(19)
(11) EP 0 089 408 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.10.1987  Patentblatt  1987/41

(21) Anmeldenummer: 82110780.2

(22) Anmeldetag:  22.11.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F26B 21/00, F26B 3/04, F26B 15/16

(54)

Verfahren und Vorrichtung zur Belüftung von Trockengut in einem Tunneltrocker

Method and apparatus for ventilating the material to be dried in a tunnel dryer

Procédé et dispositif pour la ventilation de la matière à sécher dans un tunnel de séchage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR IT

(30) Priorität: 23.03.1982 DE 3210652

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.09.1983  Patentblatt  1983/39

(71) Anmelder: Fuchs & Co. Gesellschaft m.b.H.
A-8055 Graz (AT)

(72) Erfinder:
  • Steinacher, Eduard
    D-8552 Eibiswald (DE)
  • Eustacchio, Claudio
    A-8032 Graz (AT)

(74) Vertreter: Patentanwälte Kirschner & Grosse 
Forstenrieder Allee 59
81476 München
81476 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem ersten Teil der Ansprüche 1 bzw. 2.

    [0002] In Tunneltrockner der oben beschriebenen Art, deren Tunnel einige Meter breit und einige Meter hoch sind, werden entsprechend grosse Wagen in Längsrichtung gefördert, auf denen das Trockengut etagenweise abgesetzt ist. Die zur Austragung der Feuchtigkeit des Trockengutes notwendige Luft wird entgegen der Bewegungsrichtung der Wagen durch den Tunneltrockner hindurchgeleitet. Es sind Trockner bekannt, bei denen über die Länge der Trocknertunnel weitere Heisslufteinrichtungen vorgesehen sind, oder bei denen die Luft ganz oder teilweise dem Trocknertunnel entnommen, erhitzt und dann wieder eingespeist wird.

    [0003] Die Luftgeschwindigkeit der Trockenluft durch den im Gegenstromprinzip arbeitenden Tunneltrockner vorgenannter Art beträgt etwa 0,5 bis 2,0 m/s, wobei sich die Luft infolge ihrer Erwärmung vornehmlich im oberen Querschnitt des Tunnels entlang bewegt, so dass das sich im unteren Querschnitt und in mittleren Abschnitten des Tunnels befindliche Trockengut nur sehr langsam trocknet.

    [0004] Zur Verbesserung der Produktionskapazität des Tunneltrockners ist es bekannt, Umwälzventilatoren für die Trockenluft entlang dem Trocknertunnel vorzusehen, um die Luft mit einem Vielfachen der Durchsatzleistung über den Tunnelquerschnitt umzuwälzen und somit eine Vergleichmässigung von Temperaturen und Feuchtigkeit über dem Tunnelquerschnitt zu erzielen und das Trockengut mit Trockenluft zu beaufschlagen. Ein derartiger Tunneltrockner ist aus der DE-A-1 927 839 bekannt. Die Trockenkammer dieses Tunneltrockners ist durch eine waagerechte Trennwand in einen unteren Trockenraum und einen oberen Mischraum unterteilt. Im unteren Trockenraum sind in Längsrichtung verfahrbare Absetzwagen untergebracht, die die zu trocknenden Formlinge aufnehmen, während in dem oberen Mischraum in regelmässigen Abständen Ventilatoren angeordnet sind, denen je eine Saugöffnung zum Ansaugen eines Trockenmediums und eine in der Trennwand angeordnete Saugöffnung zum Ansaugen des Umwälzmediums aus der Trockenkammer zugeordnet sind. Die Zufuhr des im Mischraum erwärmten Umwälzmediums in den unteren Teil der Trockenkammer erfolgt durch seitliche Klappen. Da bei einer derartigen kontinuierlichen Belüftung des Trockengutes das Wasser an der Oberfläche des Trockengutes rascher verdunstet als dieses durch die Kapillaren des Trockengutes nachgefördert werden kann, beginnt das Trockengut an der Oberfläche rascher auszutrocknen, so dass es an der Oberfläche schneller schwindet als im Inneren. Hierdurch können am Trockengut Schäden wie Risse, Sprünge usw. entstehen.

