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EP 0 086 897 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.1986 Patentblatt 1986/23 |
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Anmeldetag: 22.12.1982 |
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Sportgerät mit Federblock
Sporting device with a resilient block
Appareil de sport avec bloc élastique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
30.01.1982 DE 3203171
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1983 Patentblatt 1983/35 |
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Anmelder: Reuther, Richard |
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D-6700 Ludwigshafen a. Rh. 27 (DE) |
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Erfinder: |
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- Reuther, Richard
D-6700 Ludwigshafen a. Rh. 27 (DE)
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Vertreter: Böhme, Volker, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. E. Kessel
Dipl.Ing. V. Böhme
Karolinenstrasse 27 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sportgerät, bei dem eine Auflage gegen eine Unterlage
über einen aus einem elastisch zusammendrückbaren Werkstoff bestehenden Federblock
abgestützt ist, der elastisch zusammendrückbar und elastisch auf Schub beanspruchbar
ist und mit der Auflage und der Unterlage über Stützflächen in entsprechender Wirkverbindung
steht.
[0002] Ein bekanntes (DE-A 2832074) Sportgerät dieser Art ist ein sogenannter Turnbodenbelag,
dessen unterste Schicht von über die Fläche verteilten, Abstand voneinander aufweisenden
Federblöcken gebildet ist, wobei der Untergrund die Unterlage der Federblöcke bildet.
Die Federblökke sind entweder balkenartig länglich oder quaderartig, in jedem Fall
aber voll, d.h. über ihren gesamten vertikalen und horizontalen Querschnitt durchgehend
homogen von dem elastischen Werkstoff gebildet, der ein Kunststoffschaumstoff ist.
Der waagerechte Querschnitt ist jeweils von oben nach unten durchgehend der gleiche,
was mit einer relativ schlechten Federcharakteristik verbunden ist, indem sich die
Federkraft nicht in dem erwünschten Mass mit der Zunahme der Zusammendrückung des
Federblockes ändert. Es ist daher auch daran gedacht worden, den Federblöcken einen
nach oben hin abnehmenden waagerechten Querschnitt zu geben, um die erwünschte progressive
Federcharakteristik zu erreichen. Dieser pyramidenartige Federblock neigt aber, wenn
er im Hinblick auf einen bestimmten Federweg und eine bestimmte Weichheit dimensioniert
ist, dazu, seitlich auszuknicken.
[0003] Es ist auch ein Sportgerät bekannt (DE-A 1 578671), bei dem ein Federblock eine parallel
zur Unterlage durchgehende Höhlung und eine diese rundum umgebende Wandung mit zwei
jeweils nach aussen gebogenen Seitenwandungsteilen aufweist. Dieser Federblock ist
aufgrund seines Materials in sich steif und nicht auf Schub beanspruchbar, weist mittig
zwischen den beiden Stützflächen eine dünne Wandung auf und besitzt eine schlechte
Federcharakteristik. Bei einem weiteren bekannten (GB-A 1024554) Federblock mit durchgehender
Höhlung ist nur eine der beiden Stützflächen nach beiden Seiten hin durch je einen
vorspringenden Sims verbreitert und werden in sich volle Seitenwandungsteile bei Belastung
nur auf Kompression beansprucht. Da dieser Federblock im wesentlichen nur durch Kompression
wirkt, besitzt er eine schlechte Federcharakteristik.
[0004] Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Sportgerät der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei dem der Federblock eine günstige progressive Federcharakteristik
sowie verbesserte Stabilität gegen Schubkräfte in Flächenrichtung bzw. Knickfestigkeit
aufweist und Federung sowie Weichheit nicht verschlechtert sind. Das erfindungsgemässe
Sportgerät ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, dass der Federblock
eine parallel zur Unterlage durchgehende Höhlung und eine diese rundum umgebende Wandung
mit zwei jeweils nach aussen gebogenen Seitenwandungsteilen aufweist, dass die beiden
an der Auflage oder der Unterlage anliegenden Stützflächen nach beiden Seiten hin
durch je einen vorspringenden Sims verbreitert sind und dass mittig zwischen den beiden
Stützflächen das Verhältnis Aussendurchmesser des Federblockes : Innendurchmesser
der Höhlung mindestens 1,5 beträgt.
