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EP 0 095 733 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.1986 Patentblatt 1986/05 |
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Anmeldetag: 26.05.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B25G 3/38 |
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Gelenkkopf für den Stiel eines Reinigungsgerätes
Articulated end of the handle of a cleaning implement
Tête articulée du manche d'ustensiles de nettoyage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
29.05.1982 DE 3220479
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.1983 Patentblatt 1983/49 |
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Anmelder: LEIFHEIT Aktiengesellschaft |
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D-56377 Nassau (DE) |
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Erfinder: |
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- Ohm, Heinz
D-6250 Limburg 9 (DE)
- Pätzold, Dieter
D-5408 Nassau/Lahn (DE)
- Tiwi, Peter
D-5408 Nassau/Lahn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Gelenkkopf gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein derartiger Gelenkkopf ist aus der US-A Nr. 3375044 bekannt.
[0003] Derartige Reinigungsgeräte wie zum Beispiel Fenster- oder Bodenwischer werden von
unterschiedlich grossen Personen und bei unterschiedlich hoch angeordneten Fenstern
und sonstigen Reinigungsflächen benutzt. Es ist deshalb wünschenswert, dass das eingentliche
Reinigungsgerät zumindest um eine Achse verstellbar ist, um einen optimalen Reinigungswinkel
zu erzielen. Dies ist zum Beispiel besonders wichtig bei Wischgeräten mit einer Wasser-Gummi-Abstreiflippe.
[0004] Nach dem DE-GM Nr. 7224639 ist ein Reinigungsgerät bekannt, dessen Wischkopf mit
einer Verstelleinrichtung mit dem Stiel verbunden ist. Dabei werden über einen Spannhebel
zwei scheibenförmige Verzahnungsflächen gegeneinander gedrückt. Nachteilig an dieser
Ausführung ist, dass die Verzahnungsflächen offen liegen und daher zum Verschmutzen
neigen. Dies ist umso unangenehmer, als bekanntlich gerade verzahnte Flächen sehr
schlecht zu reinigen sind. Weiter ist die Handhabung recht ungeschickt, weil mit der
einen Hand der Spannhebel bedientwerden muss, während die andere Hand beide Teile,
also Stielende und Wischkopfende umfassen muss, um den gewünschten Winkel einzustellen.
Geschieht diese Umfassung beider Endteile nicht, schwenkt der Wischkopf unkontrolliert
weg. Bei diesem Umfassen ist die Gefahr des Einklemmens von Hautpartien zwischen den:
Verzahnungen sehr gross.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine griffgünstige, jegliche Gefahr des Einklemmens
von Hautpartien ausschliessende Gelenkverbindung zwischen einem Reinigungsgerät und
einem Stielende zu schaffen, diezudem leichtzu bedienen ist, sicher in der jeweiligen
Arbeitsstellung festzustellen ist und ein gefälliges Aussehen gewährleistet.
[0006] Diese Aufgabe: wird mit den kennzeichnenden. Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die
Verwendung einer Verzahnung gewährleistet nach wie vor eine sichere, kraftschlüssige
Verbindung. Die Überwurfmutter überdeckt beide Endteile, also Stiel und eigentliches
Reinigungsgerät, so dass eine sehr einfache Bedienung gewährleistet ist. Die eine
Hand umfasst die Überwurfmutter und hält somit auch gleichzeitig das Reinigungsgerät,
während dieamdere Hand sicher den Stiel hält. Der Gelenkkopf hat keine hervorstehenden
Betätigungsteile und ist zudem ästhetisch einwandfrei gestaltet. Eine Verschmutzung
der mechanischen Teile ist ausgeschlossen.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
So wird durch die drehbare Anordnung des Zahnsegmentteils im Gewindeteil um die Längsachse
ein kardanischer Bewegungsablauf zwischen Stiel und Reinigungsgerät erreicht. Dies
ist besonders für schlecht zugängige Fenster wie zum Beispiel Oberlichter wichtig.
Weiter ist damit eine einfache Reinigung um Möbelfüsse gegeben. Die Einstellung der
gewünschten Winkellage bleibt dennoch recht einfach. Die Verstellung ist in gleicher
Art und Weise möglich, wie vorab geschildert.
[0008] Die Ausführung des Zahnscheibenteiles mit zwei Führungswangen verbessert die Führung
der beiden Teile weiter und bringt somit eine zusätzliche Erleichterung beim Einstellen.
[0009] Schliesslich führt die steckbare Ausführung des Gewindeteils dazu, dass das Reinigungsgerät
noch universeller einsetzbar ist, weil es dadurch für bestimmte Zwecke direkt vom
Stiel getrennt werden kann.
[0010] Eine weitere Bedienungsvereinfachung bringt der Einbau der Druck- und/oder Streckfeder.
