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EP 0 090 400 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.12.1986 Patentblatt 1986/49 |
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Anmeldetag: 28.03.1983 |
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Rundsuch-Radarantenne mit Höhenerfassung
Surveillance radar aerial suited to elevation measurement
Antenne de radar de surveillance avec discrimination angulaire en élévation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB IT NL |
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Priorität: |
30.03.1982 DE 3211707
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1983 Patentblatt 1983/40 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Brunner, Anton, Dipl.-Ing.
D-8136 Wangen (DE)
- Thiere, Helmuth, Dipl.-Ing.
D-8000 München 21 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Rundsuch-Radarantenne mit Höhenerfassung unter
Verwendung eines durch eine Linienquelle angestrahlten Zylinderparabolreflektors,
wobei die azimutale Abtastung durch mechanische Rotation und die Abtastung in der
Elevation durch elektronische Schwenkung des Strahlenbündels erfolgt, das von der
parallel zu Zylinderachse des Reflektors verlaufenden, durch eine Strahlerreihe gebildeten
Linienquelle abgegeben wird, welche die Strahlungsapertur eines wellenführenden Primärstrahlers
bildet, in welchem die Einzelstrahler über elektronisch steuerbare Phasenschieber
zur Fokussierung und gewünschten Strahlauslenkung in der Elevation strahlungsmäßig
gespeist werden.
[0002] Eine derartige Rundsuch-Radarantenne mit Höhenerfassung ist aus der DE-AS 2533179
bekannt. Bei dieser Antenne wird als Primärstrahler ein geschlossener wellenführender
Sektorhornstrahler verwendet, in welchem im parallel zur Zylinderachse des Reflektors
verlaufenden Aperturbereich horizontale Zwischenwände eingefügt sind, so daß sich
übereinanderliegende Hohlleiterstücke ergeben, welche die Einzelstrahler bilden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rundsuch-Radarantenne mit mechanischer Drehung
in der Azimutebene so auszugestalten, daß die Möglichkeit der Höhenerfassung von Zielen
und der Verfolgung mehrerer Ziele nach dem sogenannten « Track while Scan »-Verfahren
besteht. Dabei soll die Realisierung einer solchen Antenne in wirtschaftlicher Weise
erfolgen können.
[0004] Das Suchen und Verfolgen von mehreren Zielen einschließlich Höhenerfassung nach dem
« Track while Scan »-Verfahren wird, wie nach dem Aufsatz von Dr. W. D. Wirth : «
Elektronisch gesteuertes Radar » in der Zeitschrift Funkschau 1978, Heft 9, Seiten
378 bis 382, insbesondere Bild 2 auf Seite 379, entweder durch ein konventionelles
Suchradar mit mehreren Zielverfolgungsradars oder mit einer Voll-Phased-Array-Antenne
vorgenommen. Beide bekannten Möglichkeiten sind jedoch technisch sehr aufwendig, so
daß durch die Erfindung eine einfachere und wirtschaftlichere Lösung angestrebt wird.
[0005] Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe, die sich auf eine Rundsuch-Radarantenne
der eingangs genannten Art bezieht, dadurch gelöst, daß der wellenführende Primärstrahler
eine sogenannte Flachparabolantenne (Pillbox-Antenne) ist, daß im Brennlinienbereich
der Flachoarabolantenne mehrere kleine Erreger übereinander angeordnet sind, von denen
einer nur im Sendefall und jeweils zwei paarweise nur im Empfangsfall betrieben sind.
und daß die beiden jeweils von den im Empfangsfall betriebenen Erregern erzeugten
und übereinander liegenden Strahlungskeulen so eingestellt sind, daß sie sich überlappen
und gemeinsam von der Keule, die vom Erreger für den Sendefall erzeugt wird, im wesentlichen
umfaßt sind.
[0006] Mit einer derartigen Rundsuch-Radarantenne läßt sich eine Zielrichtungsgenauigkeit
erreichen, die in der Größenordnung von 1° liegt. Darüber hinaus werden aufgrund des
großen Antennengewinns und der hohen zu übertragenden Sendeleistung bei kleinen Nebenzipfeln
Reichweiten von über 100 km ermöglicht.
[0007] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Form der vom
Erreger für den Sendefall erzeugten Strahlungskeule mittels der elektronisch steuerbaren
Phasenschieber unterschiedlich einstellbar ist. Es läßt sich dann beispielsweise eine
cosec
2-Keule oder eine normal geformte Strahlungskeule mit beliebiger Breite von beispielsweise
3°, 5°, 10° oder 20° abstrahlen. Die Sendekeulenformung kann durch ausschließliche
Einstellung der Phasenbelegung entlang des Linearstrahlers bei gegebener Amplitudenbelegung
erfolgen. In diesem Zusammenhang wird auf die ältere Patentanmeldung DE-A-3 206 517
hingewiesen.
[0008] Die beiden jeweils von zwei Erregern für den Empfangsfall erzeugten und sich überlappenden
Strahlungskeulen, die durch Pegelvergleich eine Feinpeilung in der Elevation ermöglichen,
werden durch die elektronisch steuerbaren Phasenschieber für einen Suchvorgang oder
für ein Aufschalten auf ein bereits bekanntes Ziel gemeinsam elektronisch ausgelenkt.
Durch Zusammenfassen unterschiedlich weit voneinander entfernter Erreger zu einem
Paar und durch entsprechende Defokussierung mittels der Phasenschieber lassen sich
Keulenpaare mit größerer Strahlbreite und dazu passendem Versatz ihrer Hauptstrahlrichtung
erzeugen, die für den Empfang aus dem oberen Erhebungswinkelbereich, in welchem eine
geringere Reichweite ausreicht, wegen der sich dann ergebenden Suchzeitverkürzung
günstiger sind. Zur Erzeugung zweier breiter Empfangskeulen mit einem großen Winkelversatz
werden dann zwei Erreger aktiviert, die einen relativ großen Abstand voneinander aufweisen,
wogegen zur Erzeugung zweier scharfer Empfangskeulen mit einem kleinen Winkelversatz
zwei Erreger betätigt werden, die einen relativ kleinen Abstand zueinander haben.
