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EP 0 091 040 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1987 Patentblatt 1987/23 |
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Anmeldetag: 26.03.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 71/52 |
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Überstromschutzschalter
Protective excess current circuit-breaking switch
Disjoncteur de protection à courant excessif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
03.04.1982 DE 3212474
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.1983 Patentblatt 1983/41 |
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Anmelder: Ellenberger & Poensgen GmbH |
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D-90518 Altdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Krasser, Fritz
D-8503 Altdorf (DE)
- Peter, Josef
D-8503 Altdorf (DE)
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Vertreter: Tergau, Enno, Dipl.-Ing. et al |
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Tergau & Pohl
Patentanwälte
Mögeldorfer Hauptstrasse 51 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Überstromschutzschalter mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Ein derartiger Schalter ist aus DE-B-2 132 738 bekannt. Mittels eines Kniehebelelementes
wird die Bewegung des Betätigungselementes auf einen schwenkbaren Kontaktarm übertragen,
der zusammen mit einem gehäusefesten Kontakt den Hauptkontakt des Schalters bildet.
Ein mit dem Betätigungselement zusammenwirkender Rückhalteanschlag sorgt bei Einschaltung
des Kontaktes für ein schlagartiges Schliessen (Momenteinschaltung) der Kontaktelemente.
Dazu wird der Kontaktarm bei der Einschaltschliessbewegung vor Schliessung des Hauptkontaktes
mittels des Rückhalteanschlags verriegelt. Letzterer ist Bestandteil einer im wesentlichen
in Schliessrichtung längsverschieblichen Rückhalteklinke, die in Rückhaltestellung
hinter einem Gehäusevorsprung verrastbar ist. Beim Verbringen des Betätigungselementes
in Einschnitt-Endstellung wird die Rückhalteklinke mittels Beaufschlagung durch das
Betätigungselement ausgerastet, wodurch zur sprunghaften Schliessung des Hauptkontaktes
der Kontaktarm vom Rückhalteanschlag freigegeben wird.
[0003] Nachteilig bei den beschriebenen Überstromschutzschaltern ist die direkte gelenkige
Verbindung der Rückhalteklinke mit dem Kontaktarm mittels eines Bolzens. Damit sind
relativ grosse Massen an dem Kontaktarm fest angekoppelt, wodurch das Schaltverhalten
negativ beeinflusst wird. Insbesondere bei Kopplung mehrerer Überstromschutzschalter
zu Mehrfachschaltern mit untereinander verbundenen Schaltmechaniken ist ein schnelles,
hohe Abschaltleistungen bewältigendes Auslösen nicht mehr gewährleistet. Ausserdem
besteht bei der bekannten Konstruktion des Überstromschutzschalters die Gefahr von
Fehlauslösungen durch Flatterbewegungen des Ankers des Magnetauslösers.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schalter der eingangs genannten Art
derart auszubilden, dass er bei kompakter Bauweise und unkomplizierter Handhabung
ein definierteres Schaltverhalten aufweist. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Erfindungsgemäss ist die Rückhalteklinke ein separates, vom Kontaktarm in dessen
Öffnungsrichtung bewegungsentkoppeltes Bauteil. Sie untergreift mit ihrem Rückhalteanschlag
den Kontaktarm bei der Einschalt-Schliessbewegung zwischen dessen Kontakt- und Gelenkende.
Damit ist eine Momenteinschaltung gewährleistet, insbesondere bei der Öffnungsbewegung
jedoch kann der Kontaktarm ungehindert nach oben in seine Öffnungsstellung schnellen.
Die Massträgereinheit der Rückhalteklinke kann sich damit nicht negativ auf die Schaltzeit
auswirken. Das Schaltverhalten ist durch eine definiert kurze Ausschaltzeit gekennzeichnet.
Da in Kombination mit dem angegebenen Merkmal das Magnetjoch des Überstromauslösers
zudem auf der Seite des Klappankers über das Spulende hinaussteht und eine den Klappanker
übergreifende L-förmige Nebenschlussabbiegung aufweist, ist auch die Gefahr von Fehlauslösungen
durch Flatterbewegungen des Ankers des Magnetauslösers vermieden. Der Klappanker «klebt»
nämlich solange ruhig in seiner Ruheposition verharrend an der Nebenschlussabbiegung,
bis die durch den Spulenfluss auf ihn ausgeübte Kraft grösser ist als die Haltekraft
der Nebenschlussabbiegung. Fehlauslösungen und ihr negativer Einfluss auf das Schaltverhalten
werden damit vermieden, was durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruches 2 weitergehend
unterstützt wird.
