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EP 0 094 069 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1987 Patentblatt 1987/04 |
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Anmeldetag: 07.05.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B68B 1/04 |
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Reithalfter
Noseband
Muserolle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB LI NL |
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Priorität: |
11.05.1982 DE 3217597
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.11.1983 Patentblatt 1983/46 |
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Anmelder: Kannemeier & Koch GmbH |
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D-3006 Burgwedel 3 (DE) |
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Erfinder: |
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- Conrad, Ulrich
D-2862 Worpswede (DE)
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Vertreter: König, Norbert, Dipl.-Phys. Dr. et al |
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Patentanwälte
Leine & König
Burckhardtstrasse 1 30163 Hannover 30163 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Reithalfter gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es ist das sogenannte hannoversche Reithalfter bekannt, bei dem die Halfterteile
an einer Ringöse befestigt sind. Hierdurch besteht die Gefahr, daß der Kinnriemen
sehr häufig in Kollision mit dem Gebiß gerät. Das Nasenstück kann nicht tiefer befestigt
werden, weil dieses sonst die Nüstern bzw. die Nüsterntüte für die Atembewegungen
behindert.
[0003] Es ist ferner das sogenannte englische Reithalfter bekannt, bei dem der Kinnriemen
oberhalb des Gebisses um das Kinn geführt ist. Hierdurch erhält der untere Teil des
Pferdemaules eine zu große Bewegungsfreiheit. Ferner besteht die Gefahr, daß die Backeninnenseiten
zu sehr an die Backenzähne gedrückt werden und dort zwischen die Backenzähne gelangen
und verletzt werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß das Nasenstück in den Bereich
einer unter der Jochbeinkante hervortretenden Ader gelangt und diese abdrückt, wodurch
es zu Durchblutungsstörungen kommen kann.
[0004] Bei beiden bekannten Reithalftern besteht die Gefahr des Auftretens von Scheuerstellen.
[0005] Durch das DE-U-79 08 203 ist ein Halfterbügel für ein Reithalfter bekannt geworden,
der im wesentlichen aus einem geraden Bügelkörper und daran ausgebildeten, nach hinten
weisenden Ösen für das Nasenstück, das Kopfstück und die beiden Kinnriemen besteht.
Die Ösen für das Nasenstück und das Kopfstück sind mit Dornen zur besseren Verankerung
des Halfters versehen. Dieses Reithalfter weist, obwohl es schon Vorteile gegenüber
dem bisher eingesetzten hannoverschen Reithalfter und dem englischen Reithalfter aufweist,
noch Nachteile auf. Der gerade Bügelkörper führt zu Scheuerstellen am Kopf des Pferdes.
Falls das Nasenstück zu kurz ausgeführt ist, besteht bei diesem Reithalfter die Gefahr
eines Abschnürens der Luftwege. Der Gebißtrensenring berührt praktisch immer den Halfterbügel,
wodurch die Gefahr eines Verklemmens besteht und es dadurch zu Lefzenquetschungen
kommen kann ; außerdem ist die Maultätigkeit eingeschränkt. Da das Nasenstück und
das Kopfstück in einer gemeinsamen Öse angebracht sind, sitzt das Kopfstück zu weit
vorn, so daß die Gefahr besteht, daß dieses zu nah am Auge des Pferdes liegt. Ein
längeres Nasenstück wäre keine Abhilfe, weil dann der Halfterbügel noch stärker mit
dem Gebiß in Berührung käme. Der obere Kinnriemen ist praktisch direkt mit dem Kopfstück
verbunden, weil der Bügelkörper im Bereich der Öse in das Kopfstück mit eingenäht
ist, was im übrigen mehr Aufwand für den Sattler bedeutet. Hierdurch besteht die Gefahr,
daß beispielsweise bei engerer Verschnallung des Kinnriemens das Reithalfter schief
sitzt. Die Öse für das Nasenstück ist mit einem nach vorn zeigenden Dorn versehen,
wodurch das Nasenstück eine zu starke Fixierung erfährt. Es kann nicht mehr von selbst
in die richtige Lage rutschen. Dies kann zu Scheuerstellen führen.
