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EP 0 092 057 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.1985 Patentblatt 1985/51 |
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Anmeldetag: 17.03.1983 |
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Schwingbrenner
Oscillating column burner
Brûleur à oscillations
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
21.04.1982 DE 3214932
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1983 Patentblatt 1983/43 |
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Anmelder: Stahl, Karl-Heinz, Dr. |
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D-7770 Überlingen/Nussdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Stahl, Karl-Heinz, Dr.
D-7773 Nussdorf (DE)
- Fend, M.
D-8400 Regensburg (DE)
- Stahl, Werner
D-7770 Überlingen (DE)
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Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schwingbrenner nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem nach der DE-OS 1782940 bekannten Schwingbrenner dieser Art ist das Kraftstoff-Luft-Mengenverhältnis,
das beim Starten in die Brennkammer gelangt, von der Art der Betätigung der Startluftpumpe
abhängig. Ausserdem ist dieses Mengenverhältnis abhängig vom Pegel des Kraftstoffs
im Kraftstoffbehälter. Gleiches gilt für einen nach der FR-PS 1374195 bekannten Schwingbrenner.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, das Kraftstoff-Luft-Mengenverhältnis beim Starten unabhängig
von der Art der Betätigung der Startluftpumpe und vom Peggelstand im Kraftstoffbehälter
zu machen.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben. Die Kraftstoffmenge,
die durch die Düse in die Brennkammer gelangt, ist bei Anwendung der Erfindung vom
Mass des Verschiebens der Wand und dieses Mass wiederum von der Menge der Druckluft
abhängig, die von der Startluftpumpe geliefert wird. Dadurch wird eine Vergleichmässigung
des Kraftstoff-Luft-Mengenverhältnisses beim Starten erreicht. Auch beim Laufen des
Brenners ist die jeweils zugeführte Kraftstoffmenge weitgehend unabhängig vom Kraftstoffpegel
im Kraftstoffbehälter. Das Öffnen des Ventils kann in der letzten Phase des Startens
erfolgen, was ebenfalls der Vergleichmässigung des genannten Mengenverhältnisses beim
Starten dienlich ist.
[0005] Um die Startluftpumpe von der Brennkammer beim Lauf des Schwingbrenners zu entkoppeln,
ist bevorzugt eine Ausbildung gemäss Anspruch 2 vorgesehen.
[0006] WiederumzurVergleichmässigung des genannten Mengenverhältnisses beim Starten dient
die Massnahme nach Anspruch 3.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die
beigefügte Zeichnung erläutert.
[0008] Der Schwingbrenner nach dem Ausführungsbeispiel weist eine Brennkammer 2 auf, zu
der zum periodischen Ansaugen von flüssigem Kraftstoff eine Düse 4 führt. Der Austrittsquerschnitt
dieser Düse 4 ist mittels einer Stellschraube 6 einzustellen. Die Düse 4 ist über
eine ein Rückschlagventil 8 enthaltende Leitung 10 mit einem Kraftstoffbehälter 12
verbunden, der bis zum Pegel 14 mit fl üssigem Kraftstoff gefüllt sein mag. Mittels
einer von Hand in Pfeilrichtung 16 zu betätigenden Startluftpumpe 18 wird zum Starten
ein die Düse 4 überstreichender, zur Brennkammer 2 gerichteter Luftstrom erzeugt.
Die Leitung 10 ist durch eine Kammer 20 geführt, deren Volumen durch Verschieben einer
Membran oder Wand 22 mittels von der Startluftpumpe 18 über eine Leitung 24 zugeführter
Druckluft zu verkleinern ist.
[0009] In der Kammer 20 befindet sich ein vom dem aus dem Kraftstoffbehälter 12 fliessenden
Kraftstoff gegen den Druck einer Feder 26 zu öffnendes Ventil 28. Das Ventil 28 ist
an einem Arm 30 eines Stellgliedes 32 in Form eines zweiarmigen Hebels angelenkt,
an dessen anderem Hebelarm 34 die Feder 26 angreift. An das freie Ende des Hebelarms
34 stösst ein Ansatz 36 an der Wand 22 an, wenn die Membran 22 um ein gewisses Mass
verschoben worden ist.
[0010] Die Startluftpumpe 18 speist über ein erstes Rückschlagventil 38 eine Blasdüse 40,
die in das Ansaugrohr 42 der Brennkammer 2 gerichtet ist. Stromaufwärts der Düse 4
befindet sich im Einlass des Ansaugrohrs 42 ein zweites Rückschlagventil 44, das von
dem aus der Blasdüse 40 austretenden Luftstrom zu öffnen ist und sich ausserdem bei
jeder Ansaugphase des Schwingbrenners öffnet.
[0011] Die Startluftpumpe 18 ist über eine Leitung 46 mit dem Kraftstoffbehälter 12 oberhalb
des Pegels 14 des in ihm enthaltenen Kraftstoffs verbunden.
[0012] Beim Starten des Schwingbrenners wird durch die Startluftpumpe 18 erst die Wand 22
verschoben, so dass Kraftstoff nach Massgabe dieser Verschiebung durch das sich öffnende
Rückschlagventil mittels der Düse 4 in das Ansaugrohr 42 eingespritzt wird. Nach einem
gewissen Verschiebeweg stösst der Ansatz 36 an den Hebelarm 34, wodurch das Ventil
28 geöffnet wird. Die weitere Förderung von Kraftstoff zur Düse 4 erfolgt dann (beim
Starten) durch den hydrostatischen Druck des Kraftstoffs im Kraftstoffbehälter 12
und die (weitere) Verschiebung der Membran 22.
