messerlamelle unter Krafteinwirkung entlangschiebt.
[0022] Zu erwähnen ist noch, dass die beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 mit
ihren abgewinkelten Abschnitten 16 natürlich nur exakt im Scheitelpunkt aneinander
anliegen. Von diesem Scheitelpunkt ausgehend, vergrössert sich beiderseits der Abstand
zwischen diesen beiden Messerlamellen solange, bis das trägerseitige Ende der Abwinklung
erreicht ist, wonach dann die beiden Messerlamellen mit ihren Abschnitten 15 im Abstand
coparallei zueinander verlaufen. Dies hat zur Folge, dass die Wirkungsweise der Messerlamellen
3 als Voriaufmesser und Haarzugelement im wesentlichen auf den Scheitelbereich 5 der
Abschnitte 16 der Messerlamellen beschränkt ist, was aber keinen wesentlichen Nachteil
bildet. Der an einer Rasur hauptsächlich beteiligte Bereich ist nämlich zufolge der
üblichen Handhabung eines Trockenrasierapparates gerade der Scheitelbereich, wo aber
die gewünschte Funktionsweise gewährleistet ist.
[0023] Ausserdem tritt hier noch ein weiterer vorteilhafter Effekt auf, der darin begründet
ist, dass der Abstand zwischen den beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe 4 kleiner
gewählt ist als der Abstand zwischen den einander zugewandten Messerlamellen 3 zweier
benachbarter Gruppen 4. In dem Masse, wie sich beiderseits des Scheitelbereiches der
Abstand zwischen den beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe 4 in Umfangsrichtung vergrössert,
nimmt nämlich auch ihre elastische Nachgiebigkeit ab, was zur Folge hat, dass seitlich
vom Scheitelbereich beide Messerlamellen als steife Schneidmesser wirksam werden.
Dies bedeutet, dass in den beiderseits an den Scheitelbereich anschliessenden Umfangsbereichen
der Messerlamellen diese die dort in die Löcher der Siebscherfolie eintretenden Haare
zweimal zeitlich kurz hintereinander abschneiden, so dass auch in diesen Bereichen
die Haare kürzer als sonst üblich abgeschnitten werden. Durch den grösseren Abstand
zwischen den einander zugewandten Messerlamellen zweier benachbarter Gruppen von Messerlamellen
ist dabei wieder gewährleistet, dass das Eindringen der Haare in die Löcher der Siebscherfolie
nicht behindert wird. Damit wird insgesamt gesehen mit einem solchen Untermesser eine
wesentliche Verbesserung der Rasierleistung erhalten.
[0024] Anhand der Fig. 4a bis 4f werden weitere Ausführungsbeispiele für Untermesser mit
elastisch nachgiebigen Messerlamellen erörtert. Bei diesen Ausführungsbeispielen ist
angenommen, dass die Messerlamellen mit ihren trägerseitigen Abschnitten 15 in gleichen
Abständen g voneinander auf dem durch einen einzigen Block angedeuteten Träger 1 angeordnet
sind. Selbstverständlich können aber alle diese Ausführungsbeispiele auch mit entsprechend
unterschiedlichen trägerseitigen Abständen zwischen den Messerlamellen ausgeführt
werden. Ebenso können beliebige Trägerkonstruktionen verwendet werden. Die hier behandelten
Ausführungsbeispiele sollen daher nur weitere prinzipiell mögliche Ausführungsformen
hinsichtlich der Ausbildung und Anordnung der Messerlamellen aufzeigen.
[0025] Gemäss Fig. 4a sind die beiden Messerlämellen 3 einer Gruppe 4 im Scheitelbereich
5 mit einer an den trägerseitigen Lamellenabschnitt 15 anschliessenden, zueinander
hin gerichteten Abwinkelung versehen, die durch einen einzigen Lamellenabschnitt 16
gebildet ist, analog wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2. Hier weisen
jedoch die abgewinkelten Lamellenabschnitte 16 gegenüber einer senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Untermessers verlaufenden Ebene 17 eine grössere Neigung auf, was zur Folge hat,
dass die trägerseitigen Abstände der eine Gruppe bildenden Messerlamellen grösser
gewählt werden können, wodurch die Montage eines solchen Untermessers erleichtert
wird. Wie Fig. 4a zu entnehmen ist, wurden die Verhältnisse hier so getroffen, dass
sowohl die trägerseitigen Abstände zwischen den beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen
3 als auch die Abstände zwischen den einander zugewandten Messerlamellen 3 zweier
benachbarter Gruppen 4 gleich gross sind. Durch die abgewinkelten Abschnitte 16 ist
dabei trotzdem erreicht, dass vom Träger 1 zum Scheitel der Messerlamellen 3 hin gesehen,
der Abstand zwischen den beiden Messerlamellen 3 einer Gruppe 4 kleiner ist, als der
Abstand zwischen den einander zugewandten Messerlamellen 3 zweier benachbarter Gruppen
4. Weiter ist wieder vorgesehen, dass die unmittelbar im Scheitelbereich liegenden
abgewinkelten Lamellenabschnitte 16 der beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen
3 mit Vorspannung aneinander anliegen. Ein solches Untermesser zeigt wieder eine Wirkungsweise,
wie sie anhand des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 und 2 erläutert wurde.
