(19)
(11) EP 0 087 595 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.09.1983  Patentblatt  1983/36

(21) Anmeldenummer: 83100862.8

(22) Anmeldetag:  29.01.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E04B 1/10, E04C 3/12, E04B 2/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 04.02.1982 DE 3203684

(71) Anmelder: Post, Gerhard
D-2106 Bendestorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Post, Gerhard
    D-2106 Bendestorf (DE)

(74) Vertreter: Schupfner, Gerhard D. et al
Patentanwälte Müller, Schupfner & Gauger Postfach 17 53
D-21236 Buchholz
D-21236 Buchholz (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Blockhaus


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf ein Blockhaus aus aufeinander gelegten und miteinander verfugten, die Hauswände (59) bildenden Wandbrettern (47). Die Wandbretter (47) werden in Nuten von Eckstützpfeilern und gegebenenfalls zusätzlichen Zwischenstützpfeilern gehalten, die aus aufeinander gelegten Eckstützelementen (1, 50) gebildet sind. Die Wandbretter (47) weisen eine geringere Stärke auf als die frei nach außen überstehenden Kopfstücke (9) der Stützelemente (1,50). Je zwei Eckstützelemente (1) sind über Kopf und über Kreuz kämmend zusammengefügt zu einem Knotenverband. Mehrzackige Stapelprofile (27, 29) verfestigen die aufeinander gestapelten Knotenverbände, da diese sich ineinander verkrallen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Blockhaus mit aufeinander gelegten,-die Hauswände bildenden Wandbrettern und mit die Hausecken bildenden Eckstützpfeilern, die aus über Kreuz übereinander gestapelten Eckstützelementen aufgebaut sind, wobei die Eckstützelemente aus einem frei endend vorstehenden Kopfstück und einem innen zu liegen kommenden Knotenstück bestehen, die so profiliert sind, daß sich überkreuzende Eckstützelemente Aufnahmenuten zum Einstecken der Wandbretter geringerer Dicke bilden.

    [0002] Blockhäuser wurden ursprünglich aus Vollbohlen aufgebaut, die aufeinander gelegt und verfugt die einzelnen Hauswände bildeten. Ein typisches Merkmal solcher Blockhäuser sind an den Hausecken vorstehende und frei endende Kopfstücke der Bohlen.

    [0003] Derartige Blockhäuser sind außerordentlich massiv. Nachteilig ist der große Materialeinsatz. Von einem Ungeübten sind solche Blockhäuser nicht aufbaubar.

    [0004] Es ist aus der DE-AS 25 35 980 eine doppelschalige Wandkonstruktion für Blockhäuser bekannt. Die Wände bestehen dabei aus Brettern, zwischen denen eine Isolierung angeordnet ist. Die Eckpfeiler werden von sich in vertikaler Richtung erstreckenden Holzleisten gebildet, die einen zentralen Hohlraum bzw. Schacht bilden. Die Wände sind auf die Eckpfeiler aufgesteckt. Die Kopf- . stücke sind mit Zapfen auf die Eckpfeiler aufgesteckt und stellen reine Attrappen dar. Auf sie könnte verzichtet werden, da sie keine Aufbaufunktion ausüben.

    [0005] Aus der US-PS 40 56 906 ist eine weitere Eckpfeilerkonstruktion für Blockhäuser bekannt. Die Kopfstücke sind dabei mit Knotenstücken versehen, die in den Knotenbereich der Eckpfeiler hineinreichen. Die aus den Bohlenkopfstücken und den Knotenstücken gebildeten Eckstützelemente sind nacheinander aufeinander geschichtet, und zwar immer um 90° versetzt. Ein solcher Eckpfeiler hat einen relativ lockeren Verband, der ein großes Eigengewicht der einzelnen Eckstützelemente voraussetzt. Die nur leicht gebogenen Stapelprofile geben eine nur mangelhafte gegenseitige Führung.

    [0006] Die Wandbretter greifen bei einer Ausführungsform mit hinterschnittenen Zapfen in den Knotenbereich des Eckpfeilers ein. Diese Verzapfung ist aufwendig und läßt keinen Aufbau aus von Laien zuschneidbaren Wandbrettlängen zu. Die Montage erfordert viel Geschick. Bei einer anderen Ausführungsform ist zwar vorgesehen, angefaste Wandbretter zwischen dem Kopfstück und einem Knotenstumpf festzuklemmen. Eine angepaßte Anfasung verlangt aber auch wieder Geschick.

    [0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Blockhaus zu schaffen, bei dem die Wandbretter von Ungeübten auf die gewünschte Länge geradlinig ablängbar sind und bei dem die aus aufeinander gestapelten Stützelementen gebildeten Eckpfeiler unabhängig vom Gewicht der einzelnen Eckstützelemente einen festen Verband aufweisen.