    [0005] Zur Vermeidung dieses Nachteils sind Tunneltrockner entwickelt worden, bei welchen die Umwälzgebläse verfahrbar ausgebildet sind. Ein derartiger Tunneltrockner gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der DE-C-416 312 bekannt. Dieser Tunneltrockner hat den Nachteil, dass die Trockenluft nicht aus dem oberen Bereich des Trockners angesaugt wird, wo sich die warme, relativ frische Trockenluft aufhält, sondern aus der Tiefe, und zwar quer zur Hauptströmungsrichtung der Trockenluft. Zwar sind bei diesem Tunneltrockner die oben beschriebenen Nachteile der dauernden Belüftung verringert, jedoch wird auch hier das Trockengut vornehmlich an den Aussenflächen umspült, so dass immer noch ein beträchtlicher Feuchtigkeitsunterschied zwischen dem Inneren und dem Äusseren des Trockengutes besteht, was zur Rissbildung führen kann.

    [0006] Es sind ferner Tunneltrockner mit flachem Tunnel bekannt geworden, bei welchen nur eine niedrige Lage von Trockengut, etwa 0,2 bis 0,5 m, in breiten Tunneln im Gegenstromprinzip getrocknet wird und wobei die Umwälzventilatoren fest oder beweglich über dem Trockengut angeordnet sind und das Trockengut vornehmlich an den Aussenflächen anblasen.

    [0007] Bei den bekannten flachen Tunneltrocknern werden wesentlich raschere Durchlaufzeiten als bei grossräumigeren Tunneltrocknern erzielt, wobei die Luftgeschwindigkeit in den Tunneltrocknern bis zu 12,0 m/sec. beträgt.

    [0008] Bei beiden, mit Umwälzventilatoren bestückten Systemen wird das Trockengut vornehmlich an den Aussenflächen angeblasen, wodurch es zu grossen Unterschieden der Feuchte und damit der Schwindung des Trockengutes zwischen dem Inneren und Äusseren des Trockengutes kommt, was zur Rissebildung, sogar Zerstörung führt.

    [0009] Schliesslich sind zur Erzielung einer gesteuerten Luftströmung und zur Verbesserung des Trocknungsvorgangs ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt geworden, bei welchen auf Schienen verfahrbare Leitkörper vorgesehen sind, die den sich oberhalb des Trockengutes befindlichen freien Tunnelquerschnitt fast vollständig abdecken und ein strömungsgünstiges An- bzw. Abströmprofil besitzen. Die Leitkörper können programmgesteuert derart bewegt werden, dass sich innerhalb des Trockenofens eine gleichmässige wellenförmige Laminarströmung entwikkelt, die nach unten durch das Trockengut abgeleitet wird. Zwar wird die Trocknung des Trockengutes durch dieses Verfahren vergleichmässigt und verbessert, jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, dass ein einfaches nach unten Ablenken der Strömungsluft nicht genügt, da das Verhältnis der die Aussenflächen umströmenden Luft zu der durch die Hohlräume durchtretenden Luft nicht ausgewogen ist, so dass die Gefahr der Rissebildung nicht vollständig beseitigt wird.

    [0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Belüftung von Trockengut gemäss den Gattungsbegriffen zu schaffen, bei welchen die Trocknung durch eine verbesserte Belüftung intensiviert wird und die Ziegelrohlinge gleichmässig getrocknet werden.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil der Ansprüche 1 bzw. 2 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

    [0012] Gemäss der Erfindung sind bei dem flachen Tunneltrockner der über dem Trocknerwagen und dem darauf meist nur einlagig geschichteten Trokkengut verfügbare grosse freie Querschnitt, durch welchen sich die Trockenluft entsprechend langsam von der Ausfahrseite bzw. Einblaseinrichtung zur Einfahrseite bzw. Absaugeinrichtung bewegt, querliegende Luftumwälzgehäuse angeordnet, welche strömungsgünstig ausgebildet sind und die vom im Gehäuse eingebauten Umwälzventilator angesaugte Luft mit Hilfe von Luftleitkörpern quer durch die Hohlräume des Trockengutes blasen. Die Luft ist dadurch gezwungen, in die frei bleibenden Räume zwischen und in das Trockengut einzutreten, um dieses zu durchströmen. Um die Beaufschlagung gleichmässig über das flächenmässig angeordnete Trockengut im Trocknertunnel zu verteilen, sind die Luftumwälzgehäuse auf verfahrbaren Schlitten montiert und werden im Trockner einige Meter vor und zurück bewegt, um somit eine homogene Beaufschlagung des Trockengutes mit Trockenluft auch durch die Hohlräume desselben zu bewirken. Die Luftleitkörper bewegen sich in schmalen «Gassen» zwischen den Ziegeln, so dass immer nur einige Ziegel einmal von links, dann von rechts angeblasen werden.

