[0001] Die Erfindung betrifft einen Verkokungsofen mit einer Vielzahl von horizontalen,
auf der Oberseite mit einer Ofendecke abgeschlossenen Verkokunkgskammern, mit in der
Ofendecke vorgesehenen, verschließbaren Fülllöchern für jede der Verkokungskammern
und auf der Ofendecke angeordneten Fahrschienen und mit einem auf den Fahrschienen
verfahrbaren Koksofenfüllwagen, wobei der Koksofenfüllwagen mit in die Füllöcher der
jeweiligen Verkokungskammer absenkbaren Füllrohren und einer Auffangeinrichtung für
die beim Füllen entstehenden Füllgase versehen ist, wobei die mit der Auffangeinrichtung
aufgefangenen Füllgase einer stationär auf oder an dem Verkokungsofen angeordneten
Füllgasreinigung zuführbar sind, wobei an der Ofendecke eine an die Füllgasreinigung
angeschlossene stationäre Füllgassammelleitung vorgesehen ist und wobei die Auffangeinrichtung
auf dem Koksofenfüllwagen an die Füllgassammelleitung anschließbar ist.
[0002] Bei dem bekannten Verkokungsofen, von dem die Erfindung ausgeht (DE-B-2038729), haben
die Füllgase beim Eintreten in die stationäre Füllgassammelleitung noch eine sehr
hohe Temperatur. Deshalb sind bei der stationären Füllgasreinigung Naßreinigungsverfahren
im Einsatz.
[0003] Ausgehend von dem zuvor erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, den bekannten Verkokungsofen so auszugestalten und weiterzubilden, daß auf
einfache Weise die Temperatur der Füllgase so weit verringerbar ist, daß in der Füllgasreinigung
« trockene Reinigungsverfahren angewandt werden könnend
[0004] Der erfindungsgemäße Verkokungsofen, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst
ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangeinrichtung und/oder die Füllgassammelleitung
mit Bypass-Ventilen zur Einleitung von Frischluft versehen ist. Bypass-Ventile der
angesprochenen Art erlauben es, den aufgefangenen und abgesaugten Füllgasen sogleich
Frischluft in bestimmten Umfange beizumischen, so daß die Temperatur der Füllgase
gesenkt wird. Die Temperatur der Füllgase kann dadurch so weit gesenkt werden, daß
ohne weiteres « trockene » Reinigungsverfahren in der Füllgasreinigung angewandt werden
können. Ohne weiteres können also in einem solchen Fall Gewebefilter od. dgl. Verwendung
finden. Zusätzlich zu den Bypass-Ventilen können weitere Ventile oder ventilartige
Einrichtungen vorgesehen sein, wie beispielsweise Drosselklappen od. dgl., so daß
die gemischten Gasmengen und die erreichten bzw. erreichbaren Temperaturen genau eingestellt
werden können.
[0005] Über die Bypass-Ventile können die abgesaugten Füllgase schon so weit verdünnt werden,
daß eine Nachverbrennung aus Umweltschutzgründen nicht nötig ist. Gleichwohl ist es
natürlich ohne weiteres möglich, die Auffangeinrichtung und/oder die Füllgassammelleitung
mit einem Nachbrenner zur Nachverbrennung der Füllgase zu versehen, um die Emission
toxischer Gase zu verhindern.
[0006] Aus dem Stand der Technik ist es für sich bekannt (DE-A-2650169), einer Auffangeinrichtung
für Füllgase eines Verkokungsofens einen offenen Ansaugstutzen zuzuordnen, über den
Frischluft eingesaugt werden känn. Hier ist kein Ventil vorgesehen, sondern eine stets
offene Drosselstelle, so daß eine Temperatureinstellung der Füllgase nicht möglich
ist. Das ist dort auch nicht angestrebt, sollen doch lediglich Nachexplosionen in
der Füllgassammelleitung vermieden werden.
[0007] Durch die Erfindung kann die Temperatur der Füllgase schon vor Eintreten in die Füllgassammelleitung
erheblich gesenkt werden. Dadurch können bei der Füllgassammelleitung Konstruktionen
verwendet werden, die bei sehr hohen Temperaturen der Füllgase nicht oder nur mit
besonderem Aufwand verwendbar wären. Dabei ist besonders vorteilhaft eine Konstruktion
des erfindungsgemäßen Verkokungsofens, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Füllgassammelleitung
einen in Längsrichtung verlaufenden, mittels einer partiell öffenbaren Bandanordnung
aus elastischem Material abgedichteten Schlitz und die Auffangeinrichtung ein durch
den Schlitz unter partieller Öffnung der Bandanordnung in die Füllgassammelleitung
hineinragendes Füllgaseinleitelement einen mittleren Einleitbereich mit großem Querschnitt
und randseitige Öffnungsbereiche mit spitz zulaufenden Querschnitten auf, so daß es
gleichzeitig als Öffnungselement für die Bandanordnung dienen kann.
