| (19) |
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(11) |
EP 0 090 774 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.03.1989 Patentblatt 1989/09 |
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Anmeldetag: 23.03.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01R 13/719 |
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Störschutzeinrichtung für ein elektrisches Gerät
Device for protecting an electrical apparatus against disturbances
Dispositif de protection contre les perturbations pour un appareil électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
26.03.1982 CH 1887/82
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1983 Patentblatt 1983/40 |
| (73) |
Patentinhaber: FELLER AG. |
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CH-8810 Horgen (CH) |
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Erfinder: |
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- Witzig, Martin Albert
CH-8810 Horgen (CH)
- Anderegg, Paul
CH-8810 Horgen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Haffter, Tobias Fred et al |
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PPS Polyvalent Patent Service AG
Mellingerstrasse 1 CH-5400 Baden CH-5400 Baden (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 109 766 GB-A- 714 818 US-A- 3 191 132
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GB-A- 447 033 GB-A- 2 069 253 US-A- 3 488 759
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Störschutzeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Es ist üblich, elektrische Geräte, von welchen Hochfrequenzstörsignale, die vom Stromversorgungsnetz
über die Anschlußleitung zum Gerät gelangen, fernzuhalten sind, an ihren Stromzuführungsklemmen
mit Störschutzfiltern zu versehen. Das gilt auch, wenn durch Geräte erzeugte Hochfrequenzstörungen
nicht ins Stromversorgungsnetz gelangen sollen. Solche Störschutzfilter setzen sich
bekanntlich aus Induktivitäten und Kapazitäten in einer vom Frequenzbereich der zu
unterdrückenden oder mindestens zu dämpfenden Hochfrequenzstörungen abhängigen Filter-Schaltungsanordnung
zusammen. Nachteilig ist hierbei, daß die Dämpfung der Hochfrequenzstörungen erst
im Gerät selbst erfolgt, was einen bezüglich Hochfrequenzstrahlung sorgfältigen Aufbau
des Störschutzfilters erfordert, der zudem im Gerät selbst Raum beansprucht, und daß
ein ursprünglich nicht mit einem eingebauten Störschutzfilter versehenes Gerät bei
späterer Notwendigkeit einer Dämpfung von über die Stromversorgung zugeführten Hochfrequenzstörungen
nur unter erheblichem Aufwand oder in unzulässiger Weise, z. B. durch angebaute oder
sonstwie vorgeschaltete, äußere und separate Störschutzfilter, schützbar ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist, eine Störschutzeinrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, mit welcher Hochfrequenzstörungen für ein beliebiges elektrisches Gerät
ohne großen Aufwand und ohne zusätzlichen Raumbedarf vor den Stromanschlußklemmen
des Geräts gedämpft werden können.
[0004] Es sind bereits Kabel mit Dämpfung eines mittleren Frequenzbereiches (US-A-3 191
132) bzw. im Stecker eingebaute Entstörglieder (GB-A-714 818 und GB-A-447 033) bekannt.
[0005] Erfindungsgemäß weist zur Lösung dieser Aufgabe die Störschutzeinrichtung die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale auf.
[0006] Dadurch, daß die das Störschutzfilter bildenden induktiven und kapazitiven Störschutzelemente
mindestens im Netzstecker und im Kabel (vorzugsweise als durch eine äußere Abschirmung
des Kabels und die Leiter des Kabels gebildete verteilte Kapazität) eingebaut sind,
kann die vorliegende Störschutzeinrichtung ohne weiteres und vor allem ohne große
Mehrkosten sowie ohne zusätzlichen Raumbedarf statt der üblichen Geräte-Anschlußleitung
benutzt werden, um Hochfrequenzstörungen von einem an sich mit keinem Störschutzfilter
versehenen Gerät fernzuhalten oder gegebenenfalls die Wirkung eines im Gerät eingebauten
Störschutzfilters zu erhöhen.
