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EP 0 097 639 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 06.06.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B22D 11/04 |
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Stranggiessanlage
Continuous-casting plant
Installation de coulée continue
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
23.06.1982 AT 2425/82
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.1984 Patentblatt 1984/01 |
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Anmelder: VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft |
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A-4020 Linz (AT) |
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Erfinder: |
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- Hargassner, Reinhard, Ing.
AT-4020 Linz (AT)
- Scheinecker, Alois, Ing.
AT-4020 Linz (AT)
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Vertreter: Wolfram, Gustav, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Sonn, Pawloy, Weinzinger & Wolfram,
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Stranggießanlage zum wahlweisen Gießen eines Stranges
mit Brammenquerschnitt oder mindestens zweier Stränge kleineren Querschnittes, mit
einer Plattenkokille, die mit einem die Schmal- und Breitseitenwände tragenden Wasserkasten
versehen ist, wobei zum Gießen mindestens zweier Stränge zwischen den Schmalseitenwänden
weitere Schmalseitenzwischenwände vorgesehen sind.
[0002] Oftmals besteht der Wunsch, an ein- und derselben Stranggießanlage Stränge unterschiedlichen
Querschnittsformates zu gießen, wobei das Kokillenformat, welches für den größten
Strangquerschnitt zur Verfügung steht, auch für kleinere Strangquerschnittsformate
möglichst gut ausgenützt werden soll. Zu diesem Zweck ist es für eine Anlage der eingangs
beschriebenen Art bekannt (AT-A 233 187), zwischen die Schmalseitenwände einer Kokille
für ein Brammenquerschnittsformat eine oder mehrere weitere Schmalseitenzwischenwände
einzusetzen, so daß man mit der für ein Brammenquerschnittsformat bemessenen Kokille
zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Stränge kleineren Querschnittes gleichzeitig
gießen kann. Ein Problem dabei ist jedoch die Befestigung und Kühlmittelversorgung
der zusätzlich zwischen den Breitseitenwänden geklemmten Schmalseitenzwischenwände,
wofür in der AT-A 233 187 keine Lösung angegeben ist.
[0003] Aus der DE-B 2 003 787 ist eine Befestigung für die zusätzlich eingesetzten Schmalseitenzwischenwände
bekannt, gemäß der zwischen die Breitseitenwände eine feststehende Zwischenwand eingesetzt
ist, die auf den Breitseitenwänden befestigt ist. An dieser feststehenden Zwischenwand
sind beidseitig Platten, die in ihrer Neigung verstellbar sind, angelenkt.
[0004] Nachteilig bei dieser Konstruktion ist der Platzbedarf für die auf den Breitseitenwänden
befestigte Zwischenwand, um den sich die nutzbaren Querschnitte der Kokille verringern.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die verstellbare Befestigung der Platten
an der feststehenden Zwischenwand über und unter die Ober- bzw. Unterkante der Kokille
hinausragende Bauteile erfordert, so daß einerseits die obere Abdeckung der Kokille
in größerer Distanz als üblicherweise vorgesehen werden muß, wodurch die Sichtverhältnisse
in die Kokille verschlechtert sind, und daß andererseits Fußrollen nicht unmittelbar
an das untere Ende der Kokille anschließen können, wodurch die Gefahr von Ausbauchungen
des Stranges bei hohen Gießleistungen besteht.
