[0001] Die Erfindung betrifft eine Drosselspule, gemäß Oberbegriff des Anspruches 1. Eine
solche Drosselspule ist aus der DE-C-577 650 bekannt.
[0002] Eine Bauart, die durch die Unterteilung des erforderlichen Gesamtleiterquerschnittes
in eine Vielzahl gegeneinander isolierter Einzeldrähte gekennzeichnet ist, wird bei
Drosselspulen angewendet, um deren Wirbelstromverluste zu minimieren. Derartige Drosselspulen
werden heute vorwiegend in der Energietechnik als Kompensations-, Filter- und Reihen-Drosselspulen
verwendet.
[0003] Der grundsätzliche Aufbau von konzentrisch ineinander angeordneten, elektrisch parallel
geschalteten Einzelspulen ist aus den BBC-Nachrichten Juli/August 1930 bekannt und
in der DE-B-1 294541 beschrieben. Daraus geht hervor, daß die Stromaufteilung auf
die parallel geschalteten Einzelspulen durch deren Windungszahl gesteuert wird, wobei
vorwiegend die Windungszahl von der innen liegenden Einzelspule zu den äußeren Einzelspulen
abnimmt. Die Anwendung gleicher Windungszahlen in allen Einzelspulen führt zu unterschiedlich
wirksamen Einzelspulen-Induktivitäten und dadurch in der praktischen Anwendung zu
ungenügender Stromverteilung.
[0004] Bei Verwendung des gleichen Stromleiters ergeben sich durch die verschiedenen Windungszahlen
ungleiche axiale Wicklungsabmessungen, im nachfolgenden kurz Einzelspulenhöhe genannt,
der Einzelspulen, wodurch an den parallel geschalteten Einzelspulen unterschiedliche
Spannungsgradienten in axialer Richtung auftreten. Durch diese unterschiedlichen Spannungsgradienten
werden die zwischen den benachbarten Einzelspulen liegenden Konstruktionselemente
elektrisch beansprucht.
[0005] Ein Eliminieren dieses Nachteiles wäre durch die Verwendung unterschiedlicher Leiterdimensionen
zur Erzielung gleicher Einzelspulenhöhen der Einzelspulen möglich, stellt aber durch
die Vielzahl der dafür erforderlichen Leiterdimensionen relativ geringer Mengen eine
äußerst unwirtschaftliche Lösung dar, gleichgültig, ob dies bei Verwendung von Fachleitern,
Runddrähten oder Drilleitern erfolgt (DE-C-577 650).
[0006] Die Aufteilung des erforderlichen Gesamtleiterquerschnittes auf eine Anzahl parallel
geschalteter Einzelspulen reicht nicht aus, um die Wirbelstromverluste in wirtschaftlichen
Grenzen zu halten und es ist daher erforderlich, auch innerhalb einer derartigen Einzelspule
den Leiterquerschnitt in eine Vielzahl isolierter Einzeldrähte zu unterteilen.
[0007] Es ist eine Ausführungsform bekannt, bei der in Anlehnung an das Prinzip konzentrisch
angeordneter, parallel geschalteter Einzelspulen auch diese Einzelspulen in konzentrisch
angeordnete Lagen abgestufter Windungszahlen aufgeteilt werden. Diese Lagenwicklungen
bestehen aus isolierten Einzeldrähten und sind unmittelbar aufeinander gewickelt.
Die Stromaufteilung innerhalb solcher, unmittelbar aufeinander gewickelter, parallel
geschalteter Lagenwicklungen erfordert wegen der extrem hohen Gegeninduktivitäten
Windungszahlen, deren Endwindungen nur über einen Bruchteil des gesamten Umfanges
reichen, wobei üblicherweise deren Enden über ein Stromverteilungskreus aus Leitmaterial
zum gemeinsamen Anschluß zu führen sind. Dieser Forderung kann mit gebräuchlichen
6-, 8- und sogar 12-armigen Stromverteilungskreuzen nicht entsprochen werden, einer
Erhöhung der Armzahl sind jedoch fabrikatorische Grenzen gesetzt, so daß eine ungleichmäßige
Stromaufteilung auf die einzelnen, aufeinander gewickelten Lagen in Kauf genommen
werden muß. Dadurch ergibt sich eine nicht homogene Stromdichte innerhalb der einzelnen
Lagenspulen, was zu einer unökonomischen Ausnützung der Leiter führt und gleichzeitig
den Nachteil einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung innerhalb einer Einzelspule
nach sich zieht.
