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(11) |
EP 0 095 570 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.1986 Patentblatt 1986/31 |
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Anmeldetag: 31.03.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F41F 9/02 |
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Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer Maschinenwaffe
Device for feeding ammunition to an automatic weapon
Dispositif d'alimentation en munitions d'une arme automatique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
26.05.1982 DE 3219801
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.1983 Patentblatt 1983/49 |
| (71) |
Anmelder: KUKA Wehrtechnik GmbH |
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D-86165 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schiele, August
D-8900 Augsburg (DE)
- Klingauf, Ludwig
D-8900 Augsburg 22 (DE)
- Huber, Wolfgang
D-8900 Augsburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lemke, Jörg-Michael, Dipl.-Ing. |
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Schmiedstrasse 1,
Hausen 86447 Aindling 86447 Aindling (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Munition zu einer in einer
Lafette eines Panzerfahrzeugs oder dergleichen Waffenträger um eine horizontale Achse
beweglichen Maschinenwaffe, insbesondere zu einer Maschinenkanone für ein Patronenkaliber
bis zu 40 mm, mit einem von einem Patronenmagazin zur Waffe führenden Zuführschacht,
wobei Magazin, Zuführschacht und Waffe gemeinsam mit der Lafette um deren vertikale
Achse drehbar sind.
[0002] In Lafetten von Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen, z. B. in Panzertürmen von Panzerfahrzeugen
eingebaute Maschinenwaffen werden üblicherweise mit gegurteter Munition gespeist,
sofern sie nicht von Flachmagazinen beaufschlagt werden, die teilweise auch ohne Gurtglieder
arbeiten. Munitionsgurte sind bereits seit langem bekannt. Trotz unterschiedlicher
Konstruktionen weisen sie stets einen aus Metall-, insbesondere Stahlgliedern bestehenden
Gurt zur Aufnahme der Patronen auf, die in dem Gurt gehalten und transportiert werden.
Auch Gurtglieder, die sich erst durch das Einstecken der Patronen miteinander zu einem
Gurt verbinden, sind bereits bekannt. Da beim Schuß die jeweilige Patrone aus dem
Gurt in die Kammer der Waffe geschoben wird, fällt das zugehörige Gurtglied ab, welches
somit bei diesen sogenannten Zerfallgurten verlorengeht.
[0003] Das Heranschaffen des Gurtes, somit der im Gurt befindlichen Patronen zur Maschinenwaffe
wird je nach Waffenart und Einbausituation entweder von der Waffe selbst oder von
angetriebenen Fördereinrichtungen besorgt, wobei im allgemeinen das Ausmaß der erforderlichen
Transportkräfte darüber entscheidet, ob die Waffe ihre Munition alleine heranholen
kann oder der Unterstützung durch eine Fördereinrichtung bedarf.
[0004] Es ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart bekannt (Schützenpanzer Marder),
bei welcher sich die mittels eines Zerfallgurtes gegurtete Munition in Zickzacklagen
in einem unterhalb der Maschinenkanone angeordneten Kastenmagazin befindet. Aus diesem
Kastenmagazin wird der Patronengurt sodann in eine der Waffe vorgelagerte Schleifenlagerung
gefördert, in welcher sich ein Vorrat für einen Feuerstoß in mindestens einer herabhängenden
Schleife anordnen läßt. Die Anordnung ist dabei so getroffen worden, daß die Maschinenkanone
oder dergleichen in der Lage ist, sich den Gurt mit den Patronen beim Feuerstoß selbsttätig
aus dem Schleifenvorrat heranzuziehen. Da der Zuführschacht den Eievationsbewegungen
der Maschinenkanone nicht folgen kann,.ist bei dieser Bauart zwischen dem oberen Ende
des Zuführschachts und dem Verschlußstück der Waffe ein hinsichtlich seiner Länge,
Torsion und Biegung veränderbares Führungselement vorgesehen. Ferner ist bei Vorhandensein
von zwei wahlweise aus zwei Gurten verschießbaren Patronensorten ein spezieller, aufwendiger
Doppelgurtzuführer erforderlich.
[0005] Nun hat sich herausgestellt, daß mit zunehmenden Gurtzugkräften durch größere Länge
der heranzuziehenden Patronengurtes bzw. größere Patronengewichte die Waffen überfordert
werden und dadurch zu größerer Störhäufigkeit neigen. Ferner sind auch die Gurtglieder
selber oft eine Störungsursache. Als weitere Nachteile der sich verbrauchenden Gurtglieder
eines Zerfallgurts sind der große Platzbedarf der eingelagerten Munition, die Kosten
der nur einmal Verwendung findenden Gurtglieder und die besondere Arbeit beim Auffüllen
des Gurtes zu nennen.
[0006] Um die Gurtkosten zu verringern, ist auch bereits ein an der Waffe angeordnetes Magazin
mit einem umlaufenden, endlosen Gurt verwendet worden (wie z. B. in der DE-C-300 800),
aus dem die Patronen mittels Nocken ausgekämmt und mittels Sternräder weitertransportiert
werden (DE-A-28 39 839). Dies ändert jedoch nichts an den verbleibenden, bereits genannten.
Nachteilen.