[0007] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Störschutzeinrichtung
besteht darin, daß die zur Dämpfung eines unteren Frequenzbereichs, beispielsweise
bis 1 MHz, vorgesehenen Induktivitäten im Netzstecker eingebaut sind, daß die zur
Dämpfung eines mittleren Frequenzbereichs, beispielsweise 1 bis 30 MHz, vorgesehenen
Kondensatoren im Netzstecker und in der Gerätekupplung eingebaut sind, und daß die
zur Dämpfung eines hohen Frequenzbereichs, beispielsweise 30 MHz bis 1 GHz, vorgesehenen
Kapazitäten durch die verteilte Kapazität, gebildet aus den Leitern und einer Abschirmung
des Kabels gegeben sind. Bei dieser Ausführungsform sind die zur Erzielung einer Dämpfung
von Hochfrequenzstörungen über ein sehr breites Frequenzband erforderlichen Induktivitäten
und Kapazitäten derart günstig über die Bestandteile der Anschlußleitung verteilt,
daß die Anschlußleitung einschließlich Netzstecker und Gerätekupplung kaum größere
Abmessungen hat, als eine konventionelle steckbare Stromanschlußleitung für ein elektrisches
Gerät.
[0008] Die Gerätekupplung kann in bekannter Art Kontaktbuchsen zum Aufstecken auf Kontaktstifte
des Gerätes aufweisen. Alternativ kann die Gerätekupplung ein in einer Wand des Gerätes
einbaubares, zum Beispiel anschraubbares oder einrastbares Gehäuse aufweisen, mit
welchem das Kabel zugfest mechanisch verbunden ist und welches mindestens ein an die
Leiter des Kabels angeschlossenes Störschutzelement enthält. Insbesondere können in
diesem Gehäuse der Gerätekupplung Steckerelemente angeordnet sein, welche mit den
Leitern des Kabels elektrisch fest verbunden sind und auf welche ein mindestens ein
Störschutzelement enthaltender Filterblock aufgesteckt ist, der seinerseits mit Klemmen,
zum Beispiel Steckerklemmen, zum Anschließen von Leitern des Gerätes versehen ist.
[0009] Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend anhand der Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltschema eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Störschutzeinrichtung,
Fig. 2 eine aufgeschnittene Ansicht einer ersten Bauform des genannten Ausführungsbeispiels
mit einer steckbaren Gerätekupplung, und
Fig. 3 eine teilweise aufgeschnittene Ansicht einer weiteren Bauform der erfindungsgemäßen
Störschutzeinrichtung mit einer im Gerät einbaubaren Gerätekupplung.
[0010] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte steckbare Anschlußleitung für ein elektrisches
Gerät weist ein Kabel 1 mit drei Adern 2, 3 und 4, insbesondere Litzen, und einer
äußeren metallischen Abschirmung 5 auf, ferner am einen Ende des Kabels 1 drei Kontaktstifte
6 für den Phasenleiter L, den Nulleiter N und den Erdleiter E eines Wechselstrom-Versorgungsnetzes,
sowie am andern Ende des Kabels 1 drei entsprechende Kontaktbuchsen 7 mit gleichen
Leiterbezeichnungen für das anzuschließende Gerät.
[0011] Der Kontaktstift 6 für den Erdleiter E ist über die Kabelader 4 mit der Kontaktbuchse
7 für den Erdleiter E verbunden, wobei die Abschirmung 5 des Kabels 1 an beiden Kabelenden
ebenfalls mit der Kabelader 4 verbunden ist. An den Kontaktstift 6 für den Phasenleiter
L sowie an den Kontaktstift 6 für den Nulleiter N ist je eine Wicklung 8 bzw. 9 einer
gesamthaft mit 10 bezeichneten stromkompensierten Spule angeschlossen. Die anderen
Enden der Wicklungen 8, 9 sind mit der Kabelader 2 bzw. 3 und damit mit den Kontaktbuchsen
7 für den Phasenleiteranschluß und den Nulleiteranschluß des Geräts verbunden.
[0012] Die kontaktstiftseitigen Enden der Wicklungen 8, 9 sind zudem über einen ersten Kondensator
11 miteinander verbunden, während jedes kabelseitige Ende der Wicklungen 8, 9 über
einen zweiten Kondensator 12 bzw. einen dritten Kondensator 13 mit der Erdleiterader
4 des Kabels 1 verbunden ist. Am andern Kabelende sind die Kontaktbuchsen 7 für den
Phasenleiter L und den Nulleiter N über je einen vierten Kondensator 14 bzw. einen
fünften Kondensator 15 mit der Kontaktbuchse 7 für den Erdleiter E verbunden.
