(19)
(11) EP 0 087 544 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.09.1983  Patentblatt  1983/36

(21) Anmeldenummer: 82710009.0

(22) Anmeldetag:  27.02.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3H02G 1/18, B65H 75/34
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(71) Anmelder: BIG LIFT Maschinenbau- und Vertriebs GmbH
D-6050 Offenbach/Bieber (DE)

(72) Erfinder:
  • Thieme, Wolfgang
    D-6053 Obertshausen (DE)
  • Mangold, Franz-Dieter, Ing. grad.
    D-6074 Rödermark-Oberroden (DE)

(74) Vertreter: Munderich, Paul (DE) 
Frankfurter Strasse 84
W-6466 Gründau-Rothenbergen
W-6466 Gründau-Rothenbergen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Kabeltrommel mit elektromotorischem Antrieb für die Kabelrückführung, insbesondere zur Vielfach-Anordnung in Rundfunk-, Fernsehübertragungs- und Funkwagen


    (57) Die Erfindung betrifft eine zur Vielfach-Anordnung in Rundfunk-, Fernsehübertragungs- und Funkwagen geeignete Kabeltrommel mit elektromotorischem Antrieb. Diese Trommeln werden mehrzahlig bzw. vielzahlig in bzw. auf entsprechenden Fahrzeugen angeordnet, wobei ein Nachteil der Ausführungen nach dem Stand der Technik die Vorordnung eines Flanschmotores an dem Trommelgestell und die damit verbundene Sperrigkeit ist.
    Dies berücksichtigend ist es Ziel dieser Erfindung, eine Kabeltrommeleinheit zu nennen, die eine raumsparende Stapelung bei Verbindung mehrerer Einheiten zu einer Kabeltrommelbatterie, bei Erhaltung einer guten Zugänglichkeit und Bedienbarkeit jeder einzelnen Kabeltrommel zuläßt.
    Die erfindungsgemäße Lösung sieht die Anordnung des Antriebsmotores 11 im Trommelkörper 20 innerhalb des zylindrischen Trommelbodens 21, dessen Befestigung am Trommeichassis 1 vor.
    Der Antrieb des Trommelkörpers erfolgt, ausgehend von der aus der Chassisbegrenzung austretenden Motorscheibe 12 über ein Doppelvorgelege 13 zur Trommelantriebsscheibe 28, wobei als Transmissionsglieder 29/30 Keilriemen vorgesehen sind. Das Transmissionsglied 30 weist eine durch eine Kupplungsdruckrolle 32" kompensierbare Überlänge auf, so daß lediglich bei Belastung des Kupplungsschwenkhebels 32 ein Antrieb des sonst frei beweglichen Trommelkörpers 20 gegeben ist.







    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kabeltrommel mit elektromotorischem Antrieb für die Kabelrückführung, insbesondere zur Vielfach-Anordnung in Rundfunk-, Fernsehübertragungs- und Funkwagen.

    [0002] Für Rundfunk- und Fernsehübertragungswagen sowie für das militärische Nachrichten- und Funkwesen ist oft die Notwendigkeit gegeben, gleichzeitig mehrzahlig Kabel, vielfach für unterschiedliche Spannungen, im Klein- bis Niederspannbereich von einer zentralen, meist mobilen Station auszulegen bzw. diese Kabel zurückzuführen.

    [0003] Aus der Praxis sind Fahrzeuge bekannt, die bis zu 50 Kabeltrommeln aufnehmen können.

    [0004] In diesem Zusammenhang ist es eine wichtige Vorbedingung,die Einhaltung einer guten Ordnung durch zweckentsprechende Anordnung zu ermöglichen, die ihrerseits eine leichte Manipulierbarkeit der Kabeltrommeln, d.h. eine schnelle,kontrollierte Auslegung und Rückführung der einzelnen Kabel zuläßt.

    [0005] Die Notwendigkeit einer guten Bedienbarkeit schließt die Möglichkeit ein, eine in der Regel individuell manuell durchzuführende Kabelreinigung vorzunehmen, da die Kabel oft in schlammigem Gelände ausgelegt werden müssen.

    [0006] Diese Vorbedingungen werden im wesentlichen von den heute für diesen Verwendungszweck vorgesehenen Kabeltrommeln erfüllt ( Stand der Technik gemäß eigenen Entwicklungen der Anmelderin).

