[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erfassung von Verbrauchswerten gemäss dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. Patentanspruchs 2.
[0002] Eine Anordnung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. Patentanspruchs
2 ist in der DE-A-2 549 791 beschrieben, bei welcher eine frequenzmultiplexe Fernübertragung
von Messsignalen erfolgt. Die Messsignale werden hierbei je nach Anfall sofort übertragen,
so dass die Übertragungseinheit ständig aktiviert ist. Hierdurch ist der Stromverbrauch
erheblich, da der Trägerfrequenzgenerator bzw. Modulator ständig eingeschaltet sein
muss. Darüber hinaus ist auch eine Vielzahl von gleichzeitigen Signalübertragungen
vom Messverstärker zur Digitalanzeige über die Leitung erforderlich, was ein beträchtliches
Kabelnetz oder eine hohe Kabelkapazität erforderlich macht, um die ständig anfallenden
Messsignale kontinuierlich übertragen zu können. Die bei dieser Anordnung vorgesehenen
Digitalspeicher sind in der Auswerteeinheit jeweils der Digitalanzeige vorgeschaltet.
[0003] Aus der GB-A-1 005 440 ist eine automatisch arbeitende zentrale Überwachungsanordnung
bekannt, die zwei unterschiedliche Übertragungskanäle für zwei Gruppen von Einheiten
enthält. Zur Signalübertragung weist jede diesen Einheiten zugeordnete Station mechanische
Mittel bzw. Schalter auf, wodurch ein automatisches Abrufen von Signalen abhängig
vom Signalanfall nicht möglich ist. Das jeweils zu erzeugende Signal steuert einen
zugehörigen Frequenzoszillator, der jeweils einem Hochfrequenzoszillator zugeordnet
ist, so dass entweder Amplitude, Phase oder Frequenz bei unterschiedlichen Frequenzen
moduliert werden. Auch bei dieser Anordnung ist eine ständige Übertragungsleitung
bzw. ein ständig arbeitender Übertragungskanal zwischen der signalerzeugenden Einheit
und der Auswerteeinheit erforderlich, was sich insbesondere bei grossen Distanzen
nachteilig auswirkt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die ein Erfassen von Verbrauchswerten, insbesondere an Heizkörpern und/oder
Warmwasserzählern von Wohnungen und eine selbsttätige Übertragung der Messwerte bei
einfachem Aufbau ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 bzw. Patentanspruchs 2 gelöst.
[0006] Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Die von der Messeinrichtung erzeugten Signale werden nach Umwandlung in Impulse oder
Digitalsignale entweder in einem Speicher gespeichert oder diese Signale bewirken
die Ansteuerung einer Schalteinrichtung, welche einen HF-Sender oder Trägerfrequenzgenerator
in Betrieb setzt. Hierbei ist der HF-Sender jeweils nur kurzzeitig anzuschalten, d.
h. der Übertragungsweg muss nicht ständig aktiviert sein.
[0008] Sämtliche Ausgangssignale der Abfrage- und Übertragungseinheiten werden einer Zentraleinheit
zugeführt, die eine Pegelstellung sowie Verstärkung der empfangenen Signale ermöglicht.
Vorteilhafterweise ist für sämtliche empfangenen Signale eine einzige Pegelstell-
und Verstärkereinheit vorgesehen.
[0009] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Anordnung zur Erfassung von
Verbrauchswerten an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer für jede Wohnung vorzusehenden Einheit,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Zentraleinheit, die
für mehrere Wohnungen bzw. Einheiten ausgelegt ist,
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform der Schaltung für eine Einheit,
insbesondere zur Übertragung von Zählimpulsen eines Warmwasserzählers,
Fig. 4 eine Fig. 1 entsprechende, abgewandelte Ausführungsform einer Schaltung zur
Digitalisierung der Verbrauchswerte,
Fig. 5 eine bevorzugte Ausführungsform der Zentraleinheit für den Empfang und das
Erfassen digitalisierter Informationen,
Fig. 6 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung zur analogen Übertragung von Verbrauchswerten
für Einheiten, die jeweils HF-Sender mit gleicher Trägerfrequenz enthalten,
Fig. 7 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 8 eine gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 9 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Mess- und Übertragungselektronik
jeder Wohnungseinheit,
Fig. 10 die den Einheiten nach Fig. 9 zugeordnete Zentraleinheit,
Fig. 11 eine gegenüber Fig. 10 abgewandelte Ausführungsform der Zentraleinheit, und
Fig. 12 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Ausführungsformen
nach Fig. 9 bis 11.
[0010] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen einer Anordnung zur Erfassung von
Verbrauchswerten, insbesondere an Heizkörpern und/oder Warmwasserzählern von Wohnungen
beschrieben. Diese Anordnung eignet sich zur Heizkostenerfassung und/oder Warmwasserverbrauchserfassung
sowie für andere Daten für in einem Gebäude befindliche Wohnungen. In jeder Wohnung,
in jedem Büro usw. befindet sich eine Einheit. Die Einheiten sind nachfolgend mit
dem Bezugszeichen 3 bezeichnet. Mehreren, derartigen Einheiten 3 ist eine Zentraleinheit
1 zugeordnet. Die Einheiten 3 und die Zentraleinheit 1 sind über ein HF-Leitungssystem
2, beispielsweise ein Koaxialkabelsystem, miteinander verbunden.
[0011] Fig. 1 zeigt eine jeweils in einer Einheit 3 vorgesehene Anordnung, durch welche
der Wärmeverbrauch der betreffenden Einheit festgestellt und in ein Koaxialkabelsystem
oder ein anderes HF-Leitungssystem eingegeben wird, das zu der in Fig. 2 gezeigten
Einheit 1 führt, welche die Auswertung bzw. Erfassung der Wärmemessung bewirkt. Das
Leitungssystem 2 ist innerhalb eines Wohngebäudes in nicht dargestellter Weise verzweigt
und führt zu jeder Einheit 3, so dass von jeder Einheit 3 Wärmemessungen darstellende
Signale zu der die Wärmeabgabe messenden und erfassenden Einheit 1 geführt werden.
