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(11) |
EP 0 087 430 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.1986 Patentblatt 1986/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.08.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A47C 20/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH8200/101 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8300/805 (17.03.1983 Gazette 1983/07) |
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VORRICHTUNG ZUM VERSTELLEN DER WINKELLAGE EINER SCHWENKBEWEGLICHEN STÜTZFLÄCHE
DEVICE FOR ADJUSTING THE ANGULAR POSITION OF A PIVOTING SUPPORT SURFACE
DISPOSITIF POUR AJUSTER LA POSITION ANGULAIRE D'UNE SURFACE D'APPUI BASCULANTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB NL SE |
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Priorität: |
09.09.1981 CH 5816/81
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.1983 Patentblatt 1983/36 |
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Anmelder: FICKLER, Hans |
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CH-8542 Wiesendangen (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FICKLER, Hans
CH-8542 Wiesendangen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Feldmann, Clarence Paul |
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Patentanwaltsbüro FELDMANN AG,
Kanalstrasse 17 8152 Glattbrugg 8152 Glattbrugg (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verstellen der Winkelllage einer schwenkbeweglichen
Stützfläche, insbesondere der Auflagefläche für das kopfseitige Ende der Matratze
in einem Bettgestell.
[0002] Aus der DE-A-2 420 598 sind Bettgestelle mit einem verstellbaren Kopf- und/oder Fussteil
des Gestells bekannt, die jeweils durch einen Schubantrieb um eine zur Liegefläche
parallele Drehachse hochgeschwenkt werden. Wegen des geringen zur Verfügung stehenden
Platzes zwischen der Liegefläche und dem Boden können für die Schwenkbewegungen keine
langen Hebelarme verwendet werden und dementsprechend sind ziemlich kräftige Schubantriebe
notwenig, die den grössten Kostenfaktor bei derartigen Betten darstellen.
[0003] Bettgestelle dieser Art werden insbesondere in Spitälern und für Pflegefälle, aber
auch im privaten Haushalt verwendet, sind jedoch sehr teuer, da der verstellbare Kopf-
und/oder Fussteil in der Spezialkonstruktion des Bettgestells integriert ist. Pflegebedürftige
Personen sollten insbesondere den verstellbaren Kopfteil selbst bedienen können, um
sich zum Essen oder Lesen etc. ohne fremde Hilfe in die für sie günstige Position
bringen zu können, weshalb ein motorischer Antrieb für den verstellbaren Teil notwendig
ist.
[0004] In der DE-A-2 447 739 wird ein gefederter Zusatz-Sitz beschrieben, der Gehbehinderten
das Aufstehen von einer Sitzgelegenheit erleichtert.
[0005] Von dieser Patentschrift ist eine schwenkbewegliche Stützfläche bekannt, die zwei
mittels einer Drehachse an einem Rand schwenkbeweglich miteinander verbundene Rahmen
aufweist, von denen einer horizontal auf einer Unterlage aufzuliegen bestimmt ist
und der andere die gegenüber der horizontalen in variabler Winkellage eine Stützfläche
bildet, welche unter der Wirkung mindestens einer im Bereich der Drehachse angeordneten
zwischen beiden Rahmen wirksamen Feder stehen.
[0006] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand darin, eine in jedem
normalen Bettgestell verwendbare Vorrichtung zum Hochstellen eines Teils der Liegefläche,
insbesondere des Kopfteils, zu schaffen, die mit einem motorischen Antrieb versehen
ist und leicht zu transportieren ist, um sie bei mehr als einem Bettgestell nacheinander
verwenden zu können, und die insbesondere wesentlich billiger als die herkömmlichen
Einrichtungen dieser Art ist.
[0007] Wenn die Vorrichtung für jedes normale Bettgestell verwendbar sein soll, kann wegen
der Vielzahl von Bauformen der Auflage für die Matratze in Gestalt eines Lattenrostes
oder Sprungfederrahmens etc. der Platz unterhalb dieser Auflagefläche für die Matratze
zum Unterbringen des Antriebs und der Verstelleinrichtung nicht verwendet werden.