[0007] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Bauart zu schaffen, welche unter Vermeidung der genannten Nachteile
auf einen Zerfallgurt mit sich verbrauchenden, lediglich einmal verwendeten Gurtgliedern
völlig verzichtet. d. h. auch im jeweiligen Magazin keinerlei Gurt benötigt, und trotzdem
in der Lage ist. die Waffe sogar zuverlässiger mit Munition zu speisen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen vom Magazin durch den Zuführschacht
zum Verschlußstück und wieder zurück zum Magazin umlaufenden, endlosen Förderriemen
aus flexibel-elastichem Material, der in seiner Gesamtheit von einer von der Waffe
unabhängigen Kraftquelle-intermittierend oder kontinuierlich antreibbar ist und längs
seiner einen Seite flexibel-elastische Patronenaufnahmen aufweist, sowie durch eine
erste Umlenkung im Bereich des Magazins und eine zweite Umlenkung nahe dem Verschlußstück,
durch welche die Patronenaufnahmen in reversibler Weise derart aufbiegbar sind, daß
die jeweils an dem Verschlußstück vorgelagerten Haltelippen oder dergleichen anstehende
Patrone vom Mitnehmer des Verschlußstücks in die Kammer der Waffe einführbar ist.
[0009] Der flexibel-elastische, umlaufende, endlose Förderriemen entnimmt an seiner dem
Magazin zugeordneten Umkehrstelle die Patronen dem Magazin und fördert sie zum Verschlußstück,
wobei er in der Lage ist, über Rollen und Umkehrräder zu laufen und infolge seiner
Flexibilität beispielsweise auch der Führung durch das ebenfalls flexible Führungselement
zu folgen, dessen Torsion und Biegung bei sich ändernder Elevation der Waffe bzw.
Maschinenkanone sich ebenfalls ändern, sofern ein solches Führungselement im Einzelfall
erforderlich ist. Ein solches Führungselement ist bekannt, wird von der Nobels Industries
Inc., St. Paul/Minnesota, U.S.A., hergestellt und läßt sich erforderlichenfalls auch
hinsichtlich seiner Länge verändern. Das Ausmaß der möglichen Veränderung ergibt sich
aus der Länge und damit der Anzahl der einzelnen, gegeneinander verschieblichen Glieder
dieses bekannten Führungselements.
[0010] Die Vorteile der Erfindung bestehen vornehmlich darin, daß die im Magazin bzw. in
den Magazinen angeordnete Munition ohne Gurte eingelagert werden kann, daß die Aufnahme
der Munition bzw. der Patronen aus dem jeweiligen Magazin durch den Förderriemen automatisch
erfolgt und daß die Arbeit des Auffüllens eines Gurtes entfällt. Da ferner ein Zerfallgurt
mit einzelnen, verlorengehenden Gurtgliedern nicht mehr vorhanden ist, fallen die
diesbezüglichen Kosten nicht mehr an. Bei vorgegebenem Volumen eines Magazins lassen
sich in demselben eine größere Anzahl von Patronen aufbewahren, als dies bei Verwendung
eines Gurtes der Fall wäre. Ferner ist die durch Gurtglieder verursachte Störanfälligkeit
beseitigt.
[0011] Vorteilhaft besteht der flexible Förderriemen aus gummielastischem Material mit Einlagen
aus Metall oder Textilien. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird Kautschukmaterial
mit gegebenenfalls Einlagen aus einem oder mehreren Geweben oder Geflechten verwendet,
beispielsweise aus textilen Fasern. Die Einlagen geben dem Material die erforderliche
Zugfestigkeit und Stabilität, während der Kautschuk die gummielastischen Eigenschaften
zur Verfügung stellt, wobei die Einlagen eine gewisse Dehnung der Förderriemen auch
in der Länge zulassen. Die Patronenaufnahmen können gleich bei der Herstellung des
Förderriemens in das Material eingeformt werden.
[0012] Zweckmäßig ist der Förderriemen ein Zahnriemen, dessen Antrieb über mindestens ein
Zahnrad erfolgt. Ein solcher formschlüssiger Antrieb ist besonders zuverlässig.
[0013] Die Patronenaufnahmen des Förderriemens bestehen aus quer zur Längsachse des Förderriemens
parallel zueinander angeordneten, im wesentlichen halbkreisförmigen Auskehlungen,
deren Durchmesser gleich oder kleiner ist als der Durchmesser der Patronenhülsen.
Dies gewährleistet einen zuverlässigen, festen und doch lösbaren Sitz der Patronen
in den Auskehlungen des Förderriemens. Zweckmäßig sind dabei die Patronenaufnahmen
auf der Außenseite und die Zähne auf der Innenseite des umlaufenden, als Zahnriemen
ausgebildeten. Förderriemens angeordnet. Diese Ausbildung ermöglicht an den Umkehrstellen
das zwangsläufige Aufbiegen der Auskehlungen, derart, daß sich die Hülsen der Patronen
besonders leicht einführen bzw. herausschieben lassen. Für jede verschossene wird
von den Patronenaufnahmen des leer zum Magazin zurücklaufenden Trums des Förderriemens
erneut eine Patrone aus dem Magazin aufgenommen und zur Waffe förderbar.