    [0008] Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß

    - die Eckstützelemente des Eckpfeilers einheitliche, sich in Längsrichtung erstreckende, mehrzackige Stapelprofile aufweisen,

    - jeweils zwei über Kopf verkämmt und über Kreuz ineinander gesetzte Eckstützelemente miteinander zu einem Verband verfugt sind,

    - die Knotenverbände mit darüber und darunter angeordneten Knotenverbänden profilschlüssig ineinander verkrallen,

    - das Knotenstück aus einem Kernquader in höchstens halber Eckstützelementhöhe und einer Führungslasche in voller Eckstützelementhöhe besteht, wobei sich die Aufnahmenuten zwischen den Kopfstücken und den Führungslaschen als geradlinige Einschübe ausbilden,

    - die Führungslaschen eine großflächige, innen gelegene Anlage- und Stützfläche für die Wandbretter bilden.



    [0009] Die Eckstützpfeiler dieses Blockhauses sind allein durch das Aufeinanderstapeln der Eckstützelemente stabil. Dies beruht darauf, daß jeweils zwei sich kreuzende Eckstützelemente so zusammengesteckt sind, daß sie verkämmen. Diese beiden Eckstützelemente bilden also einen festen Knotenverband. Diese einzelnen Knotenverbände sind dann aufeinander gestapelt, wobei die oberen und unteren mehrzackigen Stapelprofile profilschlüssig ineinander greifen und sich ineinander verkrallen. Da die Wandbretter geradlinig in die sich beim Aufbau des Eckpfeilers bildenden Nuten eingreifen, können sie von jedem Ungeübten auf die gewünschte Länge geschnitten werden. Der Ungeübte kann also sein Blockhaus nach Grundriß und Größe selbst bestimmen. Die Wandbretter lassen sich immer sicher festlegen, da sie mit den Führungslaschen großflächig aneinanderliegen.

    [0010] Die Lagerhaltung und die Montage der Stützpfeiler ist dadurch wesentlich erleichtert, daß alle Stützelemente identisch sind und die gleiche einheitliche Profilgebung aufweisen.

    [0011] Im einzelnen ist die Profilgebung der Eckstützelemente nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung derart vorgesehen, daß

    - der zentrale Kernquader in der Horizontalen gleiche Seitenlängen aufweist,

    - an eine vertikale Quaderfläche das Kopfstück anschließt, das den Kernquader um wenigstens das Doppelte seiner Höhe einseitig überragt,

    - die Breite des Kopfstückes in der Horizontalen größer als eine horizontale Quaderseitenlänge ist, wobei das Kopfstück über den Kernquader horizontal einseitig übersteht,

    - die Führungslasche an die Quaderfläche anschließt, die von der das Kopfstück tragenden Quaderfläche abliegt und den Kernquader auf der gleichen Seite wie das Kopfstück so hoch wie das Kopfstück überragt,

    - die Führungslasche am Kernquader mit einer vertikalen Längsfläche anschließt, die in die gemeinsame vertikale Mittelebene von Kernquader und Kopfstück fällt, während die andere vertikale Längsfläche auf der Seite des Kopfstücküberstandes in die Ebene der auf dieser Seite gelegenen vertikalen Quaderfläche fällt oder gegenüber der Längsfläche (23) etwas in Richtung auf die Mittelebene freigeschnitten ist.



    [0012] Es gibt Fälle, in denen eine leichtere Eckpfeilerkonstruktion erwünscht ist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein solcher Eckpfeiler im Hausinneren errichtet werden soll oder aber wenn aufgrund kleinerer Hausabmessungen auf eine schwere Eckpfeilerkonstruktion verzichtet werden kann. Für derartige Einsatzfälle ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß

    - Einfachstützelemente des Eckpfeilers einheitliche, sich in Längsrichtung erstreckende, mehrzackige Stapelprofile aufweisen,

    - jeweils zwei dieser über Kopf verkämmt und über Kreuz ineinander gesetztmEinfachstützelemente miteinander zu einem Knotenverband verfugt sind,

    - die Knotenverbände des Eckpfeilers mit darüber und darunter angeordneten Knotenverbänden profilschlüssig ineinander verkrallen,

    - das Knotenstück aus einer etwa halbhoch mit einem Einschnitt versehenen Leitlasche in Höhe des Kopfstückes besteht, die nach ihrem Verkämmen mit der Leitlasche eines anderen Einfachstützelementes im Knotenverband zwischen sich und dem Kopfstück des anderen Einfachstützelementes dieses Knotenverbandes die geradlingigen Aufnahmentuten für die Wandbretter ausbilden,

    - die Leitlaschen eine großfläche, innen gelegene Anlage- und Stützfläche für die Wandbretter bilden.



    [0013] Auch dieser Einfacheckpfeiler weist für sich allein aus dem Aufbau seiner Einfachstützelemente heraus einen festen Verband auf, weil jeweils zwei Einfachstützelemente durch ihr Verkämmen fest miteinander verbunden sind und profilschlüssige Verbindungen nach oben und unten die einzelnen Knotenverbände ineinander verkrallen. Die Leitlaschen und die Wandbretter liegen großflächig aufeinander.

