(19)
(11) EP 0 092 684 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
03.10.1990  Patentblatt  1990/40

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.10.1986  Patentblatt  1986/42

(21) Anmeldenummer: 83103018.4

(22) Anmeldetag:  26.03.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04B 1/94, E04B 9/04, B32B 13/00

(54)

Mehrschichtige, wärmeisolierende und feuerhemmende Verbundplatte

Heat insulating, fire retarding multilayered panel

Panneau multicouche thermoisolant, inhibiteur de feu


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 28.04.1982 DE 3215811

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.11.1983  Patentblatt  1983/44

(73) Patentinhaber: Wespanwerk Wenger AG
CH-8574 Lengwil (CH)

(72) Erfinder:
  • Wespanwerk Wenger AG
    CH-8574 Lengwil (CH)

(74) Vertreter: Riebling, Peter, Dr.-Ing. 
Patentanwalt Postfach 31 60
88113 Lindau
88113 Lindau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 606 159
FR-A- 2 294 840
US-A- 2 116 270
DE-A- 2 635 736
FR-A- 2 408 455
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine wärmeisolierende und feuerhemmende Verbundplatte nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Derartige Verbundplatten werden in erheblichem Umfang auf Wände, Decken und Türen und auf etwaige Raumteilerelemente in Gebäuden und dergleichen aufgelegt, um eine gewisse Feuerwiderstandsfestigkeit zu gewährleisten.

    [0003] Das Streben geht hierbei zu einer immer höheren Feuerwiderstandsfestigkeit, um eine höhere Feuerschutzklasse zu erreichen.

    [0004] Eine wärmeisolierende und feuerhemmende Verbundplatte der eingangs genannten Art ist aus der DE-A-26 35 736 bereits bekannt. Dort werden zur weiteren Erhöhung der Feuerwiderstandsfestigkeit weitere Mineralwollschichten aneinandergereiht mit immer weiteren zusätzlichen Lagen aus Aluminiumfolie.

    [0005] Hierbei ergeben sich vielschichtige Verbundplatten, die zwar eine erhöhte Feuerfestigkeit aufweisen, die aber relativ aufwendig und teuer in der Herstellung sind und im Bereich der Sichtseite nachteilig anfällig gegen Verrussung sind.

    [0006] Bei den bekannten Verbundplatten besteht nämlich der Nachteil, daß die Vorderseite des vielschichtigen Plattenelementes, insbesondere die Mineralwolle, schon bei an sich geringer Feuereinwirkung schnell mit Russteilchen zugesetzt wird. Hierbei muß dann wegen der sich ergebenden geringeren wärmedämmenden Wirkung nachteilig das gesamte Verbundmaterial ausgewechselt werden.

    [0007] Aus der FR-A-2 294 840 ist es zwar bekannt, eine Aluminiumfolie an der Sichtseite anzuordnen, die jedoch nachteilig in mechanischer Hinsicht sehr leicht verletzt werden kann und schon bei an sich geringer Flammeneinwirkung zumindest in Teilbereichen ausglüht, wodurch wegen der Russeinwirkung auf die Mineralwolle das gesamte Plattenmaterial ersetzt werden muß.

    [0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wärmeisolierende und feuerhemmende Verbundplatte der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß in konstruktiv einfacher Ausgestaltung die feuerhemmende Wirkung fühlbar verbessert wird, insbesondere im Bereich der Sichtseite der Verbundplatte, so daß diese insbesondere bei nur geringer Feuereinwirkung wieder verwendet werden kann.

    [0009] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 vor.

    [0010] Nach der Erfindung wird hier in konstruktiv einfacher Ausgestaltung durch das Aufbringen von Farbschichten ein Schutz der Verbundplatten schon auf der Sichtseite vorgesehen und zwar sowohl in mechanischer Hinsicht als auch in Hinsicht auf die feuerhemmende Wirkung, insbesondere unter den Aspekten einer nur geringen Feuereinwirkung, um die schon verlegten Verbundplatten weiter verwenden zu können. Insoweit dringen Flammen auch bei längerer Einwirkung - insbesondere in Verbindung mit Russanteilen - erst gar nicht in die großporige Mineralwolle ein.

    [0011] Der mechanische und feuerhemmende Schutz der Sichtseite ist hier besonders kostengünstig. Bei einer etwaigen Schwärzung der Verbundplatten durch Russ kann dieser durch Abbürsten oder Abwaschen leicht entfernt werden, evtl. in Verbindung mit einem neuen Farbauftrag, wodurch im wesentlichen die ursprüngliche feuerhemmende Wirkung wieder erreicht wird, ohne daß die Verbundplatten ausgewechselt werden müssen.