[0008] Bekannt ist auch, zur Unterteilung des Querschnittes innerhalb der Einzelspule einen
aus einer Anzahl von isolierten rechteckigen Fachleitern bestehenden Drilleiter zu
verwenden. Jeder dieser Einzeldrähte nimmt im Verlauf des Drilleiters unterschiedliche
Lagen zu dessen Achse ein und liegt daher auch in unterschiedlichen Induktionszonen
der Spule, doch unterliegen alle Einzelleiter im Durchschnitt gleichen Induktionsverhältnissen,
so daß sich eine gleichmäßige Stromverteilung über alle diese Einzeldrähte des Drilleiters
ergibt. Der Drilleiter bietet gleichzeitig die Möglichkeit, durch Einsatz von Einzelleitern
unterschiedlicher Dimension, bei ungleichen Windungszahlen in Einzelzylindern, dennoch
gleiche Einzelspulenhöhen zu erzielen, stellt aber, wie bereits eingangs erwähnt,
durch die Vielzahl der dadurch erforderlichen Leiterdimensionen relativ geringer Mengen
auch hier eine äußerst unwirtschaftliche Lösung dar. Darüber hinaus weist das magnetische
Feld in den Randzonen der Wicklung eine hohe Radialkomponente auf, so daß in den dazu
querliegenden einzelnen rechteckigen Flachleitern des Drilleiters hohe Wirbelstromverluste
verursacht werden und damit eine optimale wirtschaftliche Ausnützung der eingesetzten
Stromleiter nicht möglich ist.
[0009] Eine erfindungsgemäße Drosselspule zeichnet sich dadurch aus, daß sämtliche Einzelspulen
vorwiegend aus gleichen Leiterbündeln gleichen Aufbaues und Leitungsquerschnittes
mit elektrisch isolierten und verdrillten Einzelleitern bestehen, die in rechteckige
Formen mit unterschiedlichen Abmessungen in Richtung der Spulenachse gepreßt sind.
Die Breitenverhältnisse der Leiterbündel ändern sich in den Einzelspulen entsprechend
den von innen nach außen abnehmenden Windungszahlen.
[0010] Durch Verwendung von isolierten runden Einzelleitern wird eine homogene Verteilung
der Wirbelstromverluste erzielt, da für deren Höhe, unabhängig von der Richtung des
magnetischen Feldes, immer die gleiche Einzelleiterdimension, nämlich der Durchmesser
der Einzelleiter, maßgebend ist.
[0011] Der axiale Spannungsgradient in allen Einzelspulen ist durch die Erzielung gleicher
Einzelspulenhöhen sichergestellt, wobei dies nur durch Pressung auf unterschiedliche
Höhe ein und desselben Leiterbündels erzielt wird. Durch die Verwendung vorwiegend
nur gleicher Leiterbündel für die gesamte Drosselspule ist auch eine optimale Wirtschaftlichkeit
in der Erzeugung desselben gegeben.
[0012] Der Aufbau des ungepreßten Leiterbündels erfolgt in der Weise, daß ähnlich wie bei
Drilleitern, jeder runde Einzeldraht im Verlauf des Leiterbündels unterschiedliche
Lagen zur Bündelachse einnimmt und daher auch unterschiedliche Induktionszonen der
Drosselspule durchläuft, was zu einer homogenen Stromaufteilung innerhalb des Leiterbündels
führt.
[0013] Diese Forderung wird sowohl durch Verseilen, Verdrehen, als auch durch zyklisches
Vertauschen der runden Einzelleiter innerhalb des Leiterbündels erfüllt. Die elektrische
Spannungsbeanspruchung der einzelnen Leiter innerhalb des Leiterbündels gegeneinander
ist minimal und nur durch Unsymmetrien der induzierten Spannungen bedingt, die erforderliche
Einzelleiterisolation muß daher auch nur geringe elektrische, jedoch wegen des Preßvorganges
hohe mechanische Festigkeiten aufweisen.
