[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
gemäss dem ersten Teil der Ansprüche 1 bzw. 2.
[0002] In Tunneltrockner der oben beschriebenen Art, deren Tunnel einige Meter breit und
einige Meter hoch sind, werden entsprechend grosse Wagen in Längsrichtung gefördert,
auf denen das Trockengut etagenweise abgesetzt ist. Die zur Austragung der Feuchtigkeit
des Trockengutes notwendige Luft wird entgegen der Bewegungsrichtung der Wagen durch
den Tunneltrockner hindurchgeleitet. Es sind Trockner bekannt, bei denen über die
Länge der Trocknertunnel weitere Heisslufteinrichtungen vorgesehen sind, oder bei
denen die Luft ganz oder teilweise dem Trocknertunnel entnommen, erhitzt und dann
wieder eingespeist wird.
[0003] Die Luftgeschwindigkeit der Trockenluft durch den im Gegenstromprinzip arbeitenden
Tunneltrockner vorgenannter Art beträgt etwa 0,5 bis 2,0 m/s, wobei sich die Luft
infolge ihrer Erwärmung vornehmlich im oberen Querschnitt des Tunnels entlang bewegt,
so dass das sich im unteren Querschnitt und in mittleren Abschnitten des Tunnels befindliche
Trockengut nur sehr langsam trocknet.
[0004] Zur Verbesserung der Produktionskapazität des Tunneltrockners ist es bekannt, Umwälzventilatoren
für die Trockenluft entlang dem Trocknertunnel vorzusehen, um die Luft mit einem Vielfachen
der Durchsatzleistung über den Tunnelquerschnitt umzuwälzen und somit eine Vergleichmässigung
von Temperaturen und Feuchtigkeit über dem Tunnelquerschnitt zu erzielen und das Trockengut
mit Trockenluft zu beaufschlagen. Ein derartiger Tunneltrockner ist aus der DE-A-1
927 839 bekannt. Die Trockenkammer dieses Tunneltrockners ist durch eine waagerechte
Trennwand in einen unteren Trockenraum und einen oberen Mischraum unterteilt. Im unteren
Trockenraum sind in Längsrichtung verfahrbare Absetzwagen untergebracht, die die zu
trocknenden Formlinge aufnehmen, während in dem oberen Mischraum in regelmässigen
Abständen Ventilatoren angeordnet sind, denen je eine Saugöffnung zum Ansaugen eines
Trockenmediums und eine in der Trennwand angeordnete Saugöffnung zum Ansaugen des
Umwälzmediums aus der Trockenkammer zugeordnet sind. Die Zufuhr des im Mischraum erwärmten
Umwälzmediums in den unteren Teil der Trockenkammer erfolgt durch seitliche Klappen.
Da bei einer derartigen kontinuierlichen Belüftung des Trockengutes das Wasser an
der Oberfläche des Trockengutes rascher verdunstet als dieses durch die Kapillaren
des Trockengutes nachgefördert werden kann, beginnt das Trockengut an der Oberfläche
rascher auszutrocknen, so dass es an der Oberfläche schneller schwindet als im Inneren.
Hierdurch können am Trockengut Schäden wie Risse, Sprünge usw. entstehen.
[0005] Zur Vermeidung dieses Nachteils sind Tunneltrockner entwickelt worden, bei welchen
die Umwälzgebläse verfahrbar ausgebildet sind. Ein derartiger Tunneltrockner gemäss
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der DE-C-416 312 bekannt. Dieser Tunneltrockner
hat den Nachteil, dass die Trockenluft nicht aus dem oberen Bereich des Trockners
angesaugt wird, wo sich die warme, relativ frische Trockenluft aufhält, sondern aus
der Tiefe, und zwar quer zur Hauptströmungsrichtung der Trockenluft. Zwar sind bei
diesem Tunneltrockner die oben beschriebenen Nachteile der dauernden Belüftung verringert,
jedoch wird auch hier das Trockengut vornehmlich an den Aussenflächen umspült, so
dass immer noch ein beträchtlicher Feuchtigkeitsunterschied zwischen dem Inneren und
dem Äusseren des Trockengutes besteht, was zur Rissbildung führen kann.
[0006] Es sind ferner Tunneltrockner mit flachem Tunnel bekannt geworden, bei welchen nur
eine niedrige Lage von Trockengut, etwa 0,2 bis 0,5 m, in breiten Tunneln im Gegenstromprinzip
getrocknet wird und wobei die Umwälzventilatoren fest oder beweglich über dem Trockengut
angeordnet sind und das Trockengut vornehmlich an den Aussenflächen anblasen.
