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EP 0 094 662 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.1986 Patentblatt 1986/37 |
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Anmeldetag: 16.05.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E04F 13/04 |
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Putzfassade mit Wärme-Kälte-Dämmplatten
Plastered façade with panels for heat and cold insulation
Façade enduite avec panneaux d'isolation calorifuges
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
19.05.1982 DE 3218911
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1983 Patentblatt 1983/47 |
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Anmelder: |
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- Traub, Eugen
D-7101 Abstatt-Happenbach (DE)
- Traub, Tillo
D-7129 Ilsfeld-Helfenberg (DE)
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Erfinder: |
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- Traub, Eugen
D-7101 Abstatt-Happenbach (DE)
- Traub, Tillo
D-7129 Ilsfeld-Helfenberg (DE)
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Vertreter: Vogel, Georg |
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Hermann-Essig-Strasse 35
Postfach 11 65 71701 Schwieberdingen 71701 Schwieberdingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Putzfassade mit Wärme-Kälte-Dämmplatten, auf denen unter
Einbeziehung eines maschenartigen Gewebes eine Mörtel-Putzschicht aufgebracht ist,
wobei auf den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten verteilt, einzelne abstehende
Abstandselemente einstückig angeformt sind und das Gewebe auf diesen Abstandselementen
aufliegend in die Mörtel-Putzschicht eingebettet ist.
[0002] Zunehmend werden die Außenwände von Bauwerken vor dem Aufbringen der Mörtel-Putzschicht
mit einer Dämmschicht aus Wärme-Kälte-Dämmplatten verkleidet. Um ein Reißen der Mörtel-Putzschicht
gerade an den Stoßstellen der Wärme-Kälte-Dämmplatten zu vermeiden, wird ein die Stoßstellen
überdeckendes Gewebe mit in die Mörtel-Putzschicht eingebettet. Dabei sind die Wärme-Kälte-Dämmplatten
mit Abstandselementen versehen, auf die das Gewebe aufgelegt wird. Zunächst wird eine
Grundputzschicht aufgebracht, die sich unter Einbettung des Gewebes mit den Außenflächen
der Wärme-Kälte-Dämmplatten verbindet. Nach dem Abbinden dieser Grundputzschicht wird
eine Abschlußputzschicht oder einlagige Putze, z. B. Kalkputz, aufgebracht.
[0003] Dieser Aufbau einer Putzfassade hat den Nachteil, daß das Gewebe ziemlich nahe zu
den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten in die Mörtel-Putzschicht aus Grundputzschicht
und Abschlußputzschicht eingebettet ist. Der überwiegende Teil der Dicke der Grundputzschicht
und die gesamte Dicke der Abschlußputzschicht werden daher durch das Gewebe nicht
verstärkt und gehalten. Es kommt daher bei diesem Aufbau der Mörtel-Putzschicht immer
wieder zur Rißbildung, insbesondere in der Abschlußputzschicht.
[0004] Ein ähnlicher Aufbau einer Putzfassade ist auch der DE-A-28 42 879 zu entnehmen.
Die Abstandselemente sind dabei als parallel zueinander verlaufende Abstandsstege
ausgebildet und an den Wärme-Kälte-Dämmplatten angeformt. Das Abheben des aufgelegten
Gewebes von den Abstandselementen ist bei dieser Ausbildung der Abstandselemente noch
schwieriger, da das Gewebe großflächiger anliegt und die Mörtel-Putzschicht nicht
das Gewebe noch weniger vollständig einschließen kann. Die Rißbildung läßt sich daher
auch bei diesem Aufbau der Putzfassade nicht vermeiden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Putzfassade der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
die unter Beibehaltung der Arbeitsgänge beim Anbringen der Mörtel-Putzschicht die
Einbettung des einzigen Gewebes so erfolgt, daß die Bildung von Rissen sicher vermieden
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abstandselemente in
ihrer Höhe auf die Dicke einer Grundputzschicht ausgelegt sind, daß die Grundputzschicht
den Raum zwischen dem aufgelegten Gewebe und den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten
ausfüllt und daß auf die Grundputzschicht unter vollständiger Einbettung des Gewebes
eine Abschlußputzschicht aufgebracht ist. Mit den so ausgelegten Abstandselementen
wird das Gewebe so gehalten, daß die Grundputzschicht durch das Gewebe hindurch auf
die Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten aufgebracht werden kann. Das Gewebe wird
in der äußeren Abschlußfläche des Grundputzes gehalten und beim Aufbringen der Abschlußputzschicht
vollständig eingebettet. Das Gewebe versteift daher in gleichem Maße die Grundputzschicht
und die Außenputzschicht, insbesondere dann, wenn nach einer Ausgestaltung vorgesehen
ist, daß die Grundputzschicht und die Abschlußputzschicht etwa gleiche Dicke aufweisen.
