[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von Gegegenständen, wie Preis-
oder Reklameschilder, Tafeln oder sonstige Ankündigungen, an der Gitterkonstruktion
von Gitterkörben oder -regalen, an Wänden von Kartons oder Kisten u.dgl., mit einem
an der Gitterkonstruktion bzw. Wand befestigbaren Halter für die Gegenstände.
[0002] Ublichwerweise werden in Geschäften, insbesondere Supermärkten, Reklameschilder,
Preisschilder oder Anküdigungstafeln für in Kartons, in Gitterkörben oder aber in
Fächern von Gitterregalen enthaltene Waren mit Hilfe von Klammern, Klemmen oder ähnlichen
Vorrichtungen an der Kartonwand bzw. Gitterkonstruktion des Gitterkorbes oder -regales
befestigt, oder aber die Werbe schilder bzw. Preisschilder werden mit Hilfe eines
Klebestreifens angeklebt. Dabei ist eine nur wenig zuverlässige Befestigung dieser
Schilder möglich, und es sind relativ mühevolle Tätigkeiten bei der Anbringung und
Abnahme der Schilder erforderlich.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art zu schaffen, mit der eine einfache Anbringung der jeweiligen Tafeln oder Schilder
mit einem Handgriff und eine ebenso einfache Abnahme möglich ist, und die dabei doch
einfach und preiswert aufgebaut ist und immer wieder verwendet werden kann; dabei
soll die Vorrichtung auch bei verschiedenen Gitterkonstruktionen, mit verschiedenen
Abständen der Gitterstäbe voneinander, eingesetzt werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Halter stangen- oder
rohrförmig ausgebildet ist und mit zwei außen übereinander angeordneten Haken versehen
ist, von denen der eine Haken am bzw. im Halter längsbeweglich geführt sowie durch
eine Federeinrichtung vorgespannt ist.
[0005] Mit einer derart ausgebildeten Vorrichtung können die erwähnten Gegenstände an den
verschiedensten Gitterkörben, -regalen, an Schachteln, an Kisten od.dgl. einfach und
rasch angebracht werden, indem der Halter einfach mit den beiden Haken an zwei Gitterstäben
der Gitterkonstruktion oder aber an Karton- oder Schachtelwänden (in denen z.B. Löcher
vorgesehen sind) festgehakt wird. Dabei wird zweckmäßigerweise zuerst der federnd
bewegliche Haken eingehakt, und der Halter wird sodann entgegen der Federkraft bewegt,
bis daß der andere, z.B. mit ihm einstückige oder aber an einem Anschlag anliegende
andere Halter über den zweiten Gitterstab eingehakt werden kann. Dadurch, daß sich
die beiden Haken in einem relativ großen Abstand voneinander befinden können, ist
dabei eine außerordentlich stabile Befestigung möglich, sodaß auch relativ große Ankündigungstafeln
u.dgl. befestigt werden können. Schließlich ist auch von Vorteil, daß diese Vorrichtung
ähnlich preiswert wie etwa die bisher verwendeten Klammern, wenn nicht preiswerter,
hergestellt werden kann. Der andere Haken kann an sich ebenfalls längs des Halters
beweglich sein und dabei, wie vorstehend erwähnt, beispielsweise an einem am Halter
angebrachten Anschlag zur Anlage kommen. Aus Gründen einer einfachen Herstellung sowie
einer stabilen Befestigung wird jedoch eine Ausbildung bevorzugt, bei der der andere
Haken unbeweglich am Halter angeordnet ist.
[0006] Im Hinblick auf eine möglichst geschützte Bauweise ist es von Vorteil, wenn der bewegliche
Haken an einem im Inneren des rohrförmigen Halters axial verschiebbar angeordneten
Führungskörper vorgesehen ist und sich von diesem Führungskörper durch einen Längsschlitz
in der Rohrwandung des Halters zur Außenseite erstreckt.
[0007] Eine besonders einfache Herstellung des rohrförmigen Halters wird dabei ermöglicht,
wenn sich der Längsschlitz über die gesamte Länge des rohrförmigen Halters erstreckt.
