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EP 0 090 399 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.11.1986 Patentblatt 1986/47 |
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Anmeldetag: 28.03.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08B 25/00 |
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Gleichstrommeldeanlage
Direct current signalling installation
Installation de signalisation à courant continu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT IT NL |
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Priorität: |
29.03.1982 DE 3211550
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1983 Patentblatt 1983/40 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Gesenhues, Dirk, Dipl.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
- Schreyer, Karheinz, Ing.
D-8190 Wolfratshausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gleichstrommeldeanlage gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Gleichstrommeldeanlagen für Brandschutz, Notruf oder andere Gefahrenüberwachungseinrichtungen,
wie beispielsweise Intrusionsschutz, sind weit verbreitet, da sie nur einen geringen
Aufwand erfordern. Dabei sind an jeder Meldelinie, die im allgemeinen aus einer Zwei-Draht-Leitung
besteht und auch als Meldeschleife bezeichnet wird, jeweils mehrere Melder parallel
angeschlossen. Die Meldelinie ist mit einem Endglied, z.B. einem Widerstand, abgeschlossen.
Der Anschlusswiderstand sorgt für einen Ruhestrom, über den die Leitung überwacht
wird. Im Alarmfall ändert der alarmgebende Melder seinen Widerstand und damit den
Gesamtwiderstand der Leitung. Der sich erhöhende oder auch erniedrigende Strom gilt
als Alarmkriterium. In der Zentrale ist jedoch bei den bekannten Anlagen im allgemeinen
nicht feststellbar, welcher Melder der Melderlinie den Alarm ausgelöst hat.
[0003] Es sind Meldeanlagen bekannt, bei denen die einzelnen Melder einer Meldelinie identifizierbar
sind. Allerdings ist dies nicht häufig bei Gleichstrommeldeanlagen üblich. Wenn dies
der Fall ist, ist ein erheblich höherer Schaltungsaufwand für die Anlage und für die
einzelnen Melder erforderlich.
[0004] Beispielsweise ist in der DE-OS 2935335, die den Oberbegriff des Patentanspruchs
1 belegt, eine Gefahrenmeldeanlage beschrieben, in der eine Mehrzahl von Meldern über
eine Leiterschleife an eine Zentrale angeschlossen ist. Jeder Melder weist einen Längs-
und einen Querwiderstand, einen Alarmschalter und mehrere zur Leiterschleife quer
liegende Dioden auf. So ist z.B. in jedem Melder eine Zenerdiode in Reihe zu einer
einfachen Diode mit entgegengesetzter Polarität zur Zenerdiode angeordnet. Diese bilden
eine Spannungsbegrenzerschaltung. Die Zentrale weist eine Messeinrichtung zur Ermittlung
des Gesamtwiderstandes der Leiterschleife auf. Im Alarmfall ändert sich der Widerstand
der Leiterschleife und wird mit gespeicherten Widerstands-Sollwerten für den Alarmfall
verglichen. Daraus wird der alarmgebende Melder ermittelt. In der Zentrale ist ferner
eine Steuervorrichtung vorgesehen, die verschiedene Gleichspannungen an die Leiterschleife
anschaltet, um mittels der Spannungsbegrenzerschaltung im jeweiligen Melder den reinen
Leitungswiderstand zu eliminieren. Eine derartige Gefahrenmeldeanlage hat den Nachteil,
dass die Zentrale eine aufwendige und komplizierte Schaltungsanordnung aufweist, dass
unterschiedliche Gleichspannungen an die Leiterschleife an- bzw. umgeschaltet werden
müssen, um den reinen Leitungswiderstand zu ermitteln und vom Gesamtwiderstand der
Leiterschleife zu subtrahieren. Ferner besitzen die einzelnen Melder eine komplizierte
Schaltungsanordnung mit einer Vielzahl von Bauelementen.