[0007] Ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die Abstandselemente als allseitig
konvex gewölbte, längliche Noppen ausgebildet sind, dann wird der in den Raum zwischen
dem Gewebe und den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten eingedrückte Grundputz
das Gewebe leicht von den Abstandselementen abheben, so daß es allseitig eingebettet
wird.
[0008] Das Aufbringen der Grundputzschicht wird durch die Abstandselemente nicht beeinträchtigt,
wenn vorgesehen ist, daß die Noppen mit ihrer Längsabmessung in die Längsrichtung
der Wärme-Kälte-Dämmplatten ausgerichtet sind und daß die Noppen eine Höhe von etwa
5 bis 10 mm, eine Breite von etwa 8 bis 10 mm und eine Länge von etwa 12 bis 15 mm
aufweisen.
[0009] Eine gleichmäßige Abstützung des Gewebes durch die Abstandselemente läßt sich nach
einer Ausgestaltung dadurch erreichen, daß die Abstandselemente in Längsreihen auf
den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten angeordnet sind, wobei in benachbarten
Reihen die Abstandselemente in Längsrichtung jeweils um eine halbe Teilung der Abstandselemente
in den Längsreihen gegeneinander versetzt sind.
[0010] Der Halt der Grundputzschicht auf den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten läßt
sich ohne Verschlechterung der Abstützung des Gewebes dadurch erreichen, daß zwischen
den Längsreihen der Abstandselemente in die Außenflächen der Wärme-Dämmplatten längsgerichtete
Nuten, vorzugsweise Schwalbenschwanznuten eingebracht sind.
[0011] Nach einer Weiterbildung läßt sich der Wärmedämmfaktor der Putzfassade dadurch noch
erhöhen, daß die Grundputzschicht als Dämmputz mit eingebetteten Dämmstoff-Körnchen
ausgebildet ist. Diese als Dämmputz ausgebildete Grundputzschicht läßt sich auch so
ausnützen, daß für einen bestimmten Wärmedämmfaktor die Dicke der Wärme-Kälte-Dämmplatten
für die Putzfassade reduziert werden kann.
[0012] Die Festigkeit der Grundputzschicht kann nach einer Ausgestaltung dadurch verbessert
werden, daß Kunststoff-Schaumstoffpartikel und/-oder Perlitte oder dgl. als Dämmstoff-Körnchen
mit einer Körnung von kleiner 3 mm und einem Volumenanteil von größer 50% verwendet
sind. Die Perlitte geben der Grundputzschicht eine ausreichende Festigkeit. Die Dämmstoff-Körnchen
reduzieren das Gewicht der Grundputzschicht und bringen eine gewisse Elastizität,
so daß dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Rißbildung noch weit mehr reduziert wird.
Damit sich die Grundputzschicht eindeutig mit den als Noppen ausgebildeten Abstandselementen
verbindet, sieht eine weitere Ausgestaltung vor, daß Wärme-Kälte-Dämmplatten verwendet
sind, bei denen zumindest ein Teil der Oberfläche der als Noppen ausgebildeten Abstandselemente
mit einer Haftschicht, z. B. Zement-Kunststoff-Schicht oder dgl. versehen ist. Die
Abschlußputzschicht kann dabei in verschiedener Zusammensetzung aufgebracht werden.
[0013] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt :
Figur 1 eine Teilansicht der Außenfläche einer Wärme-Kälte-Dämmplatte, wie sie für
die Putzfassade nach der Erfindung verwendet wird,
Figur 2 einen Schnitt durch die Wärme-Kälte-Dämmplatte entlang der Linie 11-11 der
Fig. 1 und
Figur 3 einen Schnitt durch die fertige Putzfassade nach der Erfindung.
