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EP 0 097 153 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1985 Patentblatt 1985/40 |
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Anmeldetag: 30.12.1981 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8100/235 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8302/309 (07.07.1983 Gazette 1983/16) |
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FEUERUNGSEINRICHTUNG FÜR KESSEL
BOILER FURNACE
FOYER DE CHAUDIERE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE FR GB |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.1984 Patentblatt 1984/01 |
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Anmelder: Schoppe, Fritz, Dr.-Ing. |
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D-8026 Ebenhausen/Isartal (DE) |
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Erfinder: |
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- Schoppe, Fritz, Dr.-Ing.
D-8026 Ebenhausen/Isartal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schaumburg, Thoenes & Thurn |
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Mauerkircherstrasse 31 81679 München 81679 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Feuerungseinrichtung für Kessel, insbesondere mit Kohlenstaub
befeuerte Kessel, umfassend einen Feuerraum, mindestens einen an einer der im wesentlichen
vertikal gerichteten Wände des Feuerraums angeordneten Brenner und mindestens einen
am Boden des Feuerraumes nahe einem Ende desselben ansetzenden Rauchgaszug.
[0002] Insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, befaßt sich die Erfindung mit der Befeuerung
von hochbelasteten Kesseln.
[0003] Unter hochbelasteten Kesseln sollen solche mit einer Feuerraumbelastung in der Größenordnung
von 10
6 kcal/m
3/h verstanden werden. Bei solchen Kesseln tritt ganz allgemein die Schwierigkeit auf,
beim Verfeuern von Konlenstaub saubere Heizflächen sowie einen trockenen staubförmigen
Ascheabzug zu erreichen, obwohl die Flammtemperatur oberhalb der Ascheschmelztemperatur
liegt.
[0004] Dieses Ziel läßt sich bei Kesseln mit niedriger Feuerraumbelastung, beispielsweise
bei mit Braunkonlenstaub befeuerten Kraftwerkskesseln, bei denen man die fühlbare
Wärme der Achse in den Rauchgaszügen noch mit ausnützen will, häherungsweise dadurch
erreichen, daß der Feuerraum derart überdimensioniert wird, daß die brennenden Kohlenstaubteilchen
vor Erreichen der Wände des Feuerraumes nicht nur ausgebrannt, sondern auch soweit
abgekühlt sind, daß ihre Temperatur hinreichend weit unter die des Ascheschmelzpunktes
gesunken ist. Dem überdimensionierten Feuerraum entspricht eine geringere Feuerraumbelastung,
deren Werte üblicherweise bei 200 000 bis 300 000 kcal/m
3/h liegen. Bei solchen großen Kraftwerkskessein, bei denen die Kapitalkosten klein
sind gegenüber den Brennstoffkosten, spielt die Überdimensionierung des Feuerraums
keine Rolle. Dies ist jedoch anders bei Kleinkesseln wie Zentral-Heizungs- und Dreizugkesseln,
bei denen der Investitionswert der Gesamtanlage von der Größenordnung der jährlichen
Brennstoffkosten ist. Diese Kessel werden zu über 90% mit Öl oder Gas befeuert. Sie
sind durch geringe Bauabmessungen und eine entsprechend hohe Feuerraumbelastung bis
herauf zu 10
6 kcal/m
3/h gekennzeichnet.
[0005] Solche Kessel werden an ihrer unteren Leistungsgrenze üblicherweise durch Ein- und
Ausschalten geregelt. Aus diesem Grunde kann hier eine Kohlenstaubfeuerung nur dann
verwendet werden, wenn es unter keinen Umständen zur Bildung flüssiger oder klebriger
Schlacke kommt, weil diese bei jedem Abstellen erstarren und die mit ihr in Berührung
kommenden Flächen und Rohrquerschnitte sehr schnell zusetzen würde. Andererseits kann
die bei Kraftwerkskesseln gewählte Lösung, nämlich eine Überdimensionierung des Feuerraumes
und damit des gesamten Kessels, beispielsweise bei Zentralheizungskesseln gerade nicht
angewendet werden, weil diese Kessel dann nicht mehr in die vorhandenen Heizungskeller
eingebracht werden könnten.