    [0013] Durch die vorgeschlagene Belüftung des Trokkengutes in steuerbaren Intervallen wird die Trocknung auch im Trockengut gleichmässig und schonend bewirkt, so dass das Trockengut aussen und innen gleichmässig trocknet. Die Trockenluft strömt gleichzeitig relativ langsam durch den Trocknertunnel, der Umwälzventilator saugt oben auf derjenigen Seite des Gehäuses an, die der von der trockenen Heissluft angeströmten Seite gegenüber liegt, so dass die Steuerung des Feuchtegefälles entsprechend den Anforderungen, die durch das Trockengut gestellt werden, in einfacher Weise erfolgen kann. Durch die vorteilhafte Profilierung der Umwälzgehäuse und Luftleitkörper sowie durch deren Verfahrbarkeit in Längsrichtung kann ein entsprechendes Trocknungsintervall gebildet werden, so dass die Luft impulsartig das Trockengut wechselnd von beiden Seiten durchströmt.

    [0014] Da die Umwälzgehäuse als Hohlkörper ausgebildet sind, wäre eine Innenbeheizung denkbar.

    [0015] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Darin zeigen:

    Figur 1 Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ausgestatteten Tunneltrockners im Längsschnitt und

    Figur 2 einen schematischen Querschnitt durch den Tunneltrockner nach Figur 1.



    [0016] In Figur 1 ist in schematischer Weise ein Tunneltrockner 1 im Längsschnitt dargestellt. Dieser Tunneltrockner 1 besitzt in Bezug auf Figur 1 links eine Einfahrseite, welche durch ein Tor 2 verschlossen ist und auf der rechten Seite eine Ausfahrseite, welche durch ein Tor 3 verschlossen ist.

    [0017] Im Bereich der Ausfahrseite befindet sich eine Einblasöffnung 4 für Trockenluft, an welche ein Einblasrohr 5 angeschlossen ist, welches mit einer nicht dargestellten Einblasvorrichtung in Verbindung steht. Über dieses Einblasrohr 5 wird Trockenluft 20 in Richtung des Pfeiles 6 in den Tunneltrockner 1 eingeblasen.

    [0018] Im Bereich der Einfahrseite befindet sich im oberen Teil des Tunneltrockners 1 eine Absaugöffnung 7, welche mit einem Absaugrohr 8 verbunden ist. Dieses Absaugrohr 8 steht mit einer nicht dargestellten Absaugeinrichtung in Verbindung, welche dafür sorgt, dass die Luft 20 als feuchte Abluft in Richtung des Pfeiles 9 aus dem Tunneltrockner 1 abgesaugt wird.

    [0019] Durch den Tunneltrockner 1 werden Trocknerwagen 10 auf Schienen 11 mittels eines nicht dargestellten Antriebes in Richtung des Pfeiles 12 kontinuierlich hindurchbewegt.

    [0020] Auf dem Trocknerwagen 10 befindet sich das Trockengut 13, welches bei den dargestellten Ausführungsbeispielen von Ziegelformlingen gebildet wird. Diese Ziegelformlinge haben einen Lochanteil, der von 15 bis 60%, je nach Ziegeltyp, schwanken kann. Die Lochrichtung liegt im rechten Winkel quer zur Transportrichtung der Trocknerwagen 10.

    [0021] Im freien Querschnitt des flachen Tunneltrockners 1, oberhalb des Trockengutes 13 befinden sich Umwälzventilatore 14 mit Gehäusen 18 und Ausblasprofilen 19, welche mittels Schlitten 15 auf Schienen 16 in Längsrichtung des Tunneltrockners 1 hin und her verfahrbar sind. Diese Ventilatore 14 mit Gehäuse 18 und Ausblasprofilen 19 können, wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Figur 1 gezeigt, untereinander durch eine Koppel 17 verbunden sein, so dass nur ein gemeinsamer Antrieb benötigt wird, oder aber auch ohne Koppel voneinander unabhängig verfahrbar sein, wenn jede Einheit über einen eigenen, in der Darstellung nicht abgebildeten Fahrantrieb verfügt. Es können sowohl Abstände zwischen den einzelnen Einheiten wie auch die Fahrgeschwindigkeit frei gewählt werden.

    [0022] Die Gehäuse 18 und Ausblasprofile 19 sind als Hohlkörper ausgebildet, in welche die vom Umwälzventilator 14 eingeblasene Umwälzluft 21 zwischen die Reihen des Trockengutes geleitet und schliesslich direkt in die Löcher der Ziegel geblasen wird.