[0008] Andererseits ist es auch günstig, wenn sich der Längsschlitz von der einen Stirnseite
des rohrförmigen Halters her über nur einen Teil von dessen Längserstreckung erstreckt
und das Ende des Längsschlitzes einen Anschlag für den beweglichen Haken bildet.
[0009] Um einen einfachen, dünnen stangenförmigen Halter verwenden zu können, ist es auch
vorteilhaft, wenn der bewegliche Haken an einer auf den Halter außen aufgeschobenene
Hülse vorgesehen ist.
[0010] Wie bereits erwähnt, kann der unbewegliche Haken vorteilhafterweise einstückig mit
dem Halter ausgebildet sein. Dies mag vielleicht herstellungsmäßig etwas mehr Aufwand
mit sich bringen, jedoch wird durch die Verringerung der Zahl der Einzelteile die
Montage erleichtert und die Funktionssicherheit zusätzlich erhöht. Andererseits ist
es aber auch durchaus denkba, daß der unbewegliche Haken ein gesondertes Bauteil ist,
der mit dem Halter lösbar, gegebenenfalls auch unlösbar, ver- bunden ist, ja es ist
sogar wie erwähnt moglich, daß dieser Haken an sich beweglich mit dem Halter verbunden
ist, jedoch in der Gebrauchslage unter Federwirkung an einem am Halter fest angebrachten
Anschlag anliegt und dadurch unbeweglich ist.
[0011] Vorzugsweise ist der unbewegliche Haken an einer der Stirnseiten des Halters angeordnet.
Dabei ist es im Fall eines rohrförmigen Halters mit Längsschlitz weiters günstig,
wenn der unbewegliche Haken an jener Stirnseite des rohrförmigen Halters angeordnet
ist, von der her sich der Längsschlitz in der Rohrwandung erstreckt.
[0012] Es ist ferner auch vorteilhaft, wenn der unbewegliche Haken an einem Stopfen- oder
Kappenteil angeordnet ist, das an der einen Stirnseite des Halters, insbesondere lösbar,
angebracht ist. Auf diese Weise wird vielfach der Zusammenbau der Vorrichtung erleichtert,
wobei zunächst der bewegliche Haken am Halter angeordnet wird, wonach der unbewegliche
Haken, d.h. das diesen unbeweglichen Haken tragende Stopfen- oder Kappenteil, am Halter
befestigt wird und dabei verhindert, daß der bewegliche Haken vom Halter abfällt.
[0013] Dabei ist es im Fall des geschlitzten rohrförmigen Halters weiters von Vorteil, wenn
sich der unbewegliche Haken vom Stopfenteil weg seitlich durch den Längsschlitz zur
Außenseite erstreckt. Auf diese Weise sind die beiden Haken automatisch immer genau
zueinander ausgerichet.
[0014] Weiters ist es hier, um hohe Federkräfte aufnehmen zu können, von Vorteil, wenn das
Stopfenteil mit einem Flansch an der Stirnseite des rohrförmigen Halters anliegt.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ferner dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Haken einander zugewandte Hakenöffnungen aufweisen
und zwischen den Haken eine Zugfeder angeordnet ist. Als Zugfeder kann beispielsweise
eine Schraubenfeder verwendet werden, die außen am Halter angeordnet oder aber im
Inneren des rohrförmigen Halters angebracht sein kann, und die mit den beiden Haken
bzw. gegebenenfalls dem Führungskörper des beweglichen Hakens und dem Stopfen- oder
Kappenteil, an dem der unbewegliche Haken angebracht ist, verbunden ist. Es kann aber
auch einfach ein Gummiband od.dgl. als Zugfeder verwendet werden.
[0016] Eine andere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Haken voneinander abgewandte Hakenöffnungen aufweisen und zwischen den Haken eine
Druckfeder angeordnet ist. Als Druckfeder kann wiederum eine außen am Halter oder
im Inneren des Halters angeordnete, hier insbesondere einfach eingelegte Schraubenfeder
verwendet werden, es ist jedoch auch möglich, einen gummielastischen Block als "Druckfeder"
einzulegen.