[0014] Von besonderem Vorteil ist es, daß zwei Förderriemen vorgesehen sein können, die
jeweils von einem zugehörigen Magazin durch einen Zuführschacht zum Verschlußstück
und wieder zurück zum jeweiligen Magazin umlaufen, wobei die beiden Umlenkungen parallel
zueinander an einem dem Verschlußstück vorgelagerten Support angeordnet sind, der
in der Ebene der beiden Umlenkungen nach zwei Seiten in zwei Funktionsstellungen verschiebbar
ist, derart, daß der Mitnehmer des Verschlußstücks entweder an der angebotenen Patrone
des einen oder an der angebotenen Patrone des anderen Förderriemens zur Anlage kommen
kann. Diese Ausgestaltung gewährleistet ein einfaches Umschalten der Waffe auf zwei
unterschiedliche Munitionsarten, beispielsweise Sprengmunition einerseits und panzerbrechende
Munition andererseits. Hierzu ist lediglich der Support in eine seiner beiden Endstellungen
zu verschieben. Ferner kann eine Mittelstellung des Supports definiert sein, in welcher
der Mitnehmer an keiner der angebotenen Patronen angreifen kann und die deshalb eine
Sicherheitsstellung darstellt. Schließlich wird der bei Verwendung von zwei Munitionssorten
sonst stets erforderliche Doppelgurtzuführer entbehrlich, was bei einem in festem
Abstand angeordneten Ende des Zuführschachts in vorteilhafter Weise die Einbaulänge
für ein flexibles Führungselement der oben genannten Art vergrößert, falls ein solches
aus den bereits erwähnten Gründen erforderlich ist. Bei Elevationen der Waffe verringert
dies die spezifische Belastung des flexiblen Führungselements (Winkel pro Längeneinheit)
und der darin geführten Förderriemen.
[0015] Der Zahnriemen besitzt bei einer bevorzugten Ausführungsform .im Querschnitt zu seinen
beiden Seiten hin zwei flache Führungssäume und zentral einen verdickten Bereich,
der an seiner Außenseite die Patronenaufnahmen und an seiner Innenseite die Zähne
aufweist. Die Führungssäume sind dort besonders zweckmäßig, wo zwischen dem Magazin
und dem Verschlußstück auf dem Wege des Förder- bzw. Zahnriemens Biegungen auftreten.
Vorzugsweise weist jedes Trum eines Zahnriemens zwischen dem Magazin und der Umlenkung
mindestens einen Biegungsbereich auf, in welchem der Zahnriemen an der Oberseite und/oder
Unterseite seiner Führungssäume mittels vorzugsweise pendelnd gelagerter Rollenbahnen
geführt ist.
[0016] Die Länge der Patronenaufnahmen entspricht zweckmäßig im wesentlichen der Breite
der herkömmlichen Gurte, insbesondere Zerfallgurte.
[0017] Die Erfindung und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen sind im folgenden anhand eines
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0018] Es zeigt :
Figur 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit zwei Zahnriemen zur Förderung
von zwei unterschiedlichen Patronensorten in einem axialen Schnitt ;
Figur 1a einen Ausschnitt aus Fig. 1 in der jeweils der anderen Munition zugeordneten
Funktionsstellung des Umschaltsupports ;
Figur 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößertem Maßstab ;
Figur 3 einen Schnitt längs der Linie 111-111 in Fig. 2,
Figur 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 2;
Figur 5 eine von der erfindungsgemäßen Vorrichtung gespeiste Maschinenwaffe in Horizontallage
und schaubildlicher Ansicht, wobei das elastische Führungselement aus Gründen der
Übersichtlichkeit weggelassen worden ist;
Figur 5a eine Ansicht der Maschinenwaffe nach Fig. 5 in steiler Elevationslage ;
Figur 6 eine Ansicht eines möglichen Förderantriebs des Zahnriemens, teilsweise geschnitten.
[0019] Bei der gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zuführen
von Munition zu einer Maschinenwaffe 1 sind zwei Zuführungsschächte 2 und 3 vorgesehen,
die jeweils von einem Magazin 4 bzw. 5 zur Waffe 1 führen. Bei dem Magazin 4 handelt
es sich um ein Ringmagazin mit beispielsweise Sprengpatronen 6, während es sich bei
dem Magazin 5 um ein Kastenmagazin mit panzerbrechender Munition 7 handelt.
[0020] Die Magazine 4 und 5, die Zuführschächte 2 und 3 und die Waffe 1 sind gemeinsam mit
einem nicht gezeigten Panzerturm um dessen vertikale Achse 8 drehbar. Die Waffe 1
selber ist um eine horizontale Achse 9 bezüglich ihrer Elevation beweglich.
[0021] Zwischen den oberen Enden 10 und 11 der Zuführungsschächte 2 und 3 und dem Verschlußstück
12 der Waffe 1 ist jeweils ein aus einer Mehrzahl von einzelnen, gegeneinander verschieblichen
Elementen 13 bestehendes, hinsichtlich seiner Länge, Torsion und Biegung veränderbares
Führungselement 14 bzw. 14' vorgesehen, welches eine Elevation der Waffe ermöglicht.