[0006] Durch das im hohen Masse definierte Schaltverhalten der erfindungsgemässen Überstromschutzschalter
können mehrere solcher Schalter gleicher Bauart auf einfache Weise miteinander gekoppelt
werden. Dies erfolgt gemäss Anspruch 3 über einen Kopplungshebel in jedem Überstromschutzschalter,
der mit jeweils dem Kontaktarm wirksam verbunden ist. Das Wirkende des Kopplungshebels
beaufschlagt jeweils den Verriegelungshebel des Kniegelenkes in Freigaberichtung.
Bei einer Kopplung von mindestens zwei derartigen Überstromschutzschaltern sind die
Kopplungshebel jeweils über eine im benachbarten Schalter eingreifende Kopplungsachse
miteinander verbunden. Bei einer Überstromauslösung mindestens eines Schalters lösen
automatisch alle anderen Schalter der Mehrfacheinheit aus. Da ausser den Kopplungshebeln
und der -achse keine weiteren Teile, wie beispielsweise die Rückhalteklinke o.dgl.
mitbeschleunigt werden müssen, erfolgt auch bei Kopplung mehrerer Schalter die Auslösung
in einer definiert kurzen Schaltzeit.
[0007] Eine besonders einfache und funktionelle Art der Anordnung und Führung des Rückhalteanschlages
lehrt Anspruch 4, wobei hervorzuheben ist, dass die Freigabe des Rückhalteanschlages
unmittelbar und damit auf baulich einfache Weise durch das Betätigungselement selbst
erfolgt.
[0008] Durch die Ansprüche 5-7 ist dafür Sorge getragen, dass bei Ausschaltung bzw. Überstromauslösung
des Schalters die Rückhalteklinke wieder in ihre Rückhaltestellung springt. Die Feder
übt auf die Rückhalteklinke über dem Vorsprung, welchen sie untergreift, ein derartiges
Drehmoment aus, dass bei Öffnung des Hauptkontaktes die Rückhalteklinke sicher hinter
dem sie in Rückhaltestellung haltenden Gehäusevorsprung verrastet und gleichzeitig
einen gegen das Betätigungselement gerichteten Anlagedruck ausübt.
[0009] Durch Anspruch 9 ist der Einsatz des erfindungsgemässen Schaltschlosses in unterschiedlichen
Schaltergehäusen ermöglicht, wodurch die Lagerhaltung von Bauteilen vereinfacht wird.
[0010] Anspruch 10 befasst sich mit einer speziellen, besonders funktionellen Ausbildung
der Übertragung der Axialbewegung eines Druckknopfes auf den Streckhebel.
[0011] Durch Anspruch 11 ist die Ansteuerung eines an sich bekannten Hilfsstromkreisschalters
ermöglicht.
[0012] Die Erfindung ist anhand mehrerer in den Figuren der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtansicht zweier, aneinander gekoppelter Schalter,
Fig. 2 eine Innenansicht des Schalters in der Einschaltstellung,
Fig. 3 eine Innenansicht in der Ausschaltstellung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch zwei gekoppelte Schalter mit der Darstellung der Kopplungsteile,
Fig. 5 das Schaltschloss - schematisch in der Aus-Stellung,
Fig. 6 das Schaltschloss - schematisch in der Stellung kurz vor der Momenteinschaltung
der Hauptkontakte,
Fig. 7 das Schaltschloss - schematisch in der Ein-Stellung,
Fig. 8 eine Ansicht der das Schaltschloss und den Magnetauslöser umfassenden einstückigen
vorgefertigten Baueinheit,
Fig. 9 einen Schalter mit als Druckknopf ausgebildetem Betätigungselement,
Fig. 10 eine weitere Bauform eines Schalters mit Kipphebelbetätigung.
Das Schaltschloss (Fig. 2, 3, 5 bis 7)
[0013] Die manuelle Betätigung des Schaltschlosses erfolgt über den Kipphebel 1. Dieser
ist in den beiden Gehäusehälften mit seinen beidseitigen Zapfen 3 drehbar gelagert.