[0007] Bei den bekannten flachen Tunneltrocknern werden wesentlich raschere Durchlaufzeiten
als bei grossräumigeren Tunneltrocknern erzielt, wobei die Luftgeschwindigkeit in
den Tunneltrocknern bis zu 12,0 m/sec. beträgt.
[0008] Bei beiden, mit Umwälzventilatoren bestückten Systemen wird das Trockengut vornehmlich
an den Aussenflächen angeblasen, wodurch es zu grossen Unterschieden der Feuchte und
damit der Schwindung des Trockengutes zwischen dem Inneren und Äusseren des Trockengutes
kommt, was zur Rissebildung, sogar Zerstörung führt.
[0009] Schliesslich sind zur Erzielung einer gesteuerten Luftströmung und zur Verbesserung
des Trocknungsvorgangs ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt geworden, bei welchen
auf Schienen verfahrbare Leitkörper vorgesehen sind, die den sich oberhalb des Trockengutes
befindlichen freien Tunnelquerschnitt fast vollständig abdecken und ein strömungsgünstiges
An- bzw. Abströmprofil besitzen. Die Leitkörper können programmgesteuert derart bewegt
werden, dass sich innerhalb des Trockenofens eine gleichmässige wellenförmige Laminarströmung
entwikkelt, die nach unten durch das Trockengut abgeleitet wird. Zwar wird die Trocknung
des Trockengutes durch dieses Verfahren vergleichmässigt und verbessert, jedoch hat
sich in der Praxis gezeigt, dass ein einfaches nach unten Ablenken der Strömungsluft
nicht genügt, da das Verhältnis der die Aussenflächen umströmenden Luft zu der durch
die Hohlräume durchtretenden Luft nicht ausgewogen ist, so dass die Gefahr der Rissebildung
nicht vollständig beseitigt wird.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Belüftung von Trockengut gemäss den Gattungsbegriffen zu schaffen, bei welchen
die Trocknung durch eine verbesserte Belüftung intensiviert wird und die Ziegelrohlinge
gleichmässig getrocknet werden.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil der Ansprüche
1 bzw. 2 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0012] Gemäss der Erfindung sind bei dem flachen Tunneltrockner der über dem Trocknerwagen
und dem darauf meist nur einlagig geschichteten Trokkengut verfügbare grosse freie
Querschnitt, durch welchen sich die Trockenluft entsprechend langsam von der Ausfahrseite
bzw. Einblaseinrichtung zur Einfahrseite bzw. Absaugeinrichtung bewegt, querliegende
Luftumwälzgehäuse angeordnet, welche strömungsgünstig ausgebildet sind und die vom
im Gehäuse eingebauten Umwälzventilator angesaugte Luft mit Hilfe von Luftleitkörpern
quer durch die Hohlräume des Trockengutes blasen. Die Luft ist dadurch gezwungen,
in die frei bleibenden Räume zwischen und in das Trockengut einzutreten, um dieses
zu durchströmen. Um die Beaufschlagung gleichmässig über das flächenmässig angeordnete
Trockengut im Trocknertunnel zu verteilen, sind die Luftumwälzgehäuse auf verfahrbaren
Schlitten montiert und werden im Trockner einige Meter vor und zurück bewegt, um somit
eine homogene Beaufschlagung des Trockengutes mit Trockenluft auch durch die Hohlräume
desselben zu bewirken. Die Luftleitkörper bewegen sich in schmalen «Gassen» zwischen
den Ziegeln, so dass immer nur einige Ziegel einmal von links, dann von rechts angeblasen
werden.
[0013] Durch die vorgeschlagene Belüftung des Trokkengutes in steuerbaren Intervallen wird
die Trocknung auch im Trockengut gleichmässig und schonend bewirkt, so dass das Trockengut
aussen und innen gleichmässig trocknet. Die Trockenluft strömt gleichzeitig relativ
langsam durch den Trocknertunnel, der Umwälzventilator saugt oben auf derjenigen Seite
des Gehäuses an, die der von der trockenen Heissluft angeströmten Seite gegenüber
liegt, so dass die Steuerung des Feuchtegefälles entsprechend den Anforderungen, die
durch das Trockengut gestellt werden, in einfacher Weise erfolgen kann. Durch die
vorteilhafte Profilierung der Umwälzgehäuse und Luftleitkörper sowie durch deren Verfahrbarkeit
in Längsrichtung kann ein entsprechendes Trocknungsintervall gebildet werden, so dass
die Luft impulsartig das Trockengut wechselnd von beiden Seiten durchströmt.