[0005] In der DE-OS 2 611 145 ist eine Alarmanlage mit einer als abgeglichene Brücke ausgebildeter
Kontrollvorrichtung beschrieben, die zur Absicherung einer Reihe von Objekten mit
den Objekten zugeordneten Sensoren ausgerüstet ist, die mit Widerständen in mindestens
einer Stromschleife angeordnet sind. Eine dort beschriebene bekannte Melderschaltung
weist lediglich einen Alarmkontakt und in Reihe dazu einen Widerstand auf, der in
der Leiterschleife angeordnet ist. Es können dort mehrere gleichartige Melder in Reihe
in der Leiterschleife angeordnet sein. Ein zusätzlicher Melder bzw. Sensor ist durch
einen einfachen Arbeitskontakt gebildet, der quer zur Leiterschleife liegt. Eine nachgeordnete
Kontrollvorrichtung vermag lediglich eine Widerstandsänderung zu erkennen und somit
einen Alarm anzuzeigen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass der auslösende
Melder nicht erkannt werden kann. Ferner besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die
Schleife an einer vorher durch ein L-Glied überbrückten Stelle aufzutrennen und an
der Trennstelle den bisher wirksamen Strom bzw. Widerstand aufrecht zu erhalten.
[0006] Es ist ferner aus der DE-OS2939462 ein Verfahren zur Identifizierung einzelner Melder
in Einbruch- oder Brandmeldeanlagen bekannt, bei dem die jeweiligen Linien auf ihren
Widerstandswert abgefragt und mit gespeicherten Widerstandssollwerten für die einzelnen
Melderfür den Alarm- bzw. Sabotagefall verglichen werden. Das Ansprechen des betreffenden
Melders wird angezeigt. Dort ist jedoch im Alarm- bzw. Sabotagefall oder bei einer
Störung erforderlich, die von der Ruhespannung abweichenden Spannungen für die Abfrage
auf Alarm und auf Sabotage an die Linie anzuschalten. Von Nachteil ist dabei eine
aufwendige Schaltungsanordnung in der Zentrale mit mehreren Schaltergruppen zur An-und
Umschaltung der Leitungsspannung und der Vergleichs- und Verknüpfungsglieder. Auch
dort weisen die einzelnen Melder eine Reihe von Bauelementen auf, die den Melder aufwendig
und kostenintensiv machen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gleichstrommeldeanlage,
insbesondere eine Einbruchmeldeanlage der eingangs beschriebenen Art, dahingehend
zu verbessern, dass sich die Mess- und Auswerteeinrichtung in der Zentrale und die
einzelnen Melder durch eine verhältnismässig einfache Schaltungsanordnung auszeichnen.
Dabei soll der auslösende Melder direkt angezeigt werden können.
[0007] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einer Anlage der eingangs genannten Art mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die an die zweidrähtige Meldelinie angeschlossenen Melder weisen nur einen Serienwiderstand,
der in Reihe in der Meldelinie liegt, und einen Melderschalter auf, der direkt zwischen
den beiden Drähten der Meldelinie angeschlossen ist und im Alarmfall geschlossen wird.
Somit bildet die Meldelinie eine Leiterschleife mit festen, in Reihe geschalteten
Widerständen. Die jeweilige Meldelinie weist einen bestimmten Gesamtwiderstand auf,
der im wesentlichen von der Summe der angeschalteten Melder bzw. deren Widerstände
gebildet ist. Das Ansprechen eines Melders bewirkt eine Änderung des Gesamtwiderstandes
der Meldelinie. Das Ansprechen eines bestimmten Melders ergibt eine ganz bestimmte
Widerstandsänderung, denn der bestimmte Melder schliesst die Melderlinie kurz, so
dass nur noch die Melder zwischen der Zentrale und dem bestimmten Melder zum momentanen
Gesamtwiderstand der Leitung, d.h. der Meldelinie, beitragen. Die in der Zentrale
angeordnete Mess- und Auswerteeinrichtung weist jedem Melder zugeordnet einen Fensterdiskriminator
auf, an dessen Referenzeingang eine Vergleichsspannung anliegt, die der Messspannung
des Widerstandswerts der Meldelinie entspricht, wenn der betreffende Melder ausgelöst
wurde. Die einzelnen Fensterkriminatoren bilden eine Anzahl von Spannungsfenstern.