[0017] Von besonderem Vorteil ist es schließlich erfindungsgemäß, wenn die beiden Haken
einander zugewandte Hakenöffnungen aufweisen, der unbewegliche Haken am in der Betriebsstellung
oberen Ende des Halters angeordnet ist und zwischen dem unteren Ende des Halters,
beispielsweise einer auf- oder eingeschraubten Abschlußkappe, und dem beweglichen
Haken bzw. dessen Führungskörper eine Druckfeder angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform
bildet der unterhalb des beweglichen Hakens vorgesehene Teil des Halters, wo die Druckfeder
angeordnet ist, eine Art Gegengewicht zu dem vom Halter getragenen, oberhalb des unbeweglichen
Hakens befindenden Gegenstand, z.B. einer Preistafel, was zusätzlich zur Stabilisierung
beiträgt.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert.
[0019] Im einzelnen zeigen in der Zeichnung:
die Figur 1 eine schematische axonometrische Ansicht eines Teiles eines Gitterkorbes,
an dem eine Preis- oder Werbetafel mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt
ist,
die Figur 2 eine teilweise aufgeschnittene axonometrische Ansicht einer solchen Befestigungsvorrichtung,
die Figur 3 einen horizontalen Querschnitt durch diese Vorrichtung entsprechend der
Linie III-III in Figur 2,
die Figur 4 einen Teil einer anderen Befestigungsvorrichtung in einer schematischen
axonometrischen Ansicht, und
die Figuren 5 bis 7 je eine weitere Befestigungsvorr.ich- tung in einem axialen Längsschnitt.
[0020] In Fig. 1 ist ein Teil einer Gitterkonstruktion 1 eines Gitterkorbes schematisch
gezeigt, wobei horizontale Gitterstäbe, z.B. 2, 3, und vertikale Gitterstäbe, z.B.
4, 5, vorgesehen sind. An dieser Gitterkonstruktion 1 ist ein Gegenstand in Form einer
Reklametafel 6 mit Hilfe einer allgemein mit 7 bezeichneten Befestigungsvorrichtung
angebracht, die im wesentlichen aus einem stangen- oder rohrförmigen Halter 8 sowie
zwei an diesem Halter 8 gegeneinander beweglich vorgesehenen Haken 9, 10 besteht.
Dabei ist der Halter 8 mit Hilfe der beiden Haken 9, 10 an zwei Gitterstäben, z.B.
2, 3, in aufrechter Stellung festgehakt, und er trägt an seinem oberen Ende die Reklametafel
6. Wie dabei die Reklametafel 6 oder irgendein anderer Gegenstand im einzelnen am
Halter 8 befestigt ist, ist hier weiter nicht von Bedeutung, beispielsweise kann die
Tafel mit Hilfe eines unteren, zapfenförmigen Vorsprunges 11 in das obere, offene
Ende des rohrförmigen Halters 8 eingesteckt sein, oder sie kann mit Hilfe eines hülsenartigen
Fortsatzes auf den stangenförmigen Halter 8 aufgeschoben sein usw., und es ist auch
möglich, etwa ein geschlitztes, gabelartiges Bauteil zur Aufnahme des Gegenstandes,
wie der Reklametafel 6, vorzusehen oder aber das obere Ende des Halters 8 zu schlitzen,
um darin die Tafel 6 festzuklemmen. Weitere Anbringungsarten sind selbstverständlich
ebenfalls möglich.
[0021] Von den beiden Haken ist ein Haken, nämlich der Haken 9, gemäß Fig. 1 der obere Haken,
beweglich am Halter 8 angeordnet, wogegen der andere Haken 10, gemäß Fig. 1 der untere
Haken, unbeweglich am Halter angeordnet ist. Der bewegliche Haken 9 wird dabei durch
eine in Fig. 1 nicht ersichtliche Feder in einer derartigen Richtung belastet, daß
die beiden Haken 9, 10 zusammenwirken, um den Halter 8 an den Gitterstäben 2, 3 festhaken
zu können.