In der Zeichnung ist das Gehäuse-Unterteil 2 dargestellt. Im inneren Bereich des Kipphebels
ist ein Gelenk 4 angeordnet. An ihm lagert das Kniehebelelement, bestehend aus dem
ersten Streckhebel 5 und dem zweiten Streckhebel 6, die ihrerseits mittels des Kniegelenkes
7 drehbar verbunden sind. Das untere Ende des Kniehebelelements ist über den Bolzen
8 mit dem Kontaktarm 9 gelenkig verbunden. Der Streckhebel 5 ist etwa dreieckig gestaltet
und hat in der dritten Ecke einen weiteren Drehpunkt 10, in dem ein Verklinkungshebel
11 gelagert ist. Der Verklinkungshebel kann mit einer Raste 12 des Streckhebels 6
verhaken, so dass das Kniegelenk 7 steif wird. In der Fig. 2 und in den Fig. 5 bis
7 wird das verrastete Kniegelenk gezeigt, dagegen ist in der Fig. 3 die Verrastung
gelöst. Sobald das Kniegelenk 7 steif ist, kann bei der manuellen Betätigung des Kipphebels
1 der Kontaktarm 9 um seinen Drehpunkt 13 geschwenkt werden. Je nach der Betätigungsrichtung
des Kipphebels werden die Kontakte geöffnet oder geschlossen.
[0014] In der Einschaltstellung ist die Kraftkomponente so ausgerichtet, dass auf den Kipphebel
1 ein linksdrehendes Moment ausgeübt wird. Durch den Anschlag 14 im Gehäuse kommt
der Kipphebel 1 in dieser Stellung zur Ruhe. Das Schaltschloss ist gespannt. Die Kraftkomponente
des gespannten Schaltschlosses ist grösser als die Gegenkraft der Drehfeder (nicht
dargestellt) am Kipphebel 1. Bei der manuellen Betätigung bleibt das Kniegelenk 7
verrastet. Die Kontakte werden allein durch die Kipphebelstellungen beeinflusst.
[0015] Die automatische Auslösung des Schaltschlosses erfolgt über den magn.-hydr. Auslöser
15.
[0016] Bei entsprechendem Überstrom zieht der Klappanker 16 an und dreht sich dabei um den
Drehpunkt 17. Der Arm 18 des Klappankers 16 drückt gegen den Verklinkungshebel 11
und bewegt diesen nach oben. Die Verrastung zwischen Verklinkungshebel 11 und der
Raste 12 des Streckhebels 6 wird aufgehoben und das Kniegelenk 7 fällt zusammen. Dies
wird durch die Drehfeder 19 bewirkt, die durch ihre Federkraft den Kontaktarm 9 nach
oben bewegt.
[0017] Der magn. Kreis des magn.-hydraulischen Auslösers weist ein Magnet-Joch 20 auf, das
mit einer in Verbindung mit dem Magnet-Kern 21 stehenden Nebenschlussabbiegung 22
versehen ist. Im mittleren Bereich trägt das Joch seitliche Lappen, in denen die Teile
des Schaltschlosses gelagert und geführt sind.
[0018] Der magnetische Fluss, der sich bei Stromdurchfluss in der Magnetspule ausbildet,
verzweigt sich in Ruhestellung auch über die Nebenschlussabbiegung 22 und den Klappanker
16. Der Rest des Magnetflusses geht vom Klappanker 16 zum Magnet-Kern 21. Durch entsprechende
Querschnittwahl des Nebenschlusses kann der Klappanker 16 in seiner Ruhelage mehr
oder weniger lange fixiert werden. Erst bei grösseren Strömen überwiegt die Anzugskraft
zwischen Klappanker 16 und Magnet-Kern 21 und der Klappanker 16 kann sich von seinem
Anlagepunkt an der Nebenschlussabbiegung 22 losreissen.
Die Moment-Einschaltung der Kontakte:
[0019] Bei der Einschaltbewegung des Kipphebels 1 wird der Kontaktarm 9 kurz vor seiner
endgültigen Schliessung festgehalten und momentartig freigegeben, nachdem das Schaltschloss
gespannt ist.
[0020] Dies bewirken folgende Teile:
- Rückhalteklinke 23
- Druckfeder 24
- Bolzen 25
- Bolzen 26
- Rückhalteanschlag 28
[0021] Am Bolzen 26 ist die Rückhalteklinke 23 drehbar und verschiebbar gelagert. Durch
die Druckfeder 24 wird die Rückhalteklinke 23 gegen den Bolzen 25 gedrückt (Fig. 5).