[0009] Im Falle einer elektronisch abtastenden bleistiftstrahlförmigen Sendekeule wird beim
Absuchen eines bestimmten Erhebungswinkelbereichs das Empfangskeulenpaar in vorteilhafter
Weise derart elektronisch mit ausgelenkt, daß sie während des Empfangs der Zielechos
auf den Winkelbereich der Sendekeule ausgerichtet bleibt. Eine solche Sendekeule hat
den Vorteil des größeren Sendeantennengewinns und damit der höheren Reichweite.
[0010] Bei cosec
2-förmiger Sendekeule kann das Empfangskeulenpaar auch während der Zeit, in der die
Echos eines ausgesendeten Pulses aus den verschiedenen Zielentfernungen zurückkommen,
elektronisch ausgelenkt werden.
[0011] Insgesamt bietet das Antennenkonzept nach der Erfindung bei den vielfältigen Möglichkeiten
für Keulenform, Keulenbreite und Auslenkwinkel im Sende- und Empfangsfall die Grundlage
für ein sehr flexibles 3D-Such- und Folgeradar-System nach dem sogenannten « Track
while Scan »-Verfahren.
[0012] In zweckmäßiger Weise ist die Flachparabolantenne außerhalb des Strahlengangs des
Zylinderparabolreflektors angeordnet, so daß eine Aperturabdeckung des Zylinderparabolreflektors
vermieden wird.
[0013] In vorteilhafter Weise ist die Flachparabolantenne in der sogenannten Doppeistockform
ausgeführt und außerdem vor ihrer länglichen Strahlungsöffnung in Querrichtung geknickt.
Die im Aperturbereich der Flachparabolantenne befindlichen Strahlerelemente werden
somit über die geknickte Flachparabolantenne strahlungsgespeist.
[0014] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß in dem parallel
zur Zylinderachse des Zylinderparabolreflektors verlaufenden Aperturbereich der Flachparabolantenne
zumindest angenähert horizontale metallische Zwischenwände eingefügt sind, so daß
sich übereinanderliegende, die Einzelstrahler bildende Hohlleiterstücke ergeben, in
denen die elektronisch steuerbaren Phasenschieber angeordnet sind. Diese Phasenschieber
sind dann in vorteilhafter Weise als Ferritphasenschieber ausgeführt. Diese Phasenschieberart
verträgt eine relativ hohe Sendeleistung und weist verhältnismäßig niedrige Durchgangsverluste
auf. Sie können sehr schnell und auch relativ oft umgeschaltet werden. Wegen ihres
nicht-reziproken Charakters muß jedoch zwischen Senden und Empfangen umgeschaltet
werden.
[0015] Die Phasenschieber nehmen somit die aperturseitig aus der Flachparabolantenne austretende
Strahlung auf und geben sie nach entsprechender Phasenverschiebung an die Einzelstrahler,
die bei Hohlleiterausführung der Phasenschieber als Hornstrahler ausgebildet sind,
weiter.
[0016] Die im Aperturbereich der Flachantenne linear angeordneten Einzelstrahler können
jeweils auch aus einem Kollektorstrahlerelement, das ins Innere der Flachparabolantenne
ausgerichtet ist, und einem Emitterstrahlerelement, das in Richtung zum Zylinderparabolreflektor
ausgerichtet ist, bestehen. Zwischen dem jeweiligen Kollektor-und dem zugeordneten
Emitterstrahlerelement ist dann ein elektronisch steuerbarer Phasenschieber angeordnet.
Ein Kollektorstrahlerelement, ein Emitterstrahlerelement und ein elektronisch steuerbarer
Phasenschieber werden zweckmäßig auf einer gemeinsamen Substratplatte aufgebracht
und bilden dann einen Einzelstrahlermodul. Zu diesem genört auch die Treiberelektronik
für den Phasenschieber.
[0017] Durch eine besondere Ausbildung der Einzelstrahler lassen sich die azimutalen Nebenzipfel
noch weiter reduzieren.
[0018] Durch einen Polarisator an den Einzelstrahlern kann auch Strahlung mit zirkularer
Polarisation erzeugt werden.
[0019] Zu beiden Seiten der aus den Einzelstrahlern bestehenden Linienquelle lassen sich
Dipole für eine integrierte IFF (identification friend foe = Freund-Feind-Kennung)-Antenne
anbringen.
[0020] Die kleinen Erreger der den Primärstrahler bildenden Flachparabolantenne sind in
vorteilhafter Weise Hornstrahier oder offene Hohlleiter.
[0021] Die Erfindung wird im folgenden anhand von 9 Figuren erläutert. Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Rundsicht-Radarantenne nach der Erfindung,
Figur 2 das schematische Schnittbild einer geknickten Doppelstock-Flachparabolantenne,
die als Primärstrahler der Antenne nach der Erfindung dient,
Figur 3 ein Empfangspegeldiagramm zweier sich überlappender Empfangskeulen in Abhängigkeit
vom Elevationswinkel,
Figur 4 eine Diskriminatorkurve zur Feinpeilung mittels Pegelvergleich zweier sich
überlappender Empfangskeulen,
Figur 5 ein Blockschaltungsbeispiel für eine Erregeranordnung und eine Leitungsführung
des Speisesystems einer Antenne nach der Erfindung,
Figur 6 ein cosec2-förmiges Sendediagramm und das Diagramm zweier scharfer Empfangskeulen,
Figur 7 ein cosec2..förmiges Sendediagramm und ein Empfangsdiagramm eines breiten
Empfangskeulenpaares,
Figur 8 ein bleistiftförmiges Sendekeulendiagramm und das Diagramm eines scharfen
Empfangskeulenpaares und
Figur 9 Hohlleiter-Einzelstrahler mit Ferritphasenschieber in einer Schrägansicht.