[0022] Aus Fig. 2 und 3 ist der Aufbau der in Fig. 1 schematisch gezeigten Vorichtung 7
mehr im Detail ersichtlich. Der Halter 8 ist dabei rohrförmig ausgebildet, und er
weist in seiner Rohrwandung einen sich parallel zu seiner Achse erstreckenden Längsschlitz
12 auf, der sich vom unteren Stirnende des Halters her erstreckt. Gegebenenfalls kann
der Längsschlitz 12 über die gesamte Höhe des Halters 8 vorgesehen sein, wie in Fig.
2 mit gestrichelten Linien bei 13 angedeutet ist. Wenn sich der Längsschlitz 12 jedoch
nur über einen Teil der Länge des Halters 8 erstreckt, wird durch das Ende des Längsschlitzes
12 ein Anschlag 14 für den beweglichen Halter 8 erhalten, wodurch ein Herausziehen
des oberen Hakens 9 am oberen Halterende, bei einem übermäßigen Spannen der Feder,unmöglich
gemacht wird. Der bewegliche Haken 9 erstreckt sich von einem im Inneren des rohrförmigen
Halters 8 angeordneten, beispielsweise im Querschnitt im wesentlichen kreuzförmigen
Führungskörper 15 durch den Längsschlitz 12 nach außen, wobei er im eigentlichen Hakenbereich
verdickt ist, um eine größere Auflagefläche in der Hakenöffnung 16 und damit eine
besonders stabile Befestigung am jeweiligen Gitterstab zu erzielen. Zu diesem Zweck
ist es im übrigen auch vorteilhaft, wenn der Haken7- ebenso wie der untere Haken 10
- als "Doppelhaken" oder "geteilter Haken" ausgeführt ist, d.h. mit einem vertikalen,
mittigen Schlitz od.dgl. versehen ist, in dem in der Betriebsstellung (Fig. 1) ein
vertikaler Gitterstab 5 aufgenommen ist, wodurch ein seitliches Verrutschen des Halters
absolut unmöglich wird.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 und 3, bei dem der bewegliche Haken 9 der obere
Haken ist, ist der Haken 9 mit seiner Hakenöffnung 16 der Hakenöffnung 17 des unbeweglichen
Hakens am unteren Ende des Halters 8 zugewandt, und der obere, bewegliche Haken 9
steht unter der Wirkung einer im Innere des rohrförmigen Halters 8 angeordneten Zugfeder
18, beispielsweise einer Schraubenfeder. Die Zugfeder 18 ist dabei beispielsweise
an der Unterseite des Führungskörpers 15 in eine öse oder einen Haken 19 und in eine
entsprechende öse oder einen entsprechenden Haken 20 an der Oberseite eines Stopfenteiles
21, das den unbeweglichen Haken 10 trägt, eingehängt. Das Stopfenteil 21 verschließt
dabei das untere Ende des rohrförmigen Halters 8, wobei es mit einem Flansch 22 an
der Stirnseite des rohrförmigen Halters anliegt, und der unbewegliche Halter 10 erstreckt
sich seitlich vom Stopfenteil 21 weg durch den Längsschlitz 12 nach außen. Dadurch,
daß sich beide Haken 9, 10 durch den Längsschlitz 12 zur Außenseite erstrecken, sind
sie automatisch immer genau zueinander ausgerichtet, sodaß keine Fluchtungsfehler
auftreten, die unter Umständen zu einem Moment auf den an den Gitterstäben 2, 3 festgehakten
Halter 8 führen könnten.
[0024] Die anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebene Vorrichtung wird derart zusammengebaut,
daß zunächst der Führungskörper 15 von unten her in den rohrförmigen Halter 8 eingeschoben
wird, wobei die Zugfeder 18 bereits eingehängt wurde. Das untere Ende der Zugfeder
wird sodann in die Öse oder auf den Haken 20 des Stopfenteiles 21 gehängt, und dieses
Stopfenteil wird von unten her in den Halter eingefügt, wobei es mit enger Passung
reibungsschlüssig im Halter 8 festsitzt. Selbstverständlich könnte anstatt des dargestellten
Stopfens mit dem Flansch oder Bund 22 auch ein einfacher, geringfügig konischer Stopfen
mit Preßsitz eingesetzt werden.