Ein auslösender Melder bewirkt mit dem für ihn charakteristischen Widerstandswert
der Meldelinie eine dementsprechende Messspannung, die dem jeweiligen Messeingang
der Fensterdiskriminatoren zugeführt wird. Dadurch wird das Auslösen eines bestimmten
Melders erkannt und angezeigt, weil der Ausgang jedes einzelnen Fensterdiskriminators
auf eine jeweilige Anzeigeeinrichtung führt.
[0009] Die erfindungsgemässe Gefahrenmeldeanlage erfordert keine unterschiedlichen Gleichspannungen,
die um- bzw. angeschaltet werden müssen. Ebenso sind auch keine aufwendigen Melder
erforderlich. Es ist eine Vielzahl von gleichartig aufgebauten, nur wenige Schaltelemente
aufweisende Melder an einer Melderlinie angeschlossen. Ein Eliminieren des Leitungswiderstandes
ist dabei nicht erforderlich.
[0010] Gerade bei Intrusionsmeldeanlagen, wo bis zu 20 Melder an eine Linie angeschlossen
werden dürfen, lassen sich gemäss der Erfindung einfache, preisgünstige und zuverlässige
Meldeanlagen aufbauen. Mit einer derartigen Mess- und Auswerteeinrichtung ist es bei
bis zu 20 Meldern an einer Linie möglich, den Alarm auslösenden Melder zu identifizieren
und in der Zentrale anzuzeigen. In einfacher Weise kann der Meldeschalter, der im
einfachsten Fall ein Schliesskontakt sein kann, von der Zentrale aus gesehen, vor
oder nach dem Widerstand des einzelnen Melders angeordnet sein. Ist er nach dem Melderwiderstand
angeordnet, so ist als Endglied ein Abschlusswiderstand nach dem letzten Melder in
der Meldelinie vorzusehen. Im anderen Fall ist die Meldelinie am Ende nur kurzzuschliessen,
so dass ein zusätzlicher Abschlusswiderstand entfällt.
[0011] Zweckmässigerweise können die einzelnen Melder gleiche Bauelemente, z.B. gleichwertige
Widerstände aufweisen. Dadurch können sehr preiswerte Melder installiert werden, deren
Anordnung in der Meldelinie beliebig sein kann, weil bei keinem Melder eine spezielle
Codierung für eine Identifizierung erforderlich ist.
[0012] In vorteilhafter Weise kann noch ein weiterer Fensterdiskriminator vorgesehen sein,
dessen Vergleichsspannung einem Widerstandswert der Meldeleitung entspricht, der auftritt,
wenn die Leitung gestört ist, beispielsweise durch eine Leitungsunterbrechung oder
einen Kurzschluss der Meldeleitung zwischen der Zentrale und dem ersten Melder.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert.
[0014] Es zeigen
Fig. 1 die Schaltung mehrerer Melder, die mit einer Meldelinie an einer Zentrale angeschlossen
sind,
Fig. eine Abwandlung der Melderschaltung gemäss Fig. 1,
Fig.3 ein Prinzipschaltbild der Zentrale mit einer Mess- und Auswerteeinrichtung und
Fig.4 ein Prinzipschaltbild für die erfindungsgemässe Mess- und Auswerteeinrichtung
mit Fensterdiskriminatoren.
[0015] In Fig. 1 ist an die Zentrale Z eine Meldelinie angeschlossen. An die Meldelinie
ML sind die einzelnen Melder MI bis Mn angeschaltet. Dabei ist der Widerstand R des
einzelnen Melders in Reihe in die Meldelinie geschaltet. Der Meldeschalter S ist hier
als einfacher Schaltkontakt dargestellt. Es ist parallel zur Meldelinie angeordnet
und bei Ruhe geöffnet. Der Meldeschalter ist von der Zentrale Z aus gesehen in diesem
Fall vor dem Melderwiderstand R angeordnet, so dass die Meldeleitung am Ende mit einem
Kurzschluss EG abgeschlossen ist.