[0008] Bei der zuvor erläuterten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens
ist also die Auffangeinrichtung dauernd mit der Füllgassammelleitung verbunden, wobei
gleichwohl der Koksofenfüllwagen ohne jede Behinderung in Längsrichtung des Verkokungsofens
verfahren werden kann. Irgendwelche Ausrichtungsprobleme existieren hier nicht, da
das Füllgaseinleitelement gewissermaßen « automatisch stets an der richtigen Stelle
steht. Wie im einzelnen derartige kontinuierliche Einleitkonstruktionen aussehen können,
ergibt sich aus dem Stand der Technik bei Auffangeinrichtungen anderer Gattung (vgl.
die DE-C-25 29 660), so daß sich hier weitere Ausführungen erübrigen.
[0009] Hinsichtlich der weiteren Ausstattung und des Betriebes des erfindungsgemäßen Verkokungsofens
soll schließlich nur noch kurz darauf hingewiesen werden, daß für die Füllgasreinigung
Vorfilter mit Filtermaterialien wie gemahlener Dolomit, Kalk, Koks oder Kohle verwendet
werden können, daß die Füllgasreinigung weiter zum Schutz der eigentlichen entstaubenden
Filter vor glühenden Staubteilchen eine vorgeschaltete Funkenfalle aufweisen kann,
daß das Sauggebläse der Füllgasreinigung Einrichtungen zur Regelung des Absaugvolumens
enthalten kann und daß die Steuerung der gesamten Füllgasabsaugung und Reinigung natürlich
so ausgestaltet sein sollte, daß zwischen den einzelnen Füllvorgängen eine Drosselung
der Saugleistung erfolgt.
[0010] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert ; es zeigt
Figur 1 schematisch, ausschnittweise, in einer Seitenansicht einen Verkokungsofen,
Figur 2 im Querschnitt, ausschnittweise, einen Bereich der Ofendecke des Verkokungsofens
nach Fig. 1,
Figur 3 in einer Prinzipdarstellung eine Auffangeinrichtung an einem Koksofenfüllwagen
eines Verkokungsofens nach Fig. 1,
Figur 4 in detaillierterer Darstellung den Gegenstand nach Fig. 3 und
Figur 5 im Schnitt eine Abwandlung des Gegenstandes nach Fig. 4 mit Verwendung von
Bypass-Ventilen.
[0011] Der in Fig. 1 dargestellte Verkokungsofen 1 weist eine Vielzahl von horizontalen
Verkokungskammern 2 auf, die auf der Oberseite mit einer Ofendecke 3 abgeschlossen
sind. In der Ofendecke 3 sind durch Füllochdeckel 4 verschließbare Füllöcher 5 für
jede der Verkokungskammern 2 vorgesehen, über die Kohle in die Verkokungskammern 2
eingefüllt werden kann. Auf der Ofendecke 3 sind außerdem Fahrschienen 6 angeordnet,
auf denen ein Koksofenfüllwagen 7 in Längsrichtung des Verkokungsofens 1 verfahrbar
ist. Der Koksofenfüllwagen 7 ist mit in die Füllöcher 5 der jeweiligen Verkokungskammer
2 absenkbaren Füllrohren 8 und mit einer Auffangeinrichtung 9 für die beim Füllen
entstehenden Füllgase versehen. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind
je Verkokungskammer 2 vier Füllöcher 5 vorgesehen, so daß der Koksofenfüllwagen auch
vier Füllrohre 8 aufweist.
[0012] Aus Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 ergibt sich, daß die Auffangeinrichtung 9 koaxial
zu den Füllrohren 8 angeordnete und auf die Ränder der jeweiligen Füllöcher 5 aufsetzbare
Auffanghauben aufweist. Diese Auffanghauben 10 sind koaxial zu den Füllrohren 8 angeordnet
und zylindrischteleskopartig ausgebildet. Die mit der Auffangeinrichtung 9 aufgefangenen
Füllgase sind einer nicht dargestellten Füllgasreinigung zuführbar.
[0013] In Fig. 1 ist im übrigen noch erkennbar, daß jede Verkokungskammer 2 des dargestellten
Verkokungsofens 1 ein Steigrohr 11 aufweist, das mit einer nicht dargestellten Vorlage
zur Absaugung entstehender Verbrennungsgase verbunden ist.
[0014] Aus Fig. 2 ergibt sich hinsichtlich des Koksofenfüllwagens 7 weiter, daß dieser Koksofenfüllwagen
7 eine Deckelabhebevorrichtung 12 zum Abheben der Füllochdeckel 4 sowie eine Füllochdeckel-
und Füllochreinigung 13 aufweist.