[0025] Wenn nun ein Gegenstand, wie die Reklametafel 6 gemäß Fig. 1, an einem Gitterkorb
oder Gitterregal befestigt werden soll, wird der Halter 8 zunächst mit dem oberen,
beweglichen Haken 9 am Gitterstab 2 festgehakt, und danach wird der Halter 8 entgegen
der Kraft der Feder 18 so weit nach unten gezogen, bis der untere, unbewegliche Haken
10 am Gitterstab 3 festgehakt wird. Zufolge der Federkraft ist damit ein fester Sitz
des Halters 8 mit der Tafel 6 an der Gitterkonstruktion erzielt.
[0026] In Abwandlung dieser Ausführungsform gemäß Fig. 2 und 3 wäre es selbstverständlich
auch möglich, die Schraubenfeder 18 rund um den Halter 8 herum, also außen, anzuordnen
und dabei z.B. in ösen an den Haken 9, 10 einzuhängen.
[0027] In Fig. 4 ist eine modifizierte Vorrichtung 7 veranschaulicht, bei der der Halter
8 stangenförmig ausgebildet ist. Auf diesen stangenförmigen Halter 8 ist eine Hülse
23 aufgeschoben, die seitlich den einen, beweglichen Haken 9 trägt. Am unteren Ende
des Halters 8 ist ein Kappenteil 24 aufgesetzt, das den unbeweglichen Haken 10 trägt.
An der Hülse 23 bzw. am Kappenteil 24 sind Einhängösen od.dgl. 25 bzw. 26 vorgesehen,
an denen ein Gummiband od.dgl. 27 als Zugfeder befestigt ist. Der Querschnitt des
stangenförmigen Halters 8 kann dabei beispielsweise oval sein, sodaß die beiden Haken
9, 10 vertikal zueinander ausgerichtet bleiben. Auch bei dieser Ausführungsform sind
die Haken 9, 10 mit ihren Hakenöffnungen 16, 17 einander zugewandt. An der Außenseite
des Halters 8 kann ferner ein beispielsweise zapfenförmiger Anschlag 28 vorgesehen
sein, der die Bewegung der Hülse 23 nach unten begrenzt. Beispielsweise kann dieser
Anschlag 28 durch eine in eine Bohrung eingeschraubte Schraube oder einen eingepaßten
Stift gebildet sein.
[0028] Bei dieser Ausführungsform kann die Anbringung an der Gitterkonstruktion 1 vorteilhafterweise
auch dadurch erfolgen, daß zunächst der untere Haken 10 am zugehörigen Gitterstab
3 festgehakt wird, wonach die Hülse 23 am Halter 8 nach oben verschoben wird, und
zwar entgegen der Kraft des Gummibandes 27, und schließlich mit dem Haken 9 über den
entsprechenden oberen Gitterstab 2 schnappen gelassen wird. Um dabei die Hülse 23
besser erfassen zu können, kann sie mit Griffflächen 29 versehen sein.
[0029] Selbstverständlich wäre es auch hier möglich, anstatt der Gummiband-Zugfeder 27 eine
Schraubenfeder ähnlich der Feder 18 gemäß Fig. 2 zu verwenden, die hier über den stangenförmigen
Halter 8 aufzuschieben wäre. Umgekehrt könnte aber auch bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 2 und 3 anstatt der Schraubenfeder 18 ein Gummiband 27 im Inneren des rohrförmigen
Halters verwendet werden.
[0030] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist wiederum ein rohrförmiger Halter 8 vorgesehen.