    [0007] Ein wesentlicher Nachteil dieser Ausbildungen sind jedoch deren durch den üblichen Vorbau eines Flanschmotores bedingte sperrige Außenformgebung und deren Abmessungen, die die gerade Anordnung einer Vielzahl von Kabeltrommeln auf einer fahrbaren Einheit einschränken. Unabhängig von dem heraus resultierenden erhöhten Fahrzeugaufwand, der trotz der meist nicht gegebenen Nutzung der zulässigen Zuladung ganz einfach aus Platzgründen entsteht, wird die Zahl der netzunabhängigen Stromerzeuger, einschließlich der jeweils erforderlichen, nachgeordneten Nebenaggregate, oft unbillig vergrößert.

    [0008] Dies berücksichtigend ist es deshalb Aufgabe dieser Erfindung, eine Kabeltrommel nach der eingangs beschriebenen Art zu nennen, bei der bei raumsparender Stapelung - auch bei Verbindung mehrerer Einheiten zu einer Kabeltrommelbatterie - die Möglichkeit einer guten Zugänglichkeit und Bedienbarkeit jeder einzelnen Kabeltrommel erhalten bleibt.

    [0009] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß die angetriebene Lagerung des Trommelkörpers über den mit der Antriebstragplatte verbundenen Befestigungsring für den Antriebsmotor, ein auf dem Befestigungsring angeordnetes Trommelantriebslager, und eine über dieses Lager mit ihrem Innendurchmesser geführte Nabe der Trommelantriebsscheibe - deren Nabenaußendurchmesser sich auf dem Innendurchmesser des zylindrischen Trommelbodens abstützt - gegeben ist, während die entgegengesetzt gerichtete Lagerung über die in den zylindrischen Trommelboden greifende, durch eine Tragrolle in der Gegenplatte geführte Trommelnabe gegeben ist, daß der Antriebsmotor über den in der Antriebstragplatte fixierten Befestigungsring in dem durch den Trommelboden gebildeten zylindrischen Innenraum feststehend angeordnet, die Motorscheibe durch die Ebene der Antriebstragplatte geführt ist sowie über ein Transmissionsglied mit der großen Vorlegescheibe der ebenfalls in der Antriebstragplatte durch Lager auf der Radnabe getragenen Doppelvorlegescheibe antriebsverbunden ist, und die Radnabe über die Rückfront der Antriebstragplatte als eine mit der Trommelantriebsscheibe fluchtende Vorlegescheibe ausgebildet und mit dieser über ein Transmissionsglied verbunden ist.

    [0010] Die feststehende Anordnung des Antriebsmotors innerhalb des zylindrischen Trommelbodens des Trommelkörpers an einem zum Trommelkörper gerichteten Befestigungsring,

    [0011] der in der Antriebstragplatte fixiert ist und gleichfalls Tragzapfen für das übergeschobene Trommelantriebslager und Ausführungsdurchgang für die Motorscheibe für die Antriebstragplatte ist, bestimmt bereits im wesentlichen die in Richtung der Kabelabgabe bzw. -aufnahme gegebene überaus schmale Bauweise dieser Vorrichtung.

    [0012] Der im weiteren über ein Doppelvorgelege beidseitig der Antriebstragplatte ausgebildete Antrieb führt über zwei Ubersetzungsstufen die Motordrehzahl auf die Antriebsdrehzahl der Trommel zurück.

    [0013] Da sich die hierfür erforderliche Raumtiefe im wesentlichen aus der Dicke der Antriebstragplatte, der Breite der Antriebsscheibe der Trommel und der Breite der vor der Antriebstragplatte angeordneten, großen Vorlegescheibe sowie des Spieles der beiden Scheiben zu der Antriebstragplatte bestimmt, ist auch der außerhalb des Chassis liegende Teil des Antriebes niedrig, so daß er durch einen flachen Schutzdeckel geringer Tiefe abdeckbar ist.

    [0014] Bei Nebeneinander-Anordnung von Kabeltrommeln wird die minimale Breite des Einführungsraumes für das Motorkabel ledigich durch die Tiefe dieses Schutzdeckels bestimmt.

    [0015] Die Aufeinanderstapelung und die Verbindung mehrerer, aufeinander angeordneter Einheiten wird durch die den schmalseitigen Kanten der Anbiebstragplatte und der Gegenlagerplatte verbundenen Begrenzungsprofilen erleichtert, da sich die Aufstandsfläche der Kabeltrommel erhöht.