[0016] In Fig. ist eine abgewandelte Melderschaltung dargestellt. Die Meldelinie ML ist
an der Zentrale angeschlossen. An die Meldelinie ML sind mehrere Melder MI bis Mn
angeschlossen. Der Melderwiderstand R ist wieder wie in Fig. 1 in Reihe in die Meldelinie
geschaltet. Der Melderschalter S hingegen ist nach dem Melderwiderstand R parallel
zur Meldelinie ML angeordnet. Hierbei ist die Meldelinie mit einem Abschlusswiderstand
RL als Endglied abgeschlossen. Spricht ein Melder, beispielsweise der Melder M2 an,
so wird der Meldeschalter S geschlossen. Dadurch wird die Meldelinie nach dem Melderwiderstand
R des Melders 2 kurzgeschlossen. Die dahinter befindlichen Melder sind damit wirkungslos.
Dadurch wird der Gesamtwiderstand der Meldeleitung sprunghaft verändert, in diesem
Fall verringert, und der augenblickliche, entsprechend dem Schaltbeispiel der durch
die Melder M1 und M2 gebildete Gesamtwiderstand der Meldeleitung ermittelt. Aus diesem
Widerstandswert lässt sich der Melder identifizieren, der angesprochen hat.
[0017] In Fig. 3 ist die Zentrale Z angedeutet, von der die Meldelinien abgehen. In der
Fig. 3 ist nur eine Meldelinie ML dargestellt. In der Zentrale befindet sich die Meldelinienüberwachung,
die beispielsweise periodisch an die jeweilige Meldelinie angeschaltet werden kann.
An der Meldelinie ML ist eine Messeinrichtung ME, die den augenblicklichen Widerstandswert
der Meldelinie ermittelt, angeschlossen. Diese Messeinrichtung ME ist mit einer Auswerteeinrichtung
AW verbunden, die ihrerseits nachgeordnet eine Anzeigeeinrichtung ANZ aufweist, an
der der Melder (z.B. M1) angezeigt (LD1) wird, der den Alarm ausgelöst hat. Eine Störung,
z.B. wenn auf der Leitung ein Kurzschluss oder eine Leitungsunterbrechung auftritt,
wird ebenfalls angezeigt (LDS).
[0018] Zur Auswertung der augenblicklich gemessenen Meldelinien-Messwerte sind in der zentralen
Mess- und Auswerteeinrichtung (ME, AW) erfindungsgemäss eine Reihe von Fensterdiskriminatoren
(DO bis Dn) vorgesehen, wie in Fig. 4 gezeigt. Dabei ist jedem Melder (Ml bis Mn)
ein Fensterdiskriminator DI bis Dn zugeordnet. Die dem Widerstandswert der Meldelinie
ML entsprechende Spannung ist auf den jeweiligen Messeingang der Reihe der Diskriminatoren
DO bis Dn geführt. Die Anzahl der Diskriminatoren ist in diesem Ausführungsbeispiel
um eins höher als die entsprechende Anzahl der Melder, die an einer Linie ML angeschlossen
sind. Mit Hilfe dieser Kette aus an sich bekannten Fensterdiskriminatoren kann das
Ansprechen des einzelnen Melders ermittelt und direkt angezeigt (ANZ MI bis ANZ Mn)
werden. Mit dem zusätzlichen Fensterdiskriminator DO wird eine Leitungsstörung, z.B.
Leitungsunterbrechung oder Kurzschluss zwischen Zentrale und dem ersten Melder gemäss
Fig. 2 angezeigt, dabei weisen die einzelnen Melder eine einfache Schaltungsanordnung,
wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, auf.