Wird das Schaltschloss in die Einschaltstellung überführt, führt das Kniehebelelement
den Kontaktarm 9 nach unten. Diese Bewegung wird durch den Rückhalteanschlag 28 gebremst.
Der Bolzen 8 bewegt sich dabei in der Kulisse 27 frei und ungehindert. In Fig. 7 ist
diese Stellung dargestellt. Bei weiterer Bewegung des Kipphebels 1 kann sich der Hauptkontakt
48 nicht schliessen. Der Rückhalteanschlag 28 wirkt wie ein Drehpunkt, so dass sich
der Kontaktarm 9 an seinem Drehpunkt 13 mittels der Lagernut 57 bewegt. Gleichzeitig
kommt aber das Gelenk 4 des Kipphebels mit der Auslösenase 29 in Berührung und bewegt
dadurch die Rückhalteklinke nach links, bis die Verrastung am Bolzen 25 freigegeben
wird. Der Hauptkontakt schliesst sich momentartig. Die Rückhalteklinke 23 wird durch
den Rückhalteanschlag 28 vom Kontaktarm 9 in Schliessrichtung 51 mitgenommen und kann
erst nach Öffnen der Kontakte wieder in ihre Verraststellung gelangen.
Der Kopplungs-Mechanismus
(Fig. 2, 3 und 4 sowie Fig. 1):
[0022] Die Kopplung mehrerer Einzelgeräte zu einer Funktionseinheit erfolgt sowohl bei manueller
Betätigung als auch bei Überstromauslösung.
[0023] Die Kopplung für manuelle Betätigung erfolgt an den Kipphebeln 1 durch Zwischenschaltung
des Kupplungsstückes 30. Die genannten Teile werden durch geeignete mechanische Elemente
miteinander verbunden. In der Fig. 1 ist dies anhand eines zweipoligen Gerätes, bestehend
aus zwei Einzelgeräten (Gerät 31 und Gerät 32) gezeigt.
[0024] Die Kopplung für die Überstromauslösung wird durch den Kopplungshebel 33 und die
Kopplungsachse 34 hergestellt. Die Kopplungshebel 33 der nebeneinanderliegenden Geräte
werden durch die Kopplungsachse 34, die durch die Gehäuseseitenwände hindurchragt,
miteinander verbunden. Am Drehpunkt 36 ist der Kopplungshebel 33 im Gehäuse gelagert.
Durch die Druckfeder 35 wird er rechtsdrehend nach unten bewegt und kommt dabei mit
seinem Schenkel 37 am Bolzen 8 zum Anliegen. Löst nun ein Schalter automatisch durch
seinen Magnet-Auslöser aus, dann bewegt sich der Bolzen 8 mit dem Kontaktarm 9 nach
oben und nimmt den Kopplungshebel 33 mit.
[0025] Dessen Schenkel 37 schlägt bei seiner Bewegung gegen den L-förmigen Lappen des Verklinkungshebels
11 (Fig. 4) und löst dabei die Verrastung des Kniegelenkes 7. Da die Kopplungsachse
34 aber die Kopplungshebel 33 miteinander kuppelt, kommen auch die benachbarten Geräte
zum Auslösen. In die Gehäuse-Teile sind auch Hilfskontakte eingelegt, (Fig. 2 und
3). Im gezeigten Beispiel handelt es sich um einen Wechsler mit folgenden Teilen:
- Festkontakt-Öffner 39 (von der Aus-Stellung betrachtet),
- Festkontakt-Schliesser 40 (von der Aus-Stellung betrachtet),
- Kontaktfeder 41 in Schnappausführung,
- Betätigungshebel 42.
[0026] Der Betätigungshebel 42 hat zwei Anschlagpunkte. Der Anschlagpunkt 43 wird vom Kontaktarm
9 nach unten bewegt. Mit ihm bewegt sich der Anschlagpunkt 44 gegen die Kontaktfeder
und bringt sie zum Umschnappen.
Der Stromverlauf:
[0027] Der Strom fliesst vom Anschluss 45 zur Spule des magn.-hydraulischen Auslösers 15,
von dieser über eine Litze zum Kontaktarm 9 und dann über das Kontaktpaar zum Anschluss
46. Im Bereich der Kontakte sind Löschbleche angeordnet. Die Ausblasung der Lichtbogengase
kann über entsprechende Kanäle in den Gehäusen nach aussen erfolgen.