    [0014] Die Einfachstützelemente sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung derart weitergebildet, daß die eine vertikale Längsfläche der Leitlasche mit der Ebene einer vertikalen Längsfläche des Kopfstückes und die andere vertikale Längsfläche der Leitlasche parallel dazu in einem Abstand-verläuft, der kleiner ist als die horizontale Stärke des Kopfstückes.

    [0015] Da je zwei Eckstützelemente wechselweise über Kopf verkämmend zusammengesteckt zum Einsatz kommen, ist es notwendig, eine Verfugung bzw. eine Nut- und Federausbildung vorzugeben, bei der durch das Zusammenstecken der Profilschluß stets gesichert ist. Um dies zu verwirklichen, ist vorgesehen, daß die Stützelemente an ihren horizontalen Endflächen, d. h. Ober- und Unterseiten mit einem Querschnittprofil versehen sind, das eine in die vertikale Mittelfläche fallende, etwa vertikale Anschnittfläche aufweist, an deren äußere Endkante sich eine V-Einschnittform und an deren innere Endkante sich eine symmetrische Satteldachform anschließt. Beim Aufeinanderlegen treffen dann immer satteldachförmige Profilierungen mit V-einschnittförmigen Profilierungen zusammen, so daß sich eine sichere Verfugung ergibt.

    [0016] Es kann sein, daß die Länge der Seitenwände des Blockhauses größer als eine Wandbrettlänge ist. Nach einer Weiterbildung ist die Erfindung deshalb gekennzeichnet durch

    - Zwischenstützelemente, die zwischen einem äußeren Kopfstück und einem inneren Widerlagerstück mit Aufnarmenuten für die Wandbretter versehen sind,

    - durch einheitliche Zwischenstützelemente, die profilschlüssig aufeinanderliegen.



    [0017] Auch die Dachsparren sollen bei einem leicht montierbaren Haus leicht montierbar sein. Deshalb ist bei einem Blockhaus mit einem Satteldach, dessen Dachsparren auf den Oberseiten der obersten Wandbohlen aufliegen, eine besondere Dachsparrenhalterung vorgesehen. Diese ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung gekennzeichnet durch Gabelstützen, die paarweise innenseitig und außenseitig auf die oberen Ränder der obersten Wandbohlen aufgesetzt sind und mit ihren Gabelzinken die Dachsparren festlegen. Diese Dachsparren erhalten damit auf einfache Weise eine sichere Führung und liegen großflächig auf den Gabelstützen auf.

    [0018] Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 ein Eckstützelement, aus dem die Eckstützpfeiler für das Blockhaus aufgebaut werden,

    Fig. 2 eine Querschnittprofilierung für die oberen und unteren Endflächen des Eckstützelementes,

    Fig. 3 das Eckstützelement nach Fig. 1 in Draufsicht,

    Fig. 4 ein Zwischenstützelement eines Zwischenstützpfeilers,

    Fig. 5 zwei zu einem Eckbohlenkreuz zusammengesetzte Eckstützelemente

    Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung einer Hausecke und einer Hauswand mit Zwischenstützpfeiler als Zusammenfassung der Ausbildung nach den Fig. 4 und 5,

    Fig. 7 und 8 im Schnitt bzw. in schaubildlicher Darstellung die Halterung von Dachsparren an den Hauswänden mit Hilfe von Gabelstützen,

    Fig. 9 zwei Einfachstützelemente anderer Ausbildung, die zu einem Knotenverband verkämmt werden sollen,

    Fig. 10 zwei einen Knotenverband bildende verkämmte Einfachstützelemente in Draufsicht,

    Fig. 11 das oberste und unterste Holz eines Eckstützpfeilers eines Blockhauses mit einem Zuganker nach der Erfindung, der in den teilweise im Schnitt dargestellten Hölzern ebenfalls geschnitten dargestellt ist.



    [0019] Bei dem Blockhaus bestehen die Eckpfeiler aus einzelnen Eckstützelementen, die Aufnahmenuten für Wandbretter ausbilden. Diese Wandbretter bilden aufeinandergefügt die Hauswände. Die Brettstärke der Wandbretter ist vorzugsweise kleiner als die Hälfte der Kopfstückstärke. Bevorzugt wird eine Wandbrettausbildung in der Stärke eines Viertels der Stärke an den Kopfstücken. Als Bohlenstärke im Sinne der Erfindung werden Holzbohlen mit einer Stärke von etwa 40 mm und mehr verstanden. Entsprechend haben die Wandbretter bei gleicher Höhe eine Stärke von etwas weniger als 30 mm, vorzugsweise 28 mm und weniger.