    [0012] Die Unteransprüche sind auf bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung gerichtet.

    [0013] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen sich weitere wichtige Merkmale ergeben.

    [0014] Es zeigen:

    Figur 1: Schnitt durch ein Verbundplattenelement nach der Erfindung in unmaßstäblichen Größenverhältnissen;

    Figur 2: Seitenansicht einer abgehängten Decke mit Verbundplattenelementen nach der Erfindung;

    Figur 3: Seitenansicht des Plattenstoßes der abgehängten Decke nach Fig. 2;

    Figur 4-8: perspektivische Vorderansichten verschiedener Abhängeprofile für eine abgehängte Decke nach Fig. 2 und 3.



    [0015] Die Zeichnungen zeigen sämtliche Bauteile in unmaßstäblichen Größenverhältnissen. Die maßstäblichen Größenverhältnisse sind etwa folgende:

    [0016] Die Verbundplatte 1 besteht nach ihrem gesamten Aufbau aus etwa 2 x 27,5 mm starken Plattenelementen 2,3. Die Plattenelemente bestehen, wie vorher erwähnt, aus einer Mineralfaserwolle.

    [0017] Die Reflexionsfolie 4 hat eine Dicke von etwa 4/100 mm. Die Leimschichten 5 haben eine Dicke von etwa 50/100 bis 1 mm, die Dicke läßt sich nicht genau bestimmen und ist nur anhand der Fig. 1 schematisiert angedeutet, weil die Leimschichten 5 in den Bereich der fasrigen Plattenelemente reichen und dort einen Übergangsbereich bilden, so daß die Dicke nur ungefähr angegeben werden kann.

    [0018] Das in Fig. 1 gezeigte Verbundplattenelement 1 weist an der Sichtseite 9 eine besonders einfache Konstruktion auf, die noch dazu beiträgt, daß die Feuersicherheit noch um ein weiteres, wesentliches Maß gesteigert ist. Versuche des Anmelders haben nämlich gezeigt, daß die Sichtseite der Verbundplatte unmittelbar mit einer hochwärmefesten Farbschicht 7 versehen werden kann. Eine solche Farbschicht ist z.B. eine Schicht aus Kalkfarbe (Schlämme aus gebranntem Kalk in Wasser aufgeschwemmt).

    [0019] Würde man eine solche Farbschicht 7 allein aufbringen, dann besteht der Nachteil, daß sich offene Poren bilden, und hier ein Wärmedurchgang durch das untere Plattenelement 3 möglich ist, so daß die Reflexionsfolie 4 mit der Leimschicht 5 relativ stark schon aufgeheizt wird. Die Farbschicht 7 aus Kalk hat aber den Vorteil, daß sie hochwärmebeständig ist, und die Temperaturen von etwa 1000°C ohne Veränderung übersteht, d.h. es kommt zu keinen Farbveränderungen oder zu Substanzveränderungen.

    [0020] Wenn man aber die Feuersicherheit eines solches Plattenelementes noch mehr verbessern will, dann muß man einen luftdichten Abschluß an der Sichtseite 9 erzielen.

    [0021] Versuche des Anmelders haben nun gezeigt, daß, wenn man eine Mischung aus einer Kalkschlämme mit Wasserglasleim im Verhältnis von etwa 1:8 wählt, und diese Mischung auf die vorherige Farbschicht 7 aufspritzt, daß die dann so erhaltene zweite Farbschicht 8 einen vollständigen Luftabschluß bildet, und ebenfalls einen hochwärmebeständigen Schutzschild bildet. Es ergibt sich aber damit keine glasartige Schicht, sondern mehr eine elastische, abriebfeste und vollkommen luftdichte Farbschicht, die ein Eindringen von Luft in das untere Plattenelement 2 mit Sicherheit verhindert. Bei einem solchen Verbundplattenelement wird sogar eine Feuersicherheit in der Klasse F120 erzielt, während mit dem vorher beschriebenen Verbundplattenelement ohne die genannten Farbschichten 7 und 8 eine Feuersicherheit von etwa F90 erzielt werden kann.

    [0022] Die Feuersicherheitsklasse F90 heißt, daß ein solches Element 1) Stunden lang einer Temperatur von 1000°C an der Sichtseite her standhalten muß, ohne daß es zu Zersetzungen des Plattenelementes kommt, wobei an der Rückseite dieses Plattenelementes an einem Strahlträger lediglich 400°C und an einer Holzkonstruktion lediglich 200°C auftreten dürfen.