[0006] Aus der DE-A 25 27 618 ist nun bereits eine Vorrichtung zur Verbrennung von Kohlenstaub
bekannt, bei der trotz hoher Feuerraumbelastung von mehr als 2 . 10
6 kcal/m
3/h sich ein trockener Ascheabzug ergibt, so daß ihr Einsatz zur Befeuerung von Zentralheizungsanlagen
mit »Ein/Aus-Betrieb« möglich ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Vorrichtung weiter zu vereinfachen
und zu verbessern, so daß Heizkessel mit geringen Bauabmessungen und entsprechend
hoher Feuerraumbelastung mit Kohlenstaub befeuert werden können und dennoch saubere
Heizflächen und ein vollständiger Abzug der Asche in trockener Form erreicht werden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Brenner oberhalb der horizontalen,
im wesentlichen senkrecht zu der den Brenner tragenden Feuerraumwand gerichteten Mittelachse
des Feuerraums angeordnet ist und daß an dem dem Rauchgaszug gegenüberliegenden Ende
des Feuerraumes nahe dem Boden desselben eine Einblasöffnung mit auf die Eintrittsöffnung
des Rauchabzuges gerichteter Blasrichtung angeordnet ist.
[0009] Durch die außermittige Anordnung des Brenners kann auf besonders wirksame Weise eine
Rezirkulation der Verbrennungsgase und insbesondere der wandnahen kühlen Gasschichten
erreicht werden. Die von den zirkulierenden Gasen mitgerissenen Aschestaubteilchen
werden dabei in den gekrümmten Bereichen des Gasstromes, d. h. an den Enden des Feuerraumes
ausgeschleudert. An dem Ende des Feuerraumes, an dem der Rauchgaszug ansetzt, ist
dieser Effekt erwünscht, da der Staub auf diese Weise abgezogen werden kann. An dem
gegenüberliegenden Ende dagegen würde sich der Staub anhäufen. Aus diesem Grunde ist
hier eine Einblasöffnung zum Einblasen von Luft oder Verbrennungsgasen vorgesehen,
so daß die ausgeschleuderten Staubteilchen zur Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges
hingeblasen werden können.
[0010] Gemäß einer ersten Ausführungsform ist die Eintrittsöffnung des Rauchabzuges nahe
dem brennerseitigen Ende des Feuerraumes angeordnet, wobei der Brenner mit seiner
Achse im wesentlichen parallel zur Mittelachse des Feuerraumes ausgerichtet ist. Gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform ist die Eintrittsöffnung des Rauchgaszuges nahe
dem brennerfernen Ende des Feuerraumes angeordnet, wobei der Brenner so ausgerichtet
ist, daß seine Achse unter einem Winkel zur Mittelachse des Feuerraumes im wesentlichen
in Richtung der Eintrittsöffnung des Rauchgasabzuges weist. Der Winkel zwischen der
Brennerachse und der Mittelachse des Feuerraumes beträgt dabei vorzugsweise ca. 17°.
[0011] Es hat sich gezeigt, daß beim Verfeuern von Kohlenstaub in der erfindungsgemäßen
Feuerungseinrichtung auch nach längerer Betriebszeit praktisch keine Asche im Feuerraum
zurückblieb. Die trockene Asche wird vollständig mit den Rauchgasen abgeführt.
[0012] Um die Asche aus den Rauchgasen auf möglichst einfache und energiesparende Weise
abzutrennen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Rauchgasabzug eine Mehrzahl
von Rauchgasrohren umfaßt, die horizontal nebeneinander angeordnet, tangential in
ein horiontal und quer zu ihnen gerichtetes Sammelrohr münden, das an seinem einen
Ende geschlossen und an seinem anderen Ende mit einem Abgasrohr geringeren Durchmessers
verbunden ist und das ein tangential ansetzendes Auslaßrohr aufweist, welches an seiner
Eintrittsöffnung im wesentlichen in Strömungsrichtung der die Achse des Sammelrohres
umströmenden Rauchgase weist. Bei dieser Anordnung hat sich überraschenderweise gezeigt,
daß die Aschepartikel in den Rauchgasen sich nicht gleichmäßig in dem Sammelrohr verteilen,
sondern sich auf einer wandnahen Spiralbahn sammeln, so daß der größte Teil der Ascheteilchen
durch das Auslaßrohr abgezogen werden kann. Die feinen und feinsten Ascheteilchen
verbleiben in einem achsnahen Bereich des Sammelrohres und können durch das Abgasrohr
einem Feinfilter zugeführt werden. Um diese Trennung der gröberen Ascheteilchen von
den feineren zu erreichen, soll der Durchmesser des Sammelrohres vorzugsweise ungefähr
doppelt so groß wie, jedoch mindestens um 100 mm größer als der Durchmesser des Abgasrohres
sein. Das Abgasrohr kann in das Sammelrohr um eine Strecke hineinragen, die höchstens
gleich dem Durchmesser des Abgasrohres ist. In diesem Bereich setzt zweckmäßigereise
das Auslaßrohr an dem Sammelrohr an.
