[0001] Die Erfindung betrifft einen Zwischenstecker mit einem Stecker zum Einstecken in
eine Schutzkontaktsteckdose, mit einer zum Stecker seitlich versetzten Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose
und mit einer oder mehreren eingebauten Zusatzeinrichtungen.
[0002] Zwischenstecker der vorstehend genannten Art sind beispielsweise aus US-A-4 075 676
bekannt und werden in vielerlei Variationen benutzt, um auf einfache Weise und unter
Vermeidung von Installationsarbeiten elektrische Zusatzeinrichtungen in Betrieb nehmen
zu können, beispielsweise dann, wenn ein Verbraucher mittels einer Sicherung zusätzlich
geschützt oder über eine Schaltuhr, einen Dimmer oder auch eine Fernsteuereinrichtung
an das Netz angeschlossen werden sollen. Der Benutzer braucht dann nur den Zwischenstecker,
der die Zusatzeinrichtung enthält, in eine Steckdose einzustecken und anschliessend
den Verbraucher in den Zwischenstecker zu stecken. Ein solcher Anschluss kann von
jedem Laien vorgenommen und auch schnell wieder geändert werden.
[0003] Bei solchen Zwischensteckern treten neben elektrischen Problemen auch Probleme konstruktiver
Art auf. Um für die Zusatzeinrichtungen möglichst viel Platz zu schaffen, ist die
Steckdose des Zwischensteckers seitlich sehr weit gegenüber dessen Stecker versetzt.
Damit wird das Gehäuse sehr gross und ragt seitlich über die üblichen quadratischen
oder runden Abdeckungen von Unterputz-Wandsteckdosen hinaus. Insbesondere bei gleichzeitiger
Verwendung mehrerer Zwischenstecker bei parallel nebeneinanderliegenden Wandsteckdosen
treten durch die gegenseitige Überdeckung Probleme auf. Auch stehen einer Verwendung
von Zwischensteckern, wie sie in US-A-4 075 676 beschrieben sind, sicherheitstechnische
Bedenken entgegen. Bei der gezeigten Konstruktion übt der Zwischenstecker nämlich
durch seinen langen Hebelarm eine derart hohe Kraft auf die Steckdose aus, dass diese
aus ihrer Wandhalterung herausgerissen werden kann.
[0004] Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, einen Zwischenstecker zu schaffen,
der bei möglichst flacher und kompakter Bauform einen möglichst grossen und zusammenhängenden
Platz oder Raum für Zusatzeinrichtungen bietet.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Zwischenstecker der eingangs
genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der den Steckerstiften abgewandten
Seite des Steckers konzentrisch zu diesem eine Platte parallel zum Steckerboden angeordnet
ist, deren Ausdehnung in Plattenebene die üblichen Abmessungen quadratischer oder
runder Abdeckungen von Norm-Einfach-Unterputz-Wandsteckdosen (d. h. keine Mehrfach-Steckdose)
nicht überschreitet, dass die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose gegen den Stecker
seitlich versetzt exzentrisch in der Platte liegt und dass der durch den seitlichen
Versatz gewonnene Platz auf der oder in der Platte zur Aufnahme der Zusatzeinrichtungen
ausgenutzt ist.
[0006] Der seitliche Versatz bewirkt, dass auch bei einer Platte mit etwa den Maximal-Abmessungen
der üblichen Norm-Einfach-Installationsgeräte-Abdeckungen, d.h. keine Mehrfach-Abdeckungen,
statt mehrerer kleiner, um die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose verteilter Räume
wenigstens ein grösserer Raum entsteht. Häufig lassen sich nämlich die Zusatzeinrichtungen
nicht beliebig unterteilen, und einzelne Bestandteile haben Minimalabmessungen, die
nicht unterschritten werden können.
[0007] Durch den seitlichen Versatz ist es auch möglich, einen Verbraucher-Stecker so weit
in den Zwischenstecker einzustecken, dass seine Stekkerstifte in den Bodenbereich
der Stiftkanäle 8 reichen. Somit ist es möglich, die Plattenstärke auf einen den Normmassen
für Verbraucher-Stekker entsprechenden Wert zu reduzieren.