[0006] Durch die DE-C-215 955 ist ein Zaumzeug bekannt, das allerdings anders als das Reithalfter
der eingangs genannten Art ohne Gebiß, also ohne Gebißstange und Gebißtrensenring,
verwendet werden soll. Dieses bekannte Zaumzeug weist einen flachen, ebenen und leicht
nach hinten gekrümmten Bügelkörper auf. Dieser βü- gelkörper führt zu Scheuerstellen
am Kopf des Pferdes. Bei Verwendung eines Gebisses berührt der Gebißtrensenring das
Zaumzeug, wodurch es zu Verklemmungen, Lefzenquetschungen und Beschränkungen der Maultätigkeit
kommen kann.
[0007] Die FR-A-2166736 zeigt ein Pferdegeschirr zum Lenken eines Pferdes mit einem Arm
aus Metall mit zwei parallelen Schenkeln, die am oberen Armende zu einer Öse erweitert
sind. Am unteren Ende befinden sich mehrere Ösen zur Anbringung eines Zügels. Ein
Nasenriemen ist an einem Schenkel des Armes befestigt und über das Nasenbein des Pferdes
geführt. Ferner sind ein Kinn- und ein Backenriemen vorgesehen. Bei diesem Pferdegeschirr
handelt es sich um ein sogenanntes Hackamore, bei dem bei Zug am Zügel mit Hilfe des
Nasenriemens Druck auf das Nasenbein des Pferdes ausgeübt wird, um so das Pferd zu
lenken. Der Metallarm hat dabei die Funktion eines Hebels mit Schwenkpunkt im Bereich
der oberen Öse. Die wirksame Hebellänge kann durch Verstellung des Zügels an den unteren
Ösen verändert werden. Der Metallarm ist zur Anpassung an die Kopfform des Pferdes
leicht gebogen ausgebildet, wobei das untere Ende mit den Einstellösen nach außen
vom Pferdekopf weg gebogen ist. Zur Vermeidung von Scheuerstellen ist ein Gleitschuh
am Arm vorgesehen. Der Arm überdeckt aber die Lefzen des Pferdes und erstreckt sich
etwa bis zur Augenhöhe des Pferdes. Dieses bekannte Geschirr ist daher nicht zur Verwendung
eines Gebisses geeignet. Bei Verwendung eines Gebisses würde der Gebißtrensenring
mit dem Metallarm des Pferdegeschirrs kollidieren, wodurch es zu Verklemmungen, Lefzenquetschungen
und Beschränkungen der Maultätigkeit kommt.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein Reithalfter gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1 so auszubilden, daß die oben beschriebenen Nachteile der
bekannten Reithalfter vermieden sind, insbesondere aber die Gefahr der Entstehung
von Scheuerstellen am Pferdekopf und die Kollisionsgefahr mit dem Gebißtrensenring
vermieden ist.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildung nach Anspruch 1 gelöst.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung paßt sich der Halfterbügel besser an den Pferdekopf
an. Es kann praktisch nicht mehr zu Scheuerstellen kommen, weil die Enden des Halfterbügels
nicht mehr oder kaum mehr am Kopf anliegen. Die Atemwege liegen völlig frei ; ein
Druck wird auf sie nicht mehr ausgeübt. Auch bei einem eventuell zu kurzen Nasenstück
können die Luftwege nicht mehr eingeschnürt werden. Eine Kollision mit dem Gebißtrensenring
ist nicht mehr möglich, weil dieser Ring durch die erfindungsgemäße Ausbildung des
Halfterbügels praktisch innerhalb der Krümmung beabstandet zum Bügelkörper angeordnet
ist, so daß auch die Gefahr eines Verklemens und die Gefahr von Lefzenquetschungen
gänzlich beseitigt ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung schafft die Voraussetzung
für . eine bessere Maultätigkeit des Pferdes. Das erfindungsgemäße Reithalfter ist
universell einsetzbar sowohl beim Springsport als auch bei der Dressur. Die Lenkung
des Pferdes mittels Zügel und Gebiß kann nicht mehr beeinträchtigt werden.
[0011] Durch die weitere Ausbildung gemäß Anspruch 3 kann der Bügelkörper praktisch nur
noch mittig am Pferdekopf fester anliegen, so daß eine optimale Schonung des Pferdekopfes
erzielt wird.