[0012] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sind ein oder mehrere Fühler 4, z.B.
in Form von Pyrometern, vorzugsweise ausserhalb der Einheit 3 vorgesehen und jeweils
einem Heizkörper zugeordnet. Jeder dieser Fühler 4 ist ausgangsseitig mit einem Wandler
5 verbunden, der im wesentlichen die von dem oder den Fühlern 4 abgegebenen Strom-
oder Spannungssignale in Impulse umwandelt. Auf diese Weise erzeugt der Wandler 5
ausgangsseitig Impulssignale, die für die an den zugeordneten Fühlern festgestellten
Wärmemessungen repräsentativ sind. Der Wandler 5 ist über einen Schalter 6, vorzugsweise
einen elektronischen Schalter, an einen HF-Sender 7 angeschlossen, der ein Trägersignal
vorbestimmter Bandbreite erzeugt. Im Moment der Abgabe eines ausgangsseitigen Impulses
des Wandlers 5 schaltet der elektronische Schalter 6 den HF-Sender 7 kurzzeitig ein.
Der kurze Trägerimpuls wird über eine HF-Einkoppelweiche 8 in das Leitungssystem 2
eingeführt.
[0013] Mit der HF-Einkopplungsweiche 8 ist eine Fernspeise-Auskopplungsweiche 9 kombiniert,
die eine über das Leitungssystem 2 an die einzelnen Einheiten 3 geführte Speisespannung
zu der jeweiligen Einheit 3 auskoppelt. Die von der Fernspeise-Auskopplungsweiche
9 erhaltene Speisespannung wird einer Gleichrichtereinheit 10 und einem gegebenenfalls
nachgeschalteten Spannungsteiler 11 zugeführt. Der Spannungsteiler 11 kann beispielsweise
zwei unterschiedliche Gleichspannungen liefern, von denen nach der dargestellten Ausführungsform
eine erste Spannung V
1 über eine Leitung 12 dem Wandler 5 zugeführt wird, während eine zweite, beispielsweise
gegenüber der Spannung V
1 niedrigere Gleichspannung V
2 an den elektronischen Schalter 6 über eine Leitung 13 angelegt wird.
[0014] Die unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebene Ausführungsform der Einheit 3 arbeitet
im wesentlichen wie folgt: Der oder die Fühler 4 liefern Strom- oder Spannungssignale
an den Wandler 5, der entsprechend dem erhaltenen Strom- oder Spannungssignal Impulse
gleicher Grösse und Dauer erzeugt, wobei die Zahl der Impulse bzw. die Pulsfolgefrequenz
von den Ausgangssignalen der Fühler 4 abhängt. Die Impulse des Wandlers 5 werden dazu
benutzt, den Schalter 6 anzusteuern, der wiederum den HF-Sender 7 kurzzeitig einschaltet.
Über die HF-Einkopplungsweiche 8 und das Leitungssystem 2 wird der HF-Trägerimpuls
an die noch näher zu beschreibende Einheit 1 geführt. Ersichtlicherweise wird hierbei
eine Übertragung von Analogsignalen durchgeführt, wobei entweder die einzelnen Impulse
jeweils bei ihrer Erzeugung durch den Wandler 5 auf den HF-Sender 7 gegeben werden
oder unter Verwendung eines Speichers 14 die vom Wandler 5 abgegebenen Impulse summiert
und durch ein von einer nicht dargestellten Steuereinheit erzeugtes Ablesesignal in
bestimmten Zeitabständen aus dem Speicher 14 ausgegeben und als summierte Analoggrösse
in der erläuterten Weise zu der Einheit 3 übertragen werden. Das dem Speicher 14 zu
dessen Ablesen zuzuführende Steuersignal kann ersichtlicherweise ebenfalls über das
Leitungssystem 2 zum Speicher 14 übertragen werden.
[0015] Fig. zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Einheit 1 und weist eingangsseitig
einen Pegeisteller 16 sowie einen Eingangsverstärker 17 auf. Der Eingangsverstärker
17 wird derart eingestellt, dass eine angemessene Verstärkung der über das Leitungssystem
2 zugeführten Signale, vorzugsweise Impulssignale, erreicht wird. Der Ausgang des
Eingangsverstärkers 17 ist über jeweils ein Filter 18, jeweils einen Detektor 19 und
jeweils einen Schaltverstärker 20 an einen von mehreren Impulszählern 21 angeschlossen,
wobei jeweils ein Impulszähler einer bestimmten Einheit 3 entsprechend Fig. 1 zugeordnet
ist. Jedes Filter 18 stellt sicher, dass Störfrequenzen bzw. Nebenfrequenzen ausgesiebt
werden, so dass nur ein vorbestimmter Trägerimpuls zum zugehörigen Zähler 21a etc.
gelangt, wobei der Frequenzdetektor 19 die jeweilige Trägerfrequenz feststellt, d.h.
dass somit nur die von einer bestimmten Wohneinheit erzeugten Impulse an den zugehörigen
Impulszähler 21 zur Zählung angelegt werden. In Fig. 2 sind fünf Serienschaltungen,
jeweils bestehend aus einem Filter 18, einem Detektor 19, einem Schaltverstärker 20
und einem Impulszähler 21, dargestellt, d.h. für fünf Wohneinheiten; die Zahl dieser
Serienschaltungen hängt somit von der Zahl der zu überwachenden Einheiten 3 ab. Die
Serienschaltungen sind in Fig. 2 mit 24a, 24b etc. bezeichnet. Der gegebenenfalls
vorgesehene Schaltverstärker 20 hat die Funktion eines Motors für den Impulszähler,
d.h. jeder Schaltverstärker 20 schaltet den Impulszähler 21 bei Anliegen eines Impulses
um einen Schritt weiter, wobei diese Arbeitsweise dann vorliegt, wenn die Übertragung
von Einzelimpulsen vom Wandler 5 zum HF-Sender 7 der Einheit 3 gemäss vorstehender
Beschreibung vorgesehen ist. Nach einer Ausführungsform werden über den Speicher 14
der Einheit 3 mehrere Impulssignale des Wandlers 5 summiert und die Summe mehrerer
Impulse durch Ansteuerung des Speichers 14 übertragen; auf der Seite der Einheit 1
ist der zugehörige Impulszähler entsprechend der Länge des auf diese Weise erhaltenen
Summensignals weiterzuschalten, so dass ein Impulslängendetektor zusätzlich vorgesehen
ist, der ein der Impulslänge entsprechendes Signal erzeugt oder entsprechend viele
Einzelimpulse, die auf den Schaltverstärker 20 gegeben werden. Derartige Summensignale,
z.B. Impulse grösserer Impulsbreite, können auch in ein Schieberegister eingegeben
werden, das durch das Bezugszeichen 22 angedeutet ist und vor dem Schaltverstärker
20 liegt. Durch Taktsteuerung des Schieberegisters 22 empfängt dann der Schaltverstärker
20 eine der Zahl der Ausgangssignale des Wandlers 5 entsprechende Taktzahl zur Weiterschaltung
des lmpulszählers.