[0028] Fig. 8 zeigt nochmals das Schaltschloss mit Magnetauslösung, das als vorgefertigtes
Bauteil in die Gehäuse unterschiedlicher Abmessungen und Ausbildungen (Fig. 9 und
Fig. 10) eingesetzt werden kann. Bei dem in Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
das Betätigungselement ein Druck-Zug-Knopf 60, der in einer Schraubhülse 61 axial
verschiebbar an der Gehäuseoberseite 62 angeordnet ist. Sein inneres Ende 63 wirkt
über einen Arm 64 mittels eines in einem Langloch 65 geführten Zapfens 66 mit einer
die axiale Knopfbewegung in eine Schwenkbewegung umsetzenden Schwenkhebel 67 zusammen,
der auf einer gehäusefesten Achse 68 schwenkbar gelagert ist und mit dem ersten Streckhebel
5 über ein Gelenk 69 verbunden ist.
[0029] Die Baueinheit 58 entspricht in Funktion und Bauteilen dem bereits vorbeschriebenen
Schalter.
[0030] Auf der dem Betätigungselement (Druck-Zug-Knopf 60) abgewandten unteren Gehäuseseite
sind Hilfskontakte 38 angeordnet, die über einen mit der Kontaktseite des Kontaktarmes
9 zusammenwirkenden Stellhebel 70 betätigt werden.
[0031] Auch in dem in Fig. 10 gezeigten Ausführungsbeispiel eines auf eine Schalterschiene
aufsetzbaren Schalters ist die Baueinheit 58 verwendet, wobei das Betätigungselement
wie beim ersterläuterten Ausführungsbeispiel auch als Kipphebel ausgebildet ist. Allerdings
liegen die Anschlusselemente 71-74 für Haupt- und Hilfsstromkreis im Seitenbereich
des Gehäuses.

1. Überstromschutzschalter
1. mit einem Betätigungselement zur manuellen Ein-Aus-Schaltung,
2. mit einem am gehäuseinneren Ende des Betätigungselementes angelenkten, etwa in
Streckstellung mittels eines Verklinkungshebels (11) verrastbaren Kniehebelelement
(Streckhebel 5, 6 Kniegelenk 7), das
2.1 kontaktseitig gelenkig mit einem schwenkbaren Kontaktarm (9) zum Öffnen und Schliessen
des Hauptkontaktes (48) verbunden ist und
2.2 im Überstromfalle aus seiner verrasteten Streckstellung durch Lösung des Verklinkungshebels
(11) mittels Beaufschlagung durch den Klappanker (16) eines magnetischen Überstromauslösers
(15) in seine Knickstellung verbringbar ist,
3. wobei der Kontaktarm (9) bei der Einschalt- Schliessbewegung vor Schliessung des
Hauptkontaktes (48) mittels eines Rückhalteanschlags (28) verriegelt wird, der
3.1 Bestandteil einer im wesentlichen in Schliessrichtung (51) längsverschieblichen
Rückhalteklinke (23) ist, die
3.1.1 in Rückhaltestellung (Fig. 5, 6) hinter einem Gehäusevorsprung (Bolzen 25) verrastbar
ist und
3.1.2 beim Verbringen des Betätigungselementes in Einschaltendstellung durch Beaufschlagung
des Betätigungselementes (Kipphebel 1) ausrastbar ist, wodurch zur sprunghaften Schliessung
des Hauptkontaktes (48) der Kontaktarm (9) vom Rückhalteanschlag (28) freigegeben
wird,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
4. die Rückhalteklinke (23) ist ein separates, vom Kontaktarm (9) in dessen Öffnungsrichtung
bewegungsentkoppeltes Bauteil und untergreift mit ihrem Rückhalteanschlag (28) den
Kontaktarm (9) bei der Einschalt- Schliessbewegung zwischen dessen Kontaktende (49)
und dessen Gelenkende (50), und
5. das Magnetjoch (20) des Überstromauslösers (15) steht auf der Seite des Klappankers
(16) über das Spulenende hinaus und weist eine den Klappanker (16) übergreifende L-förmige
Nebenschlussabbiegung (22) auf.
2. Überstromschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappanker
(16) in Ruhestellung an der der Spule zugewandten Seite der Nebenschlussabbiegung
(22) anliegt.
3. Überstromschutzschalter nach. Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
zwei derartige Überstromschutzschalter (31, 32) (Fig. 1, 4) koppelbar sind, wobei
jeweils mit den Kontaktarmen (9) ein Kopplungshebel (33) wirkverbunden ist, dessen
Wirkende (Schenkel 37) den Verriegelungshebel (11) des Kniegelenks (7) in Freigaberichtung
beaufschlagt und der über eine Kopplungsachse (34) zum Eingriff in dem zum einen Schalter
(31) benachbart angeordneten Überstromschutzschalter (32) mit dessen Kopplungshebel
(33) verbunden ist.
4. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückhalteklinke (23) sich im wesentlichen entlang des Kniehebelelementes
(Streckhebel 5, 6) erstreckt und an ihrem hauptkontaktseitigen Ende (52) den den Kontaktarm
(9) untergreifenden Rückhalteanschlag (28) sowie an ihrem Betätigungsende (53) eine
Auslösenase (29) aufweist, die seitlich durch das innere Ende (Gelenk 4) des Betätigungselementes
(Kipphebel 1) verschiebbar ist.
5. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückhalteklinke (23) in ihrem Mittelbereich (54) eine im wesentlichen L-förmige
Durchbrechung (55) aufweist, in deren im wesentlichen rechtwinklig zur Schliessrichtung
(51) verlaufenden Rast-L-Schenkel (56) in Rückhaltestellung (Fig. 5, 6) der als Bolzen
(25) ausgebildete Gehäusevorsprung einliegt.
6. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadruch gekennzeichnet,
dass die Rückhalteklinke (23) mittels einer Feder (24) in Richtung auf das Betätigungselement
(Kipphebel 1) vorgespannt ist.
7. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (Druckfeder 24) einen in Richtung des Rast-L-Schenkels (56) der Durchbrechung
(55) von der Rückhalteklinke (23) abstehenden Vorsprung (58) untergreift.
8. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontakthebel (9) mittels einer im wesentlichen in Schliessrichtung (51) in
dem Gelenkende (50) verlaufenden Lagernut (57) auf einem Gehäusezapfen (Drehpunkt
13) gelagert ist.
9. Überstromschutzschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltschloss (jm wesentlichen 5-13, 23-29) und der Auslöser (im wesentlichen
15-22) als einheitlich vorgefertigte Baueinheit (58) in Gehäuse unterschiedlicher
Bauart und Funktion einsetzbar sind.
10. Überstromschutzschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Handhabe des Betätigungselementes als axialverschliessbarer Druckknopf (60)
ausgebildet ist, dessen inneres Ende (63) mit einem den ersten Streckhebel (5) der
Baueinheit betätigenden, die axiale Bewegung in Schwenkbewegung umsetzenden Schwenkhebel
(67) verbunden ist.
11. Überstromschutzschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass in der den Betätigungselementen abgewandter Gehäuseseite ein oder mehrere Hilfskontaktschalter
(Hilfskontakte 38, Festkontakt-Öffner 39 und -Schliesser 40) angeordnet sind, die
über einen mit der Kontaktseite des Kontaktarmes (9) zusammenwirkenden Stellhebel
(Betätigungshebel 42) betätigbar sind.
1. Excess-current circuit-breaker
1. with an actuation element for manual switching on/off,
2. with a toggle lever element (extending lever 5, 6, knuckle joint 7) which is articulated
at the housing-internal end of the actuation element and can be locked for instance
in extended position by means of a latching lever (11) and
2.1 is pivotably connected on the contact side to a swivelling contact arm (9) for
opening and closing of the main contact (48), and
2.2 in the case of excess current, can be moved from its locked extended position
into its bent position by releasing the latching lever (11) by means of impingement
by the hinged armature (16) of a magnetic overcurrent trip (15),
3. the contact arm (9) being locked in the switching-on closing movement before closure
of the main contact (48) by means of a retention stop (28) which
3.1 is a component part of a retention latch (23) which is longitudinally displaceable
substantially in closing direction (51) and
3.1.1 can be locked in retention position (Figs. 5, 6) behind a housing projection
(bolt 25) and
3.1.2 can be unlocked when bringing the actuation element into the switching-on end
position by impingement of the actuation element (rocker lever 1), whereby the contact
arm (9) is released by the retention stop (28) for the abrupt closure of the main
contact (48),
characterized by the combination of the following features:
4. the retention latch (23) is a separate component decoupled in movement from the
contact arm (9) in its opening direction and engages by its retention stop (28) underneath
the contact arm (9) in the switching-on closing movement, between its contact end
(49) and its joint end (50), and
5. the magnetic yoke (20) of the overcurrent trip (15) extends beyond the coil end
on the side of the hinged armature (16) and has an L-shaped shunt-wound bent-off portion
(22) engaging over the hinged armature (16).