Das Problem besteht demnach hier in der Unterbringung aller für das Auf- und Abwärtsschwenken
einer Stützfläche notwendigen Elemente einschliesslich Antrieb auf kleinstem Raum,
denn bei Nichtgebrauch soll die nach unten geschwenkte Stützfläche der unter die Matrazte
eingeschobenen Vorrichtungen den Liegekomfort nicht beeinträchtigen bzw. sich nicht
störend bemerkbar machen, weshalb die Vorrichtung extrem flach ausgebildet sein soll.
[0008] Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass zwei mittels einer Drehachse
an einem Rad schwenkbeweglich miteinander verbundene Rahmen, von denen einer horizontal
auf einer Unterlage aufzuliegen bestimmt ist und der andere die gegenüber der Horizontalen
in variabler Winkellage einstellbare Stützfläche bildet, unter der Wirkung mindestens
eines im Bereich der Drehbachse angeordneten, zwischen beiden Rahmen wirksamen vorgespannten
Torsionsfederstabes und mindestens einer zwischen beiden Rahmen abgestützter Gasfeder
im Sinne einer Winkelvergrösserung auseinandergedrückt sind und dass beide Rahmen
durch flexible Zugmittel miteinander verbunden sind, mittels welcher die Rahmen zwecks
stufenloser Veränderung des Winkels mit Hilfe eines an dem einen Rahmen angeordneten
und am Zugmittel angreifenden Antriebsmittel gegen die Wirkung von Torsionsfederstab
und Gasfeder gegeneinander ziehbar bzw. unter deren Wirkung auseinander schwenkbar
sind.
[0009] Zwecksmässig sind zwei zur Drehachse und zu einander parallel angeordnete Torsionsfederstäbe
mit jeweils einem Ende an einander gegenüberliegenden Seiten des einen Rahmens festgehalten
und mit einem jeweils abgewinkelten anderen Ende gegen an einander gegenüberliegende
Seiten des anderen Rahmens angeordnete Wälzkörper angedrückt.
[0010] Ferner sind zweckmässig zwei Gasfedern mit ihrem jeweils einen Ende an einander gegenüberliegenden
Seiten des einen Rahmens und mit ihrem jeweils anderen Ende an einander gegenüberliegenden
Seiten des anderen Rahmens gelenkig abgestützt. Damit wirken auf einander gegenüberliegenden
Seiten jeweils ein Torsionsfederstab und eine Gasfeder zusammen und bewirken, dass
der die hochschwenkbare Stützfläche bildende Rahmen hochgedrückt wird. Dabei sind
je ein Torsionsfederstab und eine Gasfeder auf der gleichen Rahmenseite derart zu
einander angeordnet, dass bei mit zunehmendem Winkel zwischen den beiden Rahmen nachlassender
Federkraft des vorgespannten Torsionsfederstabes das von der Gasfeder auf den Rahmen
im Sinne der Winkelvergrösserung ausgeübte Moment fortlaufend zunimmt. Der beim Einbau
zweckmässig mit einem Drehwinkel von 50° vorgespannte Torsionsfederstab wird beim
Gegeneinanderziehen der beiden Rahmen um weitere ca. 70° gespannt. Diese starke Federkraft
nimmt dann beim Aufschwenken der Rahmen ab, wenn gleichzeitig die in der gleichen
Richtung wirkende Gasfeder mit einem zunehmenden wirksamen Hebelarm ein grösser werdendes
Moment auf den Rahmen ausübt.