[0013] Die erfindungsgemäße Feuerungseinrichtung ist jedoch nicht nur für die Verbrennung
von Kohlenstaub geeignet, sondern kann auch Öl oder Gas verfeuern. So kann der Brenner
eine Kohlenstaubeinblaslanze und eine Gaszuführungseinrichtung für einen gleichzeitigen
oder alternativen Betrieb des Brenners mit Kohlenstaub und/oder Gas aufweisen. Die
Kohlenstaubeinblaslanze kann auch gegen eine Ölzerstäubungsdüse austauschbar sein.
Auf diese Weise ist auch ein Mischbetrieb von Gas und Heizöl in einem beliebigen Verhältnis
möglich.
[0014] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen die Mittelachse des Feuerraumes enthaltenden schematischen Schnitt durch
eine erste Ausführungsform einer Feuerungseinrichtung,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der
Feuerungseinrichtung und
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Kessels unter Verwendung einer Feuerungseinrichtung
gemäß Fig. 1 in einem dieser Fig. entsprechenden Schnitt.
[0015] In Fig. 1 erkennt man einen Feuerraum in Form eines Flammrohres 10 mit einem zylindrischen
Mantel 12 und nach außen gewölbten Stirnwänden 14 und 16. Der Mantel 12 sowie die
Stirnwände 14 und 16 sind wassergekühlt.
[0016] In der in Fig. 1 rechten Stirnwand 16 ist oberhalb der Flammrohrachse 18 die Mündung
20 eines in der Fig. 3 noch näher beschriebenen Brenners angeordnet. Durch die Mündung
20 wird Kohlenstaub in das Flammrohr 10 eingeblasen und unter Bildung einer Flamme
22 verbrannt. Wie man in der Fig. erkennt, ist die Brennermündung 20 so ausgerichtet,
daß die Achse 24 der Brennermündung im wesentlichen diagonal durch das Flammrohr 10
zum unteren Ende der gegenüberliegenden Stirnwand 14 hingerichtet ist. Nahe dem unteren
Ende der Stirnwand 14 liegen Eintrittsöffnungen 26 von Rauchgaszügen 28, die entsprechend
dem Staubgehalt der Verbrennungsgase nicht, wie üblich im oberen Bereich des Feuerraumes
sondern am Boden desselben ansetzen, um den Ascheabzug zu ermöglichen. Man erkennt,
daß die Flamme 22 in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 gerichtet
ist. Auf diese Weise wird der Hauptanteil der staubförmigen Asche in Richtung der
Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 geblasen.
[0017] Durch den Impuls der Flamme 22 bildet sich eine obere und eine untere Gasrezirkulation,
die durch Pfeile 30 bzw. 32 angedeutet sind. Die untere Gasrezirkulation 32 kann insofern
gefährlich sein, als sich in dem mit A bezeichneten Bereich am unteren Ende der Stirnwand
16 durch Fliehkraftwirkung Asche ausschleudern kann, die dann in dem bezeichneten
Bereich A liegen bleibt und auf die Dauer doch verkrusten würde. Um dem entgegenzuwirken,
ist an dieser Stelle eine Blasdüse 34 angeordnet, durch die im wesentlichen parallel
zum unteren Boden des Flammrohres 10 Luft oder auch Abgase eingeblasen werden, so
daß eventuell im Bereich A ausfallender Aschestaub in Richtung auf die Eintrittsöffnungen
26 der Rauchgaszüge 28 geblasen wird.