[0005] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, eineStranggießanlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen,
bei der beim Gießen mehrerer Stränge kleineren Querschnittformates die für das Brammenquerschnittsformat
zur Verfügung stehende Querschnittsfläche optimal genützt wird, wobei die Sichtverhältnisse
in die Kokille und die Strangführung unmittelbar unterhalb der Kokille gegenüber einer
Kokille zum Gießen von Strängen mit Brammenquerschnittsformat nicht verschlechtert
sein sollen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Gießen mindestens zweier
Stränge kleineren Querschnittes die Breitseitenwände der zum Gießen eines Stranges
mit Brammenquerschnitt dienenden Kokille ersetzt sind durch Breitseitenwände, deren
Kupferplatten zwischen den endseitigen Schmalseitenwänden jeweils durch mindestens
eine Ausnehmung in Stranglängsrichtung geteilt ausgebildet sind und daß in die Ausnehmungen
den Schmalseitenwänden gegenüberliegend die weiteren Schmalseitenzwischenwände eingesetzt
sind, die innerhalb der Ausnehmungen jeweils an den Stützkonstruktionen der Kupferplatten
der Breitseitenwände abgestützt sind.
[0007] Zur Anpassung der Neigung der Schmalseitenwände an die vorgegebenen Gießparameter
sind zweckmäßig die Schmalseitenzwischenwände im unteren Endbereich jeweils mittels
in die Schmalseitenzwischenwände ragender, im Bereich der Ausnehmungen angeordneter
und an der Stützkonstruktion befestigter Gelenkbolzen abgestützt und jn ihrem oberen
Endbereich mittels seitlich in die Ausnehmungen auskragende Laschen der Schmalseitenzwischenwände
durchsetzender Stellschrauben an den Stützkonstruktionen fixiert.
[0008] Zum einfachen Umrüsten der Anlage vom Brammenquerschnittsformat auf mehrere Stränge
mit kleinerem Querschnittsformat bilden die Schmal- und Breitseiten- sowie die Schmalseitenzwischenwände
mit ihren Stützkonstruktionen der Kokille für mindestens zwei Stränge kleineren Querschnittes
eine aus der Anlage aus- und einbaubare Baueinheit, die hinsichtlich ihrer Außenabmessungen
und Anschlußabmessungen einer in die Anlage ein-und ausbaubaren Baueinheit für einen
Strang mit Brammenquerschnittsformat entspricht. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit,
die Stützkonstruktionen der Breitseitenwände gemeinsam mit den Schmalseitenwänden
alleine auszubauen, jedoch ist es zweckmäßig, beim Umrüsten der Stranggießanlage bei
dieser Operation auch den Wasserkasten mitauszuwechseln, d.h. mit anderen Worten,
daß der Wasserkasten einen Teil der Baueinheit bildet. Dadurch läßt sich das Umrüsten
besonders einfach und schnell durchführen, da man lediglich den Wasserkasten - mitsamt
den an ihm abgestützten Breit- und Schmalseitenwänden - von dem Hubtisch mittels eines
Kranes abheben bzw. in den Hubtisch einsetzen muß.
[0009] Eine besonders robuste Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkonstruktionen
jeweils für die an einer Seite fluchtend angeordneten Kupferplatten der Breitseitenwände
einteilig, sich über die gesamte Länge der fluchtend angeordneten Kupferplatten erstreckend
ausgebitdet sind.
[0010] Zweckmäßig sind die Stützkonstruktionen der Breitseitenwände mittels der Ausnehmung
in jeweils zwei voneinander unabhängige Stützkonstruktionsteile geteilt, wodurch es
möglich ist, bei Ausfall eines Kokillenteiles für einen der Stränge diesen Teil der
Kokille unabhängig von den anderen Teilen auszubauen und den oder die anderen Stränge
weiter zu gießen.
[0011] Eine besonders zweckmäßige platzsparende Anordnung der unterhalb der für mehrere
Stränge umgerüsteten Kokille angeordneten Fußrollen ist dadurch gekennzeichnet, daß
an der Unterseite der für mindestens zwei Stränge kleineren Querschnittes vorgesehenen
Kokille angeordnete Fußrollen für die Breitseiten der Stränge höhenmäßig zwischen
den Fußrollen für die Schmalseiten der Stränge in unterhalb der Schmalseitenzwischenwände
angeordneten, einteiligen Fußrollenhaltern drehbar gelagert sind.