[0013] Die angeführten elektrischen Bauteile, nämlich die Spule 10 mit den symmetrischen
Wicklungen 8 und 9, die Kondensatoren 11 bis 15 sowie die verteilte Kapazität der
Abschirmung 5 des Kabels 1 gegenüber den Kabeladern 2 und 3 bilden eine Filterschaltung
mit folgenden Dämpfungseigenschaften:
[0014] In einem unteren Frequenzbereich, der sich beispielsweise bis 1 MHz erstreckt, wird
die Dämpfung von über die Kontaktstifte 6 eintreffenden Hochfrequenzstörungen im wesentlichen
durch die Induktivitäten der Wicklungen 8, 9 der Spule 10 bewirkt. Hochfrequenzstörungen
in einem mittleren, sich beispielsweise von 1 bis 30 MHz erstreckenden Frequenzbereich
werden im wesentlichen durch die Kondensatoren 11 bis 15 gedämpft, während zur Dämpfung
von Hochfrequenzstörungen in einem hohen Frequenzbereich von beispielsweise 30 MHz
bis 1 GHz vor allem die verteilte Kapazität zwischen den Adern 2, 3 und der Abschirmung
5 des Kabels 1 wirksam ist. Da die verteilte Kapazität der Abschirmung parallel zu
den diskreten Kondensatoren 12 bis 15 liegt, kann sie einen Teil der zur Erzielung
der gewünschten Dämpfung erforderlichen Kapazitäten bilden, so daß die Kondensatoren
12 bis 15 entsprechend kleiner dimensioniert werden oder als diskrete Kondensatoren
überhaupt wegfallen können.
[0015] Bei der vorliegenden Störschutzeinrichtung sind gemäß Fig. 2 die erwähnten, am kontaktstiftseitigen
Ende des Kabels 1 vorgesehenen Störschutzelemente in einem Netzstecker 16 des Kabels
und die am kontaktbuchsenseitigen Ende des Kabels 1 vorgesehenen Störschutzelemente
in einer Gerätekupplung 17 des Kabels untergebracht. Der Netzstecker 16 weist in bekannter
Weise die drei Kontaktstifte 6 auf, die Gerätekupplung 17 die drei Kontaktbuchsen
7, wobei der Netzstecker 16 und die Gerätekupplung 17 auf einen Isolierschutzmantel
18 des Kabels 1 aufgespritzt oder mit dem Kabel 1 abklemmbar verbunden sind.
[0016] Das Kabel 1 enthält die aus seinen beiden Enden austretenden isolierten Adern 2,
3 und 4 für den Phasenleiter, den Nulleiter und den Erdleiter. Die Adern 2, 3, 4 sind
von der beispielsweise als Metallgeflecht ausgebildeten Abschirmung 5 umgeben, die
an ihren Enden mit je einer Anschlußlitze 19 bzw. 20 versehen ist und ihrerseits vom
Isolierschutzmantel 18 umhüllt ist. Die Erdleiterader 4 und die Anschlußlitzen 19,
12 der Abschirmung 5 des Kabels 1 sind im Netzstecker 16 mit dem mittleren, für den
Erdleiter E bestimmten Kontaktstift 6 und in der Gerätekupplung 17 mit der entsprechenden
mittleren Kontaktbuchse 7 verbunden.
[0017] Im Netzstecker 16 sind der Kondensator 11, die Spule 10 und die Kondensatoren 12
und 13 eingebaut, während in der Gerätekupplung 17 die Kondensatoren 14 und 15 eingebaut
sind. Die Spule 10 ist als Ringspule mit einem Ferritkern und zwei symmetrischen Wicklungen
8, 9 dargestellt. Die genannten Bauteile sind mit den Kontaktstiften 6, den Kontaktbuchsen
7 und den Kabeladern 2, 3, 4 gemäß dem Schema der Fig. 1 verbunden.