[0022] Es ist jeweils ein vom Magazin 4, 5 durch den Zuführschacht 2, 3 und das Führungselement
14, 14' hindurch zum Verschlußstück 12 und wieder zurück zum Magazin 4, 5 umlaufender,
endloser Förderriemen 15 bzw. 16 aus flexiblem Material vorgesehen, der in seiner
Gesamtheit von einer von der Waffe 1 unabhängigen Kraftquelle 17, beispielsweise einem
Elektromotor, wie er in Fig. 6 gezeigt ist, oder einem nicht gezeigten hydraulischen
Antrieb, intermittierend oder kontinuierlich antreibbar. Jeder Förderriemen 1.5 oder
16 weist längs seiner einen Seite flexibel-elastische Patronenaufnahmen 18, 19 auf.
Ferner ist jeweils eine Umlenkung 20, 21 nahe dem Verschlußstück :12 angeordnet, durch
welche die Patronenaufnahmen 18, 19 in reversibler Weise derart aufbiegbar sind (Fig.
2), daß die jeweils an dem Verschlußstück 12 vorgelagerten Haltelippen 22, 23 oder
dergleichen anstehende Patrone 6a bzw. 7a vom Mitnehmer 24 des Verschlußstücks 12
in die nicht gezeigte Kammer der Waffe 1 in bekannter Weise einführbar ist. Die beiden
Umlenkungen 20, 21 sind parallel zueinander an einem dem Verschlußstück 12 vorgelagerten
Support 25 angeordnet, der in der Ebene der beiden Umlenkungen 20, 21 in Richtung
des Doppelpfeils A nach zwei Seiten in zwei Funktionsstellungen verschiebbar ist,
derart, daß der Mitnehmer 24 des Verschlußstücks 12 entweder an der nächsten Patrone
7a des einen oder an der nächsten Patrone 6a des anderen Förderriemens 16 bzw. 15
zur Anlage kommen kann. in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung verschießt die
Waffe 1 panzerbrechende Patronen 7 aus dem Magazin 5. In der in der Fig. 1a gezeigten
Stellung befindet sich der Support 25 hingegen in seiner oberen Endlage bzw. Funktionsstellung,
in welcher die Waffe 1 die Sprengmunition 6 aus dem Ringmagazin 4 verschießt, was
einerseits aus der Relativlage der Munition zum Mitnehmer 24 einerseits und den mit
jeweils ausgezogenen und gestrichelten Linien gezeichneten, unterschiedlichen Funktionsstellungen
des Supports andererseits hervorgeht.
[0023] Der jeweilige flexible Förderriemen 15, 16 besteht aus gummielastischem Material
mit Einlagen aus Metall oder Textilien. Das Material kann Neoprene
@ und die Einlagen ein oder mehrere Gewebe sein, die nicht näher gezeigt sind. Bei
der gezeigten, bevorzugten Ausführungsform sind die Förderriemen Zahnriemen, deren
Antrieb über mindestens ein Zahnrad erfolgt. Im Falle des Zahnriemens 15 sitzt dieses
Zahnrad hinter dem Kegelrad 26, im Falle des Zahnriemens 16 hinter dem Kegelrad 27
des vom Elektromotor 17 angetriebenen, weiter unten näher erläuterten Getriebes. Beide
in die Zähne 28 der jeweiligen Zahnriemen 15 und 16 (Fig. 2) eingreifenden Zahnräder
sind deshalb nicht sichtbar.
[0024] Die Patronenaufnahmen 18, 19 der Förderriemen 15, 16 bestehen aus quer zur Längsachse
der Förderriemen 15, 16 parallel zueinander angeordneten, im wesentlichen halbkreisförmigen
Auskehlungen 28 und 29, deren Krümmungsradius gleich oder kleiner ist als der Krümmungsradius
der Patronenhülsen im ergriffenen Bereich. Die Patronenaufnahmen sind so in der Lage,
mit ihren fingerartigen Fortsätzen 30 einen wesentlichen Bereich der Wandung der Patronenhülsen
fest, jedoch elastisch bzw. federnd zu umfassen und so auch im Bereich von Biegungen
wie sie aus dem linken Teil der'Fig. 2 hervorgehen, zu haltern. Zweckmäßig sind dabei
die Patronenaufnahmen 18, 19 jeweils auf der Außenseite und die Zähne 28 jeweils auf
der Innenseite der umlaufenden Zahnriemen 15, 16 angeordnet, wobei diese Seiten durch
die Umlaufrichtung definiert sind. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, werden von den Patronenaufnahmen
18, 19 der leer zu den Magazinen 4, 5 zurücklaufenden Trums der Förder- Zahnriemen
15, 16 erneut Patronen 6, 7 aus den Magazinen 4, 5 aufgenommen und zur Waffe 1 gefördert.
Die Übergabe aus den Magazinen 4, 5 an die Zahnriemen 15,16 geschieht dabei entweder
mittels eines Kettenförderers 31, der mit einem Sternrad 32 zusammenarbeitet, das
auf einer Achse 33 mit dem nicht gezeigten, den Zahnriemen 15 antreibenden Zahnrad
sitzt, oder mit Hilfe von die einzelnen Schächte 34 des Kastenmagazins 5 beaufschlagenden
Druckstücken 35, welche die Patronen 7 nach unten in die Patronenaufnahmen 19 des
Zahnriemens 16 drücken.