[0014] Da die Umwälzgehäuse als Hohlkörper ausgebildet sind, wäre eine Innenbeheizung denkbar.
[0015] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Figur 1 Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des mit der erfindungsgemässen Vorrichtung
ausgestatteten Tunneltrockners im Längsschnitt und
Figur 2 einen schematischen Querschnitt durch den Tunneltrockner nach Figur 1.
[0016] In Figur 1 ist in schematischer Weise ein Tunneltrockner 1 im Längsschnitt dargestellt.
Dieser Tunneltrockner 1 besitzt in Bezug auf Figur 1 links eine Einfahrseite, welche
durch ein Tor 2 verschlossen ist und auf der rechten Seite eine Ausfahrseite, welche
durch ein Tor 3 verschlossen ist.
[0017] Im Bereich der Ausfahrseite befindet sich eine Einblasöffnung 4 für Trockenluft,
an welche ein Einblasrohr 5 angeschlossen ist, welches mit einer nicht dargestellten
Einblasvorrichtung in Verbindung steht. Über dieses Einblasrohr 5 wird Trockenluft
20 in Richtung des Pfeiles 6 in den Tunneltrockner 1 eingeblasen.
[0018] Im Bereich der Einfahrseite befindet sich im oberen Teil des Tunneltrockners 1 eine
Absaugöffnung 7, welche mit einem Absaugrohr 8 verbunden ist. Dieses Absaugrohr 8
steht mit einer nicht dargestellten Absaugeinrichtung in Verbindung, welche dafür
sorgt, dass die Luft 20 als feuchte Abluft in Richtung des Pfeiles 9 aus dem Tunneltrockner
1 abgesaugt wird.
[0019] Durch den Tunneltrockner 1 werden Trocknerwagen 10 auf Schienen 11 mittels eines
nicht dargestellten Antriebes in Richtung des Pfeiles 12 kontinuierlich hindurchbewegt.
[0020] Auf dem Trocknerwagen 10 befindet sich das Trockengut 13, welches bei den dargestellten
Ausführungsbeispielen von Ziegelformlingen gebildet wird. Diese Ziegelformlinge haben
einen Lochanteil, der von 15 bis 60%, je nach Ziegeltyp, schwanken kann. Die Lochrichtung
liegt im rechten Winkel quer zur Transportrichtung der Trocknerwagen 10.
[0021] Im freien Querschnitt des flachen Tunneltrockners 1, oberhalb des Trockengutes 13
befinden sich Umwälzventilatore 14 mit Gehäusen 18 und Ausblasprofilen 19, welche
mittels Schlitten 15 auf Schienen 16 in Längsrichtung des Tunneltrockners 1 hin und
her verfahrbar sind. Diese Ventilatore 14 mit Gehäuse 18 und Ausblasprofilen 19 können,
wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Figur 1 gezeigt, untereinander durch eine Koppel
17 verbunden sein, so dass nur ein gemeinsamer Antrieb benötigt wird, oder aber auch
ohne Koppel voneinander unabhängig verfahrbar sein, wenn jede Einheit über einen eigenen,
in der Darstellung nicht abgebildeten Fahrantrieb verfügt. Es können sowohl Abstände
zwischen den einzelnen Einheiten wie auch die Fahrgeschwindigkeit frei gewählt werden.
[0022] Die Gehäuse 18 und Ausblasprofile 19 sind als Hohlkörper ausgebildet, in welche die
vom Umwälzventilator 14 eingeblasene Umwälzluft 21 zwischen die Reihen des Trockengutes
geleitet und schliesslich direkt in die Löcher der Ziegel geblasen wird.
[0023] Die Ausbildung der Ausblasprofile 19 kann dabei so variiert werden, dass eine Umwälzluftgeschwindigkeit
erzielt wird, die eine Durchströmung des Trockengutes gewährleistet. Der Ausblasquerschnitt
der Ausblasprofile 19 wird ferner an die Höhe des Trockengutes 13 angepasst, um das
Trockengut 13 über die gesamte Fläche anzublasen.