    [0020] Die Eckstützpfeiler, beispielsweise für die Außenwandung, werden aufgebaut aus einzelnen Eckstützelementen, die in Fig. 1 dargestellt sind und die alle die gleiche in Fig. 1 dargestellte Profilierung bzw. Form aufweisen. Zur deutlicheren Herausstellung zeigt Fig. 2 die ober-und unterseitige Profilierung der Eckstützelemente, während Fig. 3 eine Draufsicht auf das Eckstützelement nach Fig. 1 wiedergibt.

    [0021] Das Eckstützelement 1 nach den Fig. 1 bis 3 weist im Knotenbereich einen zentralen Kernquader 3 auf. Dieser Kernquader 3 hat, wie sich besonders deutlich aus Fig. 3 ergibt, in der Horizontalen gleiche Seitenlängen a und in der Vertikalen gleiche Seitenlängen b. Durch das Holz des Kernquaders 3 erstreckt sich in vertikaler Richtung eine Bohrung 5 für einen nicht-dargestellten Zuganker. An eine vertikale Seitenfläche 7 des im Knotenbereich befindlichen Kernquaders 3 schließt sich ein Kopfstück 9 an. Dieses Kopfstück 9 hat in der Horizontalen eine Breite c, die größer ist als die horizontale Quaderlänge a. Eine Seitenfläche 11 des Kopfstückes fällt in die gleiche Ebene wie eine Quaderfläche 13, die an die Quaderanschlußfläche 7 stößt. Das Kopfstück 9 steht damit in der Horizontalen einseitig um den Abstand d über den Kernquader 3 hinaus. Das Kopfstück 9 ist auch in der Vertikalen länger als die Länge b des Kernquaders 3. Um ein lückenloses Stapeln der Eckstützelemente 1 zu ermöglichen, bemißt sich die Überstandshöhe gleichfalls auf b. Auch in der Vertikalen gilt, daß das Kopfstück 9 nur einseitig, und zwar bei Betrachtung der Lage nach Fig. 1 nach oben über den Kernquader 3 übersteht. Der Kernquader 3 kann von unten her ein wenig abgetragen sein, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Das Aufeinanderstapeln wird dadurch erleichtert.

    [0022] An die Quaderfläche 15, die von der Anschlußfläche 7 des Kopfstückes 9 abliegt, schließt sich eine Führungslasche 17 an. Die Länge dieser Führungslasche ist im wesentlichen beliebig, was auch für das Kopfstück 9 gilt. Die Höhe der Führungslasche 17 in der Vertikalen entspricht der Höhe des Kopfstückes 9; sie ist jedoch in der Horizontalen schmaler gehalten. In der gleichen Weise wie die Längsfläche 11 des Kopfstückes 9 in eine Ebene mit der anschließenden Quaderfläche 13 fällt, fällt auch eine Längsfläche 19 der Führungslasche 17 in eine Ebene mit einer gegenüberliegenden Quaderfläche 13. Die andere Längsfläche 23 der Führungslasche 17 fällt in eine vertikale Mittelebene 25 des Eckstützelementes 1.

    [0023] Fig. 2 zeigt die mehrzackige Profilierung 27 der Oberseite 43 des Eckstützelementes 1 und die mehrzackige Profilierung 29 der Unterseite 44 des Eckstützelementes 1 nach Fig. 1. In die Ebene der vertikalen Mittelebene 25 fallen eine Außenkante 32 und eine Innenkante 32' von Hinterschneidungsfläche 33 und 33'. An dem oberen Profil 27 liegen links der Hinterschneidungsfläche 33 eine dachförmige Profilierung 35 und rechts von ihr eine V-förmige Profilierung 37. An der Außenseite der V-förmigen Profilierung ist noch eine Anfasung 39 vorgesehen. Die Linienführung der unteren Profilierung 29 entspricht der der oberen Profilierung 27. Dadurch ergibt sich in Fig. 2 links der Mittelebene 25 eine V-förmige Formgebung 37' und rechts der Mittelebene 25 eine dachförmige Formgebung 35'. Die Bezeichnung links und rechts der Mittelebene 25 ist natürlich abhängig von der Ansichtsrichtung. Linke und rechte Ausbildung sind auch gegenseitig austauschbar. Beim Aufeinandersetzen der einzelnen Stützelemente ergibt sich immer ein Ineinanderverkrallen der Einzelprofile.