[0016] Die Speisung der Elemente jeder Einheit 3 erfolgt vorzugsweise über eine Fernspeiseeinheit
23, die in der Zentraleinheit 1 vorgesehen ist und deren Speisespannung über das Koaxialkabelsystem
2 zu den einzelnen Einheiten 3 übertragen wird. Damit ist eine Manipulation an den
Einheiten 3, beispielsweise zur Unterbrechung der Speisespannung, nicht möglich.
[0017] Zur Feststellung von Störungen in den Einheiten 3 wird zweckmässigerweise vorgesehen,
dass der HF-Sender 7 neben den vom Wandler 5 aufmodulierten Grössen einen zusätzlichen
Impuls auf den Träger gibt, der in der empfangenden Einheit 1 durch den Detektor 19
der zugehörigen Serienschaltung 24a, 24b usw. erfassbar ist und bei nicht Vorliegen
dieses Impulses eine Störung meldet. Alternativ hierzu kann vorgesehen sein, dass
jede Einheit 3 HF-Sender unterschiedlicher Trägerfrequenz beinhaltet und dass jede
zugehörige Serienschaltung prüft, ob dieser Träger vorhanden ist oder nicht und in
letzterem Falle eine Störung anzeigt. Die zuerst erläuterte Störungsüberprüfung mittels
zusätzlichem Impuls ist jedoch zu bevorzugen, da es aus Kostengründen günstiger ist,
wenn jede Einheit 3 den gleichen HF-Sender 7 enthält. Die unter Bezugnahme auf Fig.
1 und 2 beschriebene Ausführungsform eignet sich für das zuletzt beschriebene Arbeitsprinzip,
bei welchem jede Einheit 3 einen HF-Sender zur Erzeugung unterschiedlicher Trägerfrequenzen
aufweist. Demgemäss werden in der Zentralheizung 1 von den Frequenzdetektoren 19 die
unterschiedlichen Trägerfrequenzen detektiert und dem zugehörigen Zähler die Impulse
übertragen. Die HF-Sender 7 nach Fig. 1, die je Einheit 3 unterschiedliche Trägerfrequenzen
erzeugen, erzeugen diese Trägerfrequenzen nur kurzzeitig bei Empfang eines lmpulssignales
vom Wandler 5 über den Schalter 6, d.h. der HF-Sender wird über den Schalter 6 kurzzeitig
und nur über die Dauer der Zuführung von Signalen vom Wandler 5 aktiviert. Die alternative
Ausführungsform, bei welcher die HF-Sender 7 aller Einheiten 3 die gleiche Trägerfrequenz
erzeugen, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben.
[0018] Die unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsformen der Einheiten
3 und 1 können auch zur Messung des Warm- und Kaltwasserverbrauches eingesetzt werden.
In diesem Falle sind die Fühler 4 und der Wandler 5 durch einen oder mehrere, ausgangsseitig
zusammengeschaltete Warmwasserzähler ersetzt. Warmwasserzähler bekannter Art liefern
Zählimpulse in rascher Aufeinanderfolge. Eine derartige Ausbildung der Einheit 3 ist
in Fig. 3 gezeigt. Der Warmwasserzähler ist in Fig. 3 durch das Bezugszeichen 25 dargestellt
und befindet sich ausserhalb jeder Einheit 3. Wie erwähnt, können insbesondere bei
grösseren Wohnungen mehrere Warmwasserzähler vorgesehen sein, die ausgangsseitig zusammengeschaltet
sind und ihre Ausgangssignale über den Schalter 6 auf den HF-Sender 7 einwirken. Um
die gegebenenfalls in sehr kurzen Abständen auftretenden Ausgangsimpulse des Wasserzählers
oder der Wasserzähler 25 auf der Seite der Einheit 1 erfassen zu können, wird dem
Schalter 6 ein Speicher 14 vorgeschaltet, der im wesentlichen dem Schieberegister
22 entspricht, so dass sichergestellt ist, dass auch tatsächlich alle, gegebenenfalls
in kurzer Aufeinanderfolge auftretenden Zählimpulse vom Impulszähler 21 erfasst werden.
In Fig. 3 sind die mit der Ausführungsform nach Fig. 1 übereinstimmenden Einheiten
mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0019] Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird im folgenden eine weiter abgewandelte Ausführungsform
der Einheit 3 beschrieben. Die Einheit 3 enthält einen Block 27, der einen Warmwasserzähler
25 gemäss Fig. 3 oder die Fühler 4 und den Wandler 5 nach Fig. 1 darstellt. Die ausgangsseitig
der Untereinheit 27 erhaltenen Signale, die Analogsignale repräsentieren, werden einem
Analog/Digital-Umsetzer 28 zugeführt, der die Zahl der Signale in Digitalform umsetzt.
Die in Digitalform umgesetzten Signale werden einem Speicher/Zähler 29 zugeführt und
dort in Digitalform 29a gespeichert, beispielsweise im Dual-Kode oder Gray-Kode. Im
Feld 29b ist eine vorbestimmte Adresse der Einheit 3 gespeichert, d. h. diese Adresse
identifiziert diese Einheit und ist von Einheit 3 zu Einheit 3 unterschiedlich. Das
Adressenfeld 29b umfasst die ersten beiden oder ersten drei Bits, während der Zählerinhalt
entsprechend 29a die folgenden Bits ausfüllt. Das Abfragen des Speichers oder Zählers
29 erfolgt abhängig von einem Steuersignal einer nicht dargestellten Abfragesteuerung
oder abhängig von einem Überlaufsignal, d.h. wenn der Zählerinhalt des Zählers überläuft,
wird der Speicher 29 aufgrund des Überlaufsignales abgefragt und sein Inhalt zusammen
mit der Adressenkennung mit einem Modulator 30a auf den Träger des Hochfrequenzsenders
7 moduliert und in der vorbeschriebenen Weise über das Leitungssystem 2 zur Einheit
1 geführt.