    [0023] Die Ausbildung der Ausblasprofile 19 kann dabei so variiert werden, dass eine Umwälzluftgeschwindigkeit erzielt wird, die eine Durchströmung des Trockengutes gewährleistet. Der Ausblasquerschnitt der Ausblasprofile 19 wird ferner an die Höhe des Trockengutes 13 angepasst, um das Trockengut 13 über die gesamte Fläche anzublasen.

    [0024] Somit wird die Umwälzluft 21 das Trockengut 13 nicht nur an der Oberfläche umspülen, sondern auch im Kern belüften und damit auch von innen und nicht nur von aussen trocknen. Durch die gezielte Beaufschlagung mit Trockenluft auf das Trockengut wird eine intensive Trocknung etzielt.

    [0025] Figur 2 zeigt den Trockentunnel 1 im Querschnitt mit dem über zwei parallel auf den Schienen 11 geführten Trocknerwagen 10, auf welchen das Trockengut 13 mit der Lochrichtung des Trokkengutes quer zur Transportrichtung der Trocknerwagen 10 liegt.

    [0026] Der über dem Trocknerwagen 10 auf Schienen 16 bewegte Ventilator mit Gehäuse 18 und Ausblasprofil 19 ist ebenfalls im Querschnitt dargestellt. Die vom Ventilator 14 angesaugte Umwälzluft 21 wird dabei durch das Gehäuse 18 und im weiteren durch die Ausblasprofile 19 in die Löcher des Trockengutes 13 geblasen. Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, findet dabei eine Umkehr der Strömungsrichtung der Heissluft statt, so dass die Luftströmung beruhigt und gezielt und gleichmässig nach unten zum Trockengut abgeleitet wird.




    Ansprüche

    1. Verfahren zur Belüftung von Trockengut in einem Tunneltrockner, insbesondere für in einer einzigen Lage angeordnete Ziegelrohlinge, die durch den Trockner entgegen einer Luftströmung hindurchbewegt werden, wobei heisse Trockenluft im Bereich der Ausfahrseite in den Tunnel mit Überdruck eingeleitet, an mehreren in Tunnellängsrichtung hintereinander gelegenen Stellen beschleunigt und dabei jeweils quer zur Hauptströmungsrichtung zum Trockengut gelenkt und im Bereich der Einfahrseite aus dem Tunnel abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei mit Luftkanälen versehenem Trockengut erstere quer zur Fortbewegungsrichtung angeordnet werden, so dass die Trockenluft sowohl über die Aussenflächen als auch durch die Luftkanäle des Trokkengutes geführt wird, und dass die Trockenluft zum Beschleunigen entgegen ihrer Hauptströmungsrichtung aus dem über dem Trockengut liegenden Raum des Trockners angesaugt wird, so dass das Lenken der Luft nach unten zum Trokkengut erfolgt.
     
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend einen Tunneltrockner (1) mit einer an der Ausfahrseite angeordneten Einblaseeinrichtung (4, 5) für trockene Heissluft als Trockenluft und einer an der Einfahrseite angeordneten Absaugeeinrichtung (7, 8) fürfeuchte Abluft und wenigstens einem Luftumwälzventilator (14) mit einem im freien Tunnelquerschnitt in Längsrichtung des Tunneltrockners fahrbaren Gehäuse (18), welches beidseitig bis zur Setzlage des Trockengutes nach unten ragende Gehäuseteile aufweist, in denen Ausblaseöffnungen angeordnet sind, die die Trockenluft zu dem Trockengut (13) leiten, dadurch gekennzeichnet, dass das fahrbare Gehäuse (18) mit dem Ventilator (14) quer im Tunneltrockner (1) und oberhalb des Trokkengutes (13) angeordnet ist und zusammen mit seinen nach unten ragenden Gehäuseteilen den freien Tunnelquerschnitt ausfüllt.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung des Luftumwälzventilators (14) auf derjenigen Seite des Gehäuses (18) angeordnet ist, die der von der trockenen Heissluft angeströmten Seite gegenüberliegt.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere mit Luftumwälzventilatoren (14) ausgerüstete Gehäuse miteinander gekoppelt sind und einen gemeinsamen Fahrantrieb aufweisen.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftumwälzventilatoren (14) mit den Gehäusen (18) auf verfahrbaren Schlitten (15) oder dergleichen montiert sind.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (18) eine zusätzliche Innenheizung angeordnet ist.
     