[0018] Vorzugsweise werden die genannten Bauteile und ihre Verbindungen bei der Konfektionierung
der gesamten, in Fig. 2 dargestellten Anschlußleitung im gleichen Spritzvorgang mit
einem Kunststoffmaterial umspritzt, so daß sie vor Beschädigung und Stößen geschützt
sind. Da die vorgesehene Spule 10 und die Kondensatoren 11 bis 15 verhältnismäßig
klein sind, können der Netzstekker 16 und die Gerätekupplung 17 im wesentlichen die
äußeren Abmessungen konventioneller Netzstecker und Gerätekupplungen bei konfektionierten
Kabeln (sog. Cord-Sets) haben. Dies gilt auch für das abgeschirmte Kabel 1, da dessen
Abschirmung 5 seinen Durchmesser nur geringfügig vergrößert. Somit entspricht die
vorliegende Störschutzeinrichtung sowohl bezüglich äußerer Form als auch bezüglich
ihrer Anwendung zur Verbindung eines elektrischen Geräts mit dem Stromversorgungsnetz
einer üblichen Geräteanschlußleitung, bewirkt jedoch eine wesentliche Dämpfung von
Hochfrequenzstörungen auf dem Stromversorgungsnetz.
[0019] Falls, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnt, zur Dämpfung von Hochfrequenzstörung
im mittleren und hohen Frequenzbereich oberhalb beispielsweise 1 MHz einzig die verteilte
Kapazität des abgeschirmten Kabels 1 benutzt wird, dann ergibt sich gegenüber Fig.
2 eine vereinfachte Anschlußleitung. Der Netzstecker 16 enthält dann bloß die Spule
10, deren Wicklungen 8, 9 einerseits mit zwei Kontaktstiften 6 und andererseits mit
den Kabeladern 2 und 3 verbunden sind. Die Gerätekupplung 7 ist dann konventioneller
Bauart. Die Anschlußleitung kann in diesem Fall aber auch ohne eine Gerätekupplung
ausgebildet sein, d. h. fest an das Gerät angeschlossen sein.
[0020] Statt einer steckbaren Gerätekupplung 17 kann die Störschutzeinrichtung auch eine
in eine Wand des Gerätes einbaubare Gerätekupplung aufweisen. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel
ist in Fig. 3 dargestellt und wird nachstehend beschrieben.
[0021] In Übereinstimmung mit Fig. 2 weist das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ein Kabel
1 auf, das sich aus drei isolierten Leiteradern, einer metallischen Abschirmung und
einem Isolierschutzmantel (nicht dargestellt) zusammensetzt. An das eine Ende des
Kabels 1 ist ein Netzstecker 16 mit drei Kontaktstiften 6 (nur zwei sichtbar) angeschlossen.
Im Netzstecker 16 sind induktive und kapazitive Störschutzelemente untergebracht,
wie sie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt sind. Der Netzstecker 16 kann ein Kunststoff-Spritzteil
sein, in welches die Kontaktstifte, das Ende des Kabels 1 und die erwähnten Störschutzelemente
integriert sind.
[0022] Das andere Ende des Kabels 1 ist mit einer Gerätekupplung 21 versehen, welche in
eine Öffnung einer Gerätewand 22 einsetzbar ist. Die Gerätekupplung 21 hat ein äußeres
Gehäuse 23 mit einem äußeren Vorsprung oder Flansch 24, der zum Anliegen an der Gerätewand
22 bestimmt ist. Zur Befestigung der Gerätekupplung 21 an der Gerätewand 22 kann der
Flansch Bohrungen für eine Schraubbefestigung aufweisen, oder das Gehäuse 23 kann
mit Halteelementen versehen sein, welche beim Einsetzen des Gehäuses 23 in die Öffnung
der Gerätewand 22 hinter dieser einrasten.
[0023] In an sich bekannter Weise ist das in das Innere des Gehäuses 23 geführte Kabel 1
mit einem im Gehäuse eingeklemmten, biegsamen Knickschutz 25 und mit einer ebenfalls
im Gehäuse verankerten Zugentlastungsklemme 26 versehen. Die einzelnen Leiteradern
27 des Kabels 1 sowie dessen Abschirmung sind an eine im Gehäuse 23 untergebrachte
Leiterplatte 28 geführt und dort mit elektrisch getrennten Anschlußpunkten elektrisch
verbunden, z. B. verlötet.
