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EP 0 094 478 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.07.1987 Patentblatt 1987/29 |
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Anmeldetag: 19.02.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01P 5/107 |
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Übergang von einem Hohlleiter auf eine Mikrostreifenleitung
Transition from a hollow wave guide to a strip line
Transition entre guide d'ondes et ligne à bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
13.05.1982 DE 3217945
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1983 Patentblatt 1983/47 |
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Anmelder: ANT Nachrichtentechnik GmbH |
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D-71522 Backnang (DE) |
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Erfinder: |
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- Ehrlinger, Wolfgang, Dipl.-Ing.
D-7141 Grossbottwar 3 (DE)
- Hirsch, Gerhard, Ing. grad.
D-7150 Backnang (DE)
- Alberty, Michael, Dipl.-Ing.
D-7150 Backnang (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Übergang von einem Hohlleiter auf eine Mikrostreifenleitung,
wobei in den am Ende kurzgeschlossenen Hohlleiter ein Substrat eindringt, das auf
einer seiner zwei Seiten mit einem in den Innenbereich des Hohlleiters hineinragenden,
die Hohlleiterwellen ankoppelnden Streifenleiter versehen ist, der durch einen in
der Hohlleiterwandung eingelassenen Kanal geführt ist, und das innerhalb des Hohlleiters
auf seiner anderen Seite keine einen elektrisch leitenden Gegenbelag zum Streifenleiter
bildende Massefläche aufweist.
[0002] Ein derartiger Hohlleiter-Mikrostreifenleitungs- Übergang ist aus der DE-PS 2 421
795 bekannt.
[0003] Ein Problem beim Übergang von einer Mikrostreifenleitung, bestehend aus einem auf
einer Seite eines Substrats verlaufenden Streifenleiter und einer auf der gegenüberliegenden
Substratseite aufgebrachten Massefläche, auf einen Hohlleiter bildet stets die Kontaktierung
der Massefläche der Mikrostreifenleitung mit dem Hohlleiter, denn von der Güte der
Massekontaktierung hängen entscheidend die Breitbandigkeit und die Durchgangsdämpfung
des Übergangs ab.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Übergang von einem Hohlleiter
auf eine Mikrostreifenleitung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die
Welle des Hohlleiters in die Mikrostreifenleitung bzw. umgekehrt breitbandig und dämpfungsarm
überführt wird.
[0005] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
gelöst.
[0006] Es ist vorteilhaft, wenn die Massefläche des Substrats, die unter Umständen das Hohlleiterfeld
störend beeinflussen kann, im Innern des Hohlleiters und der Hohlleiterwandung ganz
entfällt.
[0007] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird nun die Erfindung
näher erläutert.
[0008] Die Figur zeigt ein aufgeklapptes, zweiteiliges Gehäuse, in dessen unterem Teil 1
ein Substrat 2 untergebracht ist, auf dessen Oberseite eine Streifenleiterstruktur
3 angeordnet und dessen Unterseite mit einer Massefläche (schraffiert gezeichnet)
versehen ist. In der Vorderseite des Gehäuses ist ein an seinem Ende kurzgeschlossenes
Rechteckhohlleiterstück eingelassen; und zwar ist das Rechteckhohlleiterstück entsprechend
dem Gehäuse in zwei Schalen 4 und 5 aufgeteilt. Die Trennebene des Hohlleiters befindet
sich dort, wo die quer zu dieser Ebene verlaufenden Wandströme minimal sind. Beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Hohlleiter in zwei Halbschalen geteilt. In
der Trennebene zwischen den beiden Schalen 4 und 5 durchquert das Substrat 2 den Hohlleiter.
Die Massefläche des Substrats ist, wie die nicht schraffierte und durch die strichlierte
Linie abgegrenzte Fläche zeigt, im Bereich des Hohlleiterinneren und der Hohlleiterwandung
entfernt. Es liegt damit also kein Kontakt zwischen der Massefläche des Substrats
und der Hohlleiterwandung vor. Durch den Einsatz des erfindungsgemässen Hohlleiter-Mikrostreifenleitungs-Übergang
kann auch auf eine Massekontaktierung mit dem gesamten Gehäuse 1 verzichtet werden.
