[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrodenanordnung für kapazitive Schutzzäune, wobei
eine Elektrode mindestens einen, annähernd parallel zum Boden gespannten elektrischen
Leitungsdraht aufweist, und mehrere Elektroden untereinander angeordnet sind.
[0002] Für einen sicheren Objektschutz wird häufig zusätzlich zum Gebäudeschutz die Umgebung
z.B. mit einem Schutzzaun abgesichert, um ein unbefugtes Eindringen zu verhindern
oder zumindest zu erschweren. Um ein unbefugtes Eindringen zu erkennen, werden kapazitive
Schutzzäune errichtet, die einen Alarm auslösen, wenn sich ein Eindringling ihnen
nähert oder sie zu durchdringen versucht. Besonders sicherungsbedürftige Objekte,
z.B. Kernkraftwerke, militärische Anlagen, gefährdete Produktionsstätten, benötigen
äusserst sichere Raumschutzanlagen.
[0003] Kapazitive Schutzzäune weisen eine Anzahl Elektroden aus längsgespannten Drähten
auf, die mit Isolatoren in bestimmten Abständen an Masten befestigt sind. Es werden
die Kapazitäten zwischen den einzelnen Elektroden oder die Kapazitäten gegenüber der
Erde gemessen und ausgewertet und daraus ein Alarm oder auch ein Störkriterium abgeleitet.
Da derartige Freilandanlagen besonders leicht gegen Umwelteinflüsse, z.B. Drahtverdickung
durch Regen oder durch das Aufsetzen eines Vogels auf der Elektrode, störempfindlicher
sind als Raumschutzanlagen in geschlossenen Gebäuden, werden zur Vermeidung von Fehlarlarmen,
sogenannten Täuschungsalarmen, verschiedene Massnahmen getroffen. Derartige Massnahmen
werden im allgemeinen schaltungstechnisch realisiert. Mit Hilfe komplizierter Mess-
und Auswertemethoden versucht man bei hinreichend grosser Ansprechempfindlichkeit
des kapazitiven Schutzzaunes die Täuschungsalarme auf ein Minimum zu reduzieren.
[0004] In der DE-AS 1 238364 ist beispielsweise eine elektrische Alarmanlage zur Sicherung
von vorbestimmten Bodenflächen, z.B. Geländeabschnitte, gegen unbefugte Annäherung
von beweglichen Objekten, insbesondere Personen, beschrieben. Der bekannte kapazitive
Schutzzaun, bei dem mehrere Elektroden untereinander angeordnet sind und parallel
zum Boden verlaufen, wobei eine Elektrode von einem Leitungsdraht gebildet ist, weist
Schaltungsmassnahmen auf, mit denen Witterungseinflüsse kompensiert werden können.
[0005] Aber diesen Massnahmen sind Grenzen gesetzt, denn die Kapazitätsänderungen, die beispielsweise
durch Regentropfen oder das Aufsetzen von Vögeln auf den Elektroden verursacht werden,
lassen sich mess- und auswertetechnisch nicht völlig ausschalten.
[0006] Ein auf einem Elektrodendraht, der im allgemeinen einen kreisrunden Querschnitt aufweist,
aufsitzender Vogel bewirkt eine Kapazitätsänderung, die umso geringer ist, je grösser
der Durchmesser des Drahtes ist. Der Regen, der auf den Drähten in Form von nebeneinander
hängenden Tropfen gespeichert wird, bewirkt ebenfalls eine Kapazitätsänderung. Diese
Kapazitätsänderung ist umso geringer, je grösser der Drahtdurchmesser ist. Das bedeutet,
man müsste die Drahtdurchmesser der Elektroden wesentlich grösser machen. Das hat
aber den Nachteil, dass die Drähte schwer werden und sich mechanische Probleme ergeben.
Ausserdem können sich dann auch wieder grössere Vögel auf die Drähte setzen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, zu Vermeidung von Täuschungsalarmen der Elektrode einen
eingangs genannten kapazitiven Schutzzaun eine solche Form zu geben und die Elektroden
so anzuordnen, dass das Aufsetzen von Vögeln erschwert und die störende Tropfenbildung
bei Regen weitgehend vermieden bzw. unwirksam wird.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche
gelöst.