[0020] Eine für den Empfang von Digitalsignalen geeignete Einheit 1 zeigt Fig. 5. Neben
dem Pegelsteller 16 und dem Eingangsverstärker 17 ist ein Demodulator 30b vorgesehen,
der die Digitalsignale vom Träger des HF-Senders 7 demoduliert. Die demodulierten
Signale werden einem Adressendekoder 31 zugeführt, der die erhaltenen Signale abhängig
von der Adresse gemäss dem Adressenfeld 29b einer zugehörigen Zählschaltung 24'a,
24'b usw. zuführt, die im Gegensatz zur Ausführungsform nach Fig. 2 jeweils lediglich
einen Digitalzähler 32a, 32b usw. enthält. Diese Digitalzähler 32a, 32b etc. entsprechen
jeweils den Impulszählern 21 nach Fig. 2. Bei der in Fig. 5 gezeigten Einheit können
somit die in den Digitalzählern gespeicherten Werte in Digitalform abgelesen bzw.
ausgegeben und ausgewertet werden, während bei der Ausführungsform nach Fig. 2 die
in Analogform gespeicherten Werte abzulesen sind.
[0021] Die Übertragung von Digitaldaten und die Speicherung der Digitaldaten können in abgewandelter
Ausführungsform anstelle durch Adressen-Kodierung und Adressen-Dekodierung dadurch
erfolgen, dass die Digitalwerte jeweils mit einer vorbestimmten Frequenz auf den Träger
des HF-Senders 7 gegeben werden und in der Einheit 1 anstelle einer Adressen-Dekodierung
eine frequenzmässige Abtastung der ausgangsseitig des Demodulators 30 anstehenden
Signale erfolgt, wie dies beispielsweise in der Patentanmeldung DE-A-3 032 294, veröffentlicht
am 18. 03. 82 beschrieben ist. Dieses Abtastprinzip beruht darauf, dass auf einen
Träger vorbestimmter Bandbreite Digitalsignale mit jeweils unterschiedlichen Frequenzbereichen
aufmoduliert werden und dass im Bereich des Empfängers bzw. der Einheit 1 die einzelnen
Modulationsfrequenzen, die jeweils einer Einheit 3 zugeordnet sind, berücksichtig
und derart abgetastet werden, dass die zugehörigen Digitalsignale zum jeweiligen Digitalzähler
übertragen werden, nachdem die Abtastung erfolgt ist.
[0022] Fig. 6 zeigt eine Zentraleinheit 1, die sich zur Verwendung mit Einheiten 3 eignet,
die gemäss Fig. 1 ausgebildet sind und bei welchen die HF-Sender 7 jeweils die gleiche
Trägerfrequenz erzeugen. Bei dieser Ausführungsform werden die von dem Wandler 5 erzeugten
Daten je Wohneinheit in einem vorbestimmten, zueinander differierenden NF-Frequenzband
auf den HF-Träger moduliert. In der Zentraleinheit 1 wird der HF-Träger vom Demodulator
30b demoduliert, während die Filter 18 nur das jeweilige NF-Frequenzband durchlassen,
welches in der zugehörigen Einheit 3 auf den HF-Träger moduliert wurde. Jede Serienschaltung
24a, 24b, usw. enthält gemäss Fig. 6 ein Filter 18, einen NF-Detektor 19, einen Schaltverstärker
20 und einen Impulszähler 21. Der Demodulator 30b ist allen Serienschaltungen 24a,
14b, usw. gemeinsam vorgeschaltet.
[0023] Die Erfassung und Auswertung von Heizwertdaten einerseits und des Warmwasserverbrauchs
andererseits wurde vorstehend beispielsweise in Verbindung mit Fig. 1 und Fig. 3 getrennt
erläutert. Die Erfassung kann kombiniert erfolgen, indem die Fühler 4 und der Wandler
5 in Parallelschaltung zu einem oder mehreren Zählern 25 vorgesehen werden.
[0024] Fig. 7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Einheit 3 gegenüber Fig. 1, bei
welcher der Wandler 5, gegebenenfalls über einen Speicher 14, mit einem Modulator
30a verbunden ist. Die vom Wandler 5 abgegebenen Impulse gelangen, gegebenenfalls
über den Speicher 14, auf den Modulator 30a, der die Impulse auf einen konstant anstehenden
HF-Träger des Senders 7 moduliert. Der Ausgang des Senders steht über die Einkopplungsweiche
8 mit dem Leitungssystem 2 in Verbindung. Gegenüber Fig. 1 entfällt bei der Ausführungsform
nach Fig. 7 der Schalter 6, so dass der Sender 7 die Trägerfrequenz konstant erzeugt.
[0025] Fig. 8 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Zentraleinheit 1, die ähnlich
Fig. 2 aufgebaut ist, jedoch anstelle jeweils eines HF-Detektors 19 in den Serienschaltungen
24a, 24b usw. jeweils einen Demodulator 30b aufweist und in Verbindung mit Fig. derart
arbeitet, dass der Demodulator 30 den Modulationsinhalt, der gemäss Fig. 7 auf den
Träger des Senders 7 moduliert ist, wieder herstellt. Die auf diese Weise wiedergewonnene
bzw. selektierte Information wird zur Ansteuerung des nachgeordneten Zählers 21 dem
Schaltverstärker 20 zugeführt.
[0026] Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist jeder Zähler 21 zusammen mit
einem Schaltverstärker 20 beschrieben. Wenn der über die Serienschaltung 24a usw.
erhaltene Pegel ausreichend hoch ist, kann der Schaltverstärker 20 entfallen.