[0024] Die Leiterplatte 28 ist zudem mit mehreren Stekkerelementen 29 versehen, von welchen
in Fig. 3 nur zwei sichtbar sind und welche in nicht dargestellter Weise über Leiterzüge
der Leiterplatte 28 mit den Adern 27 des Kabels 1 in elektrischer Verbindung stehen.
Über den Steckerelementen 29 der Leiterplatte 28 entsprechende Steckerelemente 30
ist ein Filterblock 31 aufgesteckt, der beispielsweise in der Masse des Blocks integrierte
weitere Störschutzelemente (nicht dargestellt) enthält, wie sie in der Gerätekupplung
17 der Fig. 2 dargestellt sind. An seiner hinteren Stirnseite ist der Filterblock
31 mit im vorliegenden Ausführungsbeispiel drei Kontaktstiften oder Kontaktlaschen
32 versehen, welche den Kontaktbuchsen 7 der Gerätekupplung der Fig. 2 entsprechen.
Die Kontaktstifte oder Kontaktlaschen 32 dienen dazu, entsprechende Kontaktorgane
aufzustecken, welche in an sich bekannter Weise an inneren Anschlußdrähten oder -litzen
des Gerätes angebracht sind.
[0025] Wie in Fig. 3 dargestellt, kann das Gehäuse 23 weitere Schutz- oder Schaltelemente
enthalten, nämlich beispielsweise eine in einen Halter 33 eingelegte röhrchenförmige
Schmelzsicherung 34. Um gegebenenfalls die Schmelzsicherung 34 auswechseln zu können,
ist der Halter in einem schubladenartigen Fach 35 untergebracht, das von der Außenseite
des Gehäuses 23 her, also an der Außenseite des Gerätes, nach außen gezogen werden
kann. Der elektrische Anschluß des Halters 33 erfolgt über biegsame Leiterdrähte,
welche an entsprechende Punkte der Leiterplatte 28 angeschlossen sind. Anstelle der
dargestellten Schmelzsicherung 34 oder zusätzlich zu dieser kann im Gehäuse 23 auch
ein von außen betätigbarer Schalter (nicht dargestellt) für das Ein- und Ausschalten
des Gerätes oder ein Spannungswähler untergebracht sein.
[0026] Wie leicht einzusehen ist, kann die in Fig. 3 dargestellte Störschutzeinrichtung
mit dem Netzstecker 16, dem Kabel 1 und der Gerätekupplung 21 als eine Einheit hergestellt
werden, wobei zur Erfüllung spezifischer Störschutzanforderungen jeweils ein ebenfalls
vorfabrizierter Filterblock 31, der die für den jeweiligen Fall erforderlichen Störschutzelemente
enthält, auf die Hinterseite des Gehäuses 23 gesteckt wird. Zum Anschließen einer
solchen mit dem Speisekabel eine Einheit bildenden Störschutzeinrichtung an das betreffende
Gerät werden vorerst die inneren Anschlußdrähte des Gerätes durch die Öffnung der
Gerätewand 22 nach außen gezogen und auf die Kontaktstifte oder -laschen 32 des Filterblocks
31 gesteckt. Hierauf wird das Gehäuse 23 der Gerätekupplung 21 in die genannte Öffnung
eingeführt, wonach abschließend das Gehäuse 23 mit der Gehäusewand 22 in der beschriebenen
Weise fest verbunden wird.