[0014] Das Leiterbündel kann aus durch Lack, isolierende Pulverbeschichtung, Band oder Folie
isolierten runden Drähten bestehen.
[0015] Um die erforderliche Spannungsfestigkeit sowohl zwischen benachbarten Windungen als
auch nach außen zu erzielen, weist das in die gewünschte Querschnittsform gepreßte
Leiterbündel eine Umhüllung aus imprägnierfähigem und durchlässigem Isoliermaterial,
insbesondere Glasfasergewebe, auf.
[0016] Zusätzlich kann das Leiterbündel an einer der benachbarten Windung anliegenden Seite,
unter der Umhüllung eine elektrisch hoch isolierende Einlage aufweisen.
[0017] Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Drosselspule erfolgt durch Aufwickeln der
in die erforderliche Form gepreßten Leiterbündel in trockenem Zustand auf einen vorbereiteten
Wickeldorn, wobei axiale Kühlspalte zwischen den Einzelzylindern durch Einlegen von
Leisten, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff, ausgespart werden. Die
fertig gewickelte und mit Anschlüssen versehene Spule wird je nach Erfordernis nach
Vortrocknung und Vakuumbehandlung einer Imprägnierung unterzogen, wodurch das verwendete
isolierende Kunstharz zugleich die Räume zwischen den Einzelleitern des Bündels füllt
und benachbarte Spulenwindungen und Einzelspulen nach dem Aushärten im Härteofen mechanisch
fest verbindet.
[0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen aus der nachfolgenden
Zeichnungsbeschreibung hervor.
[0019] In der Zeichnung zeigt
Figur 1 schematisch im Längsschnitt den Aufbau einer bekannten Drosselspule,
Figur 2 in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 1 eine erfindungsgemäße Drosselspule,
Figur 3 in größerem Maßstab einen Schnitt durch Einzelwicklungen einer erfindungsgemäßen
Drosselspule und
Figur 4 ein zum Aufbau der Spulen verwendetes Leiterbündel in Ansicht und mehreren
Schnittdarstellungen.
[0020] Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau einer Drosselspule bekannter Bauweise mit beispielsweise
drei Einzelspulen, unter Verwendung gleicher Leiterprofile mit einer Höhe h in allen
Einzelspulen. Hierin ist der Stromleiter 14 mit der Höhe h in allen drei Einzelspulen
11, 12 und 13 verwendet. Somit ergeben sich in den drei Einzelspulen 11, 12, 13 infolge
der von der inneren Einzelspule 11 zur äußeren Einzelspule 13 abnehmenden Windungszahlen
W1, W2, W3 unterschiedliche Einzelspulenhöhen H1, H2, H3. Zwischen den Einzelspulen
befinden sich Kühlspalte 15, die Einzelspulen 11, 12, 13 werden zwischen einer Preßkonstruktion
16 gehalten, die fallweise auch als Stromverteilungskreuz verwendet wird.
[0021] Fig. 2 stellt beispielsweise eine Drosselspule erfindungsgemäßen Aufbaues dar, wobei
die Einzelspulenhöhe H in allen drei Einzelspulen 21, 22, 23 gleich groß sind, obwohl
die Windungszahlen W1, W2, W3 der Einzelspulen von der inneren Einzelspule 21 zur
äußeren Einzelspule 23 abnehmen. Dies wird durch Verwendung von Leiterbündeln 24a,
24b, 24c erreicht, die entsprechend den Windungszahlen W1, W2, W3 in den Einzelspulen
auf unterschiedliche Höhen h1, h2, h3 gepreßt sind. Zwischen den Einzelspulen befinden
sich Kühlspalte 25, die gesamte Drosselspule wird durch eine Preßkonstruktion 26 gehalten,
die fallweise auch als Stromverteilungskreuz verwendet wird.
[0022] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Drosselspule und Fig. 4 erläutert
den Aufbau des für die Einzelspulen verwendeten Leiterbündels und dessen Pressung
in rechteckige Form.