    [0024] Fig. 5 zeigt nun, wie zwei Eckstützelemente 1 einen Knotenverband 41 bilden. Dieser Knotenverband kommt dadurch zustande, daß zwei Eckstützelemente 1 mit ihren Oberseiten 43 ineinander gesteckt worden sind. Es zeigt sich dabei, daß sich jeweils zwischen den Kopfstücken 9 und den Führungslaschen 17 geradlinige Nuten 45 ausbilden. Diese Nuten haben gerade die Breite von Wandbrettern 47, die in Pfeilrichtung 49 in die Nuten 45 eingeschoben werden. Auf der linken Seite der Fig. 5 ist der Einschiebevorgang dargestellt, während oben der Einschiebevorgang bereits beendet ist. Durch eine Nagel- oder Schraubverbindung können die Wandbretter 47, an denen die Führungslaschen 17 großflächig anliegen, mit den Führungslaschen 17 fest verbunden werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Breite der Wandbretter 47 der halben Breite der Kopfstücke 9. Durch eine Verbreiterung des Abstandes d (Fig. 3) kann die Breite c des Kopfstücks 9 auch nach Belieben vergrößert werden. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird die Breite der Wandbretter 47 höchstens die Hälfte der Breite c oder vorzugsweise sogar noch weniger sein. Die Länge der Kopfstücke 9 ist selbstverständlich auch in das Belieben des Konstrukteurs gestellt.

    [0025] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf ein Zwischenstützelement 50 eines Zwischenstützpfeilers 51. Die Zwischenstützelemente 50 bestehen aus Bohlenstücken in Kopfstückstärke, die zwischen einem Kopfstück 9 und einem inneren Widerlagerstück 53 Nuten 45' für die Wandbretter 47 aufweisen. Die Kopfstücke 9 entsprechen vollständig den Kopfstücken 9 nach Fig. 1, 3 und 5. Durch den genuteten Bereich der Zwischenstützelemente 50 kann sich eine senkrechte Bohrung 55 erstrecken, durch die ein nichtdargestellter Zuganker hindurchgeschoben werden kann. In die Nuten 45' sind Wandbretter 47 eingeschoben. Eine Wand läßt sich auf diese Weise verlängern.

    [0026] Fig. 6 zeigt nun eine schaubildliche Darstellung der Fig. 4 und 5 gemeinsam, wobei allerdings eine andere Hausecke mit Eckstützpfeiler 57 und Hauswand 59 ausgewählt ist. Bei der Hausecke ist erkennbar, wie Knotenverbände 41 aus zusammengesteckten Eckstützelementen 1 mit ihren Unterseiten 44 auf die Oberseiten 43 anderer Knotenverbände 41 gestapelt sind. Die Profile 27 und 29 schieben sich dabei deutlich sichtbar ineinander. Die Wandbretter 47 können in üblicher Weise mit Nut und Feder ausgebildet sein.

    [0027] Ebenso sind bei der Darstellung nach Fig. 6 übereinander gestapelte, den Zwischenstützpfeiler 51 bildende Zwischenstützelemente 50 dargestellt. Diese Zwischenstützelemente 50 greifen mit ihren Profilierungen 27 und 29 ineinander. Wie man aus Fig. 6 deutlich sieht, deuten die nach außen vorstehenden Kopfstücke 9 in ihrer Stärke eine massive Bauweise an, während die Seitenwände 59'aus den dünneren Wandbrettern 47 im Material deutlich schwächer gehalten sind, ohne daß dies erkennbar ist.

    [0028] Fig. 7 und 8 zeigen die Anbringung der Dachsparren auf den oberen Enden 63 der Hauswände 59. Außenseitig und innenseitig sind.auf den oberen Hauswandbereichen 63 Gabelstützen 65 und 67 durch Nageln oder Schrauben aufgebracht. Diese Gabelstützen bestehen, wie sich deutlich aus Fig. 8 ergibt, aus einem unteren Quersteg 69 bzw. 69' und Gabelzinken 71 bzw. 73. Die Bodenflächen 75 bzw. 77 der Ausnehmungen 79 bzw. 81 der Gabelstützen 65 bzw. 67 sind als gegenüber der Horizontalen geneigte Ebenen ausgebildet, auf denen die Unterseite 83 eines Dachsparren 85 aufliegen kann. Die Dachsparren haben auf diese Weise einen sicheren Halt an den Hauswänden 59. Die Außenwände 87 bzw. 87' der Gabelstützen 65 bzw. 67 können entweder parallel zur Hauswand verlaufen, wie es bei der Gabelstütze 67 dargestellt ist, oder gegenüber der vertikalen Hauswand nach außen fallend zugeschnitten sein, wie es von der Gabelstütze 65 - zu erkennen ist. Die Gabelstützen 65 und 67 sind stets paarweise innen und außen angeordnet und fangen damit die Last des Daches auf besonders einfache Weise sicher ab.

    [0029] Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Abwandlung des Eckstützelementes 1 nach den Fig. 1 bis 6 mit dem Ziel, das Konstruktionsprinzip auch bei einer leichteren Bauweise zu verwirklichen. Ein einfacherer leichter Stützpfeiler wird aus in Fig. 9 dargestellten einzelnen Einfachstützelementen 101 aufgebaut, die alle die gleiche Formgebung haben.