[0011] Ferner ist zweckmässig, an dem einen Rahmen an einander gegenüberliegenden Seiten
als flexibles Zugmittel je ein Stahlseil befestigt, welche beiden Stahlseile über
an dem anderen Rahmen angeordnete Umlenkrollen geführt und mit ihren anderen Enden
parallel nebeneinander an einem in dem anderen Rahmen gelagerten Schwenkhebel befestigt
sind, welcher durch einen in dem anderen Rahmen angeordneten elektrischen Hubmotor
mit an dem Schwenkhebel angelenkter Gewindespindel verschwenkbar ist. Wenn der Motor
den Schwenkhebel in der einen Richtung verschwenkt, wird der unter der Wirkung der
Torsionsfederstäbe und der Gasfedern hochgeschwenkte Rahmen durch Zug an den Stahlseilen
gegen den horizontalen Rahmen heruntergezogen, während bei umgekehrter Drehrichtung
des Motors und Bewegungsrichtung des Schwenkhebels der durch die Stahlseile gehaltene
Rahmen zum Hochschwenken frei gegeben wird.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert,
in der in schaubildlicher, nicht masstäblicher Darstellung das Prinzip der Vorrichtung
gezeigt ist.
[0013] Die Vorrichtung weist einen auf einer horizontalen Unterlage, insbesondere einem
in der Zeichnung nicht dargestellten Bettgestell aufzuliegenden bestimmten Rahmen
1 auf, an dessen einem Rand mittels einer Drehachse 2 ein weiterer, im wesentlichen
gleich grosser Rahmen 3 schwenkbeweglich befestigt ist. An jedem Rahmen 1 und 3, dessen
parallel zur Drehachse 2 gemessene Breite etwa der Breite eines Bettgestells entspricht,
ist an der Aussenseite eine Verkleidungsfläche 4 bzw. 5 befestigt, sodass die Vorrichtung
äusserlich mit einem ganz flachen Koffer vergleichbar ist. Der Rahmen 3 mit der Fläche
5 bildet die Stützfläche, gegen die sich der kopfseitige Endbereich einer in der Zeichnung
nicht dargestellten Matratze abstützt, und welche Stützfläche in beliebiger Winkellage
gegenüber dem horizontalen Rahmen 1 einzustellen sein soll, was durch Betätigung eines
Motors möglich sein soll.
[0014] Parallel zur Drehachse 2 erstrecken sich im unteren Rahmen 1 zwei Torsionsfederstäbe
6 und 7 nahezu über die ganze Breite des Rahmens 1 und sind dabei durch zwei Lagerklötze
8 und 9 hindurchführbar. Der in der Zeichnung vordere Torsionsfederstab 6 ist hinter
dem Lagerklotz 8 um 90° abgewinkelt und sein gerades Ende ist im Lagerklotz 9 drehfest
gehalten, sodass die gesamte Länge des Torsionsfederstabes sich gegenüber diesem festgehaltenen
Ende verdrehen kann. Der dahinter liegende Torsionsfederstab 7 ist in der Zeichnung
vor dem Lagerklotz 9 um 90° abgewinkelt und sein freies Ende ist im Lagerklotz 8 drehfest
gehalten. Die abgewinkelten Enden der beiden Torsionsfederstäbe 6 und 7 sind jeweils
gegen eine Rolle 10 und 11 angedrückt, die an der Innenseite auf einander gegenüberliegenden
Seiten des Rahmens 3 gelagert sind. Beim Verschwenken des Rahmens 3 bewegen sich die
abgewinkelten Enden der beiden Torsionsfederstäbe relativ zu den Rollen. In der in
der Zeichnung dargestellten Schwenkstellung des Rahmens 3 mit einem Winkel zwischen
den beiden Rahmen von ca. 70° sind die beiden Torsionsfederstäbe 6 und 7 mit einer
Vorspannung entsprechend einem Drehweinkel von 50° eingebaut. Die beiden Torsionsfederstäbe
wirken im Sinne einer Vergrösserung des Winkels zwischen den beiden Rahmen, wobei
sie die grösste Federkraft ausüben, wenn die beiden Rahmen 1 und 3 parallel übereinander
liegen.
[0015] Zusätzlich sind zwei Gasfedern 12 und 13 an einander gegenüberliegenden Seiten der
beiden Rahmen mit dem einen Ende am Rahmen 1 und mit dem jeweils anderen Ende am Rahmen
3 befestigt.