[0023] Mit 31, 32, 33 sind hier die Einzelspulen der erfindungsgemäßen Drosselspule bezeichnet,
wobei im Beispiel nur das untere, an der Preßkonstruktion 36 anliegende Ende der Einzelspulen
31, 32, 33 dargestellt ist. Die für alle drei Einzelspulen 31, 32, 33 durch Pressung
eines Leiterbündels 34 in die rechteckigen Formen 34a, 34c, 34b, 34c erhaltenen Leiter
zeichnen sich durch unterschiedliche Höhen h1, h2, h3 aus.
[0024] Das in Fig. 4 vereinfacht gezeichnete, hiefür als Ausgangsprodukt verwendete Leiterbündel
34 besteht aus einer Anzahl, mit der Isolation 342 versehenen, runder Einzelleiter
341, deren Positionen im Leiterbündel mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 bezeichnet wurden. Wie
ersichtlich ist, ändern die Einzelleiter 1 bis 7 durch Verdrillung, Verdrehung oder
zyklische Vertauschung ihre Lage zur Achse des Leiterbündels 34 kontinuierlich.
[0025] Die gepreßten Leiterbündel 34a, 34b, 34c (Fig. 3) sind mit einer Umhüllung 344 aus
imprägnierfähigem und durchlässigem Isoliermaterial versehen. Durch Imprägnierung
mit einem isolierenden, aushärtenden Kunstharz werden sowohl die Zwischenräume 345
zwischen den runden Einzelleitern gefüllt, als auch nach dem Aushärten benachbarte
Spulenwindungen und Einzelspulen mit den die Kühlspalte 35 bildenden Konstruktionsteilen
mechanisch fest verbunden. Zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit zwischen den Windungen
innerhalb einer Einzelspule ist unter der Umhüllung 344, an einer der benachbarten
Windung anliegenden Seite, eine elektrisch hoch isolierende Einlage 343 angeordnet.
1. Drosselspule, insbesondere trockenisolierte Drosselspule ohne Eisenkern mit zwei
oder mehreren unter Freilassung von Spalten konzentrisch ineinander angeordneten,
elektrisch parallel geschalteten Einzelspulen (11, 12, 13), wobei die Einzelspulen
(21, 22, 23) unabhängig von den von innen nach außen abnehmenden Windungszahlen untereinander
eine annähernd gleiche axiale Wicklungshöhe (H) aufweisen und wobei die Einzelspulen
aus isolierten Leitern gewickelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Einzelspulen
(21, 22, 23) vorwiegend aus gleichen Leiterbündeln (34) gleichen Aufbaues und Leitungsquerschnittes
mit elektrisch isolierten und verdrillten Einzelleitern (341) bestehen, die in rechteckige
Formen (24a, 24b, 24c, 34a, 34b, 34c) mit unterschiedlichen Abmessungen in Richtung
der Spulenachse gepreßt sind.
2. Drosselspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Leiterbündel
(34) bildenden isolierten Einzelleiter (341) rund ausgebildet und durch Verseilen,
Verdrehen oder zyklische Vertauschung verdrillt sind, so daß die Einzelleiter (341),
bezogen auf die Achsen des Bündels, ihre Lage kontinuierlich ändern.
3. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leiterbündel (34) aus durch Lack, Pulverbeschichtung, Band oder Folie (342) isolierten
runden Drähten besteht.
4. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leiterbündel (34, 34a, 34b, 34c) eine Umhüllung (344) aus imprägnierfähigem und durchlässigem
Isoliermaterial, insbesondere Glasfasergewebe aufweist und die Spule mit einem isolierenden,
aushärtenden Kunstharz getränkt ist, welches zugleich die Räume (345) zwischen den
Einzelleitern (341) des Leiterbündels (34) füllt und benachbarte Spulenwindungen und
Einzelspulen mit den die Kühlspalte (35) bestimmenden Konstruktionsteilen mechanisch
fest verbindet.
5. Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Leiterbündel (34) an einer der benachbarten Windung anliegenden Seite unter der Umhüllung
eine elektrisch hoch isolierende Einlage (343) ausweist.