[0012] Durch die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 können sich der obere Kinnriemen und das
Kopfstück in gewissen Grenzen relativ zueinander frei bewegen. Dies hat den Vorteil,
daß auch bei engerer Verschnallung des Kinnriemens das Kopfstück nicht mitgezogen
wird, so daß sich das Reithalfter nicht verziehen kann. Es ist stets ein einwandfreier
Sitz des Reithalfters gewährleistet.
[0013] Durch die weiteren Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 5 und 6 wird eine gewisse
Fixierung und bessere Verankerung des Kinnriemens und des Kopfstückes erzielt. Die
Fixierung läßt aber noch genügend Bewegungsmöglichkeiten für das Kopfstück zu, so
daß auch bei enger Verschnallung des Kinnriemens der einwandfreie Sitz des Reithalfters
nicht gefährdet ist.
[0014] Durch die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 4 bis 6 wird die Arbeit des Sattlers
bei der Befestigung des Kinnriemens des Kopfstückes erleichtert.
[0015] Nach den Ansprüchen 8 bis 10 ist eine mittlere Öse ohne Dorn für das Nasenstück vorgesehen.
Dies hat den Vorteil, daß das Nasenstück selbsttätig in die richtige Lage rutschen
kann, so daß die Gefahr des Auftretens von Scheuerstellen und eines Abdrückens der
unter der Jochbeinkante hervortretenden Ader vermieden ist.
[0016] Falls aus bestimmten Gründen eine Fixierung des Nasenstückes gewünscht wird, kann
zusätzlich auch ein Dorn vorgesehen werden.
[0017] Vorteilhafte und zweckmäßige Materialien zur Herstellung des erfindungsgemäßen Halfterbügels
sind in den weiteren Ansprüchen 11 und 12 angegeben.
[0018] Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel
dargestellt ist, näher erläutert werden.
[0019] Es zeigt :
Figur 1 eine Ansicht eines Pferdekopfes schräg von vorn, der mit einem erfindungsgemäßen
Reithalfter aufgezäumt ist,
Figur 2 eine seitliche Draufsicht auf einen beim erfindungsgemäßen Reithalfter verwendeten
Halfterbügel und
Figur 3 eine Ansicht auf den Halfterbügel nach Fig. 2 von vorn.
[0020] In den Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile des Reithalfters mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0021] Die Zeichnung zeigt ein Reithalfter 2 mit einem Halfterbügel 4. Der Halfterbügel
4 weist einen Bügelkörper 5 auf. Am oberen Ende 6 des Bügelkörpers 5 befindet sich
eine Öse 8 und am unteren Ende 10 eine Öse 12. Die obere Öse 8 ist in Form einer Rundöse
und die untere Öse 12 in Form einer ovalen Öse ausgebildet. Außerdem ist eine nach
vorn weisende Öse 14 vorgesehen, die etwa als Rechtecköse ausgebildet ist.
[0022] Die obere Öse 8 weist einen von der Oberseite der Öse ausgehenden, nach oben zeigenden
ersten Dorn 16 und einen von der seitlich Außenseite der Öse nach hinten zeigenden
zweiten Dorn 18 auf.
[0023] In der Öse 8 werden ein Kopfstück 20 und ein Kinnriemen 22 angebracht.
[0024] Die Dorne 16 und 18 werden in das Kopfstück 20 bzw. in den Kinnriemen 22 mit eingenäht
und sorgen für eine gewisse Fixierung der Lage der Reithalfterteile und für eine bessere
Verankerung dieser Teile.
[0025] In der unteren Öse 12 wird ein weiterer Kinnriemen 24 befestigt.
[0026] Die Öse 14 ist für ein Nasenstück 26 des Reithalfters 2 vorgesehen. Der Halfterbügel
4 bzw. der Bügelkörper 5 ist gekrümmt ausgebildet, dergestalt, daß beide Enden 6 und
7 nach hinten und gleichzeitig zur Seite, d. h. im aufgezäumten Zustand des Reithalfters
vom Kopf des Pferdes weg gebogen ausgebildet ist, was besonders deutlich den Fig.