[0027] Das unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläuterte Abtastverfahren kann ebenfalls bei den
Ausführungsformen nach Fig. 2 und 8 eingesetzt werden, wobei dann die Elemente 18,
19 bzw. 18, 30 entfallen und durch die Anordnung zur frequenzmässigen Abtastung ersetzt
sind.
[0028] Unter Bezugnahme auf die Fig. 9 bis 12 werden im folgenden weitere Ausführungsformen
erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen mit den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Elemente bedeuten.
[0029] Bei der in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform ist der Analog/Digital-Wandler 5 entweder
mit der zugehörigen Erfassungseinheit 4 je Wohnungseinheit 3 und/oder mit einem Wasserzähler
27 der betreffenden Wohnungseinheit 3 verbunden. Die Speicher- und Steuereinheit 14
steht über eine Kontrolleinrichtung 41 mit dem Modulator 30a in Verbindung, der wiederum
über einen Frequenzteiler 39 von der HF-Einkoppelweiche 8 ein in nachfolgender Weise
beschriebenes Trägerfrequenzsignal erhält. Von der Fernspeise-Auskopplungsweiche 9
führt ein zusätzlicher Ausgang zu einem Taktzähler 40, der ausgangsseitig mit dem
Speicher und der Steuereinheit 14 in Verbindung steht. Die zugehörige und in Fig.
10 gezeigte Zentraleinheit 1, mit welcher jede Wohnungseinheit 3 nach Fig. 9 über
das Leitungssystem 2 in Verbindung steht, hat einen gegenüber Fig. 5 abgewandelten
Aufbau und enthält einen Pilotgenerator 34, der dazu dient, in das Leitungssystem
2 in Vorwärtsrichtung einen HF-Träger, vorzugsweise einen Sinus-Träger einzuspeisen,
mit welchem die Signale jeder Wohnungseinheit 3 zur Zentraleinheit 1 geführt werden.
Zwischen der Fernspeiseeinheit 23 und einem mit 33 bezeichneten Mikroprozessor ist
eine Verbindungsleitung 35 vorgesehen.
[0030] Das Ausgangssignal der Fernspeiseeinheit 23 hat die Form eines Rechtecksignals oder
eine Sinusform mit beispielsweise 50 Hz. Nach einer bevorzugten Ausführungsform hat
das Ausgangssignal der Speiseeinheit 23 eine solche Rechteckform, dass es direkt als
Taktsignal verwendbar ist. Dieses Taktsignal wird über das Leitungssystem 2 an die
Fernspeise-Auskopplungsweiche 9 jeder Wohnungseinheit 3 geführt und gelangt von dort
als Speisesignal über den Gleichrichter 10 und einen nachgeschalteten Spannungsteiler
11 zum Wandler 5 sowie ausserdem über einen zweiten Ausgang der Fernspeise-Auskopplungseinheit
9 an einen Eingang des Taktzählers 40. Zu einem vorbestimmten Takt wird der Taktzähler
40 durch das Taktsignal angesteuert und liefert einen Impuls vorbestimmter Breite
an den Speicher 14, wodurch das im Speicher 14 vorliegende Signal, das einem oder
mehreren digitalen Messsignalen entspricht, über die Kontrolleinrichtung 41 an den
Modulator 30a zum Aufmodulieren auf das Trägersignal, das zur Zentraleinheit 1 geführt
wird. Anstelle der Erzeugung eines Taktsignals für die Taktzähler 40 durch die Fernspeisung
kann auf der Seite der Zentraleinheit 1 ein separater Taktsignalgenerator vorgesehen
sein, der alle Wohnungseinheiten mit ein und dem gleichen Taktsignal speist. Ferner
kann in der Zentraleinheit 1 ein Generator zur Erzeugung eines Rückstell-Signales
vorgesehen sein, welches den Taktzählern 40 zum Löschen des Zelleinhaltes und zum
Start eines neuen Zählzyklus zugeführt wird. Nach der in Fig. 9 angedeuteten Weise
kann schliesslich jedes Rückstellsignal als Ausgangssignal der Speichereinheit 14
über die in Fig. 9 angedeutete Leitung 42 an den Rückstelleingang R des zugehörigen
Taktzählers 40 angelegt werden. Nimmt man an, dass eine beliebige Zahl n von Wohnungseinheiten
3 vorgesehen ist, die nachfolgend mit 3a, 3b und3c, .. bezeichnet sind, dann erfolgt
die Abtastung der in jeder Speichereinheit 14 jedes dieser Wohnungseinheiten 3a, 3b,
3c,.. befindlichen Speichereinheiten 14 beispielsweise derart, wie dies nachfolgend
unter Bezugnahme auf Fig. 12 erläutert ist. Zum Takt Nr. 1 erzeugt der Taktzähler
40 der Wohnungseinheit 3a ein Ausgangssignal, wobei der Taktzähler 40 der Wohnungseinheit
3a zuvor durch ein Rückstellsignal gelöscht worden ist. Das daraufhin vom Taktzähler
40 der Wohnungseinheit 3a abgegebene Ausgangssignal steuert die Speichereinheit 14
an und lässt auf diese Weise ein bis dahin in der Speichereinheit 14 aufgebautes Digitalsignal,
welches einem Messwert der Erfassungseinheit 4 und/oder des Warmwasserzählers 27 entspricht,
zu der Zentraleinheit 1 gelangen. Der Taktzähler 40 der Wohnungseinheit 3a ist dabei
derart gesteuert, dass er jeweils nur zum Takt Nr. 1 anspricht. Der Takt Nr. 2 steuert
dagegen in gleicher Weise den Taktzähler 40 der Wohnungseinheit 3b an, der Takt Nr.