[0024] Somit wird die Umwälzluft 21 das Trockengut 13 nicht nur an der Oberfläche umspülen,
sondern auch im Kern belüften und damit auch von innen und nicht nur von aussen trocknen.
Durch die gezielte Beaufschlagung mit Trockenluft auf das Trockengut wird eine intensive
Trocknung etzielt.
[0025] Figur 2 zeigt den Trockentunnel 1 im Querschnitt mit dem über zwei parallel auf den
Schienen 11 geführten Trocknerwagen 10, auf welchen das Trockengut 13 mit der Lochrichtung
des Trokkengutes quer zur Transportrichtung der Trocknerwagen 10 liegt.
[0026] Der über dem Trocknerwagen 10 auf Schienen 16 bewegte Ventilator mit Gehäuse 18 und
Ausblasprofil 19 ist ebenfalls im Querschnitt dargestellt. Die vom Ventilator 14 angesaugte
Umwälzluft 21 wird dabei durch das Gehäuse 18 und im weiteren durch die Ausblasprofile
19 in die Löcher des Trockengutes 13 geblasen. Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, findet
dabei eine Umkehr der Strömungsrichtung der Heissluft statt, so dass die Luftströmung
beruhigt und gezielt und gleichmässig nach unten zum Trockengut abgeleitet wird.

1. Verfahren zur Belüftung von Trockengut in einem Tunneltrockner, insbesondere für
in einer einzigen Lage angeordnete Ziegelrohlinge, die durch den Trockner entgegen
einer Luftströmung hindurchbewegt werden, wobei heisse Trockenluft im Bereich der
Ausfahrseite in den Tunnel mit Überdruck eingeleitet, an mehreren in Tunnellängsrichtung
hintereinander gelegenen Stellen beschleunigt und dabei jeweils quer zur Hauptströmungsrichtung
zum Trockengut gelenkt und im Bereich der Einfahrseite aus dem Tunnel abgesaugt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass bei mit Luftkanälen versehenem Trockengut erstere quer
zur Fortbewegungsrichtung angeordnet werden, so dass die Trockenluft sowohl über die
Aussenflächen als auch durch die Luftkanäle des Trokkengutes geführt wird, und dass
die Trockenluft zum Beschleunigen entgegen ihrer Hauptströmungsrichtung aus dem über
dem Trockengut liegenden Raum des Trockners angesaugt wird, so dass das Lenken der
Luft nach unten zum Trokkengut erfolgt.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend einen Tunneltrockner
(1) mit einer an der Ausfahrseite angeordneten Einblaseeinrichtung (4, 5) für trockene
Heissluft als Trockenluft und einer an der Einfahrseite angeordneten Absaugeeinrichtung
(7, 8) fürfeuchte Abluft und wenigstens einem Luftumwälzventilator (14) mit einem
im freien Tunnelquerschnitt in Längsrichtung des Tunneltrockners fahrbaren Gehäuse
(18), welches beidseitig bis zur Setzlage des Trockengutes nach unten ragende Gehäuseteile
aufweist, in denen Ausblaseöffnungen angeordnet sind, die die Trockenluft zu dem Trockengut
(13) leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das fahrbare Gehäuse (18) mit dem Ventilator
(14) quer im Tunneltrockner (1) und oberhalb des Trokkengutes (13) angeordnet ist
und zusammen mit seinen nach unten ragenden Gehäuseteilen den freien Tunnelquerschnitt
ausfüllt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung des
Luftumwälzventilators (14) auf derjenigen Seite des Gehäuses (18) angeordnet ist,
die der von der trockenen Heissluft angeströmten Seite gegenüberliegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere mit Luftumwälzventilatoren
(14) ausgerüstete Gehäuse miteinander gekoppelt sind und einen gemeinsamen Fahrantrieb
aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Luftumwälzventilatoren (14) mit den Gehäusen (18) auf verfahrbaren Schlitten (15)
oder dergleichen montiert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (18) eine
zusätzliche Innenheizung angeordnet ist.
1. Method for ventilating material to be dried in a tunnel dryer, particularly for
green bricks disposed in a single layer, which are moved through the dryer in the
opposite direction of an air flow, which method comprises that hot drying air is first
introduced with overpressure into the tunnel in the zone of the drive-out side, then
accelerated at several places which are located behind each other in the longitudinal
direction of the tunnel, and, transversely to the main flow direction, simultaneously
directed to the material to be dried, and finally drawn off from the tunnel in the
zone of the drive-in side, characterised in that, if the material to be dried is provided
with air ducts, the latter are disposed transversely to the moving direction so that
the drying air is led both along the outer surface and through the air ducts of the
material to be dried, and that the drying air is drawn in, for accelerating it against
the main flow direction, from the space of the dryer which is above the material to
be dried so that the air is directed downward to the material to be dried.
2. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, comprising a tunnel
dryer (1) having blow-in means (4, 5) for dry hot air as drying air disposed at the
drive out side and draw- off means (7, 8) for humid exhaust air disposed on the drive-in
side, and at least one air circulation fan (14) which has a housing (18) that may
be moved in the free tunnel cross-section in the longitudinal direction of the tunnel
dryer and that has parts which on both sides project downward to the level of the
bottom of the material to be dried and contain blow-out orifices which lead the drying
air to the material bo be dried (13), characterised in that the movable housing (18)
with the fan (14) is arranged transversely in the tunnel dryer (1) and above the material
to be dried (13) and, together with its downwardly projecting housing parts, fills
up the free tunnel cross-section.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the draw-in orifice of the
air circulation fan (14) is disposed on that side of the housing (18), which is opposite
to the side, which is blown against by the dry hot air.
4. Apparatus according to claim 2 or 3, characterised in that several housings provided
with air circulation fans (14) are coupled with each other and have a common motion
drive.
5. Apparatus according to any of claims 2 to 4, characterised in that the air circulation
fans (14) with the housings (18) are mounted on slidable carriages (15) or the like.
6. Apparatus according to claim 2, characterised in that an additional internal heating
is disposed in the housing (18).
1. Procédé pour la ventilation d'une matière à sécher dans un tunnel de séchage, en
particulier pour des ébauches de briques placées en un seul lit qu'on fait passer
à travers le sécheur en sens inverse d'un courant d'air, le procédé comprenant qu'on
introduit, sous surpression, de l'air chaud de séchage dans le tunnel dans la zone
du côté de sortie, qu'on accélère ensuite ledit air de séchage à plusieurs endroits
situés l'un après l'autre le long du tunnel et le dirige en même temps, transversalement
à la direction principale du courant, vers la matière à sécher, et qu'on l'aspire
enfin hors du tunnel dans la zone du côté d'entrée, caractérisé en ce que, si la matière
à sécher est munie de canaux d'air, ceux-ci sont disposés transversalement à la direction
de passage, de manière que l'air de séchage passe non seulement par les faces extérieures
mais aussi à travers les canaux d'air de la matière à sécher, et que l'on aspire l'air
de séchage, pour accélérer celui-ci en sens inverse de sa direction principale de
courant, de l'espace du sécheur situé au-dessus de la matière à sécher, de manière
que l'air soit dirigé en bas vers la matière à sécher.
2. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, comprenant
un tunnel de séchage (1) ayant une installation à insuffler (4, 5) pour le sec air
chaud en tant qu'air de séchage, disposée au côté de sortie, et une installation d'aspiration
(7, 8) pour l'air d'échappement humide, disposée au côté d'entrée, et au moins un
ventilateur de circulation d'air (14) ayant un boîtier (18) roulant dans le profil
en travers libre et le long du tunnel de séchage, ledit boîtier présentant, de tous
les deux côtés, des pièces de boîtier s'étendant en bas jusqu'au niveau du fond de
la matière à sécher, dans lesquelles sont disposés des orifices de purge qui amènent
l'air de séchage à la matière à sécher (13), caractérisé en ce que le boîtier roulant
(18) avec son ventilateur (14) est arrangé transversalement dans le tunnel de séchage
(1) et au-dessus de la matière à sécher (13) et remplit, avec ses pièces de boîtier
s'étendant en bas, le profil en travers libre du tunnel.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'orifice d'aspiration
du ventilateur de circulation d'air (14) est arrangé au côté du boîtier (18) qui est
situé en face du côté, sur lequel souffle le sec air chaud.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que plusieurs boîtiers
munis de ventilateurs de circulation d'air (14) sont couplés l'un avec l'autre et
présentent un appareillage de roulement commun.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que
les ventilateurs de circulation d'air (14), avec leurs boîtiers (18), sont montés
sur des chariots déplaçables (15) ou des installations pareilles.
6. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un chauffage intérieur
supplémentaire est arrangé dans le boîtier (18).