2 und 3 entnehmbar ist. Die seitliche Krümmung ist dabei geringer als die Krümmung
nach hinten.
[0027] Die Öse 14 ist vorzugsweise in der oberen Hälfte des Bügelkörpers 5 beabstandet zur
Öse 8 angeordnet. Falls gewünscht, kann auch an der Öse 14 ein Dorn für das Nasenstück
26 vorgesehen werden.
[0028] Aus der Fig. 1 ist deutlich zu entnehmen, daß der Halfterbügel 4 einen Transengebißring
28 beabstandet teilweise umgreift, so daß Kollisionsgefahr nicht besteht.
[0029] Die obere Öse 8 liegt relativ weit hinten, so daß das Kopfstück 20 in vorteilhafter
Weise weiter entfernt vom Auge des Pferdes zu liegen kommt, als dies bei den bisher
verwendeten Reithalftern der Fall ist. Das Kopfstück 20 liegt fast verdeckt unter
dem Backenstück 30 der Gebißtrense.
[0030] Das Nasenstück 26 ist in der Öse 14 nicht zusätzlich durch einen Dorn fixiert, wodurch
es selbsttätig die günstigste Lage einnehmen kann, so daß weder auf die Nüsterntüte
noch auf die im Bereich der Jochbeinkante normalerweise hervortretende Ader am Kopf
des Pferdes unbeabsichtigter Druck ausgeübt wird.
[0031] Der obere Kinnriemen 22 und das Kopfstück 20 sind in der oberen Öse 8 relativ zueinander
bewegbar angeordnet, so daß auch bei engerer Verschnallung des Kinnriemens ein Verziehen
des Kopfstückes und damit des Reithalfters selbst nicht möglich ist.
[0032] Der Halfterbügel 4 wird vorzugsweise insgesamt aus einem geeigneten Material im Gußverfahren
hergestellt. Geeignete Materialien sind beispielsweise Edelstahl, Metallegierungen
wie Neusilber, aber auch Kunststoff. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Bügelkörper
5 für sich herzustellen und dann die Ösen und Dorne an diesen Bügelkörper anzuschweißen.
1. Reithalfter mit einem einen länglichen Bügelkörper (5) aufweisenden Halfterbügel
(4) sowie einem Nasenstück (26), einem Kopfstück (20) und zwei Kinnriemen (22, 24),
die in Ösen (8, 12, 14) eingehängt sind, die an den beiden Enden und zwischen diesen
Enden des Bügelkörpers des Halfterbügels ausgebildet sind, wobei die obere und untere
Öse (8 und 12) bei aufgezäumtem Reithalfter nach hinten weisen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügelkörper (5) gleichzeitig nach hinten und nach einer Seite gekrümmt ist.
2. Reithalfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Krümmung
des Bügelkörpers (5) geringer ist als die Krümmung nach hinten.
3. Reithalfter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere (8) und
untere (12) Öse bei aufgezäumtem Reithalfter (2) vom Pferdekopf weg gebogen sind.
4. Reithalfter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Öse (8) als
Rundöse ausgebildet ist und zum Einhängen sowohl des oberen Kinnriemens (22) als auch
des Kopfstückes (20) des Reithalfters (2) vorgesehen ist.
5. Reithalfter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundöse (8) mit einem
nach hinten weisenden Dorn (18) für den oberen Kinnriemen (22) ausgestattet ist.
6. Reithalfter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundöse (8)
mit einem nach oben weisenden Dorn (16) für das Kopfstück (20) ausgestattet ist.
7. Reithalfter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Öse (12) oval
ist.
8. Reithalfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die zwischen der oberen (8) und unteren (12) Öse für das Nasenstück vorgesehene Öse
(14) nach vorn weist.
9. Reithalfter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (14) in der oberen
Hälfte des Bügelkörpers (5) mit Abstand zur oberen Öse (8) angeordnet ist.
10. Reithalfter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Öse (14) rechteckig
ist.
11. Reithalfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bügelkörper (5) aus einem Flachmaterial mit abgerundeten Kanten gefertigt ist.
12. Reithalfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bügelkörper (5) aus einem Metall, einer Metallegierung oder aus Kunststoff besteht.