[0022] Fig. 1 zeigt die Kombination einer Reflektorantenne mit einer phasengesteuerten Antenne
nach der Erfindung unter Verwendung einer Linienquelle vor einem Zylinderparabolreflektor
1. Die parallel zur Zylinderachse des Reflektors 1 verlaufende Linienquelle wird durch
eine geführte Welle angeregt. Als Speisesystem dieser Linienquelle wird eine geknickte
Flachparabolantenne 2 verwendet, in deren Aperturbereich die Linienquelle bildende
Strahlerelemente 3 liegen, in weiche Phasenschieber 4 eingebracht sind. Die Strahlerelemente
3 werden über die geknickte Flachparabolantenne 2, die zur Vermeidung einer Aperturabdeckung
durch ihre Erreger 5 bis 10 in Doppelstockform ausgeführt ist, strahlungsgespeist.
Die vertikale Strahlerelementreihe ist durch kleine Trichterwände 11 und 12 in der
horizontalen Ebene so aufgeweitet, daß die Strahlungsbelegung des seitlichen Reflektorrandes
in bezug auf Gewinn und Nebenzipfelpegel optimiert wird. Im Nahfeld dieser Linienquelle
befindet sich der zylindrische Parabolreflektor 1, der in der vertikalen Ebene das
mehr oder weniger ausgelenkte parallele Strahlenbündel umlenkt und die in der Horizontalebene
divergierende Strahlung fokussiert. Die elektronisch gesteuerten Phasenschieber 4
im Aperturbereich der doppelstöckigen Flachparabolantenne 2 bewirken die Fokussierung
und die Auslenkung in der Elevationsebene. Die Flachparabolantenne 2 ist deswegen
geknickt, damit die Antennenabmessung reduziert wird. Die Knicklinie längs der Apertur
ist mit 13 bezeichnet.
[0023] Als Erreger 5 bis 10 sind mehrere übereinander um die Brennlinie der Flachparabolantenne
2 angeordnete kleine Hornstrahler eingesetzt. Davon wird nur der Erreger 5 im Sendefall,
und werden jeweils zwei der Erreger 6 bis 10 im Empfangsfall betrieben.
[0024] Fig. 2 zeigt in einem schematischen Schnittbild die in der Antennenanordnung nach
Fig. 1 verwendete Flachparabolantenne 2. Die als Primärstrahler dienende Flachparabolantenne
2 ist doppelstöckig ausgebildet und zwar derart, daß ein schmaler zylindrischer Parabolreflektor
14 und zwei senkrecht dazu angeordnete, zueinander parallel verlaufende metallische
Platten 15 und 16 mit einer parallel zu diesen Platten 15 und 16 verlaufenden, jedoch
nicht bis zum Parabolreflektor 14 reichenden metallischen Zwischenplatte 17 vorgesehen
sind, so daß sich zu beiden Seiten dieser Zwischenplatte 17 jeweils ein Plattenzwischenraum
18 bzw. 19 ergibt. Die als Hornstrahler oder als offene Hohlleiter ausgebildeten kleinen
Erreger 5 bis 10 sind im Brennlinienbereich des Plattenzwischenraums 18 angeordnet.
Entlang des schmalen zylindrischen Parabolreflektors 14 ist eine Einrichtung zur Umlenkung
der Strahlung vom Plattenzwischenraum 18 in den Pattenzwischenraum 19 vorgesehen.
Diese Einrichtung zur Strahlungsumlenkung ist durch zwei 45°-Abschrägungen 20 und
21 in der Querschnittskontur des zylindrischen Parabolreflektors 14 gebildet. Die
Umlenkung der Strahlung vom einen Plattenzwischenraum zum anderen kann auch ausschließlich
durch den schmalen Schlitz 22 erfolgen. Die Platte 16 und die Zwischenplatte 17, die
den nicht die Erreger 5 bis 10 enthaltenden Plattenzwischenraum 19 einschließen, sind
zur Apertur der Flachparabolantenne 2 hin entlang der Linie 13 um die Breitseite der
Flachparabolantenne 2 abgeknickt. Der Bereich 23 bildet jeweils einen Einzelstrahler
und ist auch mit einem Phasenschieber versehen. Die Flachparabolantenne 2 ist an ihrer
Apertur mittels der beiden Trichterwände 11 und 12 in der horizontalen Ebene aufgeweitet
und kann mit Querrillen 24 versehen sein. Die im Aperturbereich 23 der Flachparabolantenne
2 linear angeordneten Einzelstrahler können jeweils aus einem Kollektorstrahlerelement,
das ins Innere der Flachparabolantenne 2 ausgerichtet ist, und einem Emitterstrahlerelement,
das in Richtung zum Zylinderparabolreflektor ausgerichtet ist, bestehen. Zwischen
dem Kollektor- und dem zugeordneten Emitterstrahierelement ist dann im Bereich 23
jeweils der elektronisch steuerbare Phasenschieber angeordnet. Durch ein Kollektorstrahlerelement,
ein Emitterstrahlerelement und den elektronisch steuerbaren Phasenschieber dazwischen,
die alle mit einer Treiberschaltung auf einer gemeinsamen Substratplatte angebracht
sein können, wird ein Einzelstrahlermodul gebildet. Die Einzelstrahler können jedoch
auch in Form von Hohlleiter-Einzelstrahlern mit Ferritphasenschieber realisiert werden,
wie dies später anhand der Fig. 9 noch beschrieben wird.
[0025] Fig. 3 zeigt ein Diagramm der Pegel von zwei an einem Paar der Erreger 6 bis 10 empfangenen
Signale. Hierbei ist an der Abszisse der Elevationswinkel 0 und an derOrdinate der
Empfangspegel in dB aufgetragen. Mit 0
S ist der Schnittpunktwinkel der beiden Empfangssignalkeulen bezeichnet. Fig. 4 zeigt
eine Diskriminatorkurve für die Elevationsablagewinkel 0-0
s, wobei an der Ord i-nate das Pegelverhältnis E
l/E
2 aus den jeweiligen beiden Empfangssignalkeulen aufgetragen ist. Mit zwei solchen
Empfangskeulen ist durch Pegelvergleich eine Feinpeilung in der Elevationsebene möglich.
Mit E1 ist der Empfangssignalpegel der einen Empfangskeule und mit E2 der Empfangssignalpegel
der zweiten Empfangskeule bezeichnet, die an einem Paar der Erreger 6 bis 10 in Fig.