Am oberen Stirnende dieses Halters 8 ist ein Kappenteil 24 aufgesetzt, das den unbeweglichen
Haken 10 trägt. Dabei ist dieser unbewegliche Haken 10 mit seiner Hakenöffnung 17
nach oben gewandt, wogegen der bewegliche Haken 9, hier im Gegensatz zu den Fig. 2
und 4 der untere Haken, mit seiner Haken-'öffnung 16 nach unten zeigt. Der bewegliche
Haken 9 erstreckt sich wiederum von einem im Inneren des rohrförmigen Halters vorgesehenen,
verschiebbaren Führungskörper 15 durch einen Längsschlitz 12 in der Rohrwandung des
rohrförmigen Halters 8 nach außen. Dabei ist der Führungskörper 15 hier beispielsweise
kolbenartig, mit offener Unterseite, ausgebildet. An der Oberseite trägt dieser kolbenartige
Führungskörper 15 einen zylindrischen Fortsatz 30, der zur Führung einer Schraubendruckfeder
31 dient, die zwischen dem Führungskörper 15 und dem oberen Kappenteil 24 angeordnet
ist. In ähnlicher Weise weist auch dieses obere Kappenteil 24 einen inneren, zylindrischen
Führungsvorsprung 32 auf. Am unteren Ende ist der rohrförmige Halter 8 durch eine
weitere Abschlußkappe 25 abgeschlossen, die zugleich als Endanschlag für den beweglichen
Haken 9 und dessen Führungskörper 15 dient. Die Abschlußkappe 25 und das obere Kappenteil
24 mit dem unbeweglichen Haken 10 sitzen dabei fest auf dem Halter 8, wobei sie beispielsweise
angeklebt oder aufgeschweißt sein können. Normalerweise reicht hiezu jedoch ein fester
Preßsitz aus.
[0031] Bei dieser Ausführungsform werden somit die beiden Haken 9, 10 nicht in Richtung
aufeinander zu und dabei gegen die dazwischenliegenden Gitterstäbe 2, 3 gespannt,
wie dies bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen der Fall war, sondern sie
werden auseinander und gegen die - in Fig. 5 mit gestrichelten Linien angedeuteten
- Gitterstäbe 2, 3 einer Gitterkonstruktion zufolge der Wirkung der Druckfeder 31
gespreizt. Um diesen Spreizsitz an der Gitterkonstruktion herbeizufüren, wird zweckmäßigerweise
der bewegliche Haken 9 als erstes auf den unteren Gitterstab 3 aufgesetzt, und danach
wird relativ dazu der Halter 8 mit dem oberen, mit ihm unbeweglich verbundenen Haken
10 entgegen der Wirkung der Druckfeder 31 nach unten verschoben, bis der Haken 10
unter den oberen Gitterstab 2 greift.
[0032] Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 6 ist ebenfalls ein rohrförmiger Halter 8 vorgesehen,
von dessen Rohrwandung außen der unbewegliche Haken 10 als oberer Haken absteht. Dieser
unbewegliche Haken 10 kann dabei in einem Stück mit dem Halter 8, etwa aus Kunststoff,
gefertigt sein, oder aber er kann an ihm abgeklebt, angeschweißt oder in eine Bohrung
eingesetzt sein. Der bewegliche Haken 9 erstreckt sich wiederum von einem kolbenförmigen
Führungskörper 15 durch einen Längsschlitz 12 in der Rohrwandung des rohrförmigen
Halters 8 zur Außenseite. Im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß Fig. 5, wo sich der
Längsschlitz 12 über die gesamte Höhe des Halters 8 erstreckt, ist gemäß Fig. 6 wiederum
nur ein sich über einen Teil der Höhe des Halters erstreckender Längsschlitz 12 vorgesehen,
ähnlich wie in Fig. 2 dargestellt. Am unteren Ende des Halters 8 ist eine Abschlußkappe
25 vorgesehen, hier z.B. eingeschraubt, und zwischen dieser Abschlußkappe 25 und dem
kolbenförmigen Führungskörper 5 ist eine Zugfeder, etwa wiederum in Form eines Gummibandes
27, angeordnet, sodaß der Führungskörper 15 mit dem Haken 9 nach unten gezogen wird.