[0016] Jede Gasfeder wirkt mit einem Druck von ca. 40 kg ebenfalls im Sinne einer Vergrösserung
des Winkels zwischen den beiden Rahmen 1 und 3. Wenn die beiden Rahmen 1 und 3 parallel
übereinander liegen, kann die Gasfeder nur mit einem sehr kurzen wirksamen Hebelarm
auf den Rahmen 3 einwirken. Wenn von der Stellung mit parallel übereinanderliegenden
Rahmen 1 und 3 ausgehend die Federkraft der beiden Torsionsfederstäbe 6 und 7 mit
zunehmenden Winkel zwischen den Rahmen abnimmt, wird das von den beiden Gasfedern
ausgeübte Moment auf Grund des grösser werdenden wirksamen Hebelarms zunehmend grösser,
sodass zwischen den beiden Rahmen eine nur wenig schwankende Kraft im Sinne einer
Vergrösserung des Winkels zwischen den Rahmen wirksam ist.
[0017] Dieser Kraft der Federn wird durch einen Seilzug entgegengewirkt, durch den die beiden
Rahmen 1 und 3 gegeneinander gezogen werden. Ein erstes Stahlseil 14 ist mit einem
Ende am Rahmen 3 befestigt und über eine am Rahmen 1 auf der Höhe der Gasfeder 12
drehbar gelagerte Umlenkrolle 15 geführt und anschliessend über eine weitere in der
Rahmenecke des Rahmens 1 gelagerte Umlenkrolle 16 und schliesslich über eine an der
Rahmenlängsseite angeordnete Umlenkrolle 12 geführt. Das andere Ende dieses Stahlseils
14 ist an einer Spannvorrichtung 18 befestigt, welche an einem Schwenkhebel 19 befestigt
ist. Dieser Schwenkhebel 19 ist mittels eines Drehzapfens 20 am Rahmen 1 schwenkbar
gelagert.
[0018] Ein zweites Stahlseil 21 ist mit dem einen Ende auf der gegenüberliegenden Seite
des Rahmens 3 befestigt, über eine im Rahmen 1 auf der Höhe der Gasfeder 13 gelagerte
Umlenkrolle 22 geführt, anschliessend über eine in der Rahmenecke des Rahmens 1 angeordnete
weitere Umlenkrolle 23 und schliesslich über eine an der Rahmenlängsseite angeordnete
Umlenkrolle 24 geführt, die auf der gleichen Achse wie die Umlenkrolle 17 für das
andere Stahlseil 14 gela- . gert ist.
[0019] Das Ende des Stahlseils 21 ist an einer Spannvorrichtung befestigt, welche ebenfalls
wie die Spannvorrichtung 18 an dem Schwenkhebel 19 befestigt ist. In der Zeichnung
sind zur Verdeutlichung die Spannvorrichtungen 18 und 25 nebeneinander am Schwenkhebel
19 befestigt dargestellt, jedoch liegen in Wirklichkeit diese Befestigungsenden am
Schwenkhebel übereinander, da die Stahlseile sonst ungleich gezogen würden.
[0020] Der Schwenkhebel 19 wird mit Hilfe eines Hubmotors 26 in Richtung des Pfeils 27 verschwenkt,
wobei durch Zug an den beiden Stahlseilen 14 und 21 der Rahmen 3 gegen die Wirkung
der beiden Torsionsfederstäbe 6 und 7 und der beiden Gasfedern 12 und 13 gegen den
unteren Rahmen 1 gezogen wird. In der Endlage liegen die beiden Rahmen 1 und 3 parallel
übereinander. Aus dieser Endlage kann durch Betätigung des Motors 26 in Gegenrichtung
der Rahmen 3 in jede gewünschte Winkellage bezüglich des Rahmens 1 gebracht werden.