[0009] Zur Ankopplung der Hohlleiterwelle an die Mikrostreifenleitung ist auf dem Substrat
ein als Koppelsonde wirkender Streifenleiter 6 vorgesehen, der seitlich, parallel
zur Kurzschlusswand 7 in den Hohlleiter hineinführt. Der Abstand dieses Streifenleiters
6 von der Kurzschlusswand 7 beträgt etwa 1/
sA
G ... '/
4,G wobei λα die Betriebswellenlänge des Hohlleiters ist.
[0010] Ein in einer Seitenwand der oberen Hohlleiterschale 5 eingelassener Kanal 8 dient
als kontaktfreie Durchführung des Streifenleiters 6 in den Hohlleiter. Der Kanal ohne
Substrat stellt dabei einen unterhalb der Grenzfrequenz (cutoff) betriebenen Hohlleiter
dar. Innerhalb dieses Kanals 8 beginnt die zum Streifenleiter gehörende Massefläche
auf der Unterseite des Substrats.
[0011] Bei einem praktisch ausgeführten Hohlleiter-Mikrostreifenleitungs-Übergang wurde
bei einer Betriebsfrequenz von 13 GHz eine Bandbreite von 50% und eine Durchgangsdämpfung
von <0.1dB erreicht.
1. Übergang von einem Hohlleiter auf eine Mikrostreifenleitung, wobei in den am Ende
kurzgeschlossenen Hohlleiter ein Substrat eindringt, das auf einer seiner zwei Seiten
mit einem in den Innenbereich des Hohlleiters hineinragenden, die Hohlleiterwellen
ankoppelnden Streifenleiter versehen ist, der durch einen in der Hohlleiterwandung
eingelassenen Kanal geführt ist, und das innerhalb des Hohlleiters auf seiner anderen
Seite keine einen elektrisch leitenden Gegenbelag zum Streifenleiter bildende Massefläche
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat (29) an einer Stelle in den Hohlleiter
(4, 5) eindringt, wo die quer zum Substrat fliessenden Wandströme des Hohlleiters
minimal sind, und dass eine auf der dem Streifenleiter (6) gegenüberliegenden Seite
des Substrats (2) aufgebrachte Massefläche innerhalb des Kanals (8) beginnt.
1. Transition from a waveguide to a microstrip- line, with the waveguide being short-circuited
at its end and a substrate penetrating into the waveguide, said substrate being provided,
on one of its two sides, with a stripline which extends into the interior of the waveguide,
couples in the waveguide modes and passes through a channel made in the waveguide
wall while on the other side of said stripline, in the interior of the waveguide,
there is no grounding surface which would form an electrically conductive counter
coating to the stripline, characterized in that the substrate (29) [sic] penetrates
into the waveguide (4, 5) at a location at which the wall currents of the waveguide
flowing transversely to the substrate are at a minimum and a grounding surface applied
on the side of the substrate (2) opposite the stripline (6) begins within the channel
(8).
1. Jonction entre un guide d'ondes et une ligne à microbande, dans laquelle, dans
le guide d'ondes court-circuité à l'extrémité, pénètre un substrat qui est muni, sur
l'une de ses deux faces, d'un conducteur à ruban pénétrant dans le volume intérieur
du guide d'ondes, lequel conducteur à ruban couple les ondes du guide d'ondes, le
substrat passant dans un canal ménagé dans la paroi du guide d'ondes et ne présentant
pas, sur son autre face, à l'intérieur du guide d'ondes, de surface de masse formant
un revêtement antagoniste conducteur électrique situé en vis-à-vis du conducteur à
ruban, caractérisée en ce que le substrat (29) pénètre dans le guide d'ondes (4, 5)
dans une zone où les courants de paroi du guide d'ondes qui circulent transversalement
au substrat sont minimes et en ce qu'une surface de masse qui est déposée sur la face
du substrat (2) qui est à l'opposé du conducteur à ruban (6) commence dans une zone
située à l'intérieur par rapport au canal (8).