1 gewonnen werden. Aus dem Erhebungswinkel und der Entfernung ergibt sich bekanntlich
die Zielhöhe. Wesentlich ist, daß die über den Erreger 5 in Fig. 1 abgestrahlte Sendekeule
das jeweilige Empfangskeulenpaar zumindest weitgehend überdeckt. Im Sendefall kann
durch unterschiedliche Einstellung der Phasenschieber beispielsweise eine cosec
2-Keule oder eine normal geformte Strahlungskeule mit beliebiger Breite abgestrahlt
werden. Im Empfangsfall können die beiden übereinanderliegenden Empfangskeulenpaare
E, und E2, die durch Pegelvergleich eine Feinpeilung in der Elevation ermöglichen,
durch die Phasenschieber gemeinsam elektronisch ausgelenkt werden.
[0026] Im Zusammenhang mit der Elevationswinkel-Feinpeilung durch Pegelvergleich zweier
sich in der Vertikalebene überlappender Empfangskeulen wird auf die DE-PS 977 820
hingewiesen.
[0027] Fig. 5 zeigt ein Beispiel für eine Erregeranordnung und eine Leitungsführung eines
Speisesystems einer Antenne nach der Erfindung. Das Sendesignal aus einem Sender 25,
das einem Empfänger 26 eingegebene Signal zur Auswertung der jeweils unteren Empfangskeule,
das einem anderen Empfänger 27 eingegebene Signal zur Auswertung der jeweils oberen
Empfangskeule, ein Winkelsignal 28, die Stromversorgung.29 für die Treiber der Phasenschieber
und die IFF-Signale 30 werden zu der Antenne über eine Drehkupplung 31 geführt. Zur
Verstärkung der Empfangssignale sind noch zwei Hf-Verstärker 32 und 33 in die Empfangskanäle
eingeschaltet. Das Sendesignal aus dem Sender 25 wird dem Erreger 5 zugeführt, wogegen
die von den beiden Erregern 9 und 10 aufgenommenen Signale über einen Schalter 34
und die von den Erregern 6, 7 und 8 kommenden Empfangssignale über die beiden Schalter
35 und 36 jeweils einzeln auf den Empfänger 26 bzw. den Empfänger 27 aufgeschaltet
werden. Es ist somit möglich, den Empfänger 26 mit dem Erreger 10 oder 9 und den Empfänger
27 mit jeweils einem der Erreger 6 bis 8 zu betreiben. Durch Zusammenfassung verschieden
weit voneinander entfernter Erreger 9 und 10 einerseits und 6 bis 8 andererseits zu
einem Paar und entsprechende Defokussierung mittels der Phasenschieber können Keulenpaare
mit größerer Strahlbreite und dazu passendem Versatz ihrer Hauptstrahlrichtung erzeugt
werden, die für den Empfang aus dem oberen Erhebungswinkelbereich, in welchem eine
geringere Reichweite ausreicht, wegen einer Verkürzung der Suchzeit günstiger sind.
Werden z. B. die beiden durch einen Kreis angedeuteten Erreger 6 und 10 mittels der
Schalter 34 bis 36 zu einem Paar wirksam zusammengeschaltet, so ergeben sich Empfangskeulen
von etwa 10° Strahlbreite. Werden die beiden Strahler 9 und 6 mittels der Schalter
34 bis 36 wirksam zusammengeschaltet, so ergeben sich - wie durch die beiden Rechtecke
angedeutet - Empfangskeulenbreiten von etwa 5°. Faßt man die beiden Erreger 7 und
9 zu einem wirksamen Paar zusammen, so ergeben sich - wie durch die beiden Rauten
angedeutet - Empfangsstrahlbreiten von etwa 2,5°. Will man sehr schmale Keulen von
etwa 1,25° erzeugen, so werden die beiden Empfangserreger 8 und 9 zu einem Paar zusammengeschaltet.
Der Erreger 5 zur Abstrahlung des Sendesignals kann durch unterschiedliche Einstellung
der Phasenschieber, die in Fig. 5 nicht eigens dargestellt sind, eine Kosekans-Keule
oder eine Strahlungskeule mit beispielsweise 10°, 5° oder 2,5° Strahlbreite abstrahlen.
Links in Fig. 5 sind schraffiert die Strahler 5 bis 10 im Aperturbereich 37 der Flachparabolantenne
dargestellt, deren Symmetrieebene mit 38 bezeichnet ist. Damit ein sehr kleiner Abstand
zwischen den Erregern 7, 8 und 9 realisiert werden kann, überlappen sich diese drei
Erreger. Durch Einführung von schmalen Steghohlleitern kann diese Überlappung auch
vermieden werden. Oben in Fig. 5 sind noch zwei kleine Vertikaldiagramme dargestellt,
die jeweils schematisch den Zylinderparabolreflektor 1 nach Fig. 1 und zwei von diesem
in den freien Raum abgestrahlte Vertikaldiagramme 39 und 40 bzw. 41 und 42 für den
Empfangsfall zeigen. Die beiden relativ scharfen Keulen 39 und 40 werden durch zwei
dicht beieinanderliegende Empfangserreger, z. B. 7 und 9, erzeugt und weisen einen
kleinen Winkelversatz voneinander auf. Die beiden Keulen 41 und 42 haben dagegen einen
größeren Winkelversatz und sind verhältnismäßig breit. Die Abstrahlung der Keulen
41 und 42 erfordert einen verhältnismäßig großen Abstand der Erreger,-was beispielsweise
durch paarweises Zusammenschalten der beiden Erreger 6 und 10 realisiert werden kann.
[0028] Die Fig. 6 und 7 zeigen den Fall einer Sendekeule mit Kosekans-Diagramm 43 und elektronischem
Absuchen des ausgeleuchteten Bereichs im unteren Teil mit einem schmalen Empfangs-Keulenpaar
44 und 45 (Fig. 6) und im oberen Teil mit einem breiteren Empfangskeulenpaar 46 und
47.