    [0030] Das Einfachstützelement 101 besteht aus einem Kopfstück 103, das entsprechend dem Kopfstück nach den Fig. 1 bis 6 ausgebildet sein kann. An das Kopfstück 103 schließt sich in Längsrichtung ein Knotenstück in Form einer Leitlasche 105 an. Die Leitlasche 105 ist dadurch gebildet, daß ein Materialstück in der Gesamtlänge des Einfachstützelementes 101 und mit Profilen nach Fig. 2 von einer Seite her abgetragen wurde, bis die Leitlasche 105 allein stehen blieb. An die eine Längsfläche 107 des Kopfstückes 103 schließt sich dementsprechend übergangslos in der gleichen Ebene die eine Seitenfläche der Leitlasche 105 an. Die Leitlasche hat eine Stärke e, die maximal die Hälfte der Stärke f des Kopfstückes 103 erreicht. Die bei der Ansicht nach Fig. 9 nicht sichtbare Längsfläche 109 der Leitlasche 105 verläuft parallel zur Fläche 107.

    [0031] Bei der Darstellung nach Fig. 9 ist von unten her in die Leitlasche 105 ein Einschnitt 111 eingebracht, der sich quer zur Längsrichtung des Einfachstützelementes erstreckt und der eine Breite hat, die etwas größer ist als die Stärke e der Leitlasche 105. Der Abstand des Einschnittes 111 von der durch das Abtragen stehen gebliebenen Innenwand 113 des Kopfstückes 103 entspricht der Stärke g eines einzuschiebenden Wandbrettes. Die Tiefe des Einschnittes 111 entspricht der Hälfte der Höhe h des Kopfstückes 103 und der Leitlasche 105. Von oben her ist in die Leitlasche 105 im Bereich des Einschnittes 111 eine Ausnehmung 115 eingearbeitet, die das Zusammenstecken übereinander gestapelter Knotenverbände 119 erleichtert.

    [0032] Fig. 9 zeigt übereinander zwei Einfachstützelemente 101, von denen das untere auf den Kopf gestellt ist. Wenn die beiden Einfachstützelemente 101 in dieser gegenseitigen Lage in Richtung eines Pfeiles 117 ineinandergeschoben und dabei verkämmt werden, bildet sich ein aus Fig. 10 ersichtlicher Knotenverband 119 heraus. Dieser Knotenverband 119 hat ein in sich außerordentlich festes Gefüge, das auf einen Eckpfeiler stabilisierend wirkt. Zwischen den Innenflächen 113 der Kopfstücke und den Längsflächen 109 der Leitlaschen 105 bilden sich Aufnahmenuten 121 aus, in die Wandbretter 123 einschiebbar sind. Die Aufnahmenuten 121 sind geradlinig und ermöglichen die Aufnahme von glatt abgeschnittenen Wandbrettenden. Durch Zusammennageln oder Zusammenschrauben werden die Wandbretter 123 an den großflächig an ihnen anliegenden Leitlaschen 105 befestigt. Eckstützpfeiler der einfachen Art entstehen dadurch, daß mehrere Knotenverbände 119 übereinander gestapelt werden. Die einzelnen Knotenverbände 119 liegen profilschlüssig und damit sicher aufeinander, da die Eckelemente 101 bzw. Knotenverbände 119 an der Ober- und Unterseite mit einer Profilierung versehen sind, die der Profilierung nach Fig. 2 entspricht. Diese Profilierung führt zu einem gegenseitigen Verkrallen der übereinander gestapelten Knotenverbände 119. V-Form 37 und Dachform 35 der Profile nach Fig. 2 können dabei von links nach rechts gegeneinander ausgetauscht werden, was allerdings einheitlich geschehen muß bei allen Einfachstützelementen 101 eines zum Einsatz gebrachten Satzes.

    [0033] Das Einfachstützelement 101 dient vorrangig einer leichten Bauweise, die bei Innenräumen zum Einsatz kommen wird. Es eignet sich aber durchaus auch für Außenecken von Blockhäusern.

    [0034] Fig. 11 zeigt die oberen und unteren Hölzer eines Eckstützpfeilers. Der dazwischen gelegene Pfeilerteil ist weggebrochen. Die obersten und untersten Hölzer bestehen aus Eckstiitzelementen 201 und 203 sowie 205 und 207. Die Eckstützelemente 201 und 203 sowie 205 und 207 bilden zusammen über Kopf ineinander gesteckte Kreuzverbände.

    [0035] Die sich an die oberen Eckstützelemente 203 und 207 und die unteren Eckstützelemente 201 und 205 anschließenden Eckstützelemente 209, 211, 213,215 bilden sich dabei auch wieder Kreuzverbandlagen, die sich in den benachbarten Eckstützelementen 201, 205 bzw. 203, 207 aufgrund ihrer mehrzackigen Stapelprofile 217 verkrallen.

    [0036] Die Eckstützelemente bestehen jeweils aus einem Kopfstück 219 und Knotenstücken. Diese Knotenstücke werden gebildet von einem Kernquader 221 und einer Führungslasche 223. Beim Zusammenstecken von jeweils zwei Eckstützelementen zu einer Kreuzverbandlage entstehen Aufnahmenuten 225, in die Wandbretter 227 eingesteckt werden können.