[0009] Die übliche Elektrodenanordnung für kapazitive Schutzzäune weist in gewissen Abständen
untereinander angeordnete, längsgespannte Drähte auf, die im allgemeinen einen kreisrunden
Querschnitt besitzen. Dabei sind die Elektroden senkrecht übereinander und parallel
zueinander waagrecht zum Boden an Masten angeordnet, wobei eine Elektrode im allgemeinen
einen einzigen Leitungsdraht aufweist. Demgegenüber weist eine erfindungsgemässe Elektrode
einen Leitungsdraht mit einem rechteckigen Leiterquerschnitt auf, dessen schmale Seite
wesentlich kleiner als dessen Breitseite ist. Dadurch erhält die Elektrode die Form
eines Bandleiters. Die sehr kleine Schmalseite des Bandleiters, beispielsweise von
0, 1 mm gegenüber einer Breite von 3 mm erschwert durch die Schneidewirkung das Aufsetzen
von Vögeln. Dieser Bandleiter ist am kapazitiven Schutzzaun so angeordnet, dass eine
Schmalseite nach unten weist, die Elektrode also einen hochkant gestellten Band bildet.
Dadurch wird bei Regen das Wasser an der Seitenfläche, der Breitseite des Bandleiters,
gespeichert. Eine gleichmässige Tropfenbildung an der Unterkante (Schmalseite des
Bandleiters) ist praktisch ausgeschlossen. Der geringere Strömungswiderstand für das
Wasser an den Seitenflächen (Breitseite des Bandleiters) ermöglicht einen schnellen
Transport des Wassers längs des Bandleiters. Ein an der Unterkante befindlicher Wasserfilm
wird von der Seitenfläche her aufgesogen, so dass sich an der Unterkante der Elektrode
keine Tropfen bilden können. Das elektromagnetische Feld bildet sich zwischen zwei
übereinander angeordneten Elektroden aus, so dass die Feldlinien hauptsächlich an
der jeweiligen Schmalseite und den Kanten des Bandleiters austreten. Das an den Breitseiten
des Bandleiters befindliche Wasser hat somit in vorteilhafter Weise keinen störenden
Einfluss auf die Kapazitätsbedingungen des Schutzzauns.
[0010] Eine weitere Ausführungsform einer Elektrode ist durch mindestens zwei dicht aneinander
angeordnete Leiter gegeben, die einen kreisförmigen Leiterquerschnitt aufweisen können.
Dabei können beispielsweise zwei Leiter vorgesehen sein, die parallel zueinander angeordnet
sind und einen Doppelleiter bilden. Zweckmässiger Weise kann der Doppelleiter hochkant
angeordnet sein. Im jeweiligen Zwickel zwischen einem derartigen Doppelleiter sammelt
sich bei Regen das Wasser, so dass an der Unterseite der Elektrode eine Tropfenbildung
verhindert wird, ähnlich wie beim Bandleiter.
[0011] In vorteilhafter Weise können auch beispielsweise zwei Leiter verdrallt angeordnet
sein, die zudem in bestimmten Abständen Drahtstückchen eingeflochten haben können,
so dass die Elektrode die Form eines Stacheldrahtes aufweist. Das hat den Vorteil,
dass definierte Abtropfstellen angeordnet sind, die bei Regen ein rasches Abtropfen
des sich bildenden Wasserfilms bewirken.
[0012] Eine zweckmässige Ausführungsform ist durch eine weitere Elektrode gegeben, die aus
mindestens drei Leitern gebildet ist, die auf einem Kreisumfang mit vorgegebenem Radius
angeordnet sind. Die Leitungsdrähte können mit beispielsweise einer Scheibe aus Isoliermaterial,
auf deren Umfang in Einkerbungen die Leiter angeordnet sind, in gewünschtem Abstand
zueinander gehalten werden.
[0013] Eine derartige Elektrodenform bildet einen Mehrfachleiter, der aus mindestens drei
im allgemeinen sehr dünnen Drähten bzw. Leitern besteht. Dies hat den Vorteil, dass
die Drähte einen sehr kleinen Durchmesser aufweisen, so dass keine Vögel mehr aufsetzen
können.