1. Störschutzeinrichtung für ein elektrisches Gerät zur Dämpfung von auf einem Stromversorgungsnetz
vorhandenen bzw. von durch das Gerät an das Stromversorgungsnetz abgegebenen Hochfrequenzstörungen,
wobei zur elektrischen Verbindung des Geräts mit dem Stromversorgungsnetz eine steckbare
Anschlußleitung vorgesehen ist, welche ein mehrere Leiter (2, 3, 4) enthaltendes Kabel
(1) umfaßt, das an seinem einen Ende mit einem Netzstecker (6,16) und an seinem anderen
Ende mit Geräteanschlußmitteln (7, 17) versehen ist, wobei im Netzstecker (6, 16)
mit den Leitern (2, 3, 4) des Kabels (1) verbundene induktive und/oder kapazitive
Störschutzelemente (8, 9 bzw. 12, 13) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Dämpfung von Hochfrequenzstörungen in einem unteren, sich bis etwa 1 MHz erstreckenden
Frequenzbereich Induktivitäten (8, 9) im Netzstecker (6, 16) eingebaut sind, daß zur
Dämpfung in einem mittleren, sich von etwa 1 MHz bis etwa 30 MHz erstreckenden Frequenzbereich
mit den Induktivitäten (8, 9) verbundene Kondensatoren (12, 13) im Netzstecker (6,
16) und weitere Kondensatoren (14, 15) und/oder Induktivitäten in den Geräteanschlußmitteln
(7, 17) angeordnet sind, und daß die isolierten Leiter (2, 3, 4) des Kabels (1) von
einer metallischen Abschirmung (5) umgeben sind, die mit einem Erdanschluß (E) des
Netzsteckers (6, 16) in Verbindung steht und deren mit den Leitern (2,3,4) des Kabels
(1) gebildete Kapazität zur Dämpfung in einem hohen, sich von etwa 30 MHz bis etwa
1 GHz erstreckenden Frequenzbereich und zum Zusammenwirken mit den Kondensatoren (12,
13 bzw. 14, 15) des Netzsteckers (6, 16) und der Geräteanschlußmittel (7, 17) sowie
den Induktivitäten (8, 9) mindestens des Netzsteckers (6, 16) in Form einer zusammenhängenden
Filterschaltung ausgebildet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräteanschlußmittel
(7) eine am Kabel (1) angeordnete steckbare Gerätekupplung (17) umfassen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei welcher ein dreiadriges, mit einer Abschirmung
(5) versehenes Kabel (1) mit einem dreipoligen Netzstecker (16) und einer dreipoligen
Gerätekupplung (17) für einen Phasenleiter (1), einen Nulleiter (N) und einen Erdleiter
(E) des Stromversorgungsnetzes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Netzstecker
(16) mit einem Phasenleiter-Kontaktstift und einem Nulleiter-Kontaktstift des Netzstekkers
(16) ein erster Kondensator (11) sowie das Ende je einer Wicklung (8, 9) einer stromkompensierten
Spule (10) angeschlossen sind, deren andere Wicklungsenden mit einer Phasenleiterader
bzw. einer Nulleiterader (2 bzw. 3) des Kabels (1) und über je einen zweiten bzw.
dritten Kondensator (12 bzw. 13) mit einem Erdleiter-Kontaktstift des Netzsteckers
(16) verbunden sind, daß ferner die Abschirmung (5) des Kabels (1) mit dem Erdleiter-Kontaktstift
des Netzsteckers (16) und einer Erdleiter-Kontaktbuchse der Gerätekupplung (17) verbunden
ist, und daß in der Gerätekupplung (17) eine Phasenleiter-Kontaktbuchse und eine Nulleiter-Kontaktbuchse
der Gerätekupplung (17) über je einen vierten bzw. fünften Kondensator (14 bzw. 15)
mit der Erdleiter-Kontaktbuchse der Gerätekupplung (17) verbunden sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerätekupplung
(21) ein in einer Wand (22) des Geräts einbaubares, beispielsweise anschraubbares
oder einrastbares Gehäuse (23) aufweist, mit welchem das Kabel (1) zugfest mechanisch
verbunden ist und welches mindestens ein an die Leiter (27) des Kabels (1) angeschlossenes
Störschutzelement (31) enthält.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (23) der Gerätekupplung
(21) Steckerelemente (29) angeordnet sind, welche mit den Leitern (27) des Kabels
(1) elektrisch fest verbunden sind und auf welche ein mindestens ein Störschutzelement
enthaltender Filterblock (31) aufgesteckt ist, der seinerseits mit Klemmen (31), beispielsweise
Steckerklemmen, zum Anschließen von Leitern des Geräts versehen ist.