Auch hier kann ähnlich wie bei der Ausführunsform gemäß Fig. 5 mit Hilfe der Haken
9, 10 ein Spreizsitz des Halters 8 erzielt werden.
[0033] Anstatt einer herkömmlichen Gewindeverbindung kann für die Abschlußkappe 25 auch
eine Schnellkupplung in Art einer Bajonettkupplung vorgesehen sein, was den Vorteil
erbringt, daß das Gummiband 27 nicht verdrillt wird. Auch kann anstatt des Gummibandes
27 wieder eine Schrauben-Zugfeder ähnlich der Feder 18 gemäß Fig. 2 verwendet werden.
Darüberhinaus kann in derRohrwaidung des Halters 8 ein Schraubstift od.dgl. als unterer
Endanschlag für den Führungskörper 15 angeordnet werden. Dieser Stift wird selbstverständlich
erst nach Einfügen des Führungskörpers 15 in das Innere des Halters 8 eingesetzt und
verhindert dann, daß sich der Führungskörper 15 mit dem Halter 9 zu weit nach unten
bewegt. Soll die Vorrichtung wieder zerlegt werden, so wäre zunächst dieser Anschlagstift
zu entfernen.
[0034] Bei der in Fig. 7 dargestellten Vorrichtung sind wieder mit ihren öffnungen 16 bzw.
17 einander zugewandte Haken 9 bzw. 10 an einem rohrförmigen Halter 8 angeordnet.
Dabei ist jedoch im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß Fig. 2 der untere Haken der
bewegliche Haken 9, und der obere Haken 10, am oberen Stirnende des Halters 8, sitzt
fest an diesem Halter 8. Der untere, bewegliche Haken 9 erstreckt sich wiederum durch
einen Längsschlitz 12 mit einem oberen Endanschlag 14 und setzt sich im Inneren des
Halters 8 in einem kolbenförmigen Führungskörper 15 fort. Zwischen diesem Führungskörper
15 und einer am unteren Ende eingeschraubten Abschlußkappe 25 ist eine Druckfeder
33, hier in Form eines gummielastischen Einsatzblockes, vorgesehen, welche den Führungskörper
15 mit dem Haken 9 in Richtung nach oben drückt.
[0035] Die Anbringung an einer Gitterkonstruktion oder einer Schachtelwand erfolgt bei dieser
Vorrichtung zweckmäßigerweise derart, daß der bewegliche untere Haken 9 von unten
her über den entsprechenden unteren Gitterstab oder in eine öffnung in der Wand geschoben
wird, wonach der Halter mit dem oberen, unbeweg-
lichen Haken 10 relativ dazu und entgegen der Wirkung der Druckfeder 33 nach oben bewegt
wird, bis der obere Haken 10 über den oberen Gitterstab 2 oder in eine weitere öffnung
in der Wand schnappt.
[0036] Wenn die Erfindung vorstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen näher
erläutert wurde, so sind doch selbstverständlich weitere Abwandlungen und Modifikationen
im Rahmen der Erfindung möglich. So ist es beispielsweise auch möglich, anstatt des
gummielastischen Einsatzblockes 33 gemäß Fig. 7 eine Schrauben-Druckfeder ähnlich
Fig. 5 vorzusehen und umgekehrt. Auch könnte die Vorrichtung gemäß Fig. 7 beispielsweise
derart modifiziert werden, daß ein Gummiband od.dgl. Zugfeder mit einem Ende am oberen
Halterende und mit dem anderen Ende am Führungskörper 15 befestigt wird, um auf den
Führungskörper 15 bzw. den beweglichen Haken 9 die gewünschte Vorspannkraft in Richtung
nach oben zu erzielen. Es ist dabei auch möglich, als Zugfeder einen Gummiring od.dgl.
außen über die beiden Haken 9, 10 zu spannen. Das obere Ende des Längsschlitzes 12
in der Rohrwandung des Halters 8 dient dabei wiederum als Anschlag 14 für den beweglichen
Haken 9. Weiters ist es auch möglich, eine Schrauben-Druckfeder außen um den Halter
8 gemäß Fig. 7 anzubringen, und zwar zwischen dem Haken 9 und der unteren Abschlußkappe
25, die dann zweckmäßigerweise mit einem radial etwas weiter überstehenden Bund oder
Griffrand versehen ist.