[0025] Die Zahnriemen 15, 16 besitzen im Querschnitt zu beiden Seiten hin zwei flache Führungssäume
36 und 37 bzw. 38 und 39, sowie einen zentralen, verdickten Bereich 40 bzw. 40', der
an seiner Außenseite die Patronenaufnahmen 18 bzw. 19 und an seiner Innenseite die
Zähne 56 aufweist (Fig. 3 und 4). Die Breite X der Patronenaufnahmen 18, 19 entspricht
im wesentlichen der Breite eines herkömmlichen Zerfallgurtes. Da Fig. 3 den Bereich
der Umkehrstellen 20 und 21 zeigt, sind auch die Elemente 13 des flexiblen Führungselementes
14' sichtbar, das in den Fig. 5 und 5a der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden
ist. Ferner ist auch das aus Fig. 2 gemäß Pfeil B im Uhrzeigersinn drehende Umkehrrad
41 für den Zahnriemen 15 und das entsprechende, entgegen dem Uhrzeigersinn in Pfeilrichtung
C drehende Umkehrrad 42 entnehmbar, die jeweils auf Achsen 43 und 44 sitzen. Insbesondere
anhand des Zahnriemens 16 ist deutlich zu erkennen, wie die Führungssäume 38 und 39
auf der Innenseite der Elemente 13 zum Umkehrrad 42 hin gleiten. Entsprechend der
Lage des Schnitts 111-111 verläuft derselbe im Bereich des Umkehrrades 41 des in den
Fig. 2 und 3 unteren Zahnriemens 15, derart, daß der Zahnriemen 15 die Elemente 13
des nach Torsion und Biegung veränderbaren Führungselements 14 bereits verlassen hat.
[0026] Wie besonders deutlich aus Fig. 2 zu entnehmen ist, weist jedes Trum eines Zahnriemens
15, 16 zwischen dem jeweiligen Magazin 4, 5 und der Umlenkung 20, 21 mindestens einen
Biegungsbereich 45, 46 auf, in welchem der jeweilige Zahnriemen 15, 16 an der Oberseite
und/oder Unterseite seiner Führungssäume 36, 37 bzw. 38, 39 mittels vorzugsweise pendelnd
gelagerter Rollenbahnen 47, 48, 49 und 50 geführt ist. Dies gewährleistet eine reibungsarme
und gleichmäßige Führung der Zahnriemen 15, 16 auch an den Umkehrstellen 45 und 46.
Der die Patronen 7 aus dem Ringmagazin 4 fördernde Zahnriemen 15 passiert bei seinem
Rücklauf in Pfeilrichtung E eine Umlenkrolle 54, welche in der gestrichelt angedeuteten
Weise bei 55 entsprechend den fingerartigen Vorsprüngen 30 des Zahnriemens 15 mit
Eintiefungen versehen ist, derart, daß nicht nur ein reibschlüssiger sondern auch
ein formschlüssiger Antrieb der Umlenkrolle 54 durch den Zahnriemen 16 erfolgt.
[0027] In Fig. 6 ist eine beispielsweise Ausführungsform eines möglichen Antriebs für die
Zahnriemen 15, 16 gezeigt, wobei aus übersichtlichkeitsgründen ein Zahnradgetriebe
gezeigt ist, das von einem Elektromotor 17 angetrieben wird. Auf der Welle 51 dieses
Elektromotors 17 ist ein in Richtung des Doppelpfeils D verschiebbares Schieberitzel
52 angeordnet, das in der mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung einerseits mit
dem Antrieb des Kegelrades 26 für den Zahnriemen 15 und andererseits mit dem Antrieb
53 für das Ringmagazin 4 in Eingriff ist, während es bei einer Verschiebung nach oben
in die strichpunktiert dargestellte Lage mit einem Antrieb für das Kegelrad 27 kämmt,
welches dem Antrieb des Zahnriemens 16 zugeordnet ist.
[0028] Das Ringmagazin 4 ist zwar nur im Querschnitt dargestellt, es ist jedoch ohne weiteres
erkennbar, daß es rings um die vertikale Drehachse 8 des nicht gezeigten, die Waffe
1 enthaltenden Panzerturms konzentrisch angeordnet ist.
[0029] Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt :
Von dem Antrieb, entweder dem in Fig. 6 gezeigten Elektromotor 17 nebst Getriebe oder
vorzugsweise einem hydraulischen Motor, wird der jeweilige Zahnriemen 15 oder 16 angetrieben,
bis die jeweils vorderste Patrone 6a oder 7a an den Haltelippen 22 oder 23 anliegt.
Im Falle eines hydraulischen Antriebs bleibt der Zahnriemen einfach stehen, da der
von den Haltelippen ausgeübte Widerstand die Größe des Drehmoments des nicht gezeigten
Hydraulikmotors überschreitet. Bei dem Antrieb gemäß Fig. 6 können gegebenenfalls
die Haltelippen 22 bzw. 23 geringfügig schwenkbar sein und dabei einen Ein- und Ausschalter
.betätigen.