1. Anti-interference device for an electrical appliance for attenuating high-frequency
interference present on the mains or transmitted to the mains by the appliance, in
which a plug-in connecting lead is provided to electrically connect the appliance
to the mains, which lead surrounds a cable (1) which comprises a plurality of conductors
(2, 3, 4), is connected at one end to a mains plug (6, 16) and at the other end to
appliance connecting means (7, 17), inductive and/or capacitive anti-interference
components (8, 9 and 12, 13, respectively), which are connected to the conductors
(2, 3, 4) of the cable (1), being arranged in the mains plug (6, 16), characterised
in that inductors (8, 9) are fitted in the mains plug (6, 16) to attenuate high-frequency
interference in a low frequency range, up to approximately 1 MHz, that capacitors
(12, 13), which are connected to the inductors (8, 9), are arranged in the mains plug
(6, 16) and further capacitors (14, 15) and/or inductors are arranged in the appliance
connecting means (7, 17) for attenuation in a medium frequency range, from approximately
1 MHz to approximately 30 MHz, and that the insulated conductors (2, 3, 4) of the
cable (1) are surrounded by a metallic shield (5), which is connected to an earth
connection (E) of the mains plug (6, 16) and the capacitance of which, formed with
the conductors (2, 3, 4) of the cable (1), produces a connected filter circuit for
attenuation in a high frequency range, from approximately 30 MHz to approximately
1 GHz, and for co-operation with the capacitors (12, 13 and 14, 15, respectively)
of the mains plug (6, 16) and the appliance connecting means (7,17), as well as the
inductors (8, 9) at least of the mains plug (6, 16).
2. Device according to claim 1, characterised in that the appliance connecting means
(7) comprise a plug-in appliance connector (17) disposed on the cable (1).
3. Device according to claim 2, in which a three- core cable (1), which comprises
a shield (5), is provided with a three-pin mains plug (16) and a three-in appliance
connector (17) for a phase conductor (L), a neutral conductor (N) and an earth conductor
(E) of the mains, characterised in that a first capacitor (11) and the end of a respective
winding (8, 9) of a current-compensated coil (10) are connected in the mains plug
(16) to a phase conductor contact pin and a neutral conductor contact pin of the mains
plug (16), the other winding ends of which coil are connected to a phase conductor
core and a neutral conductor core (2 and 3, respectively) of the cable (1) and via
a respective second and third capacitor (12 and 13, respectively) to an earth conductor
contact pin of the mains plug (16), that the shield (5) of the cable (1) is connected
to the earth conductor contact pin of the mains plug (16) and an earth conductor female
contact of the appliance connector (17), and that a phase conductor female contact
and a neutral conductor female contact of the appliance connector (17) are connected
in the appliance connector (17) via a fourth and fifth capacitor (14 and 15, respectively)
to the earth conductor female contact of the appliance connector (17).
4. Device according to claim 2 or 3, characterised in that the appliance connector
(21) comprises a housing (23) which can be fitted in a wall (22) of the appliance,
for example screwed on or locked in place, by means of which the cable (1) is mechanically
connected in a tension-proof manner and which comprises at least one anti-interference
component (31) connected to the conductors (27) of the cable (1).
5. Device according to claim 4, characterised in that the housing (23) of the appliance
connector (21) contains connector components (29), which are electrically connected
to the conductors (27) of the cable (1) and onto which a filter unit (31) comprising
at least one anti-interference component can be slipped, the filter unit being provided
with terminals (31), for example plug terminals, for connecting conductors of the
appliance.