[0005] Dieser Federblock, bei dem bei Belastung die beiden Seitenwandungsteile jeweils nach
aussen knicken, weist eine sehr günstig verlaufende progressive Federcharakteristik
auf und nimmt Schubkräfte federnd auf, ohne die Progression der Federcharakteristik
zu ändern. Durch die Verbreiterung der einen Stützfläche mittels der beiden Simse
ist die Schubfestigkeit gesichert und die Wirkverbindung mit der Unterlage bzw. Auflage
in der erforderlichen Weise verbessert, indem der Aussenquerschnitt und damit die
Stützfläche bzw. Auflagefläche verbreitert ist. Weichheit und Federung sind durch
die erfindungsgemässe Formgestaltung nicht beeinträchtigt.
[0006] Durch die beiden Paare von Simsen ist der Sitz des Federblockes zwischen Auflage
und Unterlage gegen Schubbeanspruchungen weiter verbessert. Die durch die Simse erreichte
Verbreiterung der Auflagefläche ist auch von Bedeutung, weil die Auflagefläche bei
Belastung wegen der Höhlung dazu neigt, sich vor der Unterlage bzw. Auflage mittig
abzuheben. Die beiden Simse der Auflagefläche vergrössern die Randbereiche, die trotz
des Abhebens bei Belastung fest an der Unterlage bzw. Auflage anliegen. Somit sind
die Simse besonders auch dann wichtig, wenn der Federblock an der Auflage bzw. Unterlage
durch Kleben und ggf. zusätzliches Heften befestigt ist.
[0007] Der Querschnitt der Höhlung ist über deren Länge in der Regel konstant; er ist z.B.
achteckig oder oval. Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn der
quer zur Unterlage verlaufende Querschnitt der Höhlung im unbelasteten Zustand kreisrund
ist. Dieser Querschnitt ist nämlich nicht nur herstellungstechnisch besonders günstig,
sondern auch hinsichtlich des Knickverhaltens der Seitenwandungsteile und gleicht
die Stabilität gegen Schubkräfte in beiden Flächenrichtungen verbessert aus.
[0008] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Dicke der Wandung
in Höhe der Mitte der Seitenwandungsteile grösser ist als in der Mitte der Stützflächen
und dass die Dicke der Wandung von der Mitte der Seitenwandungsteile zu den Simsen
hin abnimmt. Diese Gestaltung erfüllt die erfindungsgemässen Zwecke besonders günstig.
Ohne Vergrösserung der Höhe bzw. des Federweges ist die Rückstellkraft verbessert.
[0009] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es sodann, wenn die Simse nach ihrer Seite
hin ebenso weit vorspringen wie die nach aussen gebogenen Seitenwandungsteile. Diese
Gestaltung befriedigt die erfindungsgemässen Zwecke vollständig und ist herstellungsmässig
günstig.
[0010] Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es, wenn mittig zwischen den beiden Stützflächen
das Verhältnis Aussendurchmesser des Federblockes : Innendurchmesser der Höhlung maximal
2,5, vorzugsweise maximal 2,0 beträgt; wenn mittig zwischen den beiden Simsen einer
Stützfläche das Verhältnis Aussendurchmesser des Federblockes:lnnendurchmesser der
Höhlung bis zu 2, vorzugsweise ca. 1,5 beträgt; und/oder wenn die maximale Breite
des Federblockes quer zur Achsrichtung grösser ist als seine Höhe. Diese Abmessungsverhältnisse
haben sich als in der Praxis besonders brauchbar herausgestellt.
[0011] Die Dicke des Federblockes in Achsrichtung der Höhlung ist je nach Verwendungszweck
bzw. Art des Sportgerätes und nach den sonst erwünschten Eigenschaften verschieden.
Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Dicke des Federblockes
in Achsrichtung der Höhlung kleiner ist als die Breite und/ oder die Höhe des Federblockes
quer zur Achsrichtung der Höhlung. Diese Dimensionierung ist im Hinblick auf die erwünschte
Federcharakteristik und zwar vornehmlich gemeinsam mit den übrigen bevorzugten Ausführungsformen
vorteilhaft.
[0012] Dann wenn zwischen der Auflage und der Unterlage eine Vielzahl von Federblöcken verteilt
ist, ist es besonders zweckmässig und vorteilhaft, wenn ein Teil der Federblöcke gegenüber
dem anderen mit der Mittelachse der Höhlung um 90° verdreht angeordnet ist. Hierdurch
wird das Verhalten der Auflage gegen Schubbeanspruchungen und Schwingungen in Richtung
der Auflagefläche verbessert. Diese Anordnung ist in der Regel vorgesehen, wenn die
Federblöcke bei einem sogenannten Schwingboden oder als obere Federschicht bei einem
Schwebebalken oder einem Pferd vorgesehen sind. Schwebebalken oder Pferde mit oberer
Federschicht sind an sich bekannt (DE-B 2 317 271
[0013] Bei einer anderen Verwendungsweise ist der erfindungsgemässe Federblock bei einem
Sprungbrett (DE-B 2725401) vorgesehen, und zwar an einem oder mehreren der Stützbereiche,
die von Auflagebrett und Federblatt, Federblatt und Kopfbrett sowie Kopfbrett und
Auflagebrett gebildet sind. Bei dem Stützbereich ist der Federblock zwischen die beiden
Bretter bzw. das Brett und das Blatt geschoben, wobei entweder nur ein langer Federblock
oder vorzugsweise eine Reihe von schmalen Federblöcken vorgesehen ist.
