[0001] Die Erfindung betrifft eine Teleskopführung für eine Lastenpritsche eines Schrägaufzuges
für den Transport von Möbeln mit einem am Schrägaufzug verfahrbaren Pritschenwagen,
welcher eine gegenüber dem Pritschenwagen in unterschiedlichen Winkelstellungen abstützbare
Führungsschiene für die Teleskopführung aufweist, wobei zwischen der Führungsschiene
und dem Pritschenboden eine Rollenführung für das Verfahren der Lastenpritsche gegenüber
dem Pritschenwagen vorgesehen ist.
[0002] Es ist eine solche Teleskopführung bei einem an einem Lastkraftwagen montierten Schrägaufzug
bekannt, wobei der Pritschenwagen mittels eines Zugseiles an den Führungsschienen
des Schrägaufzuges verfahren wird. Bei Erreichen eines Endanschlages am oberen Ende
der Führungsschienen des Schrägaufzuges wird über das gleiche Zugseil eine Schubstange
betätigt, welche eine teleskopierbare Führungsschiene - auf der die Möbelpritsche
ruht-in eine horizontale Lage verbringt. Die an der Führungsschiene rollend abgestützte
Möbelpritsche kann nachfolgend teilweise durch eine Fensteröffnung in das Innere eines
Gebäudes gezogen werden.
[0003] Bei der bekannten Vorrichtung muss die Lage des Pritschenbodens zwischen der Beladeposition
und der Entladeposition verändert werden, d.h. der Pritschenboden und damit die auf
ihm ruhende Last müssen um etwa 90° gekippt werden. Dieses Kippen ist erforderlich,
weil aufgrund der einfachen Rollenführung nur ein geringer Verschiebeweg der eigentlichen
Lastenpritsche gegenüber der Führungsschiene möglich ist. Aus diesem Grunde ist es
erforderlich, die Führungsschiene selbst über die Schubstange teilweise in die Fensteröffnung
hinein zu kippen, um den wirksamen Verschiebeweg durch die veränderbare Lage der Führungsschiene
selbst zu verlängern (DE-OS2416938).
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beseitigen, d. h. eine Teleskopführung
für eine Lastenpritsche, insbesondere für den Transport von Möbeln so auszubilden,
dass die Lage ihrer Ladefläche in horizontaler Richtung gesehen veränderbar ist, d.h.
dass beispielsweise die Ladefläche von einer Position ausserhalb einer Fensteröffnung
in eine Position innerhalb einer Fensteröffnung verbringbar ist.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0007] Es zeigen:
Fig. 1 die Ansicht eines Schrägaufzuges mit schematisch dargestellter Seitenwand eines
Gebäudes, wobei sich die Lastenpritsche in ihrer unteren Ladesituation befindet,
Fig. 2 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei sich die Lastenpritsche in ihrer
oberen Entladeposition befindet,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der tefeskopierbaren Lastenpritsche sowie
Fig.4 den Schnitt IV/IV nach Fig. durch die Teleskopführung.
[0008] In den einzelnen Figuren wurden gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
[0009] Die Lastenpritsche 1 in Fig. 2 befindet sich in ihrer unteren Position. Sie stützt
sich auf einen Pritschenwagen 10 ab, der an einer teleskopierbaren oder zumindest
verlängerbaren Führung 13 eines Schrägaufzuges 12 verfahrbar ist. Die Verfahrbarkeit
vollzieht sich in bekannter Weise und berührt nicht die hier vorliegende Erfindung.
[0010] Die der Fig. 1 entsprechende Darstellung nach Fig. 2 lässt erkennen, dass durch das
Bedienungspersonal die entladeseitige Seitenwand 6 herabgeklappt und der teleskopierbare
Teil der Lastenpritsche in der Bildebene nach rechts verschoben worden ist. Die Ursprungssituation
ist strichpunktiert dargestellt. Die Lastenpritsche durchfährt dabei in dem aufgezeigten
Ausführungsbeispiel eine Fensteröffnung 24 in der schematisch dargestellten Wand 25
des Hauses.