[0018] Die durch die Blasdüse 34 eingeblasene Luft- bzw. Abgasmenge soll zwischen 10 und
50% der Brennerluftmenge liegen, bevorzugt bei 20 bis 30%. Die Einblasgeschwindigkeit
sol bei einer Feuerraumlänge von ca. 1,5 m wenigstens 25 m/s bevorzugt 30 bis 40 m/s
betragen. Bei diesen Gasmengen und -geschwindigkeiten reicht die Wirkung der Blasdüse
34 aus, um bei einer Feuerraumlänge von 1,5 m Ascheablagerungen am Boden des Feuerraumes,
insbesondere im Bereich A zu vermeiden.
[0019] Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform dadurch, daß die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 an dem
brennerseitigen Ende des Flammrohres 10 angeordnet sind. Die Brennermündung ist so
angeordnet, daß ihre Achse 24 und damit auch die entstehende Flamme 22 im wesentlichen
parallel zur Flammrohrachse 18 gerichtet ist. Die Flamme 22 erzeugt in diesem Falle
eine Rezirkulation, welche durch die Pfeile 36 angedeutet ist. Bei dieser Rezirkulation
besteht die Gefahr einer Staubausschleuderung in dem mit B bezeichneten Bereich. Daher
ist die Blasdüse in diesem Falle an der der Brennermündung 20 gegenüberliegenden Stirnwand
14 angeordnet, so daß das durch die Blasdüse 34 eintretende Gas den eventuell ausfallenden
Staub in Richtung auf die Eintrittsöffnungen 26 der Rauchgaszüge 28 bläßt.
[0020] Fig. 3 zeigt einen kompletten Kessel mit einer Feuerungseinrichtung gemäß Fig. 1.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0021] Der allgemein mit 38 bezeichnete Kessel ist als Warmwasserkessel für Heizungszwecke
dargestellt mit einem Wassereinlaß 40 und einem Wasserauslaß 42.
[0022] Die an dem Boden des Feuerraumes 10 (der einen kreisförmigen oder rechteckigen Querschnitt
besitzen kann) ansetzenden Rauchgaszüge 30 umfassen jeweils Rauchgasrohre 44 und 46,
die durch einen U-Krümmer 48 miteinander verbunden sind. Es besteht das Problem, die
zahlreichen Rauchgasrohre 46 der verschiedenen Rauchgasabzüge 30 zu einem gemeinsamen
Abgasrohr derart zusammenzufassen, daß es nirgendwo zu toten Ecken und Ablagerungen
von Staub kommt.
[0023] Dies wird bei der hier beschriebenen besonders bevorzugten Ausführungsform dadurch
erreicht, daß man die Rauchgasrohre 46 nebeneinander anordnet und sie tangential in
ein senkrecht zu ihnen gerichtetes horizontales Sammelrohr 50 einmünden läßt. Das
Sammelrohr 50 ist auf seiner einen Stirnseite geschlossen, während an seiner anderen
Stirnseite ein Abgasrohr 52 ansetzt. Der Durchmesser des Sammelrohres 50 ist etwa
doppelt so groß wie der Durchmesser des Abgasrohres 52, bevorzugt mindestens jedoch
100 mm größer als der Durchmesser des Abgasrohres 52. Das Abgasrohr 52 ragt maximal
um eine seinem Durchmesser entsprechende Länge in das Sammelrohr 50 hinein. Beim tangentialen
Einströmen der ascheführenden Rauchgase in das Sammelrohr 50 entsteht eine Zyklonwirkung,
die umso stärker ist als die Asche hier noch frisch ist und sehr stark zur Bildung
großer Sekundärpartikel neigt. Überraschenderweise verteilen diese sich nicht über
das ganze Sammelrohr 50, sondern sammeln sich nach einem oder mehreren Umläufen auf
einer Spiralbahn und können durch die spezielle Anordnung des Sammelrohres 50 und
des Abgasrohres 52 relativ zu den Rauchgasrohren 46 durch ein tangential am Umfang
des Sammelrohres 50 nahe dem offenen Ende desselben angeordnetes Abzugsrohr 54 in
hoher Konzentration abgezogen werden. Dadurch hat das Abgas in dem Abgasrohr 52 nur
noch einen geringen Staubgehalt, so daß sich ein entsprechend verringerter Aufwand
für die Feinentstaubung der Abgase ergibt. Der wesentliche Vorteil hieran ist, daß
man keinen Zyklon benötigt, sondern die aufgrund der speziellen Anordnung des Sammelrohres
50, des Abgasrohres 52 und des Abzugsrohres 54 entstehende Rauchgasströmung ausnützt,
um einen erheblichen Anteil der Asche sofort aus den Rauchgasen zu entfernen.