[0014] Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Wärme-Dämmplatte 10, die vorzugsweise aus Kunststoff-Hartschaum
besteht, wird auf den Außenflächen des Bauwerks befestigt und zwar so, daß die Oberfläche
mit den als längliche Noppen ausgebildeten Abstandselementen 11 nach außen gerichtet
sind. Diese Noppen haben z. B. eine Länge 15 von etwa 12 bis 15 mm, eine Breite 14
von etwa 8 bis 10 mm und eine Höhe 13 von etwa 5 bis 10 mm. Dabei ist die Längsabmessung
15 der Noppen in Längsrichtung der Wärme-Kälte-Dämmplatten 10 gerichtet, welche mit
ihrer Längsabmessung vertikal angebracht werden. Die Noppen sind in Längsreihen angeordnet,
wobei die Abstandselemente 11 in benachbarten Reihen jeweils um eine halbe Teilung
der Abstandselemente 11 in den Reihen gegeneinander versetzt sind, wie die Draufsicht
nach Fig. 1 deutlich erkennen läßt. Zwischen den Reihen von Abstandselementen 11 sind
in die Oberflächen der Wärme-kälte-Dämmplatten 10 längsgerichtete Schwalbenschwanznuten
12 eingebracht.
[0015] Die Höhe der Abstandselemente 11, die allseitig konvex gewölbt sind, entspricht der
Dicke der aufzubringenden Grundputzschicht 16. Bevor die Grundputzschicht 16 aufgebracht
wird, wird das Gewebe 20 mit den Längsfäden 18 und den Querfäde 19 vor der Dämmschicht
aus den Wärme-Kälte-Dämmplatten vorgehängt. Das Gewebe überdeckt dabei die Trennfugen
zwischen den Wärme-Kälte-Dämmplatten 10. Der Grundputz dringt durch die Maschen des
Gewebes 20 und füllt den Raum zwischen den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten
10 und dem Gewebe 10 aus, wobei er auch in die Schwalbenschwanznuten 12 eindringt
und nach dem Abbinden einen ausgezeichneten Halt hat. Das Gewebe 20 ist in dem äußersten
Bereich der Grundputzschicht 16 festgelegt, wobei es durch die Noppen als Abstandselemente
11 gleichmäßig abgestützt wird. Da die Noppen allseitig konvex gewölbt sind, schiebt
sich der aufgetragene Grundputz an den Noppen hoch und hebt das Gewebe 20 leicht von
den Noppen ab, so daß es allseitig in die Grundputzschicht 16 und die später aufgebrachte
Abschlußputzschicht 21 eingebettet wird. Weisen die Grundputzschicht 16 und die Abschlußputzschicht
21 etwa dieselbe Dicke auf, dann versteift das Gewebe die zusammengesetzte Mörtel-Putzschicht
optimal und verhindert eine Rißbildung. Die Haftung der Grundputzschicht 16 auf den
Noppen kann dadurch verbessert werden, daß zumindest ein Teil der Oberfläche der Noppen
mit einer Haftschicht, z. B. Zement-Kunststoff-Schicht oder dgl., versehen ist.
[0016] Nach einer Ausgestaltung der Putzfassade kann der Wärmedämmfaktor und die Atmungsaktivität
dadurch verbessert werden, daß die Grundputzschicht 16 als Dämmputz ausgebildet wird.
Die in die Grundputzschicht 16 einbezogenen Dämmstoff-Körnchen 17 bestehen aus Kunststoff-Schaumstoffpartikeln
und Perlitten mit einer Körnung kleiner als 3 mm und einem Volumenanteil größer als
50 %. Die Kunststoff-Schaumstoffpartikel geben der Grundputzschicht 16 eine Elastizität,
die eine Rißbildung verhindert. Außerdem erhöhen die Kunststoff-Schaumstoffpartikel
den Wärmedämmfaktor genau so wie die Perlitte. Die Perlitte bringen aber auch eine
ausreichende Festigkeit der Grundputzschicht 16. Die Abschlußputzschicht 21 kann mit
normalem Mörtel ohne Kunststoffanteil aufgebracht werden. Die als Dämmputz ausgebildete
Grundputzschicht 16 bringt eine wesentliche Erhöhung des Wärmedämmfaktors, so daß
für einen bestimmten Wärmedämmfaktor auch die Dicke der Wärme-Kälte-Dämmplatten 10
reudziert werden kann. Der Anteil an Kunststoff-Schaumstoffpartikeln und Perlitten
ist in dem Gemisch für die Grundputzschicht 16 etwa gleich groß.