    Claims

    1. Method for ventilating material to be dried in a tunnel dryer, particularly for green bricks disposed in a single layer, which are moved through the dryer in the opposite direction of an air flow, which method comprises that hot drying air is first introduced with overpressure into the tunnel in the zone of the drive-out side, then accelerated at several places which are located behind each other in the longitudinal direction of the tunnel, and, transversely to the main flow direction, simultaneously directed to the material to be dried, and finally drawn off from the tunnel in the zone of the drive-in side, characterised in that, if the material to be dried is provided with air ducts, the latter are disposed transversely to the moving direction so that the drying air is led both along the outer surface and through the air ducts of the material to be dried, and that the drying air is drawn in, for accelerating it against the main flow direction, from the space of the dryer which is above the material to be dried so that the air is directed downward to the material to be dried.
     
    2. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, comprising a tunnel dryer (1) having blow-in means (4, 5) for dry hot air as drying air disposed at the drive out side and draw- off means (7, 8) for humid exhaust air disposed on the drive-in side, and at least one air circulation fan (14) which has a housing (18) that may be moved in the free tunnel cross-section in the longitudinal direction of the tunnel dryer and that has parts which on both sides project downward to the level of the bottom of the material to be dried and contain blow-out orifices which lead the drying air to the material bo be dried (13), characterised in that the movable housing (18) with the fan (14) is arranged transversely in the tunnel dryer (1) and above the material to be dried (13) and, together with its downwardly projecting housing parts, fills up the free tunnel cross-section.
     
    3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the draw-in orifice of the air circulation fan (14) is disposed on that side of the housing (18), which is opposite to the side, which is blown against by the dry hot air.
     
    4. Apparatus according to claim 2 or 3, characterised in that several housings provided with air circulation fans (14) are coupled with each other and have a common motion drive.
     
    5. Apparatus according to any of claims 2 to 4, characterised in that the air circulation fans (14) with the housings (18) are mounted on slidable carriages (15) or the like.
     
    6. Apparatus according to claim 2, characterised in that an additional internal heating is disposed in the housing (18).
     


    Revendications

    1. Procédé pour la ventilation d'une matière à sécher dans un tunnel de séchage, en particulier pour des ébauches de briques placées en un seul lit qu'on fait passer à travers le sécheur en sens inverse d'un courant d'air, le procédé comprenant qu'on introduit, sous surpression, de l'air chaud de séchage dans le tunnel dans la zone du côté de sortie, qu'on accélère ensuite ledit air de séchage à plusieurs endroits situés l'un après l'autre le long du tunnel et le dirige en même temps, transversalement à la direction principale du courant, vers la matière à sécher, et qu'on l'aspire enfin hors du tunnel dans la zone du côté d'entrée, caractérisé en ce que, si la matière à sécher est munie de canaux d'air, ceux-ci sont disposés transversalement à la direction de passage, de manière que l'air de séchage passe non seulement par les faces extérieures mais aussi à travers les canaux d'air de la matière à sécher, et que l'on aspire l'air de séchage, pour accélérer celui-ci en sens inverse de sa direction principale de courant, de l'espace du sécheur situé au-dessus de la matière à sécher, de manière que l'air soit dirigé en bas vers la matière à sécher.
     
    2. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, comprenant un tunnel de séchage (1) ayant une installation à insuffler (4, 5) pour le sec air chaud en tant qu'air de séchage, disposée au côté de sortie, et une installation d'aspiration (7, 8) pour l'air d'échappement humide, disposée au côté d'entrée, et au moins un ventilateur de circulation d'air (14) ayant un boîtier (18) roulant dans le profil en travers libre et le long du tunnel de séchage, ledit boîtier présentant, de tous les deux côtés, des pièces de boîtier s'étendant en bas jusqu'au niveau du fond de la matière à sécher, dans lesquelles sont disposés des orifices de purge qui amènent l'air de séchage à la matière à sécher (13), caractérisé en ce que le boîtier roulant (18) avec son ventilateur (14) est arrangé transversalement dans le tunnel de séchage (1) et au-dessus de la matière à sécher (13) et remplit, avec ses pièces de boîtier s'étendant en bas, le profil en travers libre du tunnel.
     
    3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'orifice d'aspiration du ventilateur de circulation d'air (14) est arrangé au côté du boîtier (18) qui est situé en face du côté, sur lequel souffle le sec air chaud.
     
    4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que plusieurs boîtiers munis de ventilateurs de circulation d'air (14) sont couplés l'un avec l'autre et présentent un appareillage de roulement commun.
     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les ventilateurs de circulation d'air (14), avec leurs boîtiers (18), sont montés sur des chariots déplaçables (15) ou des installations pareilles.
     
    6. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un chauffage intérieur supplémentaire est arrangé dans le boîtier (18).
     




    Zeichnung