[0012] Eine besonders einfache Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalseitenzwischenwände
in ihrem oberen Bereich mittels in die Ausnehmungen seitlich auskragender Leisten
in zu den Leisten korrespondierenden Nuten der Stützkonstruktionen eingesetzt sind.
[0013] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung an drei Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine Kokille
und Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 11-11 der Fig. 1 zeigen. In den Fig. 3 und
4 ist eine weitere Ausführungsform in zu den Fig. 1 und 2 analoger Darstellung im
Detail gezeigt. Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform in zu Fig. 1 analoger Darstellung,
jedoch ohne Wasserkasten. Fig. 6 stellt eine Ansicht auf einen Fußrollenhalter gemäß
der Linie VI-VI der Fig. 2 dar.
[0014] Auf einem nicht näher dargestellten Hubtisch einer Kokille ist ein Wasserkasten 1
aufgesetzt. Dieser Wasserkasten 1 ist hinsichtlich seiner Längserstreckung dem größten
an der Stranggießanlage gießbaren Strangquerschnittsformat angepaßt. Um an der Stranggießanlage
Stränge kleineren Querschnittformates gießen zu können, sind in dem Wasserkasten 1
spezielle Stützkonstruktionen 2, 3 für Breitseitenwände 4, 5 eingesetzt, wobei sich
eine Stützkonstruktion 2 am Wasserkasten 1 abstützt und die zweite, gegenüberliegende
Stützkonstruktion 3 an der ersten Stützkonstruktion mittels eines Bolzens 6 befestigt
ist und gegen die erste Stützkonstruktion 2 spannbar ist.
[0015] Beide Stützkonstruktionen 2, 3 tragen je zwei, die Breitseitenwände 4, 5 bildende
Kupferplatten 7, wobei die jeweils an einer Stützkonstruktion 2, 3 angeordneten Kupferplatten
7 durch eine Ausnehmung 8 voneinander getrennt sind. Die Ausnehmungen 8 setzen sich
zum Teil in die Stützkonstruktionen 2, 3 fort.
[0016] An den gegenüberliegenden Enden der Stützkonstruktionen 2, 3 sind in üblicher Weise
mittels Stellantriebe 9 verstellbare Schmalseitenwände 10 eingeklemmt.
[0017] Die Ausnehmungen 8 dienen zur Unterbringung der Befestigung zweier weiterer Schmalseitenzwischenwände
11. Sie sind innerhalb der Ausnehmungen 8 gegen die Stützkonstruktionen 2, 3 der Breitseitenwände
4, 5 abgestützt, u.zw. ist jede Schmalseitenzwischenwand 11 in ihrem unteren Endbereich
mittels im Bereich der Ausnehmungen 8 angeordneter, an den Stützkonstruktionen 2,
3 befestigter Gelenkbolzen 12 abgestützt, die in nach unten zu offenen U-förmigen
Ausnehmungen 13 jeder Schmalseitenzwischenwand 11 hineinragen. Im oberen Endbereich
weisen die Schmaiseitenzwischenwände 11 seitlich in die Ausnehmungen 8 auskragende
Laschen 14 auf, die mittels Stellschrauben 15 und Gegenschrauben 16 an den jeweiligen
Stützkonstruktionen 2, 3 fixiert sind. Mittels der Stellschrauben 15 und Gegenschrauben
16 lassen sich unterschiedliche Neigungen der Schmalseitenzwischenwände 11 zwecks
Anpassung an unterschiedliche Gießparameter einstellen.
[0018] Die Versorgung der Schmalseitenzwischenwände mit Kühlwasser geschieht mittels den
Wasserkasten durchsetzender Steckrohre 17, die jeweils mit einem Ende in das Innere
der Schmalseitenzwischenwände 11 ragen. Um Neigungsveränderungen der Schmalseitenzwischenwände
11 zuzulassen, weisen die Steckrohre 17 flexible Zwischenstücke 18 auf.