    [0016] Ein weiterer Vorteil dieser Konzeption ist, daß lediglich durch Auswechseln der zwischen Antriebstragplatte und Gegenlagerplatte befestigten lösbaren Distanzmittel Trommelkörper anderer Breite eingesetzt werden können.

    [0017] Im Rahmen der weiteren Ausbildung ist vorgesehen, daß die Transmissionsglieder Riemen-oder Keilriemenantriebe sind urdzumindest das die innenliegende Vorlegescheibe und die Trommelantriebsscheibe verbindende Transmissionsglied eine überlänge aufweist, die durch eine Kupplungsdruckrolle eines im Gelenk gelagerten Kupplungsschwenkhebels kompensierbar ist.

    [0018] Die Wahl eines Riementriebes mit einem Riemen in Überlänge für die zur Trommelantriebsscheibe führende zweite Vorlegestufe, ermöglicht die Ausbildung einer einfach sicheren, bei Belastung des Kupplungsschwenkhebels mitnehmenden Kupplung. Bei entlasteter Kupplung ist das auszulegende Kabel auch bei laufendem Motor abspulbar - und umgekehrt die Rollbewegung des aufzuwickelnden Kabels stillgesetzt, so daß dieses manuell im Stillstand gereinigt, bzw. bei belasteter Kupplung, z.B. durch ein umfassendes Tuch oder einen Schwamm, abgerieben werden.

    [0019] Um beide Hände für diese Arbeiten notfalls freihalten zu können, wird empfohlen, daß der Kupplungsschwenkhebel über einen im Chassis angeordneten Bowdenzughalter befestigten Bowdenzug mit einem Kupplungspedal verbindbar ist.

    [0020] Zur Kabeleinführung und Kabelanordnung in dem Trommelkörper ist vorgesehen, daß an der Trommelnabe ein diese umfassender konzentrisch in Richtung der Gegenlagerplatte abgeschlossener Ringraum als Kabeleinführungsraum ausgebildet ist, wobei an dessen Peripherie Kabeleinführungsdeckel vorsehbar sind, und daß die Kabeleinführung für das auszulegende Kabel in den Trommelkörper über die mit der Trommelnabe . verbundene Zugentlastung zum Trommelboden erfolgt.

    [0021] Im Kabeleinführungsraum ist die Installation von elektrischen Kupplungsmitteln möglich.

    [0022] Die Stromeinführung zu dem Antriebsmotor erfolgt durch den Befestigungsring; dieser ist an geeigneter Stelle mit einer Bohrung versehen. Festzuhalten ist noch, daß bei entlastetem Kupplungsschwenkhebel der Trommelkörper nach jeder Richtung frei drehbar ausgebildet ist, und daß das Kabel auch bei eingeschaltetem Motor abspulbar ist.

    [0023] Eine so ausgebildete Kabeltrommel wird der Forderung der Aufgabestellung in vollem Umfang gerecht.

    [0024] Die Erfindung wird durch die beigefügte Darstellung einer beispielsweisen Ausbildung einer erfindungsgemäßen Kabeltrommel näher erläutert.

    Figur 1 zeigt als Aufrißdarstellung die Antriebsseite der Kabeltrommel in Halbschnitten II-II und III-III aus Figur 2.

    Figur 2 zeigt einen Schnitt I-I aus Figur 1.

    Figur 3 zeigt die Ansicht IV aus Figur 1.



    [0025] Das den Trommelkörper 20 aufnehmende Chassis 1 wird durch die antriebsseitig angeordnete Antriebstragplatte 2 und durch eine Gegenlagerplatte 3 gleicher Dimensionierung seitlich begrenzt. Die Abmessungen der Platten 2 und 3 sind dabei so gewählt, daß deren Höhe in der gezeichneten Anordnung den Durchmesser des Trommelkörpers 20 nach oben und unten überschreitet.

    [0026] Den senkrecht aufstehenden und den diesen gegenüberliegenden Kanten der Platten 2/3 sind je zwei Begrenzungsprofile 4/5 verbunden, wobei im Falle dieses Beispieles Winkeleisen an den einander zugeordneten Flächen der Platten 2/3 angeordnet sind. Zwischen den so ausgerüsteten Platten 2/3 sind in deren Eckbereiche lösbare Distanzmittel 6/7, d.h. Distanzrohre vorgesehen, die das Chassis in sich verbinden.