[0014] Ebenso ist durch den verhältnismässig dünnen Draht, d.h. durch den kleinen Leiterquerschnitt,
eine Tropfenbildung bei Regen kaum störend, weil die nur sehr kleinen Tropfen auf
der Unterseite der Leiter keine störende Kapazitätsveränderung verursachen. Die erfindungsgemässe
Elektrodenform bewirkt einen scheinbaren Radius der Elektrode, der kleiner als der
Radius des Kreisumfanges ist, auf dem die Leiter angeordnet sind, aber wesentlich
grösser als der Radius des einzelnen Leiterquerschnitts ist. Die Isolierscheibe dient
gleichzeitig als Abtropfvorrichtung.
[0015] Eine weitere Ausführungsform einer Elektrode ist durch einen Leitungsdraht gegeben,
der die Form einer längsgedehnten Schraubenfeder hat. Diese besitzt in definierten
Abständen tief liegende Stellen, an denen sich die kleinen Wassertropfen zu einem
grösseren Tropfen sammeln können und dadurch abtropfen. Im Gegensatz zu einem geraden,
längsgespannten Draht, auf dem sich bei Regen ein sehr dünner Wasserfilm bildet, der
dann in annähernd gleichmässigen Abständen zu kleinen Tröpfchen führt, wird bei der
erfindungsgemässen Elektrode ein schnelleres Bilden der Regentropfen bewirkt. Der
dünne Wasserfilm hat bei einem längsgestreckten Draht einen sehr hohen Strömungswiderstand,
der ein sehr langsames Abtropfen bewirkt. Bei sehr starkem Wind können die wie an
einer Perlenschnur aneinander gereihten Tropfen zusammengeschoben werden. Diese sich
dadurch bildenden sehr grossen Tropfen führen beim Abtropfen zu einem Kapazitätssprung,
der einen Täuschungsalarm verursacht. Bei der erfindungsgemässen gedehnten schraubenfederförmigen
Elektrode können derartige Störungen nicht auftreten und zu einem Täuschungsalarm
führen, da der Wind die Tropfen nicht bergauf treiben kann. Es bilden sich lediglich
kleine Tropfen in definierten Abständen, die beim Abtropfen eine nur sehr geringe
Kapazitätsänderung verursachen, die bei der Auswertung der Kapazitätsänderung berücksichtigt
werden kann. Die gedehnte Schraubenfeder weist einen scheinbaren Radius auf, der grösser
als der tatsächliche Radius des Drahtes ist. Dieser scheinbare Radius ist für die
Kapazitätsbedingungen am Schutzzaun massgebend.
[0016] Um ein rasches Abtropfen des an den Leitungsdrähten gespeicherten Wassers zu erreichen,
kann die Elektrode gegenüber der Waagrechten geneigt sein. Dabei reicht schon eine
geringe Neigung der Elektrode von weniger als 5°.
[0017] Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Elektroden nicht senkrecht übereinander,
sondern versetzt zueinander anzuordnen. Das hat den Vorteil, dass das heruntertropfende
Wasser auf die darunter befindlichen Elektroden keinen störenden Einfluss hat und
somit zu keinem Täuschungsalarm führt.
[0018] Weitere Einzelheiten der Erfindung und sich daraus ergebende Vorteile werden anhand
der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Elektrodenanordnung mit einer hochkant angeordneten, bandförmigen Elektrode
mit rechteckigem Querschnitt,
Fig. 2 eine Elektrodenanordnung gemäss Fig. 1 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 eine Elektrodenanordnung mit zwei zueinander verdrallten Leitern mit jeweils
kreisförmigen Querschnitten,
Fig. 4 eine Elektrodenanordnung gemäss Fig. 3, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 eine Elektrodenanordnung mit einem Dreifachleiter im Schnitt,
Fig. 6 den Dreifachleiter gemäss Fig. 1 in perspektivischer Darstellung mit zusätzlichen
Abtropfvorrichtungen und
Fig. 7 eine Elektrodenanordnung mit einem Leiter, der die Form einer gedehnten Schraubenfeder
aufweist, in perspektivischer Darstellung.
[0019] In Fig. 1 ist im Querschnitt eine bandförmige Elektrode E1 dargestellt. Der Querschnitt
Q der Elektrode E1 hat die Form eines Rechtecks, dessen Schmalseite SS gegenüber der
Breitseite BS sehr klein ist, z.B. 0,1 mm zu 3 mm. Die Elektrode ist am Schutzzaun
so angeordnet, dass eine Schmalseite SS nach unten weist.