1. Gleichstrommeldeanlage mit mindestens einer von einer Zentrale (Z) ausgehenden
zweidrähtigen Meldelinie (ML), an die jeweils mehrere Melder (MI bis Mn) mit wenigstens
einem Serrienwiderstand (R) in der Meldelinie (ML) und einem parallel zur Meldelinie
(ML) angeordneten Meldeschalter (S) angeschlossen sind, mit dem sprunghaft der jeweilige
Widerstandswert veränderbar ist, wobei in der Zentrale (Z) zur Ermittlung des augenblicklichen
Widerstandswertes der jeweiligen Meldelinie (ML) eine Messeinrichtung (ME) und dieser
nachgeordnet eine Auswerteeinrichtung (AW) vorgesehen sind, die aus dem augenblicklichen
Widerstandswert der jeweiligen Meldelinie (ML) und dem Auslösen der einzelnen Melder
entsprechenden Vergleichswerten den alarmauslösenden Melder ermittelt, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Melder (MI bis Mn) nur einen in der Meldelinie (ML) in Serie liegenden
Widerstand (R) aufweist, dass der Meldeschalter (S) direkt zwischen den beiden Drähten
der Meldelinie (ML) angeschlossen ist, dass in der Mess- und Auswerteeinrichtung (ME/AW)
jedem Melder (MI bis Mn) ein Fensterdiskriminator (DI bis Dn) zugeordndet ist, wobei
der dem Auslösen des zugeordneten Melders (MI bis Mn) entsprechende Vergleichswert
durch eine am Referenzeingang liegende Vergleichsspannung gebildet wird und dem Messeingang
eine dem Widerstandswert der Meldelinie entsprechende Spannung zugeführt wird und
dass der Ausgang eines jeden Fensterdiskriminators (DI bis Dn) zu einer Anzeigeeinrichtung
(AnZI bis ANZn) führt.
2. Gleichstrommeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Melder
(MI bis Mn) von der Zentrale (Z) ausgesehen, der Meldeschalter (S) vor dem Reihenwiderstand
(R) angeordnet und jede Meldelinie (ML) mit einem Kurzschluss abgeschlossen ist.
3. Gleichstrommeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Melder
(MI bis Mn) von der Zentrale (Z) aus gesehen, der Meldeschalter (S) hinter dem Reihenwiderstand
(R) angeordnet und jede Meldelinie (ML) mit einem Abschlusswiderstand (RL) abgeschlossen
ist.
4. Gleichstrommeldeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Melder (M1 bis Mn) gleiche Bauelemente (R, S) mit gleichen Werten aufweist.
5. Gleichstrommeldeanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein weiterer Fensterdiskriminator (D0) vorgesehen ist, desen Vergleichsspannung
einem bei einer Leitungsstörung auftretenden Widerstandswert entspricht.
1. A direct current signalling installation having at least one two-wire signalling
line (ML) which emanates from a central unit (Z) and to which is connected a plurality
of signal units (MI to Mn), each with at least one series resistor (R) in the signalling
line (ML) and a signalling switch (S) arranged parallel to the signalling line (ML),
by means of which switch (S) the respective resistance value can be suddenly changed,
where in order to determine the momentary resistance value of the respective signalling
line (ML) the central unit (Z) is provided with a measuring device (ME) and an analysing
device (AW) which follows the latter and which determines the alarm-triggering signal
from the momentary resistance value of the respective signalling line (ML) and comparison
values which correspond to the triggering of the individual signals, characterised
in that each signal unit (M1 to Mn) only has one resistor (R) arranged in series in
the signalling line (ML), that the signalling switch (S) is directly connected between
the two wires of the signalling line (ML), that in the measuring and analysing device
(ME/AW) each signal unit (MI to Mn) is assigned a window discriminator (DI to Dn),
where the comparison value which corresponds to the triggering of the assigned signal
unit (MI to Mn) is formed by a comparison voltage connected to the reference input
and a voltage which corresponds to the resistance value of the signalling line supplied
to the measuring input, and that the output of each window discriminator (DI to Dn)
leads to a display device (ANZI to AnZn).
