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EP 0 093 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1985 Patentblatt 1985/34 |
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Anmeldetag: 11.02.1983 |
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Formkasten für eine durch Unterdruck herzustellende Giessform
Flask for a vacuum-produced mould
Châssis de moulage pour un moule fabriqué par dépression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
10.05.1982 DE 3217477
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.11.1983 Patentblatt 1983/46 |
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Anmelder: Buderus Aktiengesellschaft |
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D-6330 Wetzlar (DE) |
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Erfinder: |
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- Weber, Wilhelm
D-6337 Leun-Bissenberg (DE)
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Vertreter: Benner, Alwin, Dipl.-Ing. |
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Buderus Aktiengesellschaft
ZA-Patentabteilung
Postfach 1220 D-6330 Wetzlar D-6330 Wetzlar (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Formkasten für eine durch Unterdruck herzustellende
Gießform aus bindemittelfreiem Formsand gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Bei dem sogenannten Vakuumformverfahren werden mit einer Folie überzogene Modelle
in einem Formkasten mit bindemittelfreiem Formsand bedeckt und anschließend der mit
einer weiteren Folie abgedeckte Formsand einem Unterdruck ausgesetzt. Auf diese Weise
ergeben sich sehr formstabile Gießformteile. Um den notwendigen Unterdruck während
des Verfahrensablaufes bis nach dem Abgießen aufrecht zu erhalten, muß die Form mit
einer Unterdruckquelle in Verbindung stehen. Der Formkastenrahmen besteht hierzu aus
einem Hohlprofil mit einer Anschlußmöglichkeit an eine Unterdruckleitung. Zum Formkasteninnenraum
hin weist der hohle , Formkastenrahmen Ansaugöffnungen auf, welche mit einem Sieb
abgedeckt sind, damit die Luft zwar abgesaugt wird, die feinen Formsandpartikel aber
zurückgehalten werden.
[0003] In größeren Formkästen wird auf diese Weise aber nicht in der gewünschten Zeit in
der gesamten Form das erforderliche Vakuum aufgebaut.
[0004] Es ist zwar bekannt (DE-U-8 029 438) die Unterdruckleitung durch den Formkasten verlaufen
zu lassen, indem an das Hohlprofil des Formkastenrahmens Unterdruckleitungen angeschraubt
werden können, aber diese Leitungen werden nur locker mit ihren freien Enden in Rohrstücken
gehalten. Sie sind lediglich - wie die üblichen in dem Formraum eingelegten Unterdruckleitungen
- mit ihrem einen Ende an die Unterdruckquelle angeschlossen. Der in größeren Formkästen
erforderliche möglichst gleichmäßige und schnelle Aufbau des Vakuums über die gesamte
Fläche des Formkastens wird so nicht erreicht. Außerdem sind alle locker gehaltenen
oder bloß eingelegten Teile beim rauhen Gießereibetrieb störanfällig.
[0005] Um sowohl in kürzester Zeit als auch im Bereich der gesamten Form möglichst gleiche
Unterdruckverhältnisse zu erreichen, wird erfindungsgemäß der gattungsgemäße Formkasten
gemäß Kennzeichenteil von Anspruch 1 ausgebildet. Die hohlen Schoren besitzen vorteilhaft
einen rechteckigen Querschnitt und die beiden seitlichen, senkrechten Flächen sind
mit einer Reihe von Öffnungen versehen, welche durch ein Drahtgewebe abgedeckt sind.
[0006] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Draufsicht und
Fig. 2 den Längsschnitt durch eine Formkastenhälfte,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab den Schnitt durch eine Schore.
[0007] Die Formkastenhälfte, z. B. der Oberkasten, ist stirnseitig an dem aus Hohlprofilen
bestehenden Formkastenrahmen 1 mit Formkastenführungen 2 und an allen vier Seiten
mit Anschlußstutzen 3 für eine Unterdruckleitung versehen. Das Hohlprofil des Formkastenrahmens
ist zur Formkasteninnenseite mit zahlreichen Absaugöffnungen 4 versehen, welche durch
feine Drahtgitter abgedeckt sind, damit der Formsand nicht mit abgesaugt wird. Ergänzend
sind als Hohlkörper ausgebildete Schoren 5 vorgesehen, welche den Formkasten überqueren
und an beiden Enden mit dem Formkastenrahmen in Verbindung stehen. Auch die Schoren
5 weisen beidseitig Bohrungen 6 auf, welche durch feine Drahtgewebe 7 abgedeckt sind.