3 den Taktzähler 40 der Wohnungseinheit 3c, usw.. Die jeweils von den Taktzählern
40 im Falle ihrer Ansteuerung durch Taktsignale erzeugten Ausgangsimpulse bestimmen
durch ihre Impulsdauer die Dauer des Signales, welches von jeder zugehörigen Speichereinheit
14 abgegeben und zur Zentraleinheit 1 übertragen wird. Dieses Informationssignal ist
in Fig. 12 in Bezug auf die Wohnungseinheiten 3b, 3c bei d) angegeben, wobei ersichtlich
ist, dass das Informationssignal gemäss d) in Fig. 12 jeweils zwischen aufeinanderfolgenden
Taktsignalen übertragen wird. In Fig. 12 bei e) ist das dem Taktzähler der Wohnungseinheit
3d schaltende Signal gezeigt. Nach einer vorbestimmten Taktimpulszahl, die ersichtlicherweise
gleich oder grösser als die Zahl der vorhandenen Wohnungseinheiten 3 sein muss, sind
die Taktzähler 40 auf Null zurückzustellen, wozu in der bereits angegebenen Weise
der RückstellEingang jedes Taktzählers 40 anzusteuern ist.
[0031] Der Pilotgenerator 34 gemäss Fig. 10 erzeugt ein in Vorwärtsrichtung zu übertragendes
Trägersignal, d.h. ein Trägersignal, welches nur eine Signalübertragung bzw. Aufmodulierung
von Signalen von den Wohnungseinheiten 3 her in Richtung zur Zentraleinheit 1 sicherstellt.
Dieses HF-Trägersignal liegt vorzugsweise im Frequenzbereich von 40 und 450 MHz und
wird durch den in jeder Wohnungseinheit 3 vorgesehenen Frequenzteiler 39 auf eine
Frequenz von beispielsweise 5 bis 30 MHz herabgeteilt. Das vom Demodulator 30b abgegebene
Signal wird von einem Mikroprozessor 33 abhängig von dem jeweils erzeugten Takt an
die zugehörige Anzeigeeinheit 32a, 32b etc. gegeben, beispielsweise beim Takt Nr.
1 an die Anzeige- oder Speichereinheit 32a, beim Takt Nr. 2 an den Zähler 32b, beim
Takt Nr. 3 an den Zähler 32c usw.. Anstelle einer Adressen-Decodierung der Verbindung
mit Fig. 5 beschriebenen Art steuert der Mikroprozessor 33 die Zählung der empfangenen
Messsignale abhängig von der Nummer des Taktes, wozu der Mikroprozessor 33 über eine
Leitung 35 mit der Fernspeiseeinheit 23 in Verbindung steht, falls die Fernspeiseeinheit
23 gleichzeitig als Taktgenerator wirksam ist, wie dies vorstehend erläutert ist.
Ist zur Erzeugung der Taktsignale ein separater Taktgenerator vorgesehen, so ist dann
der Mikroprozessor 33 mit diesem Taktgenerator verbunden. Synchron zur Abfrage der
einzelnen Wohnungseinheiten 3 hat der Mikroprozessor 33 die zugehörige Zählereinheit
32a usw. zuzuschalten.
[0032] Bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform der Zentraleinheit 1 sind anstelle der
Zählereinheiten 32a etc. ein Drucker 37 und/oder ein Datensichtgerät 38 vorgesehen,
die in Verbindung mit einem Speicher die Ausgabe der einzelnen Messinformationen der
Wohnungseinheiten 3 bewirken. Zusätzlich zum Drucker 37 und dem Datensichtgerät 38
kann ein Speicher vorgesehen sein, der eine Summier- und Speichereinheit darstellt
und die einzelnen, aufeinanderfolgend abgerufenen Informationen aus den einzelnen
Wohnungseinheiten speichert und zu einem beliebigen Zeitpunkt, beispielsweise am Monatsende,
viertel-oder halbjährlich nach Abrufen zum Drucker 37 und/oder dem Datensichtgerät
38 ausgibt.
[0033] Nach einer weiteren Abwandlung ist eine Kontrollmöglichkeit vorgesehen, die durch
die Kontrolleinrichtung 41 einerseits und eine Fehlermeldungseinheit 36 andererseits
gebildet ist. Die Kontrolleinrichtung 41, die gegebenenfalls mit entsprechenden und
nicht dargestellten, Referenzwerte liefernden Einheiten verbunden ist, prüft die Funktion
der Erfassungseinheiten 4 und/ oder der Wasserzähler 27, gegebenenfalls auch die Ausgangssignale
der Speichereinheit 14 jeder Wohnungseinheit 3. Wenn die Kontrolleinrichtung 41 z.B.
die Nichtvorlage eines Messsignales im Falle der Abrufung aus der zugehörigen Speichereinheit
14 feststellt, oder auch bei anderen Fehlfunktionen liefert die Kontrolleinrichtung
41 ein lmpulssignal, vorzugsweise längerer Impulsdauer gegenüber dem die Messinformation
enthaltenden Informationssignal nach Fig. 12d) wie es in Fig. 12 bei f) dargestellt
ist, das seinerseits durch den Mikroprozessor 33 ausgewertet wird und in der Fehlermeldeeinheit
36 das Auftreten eines Fehlers sowie die zugehörige Wohnungseinheit 3 anzeigt.
[0034] Bei der Ausführungsform nach Fig. und 10 wird gegenüber anderen Ausführungsformen
nur ein einziger Trägersignalgenerator, nämlich der Pilotgenerator 34, verwendet;
die Zuordnung der Messsignale der einzelnen Wohnungseinheiten 3 zu dem zugehörigen
Zähler oder Speicherplatz in einem nicht dargestellten Speicher erfolgt dabei abhängig
von der Nummer der Taktsignale, d.h. es ist keine frequenzselektive Steuerung seitens
der Zentraleinheit 1 vorgesehen.
[0035] Die mit den Zählern bzw. dem Mikroprozessor verbundene Speichereinheit ist vorzugsweise
zum Zwecke einer langfristigen Speicherung und Auffrischung der erhaltenen Informationssignale
durch eine Speicher- und Akkumulatoreinheit gebildet, wodurch es möglich ist, bei
konstanter Abfragung der einzelnen Einheiten 3 die erhaltenen Messwerte in der Speicher-
und Akkumulatoreinheit aufzusummieren und über längerfristige Zeiträume oder im Bedarfsfall
abzufragen. Die nicht dargestellte Speicher- und Akkumulatoreinheit kann in üblicher
Weise mit dem Drucker 37 und/ oder dem Datensichtgerät 38 verbunden sein. Dire vorstehend
unter Bezugnahme auf verschiedene Ausführungsformen beschriebene Anordnung lässt sich
vorteilhaft zur Erfassung verschiedenster Verbrauchswerte, z. B. auch bei dem sogenannten
PAY-TV, anwenden.