[0024] Während in den Fig. 1 und 2 jeweils nur die Brennermündung dargestellt war, zeigt
Fig. 3 einen Brenner, der sich besonders zur Durchführung des weiter oben beschriebenen
Verfahrens eignet. Der allgemein mit 56 bezeichnete Brenner ist in einem rohrförmigen
Fortsatz 58 des Kessels 38 angeordnet und umfaßt eine schlanke Brennermuffel 60 der
axialen Länge 12, die sich von einem Durchmesser d2 in Richtung auf den Feuerraum
10 auf einen Durchmesser d1 konisch erweitert. An das durchmessergrößere Ende der
Brennermuffel 60 schließt sich eine Beschleunigungsdüse 62 der Länge 11 an, die zur
Brennermündung 20 hin konvergiert und in der Brennermündung 20 mit dem Durchmesser
d endet.
[0025] Die Verbrennungsluft wird über ein nicht näher bezeichnetes Gebläse durch einen Lufeintritt
64 einem radialen Schaufelgitter 66 zugeführt, dessen Schaufeln sich über eine axiale
Breite b erstrecken und mit dem Umfang einen Winkeldbilden.
[0026] An dem durchmesserkleineren Ende der Brennermuffel 60 sind in bekannter Weise eine
Brennstoffzufuhr 68 sowie Zünd- und Kontrolleinrichtungen 70 angeordnet. Die Brennstoffzufuhr
kann dabei in Form einer Lanze ausgebildet sein, durch welche der Kohlenstaub eingeblasen
wird.
[0027] Brennermuffel 60, Beschleunigungsdüse 62 und der Feuerungsraum 10 sind ebenso wie
die Rauchgasrohre 44 und 46 sowie die Blasdüse 34 von dem zu erwärmenden Wasser umspült,
wie dies bereits weiter oben angedeutet wurde.
[0028] Besonders günstige und stabile Betriebsverhältnisse ergeben sich bei einer Kesselleistung
von 600 000 kcal/h wenn folgende Abmessungen eingehalten werden:

[0029] Dies ergibt in der Brennermündung eine Flammstrahlgeschwindigkeit von 50-60 m/s und
erlaubt, die Kesselleistung auf weniger als 50% der Nennleistung, also 300 000 kcal/h
herunterzuregeln, ohne daß es zu Staubablagerungen im Feuerraum kommt.
[0030] Für Kessel anderer Leistungen werden alle genannten Abmessungen proportional der
Wurzel aus dem Leistungsverhältnis geändert mit Ausnahme der angegebenen Winkel. So
ergibt eine Verdoppelung der Abmessungen eine Vervierfachung der Leisung usw.
[0031] Diese einfache Umrechnung ist zulässig, da das Strömungsbild in der vorstehend beschriebenen
Vorrichtung in hinreichender Näherung nicht von der Reynoldszahl, d. h. von der Geschwindigkeit
und Abmessung abhängt. Dabei können die Abmessungen d2 und b ohne nennenswerten Einfluß
auf das Flammverhalten so varriert werden, daß das Produkt b x d2 in etwa konstant
bleibt.
[0032] Je nach Anordnung der Brennstoffzufuhr (Einblaselanze für Kohlenstaub, Einblasdüse
für Öl, Gaszuführungsrohr) kann der Kessel mit gleicher Leistung mit Kohlenstaub,
Heizöl oder Gas betrieben werden. Ebenso ist Mischbetrieb von Gas und Heizöl sowie
Gas und Kohlenstaub in jedem Verhältnis möglich. Der erfindungsgemäße Kessel ist also
ein ein Dreistoffkessel, der jederzeit von Kohlenstaub auf Gas und zurück geschaltet
werden kann. Zur Umstellung von Kohlenstaub auf Öl ist der Austausch der Kohlenstaubeinblaselanze
gegen eine Einblasedüse für Öl erforderlich. Zündung, Überwachung und Brennersteuerung
bleiben dabei unverändert.
