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EP 0 091 065 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.06.1988 Patentblatt 1988/25 |
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Anmeldetag: 29.03.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G03D 9/00 |
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Vorrichtung zum getrennten Führen von zwei Schichtträgerblättern durch ein Bad eines
Diffusionsentwicklungsgerätes
Device for the separate transport of two sheets provided with a photosensitive layer
in a bath of a diffusion developing machine
Dispositif de transport séparé dans un bain d'un appareil de développement par diffusion
de deux feuilles pourvues de couches photosensibles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
03.04.1982 DE 3212478
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.1983 Patentblatt 1983/41 |
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Patentinhaber: Agfa-Gevaert AG |
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51373 Leverkusen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schirk, Günter
D-8000 München 90 (DE)
- Köninger, Horst
D-8000 München 90 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 107 203
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US-A- 3 495 905
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum getrennten Führen von zwei Schichtträgerblättern
durch ein Bad eines Diffusionsentwicklungsgerätes, mit einem Einzugswalzenpaar, dessen
Walzen in der Mitte der Führungsebene je einen Ausstich aufweisen, und einem mit einer
Zunge zwischen den Walzen durch den Ausstich nach aussen ragenden Leitelement, das
etwa die Form einer gleichschenkligen Dreiecksplatte besitzt, wobei die Dreiecksspitze
in die Zunge übergeht und entlang der Grundlinie des Dreiecks beiderseits der Ebene
des Dreiecks je eine Keilleiste als Abstandsleiste für die zwei Schichtträgerblätter
vorgesehen ist.
[0002] Aus der DE-A-2 043 693 und der DE-U-7 036 989 ist eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art bekannt, bei der die gegen die Einschubrichtung zwischen dem Walzenpaar herausragende
Zunge einstückig an der Dreiecksplatte ausgeformt ist. Der Nachteil bei der bekannten
Vorrichtung ist darin zu sehen, dass wegen der verhältnismässig hohen Flexibilität
des heutigen Schichtträgermaterials dieses nach dem Durchgang durch das Einzugswalzenpaar
an dem Übergang von der Zunge zu der Dreiecksplatte zum Anliegen kommt und daran gestaut
wird. Das bedeutet aber, dass das Blatt dann beschädigt und für eine weitere Verarbeitung
nicht mehr zu gebrauchen ist. Ausserdem hat es sich gezeigt, dass bei der Verarbeitung
von unterschiedlichen Materialbreiten insbesondere breitere Blätter an den Seitenrändern
durch das Einzugswalzenpaar leicht verknittert werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass ein Stau der einzuführenden Blätter vermieden ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Mittel gelöst.
[0005] Mit der Erfindung wird eine wellenförmige Versteifung der Schichtträgerblätter und
damit ein Anheben der Blätter über die kritischen Radien zwischen Zunge und Dreiecksplatte
erreicht. Die damit in der Blattmitte erzielte Materialstabilisierung wird mit zunehmender
Breite nach aussen hin labiler. Die Delta-Form der Dreiecksplatte ermöglicht den stabilisierten
Teil der Blätter soweit über die als Verdickung wirkende Querleiste zu transportieren,
dass auch bei grossformatigen Materialien die Blattenden problemlos getrennt werden.
[0006] In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Randbereiche der Walzen mit einem kleineren
Durchmesser ausgebildet. Damit wird das aufgrund der weniger stabilisierten Randbereiche
auftretende Knittern vermieden.
[0007] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die
Erfindung wird im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand
von Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Einzugsbereichs der erfindungsgemässen
Vorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung; und
Fig. 3 einen Querschnitt 111-111 nach Fig. 2.
[0008] In den Figuren 1 und 2 ist mit 1 ein Geräterahmen bezeichnet, in welchem ein Einzugswalzenpaar
2 und 3 gelagert ist. Die untere Walze 3 ist dabei mit einem ausserhalb des Rahmens
1 angeordneten Antrieb 4 verbunden.
[0009] Die beiden Walzen 2 und 3 weisen in der Mitte einen zentrischen Ausstich 2a bzw.
3a sowie an den Seiten Abstufungen 2b bzw. 3b auf. Die Länge einer jeden seitlichen
Abstufung 2b bzw. 3b beträgt etwa ein Viertel bis ein Drittel der gesamten Walzenlänge.