2. Excess-current circuit-breaker according to Claim 1, characterized in that the
hinged armature (16) lies in rest position against the side of the shunt-wound bent-off
portion (22) facing the coil.
3. Excess-current circuit-breaker according to Claim 1 or 2, characterized in that
at least two such excess-current circuit-breakers (31, 32) (Figs. 1, 4) can be coupled,
each having a coupling lever (33) in effective connection with the contact arms (9)
with its effective end (limb 37) engaging the locking lever (11) of the knuckle joint
(7) in release direction, one coupling lever being connected, for engagement in the
excess-current circuit-breaker (32) which is arranged alongside the one breaker (31),
to the coupling lever (33) thereof via a coupling pin (34).
4. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the retention latch (23) extends substantially along the toggle lever element
(extending lever 5, 6) and has on its main contact-sided end (52) the retention stop
(28) engaging underneath the contact arm (9) and on its actuation end (53) a trip
lug (29) which can be shifted laterally through the inner end (joint 4) of the actuation
element (rocker- lever 1).
5. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the retention latch (23) has in its middle region (54) a substantially L-shaped
clearance (55), in whose catch L limb (56), which runs substantially at right- angles
to the closing direction (51), the housing projection designed as a bolt (25) lies
in the retention position (Figs. 5, 6).
6. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the retention latch (23) is pretensioned by means of a spring (24) in the
direction of the actuation element (rocker level 1).
7. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the spring (compression spring 24) engages underneath a projection (58) protruding
from the retention latch (23) in the direction of the catch L limb (56) of the clearance
(55).
8. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the contact lever (9) is mounted on a housing pin (rotation point 13) by means
of a bearing groove (57) running substantially in closing direction (51) in the joint
end (50).
9. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the latching mechanism (essentially 5-13, 23-29) and the trip (essentially
15-22) can be used as a standard prefabricated unit (58) in housings of different
design and function.
10. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that the handle of the actuation element is designed as an axially shiftable pushbutton
(60), the inner end (63) of which is connected to a swivelling lever (67) actuating
the first extending lever (5) of the unit and converting the axial movement into a
swivel movement.
11. Excess-current circuit-breaker according to one of the preceding claims, characterized
in that one or more auxiliary contact switches (auxiliary contacts 38, fixed NC contact
39 and fixed NO contact 40) are arranged in the housing side facing away from the
actuation elements and can be actuated by means of an adjusting lever (actuation lever
42) interacting with the contact side of the contact arm (9).
1. Disjoncteur de surintensité
1. avec un élément d'actionnement pour enclenchement et déclenchement manuels,
2. avec un élément de levier de genouillère (leviers d'extension 5, 6 , articulation
de genouillère 7), articulé à l'extrémité de l'élément d'actionnement située à l'intérieur
du boîtier et pouvant être verrouillé à peu près en position d'extension au moyen
d'un levier d'encliquetage (11), cet élément de levier de genouillère satisfaisant
aux conditions suivantes
2.1 côté contact, il est lié de manière articulée a un bras de contact (9) pouvant
pivoter pour ouvrir et fermer le contact principal (48), et
2.2 en cas de surintensité, il peut être dégagé de sa position d'extension verrouillée
et mis à sa position de flexion, par libération du levier d'encliquetage (11), au
moyen de la sollicitation fournie par l'armature battante (16) d'un déclencheur magnétique
(15) à surintensité,
3. le bras de contact (9) étant, lors du mouvement d'enclenchement-fermeture, verrouillé
avant la fermeture du contact principal (48), au moyen d'une butée de retenue (28),
laquelle
3.1 est un constituant d'un cliquet de retenue (23) qui est mobile longitudinalement,
sensiblement dans la direction de fermeture (51) et qui
3.1.1 peut être verouillé en position de retenue (figures 5, 6) derrière un relief
du boîtier (axe 25), et qui,
3.1.2 lorsque l'élément d'actionnement est amené en position de fin d'enclenchement,
est déverrouillé par sollicitation de l'élément d'actionnement (levier à bascule 1),
ce qui a pour effet que, pour la fermeture rapide du contact principal (48), le bras
de contact (9) est libéré par la butée de retenue (28),
caractérisé par la combinaison des caractéristiques suivantes:
4. le cliquet de retenue (23) est un composant séparé, cinématiquement désaccouplé
du bras de contact (9) dans la direction d'ouverture de celui-ci et intercepte par
le dessous, par sa butée de retenue (28), le bras de contact (9) lors du mouvement
d'enclenchement- fermeture entre son extrémité de contact (49) et son extrémité d'articulation
(50), et
5. la culasse (20) du déclencheur de surintensité (15) se trouve, du côté de l'armature
battante (16), au-délà de l'extrémité de la bobine et présente un coude de dérivation
(22) en forme de L se situant au-dessus de l'armature battante (16).