[0011] Aus der Fig. 3 ist praktisch das obere Ende der verlängerbaren Führung 13 des Schrägaufzuges
erkennbar; der Pritschenwagen 10 ruht mit seinem Tragrahmen 15 auf dieser Führung
und ist dort in nicht näher dargestellter Weise kippsicher gehalten. Der Pritschenboden
2 ist in seiner Neigung über Teleskopstützen 30 bereits in der Beladesituation eingestellt
worden. Die Teleskopführung 7 (siehe auch Fig. 4) ist noch eingefahren, d. h. die
Lastenpritsche befindet sich noch in ihrer eingefahrenen Position. Die Seitenwände
3, 4, 5 und 6, die über Scharniere 26 bzw. 27 klappbar sind, befinden sich in hochgeklappter
Position und sind in ihren oberen Bereichen über nicht dargestellte Riegelelemente
miteinander verbunden. Die entladeseitige Seitenwand 6 ist nicht vollflächig ausgebildet
und dient als Anschlag- und Griffelement zum Vorziehen der Lastenpritsche in der Bildebene
nach rechts. Die oberen freien Kanten 22 der Seitenwände 3 bis 5 tragen eine Durchlässe
freilassende, geländerartige Umrandung, die zum einen als Griffsicherung für das Bedienungspersonal,
zum anderen der Befestigung von andeutungsweise dargestellten Haltegurten dient. Die
Umrandung ist als U-Profil ausgebildet.
[0012] In der Fig. 4 ist die Doppelteleskopführung gemäss Schnitt IV/IV nach Fig. 2 in einem
gegenüber der Fig. 3 vergrösserten Massstab dargestellt. Die Doppelteleskopführung
besteht aus zwei Endstufen und einer Zwischenstufe. Die erste Endstufe 8, die mit
dem Pritschenboden 2 fest verbunden ist, besteht aus einem gegensinnig abgekröpften
Winkelprofil 14. Die zweite Endstufe 9, die über Stützbleche 29 bzw. über die Teleskopstützen
30 fest mit dem Tragrahmen 15 des Pritschenwagens 20 verbunden ist, weist ein im wesentlichen
U-förmiges Profil auf. Zwischen diesen beiden Endstufen ist die Zwischenstufe 17 geführt,
die in etwa als Kastenprofii 18 ausgebildet ist. Die Zwischenstufe 17 trägt die Lager
21 für Rollen 20, mit deren Hilfe die einzelnen Teleskopteile zueinander bewegbar
sind. Das Winkelblech 14 der Endstufe 8 durchgreift mit einem Flansch eine Schlitzöffnung
19 im Kastenprofil 18 der Zwischenstufe 17. Der Riegelbolzen 11 weist ein ausserhalb
der Teleskopführung liegendes Gehäuse 31, welches der Aufnahme einer Feder dient,
auf. Mit Hilfe des Riegelbolzens 11 sind die Teleskopführungen zueinander in unterschiedlichen
Ausfahrstellungen, insbesondere in ein bzw. zwei Endstellungen festlegbar.

Teleskopführung für eine Lastenpritsche eines Schrägaufzuges für den Transport von
Möbeln mit einem am Schrägaufzug verfahrbaren Pritschenwagen, welcher eine gegenüber
dem Pritschenwagen in unterschiedlichen Winkelstellungen abstützbare Führungsschiene
für die Teleskopführung aufweist, wobei zwischen der Führungsschiene und dem Pritschenboden
eine Rollenführung für das Verfahren der Lastenpritsche gegenüber dem Pritschenwagen
vorgesehen ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Lage des Pritschenbodens (2) und der ihm zugeordneten Teleskopführung (7) ist
mit Bezug auf die Beladeposition und die Entladeposition gleich;
b) die Teleskopführung (7) weist eine unterseitig des Pritschenbodens (2) angeordnete
erste Endstufe (8), eine am Tragrahmen (15) des Pritschenwagens (10) angeordnete zweite
Endstufe (9) und eine zwischen den beiden Endstufen (8, 9) rollend [Rollen (20)] geführte
Zwischenstufe (17) auf;
c) die unterseitig des Pritschenbodens (2) angeordnete erste Endstufe (8) ist durch
ein gegensinnig abgekröpftes Winkelblech (14) gebildet;
d) die am Tragrahmen (15) des Pritschenwagens (10) angeordnete zweite Endstufe (9)
ist durch ein im wesentlichen U-förmig ausgebildetes Winkelblech (16) gebildet;
e) die zwischen den beiden Endstufen (8, 9) geführte Zwischenstufe (17) weist ein
Kastenprofil (18) mit einer Schlitzöffnung (19) für den Durchgriff der unterseitig
des Pritschenbodens (2) angeordneten ersten Endstufe (8) auf;
f) die Rollen (20) der an den Endstufen (8, 9) geführten Zwischenstufe (17) sind beidseitig
in den gegenüberliegenden Wänden des Kastenprofils (18) der Zwischenstufe (17) gelagert.