[0014] Der Werkstoff des Federblockes ist z.B. Moosgummi. Besonders zweckmässig und vorteilhaft
ist es jedoch, wenn der Werkstoff des Federblokkes ein Kunststoff und zwar ein zelliges
Polyurethan-Elastomer ist. Dieser erfindungsgemäss gewählte Werkstoff hat eine hohe
Rückstellkraft, was bei Sportgeräten, z.B. Schwingböden, wichtig ist und die dann
nur schlecht gewährleistet ist, wenn der Federblock im Hinblick auf andere Federeigenschaften
in der vorher geschilderten Weise ausgestaltet ist. So ist der erfindungsgemäss gewählte
Werkstoff gerade in Verbindung mit der erfindungsgemässen Gestaltung von Nutzen. Die
Rückprallkraft des hier verwendeten Polyurethan-Werkstoffes ist 100% grösser als die
von Moosgummi.
[0015] Die Zusammendrückbarkeit ist dagegen bei gleicher Belastung bei Moosgummi ca. 100%
grösser als bei dem Polyurethan-Werkstoff.
[0016] In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und
zeigt
Fig. 1 eine Stirnseitenansicht eines Federblokkes für ein Sportgerät,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Federblock gemäss Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt eines Teiles einer Bodenturnplatte mit Federblöcken gemäss Fig.
1 und 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Bodenturnplatte gemäss Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht des vorderen Teiles eines Sprungbrettes mit Federblöcken
gemäss Fig. 1 und 2 und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäss Fig. 5, mit Aufbrüchen.
[0017] Der Federblock 6 gemäss Fig. 1 und 2 besteht aus einem zelligen Polyurethan-Elastomer,
das ein leicht aufgeschäumtes Produkt mit einer Dichte von 200 bis 650 kg/m
3 ist. Es entsteht durch Reaktion von Polyhydroxylkomponenten (Polyester oder Polyäther)
mit Diisocyanaten und anschliessender Umsetzung mit einem «Vernetzer». Solche Elastomere
beruhen z. B. auf der Basis Polyester-Polyole und 1,5-Naphtylendiisocyanat (NDI).
Sie werden z. B. beschrieben im Sonderdruck aus ATZ, Automobil-technische Zeitschrift,
80igster Jahrgang, Nr. 2/1978 Frankhsche Verlagshandlung Stuttgart.
[0018] Der Federblock besitzt im entspannten Zustand eine obere Stützfläche 1 und eine untere
Stützfläche 2, die beide plan und rechteckig sind. Der Federblock ist im wesentlichen
ein rohrartiges Gebilde, das oben und unten je zwei Simse 3 aufweist, die sich über
die Dicke des Federblockes erstrecken und die Stützflächen teilweise bilden. Zwischen
je einem oberen Sims 3 und einem darunterliegenden Sims erstreckt sich je ein Seitenwandungsteil
4 der Wandung, welche eine im Querschnitt kreisrunde Höhlung 5 umschliesst. Jedes
der beiden Seitenwandungsteile 4 ist nach aussen gebogen und besitzt etwa in der Mitte,
in radialer Richtung gesehen, eine Dicke, die grösser ist als die Dicke der Wandung
in der Mitte der Stützflächen 1, 2.
[0019] Gemäss Fig. 3 und 4 sind Federblöcke 6 Bestandteil einer Bodenturnplatte, die unten
eine Unterlage7 besitzt, die von einer Sperrholzplatte gebildet ist, an deren Rand
ein Verhakungsblech 8 angenietet ist. Die Bodenturnplatte besitzt oben eine Auflage
9, die von zwei aufeinander geklebten Sperrholzplatten gebildet ist, von denen jede
durch ein angeklebtes Glasfasergewebe verstärkt ist. Die Federblöcke 6 befinden sich
unter der Auflage 9. Fig. 4 verdeutlicht die Verteilung und Anordnung der in einer
Vielzahl pro Bodenturnplatte vorgesehenen Federblöcke 6. Die Federblöcke sind hier
mit einem Abstand voneinander angeordnet, der weit grösser ist als jede ihrer Aussenabmessungen.