1. Putzfassade mit Wärme-Kälte-Dämmplatten, auf denen unter Einbeziehung eines maschenartigen
Gewebes eine Mörtel-Putzschicht aufgebracht ist, wobei auf den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten
verteilt, einzelne abstehende Abstandselemente einstückig angeformt sind und das Gewebe
auf diesen Abstandselementen aufliegend in die Mörtel-Putzschicht eingebettet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente (11) in ihrer Höhe (13) auf die Dicke
einer Grundputzschicht (16) ausgelegt sind, daß die Grundputzschicht (16) den Raum
zwischen dem aufgelegten Gewebe (20) und den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten
(10) ausfüllt und daß auf die Grundputzschicht (16) unter vollständiger Einbettung
des Gewebes (20) eine Abschlußputzschicht (21) aufgebracht ist.
2. Putzfassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente (11)
als allseitig konvex gewölbte, längliche Noppen ausgebildet sind.
3. Putzfassade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen mit ihrer Längsabmessung
(15) in die Längsrichtung der Wärme-Kälte-Dämmplatten (10) ausgerichtet sind.
4. Putzfassade nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen eine
Höhe (13) von etwa 5 bis 10 mm, eine Breite (14) von etwa 8 bis 10 mm und eine Länge
(15) von etwa 12 bis 15 mm aufweisen.
5. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente
(11) in Längsreihen auf den Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten (10) angeordnet
sind, wobei in benachbarten Reihen die Abstandselemente (11) in Längsrichtung jeweils
um eine halbe Teilung der Abstandselemente (11) in den Längsreihen gegeneinander versetzt
sind.
6. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Längsreihen der Abstandselemete (11) in die Außenflächen der Wärme-Kälte-Dämmplatten
(10) längsgerichtete Nuten, vorzugsweise Schwalbenschwanznuten (12) eingebracht sind.
7. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundputzschicht
(16) als Dämmputz mit eingebetteten Dämmstoff-Kömchen (17) ausgebildet ist.
8. Putzfassade nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Kunststoff-Schaumstoffpartikel
und/oder Perlitte oder dgl. als Isolierstoff-Körnchen (17) mit einer Körnung von kleiner
3 mm und einem Volumenanteil von größer 50 % verwendet sind.
9. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Wärme-Kälte-Dämmplatten
(10) verwendet sind, bei denen zumindest ein Teil der Oberfläche der als Noppen ausgebildeten
Abstandselemente (11) mit einer Haftschicht, z. B. Zement-Kunststoff-Schicht oder
dgl. versehen ist.
10. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
als Noppen ausgebildeten Abstandselemente (11) unbeschichtet sind und die Abschlußputzschicht
(21) mit Kunststoff-Zusätzen versehen ist.
11. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschlußputzschicht (21) aus einer Dämmstoff-, Körnchen-, Zement- und Kunststoff-Schicht
besteht.
12. Putzfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschußputzschicht (21) aus mineralischem Putz mit untergemischter Faser-Armierung
besteht.
1. Rendered facade with heat an cold insulating slabs on which a coat of mortar and
rendering is applied, including e mesh-type fabric, whereby distributed on the outer
surfaces of the heat and cold insulating slabs, individual protruding spacing elements
are joined on in single pieces, whereby the fabric, being supported by these spacing
elementes, is embedded in the coat of mortar and rendering. This facade is characterized
by the fact that the height (13) of the spacing elements (11) corresponds to the thickness
of a basic coat of rendering (16), that the basic coat of rendering (16) fills out
the space between the fabric (20) which has been applied and the outer surfaces of
the heat and cold insulating slabs (10) and that on the basic coat of rendering (16)
a finshing coat of rendering (21) is applied, completely embedding the fabric (20).
2. Rendered facade according to claim 1, characterized by the fact that the spacing
elements (11) have the shape of longish knobs curved convexly on all sides.
3. Rendered facade according to claim 2, characterized by the fact, that the longitudinal
dimensions (15) of the knobs correspond to the longitudinal direction of the heat
and cold insulating slabs (10).
4. Rendered facade according to claim 2 or 3, characterized by the fact that the height
(13) of the knobs approx. amounts to 5 up to 10 mm, the breadth (14) to approx. 8
up to 10 mm and the length (15) to approx. 12 up to 15 mm.
5. Rendered facade according to the claims 1 to 4, characterized by the fact that
the spacing elements (11) are arranged in longitudinal rows on the outer surfaces
of the heat and cold insulating slabs (10) whereby the spacing elements (11) in adjacent
rows are staggered in longitudinal direction by half the division of the spacing elements
(11) in the longitudinal rows.
6. Rendered facade according to the claims 1 to 5, characterized by the fact that
longitudinal grooves have been formed, preferably dovetail grooves (12), between the
longitudinal rows of the spacing elements (11) of the outer surface of the heat and
cold insulating slabs (10).