[0013] Der Druck der Feder 26 auf den Hebelarm 34 ist so gering einzustellen, dass beim
Laufen des Brenners der Strom des von der Brennkammer 2 in der Ansaugphase angesaugten
Kraftstoffs nicht unterbrochen wird. Der angesaugte Kraftstoff soll also das Ventil
28 durch seine Fliesskraft stets offen halten.
[0014] Die Leitung 46 ist zwar förderlich, kann aber entfallen.
1. SchwingbrennermiteinerBrennkammer(2), zu der zum periodischen Ansaugen von flüssigem
Kraftstoff eine in einem Ansaugrohr (42) angeordnete Düse (4) führt, die über eine
ein Rückschlagventil (8) enthaltende Leitung (10) mit einem Kraftstoffbehälter (12)
verbunden ist, und mit einer Startluftpumpe (18), mittels der zum Starten ein die
Düse (4) überstreichender, zur Brennkammer (2) gerichteter Luftstrom zu erzeugen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (10) durch eine Kammer (20) geführt ist,
deren Volumen durch Verschieben einer Wand (22) mittels von der Startluftpumpe (18)
gelieferter Druckluft zu verkleinern ist, dass sich in der Leitung (10) zwischen der
Kammer (20) und dem Kraftstoffbehälter (12) ein von dem aus dem Kraftstoffbehälter
(12) fliessenden Kraftstoff gegen Federdruck (26) zu öffnendes Ventil (28) befindet
und dass das Ventil (28) ein Stellglied (32) aufweist, an das die verschiebbare Wand
(22) nach einem vorgegebenen Verschiebeweg zum Öffnen des Ventils (28) angreift.
2. Schwingbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Startluftpumpe
(18) überein erstes Rückschlagventil (38) eine Blasdüse (40) speist, die in das Ansaugrohr
(42) gerichtet ist, und dass sich im Ansaugrohr (42) stromaufwärts der Düse (4) ein
zweites Rückschlagventil (44) befindet.
3. Schwingbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Startluftpumpe
(18) über eine Leitung (46) mit dem Kraftstoffbehälter (12) oberhalb des Pegels (14)
des in ihm enthaltenen Kraftstoffs verbunden ist.
1. Brûleur à oscillations, comprenant une chambre de combustion (2) vers laquelle,
en vue d'une aspiration périodique de combustible liquide, est dirigée une buse (4)
disposée dans un tube d'aspiration (42) et raccordée à un réservoir (12) de combustible
par l'intermédiaire d'un conduit (10) renfermant un clapet antiretour (8), ainsi qu'une
pompe à air de démarrage (18) au moyen de laquelle un courant d'air, balayant la buse
(4) et dirigé vers la chambre de combustion (2), peut être engendré en vue de la mise
en route, caractérisé par le fait que le conduit (10) traverse une chambre (20) dont
le volume doit être diminué, par le déplacement d'une cloison (22), grâce à de l'air
comprimé délivré par la pompe à air de démarrage (18); par le fait que le conduit
(10) renferme, entre la chambre (20) et le réservoir (12) de combustible, une soupape
(28) devant être ouverte à l'encontre de la pression d'un ressort (26) par le combustible
provenant dudit réservoir (12) de combustible; et par le fait que la soupape (28)
présente un organe de manoeuvre (32) avec lequel la cloison mobile (22) vient en prise,
après une course de déplacement prédéterminée, en vue d'ouvrir ladite soupape (28).
2. Brûleur à oscillations selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la
pompe à air de démarrage (18) alimente, par l'intermédiaire d'un premier clapet antiretour
(38), une buse d'insufflation (40) dirigée vers le tube d'aspiration (42); et par
le fait qu'un second ctapetantiretour (44) se trouve dans le conduit d'aspiration
(42), en amont de la buse (4).
3. Brûleur à oscillations selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
la pompe à air de démarrage (18) est raccordée par l'intermédiaire d'un conduit (46)
au réservoir (12) de combustible, au-dessus du niveau (14) du combustible contenu
dans ce réservoir.
1. Pulsatory burner having a combustion chamber (2) to which there leads, for the
periodic intake of liquid fuel, a nozzle (4) arranged in a suction pipe (42) and connected
by way of a conduit (10) containing a non-return valve (8) with a fuel vessel (12),
and having a starting air pump (18) by means of which, for starting, an air current
can be generated which sweeps over the nozzle (4) and is directed to the combustion
chamber (2), characterised in that the conduit (10) is conducted through a chamber
(20) the volume of which can be reduced by displacement of a wall (22) by means of
compressed air delivered by the starting air pump (18), in that in the conduit (10)
between the chamber (20) and the fuel vessel (12) there is situated a valve (28) which
can be opened against spring pressure (26) by the fuel flowing out of the fuel vessel
(12) and in that the valve (28) comprises a setting member (32) upon which the displaceable
wall (22) acts, after a pre-determined displacement distance, for the opening of the
valve (28).
2. Pulsatory burner according to Claim 1, characterised in that the starting air pump
(18), by way of a first non-return valve (38), feeds a blower nozzle (40) which is
directed into the suction pipe (42), and in that a second non-return valve (44) is
situated in the suction pipe (42) upstream of the nozzle (4).
3. Pulsatory burner according to Claim 1 or 2, characterised in that the starting
air pump (18) is connected by way of a conduit (46) with the fuel vessel (12), above
the level (14) of the fuel contained in it.