    [0023] Die Feuersicherheitsklasse F120 heißt, daß die gleichen, vorher genannten Bedingungen 2 Stunden lang aufrechterhalten werden.

    [0024] Die Sichtseite 9 des Verbundplattenelementes zeigt dann die Farbschicht 8, die in der Mischung mit Wasserglas aufgebracht ist, diese Farbschicht kann beliebig eingefärbt werden, und sie kann in beliebigen Strukturen aufgebracht werden. Die Feuereinwirkung erfolgt hierbei in Pfeilrichtung 10.

    [0025] Fig. 1 zeigt ferner eine besondere Abhängekonstruktion. Die Verbundplattenelemente 1 können unmittelbar auf ein Abhängeprofil 23 aufgelegt werden, und zwar auf die eine Seite des horizontalen Schenkels 24, wobei am vertikalen Schenkel 25 dann eine Einhängeleiste 26 angeordnet ist, die entsprechende Ausnehmungen aufweist, in die die Deckenhaken eingehängt werden.

    [0026] Der Anschluß bzw. die Auflage des Verbundplattenelementes auf dem horizontalen Schenkel 24 ist als dicht zu bezeichnen.

    [0027] Auf die Farbschicht (Deckschicht 6) nach Fig. 1 ist es noch möglich, eine zusätzliche Kunststoff-Farbe im Aufspritzverfahren oder Aufziehverfahren aufzubringen. Damit kann jede beliebige Struktur und jede beliebige Farbe oder jedes Oberflächenaussehen erreicht werden.

    [0028] Die Figuren 2, 3 und 4 bis 8 zeigen die Einzelheiten einer abgehängten Deckenkonstruktion mit der Verwendung der bezeichneten Verbundplattenelemente 1.

    [0029] Die Verbundplattenelemente 1 sind mit den stirnseitigen Stoßfugen versetzt zueinander im Verband verlegt. Wandseitig sind Wandwinkel 260 befestigt, auf deren horizontalen Schenkel die Verbundplattenelemente 1 aufliegen. Die Befestigung der Wandwinkel 260 kann über entsprechende Befestigungswinkel 203 an der Wand erfolgen.

    [0030] Die Stöße der Verbundplattenelemente 1 liegen gemäß Fig. 3 auf den horizontalen Schenkeln von Deckenprofilen 201 auf. Der vertikale Schenkel des Deckenprofils 201 weist im Abstand angeordnete Ausnehmungen (Durchbrechungen) auf, durch die das Vertikalprofil eines Quer-Profils 202 hindurchgeschoben ist. Dieses Quer-Profil 202 ist also senkrecht zu dem Längsverlauf des Deckenprofils 201 angeordnet und unterstützt die Verbundplattenelemente an ihren Längsstößen, während die Querstöße von dem Deckenprofil 201 getragen sind. Auf diese Weise ist es möglich, großformatige Verbundplattenelemente, beispielsweise im Format 125 x 62,5 cm, zu verwenden.

    [0031] Im vertikalen Teil des Deckenprofils 201 sind Bohrungen angeordnet, durch die der Haken eines Abhängedrahtes 220 greift, der zwecks Längenverstellbarkeit in eine Klemmfeder 211 gemäß Fig. 8 eingesetzt ist. Durch Zusammendrücken der federnden Schenkel der Klemmfeder 211 kann die Länge des Abhängehakens 220 stufenlos verstellt werden.

    [0032] Die andere Seite des Abhängehakens 220 ist mit dem abgebogenen Teil in eine Ösenschraube 250 eingehängt, die ihrerseits in einen in der Massivdecke 13 eingeschraubten Messingdübel 251 eingeschraubt ist.

    [0033] Bei Feuereinwirkung von der Unterseite 12 der abgehängten Decke her werden die im Zwischenraum zwischen der Massivdecke 13 und der abgehängten Decke angeordneten Deckenträger 11 lediglich gemäß der vorstehenden Beschreibung mit Hitzeeinwirkung beaufschlagt. Es wird also ein außerordentlich hohen Feuerhemmvermögen erzielt.


    Ansprüche

    1. Wärmeisolierende und feuerhemmende Verbundplatte (1) mit einem ersten Plattenelement (2) aus gepreßter Mineralwolle und einer dünnen und wärmebeständigen Refiexionsfoiie (4) aus Aluminium, deren eine Seite mittels einer ersten Leimschicht (5) aus einem Wasserglasleim mit einer der flächigen Seiten des Plattenelementes (1) verbunden ist, und mit einem zweiten Plattenelement (3) aus gepreßter Mineralwolle, das mit der anderen Seite der Reflexionsfolie (4) über eine zweite Leimschicht (5) aus einem Wasserglasleim verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf die freie Fläche des zweiten Plattenelementes (3) eine erste Farbschicht (7) aus hochwärmebeständiger Farbe aufgetragen ist, auf die wiederum eine zweite Farbschicht (8) aus einer Mischung aus einer hochwärmebeständigen Farbe und einem hochwärmebeständigem Leim aufgetragen ist.
     