[0030] Beim Schießvorgang schiebt der Mitnehmer 24 bzw. die Verschlußnase des Waffenverschlusses
12 die jeweilige Patrone 6a oder 7a aus den Haltelippen 22 oder 23 schräg in das nicht
gezeigte Patronenlager der Waffe ein. Hierdurch wird der jeweils nächsten Patrone
Platz geschaffen, derart, daß der unter Einwirkung des hydraulischen Antriebes stehende
Zahnriemen um eine Teilung nach vorne springt, wobei die nächste Patrone 6 bzw. 7
in die Ausschiebeposition an den Haltelippen 22 oder 23 gebracht wird. Bei einem aus
mehreren Schüssen bestehenden Feuerstoß, also bei Dauerfeuer mit einer Kadenz von
beispielsweise 800 bis 1000 Schüssen pro Minute, entsprechend 15 bis 16 Schüssen pro
Sekunde, wird die rein theoretische, absatzweise fortschreitende Zahnriemenbewegung
zu einem kontinuierlichen Ablauf. Der jeweils nach den Umlenkrollen 41 und 42 zurücklaufende
Riemenabschnitt, bzw. das jeweils zurücklaufende Trum, ist leer und bewegt sich deshalb
außerhalb des flexiblen, aus den gegeneinander beweglichen und trotzdem aneinander
gehaltenen Elementen 13 bestehenden Führungselements. Wie bereits erläutert, ist dieser
zurücklaufende Gurtabschnitt insbesondere an Biegungen durch Rollen geführt. Im abwärts
führenden Bereich verläuft dieser Gurtabschnitt im übrigen ebenfalls in einem Führungsschacht.
Sowohl solche Führungsschächte als auch die Zuführungsschächte 2 und 3 dienen nicht
nur dem Schutz des Zahnriemens und gegebenenfalls der von ihm mitgeführten Patronen,
sondern auch seiner Führung und der Verhinderung von Schwingungen.
[0031] Die Flexibilität und Elastizität des Zahnriemens trägt zur Vergleichmäßigung der
gegebenenfalls auftretenden Beschleunigungs- oder Verzögerungskräfte bei, zumal er
sich innerhalb vorgegebener Toleranzen biegen, verdrehen, verlängern oder verkürzen
läßt, ohne daß dadurch die Zuverlässigkeit der Patronenzufuhr zur Waffe 1 beeinträchtigt
wird.
1. Vorrichtung zum Zuführen von Munition (6, 7) zu einer in einer Lafette eines Panzerfahrzeuges
oder dergleichen Waffenträger um eine horizontale Achse (9) beweglichen Maschinenwaffe
(1), insbesondere zu einer Maschinenkanone für ein Patronenkaliber bis zu 40 mm, mit
einem von einem Patronenmagazin (4, 5) zur Waffe führenden Zuführschacht (2, 3) wobei
Magazin (4, 5), Zuführschacht und Waffe gemeinsam mit der Lafette um deren vertikale
Achse (8) drehbar sind, gekennzeichnet durch einen vom Magazin (4, 5) durch den Zuführschacht
(2, 3) zum Verschlußstück (12) und wieder zurück zum Magazin (4, 5) umlaufenden, endlosen
Förderriemen (15, 16) aus flexibelelastischem Material, der in seiner Gesamtheit von
einer von der Waffe (1) unabhängigen Kraftquelle (17) intermittierend oder kontinuierlich
antriebbar ist und längs seiner einen Seite flexibel-elastische Patronenaufnahmen
(18, 19) aufweist, durch eine erste Umlenkung im Bereich des Magazins (4, 5) und eine
zweite Umlenkung (20, 21) nahe dem Verschlußstück (12), durch welche die Patronenaufnahmen
(18, 19) in reversibler Weise derart aufbiegbar sind, daß die jeweils an dem Verschlußstück
(12) vorgelagerten Haltelippen (22, 23) oder dergleichen anstehende Patrone (6a, 7a)
vom Mitnehmer (24) des Verschlußstücks (12) in die Kammer der Waffe (1) einführbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible Förderriemen
(15, 16) aus gummielastischem Material mit Einlagen aus textilen Fasern besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ein Kautschuk
ist, die Einlagen ein oder mehrere Gewebe, Geflechte oder Gewirke und die Patronenaufnahmen
angeformt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderriemen
(15, 16) ein Zahnriemen ist, dessen Antrieb über mindestens ein Zahnrad erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenaufnahmen
(18, 19) des Förderriemens (15, 16) aus quer zur Längsachse des Förderriemens (15,
16) parallel zueinander angeordneten, im wesentlichen halbkreisförmigen Auskehlungen
(28, 29) bestehen, deren Krümmungsradius gleich oder kleiner ist als der Krümmungsradius
der Patronenhülsen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenaufnahmen
(18, 19) auf der Außenseite und die Zähne (56) auf der Innenseite des umlaufenden
Zahnriemens (15, 16) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
von den Patronenaufnahmen (28, 29) des leer zum Magazin (45) zurücklaufenden Trums
des Förderriemens (15, 16) erneut Patronen (6, 7) aus dem Magazin (4, 5) aufnehmbar
und zur Waffe (1) förderbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Förderriemen (15,
16) vorgesehen sind, die jeweils von einem zugehörigen Magazin (4, 5) durch einen
Zuführschacht (2, 3) und ein flexibles Führungselement (14, 14') zum Verschlußstück
(12) und wieder zurück zum jeweiligen Magazin (4, 5) umlaufen, wobei die beiden Umlenkungen
(20, 21) parallel zueinander an einem dem Verschlußstück (12) vorgelagerten Support
(25) angeordnet sind, der in der Ebene der beiden Umlenkungen (20, 21) nach zwei Seiten
in zwei Funktionsstellungen verschiebbar ist, derart, daß der Mitnehmer (24) des Verschlußstücks
(12) entweder an der jeweils angebotenen Patrone (7a) des einen oder an der jeweils
angebotenen Patrone (6a) des anderen Förderriemens (16, 15) zur Anlage kommen kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnriemen (15, 16)
im Querschnitt zu seinen beiden Seiten hin zwei flache Führungssäume (36, 37 bzw.