[0029] Fig. 8 zeigt in Diagrammform eine stark gebündelte Sendekeule (Pencii-beam) 48 und
ein dazu passend ausgelegtes Empfangskeuienpaar 49 und 50. Die Keulenauslegung nach
Fig. 8 hat den Vorteil des größeren Sendeantennengewinns und damit der höheren Reichweite
gegenüber dem kosekansförmigen Sendediagramm. Zum Absuchen eines bestimmten Erhebungswinkelbereiches,
z. B. von 0°-10°, werden dabei die Sendekeule 48 und das Empfangskeulenpaar 49, 50
elektronisch ausgelenkt, wobei das Empfangskeulenpaar 49, 50 während des Empfangs
der Zielechos auf den Winkelbereich der Sendekeule ausgerichtet bleibt. Bei kosekansförmiger
Sendekeule 43 in den Fig. 6 und 7 kann das Empfangskeulenpaar 44, 45 bzw. 46, 47 auch
während der Zeit, in welcher die Echos eines ausgesendeten Pulses aus den verschiedenen
Zielentfernungen zurückkommen, elektronisch ausgelenkt werden. In den in den Fig.
6 bis 8 aufgezeigten Diagrammen ist an der Abszisse die Zielentfernung R und an der
Ordinate die Zielflughöhe H aufgetragen. Durch die Doppelpfeile 51, 52 und 53 und
die Verbindungslinien davon zu den einzelnen Keulen soll aufgezeigt werden, welche
der Keulen im Beispiel elektronisch ausgelenkt werden.
[0030] Fig. 9 zeigt in einer perspektivischen Ansicht das Ausführungsbeispiel des die Einzelstrahler
enthaltenden Aperturbereichs der Flachparabolantenne 2 nach Fig. 1. In dem parallel
zur Zylinderachse des Zylinderparabolreflektors verlaufenden Aperturbereich der Flachparabolantenne
sind zumindest angenähert horizontale, metallische Zwischenwände 54 eingefügt, so
daß sich übereinanderliegende, die Einzelstrahler bildende Hohlleiterstücke ergeben,
in denen die elektronisch steuerbaren Phasenschieber 55 angeordnet sind. Diese Phasenschieber
55 sind im Ausführungsbeispiel als Ferritphasenschieber (mit z. B. 4 Bit) ausgeführt,
welche die relativ hohe Sendeleistung vertragen und verhältnismäßig geringe Durchgangsverluste
aufweisen. Sie lassen sich sehr schnell und auch ziemlich oft umschalten. Aufgrund
des nichtreziproken Charakters der Ferritphasenschieber 55 muß jedoch zwischen Senden
und Empfangen umgeschaltet werden. Die Phasenschieber 55 nehmen die aus der Flachparabolantenne
austretende Strahlung auf und geben sie nach entsprechender Phasenverschiebung an
die Strahlerelemente, die als Hornstrahler mit den seitlichen Trichterwänden 11 und
12 ausgebildet sind, weiter. Die Linienquelle kann beispielsweise mit 80 phasengesteuerten
Elementen realisiert werden, von denen in Fig. 9 lediglich die drei oberen dargestellt
sind. Seitlich an den einzelnen vertikal verlaufenden Hohlleiterseitenwänden 56 ist
jeweils pro Hohlleiter 57, d. h. pro Einzelstrahler, eine Treiberelektronik 58 zur
Ansteuerung der Ferritphasenschieber 55 angebaut. Nicht dargestellt in Fig. 9 sind
Polarisatoren an den Einzelstrahlern, mit deren Hilfe eine zirkulare Polarisation
erzeugt werden kann.
1. Rundsuch-Radarantenne mit Höhenerfassung unter Verwendung eines durch eine Linienquelle
angestrahlten Zylinderparabolreflektors, wobei die azimutale Abtastung durch mechanische
Rotation und die Abtastung in der Elevation durch elektronische Schwenkung des Strahlenbündels
erfolgt, das von der parallel zur Zylinderachse des Reflektors verlaufenden, durch
eine Strahlerreihe gebildeten Linienquelle abgegeben wird, welche die Strahlungsapertur
eines wellenführenden Primärstrahlers bildet, in welchem die Einzelstrahler über elektronisch
steuerbare Phasenschieber zur Fokussierung und gewünschten Strahlauslenkung in der
Elevation strahlungsmäßig gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß der wellenführende
Primärstrahler eine sogenannte Flachparabolantenne (Pillbox-Antenne) (2) ist, daß
im Brennlinienbereich der Flachparabolantenne (2) mehrere.kleine Erreger (5 bis 10)
übereinander angeordnet sind, von denen einer (5) nur im Sendefall und jeweils zwei
(6-10) paarweise nur im Empfangsfall betrieben sind, und daß die beiden jeweils von
den im Empfangsfall betriebenen Erregern erzeugten und übereinander liegenden Strahlungskeulen
so eingestellt sind, daß sie sich überlappen und gemeinsam von der Keule, die vom
Erreger für den Sendefall erzeugt wird, im wesentlichen umfaßt sind.
2. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der
vom Erreger (5) für den Sendefall erzeugten Strahlungskeule mittels der elektronisch
steuerbaren Phasenschieber unterschiedlich einstellbar ist.
3. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
jeweils von zwei Erregern (6 bis 10) für den Empfangsfall erzeugten und sich überlappenden
Strahlungskeulen mittels der elektronisch steuerbaren Phasenschieber gemeinsam auslenkbar
sind.
4. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß unterschiedlich weit auseinanderliegende Erreger (6 bis 10) für den Empfangsteil
jeweils paarweise aktivierbar sind.
5. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
zweier scharfer Empfangskeulen mit einem kleinen Winkelversatz zwei Erreger aktiviert
sind, die einen relativ kleinen Abstand voneinander aufweisen.
6. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
zweier breiter Empfangskeulen mit einem großen Winkelversatz zwei Erreger aktiviert
sind. die einen relativ großen Abstand voneinander aufweisen.
7. Rundsuch-Radarantenne nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine
mittels der elektronisch steuerbaren Phasenschieber vorgenommene, passend bemessene
Defokussierung.
8. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Falle einer elektronisch abtastenden, bleistiftstrahlförmigen Sendekeule (48)
beim Absuchen eines bestimmten Elevationswinkelbereichs das Empfangskeulenpaar (49,
50) derart elektronisch mitausgelenkt wird, daß es während des Empfangs der Zielechos
auf den Winkelbereich der Sendekeule ausgerichtet bleibt.
9. Rundsuch-Radarantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß im Falle einer cosec2-Sendekeule (43) beim Absuchen eines bestimmten Elevationswinkelbereichs das Empfangskeulenpaar
(44, 45 bzw. 46, 47) elektronisch ausgelenkt wird.
10. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flachparabolantenne (2) außerhalb des Strahlengangs des Zylinderparabolreflektors
(1) angeordnet ist.
11. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachparabolantenne
(2) doppelstöckig ausgebildet ist und zwar derart, daß ein schmaler zylindrischer
Parabolreflektor (14) und zwei senkrecht dazu angeordnete, zueinander parallel verlaufende
metallische Platten (15, 16) mit einer parallel zu diesen Platten verlaufenden, jedoch
nicht bis zum Parabolreflektor (14) reichenden, metallischen Zwischenplatte (17) vorgesehen
sind, so daß sich zu beiden Seiten dieser Zwischenplatte jeweils ein Plattenzwischenraum
(18, 19) ergibt, daß die kleinen Erreger (5 bis 10) im Brennlinienbereich des einen
Plattenzwischenraumes (18) angeordnet sind und daß entlang des schmalen zylindrischen
Parabolreflektors (14) eine Einrichtung zur Umlenkung der Strahlung vom einen (18)
in den anderen Plattenzwischenraum (19) vorgesehen ist.
12. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen
beiden Platten (16, 17), die den nicht die Erreger (5 bis 10) enthaltenden Plattenzwischenraum
(19) einschließen, zur Apertur der Flachparabolantenne (2) hin abgeknickt sind.
13. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zur Strahlungsumlenkung von einen (18) zum anderen Plattenzwischenraum
(19) in einem Schlitz (22) besteht, der sich dadurch ergibt, daß die Zwischenplatte
(17) nicht ganz bis zum schmalen zylindrischen Parabolreflektor (14) reicht.
14. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zur Strahlungsumlenkung vom einen (18) zum anderen Plattenzwischenraum
(19) durch zwei 45°-Abschrägungen (20, 21) in der Querschnittskontur des zylindrischen
Parabolreflektors (14) gebildet ist.
15. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem parallel zur Zylinderachse des Zylinderparabolreflektors (1) verlaufenden
Aperturbereich der Flachparabolantenne (2) zumindest angenähert horizontal verlaufende
metallische Zwischenwände (54) eingefügt sind, so daß sich übereinander liegende,
die Einzelstrahler bildende Hohlleiterstücke (57) ergeben, in denen die elektronisch
steuerbaren Phasenschieber (55) angeordnet sind.
16. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronisch
steuerbaren Phasenschieber Ferritphasenschieber (55) sind.
17. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Strahlungsöffnung der Flachparabolantenne (2) mittels zweier Trichterwände (11, 12)
hornstrahlerartig aufgeweitet ist.
18. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die hornstrahlerartige
Strahlungsöffnung mit Querrillen (24) versehen ist.
19. Rundsuch-Radarantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die im Aperturbereich der Flachparabolantenne (2) linear angeordneten Einstrahler
jeweils aus einem Kollektorstrahlerelement, das ins Innere der Flachparabolantenne
(2) ausgerichtet ist, und einem Emitterstrahlerelement, das in Richtung zum Zylinderparabolreflektor
(1) ausgerichtet ist, besteht und daß zwischen dem Kollektor- und dem zugeordneten
Emitterstrahlerelement jeweils ein elektronisch steuerbarer Phasenschieber angeordnet
ist.
20. Rundsuch-Radarantenne nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kollektorstrahlerelement,
ein Emitterstrahlerelement und ein elektronisch steuerbarer Phasenschieber auf einer
gemeinsamen Substratplatte angebracht sind und einen Einzelstrahlermodul bilden.
21. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Einzelstrahlern Polarisatoren zur Erzeugung von zirkularer Strahlerpolarisation
angebracht sind.
22. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten der aus den Einzelstrahlern bestehenden Linienquelle Dipole für
eine integrierte IFF (Identification friend foe = Freund-Feind-Kennung)-Antenne angebracht
sind.
23. Rundsuch-Radarantenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die kleinen Erreger (5 bis 10) der den Primärstrahler bildenden Flachparabolantenne
(2) Hornstrahler sind.
1. A surveillance radar antenna with elevation measurement. employing a cylindrical
parabolic reflector which is irradiated by a linear source, wherein az!muthal scanning is effected by mechanical rotation and elevational scanning is effected
by an electronic sweep of the beam transmitted trorr. the linear source, which extends
parallel to the cylindrical axis of the reflector and is formed by a row of radiators
which together form the radiation aperture of a waveguide primary radiator, wherein
the radiation of individual radiators for concentration and required elevational beam
deflection is effected by means of electronically-controllable phase shifters, characterised
in that the waveguide primary radiator is a so-called flat parabolic antenna (pillbox
antenna) (2), that there are arranged in the region of the focal line of the flat
parabolic antenna (2) a plurality of small exciters (5 to 10) above one another, of
which only one (5) is operated during transmission and only two (6-10) are respectively
operated at any instant during reception, in pairs, and that the two radiation lobes
respectively produced by the exciters operated during reception which are arranged
one above the other, are adjusted such that they mutually overlap and are essentially
commonly embraced by the lobe produced by the exciter used for transmission.
2. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 1, characterised in that the shape
of the radiation lobe produced by the exciter (5) during transmission is differently
adjustable by means of the electronically-controllable phase shifter.
3. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that
the two overlapping radiation lobes produced by two respective exciters (6 to 10)
during reception can be commonly deflected by means of the electronically-controllable
phase shifters.
4. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that exciters (6 to 10) spaced from one another by different widths, can be respectively
activated in pairs for reception.
5. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 4, characterised in that in order
to produce two sharply defined receiving lobes with a small angular displacement two
exciters having a relatively small spacing from one another are activated.
6. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 4, characterised in that in order
to produce two wide receiving lobes with a large angular displacement two exciters
having a relatively large spacing from one another are activated.
7. A surveillance radar antenna as claimed in one of Claims 4 to 6, characterised
by accurately dimensioned defocussing carried out by means of the electronically-controllable
phase shifters.
8. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that for an electronically-scanning, transmitting lobe (48) shaped like a pencil,
the receiving lobe pair (49, 50) is electronically-deflected during the scanning of
a specific angular elevation region, in such a manner that during the reception of
the target echo it remains directed to the angular region of the transmitting lobe.
9. A surveillance radar antenna as claimed in one of Claims 1 to 7, characterised
in that in the event of a cosec2-transmitting lobe (43) the receiving lobe pair (44,
45 and 46, 47) is electronically-deflected during the scanning of a specific angular
elevational region.
10. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that the flat parabolic antenna (2) is arranged outside the light path of the cylindrical
parabolic reflector (1).
11. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 10, characterised in that the
flat parabolic antenna (2) is designed in two parts such that there is a narrow cylindrical
parabolic reflector (14) and two metallic plates (15, 16) arranged at right angles
thereto extending mutually parallel with an intermediate metal plate (17) parallel
to said plates but not to the parabolic reflector (14), so that respective plate interspaces
(18, 19) are formed on both sides of the intermediate metal plate, that the small
exciters (5 to 10) are arranged in the region of the focal line of the one plate interspace
(18), and that a device for deflecting the radiation from the one plate interspace
(18) into the other plate interspace (19) is arranged along the narrow cylindrical
parabolic reflector (14).
12. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 11, characterised in that the
two plates (16, 17) which embrace that plate interspace (19) which does not comprise
the exciters (5 to 10), are bent towards the aperture of the flat parabolic antenna
(2).
13. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 11 or 12, characterised in that
the device for radiation deflection from the one plate interspace (18) to the other
plate interspace (19) consists in a slot (22) formed due to the fact that the intermediate
plate (17) does not completely extend to the narrow cylindrical parabolic reflector
(14).
14. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 11 or 12, characterised in that
the device for the radiation deflection from the one plate interspace (18) to the
other plate interspace (19) is formed by two 45° chamfers (20, 21) in the cross-sectional
contour of the cylindrical parabolic reflector (14).
15. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that into the aperture region of the flat parabolic antenna (2) which extends parallel
to the cylindrical axis of the cylindrical parabolic reflector (1), at least approximately
horizontal metallic partitions (54) are inserted to form superimposed waveguide sections
(57) for the individual radiators, wherein the electronically-controllable phase shifters
(55) are arranged.
16. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 15, characterised in that the
electronically-controllable phase shifters are ferrite phase shifters (55).
17. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 15 or 16. characterised in that
the radiation opening o4 tne flat parabolic antenna (2) is widened by two tunnel walls (11, 12) to be shaped
like a horn raciator.
18. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 17, characterised in that the
radiation opening shaped like a horn radiator is provided with transverse grooves
(24).
19. A surveillance radar antenna as claimed in one of Claims 1 to 14, characterised
in that the individual radiators linearly arranged in the aperture region of the flat
parabolic antenna (2), respectively consist of a collector radiator element aligned
with the inside of the flat parabolic antenna (2), and of an emitter radiator element
aligned in the direction of the cylindrical parabolic reflector (1), and that in each
case a respective electronically-controllable phase shifter is arranged between the
collector radiator element and the assigned emitter radiator element.
20. A surveillance radar antenna as claimed in Claim 19, characterised in that a collector
radiator element, an emitter radiator element and an electronically-controllable phase
shifter are arranged on a common substrate plate and form an individual radiator module.
21. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that polarizers for producing a circular radiator polarization are arranged on
the individual radiators.
22. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that dipoles for an integrated IFF (identification friend-or-foe) antenna are mounted
on both sides of the line source which consists of the individual radiators.
23. A surveillance radar antenna as claimed in one of the preceding Claims, characterised
in that the small exciters (5 to 10) of the flat parabolic antenna (2) forming the
primary radiator are horn radiators.
1. Antenne de radar panoramique de surveillance à détection de l'élévation moyennant
l'utilisation d'un réflecteur en forme de cylindre parabolique irradié par une source
linéaire, l'exploration en azimut étant réalisée au moyen d'une rotation mécanique
et l'exploration en élévation étant réalisée par un pivotement électronique du faisceau
de rayonnement qui est délivré par une source linéaire s'étendant parallèlement à
l'axe du cylindre du réflecteur et formée par une série d'émetteurs et qui forme l'ouverture
rayonnante d'un émetteur primaire guidant les ondes et dans lequel les éléments rayonnants
individuels sont alimentés, du point de vue rayonnement, par l'intermédiaire d'un
déphaseur, pouvant être commandé par voie électronique, pour ia focalisa- tion et
l'orientation désirée du rayonnement en élévation, caractérisée par le fait que l'émetteur
primaire guidant le rayonnement est ce qu'on appelle une antenne parabolique plate
(antenne Pillbox) (2), qu'au voisinage de la droite focale de l'antenne parabolique
plate (2) se trouvent disposés plusieurs petits excitateurs (5 à 10), dont l'un (5)
fonctionne uniquement lors de l'émission et dont respectivement deux (6-10) fonctionnent
par couples uniquement lors de la réception, et que les deux lobes de rayonnement
superposés, produits respectivement par les excitateurs fonctionnant lors de la réception,
sont réglés de telle sorte qu'ils se recouvrent et sont sensiblement englobés en commun
par le lobe qui est produit par l'excitateur prévu pour l'émission.
2. Antenne de radar panoramique de surveillance selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la forme du lobe de rayonnement produit par l'excitateur (5) prévu pour
l'émission peut être réglée différemment au moyen des déphaseurs pouvant être commandés
par voie électronique.
3. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée
par le fait que les deux lobes de rayonnement en recouvrement, qui sont produits respectivement
par deux excitateurs (6 à 10) prévus pour la réception, peuvent être orientés en commun
au moyen des déphaseurs pouvant être commandés par voie électronique.
4. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que des excitateurs (6 à 10) prévus pour la partie réception,
qui sont écartés mutuellement de distances différentes, peuvent être actionnés respectivement
par couples.
5. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 4, caractérisée
par le fait que deux excitateurs, qui sont à une distance mutuelle relativement faible,
sont activés en vue de produire deux lobes de rayonnement serrés présentant un faible
décalage angulaire.
6. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 4, caractérisée
par le fait que deux excitateurs, qui sont à une distance mutuelle relativement importante,
sont activés en vue de la production de deux lobes de réception larges présentant
un décalage angulaire important.
7. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications 4
à 6, caractérisée par une défocalisation dimensionnée de façon adaptée et réalisée
au moyen des déphaseurs pouvant être commandés par voie électronique.
8. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que dans le cas d'un lobe d'émission (48) en forme de crayon,
pouvant être exploré par voie électronique, le couple de lobes de réception (49, 50)
est orienté simultanément par voie électronique lors de l'exploration d'une plage
déterminée d'angles d'élévation de telle sorte qu'il reste aligné er direction de
la plage angulaire du lobe d'émission pendant la réception des échos de cibles.
9. Antenne de radar panoramiaue de surveillance suivant l'une des revendications 1
à 7, caractérisée par le fait que dans ie cas d'un lobe d'émission en cosec2 (43), le couple de lobes de réception (44, 45 ou 46, 47) est orienté par voie électronique
lors de l'exploration d'une plage déterminée d'angles d'élévation.
10. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que l'antenne parabolique plate (2) est disposée
à l'extérieur du trajet du rayonnement du réflecteur en forme de cylindre parabolique
(1).
11. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 10, caractérisée
par le fait que l'antenne parabolique plate (2) est réalisée à deux étages, et ce
de telle sorte qu'il est prévu un petit réflecteur en forme de cylindre parabolique
(14) et deux plaques métalliques (15, 16) perpendiculaires à ce réflecteur et parallèles
entre elles, avec une plaque intermédiaire métallique (17) parallèle à ces plaques
mais ne s'étendant pas jusqu'au réflecteur parabolique (14), de sorte que l'on obtient,
des deux côtés de cette plaque intermédiaire respectivement un espace intermédiaire
(18, 19) entre plaques, que les petits excitateurs (5 à 10) sont disposés au voisinage
d'une droite focale d'un espace intermédiaire (18) entre plaques et que le long du
petit cylindre en forme de réflecteur parabolique (14) il est prévu un dispositif
servant à dévier le rayonnement depuis un espace intermédiaire (18) entre plaques
en direction de l'autre espace intermédiaire (19) entre plaques.
12. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 11, caractérisée
en ce que les deux plaques (16, 17), qui enserrent l'espace intermédiaire (19) entre
plaques, contenant l'excitateur (5 à 10), sont coudées en direction de l'ouverture
de l'antenne parabolique plate (2).
13. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 11 ou 12,
caractérisée par le fait que le dispositif servant à dévier le rayonnement depuis
un espace intermédiaire (18) dans l'autre espace intermédiaire (19) entre plaques
est disposé dans une fente (22) qui est obtenue par le fait que la plaque intermédiaire
(17) ne s'étend pas complètement jusqu'au petit réflecteur en forme de cylindre parabolique
(14).
14. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 11 ou 12,
caractérisée par le fait que le dispositif servant à dévier le rayonnement depuis
un espace intermédiaire (18) en direction de l'autre espace intermédiaire (19) entre
plaques, est formé par deux biseaux (20, 21) à 45° prévu dans le contour en coupe
transversale du réflecteur en forme de cylindre parabolique (14).
15. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que des parois intermédiaires métalliques (54)
au moins approximativement horizontales sont insérées dans la zone de l'ouverture,
qui s'étend parallèlement à l'axe du réflecteur en forme de cylindre parabolique (1
de l'antenne parabolique plate (2) de sorte que l'on obtient des éléments de guides
d'ondes (57) superposés, constituant les éléments rayonnants individuels et dans lesquels
sont disposés les déphaseurs (55) pouvant être commandés par voie électronique.
16. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 15, caractérisée
par le fait que les déphaseurs pouvant être commandés par voie électronique sont des
déphaseurs à ferrite (55).
17. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 15 ou 16,
caractérisée par le fait que l'ouverture rayonnante de l'antenne parabolique plate
(2) s'élargit en forme de cornet grâce à la présence de deux parois formant entonnoir
(11, 12).
18. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 17, caractérisée
par le fait que l'ouverture rayonnante du type en forme de cornet est munie de nervures
transversales (24).
19. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
1 à 14, caractérisée en ce que les éléments rayonnants, qui sont disposés suivant
une droite dans la zone d'ouverture de l'antenne parabolique plate (2), sont constituées
chacun par un élément rayonnant formant collecteur, qui est orienté vers l'intérieur
de l'antenne parabolique plate (2) et par un élément rayonnant formant émetteur, qui
est orienté en direction du réflecteur en forme de cylindre parabolique (1), et qu'un
déphaseur pouvant être commandé par voie électronique est disposé respectivement entre
l'élément rayonnant formant collecteur et l'élément rayonnant formant émetteur associé.
20. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant la revendication 19, caractérisée
en ce qu'un élément rayonnant formant collecteur, un élément rayonnant formant émetteur
et un déphaseur pouvant être commandé par voie électronique sont disposés sur une
plaque commune formant substrat et forment un module d'élément rayonnant individuel.
21. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que des polariseurs servant à produire une polarisation
circulaire des éléments rayonnants sont montés sur les éléments rayonnants individuels.
22. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que des deux côtés de la source linéaire constituée
par les éléments rayonnants individuels, se trouvent disposés des dipôles pour une
antenne intégrée IFF (Identification friend foe = Identification ami-ennemi).
23. Antenne de radar panoramique de surveillance suivant l'une des revendications
précédentes, caractérisée par le fait que les petits excitateurs (5 à 10) de l'antenne
parabolique plate (2) constituant l'émetteur primaire sont des cornets.