Telescopic guide arrangement for a load platform of an inclined hoist for the transporting
of furniture, with a platform carriage adapted to travel on the inclined hoist which
has a guide rail for the telescopic guide arrangement which rail is supportable in
various angular positions relatively to the platform carriage, there being provided
between the guide rail and the platform floor a wheel guide arrangement for the travel
of the load platform relatively to the platform carriage, characterised by the following
features:
a) the position of the platform floor (2) and the telescopic guide arrangement (7)
associated therewith is the same as regards the onloading position and also the offloading
position;
b) the telescopic guide arrangement (7) has a first end stage (8) arranged below the
platform floor (2), a second end stage (9) arranged on the supporting frame (15) of
the platform carriage (10), and an intermediate stage (17) which is guided between
the two end stages (8, 9) with a rolling movement (wheels 20);
c) the first end stage (8) situated below the platform floor (2) is formed of an angle
plate (14) with its flanges angled over in opposite directions;
d) the second end stage (9) arranged on the supporting frame (15) of the platform
carriage (10) is formed of an angle plate (16) constructed with a substantially U-shaped
form;
e) the intermediate stage (17) guided between the two end stages (8, 9) comprises
a box section member (18) with a slot aperture (19) through which the first end stage
(8) arranged at the underside of the platform floor (2) can extend;
f) the wheels (20) of the intermediate stage (17) guided on the end stages (8, 9)
are mounted at both sides in the opposite walls of the box section member (18) of
the intermediate stage (17).
Guidage télescopique pour une plate-forme porte-charge d'un monte-charge incliné pour
le transport de meubles, comportant un chariot à plate-forme mobile sur le monte-charge
incliné, qui comporte un rail de guidage pour le guidage télescopique pouvant être
appuyé dans différentes positions angulaires par rapport au chariot à plate-forme,
un guidage roulant étant prévu entre le rail de guidage et le fond de la plate-forme
pour le déplacement de la plate-forme porte-charge par rapport au chariot à plate-forme,
caractérisé par les caractéristiques suivantes:
a) la position du fond (2) de la plate-forme et du guidage télescopique (7) qui lui
correspond est identique, que l'on se réfère à la position de chargement ou à la position
de déchargement;
b) le guidage télescopique (7) comporte une première partie terminale (8) placée au-dessous
du fond (2) de la plate-forme, une seconde partie terminale (9) placée sur le châssis
porteur (15) du chariot à plate-forme (10) et une partie intermédiaire (17) guidée
en roulant (galets 20) entre les deux parties terminales (8, 9);
c) la première partie terminale (8) placée au-dessous du fond (2) de la plate-forme
est formé par une tôle (14) présentant des angles, coudée dans des sens opposés;
d) la seconde partie terminale (9) placée sur le châssis-support (15) du chariot à
plate-forme (10) est formée par une tôle (16) présentant des angles, conformée sensiblement
en U;
e) la partie intermédiaire (17) guidée entre les deux parties terminales (8, 9) comporte
un profil en caisson (18) avec une ouverture en forme de fente (19) pour le passage
de la première partie terminale (8) placée au-dessous du fond (2) de la plate-forme;
f) les galets (20) de la partie intermédiaire (17) guidée sur les parties terminales
(8, 9) sont placés des deux côtés dans les parois opposées du profil en caisson (18)
de la partie intermédiaire (17).