[0020] Gemäss Fig. 5 und 6 sind Federblöcke 6 gemäss Fig. 1 und 2 an einem Sprungbrett vorgesehen,
bei dem ein Kopfbrett eine Auflage 9 bildet und ein S-förmiges Federblatt eine Unterlage
7 bildet. Das Sprungbrett weist unten auch ein Auflagebrett 10 auf. Beim vorderen
Endrand von Kopfbrett und Federblatt befindet sich eine Reihe von liegenden Federblöcken
6. Die Federblöcke sind hier jeweils länger als hoch oder breit und liegen alle in
gleicher Richtung, wobei der Abstand zwischen zwei benachbarten Federblöcken jeweils
kleiner ist als eine der Aussenabmessungen des einzelnen Federblockes. Das vordere
Ende von Kopfbrett und Federblatt ist durch eine im Querschnitt U-förmige Umfassung
11 zusammengehalten.
1. Sportgerät, bei dem eine Auflage (9) gegen eine Unterlage (7) über einen aus einem
elastisch zusammendrückbaren Werkstoff bestehenden Federblock (6) abgestützt ist,
der elastisch zusammendrückbar und elastisch auf Schub beanspruchbar ist und mit der
Auflage und der Unterlage über Stützflächen (1, 2) in entsprechender Wirkverbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Federblock (6) eine parallel zur Unterlage
(7) durchgehende Höhlung (5) und eine diese rundum umgebende Wandung mit zwei jeweils
nach aussen gebogenen Seitenwandungsteilen (4) aufweist, dass die beiden an der Auflage
(9) oder der Unterlage (7) anliegenden Stützflächen (1, 2) nach beiden Seiten hin
durch je einen vorspringenden Sims (3) verbreitert sind und dass mittig zwischen den
beiden Stützflächen (1, 2) das Verhältnis Aussendurchmesser des Federblockes:lnnendurchmesser
der Höhlung (5) mindestens 1,5 beträgt.
2. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der quer zur Unterlage
(7) verlaufende Querschnitt der Höhlung (5) im unbelasteten Zustand kreisrund ist.
3. Sportgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Wandung
in Höhe der Mitte der Seitenwandungsteile (4) grösser ist als in der Mitte der Stützflächen
(1, 2) und dass die Dicke der Wandung von der Mitte der Seitenwandungsteile zu den
Simsen (3) hin abnimmt.
4. Sportgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Simse (3)
ebenso weit vorspringen, wie die nach aussen gebogenen Seitenwandungsteile (4).
5. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
mittig zwischen den beiden Stützflächen (1, 2) das Verhältnis Aussendurchmesser des
Federblockes:ln- nendurchmesser der Höhlung (5) maximal 2,5, vorzugsweise maximal
2,0 beträgt.
6. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
mittig zwischen den beiden Simsen (3) einer Stützfläche (1, 2) das Verhältnis Aussendurchmesser
des Federblockes:lnnendurchmesser der Höhlung bis zu 2, vorzugsweise ca. 1,5 beträgt.
7. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die maximale Breite des Federblockes (6) quer zur Achsrichtung der Höhlung (5) grösser
ist als seine Höhe.
8. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dicke des Federblockes (6) in Achsrichtung der Höhlung (5) kleiner ist als die
Breite und/oder die Höhe des Federblockes quer zur Achsrichtung der Höhlung.
9. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Auflage und der Unterlage eine Vielzahl von Federblöcken verteilt ist
und dass ein Teil der Federblöcke (6) gegenüber dem anderen mit der Mittelachse der
Höhlung (5) um 90° versetzt angeordnet ist.
10. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Werkstoff des Federblockes Kunststoff, und zwar ein zelliges Polyurethan-Elastomer
ist.
1. Sports equipment, in which an overlay (9) is supported against an underlayer (7)
by way of a resilient block (6), which consists of a resiliently compressible material
and can be resiliently compressed and resiliently acted upon with shear force and
which is correspondingly connected in an active manner to the overlay and the underlayer
by way of support surfaces (1, 2), characterized in that the resilient block (6) comprises
a cavity (5) extending parallel to the underlayer (7) and a wall surrounding the latter
with two lateral wall portions (4) bent outwards in each case, the two support surfaces
(1, 2) which bear on the overlay (9) or the underlayer (7) being each extended on
both sides by a projecting moulding (3), and in the centre between the two support
surfaces (1, 2) the ratio of the external diameter of the resilient block (6) to the
internal diameter of the cavity (5) amounting to at least 1.5.
2. Sports equipment according to Claim 1, characterized in that the cross-section
- extending transversely to the underlayer (7) - of the cavity (5) is circular in
the non-loaded state.