[0020] Bei Regen bildet sich ein Wasserfilm W auf der Breitseite BS, d.h. an der feldschwachen
Seitenfläche des hochkant gestellten Bandleiters. Der Wasserfilm hat nur einen geringen
Einfluss auf die Kapazitätsänderung, weil das elektrische Feld vornehmlich an den
Kanten und an der Schmalseite der Elektroden seine grösste Feldstärke aufweist. Ein
an der Schmalseite SS des Bandes befindlicher Wasserfilm W wird von der Seitenfläche
BS wegen des geringen Strömungswiderstandes aufgesaugt, so dass sich an der unteren
Schmalseite SS des Bandleiters keine die Kapazität des Schutzzaunes ändernden Wassertropfen
bilden können. Ein derartiges Band kann an den Breitseiten BS eine grosse Wassermenge
halten, weil der Wasserquerschnitt W gross werden kann. Bei einer geringen Neigung
(weniger als 5°) wird ein verhältnismässig rasches Abtropfen des Wassers, wenn die
Wassermenge an der Seitenfläche zu gross geworden ist, ermöglicht. Bei den üblicherweise
verwendeten runden Drähten wäre dazu eine Neigung von mehr als 10° erforderlich.
[0021] In Fig. 3 ist eine weitere Elektrodenform dargestellt. Die Elektrode E2 hat im Schnitt
dargestellt zwei dicht aneinander gepackte Leiter L1 und L2 mit den Querschnitten
Q1 und Q2, wobei die Leiter L1 und L2 zueinander verdrallt sind. In dem jeweiligen
Zwickel zwischen den Leitern L1 und L2 kann sich bei Regen das Wasser W speichern.
Es bildet im Schnitt gesehen einen Wasserkeil W. Das Wasser W zeigt hier ein ähnliches
Verhalten wie beim ersten Ausführungsbeispiel, Elektrode E1 gemäss Fig. 1. Der relativ
grosse Wasserquerschnitt W im Zwickel der Leiter L1 und L2 hat einen relativ geringen
Strömungswiderstand längs des Leiters zur Folge, so dass dadurch ein leichtes Aufsaugen
des sich insbesondere an der Unterseite der Elektrode (E2) bildenden Wasserfilms gewährleistet
ist. Bei einem zu starken Anwachsen des Wassers im Leiterzwickel tropft es ab. Wenn
die Elektrode gegenüber der Waagrechten eine geringe Neigung von weniger als 5° aufweist,
wird der Abtropfvorgang beschleunigt. Die beiden Leiter L1 und L2 können auch parallel
zueinander angeordnet sein und wie der Bandleiter (Elektrode El) hochkant am kapazitiven
Schutzzaun angeordnet sein. Dabei sind ähnliche Verhältnisse wie bei der Elektrode
E1 gegeben.
[0022] In Fig. 4 ist eine Elektrode E2 gemäss der Fig. 3 aus verdrallten Leitern L1 und
L2 perspektivisch dargestellt. Dort sind in gleichmässigen Abständen d kleine Drahtstücke
ST eingeflochten, so dass sich eine stacheldrahtförmige Elektrode ergibt. Dadurch
sind definierte Abtropfstellen für das Wasser geschaffen. Eine Neigung der Elektrode
gegenüber der Waagrechten ist hierbei nicht mehr notwendig.
[0023] In Fig. 5 ist eine Elektrodenanordnung dargestellt, bei der die Elektrode E3 ein
Dreifachleiter ist, der aus drei dünnen Einzelleitern L1, L2 und L3 mit jeweils kreisförmigem
Querschnitt Q1, Q2 und Q3 besteht, der einen Durchmesser von 2 Ro aufweist. Diese
drei Leiter L1 bis L3 sind in gleichmässigem Abstand zueinander parallel angeordnet,
so dass in der Schnittdarstellung die drei Leiter L1 bis L3 mit ihren Querschnitten
Q1 bis Q3 auf einem Kreisumfang mit dem Radius R liegen. Sie bilden somit ein gleichseitiges
Dreieck. Obwohl der Radius Ro der Leiter sehr klein ist, ergibt sich durch diese Anordnung
eine Elektrode E, die einen scheinbaren Radius Rs besitzt, der folgende Grösse aufweist:

wobei n die Anzahl der Leiter ist.