Der Hubmotor 26 ist mittels eines Drehzapfens 28 im Rahmen 1 schwenkbeweglich gelagert,
damit der Motor die durch die Bewegung der Verbindungsstelle zwischen Motor und Schwenkhebel
19 auf einem Kreisbogen bedingte seitliche Bewegung ausführen kann. Damit ein zwischen
den beiden Rahmen 1 und 3 bzw. den beiden Flächen 4 und 5 unterzubringender Hobmotor
einen möglichst kleinen Durchmesser hat, ist ein Motor gewählt, der in Bezug auf die
erforderliche Kraft etwas zu schwach ist und deshalb durch eine Gasfeder 29 unterstützt
wird, die zum Motor 26 parallel geschaltet mit dem einen Ende ebenfalls am Schwenkhebel
19 und mit dem anderen Ende am Rahmen 1 angelenkt ist und auf den Schwenkhebel eine
Kraft in der Bewungsrichtung ausübt, die zu einer Verkleinerung des Winkels zwischen
den Rahmen führt.
[0021] Um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, wird der Hubmotor 26 über ein Kabel 30 an
das Stromnetz angeschlossen. Durch Betätigung eines Schalters 31 lässt sich die Bewegungsrichtung
des Hubmotors umkehren.
1. Vorrichtung zum Verstellen der Winkellage einer schwenkbeweglichen Stützfläche,
insbesondere der Auflagefläche für das kopfseitige Ende der Matratze in einem Bettgestell,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei mittels einer Drehachse (2) an einem Rand schwenkbeweglich
miteinander verbundene Rahmen (1, 3), von denen einer (1) horizontal auf einer Unterlage
aufzuliegen bestimmt ist und der andere die gegenüber der Horizontalen in variabler
Winkellage einstellbare Stützfläche bildet, unter der Wirkung mindestens eines im
Bereich der Drehachse (2) angeordneten, zwischen beiden Rahmen (1, 3) wirksamen Torsionsfederstabes
(6, 7) und mindestens einer zwischen beiden Rahmen abgestützten Gasfeder (12, 13)
im Sinne einer Winkelvergrösserung auseinandergedrückt sind und dass beide Rahmen
(1, 3) durch flexible Zugmittel (14, 21) miteinander verbunden sind, mittels welcher
die Rahmen (1,3) zwecks stufenloser Veränderung des Winkels mit Hilfe eines an dem
einen Rahmen angeordneten und am Zugmittel angreifenden Antriebsmittels (19, 26) gegen
die Wirkung von Torsionsfederstab und Gasfeder gegeneinander ziehbar bzw. unter deren
Wirkung auseinander schwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zueinander und zur
Drehachse (2) parallel angeordnete Torsionsfederstäbe (6, 7) mit jeweils einem Ende
an einander gegenüberliegenden Seiten des einen Rahmens (1) festgehalten sind und
mit einem jeweils abgewinkelten anderen Ende gegen an einander gegenüberliegenden
Seiten des anderen Rahmens (3) angeordnete Wälzkörper (10, 11) angedrückt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gasfedern (12, 13)
mit ihrem jeweils einen Ende an einander gegenüberliegenden Seiten des einen Rahmens
(1) und mit ihrem anderen Ende an einander gegenüberliegenden Seiten des anderen Rahmens
(3) gelenkig abgestützt sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass je ein abgewinkeltes
Torsionsfederstabende (6, 7) und eine Gasfeder (12, 13) auf der gleichen Rahmenseite
derart zueinander angeordnet sind, dass bei mit zunehmenden Winkel zwischen den Rahmen
(1, 3) nachlassender Federkraft des vorgespannten Torsionsfederstabes das von der
Gasfeder auf den Rahmen im Sinne der Winkelvergrösserung ausgeübte Moment zunimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Rahmen (3)
an einander gegenüberliegenden Seiten als flexible Zugmittel je ein Stahlseil (14,
21) befestigt ist, welche Stahlseile über an dem anderen Rahmen (1) angeordneten Umlenkrollen
(15,16,17, 22, 23, 24) geführt und mit den jeweils anderen Enden parallel nebeneinander
an einem in dem anderen - Rahmen (1) gelagerten Schwenkhebel (19) befestigt sind,
welche durch einen in dem anderen Rahmen (1) angeordneten Hubmotor (26) mit an dem
Schwenkhebel (19) angelenkter Gewindespindel verschwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schwenkhebel (19)
eine die Wirkung des Hubmotors (26) unterstützende Gasfeder (29) angelenkt ist, deren
anderes Ende an dem den Schwenkhebel tragenden Rahmen (1) abgestützt ist und dass
von der Gasfeder (29) und dem Hubmotor (26) zusammen auf den Schwenkhebel (19) ausgeübte
Moment in jeder Winkellage des verschwenkbaren Rahmens (3) grösser ist als das von
den im Bereich der Drehachse angeordneten Torsionsfederstäben (6, 7) und Gasfedern
(12, 13) über die Stahlseile (14, 21) auf den Schwenkhebel (19) einwirkende Moment.