2. A direct current signalling installation as claimed in Claim 1, characterised in
that viewed from the central unit (A) the signalling switch (S) is arranged preceding
the series resistor (R) in each signal unit (MI to Mn) and each signalling line (ML)
is terminated by a short circuit.
3. A direct current signalling installation as claimed in Claim 1, characterised in
that viewed from the central unit (Z), the signalling switch (S) is arranged following
the series resistor (R) in each signal unit (MI to Mn) and each signalling line (ML)
is terminated by a terminal resistor (RL).
4. A direct current signalling installation as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised
in that each signal unit (M1 to Mn) has identical components (R, S) with identical
values.
5. A direct current signalling installation as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised
in that there is provided at least one further window discriminator (DO), whose comparison
voltage corresponds to a resistance value which occurs when the line is disturbed.
1. Installation de signalisation à courant continu comportant au moins une ligne bifilaire
de signalisation (ML), partant d'un central (Z) et à laquelle sont raccordés respectivement
plusieurs dispositifs de signalisation (MI à Mn) comportant au moins une résistance
série (R) située dans la ligne de signalisation (ML) et un commutateur de signalisation
(S) monté en parallèle sur la ligne de signalisation (ML) et à l'aide duquel la valeur
de résistance est modifiable de façon brusque, et dans laquelle il est prévu dans
le central (Z), pour la détermination de la valeur de résistance instantanée de la
ligne respective de signalisation (ML), un dispositif de mesure (ME) et un dispositif
d'exploitation (AW) branché en aval de ce dispositif de mesure et qui détermine le
dispositif de signalisation déclenchant l'alarme, à partir de valeurs comparatives,
correspondant à la valeur de résistance instantanée de la ligne respective de signalisation
(ML) et à partir du déclenchement des différents dispositifs de signalisation, caractérisée
par le fait que chaque dispositif de signalisation (MI à Mn) ne comporte qu'une résistance
(R) branchée en série dans la ligne de signalisation (ML), que le commutateur de signalisation
(M) est branché directement entre les deux fils de la ligne de signalisation (ML),
qu'un discriminateur à fenêtre (DI à Dn) est associé, dans le dispositif de mesure
et d'exploitation (MT/AW), à chaque dispositif de signalisation (MI à Mn), auquel
cas la valeur comparative correspondant au déclenchement du dispositif de signalisation
(MI à Mn) associé et formée par une tension de comparaison appliquée à l'entrée de
référence, et une tension correspondant à la valeur de résistance de la ligne de signalisation
est envoyée à l'entrée de mesure, et que la sortie de chaque discriminateur à fenêtre
(DI à Dn) est reliée à un dispositif d'affichage (ANZI à ANZn).
2. Installation de signalisation à courant continu selon la revendication 1, caractérisée
par le fait que, lorsqu'on regarde à partir du central (Z), le commutateur de signalisation
(S) est disposé, dans chaque dispositif de signalisation (MI à Mn), en amont de la
résistance série (R) et que chaque ligne de signalisation (ML) est fermée par un court-circuit.
3. Installation de signalisation à courant continu suivant la revendication 1, caractérisée
par le fait que lorsqu'on regarde à partir du cental (Z), le commutateur de signalisation
(S) est disposé, dans chaque dispositif de signalisation (MI à Mn), en aval de la
résistance série (R) et que chaque ligne de signalisation (ML) est fermée par une
résistance de terminaison (RL).
4. Installation de signalisation à courant continu suivant l'une des revendications
1 à 3, caractérisée par le fait que chaque dispositif de signalisation (MI à Mn) possède
des composants (R, S) identiques possédant des valeurs identiques.
5. Installation de signalisation à courant continu, suivant l'une des revendications
1 à 4, caractérisée par le fait qu'il est prévu au moins un autre discriminateur à
fenêtre (DO), dont la tension de comparaison correspond à une valeur de résistance
apparaissant dans le cas d'une perturbation de la ligne.