    2. Verbundplatte nach Anspruch' 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hochwärmebeständige erste Farbschicht (7) eine Kalkfarbe ist und daß die zweite Farbschicht (8) luftundurchlässig ist und aus einer Mischung einer Kalkschlämme mit Wasserglasleim im Verhältnis von 1:8 besteht.
     
    3. Verbundplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundplattenelemente (1) im Verband verlegt und dicht gestoßen zusammen mit Deckenabhängungsprofilen (201, 202, 203, 211, 220, 250, 251) eine feuerhemmende, wärmeisolierende abgehängte Decke ergeben.
     
    4. Verbundplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenelemente als Mantelelement für die feuersichere Umkleidung von Stahl- oder Holzträgern ausgebildet sind und daß die Stoßfugen stirnseitig aneinanderstoßender Plattenelemente treppenförmige Hinterschneidungen aufweisen.
     


    Revendications

    1. Panneau composite calorifuge et coupe-feu (1) comportant un premier élément de panneau (2) en laine minérale comprimée et un film réflecteur en aluminium (4) mince et résistant à la chaleur dont une face est assemblée au moyen d'une première couche de colle (5) faite d'une colle à base de verre soluble, à l'une des faces planes de l'élément de panneau (1), et un second élément de panneau (3) en laine minérale comprimée, assemblé à l'autre face du film réflecteur (4) par l'intermédiaire d'une seconde couche de colle (5) faite d'une colle à base de verre soluble, caractérisé en ce que sur la surface libre du second élément de panneau (3) est appliquée une première couche de peinture (7) faite d'une peinture hautement résistante à la chaleur, sur laquelle est à nouveau appliquée une seconde couche de peinture (8) faite d'un mélange réalisé à partir d'une peinture hautement résistante à la chaleur et d'une colle hautement résistance à la chaleur.
     
    2. Panneau composite selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première couche de peinture hautement résistante à la chaleur (7) est une peinture à base de chaux, et en ce que la seconde couche de peinture (8) est une peinture imperméable à l'air et se compose d'un mélange de boues résiduaires de chaux et de colle à base de verre soluble dans une proportion de 1 pour 8.
     
    3. Panneau composite selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les éléments de panneau composite (1) réunis et aboutés d'une manière étanche les uns aux autres à l'aide de profilés de suspension pour plafond (201, 202, 203, 211, 220, 250, 251) forment un plafond suspendu coupe-feu et calorifuge.
     
    4. Panneau composite selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de panneau sont conçus sous la forme d'un élément d'habillage pour le revêtement ignifuge de poutres en acier ou en bois, et en ce que les joints d'éléments de panneau qui s'aboutent les uns aux autres du côté frontal présentent des contre-dépouilles étagées.
     


    Claims

    1. A composite heat-insulating and fire-retardant panel (1) consisting of compressed mineral wool and a thin and heat-resistant reflective foil (4) of aluminium, of which one side is joined to one of the side surfaces of the panel element (1) by means of a first glue layer (5) consisting of a water glass glue and comprising a second panel element (3) of compressed mineral wool which is joined to the other side of the reflective foil (4) via a second glue layer (5) consisting of a water glass glue, characterized in that on the exposed surface of the second panel element (3) there is applied a first paint layer (7) of highly heat-resistant paint onto which is further applied a second paint layer (8) of a mixture of a highly heat-resistant paint and a highly heat-resistant glue.
     
    2. A composite panel according to claim 1, characterised in that the highly heat-resistant first paint layer (7) is a lime paint and in that the second paint layer (8) is air-impermeable and consists of a mixture of a lime slurry with water glass adhesive in the ratio of 1:8.
     
    3. A composite panel according to claims 1 and 2, characterised in that the composite panel elements (1), laid in combination and in close abutment together with ceiling suspension sections (201, 202, 203, 211, 220, 251) provide a fire-retardant and heat-insulating suspended ceiling.
     
    4. A composite panel according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the panel elements are formed as cladding elements for the fireproof cladding of steel or wooden supports and in that the joint ends of abutting panel elements comprise step-like undercuts.
     




    Zeichnung