[0008] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] So kann für eine Platte mit etwa quadratischer Form vorgesehen sein, dass die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose
bis nahe an einen Plattenrand versetzt ist.
[0010] Für die Richtung des Versatzes mit Bezug auf die Anordnung der Steckerstifte sieht
eine Weiterbildung der Erfindung vor, dass die Verbindungslinien (Kontaktstreifen)
der Steckerstifte einerseits und der Verbraucher-Steckbuchsen andererseits parallel
verlaufen und seitlich gegeneinander versetzt sind.
[0011] Dann lassen sich die Verbraucher-Steckbuchsen einfach und sicher seitlich neben dem
rückwärtigen Ende der Steckerstifte im Zwischen-Steckerkörper unterbringen.
[0012] Die Abmessungen der Platte werden bei einem Zwischenstecker, der einen Schutzkontaktstecker
und eine Verbraucher- Schutzkontaktsteckdose mit den genormten Abmessungen aufweist,
mit Vorteil so gestaltet, dass der durch die seitliche Versetzung gewonnene Raum,
der durch den Plattenrand und den Rand der Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose begrenzt
ist, an der schmalsten Stelle wenigstens 20 mm breit ist.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit
der Zeichnung beschrieben.
[0014] Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht eines Zwischenstekkers nach der Erfindung mit Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose,
Fig. 2 schematisch eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Zwischensteckers
nach Fig. 1 ohne Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose.
[0015] Der dargestellte Zwischenstecker weist einen Schutzkontaktstecker 1 mit Steckerstiften
2 auf und hat die genormten Abmessungen derart, dass er in jede genormte Schutzkontaktsteckdose
eingesteckt werden kann. Der über den Zwischenstecker anzuschliessende Verbraucher,
beispielsweise eine Lampe oder ein anderes elektrisches Gerät, wird mit seinem Verbraucher-Stecker
in eine Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose 3 eingesteckt, die ebenfalls in genormter
Weise ausgebildet ist. Sie besitzt den üblichen Erdungsbügel 4 und am Boden des Steckdosen-Topfes
zur Aufnahme des Verbraucher-Steckers eine Einstecköffnung 5, was nur in Fig. 1 gezeigt
ist.
[0016] Die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose 3 ist in einer Platte 6 angeordnet, die im
wesentlichen quadratisch ausgebildet ist und die Abmessungen üblicher Installationsgeräte-Abdeckungen
von 80 x 80 mm besitzt. Zur Vereinfachung ist wie erwähnt in Fig. 2 die Steckdose
3 nicht dargestellt, sondern nur der Raum 7, den sie in der Platte 6 einnimmt, und
ausserdem die beiden Stiftkanäle 8 im Stecker 1, die die Steckerstifte des in die
Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose 3 eingeführten Verbraucher-Steckers führen. Die
elektrische Verbindung zwischen den Steckerstiften 2 und den Verbraucher-Steckerstiften
(nicht abgebildet) des eingeführten Verbraucher-Steckers kann wenigstens im Fall eines
Paares direkt über einen Kontaktstreifen 9 erfolgen.
[0017] Die Verbraucher-Steckdose 3 ist gegen den Schutzkontakt-Stecker 1 um etwa 10 mm versetzt.
Durch diese Versetzung entsteht auf der in der Zeichnung oberen Seite der Verbraucher-Steckdose
3 ein verhältnismässig breiter, zusammenhängender Raum 10, der zur Aufnahme einer
Zusatzeinrichtung genutzt werden kann. Beispielsweise lässt sich dort, wie in Fig.
1 angedeutet ist, ein Anzeigefeld unterbringen, das beispielsweise eine Zeituhr enthält.
Es kann auch ein Fernsteuerempfänger und/oder ein Dimmer untergebracht werden oder
irgendeine andere Zusatzeinrichtung vorhanden sein.