1. An apparatus for setting the angular position of a pivotable support surface, in
particular the support surface of the head end of the mattress in a bed frame, characterized
in that two frames (1, 3), which are pivotably connected together at one edge by means
of a hinge pin (2) and one (1) of which is intended to lie horizontally on an underlay
and the other of which forms the prop surface which can be set at a variable angular
position relative to the horizontal, are pressed apart so as to increase the angle
under the action of at least one torsion bar (6, 7) which is disposed in the region
of the hinge pin (2) and is active between the two frames and at least one pneumatic
spring (12, 13) supported between the two frames, and the two frames (1, 3) are connected
together by flexible traction means (14, 21) by means of which, in order to vary the
angle continuously, the frames (1, 3) can be drawn towards one another against the
action of the torsion bar and the gas spring with the aid of a driving means (19,
26) disposed on one frame and acting on the traction means and can be pivoted apart
under the action of the torsion bar and gas spring.
2. An apparatus according to Claim 1, characterized in that two torsion bars (6, 7)
arranged parallel to one another and to the hinge pin (2) are secured at one end in
each case on mutually opposite sides of the one frame (1) and are pressed at another
end angled in each case against rolling elements (10, 11) disposed on mutually opposite
sides of the other frame (3).
3. An apparatus according to Claim 1, characterized in that two gas springs (12, 13)
are supported in an articulated manner at one of their ends on mutually opposite sides
of the one frame (1) and at their other ends on mutually opposite sides of the other
frame (3) in each case.
4. An apparatus according to Claims 2 and 3, characterized in that one angled torsion
bar end (6, 7) and one gas spring (12, 13) are disposed in each case with respect
to one another on the same side of the frame in such a way that, as the spring force
of the prestressed torsion bar decreases while the angle between the frames (1, 3)
increases, there is an increase in the moment exerted by the gas spring upon the frame
so as to increase the angle.
5. An apparatus according to Claim 1, characterized in that a respective steel cord
(14, 21) is secured as a flexible traction means to the one frame (3) on mutually
opposite sides and the cords are guided by way of the deflexion rollers (15, 16, 17,
22, 23, 24) disposed on the other frame (1) and are secured at the other ends in each
case parallel and adjacent to a pivoting lever (19), which is mounted in the other
frame (1) and which is pivotable by a jack motor (26) disposed in the other frame
(1) by means of a threaded spindle articulated on the pivoting lever (19).
6. An apparatus according to Claim 5, characterized in that a gas spring (29) assisting
the action of the jack motor (26) is articulated on the pivoting lever (19) and its
other end is supported on the frame (1) bearing the pivoting lever, and the moment
exerted by the gas spring (29) and the jack motor (26) together upon the pivoting
lever (19) is greater in any angular position of the pivotable frame (3) than the
moment exerted by the torsion bars (6, 7) and gas springs (12, 14) disposed in the
vicinity of the hinge pin upon the pivoted lever (19) by way of the steel cords (14,
21).