1. An induction coil, particularly an induction coil which is provided with dry insulation
and has no iron core and comprises two or more individual coils (1, 12, 13), which
are concentrically arranged one in the other with intervening gaps and are electrically
connected in parallel, wherein the numbers of turns of the individual coils (21, 22,
23) decrease from the inside to the outside, independently of their numbers of turns
the windings of the individual coils have approximately the same axial height (H)
and the individual coils consist of wound insulated conductors, characterized in that
all individual coils (21, 22, 23) consist predominantly of identical conductor bundles
(34), which are identical in structure and in conductor cross-section and consist
of electrically insulated and twisted individual conductors (341), which have been
pressed to have rectangular shapes (24a, 24b, 24c, 34a, 34b, 34c) having different
dimensions in the direction of the axis of the coil.
2. An induction coil according to claim 1, characterized in that the individual conductors
(341) which constitute the conductor bundle (34) are circular and have been twisted
in that they have been cable-laid, twisted or cyclically interchanged so that the
individual conductors (341) continuously change their position relative to the axes
of the bundle.
3. An induction coil according to any of claims 1 and 2, characterized in that the
conductor bundle (34) consists of circular wires, which have been insulated with enamel,
a powder coating, strip or plastic film (342).
4. An induction coil according to any of claims 1 to 3, characterized in that the
conductor bundle (34, 34a, 34b, 34c) comprises a covering (344) consisting of permeable
insulating material, which is adapted to be impregnated, particularly of a women glass
fiber fabric, and the coil is impregnated with a hardenable insulating synthetic resin,
which also fills the interstices (345) between the individual conductors (341) of
the conductor bundle (34) and firmly mechanically connects adjacent coil windings
and individual coils to the structural elements which define the cooling gaps (35).
5. An induction coil according to any of claims 1 to 4, characterized in that the
conductor bundle (34) is provided under the covering with an electrically highly insulating
insert (343) on a side which adjoins the adjacent winding.
1. Bobine d'arrêt, en particulier bobine d'arrêt isolée à sec sans noyau de fer, comportant
deux ou plusieurs bobines individuelles (1, 12, 13) disposées concentriquement l'une
dans l'autre en ménageant des interstices, branchées électriquement en parallèle,
les bobines individuelles (21, 22, 23) présentant entre elles, indépendamment des
nombres de spires qui diminuent de l'intérieur vers l'extérieur, une hauteur axiale
d'enroulement (H) approximativement égale et les bobines individuelles étant bobinées
en conducteurs isolés, caractérisée par le fait que toutes les bobines individuelles
(21, 22, 23) sont formées principalement de faisceaux identiques (34) de conducteurs,
de même constitution et de même section de conduction, comportant des conducteurs
individuels (341) isolés électriquement et torsadés qui sont comprimés en des formes
rectangulaires (24a, 24b, 24c, 34a, 34b, 34c) de différentes dimensions dans la direction
de l'axe de la bobine.
2. Bobine d'arrêt selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les conducteurs
individuels isolés (341) formant le faisceau (34) de conducteurs sont de forme ronde
et sont torsadés par câblage, torsion ou interversion cyclique, de sorte que les conducteurs
individuels (341) changent de position de façon continue relativement aux axes du
faisceau.
3. Bobine d'arrêt selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée par le fait
que le faisceau (34) de conducteurs est formé de fils ronds isolés par du vernis,
un revêtement de poudre, une bande ou une feuille (342).
4. Bobine d'arrêt selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que
le faisceau (34, 34a, 34b, 34c) de conducteurs présente une enveloppe (344) en matière
isolante apte à l'imprégnation et perméable, en particulier un tissu de fibres de
verre, et que la bobine est imprégnée d'une résine synthétique durcissable isolante
qui remplit en même temps les espacements (345) entre les conducteurs individuels
(341) du faisceau (34) de conducteurs et relie de façon mécaniquement ferme des spires
de bobines voisines et des bobines individuelles aux éléments de construction déterminant
les interstices (35) de refroidissement.
5. Bobine d'arrêt selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que
le faisceau (34) de conducteurs présente sous l'enveloppe, sur un côté appliqué contre
la spire voisine, une couche (343) électriquement intercalaire très isolante.