    [0027] Die in einer Ebene liegenden Begrenzungsprofile 4/5 sichern sowohl einen guten Stand auf der Aufstellfläche und erleichtern die Stapelbarkeit und Verbindungsmöglichkeit der einzelnen Kabeltrommeln bei deren Uberciandcranordnung.

    [0028] Die antriebsseitige Lagerung des Trommelkörpers 20 im Chassis 1 erfolgt an der Antriebstragplatte 2. In dieser ist der Befestigungsring 8 für den Antriebsmotor 11 fixiert, der in Richtung des Trommelkörpers weist. Durch den Innendurchmesser des Befestigungsringes 8 hindurch ragt die Motorscheibe 12 für die Ebene der Antriebstragplatte 2, während durch den Befestigungsring selbst die Stromzuführung 10 zum Antriebsmotor 11 gebohrt ist. Die Lagerung des durch Wangen 22 begrenzten Trommelkörpers 20 baut sich im weiteren wie folgt auf:

    Auf dem Außendurchmesser des Befestigungsringes 8 ist das Trommelantriebslager 9 aufgeschoben, das sich mit seinem Außendurchmesser auf dem Innendurchmesser der Nabe der Trommelantriebsscheibe abstützt, während der Nabenaußendurchmesser dieses Teiles den zylindrischen Trommelboden 21 des Trommelkörpers 20 trägt.



    [0029] Die entgegengesetzt gerichtete Lagerung des Trommelkörpers 20 ist über die mit dem zylindrischen Trommelboden verbundene Trommelnabe 23 und eine in die Gegenlagerplatte eingreifende Tragrolle 25 hergestellt, wobei selbstverständlich auch andere Stütz- und Lagermittel verwendet werden können.

    [0030] Wie bereits erwähnt, tritt die dem feststehenden Antriebsmotor zugeordnete Motorscheibe 12 durch die Ebene der Antriebstragplatte 2.

    [0031] Die Motorscheibe 12 ist über ein Transmissionsglied 29 - in diesem Falle ein Keilriemen - mit der großen Vorlegescheibe 131 und der ebenfalls in der Antriebstragplatte 2 durch Lager 14 auf der Radnabe 13''' getragenen Doppelvorlegescheibe 13 antriebsverbunden. Das Lager 14 ist durch Sicherungsring 141 fixiert.

    [0032] Die durch die Antriebsplatte 2 geführte Radnabe 13''' ist dabei auf ihrer Rückfront als Vorlegescheibe 13" ausgebildet und über ein Transmissionsglied 30 - ebenfalls ein Keilriemen - mit der Trommelantriebsscheibe 28 antriebsverbunden.

    [0033] Gegen den verbindenden Keilriemen - der eine überlänge aufweist - ist bei Kompensation dieser überlänge als Kupplungsmittel eine an einem Kupplungsschwenkhebel 32,der im Gelenk 32' gelagert ist, angeordnete Kupplungsdruckrolle 32" führbar.

    [0034] Der Antrieb des Trommelkörpers 20 ist damit nur bei Druck auf den Kupplungsschwenkhebel 32 gegeben, so daß die Zurückführung des ausgelegten Kabels jederzeit zu dessen Reinigung oder zur Nachordnung der Wicklung unterbrochen werden kann.

    [0035] Da die Kabelreinigung oft beidhändig erfolgen muß, ist es vorteilhaft, wenn der Kupplungsschwenkhebel 32 über einen am Chassis 1 angeordneten Bowdenzughalter 33 befestigten Bowdenzug 34 mit einem zusätzlichen Kupplungspedal 35 verbunden ist.

    [0036] Für die Nachspannung des von der Motorscheibe 12 zur großen Vorlegescheibe 13' führenden Keilriemens 29 ist eine fest einstellbare Spanneinrichtung 31 vorgesehen.

    [0037] Die Kabeleinführung für das auszulegende Kabel in dem Trommelkörper 20 erfolgt aus einem konzentrisch an der Trommelnabe 23 ausgebildeten ringförmigen Kabeleinführungsraum 24 über die Zugentlastung 26.

    [0038] An der Peripherie des Kabeleinführungsraumes 24 sind Einführungsdeckel 27 vorgesehen, die die Anordnung u.a. auch von elektrischen Kupplungsgliedern innerhalb des Ringraumes ermöglichen.