[0019] Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist die Kokille keine oberhalb der
Oberkanten 19 der Breitseitenwände 4, und keine unterhalb der Unterkanten 20 der Breitseiten
angeordnete Befestigungselemente für die Schmalseitenzwischenwände 11 auf, wodurch
es einerseits möglich ist, eine Kokillenabdeckung unmittelbar ober der Kokille vorzusehen,
und andererseits möglich ist, unmittelbar unterhalb der Kokille Fußrollen vorzusehen.
Hierbei ergibt sich eine besonders günstige Anordnung der Fußrollen 21, 22, wenn die
die Schmalseite des Stranges stützenden Fußrollen 22 höhenmäßig mittig zwischen den
die Breitseiten des Stranges stützenden Fußrollen 21 vorgesehen sind. Der die Fußrollen
21, 22 aufnehmende Fußrollenhalter 23 ist einteilig ausgebildet (Fig. 6) und an den
Stützkonstruktionen 2, 3 mittels bis zu deren Oberseite ragender Schrauben 24 befestigt.
[0020] Die Schmal- und Breitseitenwände 4, 5, 10, 11 ergeben gemeinsam mit dem sie umgebenden
Wasserkasten 1 eine aus der Kokille ein- und ausbaubare Baueinheit, die hinsichtlich
ihrer Außenabmessungen und Anschlußabmessungen - für die Kühlmittelversorgungsleitungen
- einer in die Kokille ein- und ausbaubaren Baueinheit für einen Strang mit Brammenquerschnittsformat
entspricht.
[0021] Gemäß der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die zusätzlichen
Schmalseitenzwischenwände in ihrem oberen Bereich mit in die Ausnehmungen 8 seitlich
auskragenden Leisten 25 versehen, wobei die Leisten 25 in korrespondierende Nuten
26 der Stützkonstruktionen 2, 3 eingesetzt sind. Bei dieser besonders einfachen Ausführungsform
ist die Neigung der zusätzlichen Schmalseitenzwischenwände 11 nicht einstellbar. An
ihrem unteren Endbereich sind die Schmalseitenzwischenwände abgestützt, wie dies in
den Fig. 1 und 2 veranschaulicht ist.
[0022] Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Ausnehmungen 8 so groß gestaltet,
daß die Stützkonstruktionen 2, 3 jeder der Breitseitenwände 4, 5 zweigeteilt sind.
Jeder Teil 2', 2", 3', 3" der Stützkonstruktionen 2, 3 ist separat am Wasserkasten
1 abgestützt. Dies hat den Vorteil, daß im Falle des Ausfalles einer Seitenwand 4,
5, 10, 11 eines Kokillenhohlraumes 27 oder 28 im anderen Kokillenhohlraum weiter gegossen
werden kann und der nicht intakte Teil der Kokille währenddessen ausgebaut und repariert
werden kann.
[0023] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel,
sondern kann in verschiedener Minsicht modifiziert werden. Beispielsweise ist es möglich,
durch zwei oder mehr Ausnehmungen 8 je Breitseitenwand 4, 5 mehr als zwei Kokillenhohlräume
27, 28 zu bilden.
1. Stranggießanlage zum wahlweisen Gießen eines Stranges mit Brammenquerschnitt oder
mindestens zweier Stränge kleineren Querschnittes mit einer Plattenkokille, die mit
einem die Schmal- und Breitseitenwände (4,5, 10) tragenden Wasserkasten (1) versehen
ist, wobei zum Gießen mindestens zweier Stränge zwischen den Schmalseitenwänden (10)
weitere Schmalseitenzwischenwände (11 )vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Gießen mindestens zweier Stränge kleineren Querschnittes die Breitseitenwände
der zum Gießen eines Stranges mit Brammenquerschnitt dienenden Kokille ersetzt sind
durch Breitseitenwände (4, 5), deren Kupferplatten (7) zwischen den endseitigen Schmalseitenwänden
(10) jeweils durch mindestens eine Ausnehmung (8) in Stranglängsrichtung geteilt ausgebildet
sind und daß in die Ausnehmungen (8) den Schmalseitenwänden (10) gegenüberliegend
die weiteren Schmalseitenzwischenwände (11) eingesetzt sind, die innerhalb der Ausnehmungen
(8) jeweils an den Stützkonstruktionen (2, 3) der Kupferplatten (7) der Breitseitenwände
(4, 5) abgestützt sind.
2. Stranggießanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalseitenzwischenwände
(11) im unteren Endbereich jeweils mittels in die Schmalseitenzwischenwände (11) ragender,
im Bereich der Ausnehmungen (8) angeordneter und an der Stützkonstruktion (2, 3) befestigter
Gelenkbolzen (12) abgestützt sind und in ihrem oberen Endbereich mittels seitlich
in die Ausnehmungen (8) auskragende Laschen (14) der Schmalseitenzwischenwände (11)
durchsetzender Stellschrauben (15, 16) an den Stützkonstruktionen (2, 3) fixiert sind
(Fig. 1, 2).
3. Stranggießanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmal-
und Breitseiten-(10,4, 5) sowie die Schmalseitenzwischenwände (11) mit ihren Stützkonstruktionen
(2, 3) der Kokille für mindestens zwei Stränge kleineren Querschnittes eine aus der
Anlage aus- und einbaubare Baueinheit bilden, die hinsichttich ihrer Außenabmessungen
und Anschlußabmessungen einer in die Anlage ein- und ausbaubaren Baueinheit für einen
Strang mit Brammenquerschnittsformat entspricht.
4. Stranggießanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkonstruktionen
(2, 3) jeweils für die an einer Seite fluchtend angeordneten Kupferplatten (7) der
Breitseitenwände (4, 5) einteilig, sich über die gesamte Länge der fluchtend angeordneten
Kupferplatten (7) erstreckend ausgebildet sind (Fig. 1, 2).
5. Stranggießanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkonstruktionen
(2, 3) der Breitseitenwände (4, 5) mittels der Ausnehmung (8) in jeweils zwei voneinander
unabhängige Stützkonstruktionsteile (2', 2", 3', 3") geteilt sind (Fig. 5).
6. Stranggießanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Unterseite der für mindestens zwei Stränge kleineren Querschnittes vorgesehenen Kokille
angeordnete Fußrollen (21) für die Breitseiten der Stränge höhenmäßig zwischen den
FußroUen (22) für die Schmalseiten der Stränge in unterhalb der Schmalseitenzwischenwände
(11) angeordneten, einteiligen Fußrollenhaltern (23) drehbar gelagert sind.
7. Stranggießanlage nach den Ansprüchen 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schmalseitenzwischenwände (11) in ihrem oberen Bereich mittels in die Ausnehmungen
(8) seitlich auskragender Leisten (25) in zu den Leisten korrespondierenden Nuten
(26) der Stützkonstruktionen (2, 3) eingesetzt sind (Fig. 3, 4).
1. A continuous casting plant for selectively casting a strand of slab cross section
or at least two strands of smaller cross sections, comprising a plate mold provided
with a water box (1) carrying the narrow and broad side walls (4, 5, 10), wherein
additional intermediate narrow side walls (11) are provided between the narrow side
walls (10) for the casting of at least two strands, characterised in that, for the
casting of at least two strands of smaller cross sections, the broad side walls of
the mould that serves to cast a strand of slab cross section are replaced with broad
side walls (4,5) whose copper plates (7) between the endside narrow side walls (10)
are designed to be divided in the longitudinal direction of the strand by at least
one recess (8) each, and that the additional intermediate narrow side walls (11) are
inserted in the recesses (8) to be located opposite the narrow side walls (10) and,
inside of the recesses (8), are each supported on the supporting structures (2, 3)
of the copper plates (7) of the broad side walls (4, 5).