[0036] Die Erfindung schafft eine Anordnung zur Erfassung und Auswertung von Verbrauchs-
und Messwerten unterschiedlichen Sinngehalts, insbesondere an Heizkörpern und/oder
Warmwasserzählern von Wohnungen oder dergleichen, mit mindestens einer Verbrauchsmesseinrichtung
je Wohnung, die jeweils einer Abfrage- und Übertragungseinheit zugeordnet sind, mit
einer den Verbrauchsmesseinrichtungen zugeordneten Auswerteeinrichtung, die über ein
Leitungssystem mit den einzelnen Abfrage- und Übertragungseinheiten in Verbindung
steht, und mit einer Einrichtung zur Fernspeisung.
1. Anordnung zur Erfassung von Verbrauchswerten, mit mindestens einer Messeinrichtung,
die jeweils einer Abfrage- und Übertragungseinheit zugeordnet ist, mit einer den Messeinrichtungen
zugeordneten Auswerteeinrichtung, die über ein Leitungssystem mit den Abfrage- und
Übertragungseinheiten in Verbindung steht, wobei jede Abfrage- und Übertragungseinheit
(3) einen Trägersignal-Generator (7; 34) und eine an das Leitungssystem (2) angeschlossene
HF-Einkopplungsweiche (8), und einen mit dem Ausgang der Messeinrichtung (4; 25; 27)
gekoppelten Signalwandler (5; 28) aufweist und die Messeinrichtungen (4, 5; 25; 27)
über eine selektiv wirkende Schaltung (18, 19; 31; 33) an die Auswerteeinrichtung
(21a, 21b usw; 32 usw; 37, 38) koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem
(2) ein HF-Kabel- oder Koaxialkabel-System ist, das zwischen den Abfrage- und Übertragungseinheiten
(3) und einer Zentraleinheit (1) vorgesehen ist, dass der Ausgang der Messeinrichtungen
(4, 5; 25; 27) an jeweils einen Speicher (14) angeschlossen ist, welcher Impulssignale
der Messeinrichtung (4) summiert und durch ein Ablesesignal zur Ausgabe eines summierten
Signals an den Trägerfrequenzgenerator (7; 34) steuerbar ist, dass die Auswerteeinrichtung
(21a usw; 32a usw; 37, 38) eingangsseitig eine allen Abfrage- und Übertragungseinheiten
(3) zugeordnete Pegelstelleinrichtung und Verstärkereinrichtung (16,17) aufweist,
und dass eine Fernspeiseeinheit (23) vorgesehen ist.
2. Anordnung zur Erfassung von Verbrauchswerten, mit mindestens einer Messeinrichtung,
die jeweils einer Abfrage- und Übertragungseinheit zugeordnet ist, mit einer den Messeinrichtungen
zugeordneten Auswerteeinrichtung, die über ein Leitungssystem mit den Abfrage- und
Übertragungseinheiten in Verbindung steht, wobei jede Abfrage- und Übertragungseinheit
(3) einen Trägersignal-Generator (7; 34) und eine an das Leitungssystem (2) angeschlossene
HF-Einkopplungsweiche (8), einen mit dem Ausgang der Messeinrichtung (4; 25; 27) gekoppelten
Signalwandler (5; 28) aufweist und die Messeinrichtungen (4, 5; 25; 27) über eine
selektiv wirkende Schaltung (18, 19; 31; 33) an die Auswerteeinrichtung (21a, 21 b
usw; 32 usw; 37, 38) koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungssystem
(2) ein HF-Kabel- oder Koaxialkabel-System ist, welches zwischen den Abfrage- und
Übertragungseinheiten (3) und einer Zentraleinheit (1) vorgesehen ist, dass der Ausgang
jeder Messeinrichtung (4) über eine Schalteinrichtung (6) mit dem Trägerfrequenzgenerator
(7) verbunden ist, und dass die Schalteinrichtung (6) bei Anstehen eines Signals von
der Messeinrichtung (4, 5; 25; 27) den Trägerfrequenzgenerator (7) zur Übertragung
der Messsignale zur Auswerteeinrichtung (21a usw; 32a usw; 37, 38) ansteuert, dass
die Auswerteeinrichtung (21a usw; 32a usw; 37, 38) eine für alle Abfrage- und Übertragungseinheiten
(3) gemeinsame Pegelstelleinrichtung und Verstärkereinheit (16, 17) aufweist, und
dass eine Fernspeiseeinrichtung (23) vorgesehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Messeinrichtung
(4) und der Schalteinrichtung (6) ein Speicher (14) vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher ein
Adressenfeld (29b) aufweist und dass die Auswerteeinrichtung (32a usw.) eingangsseitig
für alle Abfrage-und Übertragungseinheiten (3) einen gemeinsamen Adressendecoder (31)
enthält.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Speicher
(14) nachgeschaltete Kontrolleinrichtung (41) vorgesehen ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung
(40) zur taktgesteuerten Ausgabe des Inhalts des Speichers (14) vorgesehen ist.
1. Arrangement for the acquisition of consumption values comprising at least one measuring
device which is associated in each case with an interrogation and transmission unit,
an evaluating means which is in connection via a line system with the interrogation
and transmission units, each interrogation and transmission unit (3) comprising a
carrier signal generator (7; 34) and an HF coupling-in network (8) connected to the
line system (2) and a signal converter (5; 28) coupled to the output of the measuring
device (4, 25; 27) and the measuring devices (4, 5; 25; 27) are adapted to be coupled
via a selectively acting circuit (18, 19; 31; 33) to the evaluating means (21a, 21b
etc.; 32 etc.; 37, 38), characterized in that the line system (2) is an HF cable or
coaxial cable system which is provided between the interrogation and transmission
units (3) and a central unit (1), that the output of the measuring devices (4, 5;
25; 27) is connected in each case to a memory (14) which summates pulse signals of
the measuring device (4) and is controllable by a read signal for outputting a summated
signal to the carrier frequency generator (7; 34), that the evaluating means (21a
etc.; 32a etc.; 37, 38) comprises on the input side a level setting means and an amplifier
unit (16,17) associated with all the interrogation and transmission units (3) and
that a remote supply unit (23) is provided.