Damit kann einmal über einen gewissen Kraftaufwand, der über die Überwurfmutter einstellbar
ist, eine automatische Winkelverstellung zwischen Reinigungsgerät und Stiel erreicht
werden. Eine totale Arretierung ist dennoch möglich. Natürlich wird bei dieser Ausführung
die Verzahnung mehr in Richtung wellig ausgeführt. Die Streckfeder bewirkt eine selbsttätige
Rückstellung des Arbeitsgerätes in die Normallage. Auch hierbei ist wiederum eine
Regulierung über die Überwurfmutter möglich.
[0011] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, im folgenden an Hand der Zeichnungen
näher erläutert.. Es zeigen:
Fig.. 1 einen Längsschnitt durch einen Gelenkkopf mit Reinigungsgerät und Stiel,
Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie II/II in Fig;1,
Fig. 3 eine Ansicht auf ein Zahnscheibenteil gemäss der Richtung III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht gemäss Fig. 1 mit einer Druckfeder, und
Fig. 5 mit Druck- und Streckfeder.
[0012] Am Ende 1 eines Stieles 2 ist ein Zahnscheibenteil 3 angeordnet Dieses ist mit einer
Aussenverzahnung 4 und einer kugelkalottenförmigen Gegenlagerung 5. für eine Überwurfmutter
6 versehen.
[0013] Die Überwurfmutter 6 stützt sich auf der einen Seite über einen nach innen gerichteten,
wulstförmigen Rand 7 auf der Gegenlagerung 5 ab und ist am anderen Ende auf ein Gewindeteil
8 aufgeschraubt. Das Gewindeteil 8 trägt auf der einen Seite ein Reinigungsgerät 9
und dient auf der anderen Seite für ein Zahnsegmentteil 10 als Druckteil. Das Zahnsegmentteil
10 hat eine Innenverzahnung 11, über die es mit der Aussenverzahnung 4 des Zahnscheibenteiles
3 kraftschlüssig verbindbar ist. Die Innenverzahnung 11 des Zahnsegmentteiles 10 ist
beidseitig von Führungswangen 12 begrenzt.
[0014] Das Zahnsegmentteil 10 hat der Innenverzahnung entgegengesetzt einen Achsstummel
13, der im Gewindeteil. 8 drehbar gelagert ist. Eine Ringfläche 14 des Zahnsegmentteiles
10 liegt dabei an der ebenfalls planen Stirnfläche 15 des Gewindeteiles 8 an. Durch
Anziehen der Überwurfmutter 6 wird somit einmal die kraftschlüssige Verbindung zwischen
Zahnscheibenteil und Zahnsegmentteil und andererseits eine reibschlüssige Verbindung
zwischen Zahnsegmentteil 10 und Gewindeteil 8 hergestellt.
[0015] Somit kann nach Lösen der Überwurfmutter 6 das Reinigungsgerät 9 um die Längsachse
16 gedreht und gleichzeitig um die Querachse 17 geschwenkt werden. Soll nur eine Drehung
um die Längsachse 16 erreicht werden, wird die Überwurfmutter 6 nur ganz geringfügig
gelöst, um den Reibschluss aufzuheben; die Verzahnung zwischen Zahnsegmentteil und
Zahnscheibenteil ist dabei nocht nichtausser Kraftschluss. Erst bei weiterem Lösen
der Überwurfmutter 6 wird die Verzahnung ausgerückt.
[0016] Bei der Ausführung gemäss Fig. 4 ist zwischen der Ringfläche 14 und der Stirnfläche
15 eine Druckfeder 18 angeordnet. Die Aussenverzahnung 4 und die Innenverzahnung 11
sind dabei leicht wellig und nicht so scharfkantig ausgeführt. Dadurch ist eine Verstellung
durch Druck ohne weiteres Lösen der Überwurfmutter 6 möglich. Mit der Überwurfmutter
6 wird der Verstelldruck eingestellt.
[0017] Durch die Anordnung einer Streckfeder 19 zwischen dem Zahnsegmentteil 10 und dem
Zahnscheibenteil (Fig. 5) geht nach Lösen der Überwurfmutter 6 das Reinigungsgerät
9 automatisch in seine Neutralstellung.

1. Gelenkkopf mit einem Stiel (2) zur Aufnahme eines Reinigungsgerätes (9) mit einer
Einrichtung zur winkelveränderlichen, in der gewünschten Stellung feststellbaren Einstellung
des Reinigungsgerätes (9) gegenüber der Arbeitsfläche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einrichtung darin besteht, dass am Ende (1 ) des Stieles (2) ein Zahnscheibenteil
(3) mit Aussenverzahnung (4) sowie eine kugelkalottenförmige Gegenlagerung (5) für
eine Überwurfmutter (6) und ein Gewindeteil (8) einerseits als Verbindung zu einem
Reinigungsgerät, in dem andererseits ein Zahnsegmentteil (10) mit Innenverzahnung
(11) eingeformt ist, vorgesehen sind, wobei das Zahnscheibenteil (3) gegenüber dem
Zahnsegmentteil (10) in einer in der Längsachse liegenden Ebene schwenkbar und über
die Überwurfmutter (6) feststellbar ist.
2. Gelenkkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnsegmentteil (10)
mit einem Achsstummel (13) versehen ist, über den es um die Längsachse (16) drehbar
im Gewindeteil (8) gelagert ist.
3. Gelenkkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnscheibenteil
(3) aus einer Kugel, mit beidseitig zwei winklig zueinander liegenden Anschlagflächen,
herausgeformt ist, und dass die Innenverzahnung (11) des Zahnsegmentteiles (10) beidseitig
von zwei das Zahnscheibenteil (3) zwischen sich aufnehmenden U-förmigen Führungswangen
(12) begrenzt ist.
4. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewindeteil
(8) steckbar mit dem Reiningungsgerät (9) verbunden ist.
5. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
dem Zahnsegmentteil (10) und dem Gewindeteil (8) eine Druckfeder (18) angeordnet ist.
6. Gelenkkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
dem Zahnsegmentteil (10) und dem Zahnscheibenteil (3) eine Streckfeder (19) zur Ausrichtung
des Stiels (2) in die Längsachse (16) vorgesehen ist.
1. Articulated head with a handle (2) for receiving a cleaning appliance (9), with
a device for adjusting the cleaning appliance (9) relative to the working surface
so that its angle can be varied and it can be locked in the desired position, characterised
in that the device is formed as a result of the factthatattheend (1) of the handle
(2) a toothed-disc part (3) with external toothing (4) and a matching mounting (5)
in the form of a spherical cup for a sleeve nut (6) and a threaded part (8) on one
side as a connection to a cleaning appliance, in which is formed on the other side
a toothed-quadrant part (10) with internal toothing (11) are provided, and the toothed-disc
part (3) can be pivoted relative to the toothed-quadrant part (10) in a plane lying
in the longitudinal axis and can be locked by means of the sleeve nut (6).
2. Articulated head according to Claim 1, characterised in that the toothed-quadrant
part (10) is provided with an axle stub (13), via which it is mounted in the threaded
part (8) so as to be rotatable about the longitudinal axis (16).
3. Articulated head according to Claim 1 or 2, characterised in that the toothed-disc
part (3) is formed from a ball, on both sides with two stop surfaces tying at an angle
to one another, and in that the internal toothing (11) of the toothed-quadrant part
(10) is limited on both sides by two U-shaped guide cheeks (T2) which receive the
toothed-disc part (3) between them.
4. Articulated head according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the threaded
part (8) can be connected to the cleaning appliance (9) by being plugged into it.
5. Articulated head according to one of Claims 1 to 4, characterised in that a compression
spring (18) is arranged between the toothed-quadrant part (10) and the threaded part
(8).
6. Articulated head according to one of Claims 1 to 5, characterised in that an extension
spring (19) for aligning the handle (2) in the longitudinal axis (16) is provided
between thetooth- ed-quadrant part (10) and the toothed-disc part (3).
1. Tête articulée avec un manche (2) destiné à recevoir un appareil de nettoyage (9)
avec un dispositif pour le réglage angulaire, pouvant être bloqué en toute position,
de l'appareil de nettoyage (9) par rapport à la surface de travail, caractérisée en
ce que le dispositif est constitué de telle sorte que sont prévus à l'extrémité (1)
du manche (2) un disque denté (3) à denture externe (4) et un contre-appui (5) en
forme de calotte sphérique destiné à un écrou-raccord (6), et une partie filetée (8)
dune part, servant de liaisian à un appareil de nettoyage, dans lequel d'autre part
est incorporé un secteur denté (10) à denture interne (11 ), le disque denté (3) pouvant
pivoter par rapportau secteur denté (10) dans un plan passant par l'axe longitudinal,
et pouvant être fixé en position par l'intermédiaire de l'écrou-raccord (6).
2. Tête articulée selon la revendication 1, caractérisée en ce que le secteur denté
(10) est pourvu d'un tourillon (13) à l'aide duquel il est logé dans la pièce filetée
(8) en pouvant tourner autour de l'axe longitudinal (16).
3. Tête articulée selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le
disque denté (3) est constitué d'une rotule possédant des deux cô- tésdes surfaces
d'appui faisant un angle l'une avec l'autre, et que la denture interne (11 ) du secteur
denté (10) est limitée des deux côtés par des joues de guidage (11) en forme de U,
renfermant entre elles le disque denté (3).
4. Tête articulée selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la
pièce filetée (8) est liée par emmanchement à l'appareil de nettoyage (9).
5. Tête articulée selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un ressort
de compression (18) est disposé entre le secteur denté (10) et la pièce filetée (8).
6. Tête articulée selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'il est
prévu entre le secteur denté (10) et le disque denté (3) un ressort de traction destiné
à aligner le manche (2) dans la direction de l'axe l'ongitudinal (16).