    [0037] In den Eckstützpfeilern sind Anker 229 vorgesehen, die sich vertikal durch Bohrungen 231 der einzelnen Eckstützelemente hindurchziehen. Mit Hilfe dieser Zuganker 229 werden die Eckstützpfeiler in vertikaler Richtung verspannt.

    [0038] Die Zuganker 229 bestehen beispielsweise aus einer Stahlstange 231, die an ihren Zugankerenden mit Gewinden 233 versehen ist. Auf diese Gewinde 233 sind Muttern 235 aufschraubbar. Eine Unterlegscheibe 237 und eine Lochscheibe 239 können unter die Muttern 235 gelegt werden.

    [0039] Wie Fig. 11 zeigt, sind in die Kopfstücke 219 der Eckstützelemente sich vertikal erstreckende Ausnehmungen 241 eingearbeitet. Diese in vertikaler Richtung verlaufenden Ausnehmungen haben einen solchen Durchmesser, daß in sie Wendeldruckfedern 243 einschiebbar sind. Diese Wendeldruckfedern 243 können sich am Boden 254 der Ausnehmungen 241 und an der Lochscheibe 239 abstützen. Wird nun die Mutter 235 in Fig.11 im unteren Bildteil angezogen, dann wird die Wendeldruckfeder unter Druck gesetzt und der Eckstützpfeiler in vertikaler Richtung verspannt. Selbstverständlich muß in diesem Fall in die Ausnehmung 241 im oberen Bildteil der Fig. 11 zuvor auf dem Zuganker 229 auch eine Mutter 235 angebracht worden sein.

    [0040] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist eine Wendeldruckfeder 243 nur in das untere Eckstützelement 201 eingesetzt. In dem oberen Eckstützelement 203 liegt die Unterlegscheibe 237 am Boden 245 der Ausnehmung 241 auf, und die Gewindemutter 235 ist auf das obere Gewinde 233 des Zugankers 229 aufgeschraubt. Bei einem Schrumpfen und Dehnen des lebenden Holzes gleicht die Wendeldruckfeder 243 die Bewegungen in vertikaler Richtung aus und sorgt stets für eine sichere und feste Verspannung des Eckstützpfeilers.

    [0041] Die Ausbildung der Eckstützelemente 201 und 203 ist so, daß auf den Zuganker 229 auch im Eckstützelement 203 eine Wendeldruckfeder 243 angeordnet werden kann. Durch das Anordnen von Wendeldruckfedern an beiden Enden des Zugankers 229 können die Verspannung und die Dehnungsfähigkeit des Zugankers verbessert werden.

    [0042] Zwischen das Eisen 231 des Zugankers 229 und die Wendeldruckfeder 243 ist noch eine Führungshülse 247 gefügt. Diese Führungshülse 247 sorgt für einen besseren Sitz der Wendeldruckfeder 243 in der Ausnehmung 241. Ein Verkanten der Wendeldruckfeder 243 wird mit Hilfe der Hülse ausgeschlossen, insbesondere wenn die Wendeldruckfeder 243 weiter aus dem Holz des Eckstützelementes heraussteht.


    Ansprüche

    1. Blockhaus mit aufeinander gelegten, die Hauswände bildenden Wandbrettern und mit die Hausecken bildenden Eckstützpfeilern, die aus über Kreuz übereinander gestapelten Eckstützelementen aufgebaut sind, wobei die Eckstützelemente aus einem frei endend vorstehenden Kopfstück und einem innen zu liegen kommenden Knotenstück bestehen, die so profiliert sind, daß sich überkreuzende Eckstützelemente Aufnahmenuten zum Einstecken der Wandbretter geringerer Dicke bilden, dadurch gekennzeichnet, daß

    - die Eckstützelemente (1) des Eckpfeilers (57) einheitliche, sich in Längsrichtung erstreckende, mehrzackige Stapelprofile (27, 29) aufweisen,

    - jeweils zwei über Kopf verkämmt und über Kreuz ineinander gesetzte Eckstützelemente (1) miteinander zu einem Knotenverband (41) verfugt sind,

    - die Knotenverbände (41) mit darüber und darunter angeordneten Knotenverbänden (41) profilschlüssig ineinander verkrallen,

    - das Knotenstück aus einem Kernquader (3) in höchstens halber Eckstützelementhöhe und einer Führungslasche (17) in voller Eckstützelementhöhe (2b) besteht, wobei sich die Aufnahmenuten (45) zwischen den Kopfstücken (9) und den Führungslaschen (17) als geradlinige Einschübe ausbilden,

    - die Führungslaschen (17) eine großflächige, innen gelegene Anlage- und Stützfläche für die Wandbretter (47) bilden.