[0033] Beim Betrieb der vorstehend beschriebenen Vorrichtung mit allen drei Brennstoffen
hat sich gezeigt, daß akustisch praktisch nicht feststellbar ist, ob die Flamme brennt
oder nicht. Ein Laufgeräusch der Flamme ist nicht vorhanden. Ferner tritt auch das
üblicherweise vorhandene bullernde Geräusch im Kamin nicht auf. Vielmehr höhrt man
hier ein leises Rauschen. Dies stellt ein umwelttechnisch bedeutsames Ergebnis dar.
1. Feuerungseinrichtung für Kessel, insbesondere mit Kohlenstaub befeuerte Kessel,
umfassend einen Feuerraum, mindestens einen an einer der im wesentlichen vertikal
gerichteten Wände des Feuerraums angeordneten Brenner (56) und mindestens einen am
Boden des Feuerraumes nahe einem Ende desselben ansetzenden Rauchgaszug (28), dadurch
gekennzeichnet, daß der Brenner (56) oberhalb der horizontalen, im wesentlichen senkrecht
zu der den Brenner (56) tragenden Feuerraumwand (16) gerichteten Mittelachse (18)
des Feuerraumes (10) angeordnet ist und daß an dem dem Rauchgaszug (28) gegenüberliegenden
Ende des Feuerraums (10) nahe dem Boden desselben eine Einblasöffnung (34) mit auf
die Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (28) gerichteter Blasrichtung angeordnet
ist.
2. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung
(26) des Rauchgaszuges (28) nahe dem brennerseitigen Ende des Feuerraumes (10) angeordnet
ist und daß der Brenner mit seiner Achse (24) im wesentlichen parallel zur Mittelachse
(18) des Feuerraumes (10) ausgerichtet ist.
3. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung
(26) des Rauchgaszuges (28) nahe dem brennerfernen Ende des Feuerraumes (10) angeordnet
ist und daß der Brenner (56) derart ausgerichtet ist, daß seine Achse (24) unter einem
Winkel (a) zur Mittelachse (18) des Feuerraumes (10) im wesentlichen in Richtung der
Eintrittsöffnung (26) des Rauchgaszuges (28) weist.
4. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen
der Brennerachse (24) und der Mittelachse (18) des Feuerraumes (10) ungefähr 17° beträgt.
5. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einblasöffnung von einer Blasdüse gebildet ist, die für einen Durchsatz von
mindestens 10% und höchstens 50% des Durchsatzes der Brennermündung ausgebildet ist.
6. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rauchgaszug (28) eine Mehrzahl von Rauchgasrohren (44, 46) umfaßt, die horizontal
nebeneinander angeordnet tangential in ein horizontal und quer zu ihnen gerichtetes
Sammelrohr (50) münden, das an seinem einen Ende geschlossen ist und an seinem anderen
Ende mit einem Abgasrohr (52) geringeren Durchmessers verbunden ist und das nahe seinem
offenen Ende ein tangential ansetzendes Auslaßrohr (54) aufweist, das an seiner Eintrittsöffnung
im wesentlichen in Strömungsrichtung der die Achse des Sammelrohres umströmenden Rauchgase
weist.
7. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
des Sammelrohres (50) ungefähr doppelt so groß wie, jedoch mindestens um 100 mm größer
als der Durchmesser des Abgasrohres (52) ist.
8. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgasrohr
(52) in das Sammelrohr (50) um eine Strecke hineinragt, die höchstens gleich dem Durchmesser
des Abgasrohres (52) ist.
9. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Brenner eine sich
in Strömungsrichtung konisch erweiternde Brennermuffel und eine sich daran anschließende,
in Strömungsrichtung konisch verjüngende Beschleunigungsdüse aufweist und die Luft
dem Brenner über ein Schaufelgitter zugeführt wird, dessen Schaufeln gegenüber dem
Brennerumfang unter einem Winkel geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Kesselleistung von 600 000 kcal/h folgende Abmessungen gegeben sind:
10. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für andere Kesselleistungen
als 600 000 kcal/h die angegebenen Abmessungen mit der Wurzel aus dem Änderungsfaktor
variieren mitAusnahme der angegebenen Winkel.
11. Feuerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Brenner eine Kohlenstaubeinblaslanze und eine Gaszuführungseinrichtung für
einen gleichzeitigen oder alternativen Betrieb des Brenners mit Kohlenstaub und/oder
Gas aufweist.
12. Feuerungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstaubeinblaslanze
gegen eine Ölzerstäubungsdüse austauschbar ist.
1. Firing installation for boilers, particularly pulvarized coal-fired boilers, comprising
a furnace, at least one burner (56) arranged on one of the substantially vertically
extending furnace walls and at least one smoke-gas flue (28) which starts at the bottom
of the furnace near an end thereof, characterised in that the burner (56) is arranged
above the horizontal centre line (18) of the furnace (10), which centre line extends
substantially perpendicular to the furnace wall (16) supporting the burner (56), and
that an injection opening (34) having a blowing direction towards the inlet (26) of
the smoke-gas flue (28) is arranged near to the furnace bottom at that end of the
furnace (10) which lies opposite the smoke-gas flue (28).
2. Firing installation according to Claim 1, characterised in that the inlet (26)
of the smoke-gas flue (28) is arranged near to that end of the furnace (10) on the
burner side, and that the burner is aligned with its axis (24) substantially parallel
to the centre line (18) of the furnace (10).
3. Firing installation according to Claim 1, characterised in that the inlet (26)
of the smoke-gas flue (28) is arranged near to that end of the furnace (10) which
is remote from the burner, and that the burner (56) is aligned in such a manner that
its axis (24) extends substantially in the direction of the inlet (26) of the smoke-gas
flue (28) at an angle (a) to the centre line (18) of the furnce (10).
4. Firing installation according to Claim 3, characterised in that the angle between
the burner axis (24) and the centre line (18) of the furnce (10) is approximately
17°.
5. Firing installation according to any one of Claim 1 to 4, characterised in that
the injection opening is formed by a blast nozzle which is designed for a flow rate
equal to at least 10% and at most 50% of the flow rate of the burner nozzle.
6. Firing installation according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that
the smoke-gas flue (28) comprises a plurality of flue-gas tubes (44, 46) which, being
arranged horizontally side by side, lead tangentially into a horizontal header (50)
which extends at right angles to these tubes and which is closed at one of its ends
and connected to a flue-gas tube (52) of smaller diameter at its other end and which
has near its open end an oulet pipe (54) starting in a tangential direction and, at
its inlet opening, extending substantially in the direction of flow of the flue gases
passing around the axis of the header.
7. Firing installation according to Claim 5, characterised in that the diameter of
the header (50) is approximately twice as large as, but at least 100 mm larger than,
the diameter of the flue-gas tube (52).
8. Firing installation according to Claim 6 or 7, characterised in that the flue-gas
tube (52) projects into the header (50) by a distance which is at most equal to the
diameter of the flue-gas tube (52).
9. Firing installation according to any one of Claims 1 to 8, wherein the burner has
a muffle which tapers outwards in the direction of flow and, adjacent thereto, an
acceleration nozzle which is tapered in the direction of flow and air is fed to the
burner via a blade assembly, the blades of which are inclined at an angle relative
to the circumference of the burner, characterised in that the following dimensions
are indicated for a boiler output of 600,000 kcal/h:
10. Firing installation according to Claim 9, characterised in that for boiler outputs
other than 600,000 kcal/h, the indicated dimensions vary with the root of the alteration
factor, with the exception of the angles indicated.
11. Firing installation according to any one of Claims 1 to 10, characterised in that
the burner has a pulvarised-coal injection lance and a gas feeder for operating the
burner simultaneously or alternatively with pulvarised coal and/or gas.
12. Firing installation according to Claim 11, characterised in that the pulvarised-coal
injection lance can be replaced by an oil atomizer.