3. Sports equipment according to Claim 1 or 2, characterized in that the thickness
of the wall is greater at the level of the centre of the lateral wall portions (4)
than in the centre of the support surfaces (1, 2), and the thickness of the wall decreases
from the centre of the lateral wall portions to the mouldings (3).
4. Sports equipment according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the mouldings
(3) project as widely as the outwardly bent lateral wall portions (4).
5. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
in the centre between the two support surfaces (1, 2) the ratio of the external diameter
of the resilient block to the internal diameter of the cavity (5) amounts to a maximum
of 2.5, preferably a maximum of 2.0.
6. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
in the centre between the two mouldings (3) of one support surface (1, 2) the ratio
of the external diameter of the resilient block to the internal diameter of the cavity
(5) amounts to up to 2, preferably approximately 1.5.
7. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
the maximum width of the resilient block (6) transversely to the axial direction of
the cavity (5) is greater than its height.
8. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
the thickness of the resilient block (6) in the axial direction of the cavity (5)
is less than the width and/or the height of the resilient block transversely to the
axial direction of the cavity.
9. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
a plurality of resilient blocks is distributed between the overlay and the underlayer,
and some of the resilient blocks (6) are arranged offset by 90° with respect to the
others with respect to the median axis of the cavity (5).
10. Sports equipment according to any of the preceding Claims, characterized in that
the material of the resilient block is a plastic material, namely a cellular polyurethane
elastomer.
1. Appareil de sport dans lequel une couche supérieure (9) prend appui sur une couche
inférieure (7) par l'intermédiaire d'un bloc élastique (6) fait d'une matière élastiquement
compressible, qui peut se comprimer élastiquement et être sollicité élastiquement
au cisaillement, et qui est en liaison effective appropriée avec la couche supérieure
et avec la couche inférieure par l'intermédiaire de surfaces de portée (1, 2), caractérisé
en ce que le bloc élastique (6) présente une cavité traversante (5) qui s'étand parallèlement
à la couche inférieure (7) et une paroi qui entoure cette cavité sur tout le tour
et qui comprend deux parties latérales (4) incurvées vers l'extérieur, en ce que les
deux surfaces de portée (1, 2) qui portent contre la couche supérieure (9) ou la couche
inférieure (7) sont élargies sur chacun des deux côtés par une console saillante (3)
et en ce que, au milieu entre les deux surfaces de portée (1, 2), le rapport du diamètre
extérieur du bloc élastique au diamètre intérieur de la cavité (5) est d'au moins
1,5.
2. Appareil de sport selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de
la cavité (5) qui s'étend transversalement à la couche intérieure (7) est circulaire
à l'état détendu.
3. Appareil de sport selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en
ce que l'épaisseur de la paroi est plus grande au niveau du milieu des parties latérales
(4) de la paroi qu'au milieu des surfaces de portée (1, 2) et en ce que l'épaisseur
de la paroi décroît du milieu des parties latérales de la paroi vers les consoles
(3).
4. Appareil de sport selon l'une des revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que
les consoles (3) font saillie exactement aussi loin que les parties latérales (4)
de la paroi qui sont incurvées vers l'extérieur.
5. Appareil de sport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que, au milieu entre les deux surfaces de portée (1, 2), le rapport du diamètre extérieur
du bloc élastique au diamètre intérieur de la cavité (5) est de 2,5 au maximum et
de préférence de 2,0 au maximum.
6. Appareil de sport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que, au milieu entre les deux consoles (3) d'une surface de portée (1, 2), le rapport
du diamètre extérieur du bloc élastique au diamètre intérieur de la cavité est d'une
valeur pouvant atteindre 2, de préférence, d'une valeur pouvant atteindre environ
1,5.
7. Appareil de sport selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la largeur maximum du bloc élastique (6), mesurée transversalement à la
direction axiale de la cavité (5), est plus grande que sa hauteur.
8. Appareil de sport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'épaisseur du bloc élastique (6), mesurée dans la direction axiale de la cavité
(5), est plus petite que la largeur et/ou la hauteur du bloc élastique, mesurées transversalement
à la direction axiale de la cavité.
9. Appareil de sport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que de nombreux blocs élastiques sont répartis entre la couche supérieure et la couche
inférieure et en ce que certains des blocs élastiques (6) sont disposés de façon que
l'axe de leur cavité (5) soit décalé de 90° par rapport à celui des autres blocs.
10. Appareil de sport selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que la matière du bloc élastique est une matière plastique et, plus précisément, un
élastomère de polyuré- thane alvéolaire.