38, 39) und zentral einen verdickten Bereich (40, 41) besitzt, der an seiner Außenseite
die Patronenaufnahmen (18, 19) und an seiner Innenseite die Zähne (56) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trum eines Zahnriemens
(15, 16) zwischen dem Magazin (4, 5) und der Umlenkung (20, 21) mindestens einen Biegungsbereich
(45, 46) aufweist, in welchem der Zahnriemen (15, 16) an der Ober- und/oder Unterseite
seiner Führungssäume (36, 37 bzw. 38, 39) mittels vorzugsweise pendelnd gelagerter
Rollenbahnen (47, 48, 49, 50) geführt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der
Patronenaufnahmen (18, 19) im wesentlichen der Breite eines herkömmlichen Zerfallgurtes
entspricht.
1. Device for feeding ammunition (6, 7) to an automatic weapon (1) that pivots about
a horizontal axis (9) in a gun mount of an armoured vehicle or a like weapon carrier,
especially to a machine cannon for a cartridge caliber of up to 40 mm, having a feed
shaft (2, 3) leading from a cartridge magazine (4, 5) to the weapon, wherein the magazine
(4, 5), feed shaft and weapon pivot together with the gun mount about the gun mount's
vertical axis, characterized by an endless feed belt (15, 16) made from flexible-elastic
material turning from the magazine (4, 5) through the feed shaft (2, 3) to the breechblock
(12) and back again to the magazine (4, 5), which feed belt in its entirety can be
driven intermittently or continually by a power source (7) being independent from
the weapon (1), said feed belt having a plurality of flexible-elastic cartridge holders
(18, 19) along one side thereof, a first turn-around disposed in the area of the magazine
(4, 5) and a second turn-around (20, 21) near the breechblock (12), by which turn-arounds
the cartridge holders (18; 19). can be bent open in a reversible manner so that the
cartridge (6a, 7a) abutting against holding lips (22, 23) or the like being disposed
in front of the breechblock (12) can be introduced into the chamber of the weapon
(1) by the driver (24) of the breechblock (12).
2. Device in accordance with claim 1, characterized in that the flexible feed belt
(15, 16) is comprised of rubber-elastic material with inlays of textile fibers.
3. Device in accordance with claim 2, characterized in that the material is unvulcanized
rubber and the inlays or plies, respectively, consist of one or more woven fabrics,
nets, or knitted fabrics, and that the cartridge holders are molded into said material.
4. Device in accordance with claims 2 or 3, characterized in that the feed belt (15,
16) is a toothed belt driven by at least one toothed wheel.
5. Device in accordance with claims 2, 3 or 4, characterized in that the cartridge
holders (18,19) of the feed belt (15, 16) consist of essentially semi-cylindrical
recesses (28, 29) oriented at right angles to the longitudinal axis of the feed belt
(15, 16) and parallel to each other, the radius of curvature of said cartridge holders
being equal or less than that of the cartridge cases.
6. Device in accordance with claims 4 and 5, characterized in that the cartridge holders
(18, 19) are positioned on the outside and the teeth (56) on the inside of the continuously
moving around toothed belt (15, 16).
7. Device in accordance with one of the preceding claims, characterized in that by
the cartridge holders (28, 29) of the portion of the feed belt (15,16) that returns
empty to the magazine (4, 5) cartridges (6, 7) from the magazine (4, 5) are receivable
and feedable to the weapon (1) anew.
8. Device in accordance with claim 1, characterized in that two feed belts (15, 16)
are provided, each of which runs from an associated magazine (4, 5) through a feed
shaft (2, 3) and a flexible guide element (14, 14') to the breechblock (12) and back
again to its associated magazine (4, 5), both turn-arounds (20, 21) being arranged
para-Ilel to each other at a support (25) positioned in front of the breechblock (12),
said support being movable to two sides into two functional positions in the plane
of both turn-arounds (20, 21) in such a way that the driver (24) of the breechblock
(12) is brought into position against a cartridge (7a) presented by the one or against
a cartridge (6a) presented by the other feed belt (16, 15).
9. Device in accordance with claim 4, characterized in that the toothed belt (15,
16) in cross section has a flat guide edge (36, 37 or 38, 39, resp.) on each side
and a centrally disposed thickened area (40, 41) with cartridge holders (18, 19) on
its outer side and teeth (56) on its inner side.