[0015] Die Konstruktion des Verkokungsofens 1 ergibt sich besonders deutlich aus Fig. 3
Nicht dargestellt ist in Fig. 3 zunächst, daß die Füllgasreinigung stationär auf oder
an dem Verkokungsofen 1 angeordnet ist. Erkennbar ist aber, daß auf der Ofendecke
3 eine stationäre Füllgassammelleitung 14 vorgesehen ist. Die stationäre Füllgassammelleitung
14 ist an die nicht dargestellte Füllgasreinigung angeschlossen. Die Auffangeinrichtung
9 auf dem Koksofenfüllwagen 7 ist an die Füllgassammelleitung 14 anschließbar. Dazu
sind die einzelnen Auffanghauben 10 der Auffangeinrichtung 9 mit einem gemeinsamen
Füllgaskrümmer 15 verbunden. Der Füllgaskrümmer 15 seinerseits ist an die Füllgassammelleitung
14 anschließbar. Dazu weist die Füllgassämmelleitung 14 in Höhe jeder Verkokungskammer
2. eine Anschlußvorrichtung 16 auf.
[0016] In Fig. 3 ist nur angedeutet, daß die Anschlußvorrichtung 16 einen durch eine Verschlußklappe
17 verschließbaren Anschlußstutzen 18 aufweist. Der Füllgaskrümmer 15 weist einen
an den Anschlußstutzen 18 der Anschlußvorrichtung 16 abdichtend anlegbaren Gegenstutzen
19 auf.
[0017] Die genaue Konstruktion der Anschlußvorrichtung 16 in Verbindung mit dem Füllgaskrümmer
15 läßt sich aus Fig. 4 in einem Beispiel erkennen.
[0018] Erkennbar ist zunächst, daß beim Heranfahren des Gegenstutzens 19 an den Anschlußstutzen
18 die Verschlußklappe 17 automatisch öffenbar ist. Dazu ist die Verschlußklappe 17
schwenkbar gelagert und über einen Schwenkhebel 20 betätigbar. Mit dem Schwenkhebel
20 wirkt ein dem Gegenstutzen 19 zugeordneter Öffnungsbügel 21 zusammen. Der Gegenstutzen
19 ist insgesamt teleskopartig ausfahrbar, und zwar über eine nur schematisch dargestellte
Hydraulik 22, die auch gleichzeitig den Öffnungsbügel 21 bewegt.
[0019] Nicht dargestellt ist in den Figuren, daß die Füllgassammelleitung mit Wärmeausdehnungskompensatoren
versehen ist, die stets eine genaue Ausrichtung im Bereich der Anschlußvorrichtungen
gewährleisten.
[0020] Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verkokungsofens 1 ausschnittweise, bei
dem die Füllgassammelleitung 14 einen in Längsrichtung verlaufenden, mittels einer
partiell öffenbaren Bandanordnung 23 aus elastischem Material abgedichteten Schlitz
24 aufweist. Die Auffangeinrichtung weist ein durch den Schlitz 24 unter partieller
Öffnung der Bandanordnung 23 in die Füllgassammelleitung 14 hineinragendes Füllgaseinleitelement
25 auf. Das Füllgaseinleitelement 25 unterfaßt die Bandanordnung 23 im Einleitbereich
und hebt diese etwas von dem Schlitz 24 ab. Der Schlitz 24 ist im übrigen durch Gitterroste
abgedeckt.
[0021] Die Bandanordnung 23 in Fig. 5 weist ein einseitig eingespanntes Band auf, dessen
randseitige Einspannung unter einem Einspannwinkel zum Gitterrost 26 verwirklicht
ist, der dem halben Öffnungswinkel entspricht. Das ist verschleißtechnisch besonders
günstig.
[0022] In Fig. 5 ist ferner angedeutet, daß die Auffangeinrichtung 9 ein Bypass-Ventil 27
zur Einleitung von Frischluft aufweist. Durch die Einleitung von Frischluft wird die
Temperatur der aufgefangenen und abgesaugten Füllgase verringert, so daß in der Füllgasreinigung
•trookene Filter verwendet werden können.
[0023] Schließlich zeigt Fig. 4 eine Auffangeinrichtung 9, bei der ein Überdruckventil 28
vorgesehen ist.