[0037] Wie weiters bereits erwähnt, kann der beschriebene Halter auch an der Wand einer
Schachtel, einer Kiste oder eines Kartons festgehalten werden. Dazu können, falls
wie häufig üblich öffnungen in der Wand vorhanden sind, die Haken in diese öffnungen
eingeführt werden. Es ist aber sogar grundsätzlich möglich, den unteren Haken unter
dem Boden der Schachtel oder Kiste bzw. des Kartons und dem oberen Haken am oberen
Wandrand festzuhaken. In diesem Fall kann der untere Haken auch in Form einer waagrechten
Platte, unter Umständen mit einem Reibungsbelag an der Oberseite, ausgebildet werden.
1. Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen (6), wie Preis-oder Reklameschilder,
Tafeln oder sonstigen Ankündigungen, an der Gitterkonstruktion (1) von Gitterkörben
oder -regalen, an Wänden von Kartons oder Kisten u.dgl., mit einem an der Gitterkonstruktion
(1) bzw. Wand befestigbaren Halter (8) fürdieGegenstände, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (8) stangen- oder rohrförmig ausgebildet ist und mit zwei außen übereinander
angeordneten Haken (9, 10) versehen ist, von denen der eine Haken (9) am bzw. im Halter
(8) längsbeweglich geführt sowie durch eine Federeinrichtung (18; 27; 31; 33) vorgespannt
ist-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Haken (10)
unbeweglich am Halter (8) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Haken (9)
an einem im Inneren des rohrförmigen Halters (8) axial verschiebbar angeordneten Führungskörper
(15) vorgesehen ist und sich von diesem Führungskörper (15) durch einen Längsschlitz
(12) in der Rohrwandung des Halters (8) zur Außenseite erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Längsschlitz
(12) über die gesamte Länge des rohrförmigen Halters (8) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß sich der Längsschlitz (12)
von der einen Stirnseite des rohrförmigen Halters (8) her über nur einen Teil von
dessen Längserstreckung erstreckt und das Ende des Längsschlitzes einen Anschlag (14)
für den beweglichen Haken (9) bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Haken (9)
an einer auf den Halter (8) außen aufgeschobenen Hülse (23) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unbewegliche Haken
(10) einstückig mit dem Halter (8) ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unbewegliche Haken
(10) an einer der Stirnseiten des Halters (8) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der unbewegliche
Haken (10) an jener Stirnseite des rohrförmigen Halters (8) angeordnet ist, von der
her sich der Längsschlitz (12) in der Rohrwandung erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der unbewegliche
Haken (10) an einem Stopfen-oder Kappenteil (21; 24) angeordnet ist, das an der einen
Stirnseite des Halters (8), insbesondere lösbar, angebracht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
unbewegliche Haken (10) vom Stopfenteil (21) weg seitlich durch den Längsschlitz (12)
zur Außenseite erstreckt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,dadurch gekennzeichnet, daß das Stopfenteil
(21) mit einem Flansch (22) an der Stirnseite des rohrförmigen Halters (8) anliegt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haken (9,
10) einander zugewandte Hakenöffnungen (16, 17) aufweisen und zwischen den Haken (9,
10) eine Zugfeder (18; 27) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haken (9, 10)
voneinander abgewandte Hakenöffnungen (16, 17) aufweisen und zwischen den Haken (9,
10) eine Druckfeder (31) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haken (9, 10)
einander zugewandte Hakenöffnungen (16, 17) aufweisen, der unbewegliche Haken (10)
am in der Betriebsstellung oberen Ende des Halters (8) angeordnet ist und zwischen
dem unteren Ende des Halters (8), beispielsweise einer auf-oder eingeschraubten Abschlußkappe
(25), und dem beweglichen Halter (9) bzw. dessen Führungskörper (15) eine Druckfeder
(33) angeordnet ist.