2. Disjoncteur de surintensité selon revendication 1, caractérisé en ce que, dans
la position de repos, l'armature battante (16) est située contre le côté du coude
de dérivation (22) tourné vers la bobine.
3. Disjoncteur de surintensité selon revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au
moins deux tels disjoncteurs de surintensité (31, 32) (figures 1, 4) peuvent être
couplés, un levier de couplage (33) étant en liaison active avec chacun des bras de
contact (9) et ayant son extrémité active (branche 37) qui sollicite le levier de
verrouillage (11) de l'articulation de genouillère (7) dans la direction de libération,
et ce levier de couplage étant lié, par un axe (34) de couplage au disjoncteur de
surintensité (32) voisin du premier disjoncteur (31), au levier de couplage (33) de
ce disjoncteur voisin.
4. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cliquet de retenue (23) s'étend sensiblement le long de l'élément
de levier de genouillère (leviers d'extension 5, 6) et présente à son extrémité (52)
située côté contact principal, la butée de retenue (28) sous-jacente au bras de contact
(9) ainsi qu'un nez de déclenchement (29) situé à son extrémité actionnement (53),
lequel peut être déplacé latéralement par l'extrémité intérieure (articulation 4)
de l'élément d'actionnement (levier à bascule 1).
5. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cliquet de retenue (23) présente, dans sa région médiane
(54), un ajour ayant sensiblement une forme de L dont une branche pour verrouillage
(56) dirigée sensiblement perpendiculairement à la direction de fermeture (51) reçoit,
dans la position de retenue (figures 5, 6), le relief du boîtier réalisé en tant qu'axe
(25).
6. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cliquet de retenue (23) est précontraint au moyen d'un ressort
(24), en direction de l'élément d'actionnement (levier à bascule 1).
7. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le ressort (ressort de compression 24) attaque par le dessous
un relief (58) qui, dans la direction de la branche verrouillante du L (56) de l'ajour
(55), est écarté du cliquet de retenue (23).
8. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le levier de contact (9) est monté sur un tourillon du boîtier
(point de pivotement 13) au moyen d'une rainure (57) dans l'extrémité d'articulation
(50), cette rainure étant dirigée sensiblement dans la direction de fermeture (51).
9. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le verrou de maintien (pour l'essentiel 5-13, 23-29) et le déclencheur
(pour l'essentiel 15-22) peuvent être agencés, en tant qu'unité modulaire standard
préfabriquée (58), dans des boîtiers de constructions et fonctions différentes.
10. Disjoncteur de surintensité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'organe de commande manuel de l'élément d'actionnement est réalisé en tant
que bouton- poussoir (60) déplaçable axialement, dont l'extrémité intérieure (63)
est liée à un levier de pivotement (67) qui actionne le premier levier d'extension
(5) de l'unité modulaire et convertit le mouvement axial en un movement de pivotement.
11. Disjoncteur de surintensité selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, dans le côté de boîtier non en regard des éléments d'actionnement,
sont agencés un ou plusieurs interrupteurs à contact auxiliaire (contacts auxiliaires
38, contact fixe repos 39 et contact fixe travail 40), lesquels sont aptes à être
actionnés par un levier positionneur (levier d'actionnement 42) coopérant avec le
côté contact du bras de contact (9).