1. Bridle with a bridle yoke (4) comprising an elongated yoke member (5), and also
a nose-piece (26), a head-piece (20) and two chin straps (22, 24), which are suspended
from eyes (8, 12, 14), which are formed at the two ends and between these ends of
the yoke member of the bridle yoke, the upper eye (8) and the lower eye (12) being
directed towards the rear when the bridle is fitted, characterised in that the yoke
member (5) is at the same time curved rearwardly and towards one side.
2. Bridle according to claim 1, characterised in that the lateral curvature of the
yoke member (5) is smaller than the curvature towards the rear.
3. Bridle according to claims 1 and 2, characterised in that the upper eye (8) and
the lower eye (12) .are bent away from the head of the horse when the bridle (2) is
fitted.
4. Bridle according to claim 3, characterised in that the upper eye (8) is formed
as a round eye and is provided for the reception of both the upper chin-strap (22)
and the head-piece (20) of the bridle (2).
5. Bridle according to claim 4, characterised in that the round eye (8) is formed
with a rearwardly facing spike (18) for the upper chin strap (22).
6. Bridle according to claim 4 or 5, characterised in that the round eye (8) is formed
with an upwardly directed spike (16) for the head-piece (20).
7. Bridle according to claim 3, characterised in that the lower eye (12) is oval.
8. Bridle according to one of the preceding claims, characterised in that the eye
(14) provided for the nose-piece between the upper eye (8) and lower eye (12) faces
forwardly.
9. Bridle according to claim 8, characterised in that the eye (14) is arranged in
the upper half of the yoke member (5) and spaced from the upper eye (8).
10. Bridle according to claim 8 or 9, characterised in that the eye (14) is rectangular.
' 11. Bridle according to one of the preceding claims, characterised in that the yoke
member (5) is made of a flat material with rounded edges.
12. Bridle according to one of the preceding claims, characterised in that the yoke
member (5) consists of a metal, a metal alloy or of synthetic plastics material.
1. Muserolle avec une demi-fourchette (4) comportant un corps de fourchette allongé
(5) ainsi qu'une pièce de nez (26), une pièce de tête (20) et deux jugulaires (22,
24), qui sont enfilées dans des anneaux (8,12,14), qui sont formés aux deux extrémités
et entre ces extrémités du corps de fourchette de la muserolle, l'anneau supérieur
et l'anneau inférieur (8, 12) étant dirigés vers l'arrière lorsque la muserolle a
reçu la bride, caractérisée en ce que le corps de fourchette (5) est courbé simultanément
vers l'arrière et vers un côté.
2. Muserolle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la courbure latérale
du corps de fourchette (5) est plus petite que la courbure vers l'arrière.
3. Muserolle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'anneau supérieur
(8) et inférieur (12) sont tournés en étant écartés de la tête du cheval lorsque la
muserolle (2) est munie de la bride.
4. Muserolle selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'anneau supérieur (8)
est conformé en anneau circulaire et prévu pour l'accrochage aussi bien de la jugulaire
supérieure (22) que de la pièce de tête (20) de la muserolle (2).
5. Muserolle selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'anneau circulaire
(8) est pourvu d'une branche (18) dirigée vers l'arrière pour la jugulaire supérieure
(22).
6. Muserolle selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que l'anneau circulaire
(8) est pourvu d'une branche (16) dirigée vers le haut pour la pièce de tête (20).
7. Muserolle selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'anneau inférieur (12)
est ovale.
8. Muserolle selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'anneau
(14), disposé entre l'anneau supérieur (8) et l'anneau inférieur (12), pour la pièce
de nez est dirigé vers l'avant.
9. Muserolle selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'anneau (14) est disposé,
dans la moitié supérieure du corps de fourchette (5), en étant écarté de l'anneau
supérieur (8).
10. Muserolle selon la revendication 8 et 9. caractérisée en ce que l'anneau (14)
est rectangulaire.
11. Muserolle selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le
corps de fourchette (5) est fabriqué à partir d'un matériau plat à bords arrondis.
12. Muserolle selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le
corps de fourchette est constitué en un métal, un alliage métallique ou une matière
plastique.