2. Arrangement for the acquisition of consumption values comprising at least one measuring
device which is associated in each case with an interrogation and transmission unit,
an evaluating means which is in connection via a line system with the interrogation
and transmission units, each interrogation and transmission unit (3) comprising a
carrier signal generator (7; 34) and an HF coupling-in network (8) connected to the
line system (2) and a signal converter (5; 28) coupled to the output of the measuring
device (4, 25; 27) and the measuring devices (4, 5; 25; 27) are adapted to be coupled
via a selectively acting circuit (18, 19; 31; 33) to the evaluating means (21a, 21b
etc.; 32 etc.; 37, 38), characterized in that the line system (2) is an HF cable system
which is provided between the interrogation and transmission units (3) and a central
unit (1), that the output of each measuring device (4) is connected via a switching
means (6) to the carrier frequency generator (7) and that the switching means (6)
when a signal is applied by the measuring device (4, 5; 25; 27) activates the carrier
frequency generator (7) for transmitting the measuring signals to the evaluating means
(21a etc.; 32a etc.; 37, 38), that the evaluating means (21a etc.; 32a.; 37, 38) comprises
a level setting means and amplifier unit (16, 17) common to all the interrogation
and transmission units (3), and that a remote supply means (23) is provided.
3. Arrangement according to claim 2, characterized in that between the measuring device
(4) and the switching means (6) a memory (14) is provided.
4. Arrangement according to claim 1 or 3, characterized in that the memory comprises
an address field (29b) and that the evaluating means (32a etc.) contains at the input
side a common address decoder (31) for all the interrogation and transmission units
(3).
5. Arrangement according to claim 1 or 3, characterized in that a monitoring means
(41) following the memory (14) is provided.
6. Arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a means
(40) is provided for clocked controlled output of the content of the memory (14).
1. Dispositif d'acquisition de valeurs de consommation, comportant au moins un dispositif
de mesure, chaque dispositif de mesure étant associé à une unité d'interrogation et
de transmission, et un dispositif d'exploitation, associé aux dispositifs de mesure,
qui communique par un système de ligne avec les unités d'interrogation et de transmission,
chaque unité d'interrogation et de transmission (3) comprenant un générateur de signaux-porteurs
(7; 34), un filtre séparateur de couplage H. F. (8) connecté au système de ligne (2)
et un convertisseur de signaux (5; 28) couplé à la sortie du dispositif de mesure
(4; 25; 27), et les dispositifs de mesure (4, 5; 25; 27) pouvant être accouplés au
dispositif d'exploitation (21a, 21b, etc.; 32, etc.; 37, 38) par un montage à action
sélective (18, 19; 31; 33), caractérisé en ce que le système de ligne (2) est un système
à câble H.F. ou à câbles coaxiaux qui est prévu entre les unités d'interrogation et
de transmission (3) et une unité centrale (1), en ce que la sortie de chaque dispositif
de mesure (4, 5; 25; 27) est connectée à un accumulateur (14) qui additionne des signaux
d'impulsion du dispositif de mesure (4) et peut être commandé par un signal de lecture
pour délivrer un signal cumulé au générateur de fréquence porteuse (7; 34), en ce
que le dispositif d'exploitation (21a, etc.; 32a, etc.; 37, 38) comprend, du côté
de l'entrée, un dispositif de réglage de niveau (16) et une unité d'amplification
(17) associés à toutes les unités d'interrogation et de transmission (3) et en ce
qu'il est prévu une unité d'alimentation à distance (23).
2. Dispositif d'acquisition de valeurs de consommation, comportant au moins un dispositif
de mesure, chaque dispositif de mesure étant associé à une unité d'interrogation et
de transmission, et un dispositif d'exploitation, associé aux dispositifs de mesure,
qui communique par un système de ligne avec les unités d'interrogation et de transmission,
chaque unité d'interrogation et de transmission (3) comprenant un générateur de signaux-porteurs
(7; 34), un filtre séparateur de couplage H. F. (8) connecté au système de ligne (2)
et un convertisseur de signaux (5; 28) couplé à la sortie du dispositif de mesure
(4; 25; 27), et les dispositifs de mesure (4, 5; 25; 27) pouvant être accouplés au
dispositif d'exploitation (21a, 21b, etc.; 32, etc.; 37, 38) par un montage à action
sélective (18, 19; 31; 33), caractérisé en ce que le système de ligne (2) est un système
à câble H.F. ou à câbles coaxiaux qui est prévu entre les unités d'interrogation et
de transmission (3) et une unité centrale (1), en ce que la sortie de chaque dispositif
de mesure (4) est reliée au générateur de fréquence porteuse (7) par un dispositif
de commutation (6) et en ce que, lorsqu'il existe un signal provenant du dispositif
de mesure (4, 5; 25; 27), le dispositif de commutation (6) agit sur le générateur
de fréquence porteuse (7) en vue de transmettre les signaux de mesure au dispositif
d'exploitation (21a, etc.; 32a, etc.; 37, 38), en ce que le dispositif d'exploitation
(21a, etc.; 32a, etc.; 37, 38) comprend un dispositif de réglage de niveau (16) et
une unité d'amplification (17) communes à toutes les unités d'interrogation et de
transmission (3) et en ce qu'il est prévu une unité d'alimentation à distance (23).
3. Dispositif suivant la revendication 2, caractérisé en ce qu'un accumulateur (14)
est prévu entre le dispositif de mesure (4) et le dispositif de commutation (6).
4. Dispositif suivant la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que l'accumulateur
comprend une zone adresse (29b) et en ce que, du côté de l'entrée, le dispositif d'exploitation
(32a, etc.) contient un décodeur d'adresse (31) commun à toutes les unités d'interrogation
et de transmission (3).
5. Dispositif suivant la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce qu'il est prévu un
dispositif de contrôle (41) connecté en aval de l'accumulateur (14).
6. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est
prévu un dispositif (40) de délivrance à commande rythmée du contenu de l'accumulateur
(14).