Weitere gelochte Platten 9, welche über Zuganker 8 miteinander verspannt sind, sorgen
für eine robuste Befestigung und Schutz der Drahtgewebe 7, die zusätzlich mit der
Schore 5 mittels eines Metallklebers verklebt und abgedichtet sind.
[0008] Die Schore 5 weist ein rechteckiges Profil auf, wodurch sich eine große Steifigkeit
ergibt, welche auch durch die Bohrungen 6 nicht merklich verringert wird.
[0009] Bei Anschluß einer Unterdruckleitung an einen der Anschlußstutzen 3 baut sich im
Rahmen 1 sowie in den Schoren 5 und über diese in dem gesamten mit Formsand verfüllten
und beidseitig durch Folien abgedichteten Formkasteninnenraum in kurzer Zeit ein gleichmäßig
verteilter Unterdruck auf, wodurch sich eine verfestigte Formhälfte bildet. Die Schoren
5 sind untereinander nochmals durch Querstreben 10 gehaltert und versteift.
1. Formkasten für eine durch Unterdruck herzustellende Gießform aus bindemittelfreiem
Formsand, mit einem Formkastenrahmen (1), welcher als an eine Unterdruckquelle anschließbares
Hohlprofil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß den Formkastenrahmen (1) überquerende,
mit diesem untrennbar verbundene und als Hohlkörper ausgebildete Schoren (5) vorgesehen
sind, welche über das Hohlprofil des Formkastenrahmens (1) an die Unterdruckquelle
anschließbar und über ihre Länge mit Ansaugöffnungen versehen sind.
2. Formkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schoren (5) als Hohlkörper
mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind und die Ansaugöffnungen aus seitlichen
Bohrungen (6) bestehen, welche durch Drahtgewebe (7) abgedeckt sind.
3. Formkasten nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
zwei Bohrungen (6) einander gegenüberliegend angeordnet sind und die abdeckenden Drahtgewebe
(7) durch gelochte, mittels Zuganker (8) gegeneinander verspannte Abdeckplatten (9)
befestigt sind.
4. Formkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtgewebe
(7) mit Metallkleber aufgeklebt und abgedichtet sind.
1. Flask for a vacuum-produces mould from binder-free moulding sand, comprising a
flask frame (1) being designed as a hollow section to be connected to a vacuum source,
characterized by that bars (5) are provided crossing the flask frame (1), being inherent
to the latter and being designed as hollow sections, said bars being connectable over
the hollow section of the flask frame (1) to the vacuum source and being provided
with suction ports along their lengths.
2. Flask according to claim 1, characterized by that the bars (5) are designed as
hollow parts having a rectangular cross section and that the suction ports consist
of lateral boreholes (6) be ing covered by wire gauze (7).
3. Flask according to one of the claims 1 or 2, characterized by that two boreholes
(6) each are arranged opposite to each other and that the covering wire gauzes (7)
are fastened by perforated cover plates (9) being braced with respect to each other
by tie rods (8).
4. Flask according to one of the claims 1 to 3, characterized by that the wire gauzes
(7) are stuck and sealed by means of a metal adhesive.
1. Châssis de moulage pour un moule fabriqué par dépression avec du sable à mouler
exempt de liant, avec une carcasse (1), formée d'un profilé creux pouvant être branchée
sur une source de dépression, caractérisé par le fait que des barres de châssis (5)
traversant la carcasse (1), reliées à cette dernière à demeure et exécutées en corps
creux, sont prévues, pouvant être branchées sur la source de dépression à travers
le profilé creux de la carcasse (1) et munie d'ouvertures d'aspiration sur toute leur
longueur.
2. Châssis de moulage selon revendication 1, caractérisé par le fait que les barres
de châssis (5) sont exécutées en tant que corps creux avec une section rectangulaire
et que les ouvertures d'aspiration consistent en alésages latéraux (6) recouverts
de tissu métallique (7).
3. Châssis de moulage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
qu'à chaque fois deux alésages (6) sont disposés l'un en face de l'autre et que les
tissus métalliques (7) les recouvrant sont fixés par des plaques de recouvrement (9)
perforées croisillonnées les uns par rapport aux autres moyennant des haubans (8).
4. Châssis de moulage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que les tissus métalliques (7) sont collés avec de la colle pour métaux et calfeutrés.