Die Breite des mittleren Ausstiches 2a bzw. 3a ist geringfügig grösser, als die Breite
einer Zunge 5, welche zwischen den Walzen 2 und 3 durchgeführt und gegen die Einschubrichtung
6 zweier Blätter 7 gerichtet ist. In Einzugsrichtung 6 gesehen nach dem Einzugswalzenpaar
2 und 3 ist eine Dreikantplatte 8 angeordnet, die etwa die Breite (Grundlinie des
Dreiecks) der Walzen 2 und 3 hat und im Rahmen 1 gehaltert ist. Quer zur Transportrichtung
erstreckt sich über die Gesamtbreite der Dreiecksplatte 8 auf deren Ober- und Unterseite
jeweils eine Keilleiste 9 bzw. 10. An der theoretischen Spitze der Dreiecksplatte
8 ist die Zunge 5 ausgeformt, wobei die Seitenränder 5a der Zunge 5 mit einem Radius
in die Seitenkante 8a der Dreiecksplatte 8 übergehen.
[0010] In dem Übergangsbereich von Zunge 5 zu Dreiecksplatte 8 befindet sich auf der Ober-
und Unterseite der Zunge 5 eine kugelsegmentartige Verdickung 11 bzw. 12. Diese Verdickung
verläuft in Querrichtung etwa zwischen den beiden Übergangsradien und hat in Transportrichtung
gesehen eine kürzere Ausdehnung, als nach den Seiten.
[0011] Im Betrieb wird nun zunächst der Antrieb 4 eingeschaltet und sodann werden die beiden
Blätter 7a und 7b (Fig. 3) derart übereinandergehalten zwischen die Walzen 2 und 3
eingeführt, dass sich die Zunge 5 zwischen den beiden Blättern befindet. Nachdem die
Blätter zwischen den Walzenspalt eingeführt sind, wird der weitere Transport durch
das Walzenpaar 2, 3 übernommen. Durch die Verdickungen 11 und 12 werden die Blätter
zum einen über die kritischen Radien zwischen Zunge 5 und Dreiecksplatte 8 angehoben,
so dass ihre Vorderkante daran nicht hängenbleiben kann. Sobald der Radius überwunden
ist, können die Blätter an den Seitenkanten 8a der Dreiecksplatte 8 entlanggleiten
und werden über diese gehoben. Ferner wird durch die Verdickungen 11 und 12 auf jedes
Blatt eine wellenförmige Versteifung ausgeübt, wodurch die weitere Führung nach der
Dreiecksplatte 8 durch Abweiselemente 14 in das Entwicklerbad 13 hinein erleichtert
ist.
[0012] Durch die Abstufungen 2b und 3b an den Walzen 2 und 3 an deren Rändern wird bewirkt,
dass die Ränder der Blätter 7a, 7b grossen Formats lose durch das Walzenpaar 2, 3
durchbewegt werden. Damit wird ein etwaiges Verknittern der Blättern verhindert, was
insbesondere aufgrund der Führung der Blätter über die Verdickungen 11 bzw. 12 auftreten
kann, da hierbei eine Abweichung des Blattes aus seiner Ebene heraus erfolgt und damit
der seitliche Blattrand geringfügig nach innen wandert. Aus diesem Grunde ist die
Verdickung 11 bzw. 12 auch nicht zwischen den Walzen 2 und 3, sondern in Einzugsrichtung
6 gesehen erst ein kurzes Stück nach dem Einzugswalzenpaar 2, 3 vorgesehen. Der Abstand
der Verdickung 11 bzw. 12 zur Schnittebene durch die Achsen der Walzen 2 und 3 ist
etwa gleich gross der Breite der Zunge 5 bzw. des Ausstiches 2a.
[0013] Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ist ein sicheres und beschädigungsfreies Trennen
von Schichtträgerblättern bis etwa 60 cm und mehr gewährleistet.