    [0039] Eine gegen die Kabelwicklung wirksam einstellbare Federbremse 36 erleichtert die Kontrolle der Wicklung.

    [0040] Die Antriebsseite des Chassis 1 ist durch einen gegen die Antriebstragplatte 2 gerichteten, lösbar befestigten Schutzdeckel 15 abgedeckt.


    Ansprüche

    1. Kabeltrommel mit elektromotorischem Antrieb für die Kabelrückführung, insbesondere zur Vielfach-Anordnung in Rundfunk-, Fernsehübertragungs- und Funkwagen, dadurch gekennzeichnet,

    d a ß der Trommelkörper (20) in einem oben und unten ebenflächig begrenzten Chassis (1) - bestehend aus einer antriebsseitig angeordneten Antriebstragplatte (2), einer Gegenlagerplatte (3), diesen Platten (2/3) verbundenen oberen und unteren, als Aufstellflächen angeordneten Begrenzungsprofilen (4/5), sowie aus den die Chassisbreite bestimmenden, lösbar befestigten Distanzmitteln (6/7) - angeordnet ist,

    d a B die antriebsseitige Lagerung des Trommelkörpers (20) über den mit der Antriebstragplatte (2) verbundenen Befestigungsring (8) für den Antriebsmotor (11), ein auf dem Befestigungsring (8) angeordnetes Trommelantriebslager (9), und eine über dieses Lager (9) mit ihrem Innendurchmesser geführte. Nabe der Trommelantriebsscheibe (28) - deren Nabenaußendurchmesser sich auf dem Innendurchmesser des zylindrischen Trommelbodens (21) abstützt - gegeben ist,

    während die entgegengesetzt gerichtete Lagerung über die in den zylindrischen Trommelboden (21) greifende, durch eine Tragrolle (25) in der Gegenplatte (3) geführte Trommelnabe (23) gegeben ist, und

    d a ß der Antriebsmotor (11) über den in der Antriebstragplatte (2) fixierten Befestigungsring (8) in dem durch den Trommelboden (21) gebildeten zylindrischen Innenraum feststehend angeordnet, die Motorscheibe (12) durch die Ebene der Antriebstragplatte (2) geführt ist sowie über ein Transmissionsglied (29) mit der großen Vorlegescheibe (13') der ebenfalls in der Antriebstragplatte,(2) durch Lager (14) auf der Radnabe (13111) getragenen Doppelvorlegescheibe (13) antriebsverbunden ist, und die Radnabe (13''') über die Rückfront der Antriebstragplatte (2) als eine mit der Trommelantriebsscheibe (28) fluchtende Vorlegescheibe (13") ausgebildet und mit dieser über ein Transmissionsglied (30) verbunden ist.


     
    2. Kabeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    d a ß die Transmissionsglieder (29/30) Riemen-oder Kelriementriebe sind und zumindest das die innenliegende Vorlegescheibe (13") und die Trommelantriebsscheibe (28) verbindende Transmissionaglied (30) eine überlänge aufweist, die durch eine Kupplungsdruckrolle (32") eines im Gelenk (32') gelagerten Kupplungsschwenkhebels (32) kompensierbar ist.
     
    3. Kabeltrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
    d a ß der Kupplungsschwenkhebel (32) über einen im Chassis (1) angeordnetenBowdenzughalter (33) befestigten Bowdenzug (34) mit einem Kupplungspedal (35) verbindbar ist.
     
    4. Kabeltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    d a ß an der Trommelnabe (23) ein diese umfassender konzentrisch in Richtung der Gegenlagerplatte abgeschlossener Ringraum als Kabeleinführungsraum (24) ausgebildet ist, wobei an dessen Peripherie Kabeleinführungsdeckel (27) vorsehbar sind, und d a ß die Kabeleinführung für das auszulegende Kabel in den Trommelkörper (20) über die mit der Trommelnabe (23) verbundene Zugentlastung (26) zum Trommelboden (21) erfolgt.
     
    5. Kabeltrommel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
    d a ß die Stromeinführung (10) zu dem Antriebsmotor (11) durch den Befestigungsring (8) erfolgt.
     
    6. Kabeltrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
    d a B der Trommelkörper (20) bei entlastetem Kupplungsschwenkhebel (32) nach jeder Richtung frei drehbar ausgebildet und hierbei das Kabel abspulbar ist.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht