[0001] Die Erfindung betrifft eine Kokslöscheinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Kokslöscheinrichtungen sind bekannt. So ist z. B. in der DE-PS 873 686 eine Einrichtung
zum Löschen von Koks beschrieben, die einen Behälter mit einem schrägen Boden und
an dessen unterem Ende eine Öffnung für den Austritt von Wasserdampf aufweist. Während
des Aufspritzens von Löschwasser wird der Behälter mit einem dicht abschließenden
Deckel versehen. Der beim Löschen entstehende Dampf strömt durch die im Löschbehälter
liegende glühende Koksmasse und verläßt den Behälter durch die genannte Öffnung am
unteren Bodenende.
[0003] Diese Einrichtung muß beim Einsatz an modernen Koksöfen während des Ausdrückvorgangs
zur Aufnahme des glühenden Kokses verfahren werden und dazu eine Länge von etwa 14
bis 24 m haben. Dadurch wird die Entstaubung sehr erschwert, da die Erfassungshauben
sehr groß ausgelegt und beträchtliche Mengen an staubhaltigen Gasen abgesaugt werden
müssen. Auch ist wegen des sehr schräg angeordneten Bodens die Koksschüttung im Löschwagen
und dadurch das Hindurchströmen von Wasserdampf sehr ungleichmäßig, was zu erheblichen
Unterschieden in der Kokstemperatur und in der Koksfeuchte führt. Schließlich ist
die Einrichtung nicht dazu geeignet, die beim Löschen freiwerdenden Gase, wie Wasserdampf,
einer weiteren Nutzung zuzuführen.
[0004] Aus der DE-PS 23 20 057 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Löschen eines
erhitzten Schüttgutes, insbesondere Koks, bekannt. In diesem Fall liegt der zu kühlende
Koks in einem Behälter auf einem durchlässigen Boden. Der Behälter ist mit einem Deckel
mit Austrittsöffnungen für das Löschwasser verschlossen. Der Löschbehälter ruht auf
einem Kasten, dessen aus Roststäben bestehendes Oberteil den genannten durchlässigen
Behälterboden bildet. Wenigstens eine der Seitenwände des Kastens ist nach aussen
schwenkbar.
[0005] Hier wird der als Rost ausgebildete Boden des Löschbehälters aus verschiedenen Gründen
stark beansprucht:
a) Der Rost wird jedesmal beim Beschicken des Löschbehälters durch den aus 8 bis 10
m Höhe herabfallenden Koks starken Stößen ausgesetzt ;
b) der Rost muß das Gewicht der Koksschüttung, das 30 t erreichen kann, tragen ;
c) der Rost wird durch den glühenden Koks, der Temperaturen von 1000 bis 1100°C aufweist,
stark erhitzt ;
d) auf den Rost wirkt Wasserdampf ein, der Temperaturen bis zu 700 °C erreichen kann,
wobei auch höhere Drücke auftreten ;
e) den Rost greifen reaktionsfreudige Stoffe, z. B. Schwefeloxide und Schwefelwasserstoff,
an, die entweder mit dem Löschwasser in die Koksschüttung eingeschleppt oder während
des Löschens durch den Wasserdampf aus dem Koks ausgetrieben werden ;
f) der Rost wird den vorgenannten Beanspruchungen periodisch unterworden, da sich
der Löschzyklus ständig wiederholt. Dies läßt Alterungserscheinungen im Rostmaterial
früher entstehen als bei gleichbleibenden Dauerbeanspruchungen.
[0006] Dabei ist zu berücksichtigen, daß diese Belastungen des Rostes zum großen Teil gleichzeitig
auftreten.
[0007] Bis heute steht noch kein Material zur Verfügung, das trotz der genannten Beanspruchungen
eine lange Lebensdauer solcher Roste ermöglicht. Deshalb müssen diese Roste häufig
erneuert werden. Die entsprechenden Montagearbeiten können nur im Inneren des Löschbehälters
erfolgen, wozu er abgekühlt werden muß. Dadurch entstehen Betriebsunterbrechungen
von mindestens 4 bis 6 h.
[0008] Es kommt hinzu, daß das Ablöschen des Kokses oft dadurch verschlechtert wird, daß
kleinere Koksstücke in den Öffnungen des Rostes steckenbleiben und diese verstopfen,
so daß der Durchtritt von Wasserdampf erschwert ist.
[0009] Außerdem wird durch den Kasten unter dem durchlöcherten Boden des Löschbehälters
gemäß der DE-PS 23 20 057 die maximale Schütthöhe des Kokses um etwa 600 mm vermindert.
Dies kann bei Koksofenbatterien älterer Bauart zu Schwierigkeiten führen, weil dort
die verfügbare Höhe für Löschbehälter begrenzt ist.
[0010] Im übrigen weist die an dem Kasten unterhalb des bekannten Löschbehälters schwenkbar
angebrachte Seitenwand naturgemäß Flächen auf, die gesondert abgedichtet werden müssen
und bei hohen Dampfdrücken zu Leckagen führen können.
[0011] Auch in der DE-OS 29 29 385 ist ein Löschbehälter angegeben, in dem erhitzter Koks
auf einem Rost liegt und von oben mit Löschflüssigkeit behandelt wird. Der gebildete
Dampf tritt unten seitlich aus dem Löschbehälter aus.
[0012] In der US-PS 2 250 262 wird ein seitlich entladbarer Behälter mit einem Sattelboden
gezeigt. Dabei wird mit der nach zwei Seiten schrägen Bodenanordnung beabsichtigt,
einerseits den Aufprall und damit das Zerbrechen von Schüttgut, z. B. von Koks, zu
vermindern, wenn es aus größerer Höhe in den Behälter fällt. Andererseits soll die
Schräge des Bodens auch das Entleeren des Behälters beschleunigen. Die Druckschrift
bezieht sich nicht auf das Löschen von Koks.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kokslöscheinrichtung anzugeben, bei
der einerseits die beim Löschen gebildeten Gase, z. B. Wasserdampf, die Koksschüttung
gleichmäßig durchströmen, ohne daß dort Bereiche mit sehr unterschiedlichen Temperaturen
entstehen. Auch sollen diese Gase nach dem Durchtritt durch die Koksschüttung für
eine weitere Nutzung gesammelt und gereinigt werden können.
[0014] Andererseits sollen die Teile der Einrichtung so ausgebildet sein, daß sie den mechanischen,
thermischen und chemischen Belastungen, z. B. den vorstehend unter a) bis f) genannten
Beanspruchungen, auch nach zahlreichen Löschzyklen noch ausreichend widerstehen, d.
h. eine lange Lebensdauer haben und im Bedarfsfall einfach und in kurzer Zeit erneuerbar
sind.
[0015] Auch soll die Einrichtung, insbesondere bei einem Einsatz an Koksofenbatterien älterer
Bauart, die Ausnutzung der maximalen Schütthöhe des Kokses gestatten.
[0016] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Boden als Ablenkboden
(12) ausgebildet ist, daß im unteren Bereich des Kokslöschbehälters (1) in mindestens
zwei einander gegenüberliegenden Wänden (15) Auslaßöffnungen (14) und daran anschließend
jeweils eine Ableitung (3) vorgesehen sind, über deren lichten Querschnitt sich jeweils
ein Rückhalteorgan (16) erstreckt.
[0017] Durch die Erfindung ergeben sich verschiedene Vorteile.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung, insbesondere die Rückhalteorgane in den Ableitungen
für die beim Löschen entstehenden Gase, haben eine besonders lange Lebensdauer, weil
zumindest die mechanische und die thermische Belastung der Rückhalteorgane wesentlich
vermindert sind. So entfällt einerseits die Stoßbelastung des Rückhalteorgans beim
Beschicken des Löschbehälters mit Koks. Andererseits lastet das Gewicht der Köksschütung
nicht auf dem Rückhalteorgan. Dieses kann außerdem so angeordnet werden, daß es nicht
in unmittelbaren Kontakt mit dem sehr heißen, noch ungelöschten Koks kommt.
[0019] Außerdem können die Rückhalteorgane durch ihre Anordnung in den Ableitungen für die
beim Löschen entstehenden Gase ohne lange Betriebsunterbrechungen rasch ausgetauscht
werden.
[0020] Von besonderer Bedeutung ist, daß aufgrund der seitlichen Anbringung der Rückhalteorgane
im Löschbehälter die Höhe der Koksschüttung in diesem Behälter sich weiter nach unten
erstrecken kann und somit das Nutzvolumen vergrößert wird. Bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung können durch die seitliche Abführung der Gase aus dem Löschbehälter etwa
600 mm an zusätzlicher Höhe für die Koksschüttung im Behälter gewonnen werden. Dies
ist beim Einsatz des Löschbehälters in Form eines Einpunktbehälterwagens und bei der
Aufnahme von zu löschendem Koks aus Ofenbatterien verschiedener, insbesondere älterer
Bauart besonders wichtig. Neben den besseren Einsatzmöglichkeiten der Einrichtung
ergeben sich dabei auch geringere Baukosten für den Löschbehälter.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ein geschlossener Ablenkboden
vorgesehen. Diese Bodenform ist den Stromlinien des Löschmediums in der Koksschüttung
besonders gut angepaßt und gewährleistet ein gleichmäßiges Abkühlen des Kokses.
[0022] Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist der Ablenkboden perforiert und mit
einem darunterliegenden Gassammelraum kombiniert, der über Teilleitungen mit den zu
Gasreinigern führenden Ableitungen verbunden ist. Dadurch wird erreicht, daß die unmittelbar
auf dem Ablenkboden liegende Koksschicht vom Löschmedium gut umströmt und damit gleichmäßig
abgekühlt wird.
[0023] Die Rückhalteorgane in den Ableitungen des Löschbehälters sind zur Veränderung des
lichten Querschnitts der Ableitungen vorzugsweise einstellbar. Dies ist für die Optimierung
des Löschvorgangs günstig, weil dadurch das Verhältnis der Teilströme der Löschmediums
über das Rückhalteorgan und über den perforierten Boden in Abhängigkeit von z. B.
der Art des Kokses, seiner Temperatur und seiner Schüttdichte individuell eingestellt
werden kann.
[0024] Zur beschleunigten Abführung des Löschmediums aus dem Gassammelraum unter dem perforierten
Ablenkboden sind die Austrittsenden der zugehörigen Teilleitungen innerhalb der Ableitungen
angeordnet, in denen die Rückhalteorgane vorgesehen sind. Die Austrittsenden der Teilleitungen
können als Injektordüsen ausgebildet sein.
[0025] In einer besonderen Ausgestaltung ist der lichte Querschnitt der Ableitungen, welche
die Rückhalteorgane aufweisen, im Bereich der Injektordüsen vermindert. Dadurch wird
die Geschwindigkeit des die Injektordüsen umströmenden Löschmediums erhöht. Die Folge
ist ein Unterdruck im Bereich um die Injektordüsen und ein verstärktes Absaugen von
Gasen aus diesen Düsen.
[0026] Es hat sich gezeigt, daß die Strömungsverhältnisse im Löschbehälter dann zu einer
besonders gleichmäßigen Abkühlung des Kokses führen, wenn der Ablenkboden im Mittelbereich
des Löschbehälters am höchsten ist und von dort symmetrisch in Richtung auf die Auslaßöffnungen,
in deren Bereich die Rückhalteorgane liegen, abfallend ausgebildet ist.
[0027] Die Rückhalteorgane sind vorzugsweise als Roste ausgestaltet. Dabei ist es günstig,
wenn jeweils die Hauptfläche des Rostes am Beginn oder im Inneren der Ableitung für
das Löschmedium senkrecht zur Längsrichtung dieser Ableitung angeordnet ist. Dadurch
ergeben sich die kleinstmöglichen Abmessungen für den Rost.
[0028] Insbesondere bedient man sich einer Einrichtung, bei der jeweils ein Rost als Rückhalteorgan
in der Ebene der nächstliegenden Wand des Löschbehälters liegt. Diese Anordnung des
Rückhalteorgans ist relativ einfach in der Herstellung.
[0029] In manchen Fällen ist es auch vorteilhaft, wenn der Winkel zwischen der Hauptfläche
des als Rückhalteorgan wirkenden Rostes und der Längsrichtung der zugehörigen Wasserdampfableitung
von 90° abweicht. Die dabei erhaltene Schrägstellung des Rostes ermöglicht in man-
- chen Fällen, daß der glühende Koks den Rost nicht berührt und so dessen Material
mechanisch und thermisch schont.
[0030] Für eine intensivere Durchströmung des zu kühlenden Kokses im unteren Bereich des
Löschbehälters ist es zweckmäßig, über den Auslaßöffnungen für das Löschmedium an
den Löschbehälterwänden Ablenkvorrichtungen vorzusehen, die das an diesen Wänden abwärtsströmende
Löschmedium zum Mittelbereich der Koksschüttung umlenken.
[0031] Beim Einfüllen des glühenden Kokses in den Behälter wird der Koks von den Ablenkvorrichtungen
nach innen abgelenkt, so daß die Roste von dem stürzenden Koks unberührt bleiben.
[0032] Um die Koksschüttung über ihren Querschnitt gleichmäßig abzukühlen und nicht mehr
als die erforderliche Löschwassermenge einzusetzen, ist es vorteilhaft, gleichzeitig
Sprühdüsen mit unterschiedlichem Innendurchmesser zu verwenden. Dadurch kann im Löschbehälter
in verschiedenen Bereichen der Löschwasserzufuhr die Wassermenge in Abhängigkeit von
der Weglänge eingestellt werden, die vom Löschwasser in der Koksschüttung zurückgelegt
wird. Z. B. kann auf die Oberfläche der Koksschüttung in denjenigen Bereichen mehr
Löschwasser aufgegeben, werden, von denen aus der Weg des Löschwassers durch die Koksschüttung
länger ist als von anderen Bereichen aus.
[0033] Es hat sich auch als günstig erwiesen, die unterschiedliche Löschwasserzufuhr mit
Hilfe einer unterschiedlichen Anzahl von Sprühdüsen pro Flächeneinheit des Löschbehälterdeckels
festzulegen. Dabei können Düsen mit einheitlich gleichem Durchmesser verwendet werden.
[0034] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kokslöscheinrichtung
schematisch erläutert :
[0035] Er zeigen :
Figur 1 eine Einrichtung mit einem geschlossenen Ablenkboden, einem Rost als Rückhalteorgan
in der Ebene der jeweiligen Löschbehälterwand und zwei Gasreinigern auf einem Fahrgestell,
teilweise im Schnitt ;
Figur 2 eine Teilansicht einer Auslaßöffnung am Boden eines. Löschbehälters gemäß
Fig. 1, jedoch mit einem nach unten zur Behältermitte geneigten Rost ;
Figur 3 eine Teilansicht einer Auslaßöffnung gemäß Fig. 2 mit einem nach unten zur
Behäiteraußenseite geneigten Rost ;
Figur 4 eine Teilansicht einer Auslaßöffnung gemäß Fig. mit einem Rost im ersten geraden
Abschnitt der Gasableitung ;
Figur 5 eine Teilansicht einer Auslaßöffnung gemäß Fig. 2 mit einem Rost im ersten
gekrümmten Abschnitt der Gasabieitung ;
Figur 6 eine Teilansicht einer Auslaßöffnung gemäß Fig. 2 mit einem Rost im zweiten
geraden Abschnitt der Gasableitung ;
Figur 7 die Einrichtung gemäß Fig. 1, zusätzlich mit Ablenkvorrichtungen über den
Auslaßöffnungen für das Löschmedium ;
Figur 8 eine Einrichtung mit einem perforierten Ablenkboden, einem Rost als Rückhalteorgan
in der Ebene der jeweiligen Behälterwand und zwei Gasreinigern auf einem Fahrgestell,
teilweise im Schnitt.
[0036] Die Einrichtung gemäß Fig. besteht im wesentlichen aus einem Kokslöschbehälter 1,
der oben mit einem Deckel 2 verschlossen und unten über zwei Ableitungen 3 mit zwei
Gasreinigern 4 verbunden ist. Die Einrichtung ist auf einem Fahrgestell 5 angeordnet.
[0037] Eine Wasserzuleitung 6 verzweigt sich an ihrem Ende 7 in Teilleitungen 8, die jeweils
mit einer Sprühdüse 9 an der Unterseite des Deckels 2 verbunden sind. Der Deckel 2
verschließt mit Hilfe von Dichtungen 10 den Kokslöschbehälter 1 gasdicht nach oben.
[0038] Der mit der Koksschüttung 11 gefüllte Behälter 1 weist einen Boden in Form eines
Ablenkbodens 12 auf. Dieser erstreckt sich auf beiden Seiten seines in der Mitte des
Behälters 1 angeordneten Scheitels 13 im wesentlichen schräg nach unten in Richtung
auf zwei Auslaßöffnungen 14 in zwei einander gegenüberliegenden Wänden 15 des Behälters
1. Die Flanken des Ablenkbodens 12 beiderseits des Scheitels 13 sind strömungsgünstig
nach unten gewölbt. Die Wölbung ist aber nicht unbedingt erforderlich.
[0039] An den beiden Auslaßöffnungen 14 ist jeweils ein Rückhalteorgan 16 in Form eines
Rostes in der Ebene der nächstliegenden Wand 15 des Behälters 1 angeordnet.
[0040] An die Auslaßöffnungen 14 schließt sich jeweiis ein relativ kurzer waagrechter Abschnitt
17 der Ableitung 3 an. Die Fortsetzung der Ableitungen 3 bildet jeweils ein nach oben
gekrümmter Abschnitt 18, der in einen relativ langen senkrechten Abschnitt 19 übergeht.
[0041] Die Ableitungen 3 sind über Flansche 20 und Dichtungen 21 mit gleichfalls senkrecht
verlaufenden Zuleitungen 22 zu den Gasreinigern 4 verbunden. Diese sind mit Schiebern
23 zur Staubentnahme ausgerüstet. Außerdem sind an den Gasreinigern 4 Ableitungen
24 für das gereinigte Gas vorgesehen. In den Fig. 1, 7 und 8 sind die Gasreiniger
4 als Zyklone dargestellt.
[0042] Die Einrichtung liegt für ihren Transport zu den einzelnen Koksofenkammern auf dem
Fahrgesteli 5, das über Räder 25 auf einem zur Koksofenbatterie parallelen Gleis verfahrbar
ist.
[0043] In den Figuren 2 bis 6 sind weitere zweckmäßige Ausgestaltungen für die Anordnung
der Rückhalteorgane 16 in Form von Rosten beispielhaft angegeben.
[0044] Gemäß Fig. 2 ist der Rost unmittelbar an der Auslaßöffnung 14 und schräg nach unten
zur Mitte des Behälters 1 hin angeordnet.
[0045] Gemäß Fig. 3 ist der Rost ebenfalls unmittelbar an der Auslaßöffnung 14, jedoch nach
unten schräg zur Aussenseite des Behälters 1, angebracht.
[0046] Gemäß den Fig. 4 bis 6 ist der Rost jeweils senkrecht zur Längsrichtung der Ableitung
3 angeordnet. Er befindet sich entweder in dem relativ kurzen waagrechten Abschnitt
17 (Fig. 4), in dem nach oben gekrümmten Abschnitt 18 (Fig. 5) oder am Beginn des
relativ langen senkrechten Abschnitts 19 (Fig. 6) der Ableitung 3.
[0047] Je weiter der Rost in der Ableitung 3 von der Auslaßöffnung 14 entfernt ist, desto
geringer ist die Gefahr, daß der Rost mit dem glühenden Koks in Berührung kommt und
dadurch mechanisch und thermisch stark beansprucht wird.
[0048] Selbstverständlich kann der Rost auch an anderen Stellen und in anderen Lagen im
Bereich der Auslaßöffnung 14 angeordnet sein. Der Rost besteht z. B. aus einzelnen
Roststäben oder aus Rostplatten. Er ist vorzugsweise so eingebaut, daß er von außen
ausgetauscht werden kann, ohne daß in das Innere des Behälters 1 eingestiegen werden
muß.
[0049] In der Fig. 7 ist eine Weiterbildung der Einrichtung gemäß Fig. 1 dargestellt. Dabei
sind zusätzlich Ablenkvorrichtungen 26 über den Auslaßöffnungen 14 vorgesehen. Die
Ablenkvorrichtungen 26 lenken die im Bereich der Wände 15 abwärtsgerichtete Strömung
des Löschmediums von den Auslaßöffnungen 14 weg und in Richtung zur Mitte der Koksschüttung.
Dadurch wird der Strömungsweg des Löschmediums im Bereich der Wände 15 verlängert
und deshalb die Wärmeaufnahme dieses Mediums erhöht. Außerdem wird beim Beschicken
des Behälters der abwärts fallende Koks durch die Ablenkvorrichtung 26 vom Rückhalteorgan
16 abgelenkt, das so relativ stoßgeschützt ist.
[0050] Die Einrichtung gemäß Fig. weist einen Ablenkboden 12 auf, der perforiert ist. Die
Öffnungen 27 der Perforation verbinden den Raum, in dem die Koksschüttung 11 im Löschbehälter
1 liegt, mit einem Gassammelraum 28 unter dem Ablenkboden 12. Von der Unterseite des
Gassammelraums 28 führt eine Abzugsleitung 29 nach unten, die in zwei Teilleitungen
30 übergeht. Die Teilleitungen 30 erstrecken sich in einer horizontalen Ebene unterhalb
des Kokslöschbehälters in entgegengesetzten Richtungen bis etwa zur Längsachse des
jeweils zugehörigen, relativ langen senkrechten Abschnitts 19 der Ableitung 3. Im
Bereich der Längsachse dieses Abschnitts 19 sind die Teilleitungen 30 jeweils im rechten
Winkel nach oben ins Innere der Ableitung 3 eingeführt. Die innerhalb der Ableitungen
3 befindlichen Abschnitte der Teilleitungen 30 sind etwa koaxial zu dem Abschnitt
19 angeordnet. Die Austrittsenden 31 der Teilleitungen 30 innerhalb der Abschnitte
19 sind in Form von Injektordüsen verjüngt ausgebildet.
[0051] Zur Verbesserung des Injektorwirkung kann der lichte Querschnitt der Ableitungen
3 im Bereich der Austrittsenden 31 vermindert sein.
[0052] Zu ihrer Verwendung wird die Einrichtung gemäß Fig. 1 vor die zu entleerende Koksofenkammer
gefahren. Bei geöffnetem Deckel 2 wird der Löschbehälter 1 mit dem glühenden Koks
gefüllt. Nach dem Schließen des Deckels 2 wird die Koksschüttung 11 über die Düsen
9 mit Wasser besprüht. Das Wasser kühlt den Koks durch Wärmeentzug, wobei Wasserdampf
und eventuell andere Gase, z. B. Wassergas, gebildet werden. Die entstandenen Gase
strömen unter weiterer Wärmeaufriahme durch die Koksschüttung 11 nach unten zu den
Auslaßöffnungen 14. Der Ablenkboden 12 unterstützt eine günstige Strömungsrichtung
der kühlenden Gase. Im Bereich der Auslaßöffnung 14 treten die heißen Gase aus dem
Behälter 1 durch die Rückhalteorgane 16, von denen größere Koksteilchen zurückgehalten
werden.
[0053] Die Gase erreichen dann über die Ableitungen 3 die Gasreiniger 4. Dort werden die
Gase gereinigt und verlassen die Gasreiniger 4 über die Ableitungen 24 zur weiteren
thermischen und/ oder chemischen Nutzung.
[0054] Beim Einsatz der Einrichtung gemäß Fig. 8 wird diese zunächst vor die zu entleerende
Koksofenkammer gefahren. Bei geöffnetem Deckel 2 wird der Löschbehälter 1 mit dem
glühenden Koks gefüllt. Nach dem Schließen des Deckels 2 wird die Koksschüttung 11
über die Düsen 9 mit Wasser besprüht. Das Wasser kühlt den Koks durch Wärmeentzug,
wobei Wasserdampf und evtl. andere Gase, z. B. Wassergas, gebildet werden. Die entstandenen
Gase strömen unter weiterer Wärmeaufnahme durch die Koksschüttung 11 nach unten.
[0055] Der größere Teil der Gase verläßt den Löschbehälter 1 über die Auslaßöffnungen 14,
wobei die nach unten gewölbte Form des Ablenkbodens die Bildung eines gleichmäßigen
Gasstroms begünstigt. Im Bereich der Auslaßöffnung 14 passieren die heißen Gase die
Roste, von denen evtl. mitgerissene größere Koksteilchen zurückgehalten werden. Die
Gase erreichen dann über die Ableitungen 3 die Gasreiniger 4.
[0056] Gleichzeitig strömt ein kleinerer Teil der im Löschbehälter 1 gebildeten Gase durch
die Öffnungen 27 des Ablenkbodens 12 in den Gassammelraum 28. Von dort gelangen die
Gase über die Abzugsleitung 29, die beiden Teilleitungen 30 und deren Austrittsenden
31 in die Ableitungen 3, wo sich jeweils der vorgenannte größere Teilstrom der Gase
mit dem kleineren Teilstrom aus der Teilleitung 30 vereinigt.
[0057] Die Erzeugung eines kleineren Teilstroms durch den perforierten Ablenkboden 12 hat
den Vorteil, daß die unmittelbar auf dem Ablenkboden 12 liegende Koksschicht vollständig
von den Gasen durchströmt und abgekühlt wird. Dadurch wird die unterste Schicht der
Koksschüttung ebensogut gekühlt wie deren oberen Bereiche.
[0058] Der über die Roste austretende Teilstrom ergibt eine Saugwirkung im Bereich um die
Austrittsenden 31 der Teilleitungen 30. Dadurch wird der den perforierten Ablenkboden
12 durchdringende kleinere Teilstrom der Gase unterhalb des Ablenkbodens 12 rasch
über die Austrittsenden 31 abgeführt. Diese Saugwirkung kann durch eine Querschnittsverjüngung
der Ableitung 3 im Bereich der Austrittsenden 31 verstärkt werden.
[0059] Alternatif kann während des Kokhslöschens der lichte Querschnitt der Ableitungen
3 mit Hilfe von einstellbaren Rückhalteorganen 16 verändert werden. Dadurch kann das
Mengenverhältnis der über die Rückhalteorgane 16 austretenden Teilströme zu dem durch
den perforierten Ablenkboden 12 verlaufenden Teilstrom reguliert werden z. B. kann
in der Anfangsphase des Löschens der durch den Ablenkboden 12 führende Teilstrom durch
Verkleinerung der Durchtrittsfläche an den Rückhalteorganen 16 verstärkt und in der
nachfolgenden Phase in umgekehrter Weise wieder abgeschwächt werden.
[0060] Gegebenenfalls kann der Teilstrom über die Rückhalteorgane 16 während einer beliebigen
Löschphase vollständig unterbrochen werden. In diesem Fall fungieren die Teilleitungen
30 nicht mehr als Bypass-Leitungen, sondern nehmen vorübergehend den gesamten Gasstrom
auf.
[0061] Die Rückhalteorgane 16 können somit auch als Ventile fungieren. Zu diesem Zweck können
sie z. B. mit lamellenartigen Klappen versehen sein, die zur Drosselung oder Unterbrechung
des Gasstroms in ihrer Neigung verändert oder geschlossen werden können. Anstelle
der Klappen kann auch ein Schieber vorgesehen sein, mit dem der Lichte Querschnitt
der Ableitung 3 beliebig verkleinert werden kann.
1. Kokslöscheinrichtung mit einem Kokslöschbehälter (1), der Wände (15), einen Boden,
einen aufsetzbaren Deckel (2) mit Sprühdüsen (9) an der Deckelunterseite sowie eine
Auslaßöffnung (14) für beim Löschen entstehende Gase aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden als Ablenkboden (12) ausgebildet ist, daß im unteren Bereich des Kokslöschbehälters
(1) in mindestens zwei einander gegenüberliegenden Wänden (15) Auslaßöffnungen (14)
und daran anschließend jeweils eine Ableitung (3) vorgesehen sind, über deren lichten
Querschnitt sich jeweils ein Rückhalteorgan (16) erstreckt.
2. Kokslöscheinrichtung mit einem schrägen Boden (12) des Behälters (1) nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenkboden_ (12) geschlossen ausgebildet ist.
3. Kokslöscheinrichtung mit einem schrägen Boden (12) des Behälters (1) nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß ein perforierter Ablenkboden (12) vorgesehen ist und
ein darunterliegender Gassammelraum (28) über Teilleitungen (30) mit den Ableitungen
(3) verbunden ist.
4. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteorgane
(16) zur Veränderung des lichten Querschnitts der Ableitung (3) einstellbar sind.
5. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsenden
(31) der Teilleitungen (30) innerhalb der Ableitungen (3) vorgesehen und als Injektordüsen
ausgebildet sind.
6. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Querschnitt
der Ableitungen (3) im Bereich um die Austrittsenden (31) vermindert ist.
7. Kokslöscheinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Seitenansicht des Kokslöschbehälters (1) der Ablenkboden (12) im Mittelbereich
des Behälters (1) am höchsten und von dort symmetrisch in Richtung auf die Auslaßöffnungen
(14) abfallend ausgebildet ist.
8. Kokslöscheinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückhalteorgane (16) als Roste ausgebildet sind.
9. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Hauptfläche
des Rostes senkrecht zur Längsrichtung der zugehörigen Ableitung (3) angeordnet ist.
10. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste jeweils
in der Ebene der nächstliegenden Wand (15) des Behälters (1) angeordnet sind.
11. Kokslöscheinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der
Winkel zwischen der Hauptfläche des Rostes und der Längsrichtung der zugehörigen Ableitung
(3) von 90° abweicht.
12. Kokslöscheinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß über den Auslaßöffnungen (14) an den Wänden (15) zur Mitte des Behälters (1) weisende
Abienkvorrichtungen (26) vorgesehen sind.
13. Kokslöscheinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprühdüsen (9) unterschiedliche Innendurchmesser aufweisen.
14. Kokslöscheinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Sprühdüsen (9) pro Flächeneinheit des Deckels (2) unterschiedlich
ist.
1. Coke-quenching device with a coke-quenching vessel (1) which has walls (15), a
bottom, a detachable cover (2) with spray nozzles (9) on the underside of the cover,
and an outlet opening (14) for the gases produced on quenching, characterised in that
the bottom is constructed as a deflecting bottom (12), and that, in the lower region
of the coke-quenching vessel (1) in at least two mutually opposite walls (15), outlet
openings (14) and, adjoining each of these, a discharge (3) are provided, a retaining
element (16) extending over the free cross-section of each of these discharges.
2. Coke-quenching device with a sloping bottom (12) of the vessel (1), according to
Claim 1, charaterised in that the deflecting bottom (12) is of closed design.
3. Coke-quenching device with a sloping bottom (12) of the vessel (1), according to
Claim 1, characterised in that a perforated deflecting bottom (12) is provided, and
a gas collection chamber (28) located underneath the latter is connected via branch
lines (30) to the discharges (3).
4. Coke-quenching device according to Claim 3, characterised in that the retaining
elements (16) are adjustable for varying the free cross-section of the discharges
(3).
5. Coke-quenching device according to Claim 3 or 4, characterised in that the outlet
ends (31) of the branch lines (30) are arranged inside the discharges (3) and are
designed as injector nozzles.
6. Coke-quenching device according to Claim 5, characterised in that the free cross-section
of the discharges (3) is reduced in the region of the outlet ends (31).
7. Coke-quenching device according to one of Claims 2 to 6, characterised in that,
in the side view of the coke-quenching vessel (1), the deflecting bottom (12) is constructed
to have the greatest height in the middle region of the vessel (1) and to slope down
from there symmetrically in the direction of the outlet openings (14).
8. Coke-quenching device according to one of the preceding claims, characterised in
that the retaining elements (16) are constructed as grates.
9. Coke-quenching device according to Claim 8, characterised in that the main surface
of each grate is arranged perpendicular to the longitudinal direction of the respective
discharges (3).
10. Coke-quenching device according to Claim 9, characterised in that the grates are
each arranged in the plane of the nearest wall (15) of the vessel (1).
11. Coke-quenching device according to Claim 8, characterised in that the angle between
the main face of the grate and the longitudinal direction of the associated discharge
(3) differs in each case from 90°.
12. Coke-quenching device according to one of the preceding claims, characterised
in that deflection devices (26) pointing towards the centre of the vessel (1) are
provided on the walls (15) above the outlet openings (14).
13. Coke-quenching device according to one of the preceding claims, characterised
in that the spray nozzles (9) have different internal diameters.
14. Coke-quenching device according to one of the preceding claims, characterised
in that the number of spray nozzles (9) per unit area of the cover (2) varies.
1. Dispositif d'extinction de coke comportant un réceptacle (1) d'extinction de coke
qui comprend des parois (15), un fond et un couvercle amovible (2) avec des tuyères
de pulvérisation (9) à sa face inférieure, ainsi qu'une ouverture d'évacuation (14)
pour les gaz produits par l'extinction, caractérisé en ce que le fond est formé à
la façon d'un déflecteur (12) et en ce que sont prévues dans la zone inférieure du
réceptacle (1), dans deux parois (15) situées en regard l'une de l'autre, des ouvertures
d'évacuation (14) connectées chacune à une conduite d'évacuation (3) sur la section
intérieure de laquelle s'étend un organe d'arrêt (16).
2. Dispositif d'extinction de coke comportant un fond incliné (12) du réceptacle (1)
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fond déflecteur (12) est continu.
3. Dispositif d'extinction de coke comportant un fond incliné (12) du réceptacle (1)
selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fond déflecteur (12) est perforé
et en ce qu'une chambre de collecte de gaz (28) disposée au-dessous de ce fond est
reliée aux conduites d'évacuation (3) par des conduites de distribution (30).
4. Dispositif d'extinction de coke selon la revendication 3, caractérisé en ce que,
pour permettre la modification de la section intérieure des conduites d'évacuation
(3), les organes d'arrêt (16) sont réglables.
5. Dispositif d'extinction de coke selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé
en ce que les extrémités de sortie (31) des conduites de distribution (30) sont disposées
à l'intérieur des conduites d'évacuation (3) et sont conformées en tuyères d'injection.
6. Dispositif d'extinction de coke selon la revendication 5, caractérisé en ce que
la section intérieure des conduites d'évacuation (3) est réduite dans la zone des
extrémités de sortie (31).
7. Dispositif d'extinction de coke selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé
en ce que, selon une vue latérale du réceptacle (1), le fond déflecteur (12) présente
sa zone la plus haute dans la zone médiane du réceptacle (1) et s'abaisse à partir
de là symétriquement en direction des ouvertures d'évacuation (14).
8. Dispositif d'extinction de coke selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les organes d'arrêt (16) sont constitués par des grilles.
9. Dispositif d'extinction de coke selon la revendication 8, caractérisé en ce que
la surface principale de chaque grille s'étend perpendiculairement à la direction
longitudinale de la conduite d'évacuation correspondante (3).
10. Dispositif d'extinction de coke selon la revendication 9, caractérisé en ce que
chaque grille s'étend dans le plan de la paroi la plus voisine (15) du réceptacle
(1).
11. Dispositif d'extinction de coke selon la revendication 8, caractérisé en ce que
l'angle compris entre la surface principale de chaque grille et la direction de la
conduite d'évacuation correspondante (3) diffère de 90°.
12. Dispositif d'extinction de coke selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des dispositifs déflecteurs (26) s'étendant vers le milieu du
réceptacle (1) sont prévus sur les parois (15), au-dessus des ouvertures d'évacuation
(14).
13. Dispositif d'extinction de coke selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les tuyères de pulvérisation (9) présentent des diamètres internes
distincts.
14. Dispositif d'extinction de coke selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les nombres de tuyères de pulvérisation (9) par unité de surface
du couvercle (2) sont différents.