[0026] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4b zeigt eine ähnliche Anordnung wie Fig. 4a, wobei
jedoch die im Scheitelbereich liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte 16 der beiden
eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 an ihren freien Enden einen Abstand h voneinander
aufweisen, wodurch erreicht wird, dass der Bereich für die nachgiebige Verstellbarkeit
einer als Vorlaufmesser wirksamen Messerlamelle grösser und damit auch der Haarzugeffekt
vergrössert ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4c ist die Abwinkelung jeder Messerlamelle
durch zwei gegensinnig abgewinkelte Abschnitte 19 und 20 gebildet, wobei die im Scheitelbereich
liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte 19 der beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen
3 je mit einer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufenden Ebene
17 einen spitzen Winkel in der Grössenordnung von 10° bilden und wieder mit Vorspannung
aneinander anliegen. Zufolge der gegensinnigen Abwinkelung sind dann die Abschnitte
20 entsprechend mehr gegenüber der Ebene 17 geneigt. Auf diese Weise ist es möglich,
die beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 trägerseitig mit ihren Abschnitten
15 in grösserem Abstand voneinander anzuordnen, trotzdem aber im Scheitelbereich der
Messerlamellen Abschnitte 19 zu erhalten, die in einem relativ spitzen Winkel gegenüber
der Ebene 17 verlaufen, was sich für das Zusammenwirken der beiden eine Gruppe 4 bildenden
Messerlamellen, bei dem jeweils eine als Vorlaufmesser und die andere als Schneidmesser
wirksam ist, günstig erwiesen hat.
[0027] Fig. 4d zeigt eine der Fig. 4c analoge Anordnung der Messerlamellen 3, wobei jedoch
die im Scheitelbereich liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte 19 der beiden eine
Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 mit ihren freien Enden mit Abstand voneinander
verlaufen, ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4b.
[0028] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist, analog zum Ausführungsbeispiel nach Fig.
4c, die Abwinkelung der Messerlamellen wieder durch zwei gegensinnig abgewinkelte
Lamellenabschnitte 19 und 20 gebildet, wobei hier jedoch die im Scheitelbereich liegenden
Lamellenabschnitte 19 der beiden eine Gruppe 4 bildenden Messerlamellen 3 je in einer
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Untermessers verlaufenden Ebene 17 liegen. Dabei
liegen wieder die Lamellenabschnitte 19 im Scheitelbereich mit Vorspannung aneinander
an. Demgemäss grenzen hier die beiden parallel zueinander verlaufenden Lamellenabschnitte
19 der beiden eine Gruppe 4 bildenden .Messerlamellen 3 flächig aneinander an. Bei
der Funktion einer Messerlamelle 3 als Vorlaufmesser verschiebt sich dann ihr Abschnitt
19 entlang dem Abschnitt 19 der anderen als Schneidmesser wirksamen Messerlamelle
3 der betreffenden Gruppe 4 von Messerlamellen 3. Bei einer solchen Ausbildung der
Lamellenabschnitte 19 erstreckt sich dann der Funktionsbereich für ein Vorlaufmesser
über den ganzen Umfangsbereich der Abschnite 19, wobei allerdings nur ein kleinerer
Verstellweg für die als Vorlaufmesser wirksame Messerlamelle erhalten wird. Eine Vergrösserung
dieses Verstellweges für die als Vorlaufmesser wirksame Messerlamelle kann wieder
erhalten werden, wenn die abgewinkelten Abschnitte 19 der beiden eine Gruppe 4 bildenden
Messerlamellen 3 in einem Abstand h voneinander verlaufen, wie dies das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4f zeigt.
[0029] Wie aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, gibt es eine Reihe von Abwandlungen der
beschriebenen Ausführungsbeispiele, ohne dass dabei der Rahmen der Erfindung verlassen
wird.
1. Hin- und hergehend antreibbares Untermesser für Trockenrasierapparate, das zum
Zusammenwirken mit einer Siebscherfolie (9) bestimmt ist und eine Anzahl mit Abstand
nebeneinander liegender, auf mindestens einem Träger (1, 2) angeordneter, bogenförmiger
Messerlamellen (3) aufweist, wobei mindestens die Abstände zwischen einer Messerlamelle
und den beiden benachbarten Messerlamellen ungleich gross sind und bei paarweiser
Gruppierung der Messerlamellen mindestens im Schneiteibereich (5) der Messerlamellen
der Abstand zwischen den beiden Messerlamellen einer Gruppe (4) kleiner ist als der
Abstand zwischen einer Messerlamelle dieser Gruppe und der neben ihr liegenden Messerlamelle
einer benachbarten Gruppe, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise
die Messerlamellen (3) in mindestens einer der beiden Richtungen der hin- und hergehenden
Antriebsbewegung für das Untermesser elastisch nachgiebig ausgebildet sind, wobei
von den beiden Messerlamellen (3) einer Gruppe (4), in jeder der beiden Bewegungsrichtungen
gesehen, jeweils die vordere Messerlamelle als in seiner Funktion nachgiebiges Vorlaufmesser
und die hintere Messerlamelle als in seiner Funktion steifes Schneidmesser wirksam
ist und dass die beiden Messerlamellen (3) einer Gruppe (4) mindestens im Scheitelbereich
(5) mit einer zueinander hin gerichteten, durch mindestens einen Lamellenabschnitt
(16; 19, 20) gebildeten Abwinkelung versehen sind.
2. Untermesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinkelung jeder
Messerlamelle (3) durch einen einzigen Lamellenabschnitt (16) gebildet ist.
3. Untermesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinkelung jeder
Messerlamelle (3) durch zwei gegensinnig abgewinkelte Lamellenabschnitte (19, 20)
gebildet ist.
4. Untermesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
im Scheitelbereich (5) liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte (16; 19) der beiden
eine Gruppe (4) bildenden Messerlamellen (3) mit Vorspannung aneinander anliegend
angeordnet sind.
5. Untermesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
im Scheitelbereich liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte (16 ; 19) der beiden
eine Gruppe bildenden Messerlamellen an ihren freien Enden einen Abstand voneinander
aufweisen.
6. Untermesser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
im Scheitelbereich (5) liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte (16 ; 19) der beiden
eine Gruppe (4) bildenden Messerlamellen (3) je mit einer senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Untermessers verlaufenden Ebene (17) einen spitzen Winkel in der Grössenordnung
von 10° bilden.
7. Untermesser nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
sich die im Scheitelbereich (5) liegenden abgewinkelten Lamellenabschnitte (19) der
beiden eine Gruppe (4) bildenden Messerlamellen (3) je in einer senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Untermessers verlaufenden Ebene (17) erstrecken.
8. Untermesser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Messerlamellen (3) zur Vergrösserung ihrer Nachgiebigkeit trägerseitig mindestens
eine Ausnehmung (14) aufweisen.
9. Untermesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der trägerseitige Abstand (c) zwischen den beiden Messerlamellen (3) einer Gruppe
(4) in der Grössenordnung der fünffachen Dicke (s) einer Messerlamelle gewählt ist.
10. Untermesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der trägerseitige Abstand (d) zwischen einer Messerlamelle (3) einer Gruppe (4) und
der neben ihr liegenden Messerlamelle (3) der benachbarten Gruppe (4) in der Grössenordnung
des doppelten trägerseitigen Abstandes (c) zwischen den beiden Messerlamellen (3)
einer Gruppe (4) gewählt ist.
1. A reciprocatingly drivable cutter for dry- shaving apparatuses, which cutter is
adapted to co-operate with a shear foil (9) and comprises a plurality of spaced-apart
adjacent arcuate cutter lamellae (3) arranged on at least one support (1, 2), at least
the distance between one cutter lamella and the two adjacent cutter lamellae being
unequal and, when the cutter lamellae are arranged in pairs, the distance between
the two cutter lamellae of one pair (4) being smaller, at least in the apex area (5)
of the cutter lamellae, than the distance between one cutter lamella of said pair
and the adjacent cutter lamella of an adjacent pair, characterized in that, in a manner
known per se, the cutter lamellae (3) are constructed to be elastically flexible in
at least one of the two directions of the reciprocating cutter- drive movement, the
leading cutter lamella of the two cutter lamellae (3) of a pair (4), viewed in each
of the two directions of movement, acting as a functionally elastic hair-pulling blade
and the trailing cutter lamella acting as a functionally rigid cutting blade, and
in that at least in the apex area (5) the two cutter lamellae (3) of a pair (4) comprise
angular portions which are oriented towards each other and which are each formed by
at least one lamella portion (16 ; 19, 20).
2. A cutter as claimed in Claim 1, characterized in that the angular portion of each
cutter lamella (3) is formed by a single lamella portion (16).
3. A cutter as claimed in Claim 1, characterized in that the angular portion of each
cutter lamella (3) comprises two oppositely inclined lamella portions (19, 20).
4. A cutter as claimed in any one of the Claims 1 to 3, characterized in that in the
apex area (5) the angular lamella portions (16 ; 19) of the two cutter lamellae (3)
forming a pair (4) are urged against each other under pre-load.