     
    2. Blockhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß

    - der zentrale Kernquader (3) in der Horizontalen gleiche Seitenlängen (a) aufweist,

    - an eine vertikale Quaderfläche (7) das Kopfstück (9) anschließt, das den Kernquader (3) um wenigstens das Doppelte seiner Höhe (b) einseitig überragt,

    - die Breite (c) des Kopfstückes (9) in der Horizontalen größer als eine horizontale Quaderseitenlänge (a) ist, wobei das Kopfstück (9) über den Kernquader (3) horizontal einseitig übersteht,

    - die Führungslasche (17) an die Quaderfläche (15) anschließt, die von der das Kopfstück (9) tragenden Quaderfläche (7) abliegt und den Kernquader (3) auf der gleichen Seite wie das Kopfstück (9) so hoch wie das Kopfstück (9) überragt,

    - die Führungslasche (17) am Kernquader (3) mit einer vertikalen Längsfläche (23) anschließt, die in die gemeinsame vertikale Mittelebene (25) von Kernquader (3) und Kopfstück (9) fällt, während die andere vertikale Längsfläche (19) auf der Seite des Kopfstücküberstandes in die Ebene der auf dieser Seite gelegenen vertikalen Quaderfläche (21) fällt oder gegenüber der Längsfläche (23) etwas in Richtung auf die Mittelebene freigeschnitten ist.


     
    3. Blockhaus nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß

    - Einfachstützelemente (101) des Eckpfeilers einheitliche, sich in Längsrichtung erstreckende, mehrzackige Stapelprofile (27, 29) aufweisen,

    - jeweils zwei dieser über Kopf verkämmt und über Kreuz ineinander gesetzten Einfachstützelemente (101) mit einander zu einem Knotenverband (119) verfugt sind,

    - die Knotenverbände (119) des Eckpfeilers mit darüber und darunter angeordneten Knotenverbänden profilschlüssig ineinander verkrallen,

    - das Knotenstück aus einer etwa halbhoch mit einem Einschnitt (111) versehenen Leitlasche (105) in Höhe des Kopfstückes besteht, die nach ihrem Verkämmen mit der Leitlasche (105) eines anderen Einfachstützelementes (101) im Knotenverband (119) zwischen sich und dem Kopfstück des anderen Einfachstützelementes (101) dieses Knotenverbandes (119) die geradlinigem Aufnahmenuten (121) für die Wandbretter (123) ausbilden,

    - die Leitlaschen (105) eine großfläche, innen gelegene Anlage- und Stützfläche für die Wandbretter (123) bilden.,


     
    4. Blockhaus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine vertikale Längsfläche der Leitlaschen (105) mit der Ebene einer vertikalen Längsfläche (107) des Kopfstückes (103) und die andere vertikale Längsfläche (109) der Leitlasche (105) parallel dazu in einem Abstand verläuft, der kleiner ist als die horizontale Stärke (f) des Kopfstückes (103).
     
    S.Blockhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Stützelemente (1) an ihren Ober- (43) und Unterseiten (44) mit einem Querschnittprofil (27, 29) versehen sind, das eine in die vertikale Mittelebene (25) fallende, etwa vertikale Anschnittfläche (33, 33') aufweist, an deren äußere Endkante (32) sich eine V-Einschnittform (37, 37') und an deren innere Endkante sich eine symmetrische Satteldachform (35, 35') anschließt.
     
    6. Blockhaus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, bei dem zwischen den Eckstützpfeilern (57) zusätzliche Zwischenstützpfeiler (51) vorgesehen sind, gekennzeichnet durch

    - Zwischenstützelemente (50), die zwischen einem äußeren Kopfstück (9) und einem inneren Widerlagerstück (53) mit Aufnahmenuten (45') für die Wandbretter (47) versehen sind,

    - einheitliche Zwischenstützelemente (54), die profilschlüssig aufeinanderliegen.


     
    7. Blockhaus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 mit einem Satteldach, dessen Dachsparren auf den Oberseiten der obersten Wandbretter aufliegen, gekennzeichnet durch Gabelstützen (69, 69'), die paarweise innenseitig und außenseitig auf die oberen Ränder (63) der obersten Wandbretter (47) aufgesetzt sind und mit ihren Gabelzinken (71, 73) die Dachsparren (85) festlegen.
     
    8. Blockhaus nach den Ansprüchen 1 bis 7,bei dem die Eckstützpfeiler mittels Zugankerenden vertikal zusammengezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuganker (229) an ihren oberen und/oder unteren Endbereichen mit Druckfedern (243) versehen sind, die mittels der Druckstücke (235) gegen das oberste und unterste Holz des Eckpfeilers vertikal verspannbar sind.
     
    9. Blockhaus nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die obersten und untersten Hölzer der Eckstützpfeiler, durch die sich die Zuganker (229) erstrecken, mit Ausnehmungen (241) zur Aufnahme der Druckfedern (243) versehen sind.
     




    Zeichnung

























    Recherchenbericht