7. Rendered facade according to the claims 1 to 6, characterized by the fact that
the basic coat of rendering (16) is designed as insulating rendering with embedded
insulation-material grains (17).
8. Rendered facade according to claim 7, characterized by the fact that plastics and
foamed-plastics particles and/or perlite or such like are used as insulation-material
grains (17) at a grain size smaller than 3 mm and a volume share of 50 %. 1.
9. Rendered facade according to the claims 1 to 8, characterized by the fact that
heat and cold insulating slabs (10) are used of which at least one part of the surface
of the spacing elements (11) which are shaped like knobs, are provided with a bonding
layer, for example a cement- plastics layer or such like.
10. Rendered facade according to the claims 1 to 8, characterized by the fact that
the spacing elements (11) which are shaped like knobs are uncoated and that the finishing
coat of rendering (21) is provided with plastics additivies.
11. Rendered facade according to the claims 1 to 8, characterized by the fact that
the finishing coat of rendering coat of rendering (21) consists of a layer of insulation
material, grains, cement and plastics.
12. Rendered facade according to the claims 1 to 8, characterized by the fact that
the finishing coat of rendering (21) consists of mineral rendering with fibre-reinforcement.
1. Façade enduite comportant des panneaux d'isolation thermique à l'égard de la chaleur
et du froid, sur lesquels est appliquée une couche d'enduit au mortier enrobant une
étoffe de type filet à mailles, des éléments d'entretoise, distants les uns des autres,
étant formés un à sur les surfaces externes des panneaux d'isolation thermique et
l'étoffe reposant sur ces éléments d'entretoise étant enrobée dans la couche d'enduit
au mortier, façade caractérisée en ce que les éléments (11) d'entretoise correspondent
par leur hauteur (13) à l'épaisseur d'une couche (16) d'enduit de base, en ce que
la couche (16) d'enduit de base remplit le volume entre l'étoffe (20) appliquée et
les surfaces externes des panneaux (10) d'isolation thermique, et en ce qu'une couche
(21) d'enduit de finition est appliquée sur la couche (16) d'enduit de base en enrobant
complètement l'étoffe (20).
2. Façade enduite selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments (11)
d'entretoise sont réalisés sous forme de saillies allongées ressemblant à des nœuds
ou noppes, à contours incurvés entièrement convexes.
3. Façade enduite selon la revendication 2, caractérisée en ce que les saillies ont
leur longueur (15) disposée dans le sens longitudinal des panneaux (10) d'isolation
thermique.
4. Façade enduite selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les saillies
présentent une hauteur (13) d'environ 5 à 10 mm, une largeur (14) d'environ 8 à 10
mm et une longueur (15) d'environ 12 à 15 mm.
5. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les
éléments (11) d'entretoise sont disposés en des rangées longitudinales sur les surfaces
externes des panneaux (10) d'isolation thermique, les éléments (11) d'entretoise étant,
dans le sens longitudinal, décalés dans les rangées voisines chaque fois d'un demi-pas
par rapport aux éléments (11) d'entretoise de l'une des rangées longitudinales.
6. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que entre
les rangées longitudinales des éléments (11) d'entretoise, des gorges longitudinales,
avantageusement des gorges (12) en queue d'aronde, sont ménagées dans les surfaces
externes des panneaux (10) d'isolation thermique.
7. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la
couche (16) d'enduit de base est réalisée sous forme d'un enduit isolant comportant
des granulés (17) d'une matière isolante enrobés.
8. Façade enduite selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'on utilise des
particules de mousse de matière plastique et/ou des perlites ou des matières analogues
comme granulés (17) isolants ayant une granulométrie inférieure à 3 mm et présentant
une proportion en volume supérieure à 50 %.
9. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'on utilise
des panneaux (10) d'isolation thermique dans lesquels au moins une partie de la surface
des éléments (11) d'entretoise réalisés sous forme de saillies arrondies comporte
une couche adhésive, par exemple une couche de ciment-matière plastique ou analogue.
10. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les
éléments (11) d'entretoise, réalisés en forme de saillies arrondies, ne sont pas revêtus
et la couche (21) d'enduit de finition est munie de matières plastiques additives.
11. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la
couche (21) d'enduit de finition consiste en une couche de matière isolante, de granulés,
de ciment et de matière plastique.
12. Façade enduite selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la
couche (21) d'enduit de finition consiste en un enduit minéral auquel est incorporée
une armature de fibres entremélées.