[0024] Mit einer Vielzahl von dünnen Leitern (n mindestens gleich 3) vergrössert sich der
scheinbare Radius Rs. Der kleine Radius Ro der jeweiligen Leiter (L1 bis Ln) der Elektrode
E verhindert das Aufsetzen von Vögeln. Sollte sich dennoch ein sehr kleiner Vogel
auf einen Draht der Elektrode setzen, so ist der Einfluss nicht zu spüren, weil bei
dem grossen scheinbaren Radius Rs der Elektrode E die Kapazitätsänderung verhältnismässig
klein ist und zu keinem Täuschungsalarm führt. Ebenso hat eine Tröpfchenbildung bei
Regen an der Unterseite der Leiter (L1 bis Ln) keinen störenden Einfluss, weil dort
ein feldschwacher Bereich der Elektrode gegeben ist, denn die Elektrode weist für
das elektrische Feld des kapazitiven Schutzzaunes einen scheinbaren Radius Rs auf,
wie oben erläutert.
[0025] In Fig. 6 ist die Elektrode E3 gemäss Fig. 5 perspektivisch dargestellt, wobei in
gewissen Abständen, die gleichmässig sein können, Abtropfvorrichtungen AV angeordnet
sind, die in vorteilhafter Weise ein definiertes Abtropfen ermöglichen. Diese Abtropfvorrichtungen
AV können gleichzeitig als Distanzhalter zwischen den einzelnen Leitern L1 bis L3
des Dreifachleiters dienen.
[0026] In Fig. 7 ist perspektivisch eine gedehnte schraubenfederförmige Elektrode E4 dargestellt,
die einen einzigen Leiter L1 aufweist.
[0027] Es können auch bei anderen Elektrodenformen und -anordnungen definierte Abtropfstellen
vorgesehen werden, wenn in bestimmten Abständen Ringe oder ähnliche Abtropfvorrichtungen
auf den Elektrodendrähten angeordnet werden.
1. Elektrodenanordnung für kapazitive Schutzzäune, wobei eine Elektrode mindestens
einen, annähernd parallel zum Boden gespannten elektrischen Leitungsdraht aufweist,
und mehrere Elektroden untereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die Elektrode (E1) einen Leitungsdraht (2) mit rechteckigem Leiterquerschnitt (Q)
aufweist, dessen Schmalseite (SS) wesentlich kleiner als dessen Breitseite (BS) ist,
wobei die Schmalseite (SS) nach unten weisend angeordnet ist.
2. Elektrodenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrode (E2) zwei dicht aneinander angeordnete Leitungsdrähte (L1, L2)
mit annähernd kreisrunden Leiterquerschnitten (Q1, Q2) aufweist, wobei die zwei Leitungsdrähte
(L1, L2) mit dem gleichen Potential beaufschlagt sind.
3. Elektrodenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsdrähte
(L1, L2) parallel zueinander angeordnet sind.
4. Elektrodenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsdrähte
(L1, L2) miteinander verdrallt sind.
5. Elektrodenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode
(E2) in gleichen Abständen (d) eingeflochtene Drahtstücke (ST) aufweist.
6. Elektrodenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrode (E3) mindestens drei in gleichem Abstand parallel zueinander auf
einen Kreisumfang (R) angeordnete Leitungsdrähte (L1 bis L3) mit jeweils sehr kleinem
Kreisquerschnitt (Q1 bis Q3) aufweist, wobei die mindestens drei Leitungsdrähte (L1
bis L3) mit dem gleichen Potential beaufschlagt sind.
7. Elektrodenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode
(E3) äquidistant angeordnete Abtropfvorrichtungen (AV) aufweist.
8. Elektrodenanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrode (E4) einen Leitungsdraht (L1) aufweist, der die Form einer gedehnten
Schraubenfeder besitzt.
9. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Elektrode (E1 bis E3) in einem bestimmten Winkel gegenüber der Waagrechten geneigt
ist.
10. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die untereinander angeordneten Elektroden zueinander versetzt sind.