1. Verkokungsofen mit einer Vielzahl von horizontalen, auf der Oberseite mit einer
Ofendecke abgeschlossenen Verkokungskammern, mit in der Ofendecke vorgesehenen, verschließbaren
Füllöchern für jede der Verkokungskammern und auf der Ofendecke angeordneten Fahrschienen
und mit einem auf den Fahrschienen verfahrbaren Koksofenfüllwagen, wobei der Koksofenfüllwagen
mit in die Füllöcher der jeweiligen Verkokungskammer absenkbaren Füllrohren und einer
Auffangeinrichtung für die beim Füllen entstehenden Füllgase versehen ist, wobei die
mit der Auffangeinrichtung aufgefangenen Füllgase einer stationär auf oder an dem
Verkokungsofen angeordneten Füllgasreinigung zuführbar sind, wobei an der Ofendecke
eine an die Füllgasreinigung angeschlossene stationäre Füllgassammelleitung vorgesehen
ist und wobei die Auffangeinrichtung auf dem Koksofenfüllwagen an die Füllgassammelleitung
anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangeinrichtung (9) und/oder
die Füllgassammelleitung mit Bypass-Ventilen (27) zur Einleitung von Frischluft versehen
ist.
2. Verkokungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllgassammelleitung
(14) einen in Längsrichtung verlaufenden, mittels einer partiell öffenbaren Bandanordnung
(23) aus elastischem Material abgedichteten Schlitz (24) und die Auffangeinrichtung
(9) ein durch den Schiitz (24).in die Füllgassammelleitung (14) hineinragendes Füllgaseinleitelement
(25) aufweist.
3. Verkokungsofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllgaseinleitelement
einen mittleren Einleitbereich mit großem Querschnitt und randseitige Öffnungsbereiche
mit spitz zulaufenden Querschnitten aufweist.
1. A coke-oven with a multiplicity of horizontal coking chambers closed on the upper
surface by an oven roof, with closable charging holes provided in the oven roof for
each of the coking chambers, with rails mounted on the oven roof and with a rail mounted
coke-oven charging car, in which the coke-oven charging car is provided with charging
pipes that are lowerable into the charging holes of individual coking chambers and
with interception equipment for the gases released during charging, in which the charging
gases captured by the interception equipment are conveyable to a stationary charging
gas purifier located on or against the coke-oven, in which a stationary charging gas
collection pipe connected to the charging gas purifier is provided on the oven roof
and in which the interception equipment on the coke-oven charging car is connectable
to the charging gas collection pipe, characterized in that the interception equipment
(9) and/or the charging gas collection pipe is/are provided with bypass valve(s) (27)
for the introduction of fresh air.
2. A coke-oven according to Claim 1, characterized in that the charging gas collection
pipe (14) possesses a slot (24) extending in the longitudinal direction and sealed
by means of a strip device (23) of elastic material that is locally openable and the
interception equipment (9) possesses a charging gas infeed unit (25) projecting through
slot (24) into the charging gas collection pipe (14).
3. A coke-oven according to Claim 2, characterized in hat the charging gas infeed
unit possesses an infeed area of large cross-section at its centre and opening areas
of sharply tapering cross sections at its edges.
1. Four de cokéfaction comportant plusieurs chambres de cokéfaction horizontales fermées
sur leur face supérieure par un couvercle de four, des trous de remplissage pouvant
être fermés et prévus dans le couvercle du four pour chacune des chambres de cokéfaction
et des rails de roulement disposés sur le couvercle du four, ainsi qu'un chariot de
remplissage de four à coke pouvant se déplacer sur les rails de roulement, le chariot
de remplissage de four à coke étant pourvu de tubes de remplissage pouvant être abaissés
dans les trous de remplissage de chacune de.s chambres de cokéfaction, ainsi que d'un
dispositif collecteur pour les gaz de remplissage dégagés lors du remplissage, les
gaz de remplissage recueillis par le dispositif collecteur pouvant être acheminés
à un système de purification fixe disposé sur ou à proximité du four de cokéfaction,
tandis que, sur le couvercle du four, on prévoit une conduite collectrice fixe pour
les gaz de remplissage, cette conduite étant raccordée au système de purification
des gaz de remplissage et le dispositif collecteur prévu sur le chariot de remplissage
de four à coke pouvant être raccordé à la conduite collectrice des gaz de remplissage,
caractérisé en ce que le dispositif collecteur (9) et/ou la conduite collectrice des
gaz de remplissage est ou sont pourvu(s) de soupapes de dérivation (27) pour l'introduction
d'air frais.
2. Four de cokéfaction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la conduite
collectrice (14) des gaz de remplissage comporte une fente (24) s'étendant dans le
sens longitudinal et étanchée au moyen d'un système à bande (23) en matière élastique
pouvant s'ouvrir partiellement, tandis que le dispositif collecteur (9) comporte un
élément (25) d'introduction des gaz de remplissage, cet élément pénétrant à travers
la fente (24) dans la conduite collectrice (14) des gaz de remplissage.
3. Four de cokéfaction selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément d'introduction
des gaz de remplissage comporte une zone d'introduction centrale d'une grande section
transversale, ainsi que des zones marginales d'ouverture ayant des sections transversales
en pointe effilée.