10. Device in accordance with claim 9, characterized in that each portion of a toothed
belt (15, 16) between the magazine (4, 5) and the turn-around (20, 21) has at least
one area of deflection (45. 46) in which the toothed belt (15, 16) is :guided at the
upper and/or lower sides of its guide edges (36, 37 or 38, 39, resp.) by means of
roller ways (47, 48, 49, 50) which are mounted preferably in a pendulating manner.
11. Device in accordance with claims 5 or 6, characterized in that the width of the
cartridge holders (18, 19) corresponds essentially to the width of a conventional
disintegrating belt.
1. Dispositif d'alimentation en munitions (6, 7) d'une arme automatique (1) mobile
autour d'un axe horizontal (9) dans un affût d'un char ou support d'armes similaire,
en particulier d'un canon automatique pour un calibre de cartouches allant jusqu'à
40 mm, avec un puits d'alimentation (2, 3) menant d'un magasin de cartouches (4, 5)
à l'arme, le magasin (4, 5), le puits d'alimentation et l'arme pouvant tourner conjointement
avec l'affût autour de son axe vertical (8), caractérisé en ce qu'il comprend une
courroie transporteuse sans fin à mouvement circulaire (15, 16) en matériau élastique
et flexible, allant du magasin (4, 5) à l'obturateur (12) en passant par le puits
d'alimentation (2, 3) et retournant ensuite au magasin (4, 5) laquelle peut dans sa
totalité être entraînée de manière intermittente ou continue par une source de force
(17) indépendante de l'arme (1), et présente le long d'un de ses côtés des réceptacles
de cartouches (18, 19) élastiques et flexibles, et en ce qu'il comprend un premier
renvoi au voisinage du magasin (4, 5) et un second renvoi (20, 21) à proximité de
l'obturateur (12), au moyen desquels les réceptacles de cartouches (18, 19) peuvent
être dépliés de manière réversible de telle sorte que la cartouche (6a, 7a) qui s'appuie
respectivement contre des lèvres de retenue (22, 23) ou autres éléments similaires
montés en amont de l'obturateur (12) peut être introduite dans la chambre de l'arme
(1) par l'entraîneur (24) de l'obturateur (12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la courroie transporteuse
flexible (15, 16) est réalisée en un matériau ayant l'élasticité du caoutchouc, dans
lequel sont insérées des fibres textiles.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que te'matériau est un caoutchouc,
que les insertions sont des fibres tissées, tressées ou tricotées, et que les réceptacles
de cartouches sont formés directement dans ce matériau.
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la courroie transporteuse
(15, 16) est une courroie dentée, dont l'entraînement s'effectue par l'intermédiaire
d'au moins une roue dentée.
5. Dispositif selon la revendication 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que le réceptacle
de cartouches (18, 19) de la courroie transporteuse (15, 16) est constitué par des
gorges (28, 29) sensiblement semi-circulaires, disposées parallèlement entre elles
et perpendiculairement à l'axe longitudinal dela courroie transporteuse (15, 16),
dont le rayon de courbure est inférieur ou égal à celui des douilles des cartouches.
6. Dispositif selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que les réceptacles
de cartouches (18, 19) sont disposées sur le côté extérieur et les dents (56) sur
le côté intérieur de la courroie dentée (15, 16) en circulation.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
réceptacles de cartouches (28, 29) du brin de la courroie transporteuse (15,16) retournant
vide au magasin (4, 5) peuvent recevoir à nouveau des cartouches (6, 7) provenant
du magasin (4, 5) et les transporter à l'arme (1).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu deux courroies
transporteuses (15, 16) qui circulent chacune d'un magasin correspondant (4, 5) à
l'obturateur (12) en passant par un puits d'alimentation (2, 3) et un élément de guidage
flexible (14, 14') pour revenir ensuite au magasin en question (4, 5), les deux renvois
(20, 21) étant disposés parallèlement entre eux sur un support (25) monté en amont
de l'obturateur (12), support qui peut être déplacé par coulissement des deux côtés
dans le plan des deux renvois (20, 21) à deux positions de fonctionnement de telle
sorte que l'entraîneur (24) de l'obturateur (12) peut venir s'appuyer soit contre
la cartouche (7a) présentée par l'une des courroies transporteuses, soit contre la
cartouche (6a) présentée par l'autre courroie transporteuse (16, 15).
9. Dispositif selon la revendication 4. caractérisé en ce que la courroie dentée (15,
16) possède, en coupe transversale, deux bords de guidage plats (36, 37 ou selon le
cas 38, 39) vers ses deux côtés, et au centre une zone épaissie (40, 41), laquelle
présente sur son côté extérieur les réceptacles de cartouches (18, 19) et sur son
côté intérieur les dents (56).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que chaque brin d'une courroie
dentée (15, 16) présente entre le magasin (4, 5) et le renvoi (20, 21) au moins une
zone de cintrage (45, 46), dans laquelle la courroie dentée (15, 16) est guidée sur
le côté supérieur et/ou inférieur de ses bords de guidage (36, 37 ou selon le cas
38. 39). au moyen d'ensembles de galets (47. 48. 49, 50) montés de préférence oscillants.
11. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la largeur des
réceptacles de cartouches (18, 19) correspond sensiblement à celle d'une sangle désintégrable
conventionnelle.