1. An electrode arrangement for capacitive protection fences, wherein an electrode
has at least one electric conducting wire clamped to be approximately parallel to
the ground, and wherein a plurality of electrodes are mutually arranged together,
characterised in that the electrode (E1) possesses a conducting wire (2) of rectangular
cross-section (Q) whose narrow side (SS) is substantially smaller than its broad side
(BS), the narrow side (SS) being arranged to point downwards.
2. An electrode arrangement as claimed in the introductory clause of Claim 1, characterised
in that the electrode (E2) has two closely arranged conducting wires (L1, L2) of approximately
circular conductor cross-section (Q1, Q2), the two conducting wires (L1, L2) being
supplied with the same potential.
3. An electrode arrangement as claimed in Claim 2, characterised in that the conducting
wires (L1, L2) are arranged parallel to one another.
4. An electrode arrangement as claimed in Claim 2, characterised in that the conducting
wires (L1, L2) are twisted together.
5. An electrode arrangement as claimed in Claim 4, characterised in that the electrode
(E2) possesses equidistant interwoven wire pieces (ST).
6. An electrode arrangement as claimed in the introductory clause of Claim 1, characterised
in that the electrode (E3) has at least three conducting wires (L1 to L3), each having
a very small circular cross-section (Q1 to Q3), and arranged equidistantly parallel
on a periphery (R), the at least three conducting wires (L1 to L3) being connected
to the same potential.
7. An electrode arrangement as claimed in Claim 6, characterised in that the electrode
(E3) has equidistantly arranged drip devices (AV).
8. An electrode arrangement as claimed in the introductory clause of Claim 1, characterised
in that the electrode (E4) has a conducting wire (L1) in the form of a stretched screw
spring.
9. An electrode arrangement as claimed in one of Claims 1 to 7, characterised in that
the electrode (E1 to E3) is tilted at a specific angle in relation to the horizontal.
10. An electrode arrangement as claimed in one of Claims 1 to 8, characterised in
that the electrodes mutually arranged together are staggered.
1. Dispositif à électrodes pour des clôtures capacitives de protection, dans lequel
une électrode comporte au moins un fil conducteur électrique tendu approximativement
parallèlement au sol et dans lequel plusieurs électrodes sont disposées en étant superposées,
caractérisé par le fait que l'électrode (E1) comporte un fil conducteur (2) possédant
une section transversale rectangulaire (Q), dont le petit côté (SS) est nettement
plus petit que son grand côté (BS), le petit côté (SS) étant disposé de manière à
être dirigé vers le bas.
2. Dispositif à électrodes suivant le préambule de la revendication 1, caractérisé
par le fait que l'électrode (E2) comporte deux fils conducteurs (L1, L2) disposés
en étant étroitement serrés l'un contre l'autre et possédant des sections transversales
(Q1, Q2) au moins approximativement circulaires, les deux fils conducteurs (L1, L2)
étant chargés par le même potentiel.
3. Dispositif à électrodes suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que
les fils conducteurs (L1, L2) sont disposés parallèlement l'un à l'autre.
4. Dispositif à électrodes suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que
les fils conducteurs (L1, L2) sont torsadés ensemble.
5. Dispositif à électrodes suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que
l'électrode (E2) possède des morceaux de fils (ST) floqués, à des intervalles constants
(d).
6. Dispositif à électrodes suivant le préambule de la revendication 1, caractérisé
par le fait que l'électrode (E3) possède au moins trois fils conducteurs (L1 à L3)
disposés en étant parallèles les uns aux autres et en étant équidistants sur un cercle
(R) et comportant chacun une section transversale circulaire (Q1 à Q3) très faible,
les fils conducteurs (L1 à L3), prévus au moins au nombre de trois, étant chargés
par le même potentiel.
7. Dispositif à électrodes suivant la revendication 6, caractérisé par le fait que
l'électrode (E3) comporte des dispositifs d'égouttage (AV) équidistants.
8. Dispositif à électrodes suivant le préambule de la revendication 1, caractérisé
par le fait que l'électrode (E4) comporte un fil conducteur (L1) possédant la forme
d'un ressort hélicoîdal étiré.
9. Dispositif à électrodes suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par
le fait que l'électrode (E1 à E3) est inclinée sur un angle déterminé par rapport
à l'horizontale.
10. Dispositif à électrodes suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par
le fait que les électrodes superposées sont décalées les unes par rapport aux autres.