1. Dispositif antiparasite pour un appareil électrique, pour atténuer les parasites
à haute fréquence présents sur un réseau de fourniture de courant ou fournis à ce
réseau par l'appareil, une ligne de raccordement embrochable étant prévue pour le
raccordement électrique de l'appareil au réseau de fourniture de courant et comportant
un câble (1) comprenant plusieurs conducteurs (2, 3, 4), lequel est muni, en sa première
extrémité, d'un connecteur de raccordement au réseau (6, 16) et, en son autre extrémité,
de moyens (7, 17) de raccordement à l'appareil, des éléments antiparasite (8, 9; 12,
13), inductifs et/ou capacitifs, reliés aux conducteurs (2, 3, 4) du câble (1), étant
agencés dans le connecteur de raccordement au réseau (6, 16), caractérisé par le fait
que, pour atténuer les parasites à haute fréquence dans une plage de fréquences inférieures
s'étendant jusqu'à environ 1 MHz, des inductances (8, 9) sont montées dans le connecteur
de raccordement au réseau (6, 16), par le fait que, pour l'atténuation dans une plage
de fréquences moyennes s'étendant d'environ 1 MHz jusqu'à environ 30 MHz, des condensateurs
(12,13) reliés aux inductances (8, 9) sont agencés dans le connecteur de raccordement
au réseau (6, 16), et d'autres condensateurs (14, 15) et/ou inductances sont agencés
dans les moyens (7, 17) de raccordement à l'appareil, et par le fait que les conducteurs
isolés (2, 3, 4) du câble (1) sont entourés par un blindage métallique (5) qui est
en communication avec une borne de terre (E) du connecteur de raccordement au réseau
(6, 16) et dont la capacité formée avec les conducteurs (2, 3, 4) du câble (1) est
conçue pour réaliser l'atténuation dans une plage de fréquences élevées, s'étendant
d'environ 30 MHz jusqu'à environ 1 GHz, et coopérer avec les condensateurs (12, 13;
14, 15) du connecteur de raccordement au réseau (6, 16) et des moyens (7, 17) de raccordement
à l'appareil ainsi qu'avec les inductances (8, 9) d'au moins le connecteur de raccordement
au réseau (6, 16), pour constituer un circuit filtrant cohérent.
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par le fait que les moyens (7) de
raccordement à l'appareil comportent un organe embrochable (17) de raccordement à
l'appareil, agencé sur le câble (1).
3. Dispositif selon revendication 2, dans lequel un câble (1) à trois conducteurs,
muni d'un blindage (5), est muni d'un connecteur tripolaire de raccordement au réseau
(16) et d'un organe tripolaire (17) de raccordement à l'appareil, pour un conducteur
de phase (1), un conducteur de neutre (N) et un conducteur de terre (E) du réseau
de fourniture de courant, caractérisé par le fait que, dans le connecteur de raccordement
au réseau (16), sont raccordés à une broche de contact du conducteur de phase et à
une broche de contact du conducteur de neutre de ce connecteur de raccordement au
réseau (16), un premier condensateur (11) ainsi que l'extrémité d'un enroulement respectif
(8, 9) d'une bobine (10) compensée en courant, dont les autres extrémités d'enroulement
sont reliées respectivement à un conducteur de phase et à un conducteur de neutre
(2; 3) du câble (1) et sont reliées chacune par un condensateur respectif, respectivement
un deuxième et un troisième condensateur (12; 13), à une broche de contact de conducteur
de neutre du connecteur de raccordement au réseau (16), par le fait que le blindage
(5) du câble (1) est en outre relié à la broche de contact du conducteur de terre
du connecteur de raccordement au réseau (16) et à une douille de contact du conducteur
de terre de l'organe (17) de raccordement à l'appareil, et par le fait que, dans l'organe
(17) de raccordement à l'appareil, une douille de contact de conducteur de phase et
une douille de contact de conducteur de neutre de l'organe (17) de raccordement à
l'appareil sont reliées chacune, respectivement par l'intermédiaire d'un quatrième
et d'un cinquième condensateur (14; 15), à la douille de contact de conducteur de
terre de l'organe (17) de raccordement à l'appareil.
4. Dispositif selon revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que l'organe (21)
de raccordement à l'appareil présente un boîtier (23), pouvant par exemple être rapporté
par vissage ou par verrouillage par enclenchement, qui peut être monté dans une paroi
(22) de l'appareil, le câble (1) étant mécaniquement lié à ce boîtier, de manière
à résister à la traction, et ce boîtier contenant au moins un élément antiparasite
(31) raccordé aux conducteurs (27) du câble (1).
5. Dispositif selon revendication 4, caractérisé par le fait que des éléments connecteurs
à embrochage (29) sont agencés dans le boîtier (23) de l'organe (21) de raccordement
à l'appareil, sont inamoviblement connectés électriquement aux conducteurs (27) du
câble (1), et un bloc-filtre (31) contenant au moins un élément antiparasite est emboîté
sur ces éléments connecteurs à embrochage, ce bloc-filtre étant lui-même muni de bornes
(31), par exemple de bornes pour embrochage, pour le raccordement de conducteurs de
l'appareil.