1. Zwischenstecker mit einem Stecker (1) zum Einstecken in eine Schutzkontaktsteckdose,
mit einer zum Stecker seitlich versetzten Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose (3) und
mit einer oder mehreren eingebauten Zusatzeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass
- auf der den Steckerstiften (2) abgewandten Seite des Steckers (1) eine zu diesem
konzentrische Platte (6) parallel zum Steckerboden angeordnet ist, deren Ausdehnung
in Plattenebene die üblichen Abmessungen quadratischer oder runder Abdeckungen von
Norm-Einfach-Unterputz-wandsteckdosen nicht überschreitet,
- die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose (3) seitlich versetzt exzentrisch in der
Platte (6) liegt und
- der durch den seitlichen Versatz gewonnene Platz (10) auf der oder in der Platte
(6) zur Aufnahme der Zusatzeinrichtungen ausgenutzt ist.
2. Zwischenstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6) etwa
quadratische Form hat und dass die Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose (3) bis nahe
an einen Plattenrand versetzt ist.
3. Zwischenstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinien
bzw. Kontaktstreifen (9) der Steckerstifte (2) einerseits und der Verbraucher- Steckbuchsen
(11) andererseits parallel verlaufen und seitlich gegeneinander versetzt sind (Fig.
1).
4. Zwischenstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der durch den seitlichen Versatz gewonnene Raum (10), der durch den Plattenrand und
den Rand der Verbraucher-Schutzkontaktsteckdose (3) begrenzt ist, an der schmalsten
Stelle wenigstens 20 mm breit ist.
1. Adapter with a plug for plugging into an earthing contact socket, with a load earthing
contact socket and with one or more built-in additional items of equipment, characterized
in that, on the side of the plug (1) turned away from the plug pins (2), a plate (6)
is arranged parallel to the plug base, in that the load earthing contact socket (3)
lies in the plate (6) with a lateral offset relative to the plug (1), and in that
the space (10) gained from the lateral offset on or in the plate (6) is used for receiving
the additional equipment.
2. Adapter according to claim 1, characterized in that the plate (6) has approximately
rectangular shape, and in that the load earthing contact socket (3) is offset to close
within one plate edge.
3. Adapter according to claim 1 or 2, characterized in that the connecting leads or
contact strips (9) of the plug pins (2) on the one hand and of the load socket-contacts
(11) on the other hand run parallel and are laterally offset with respect to each
other (Fig. 1).
4. Adapter according to one of claims 1 to 3, characterized in that the space (10)
gained from the lateral offset and limited by the plate edge and the edge of the load
earthing contact socket (3) is at least 20 mm wide at the narrowest point.
1. Connecteur intermédiaire comportant une prise mâle (1) destinée à être emboîtée
dans une prise femelle avec contact de mise à la terre; une prise femelle (3) avec
contact de mise à la terre, pour organe utilisateur, cette prise femelle étant décalée
latéralement par rapport à la prise mâle; et un ou plusieurs dispositifs supplémentaires
incorporés; caractérisé par le fait
- qu'une plaque (6) concentrique à la prise mâle (1) est agencée parallèlement au
fond de celle-ci, du côté situé à l'opposé des broches (2) de la prise mâle, cette
plaque ayant, dans son plan, une étendue qui n'excède pas les dimensions usuelles
des caches carrés ou ronds de prises femelles simples encastrées, de type normalisé;
- que la prise femelle (3) avec contact de mise à la terre, pour organe utilisateur
est décalée latéralement et se trouve en position excentrée dans la plaque (6); et
- que la place (10) gagnée sur ou dans la plaque (6) est utilisée pour recevoir des
dispositifs supplémentaires.
2. Connecteur intermédiaire selon revendication 1, caractérisé par le fait que la
plaque (6) possède une forme sensiblement carrée et que la prise femelle (3) avec
contact de mise à la terre, pour organe utilisateur, est décalée jusqu'à proximité
du bord de la plaque.
3. Connecteur intermédiaire selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
les conducteurs de liaison ou les bandes de contact (9) des broches de la prise mâle
(2), d'une part, et des douilles femelles (11) pour organe utilisateur, d'autre part,
sont parallèles et mutuellement décalés (figure 1).
4. Connecteur intermédiaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait que l'espace (10) gagné grâce au décalage latéral, délimité par le bord
de la plaque et par le bord de la prise femelle (3) avec contact de mise à la terre,
pour organe utilisateur, possède une largeur d'au moins 20 mm à l'endroit le plus
étroit.