1. Dispositif pour régler la position angulaire d'une surface d'appui inclinable,
notamment la surface d'appui pour l'extrémité côté tête du matelas dans un châlit,
dispositif caractérisé en ce que deux cadres (1, 3) articulés ensemble sur un bord
au moyen d'un axe de rotation (2), et dont l'un (1) est destiné à reposer horizontalement
sur une infrastructure tandis que l'autre constitue dans des positions angulaires
variables par rapport à l'horizontale, la surface d'appui réglable, sont repoussés
l'un à partir de l'autre dans le sens d'une augmentation de l'angle qu'ils forment
sous l'action d'au moins une barre élastique de torsion (6, 7) disposée au voisinage
de l'axe de rotation (2) et agissant entre les deux cadres (1,3) et sous l'action
d'au moins un ressort pneumatique (12, 13) prenant appui entre les deux cadres, les
deux cadres (1,3) étant reliés entre eux par un moyen de traction flexible (14, 21)
au moyen duquel ces cadres (1, 3), pour permettre de modifier de façon continue l'angle
qu'ils forment, sont susceptibles, à l'aide d'un moyen d'entraînement (19, 26) disposé
sur l'un des cadres et venant en prise sur le moyen de traction, d'être rapprochés
l'un de l'autre contre l'action de la barre élastique de torsion et du ressort pneumatique,
ou bien d'être écartés l'un de l'autre sous leur action.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux barres élastiques
de torsion (6, 7) disposées parallèlement l'une à l'autre et parallèlement à l'axe
de rotation (2) sont respectivement fixées par l'une de leurs extrémités aux côtés
opposés l'un à l'autre de l'un (1) des cadres et sont appliquées sous pression respectivement
par leur autre extrémité coudée contre un galet (10, 11) disposé respectivement sur
les extrémités opposées de l'autre cadre (3).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux ressorts pneumatiques
(12, 13) prennent appui par articulation, respectivement par l'une de leur extrémité
sur les côtés opposés l'un à l'autre de l'un (1) des cadres, et avec leur autre extrémité
sur les côtés opposés l'un à l'autre de l'autre cadre (3).
4. Dispositif selon les revendications 2 et 3, caractérisé en ce que, respectivement
une extrémité coudée de barres élastiques de torsion (6, 7) et un ressort pneumatique
(12, 13) sont disposés l'un par rapport à l'autre sur le même côté d'un cadre, de
façon que lorsque l'effort élastique de la barre élastique de torsion précontrainte
se relâche lorsque l'angle entre les cadres (1, 3) s'accroît, le couple exercé par
le ressort pneumatique sur le cadre dans le sens de l'accroissement de cet angle s'accroît.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un câble d'acier (14,
21), jouant le rôle de moyen de traction flexible, est respectivement fixé sur chacun
des côtés opposés de l'un (3) des cadres, ces câbles d'acier étant guidés par l'intermédiaire
de galets de renvoi (15, 16, 17, 22, 23, 24) disposés sur l'autre cadre (1) sont fixés
par leurs autres extrémités respectives, placées parallèlement l'une à côté de l'autre,
sur un levier pivotant (19) monté sur l'autre cadre (1), ce levier étant susceptible
de pivoter sous l'action d'un moteur de levage (26) disposé sur l'autre cadre (1)
et muni d'une broche filetée articulée sur le levier pivotant (19).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un ressort pneumatique
(29) soutenant l'action du moteur de levage (26) est articulé sur le levier pivotant
(19), son autre extrémité prenant appui sur le cadre (1) portant le levier pivotant,
et le couple exercé conjointement par le ressort pneumatique (29) et le moteur de
levage (26) sur le levier pivotant (19) est supérieur dans toutes positions angulaires
du cadre pivotant (3) au moment appliqué par les barres élastiques de torsion (6,
7) disposées au voisinage de l'axe de rotation et les ressorts pneumatiques (12, 13)
sur le levier pivotant (19) par l'intermédiaire des câbles d'acier (14, 21).