5. A cutter as claimed in any one of the Claims 1 to 3, characterized in that in the
apex area the angular lamella portions (16 ; 19) of the two cutter lamellae of a pair
are spaced from each other at their free ends.
6. A cutter as claimed in any one of the Claims 1 to 5, characterized in that in the
apex area the angular lamella portions (16 ; 19) of the two cutter lamellae (3) of
a pair (4) are disposed at an acute angle of the order of magnitude of 10° relative
to a plane (17) perpendicular to the directions of movement of the cutter.
7. A cutter as claimed in any one of the Claims 3, 4 or 5, characterized in that in
the apex area the angular lamella portions (19) of the two cutter lamellae (3) of
a pair (4) each extend in a plane (17) perpendicular to the direction of movement
of the cutter.
8. A cutter as claimed in any one of the Claims 1 to 7, characterized in that at the
side of the support the cutter lamellae (3) are formed with at least one cut-out -(14)
in order to increase their flexibility.
9. A cutter as claimed in any one of the preceding Claims, characterized in that the
distance (c) between the two cutter lamellae (3) of a pair (4) is of the order of
magnitude of five times the thickness (s) of one cutter lamella.
10. A cutter as claimed in any one of the preceding Claims, characterized in that
at the side of the support the distance (d) between a cutter lamella (3) of a pair
(4) and the adjacent cutter lamella (3) of the adjacent pair (4) is of the order of
magnitude of two times the distance (c) between the two cutter lamellae (3) of a pair
(4).
1. Couteau inférieur à mouvement de va-et-vient pour des rasoirs à sec, qui est destiné
à coopérer avec une grille de coupe (9) et qui comporte un certain nombre de lames..(3)
de forme arrondie disposées les unes à côté des autres, espacées les unes des autres
et montées sur au moins un support (1, 2), étant entendu qu'au moins les distances
entre une lame de couteau et les deux lames de couteau voisines sont différentes et
que, lorsque les lames de couteau sont groupées par paires, au moins dans la zone
de sommet (5) des lames de couteau, la distance entre les deux lames de couteau d'un
groupe (4) est inférieure à la distance entre une lame de couteau de ce groupe et
la lame voisine appartenant à un groupe suivant, caractérisé en ce que, d'une manière
bien connue, les lames de couteau (3), dans au moins un des deux sens du mouvement
de va-et-vient du couteau inférieur, sont d'une configuration élastiquement flexible,
de sorte que parmi les deux lames de couteau (3) d'un groupe (4), dans chacun des
deux sens du mouvement, la lame antérieure se comporte chaque fois comme couteau d'attaque
flexible et la lame de couteau postérieure, comme couteau de coupe rigide, et que
les deux lames de couteau (3) d'un groupe (4) sont pourvues, au moins dans la zone
de leur sommet (5), d'un coude formé par au moins une section de lame (16, 19, 20),
ces coudes étant orientés l'un vers l'autre.
2. Couteau inférieur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le coude de
chaque lame de couteau (3) est formé par une seule section de lame (16).
3. Couteau inférieur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le coude de
chaque lame de couteau (3) est formé par deux sections de lames (19, 20) coudées en
sens opposés.
4. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les sections de lames coudées (16, 19) se trouvant dans la zone de sommet
(5) des deux lames de couteau (3) formant un groupe (4) s'appliquent l'une contre
l'autre avec précontrainte.
5. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les sections de lames coudées (16, 19) se trouvant dans la zone de sommet
des deux lames de couteau formant un groupe sont espacées d'une certaine distance
au niveau de leurs extrémités libres.
6. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les sections de lames coudées (16, 19) se trouvant dans la zone de sommet
(5) des deux lames de couteau (3) formant un groupe (4) font chacune un angle aigu
de l'ordre de 10° avec un plan (17) perpendiculaire à la direction de mouvement du
couteau inférieur.
7. Couteau inférieur suivant l'une des revendications 3, 4 ou 5, caractérisé en ce
que les sections de lames coudées (19) se trouvant dans la zone de sommet (5) des
deux lames de couteau (3) formant un groupe (4) s'étendent chacune dans un plan (17)
perpendiculaire à la direction de mouvement du couteau inférieur.
8. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les lames de couteau (3) présentent au moins un évidement (14) en vue d'augmenter
leur flexibilité du côté du support.
9. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la distance (c) entre les deux lames de couteau (3) d'un groupe (4), du
côté du support, est choisie de l'ordre du quintuple de l'épaisseur (s) d'une lame
de couteau.
10. Couteau inférieur suivant l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la distance (d) du côté du support entre une lame de couteau (3) d'un groupe
(4) et la lame de couteau (3) voisine appartenant au groupe (4) suivant est choisie
de l'ordre du double de la distance (c) du côté du support entre les deux lames de
couteau (3) d'un groupe (4).