1. Vorrichtung zum getrennten Führen von zwei Schichtträgerblättern durch ein Bad
eines Diffusionsentwicklungsgerätes, mit einem Einzugswalzenpaar, dessen Walzen in
der Mitte der Führungsebene je einen Ausstich aufweisen, und einem mit einer Zunge
zwischen den Walzen durch den Ausstich nach aussen ragenden Leitelement, das etwa
die Form einer gleichschenkligen Dreiecksplatte besitzt, wobei die Dreiecksspitze
in die Zunge übergeht und entlang der Grundlinie des Dreiecks beiderseits der Ebene
des Dreiecks je eine Keilleiste (9, 10) als Abstandsleiste für die zwei Schichtträgerblätter
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten der Ebene der Dreiecksplatte
(8) im Übergangsbereich von Dreiecksspitze zur Zunge (5) je eine aus der Führungsebene
ragende Verdickung (11 bzw. 12) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung (11, 12)
etwa die Form eines Kugelsegmentes hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verdickung
(11, 12) quer über die Breite der Zunge (5) bogenartig erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
mittlere Abstand einer jeden Verdickung (11, 12) zur Achsebene durch die Walzen (2,
3) etwa die Breite der Zunge (5) beträgt, wobei die Verdickung in Einzugsrichtung
(6) gesehen nach den Walzen (2, 3) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Randbereiche der Walzen (2, 3) durch geringeren Durchmesser eine Abstufung (2b, 3b)
aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstufung (2b, 3b)
an jedem Rand der jeweiligen Walze (2 bzw. 3) ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtlänge
der Walzen beträgt.
1. Apparatus for separately carrying two sheets of layer supports through a bath of
a diffusion development apparatus, comprising a pair of intake rollers each of which
has a portion cut away at the centre of the transport plane, and a guiding element
consisting of a plate substantially in the form of an isosceles triangle having a
tongue passing through the cut out portions between the rollers to project outwards,
the tip of the triangle merging into the tongue and a wedge-shaped bar (9,10) extending
along the base line of the triangle on each side of the plane of the triangle to serve
as spacer bar for the two sheets of layer supports, characterised in that a thickening
(11 and 12) projecting from the plane of transport is formed on each side of the plane
of the triangular plate (8) in the region of transition from the tip of the triangle
to the tongue (5).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the thickening (11, 12) is
approximately in the form of a spherical segment.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the thickening (11,
12) extends as an arc across the width of the tongue (5).
4. Apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the central
distance of each thickening (11, 12) to the plane passing through the axes of the
rollers (2, 3) is approximately equal to the width of the tongue (5), and viewed in
the direction of intake (6), the thickening is formed downstream of the rollers (2,
3).
5. Apparatus according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the rollers
(2, 3) are stepped (2b, 3b) in the region of their edges due to a reduction in their
diameter.
6. Apparatus according to claim 5, characterised in that the step (2b, 3b) at each
edge of each roller (2 and 3) extends over one quarter to one third of the total length
of the rollers.
1. Dispositif pour faire passer séparément deux feuilles porteuses d'émulsion par
un bain d'un appareil de développement à diffusion, ce dispositif comportant: une
paire de rouleaux d'alimentation qui présentent chacun une dépression au milieu du
plan d'entraînement; et un élément de guidage qui, par une languette, déborde à l'extérieur,
au travers de la dépression entre les rouleaux, cet élément de guidage possédant sensiblement
la forme d'une plaque triangulaire isocèle, la pointe du triangle se raccordant à
la languette, et une baguette-coin (9, 10) étant prévue de chaque côté du plan du
triangle, le long de la base de celui-ci, pour faire office de baguette d'écartement
pour les deux feuilles porteuses d'émulsion, caractérisé par le fait qu'un épaississement
(11, 12) formant saillie hors du plan d'entraînement est aménagé de chaque côté du
plan de la plaque triangulaire (8), dans la région de la transition de la pointe du
triangle à la languette (5).
2. Dispositif selon revendication 1, caractérisé par le fait que l'épaississement
(11, 12) possède sensiblement la forme d'un segment de sphère.
3. Dispositif selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que l'épaississement
(11, 12) s'étend en forme d'arc, transversalement sur la largeur de la languette (5).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'intervalle
moyen entre chaque épaississement (11, 12) et le plan passant par les axes des rouleaux
(2, 3) est à peu près égal à la largeur de la languette (5), chaque épaississement
étant situé après les rouleaux (2, 3) en considérant la direction d'alimentation (6).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les
régions marginales des rouleaux (2, 3) présentent une partie a diamètre réduit (2b,
3b).
6. Dispositif selon revendication 5, caractérisé par le fait que la partie à diamètre
réduit (2b, 3b) sur chaque bord de chaque rouleau (2, 3) représente un quart à un
tiers de la longueur totale de ce rouleau.