1. Dispositif de chauffage pour chaudières, en particulier, pour chaudières alimentées
en poussière de charbon, ce dispositif comprenant un foyer, au moins un brûleur (56)
disposé sur une des parois essentiellement verticales du foyer, ainsi qu'au moins
un carneau (28) pour les gaz de fumée venant s'adapter au fond du foyer à proximité
d'une extrémité de ce dernier, caractérisé en ce que le brûleur (56) est disposé audessus
de l'axe central horizontal (18) du foyer (10), qui est dirigé essentiellement perpendiculairement
à la paroi (16) du foyer qui supporte ce brûleur (56) et en ce que, à l'extrémité
du foyer (10), qui est opposée au carneau (28) pour les gaz de fumée, à proximité
du fond de ce foyer, est pratiquée une ouverture d'insufflation (34) dont le sens
de soufflage est dirigé vers l'ouverture d'entrée (26) du carneau (28) pour les gaz
de furmée.
2. Dispositif de chauffage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture
d'entrée (26) du carneau (28) pour les gas de fumée est disposée à proximité de l'extrémité
côté brûleur du foyer (10), tandis que le brûleur est orienté, avec son axe (24),
essentiellement parallèlement à l'axe central (18) du foyer (10).
3. Dispositif de chauffage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture
d'entrée (26) du carneau (28) pour les gas de fumée est disposée à proximité de l'extrémité
du foyer (10), qui est éloignée du brûleur (56), tandis que ce dernier est orienté
de telle sorte que son axe (24) soit dirigé, sous un angle (a) par rapport à l'axe
central (18) du foyer (10), essentiellement en direction de l'ouverture d'entrée (26)
du carneau (28) pour les gaz de fumée.
4. Dispositif de chauffage selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'angle
formé entre l'axe (24) du brûleur et l'axe central (18) du foyer (10) est d'environ
17°.
5. Dispositif de chauffage selon une des/revendJcations 1 à 4, caractérisé en ce que l'ouverture d'insufflation est formée
par une buse de soufflage qui est conçue pour un débit représentant au minimum 10%
et, au maximum, 50% du débit de l'embouchure du brûleur.
6. Dispositiv de chauffage selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le carneau (28) pour les gaz de fumée comprend plusieurs tubes (44,46) pour gaz de
fumée qui, en étant juxtaposés horizontalement, débouchent tangentiellement dans un
tube collecteur (50) orienté horizontalement et transversalement par rapport à ces
tubes, ce tube collecteur étant fermé à une de ses extrémités tandis que, à son autre
extrémité, il est relié à un tube des gaz d'échappement (52) de plus petit diamètre
et, près de son extrémité ouverte, il comporte un tube d'évacuation (54) venant s'y
adapter tangentiellement et dirigé, à son ouverture d'entrée, essentiellement dans
le sens d'écoulement des gaz de fumée s'écoulant autor de l'axe de ce tube collecteur.
7. Dispositif de chauffage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le diamètre
du tube collecteur (50) est à peu près égal au double du diamètre du tube des gaz
d'échappement (52), cependant qu'il est supérieur d'au moins 100 mm à ce diamètre.
8. Dispositif de chauffage selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le
tube des gaz d'échappement (52) pénètre dans le tube collecteur (50) sur une zone
qui est tout au plus égale au diamètre de ce tube (52) des gaz d'échappement.
9. Dispositif de chauffage selon une des revendications 1 à 8, le brûleur comportant
un moufle s'élargissant en cône dans le sens d'écoulement, ainsi qu'une buse ultérieure
d'accélération se rétrécissant en cône dans le sens d'écoulement, l'air étant acheminé
au brûleur via une grille d'aubes profilées dont les aubes sont inclinées sous un
certain angle vis-à-vis de la périphérie de brûleur, caractérisé en ce que, pour une
puissance de chaudière de 600.000 kcal/h, on a les dimensions suivantes:
10. Dispositif de chauffage selon la revendication 9, caractérisé en ce que, pour
des puissances de chaudières différentes de 600.000 kcal/h à l'exeption de l'angle
indiqué, les dimensions données varient avec la racine du facteur de modification.
11. Dispositif de chauffage selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce
que, pour son fonctionnement simultané ou alternatif avec de la poussière de charbon
et/ou un gaz, le brûleur comporte une lance d'insufflation de poussière de charbon
et un dispositif d'alimentation de gaz.
12. Dispositif de chauffage selon la revendication 11, caractérisé en ce que la lance
d'insufflation de poussière de charbon peut être remplacée par une buse de pulvérisation
d'huile.