2. A continuous casting plant according to claim 1, characterised in that the intermediate
narrow side walls (11), in their lower end regions, are each supported by means of
articulation pins (12) projecting into the intermediate narrow side walls (11), arranged
in the region of the recesses (8) and fastened to the supporting structures (2, 3),
and, in their upper end regions, are fixed to the supporting structures (2, 3) by
means of adjustment screws (15, 16) passing through brackets (14) of the intermediate
narrow side walls (11) laterally cantilevering into the recesses (8) (Figs 1, 2).
3. A continuous casting plant according to claim 1 or 2, characterised in that the
narrow and broad side walls (10, 4, 5) as well as the intermediate narrow side walls
(11) with their supporting structures (2, 3), of the mould for at least two strands
of smaller cross sections, form a structural unit to be removed from, and installed
into, the plant and which, in terms of its external dimensions and fitting dimensions,
corresponds to a structural unit for a strand of slab cross sectional format to be
installed into, and removed from, the plant.
4. A continuous casting plant according to claims 1 to 3, characterised in that the
supporting structures (2, 3) for the copper plates (7) of the broad side walls (4,
5) aligned on one side are each designed to be undivided and extend over the total
length of the aligned copper plates (7) (Figs. 1, 2).
5. A continuous casting plant according to claims 1 to 3, characterised in that the
supporting structures (2, 3) of the broad side walls (4, 5) are divided into two separate
supporting structure parts (2', 2", 3', 3") by means of the recess (8) (Fig. 5).
6. A continuous casting plant according to claims 1 to 5, characterised in that foot
rollers (21) provided on the lower side of the mold for at least two strands of smaller
cross sections, for the broad sides of the strands are rotatably mounted in undivided
foot roller holders (23) arranged below the intermediate narrow side walls (11) between
the foot rollers (22) for the narrow sides of the strands in terms of height.
7. A continuous casting plant according to claims 1 or 3 to 6, characterised in that
the intermediate narrow side walls (11), in their upper regions, are inserted, by
means of ledges (25) laterally cantilevering into the recesses (8), in grooves (26)
of the supporting structures (2, 3) corresponding to the ledges (Figs. 3,4).
1 - Installation de coulée continue permettant de couler, au choix, soit une barre
possédant une section de brame, soit au moins deux barres de plus petite section,
comprenant une lingotière à plaques assemblées qui est munie d'un caisson à eau (1)
portant les parois des petits côtés et des grands côtés (4, 5, 10), et dans laquelle,
pour la coulée au moins deux barres, on prévoit entre les parois des petits côtés
(10), des parois intermédiaires de petits côtés supplémentaires (11), caractérisée
en ce que, pour la coulée d'au moins deux barres de plus petite section, les parois
des grands côtés de la lingotière qui sert à couler une barre possédant une section
de brame sont remplacées par des parois de grands côtés (4, 5) dont les plaques de
cuivre (7) sont divisées dans la direction de la longueur de la barre, entre les parois
de petits côtés (10) situées en bout, chacune par au moins un évidement (6), et en
ce que, dans les évidements (6) sont montées, face aux parois des petits côtés (10),
les parois intermédiaires de petits côtés supplémentaires (11) qui prennent appui
à l'intérieur dans les évidements (6), contre les structures d'aopui (2, 3) des plaques
de cuivre (7) des parois des grands côtés (4, 5).
2 - Installation de coulée continue selon la revendication 1, caractérisée en ce que
les parois intermédiaires des petits côtés (11) sont appuyées dans leur région d'extrémité
inférieure, chacune au moyen d'axes d'articulation (12) qui font saillie dans les
parois intermédiaires (11) des petits côtés, qui sont disposés dans la région des
évidements (6) et qui sont fixés à la structure d'appui (2, 3), tandis que, dans leur
région d'extrémité supérieure, elles sont fixées aux structures d'appui (2, 3) au
moyen de vis de réglage (15, 16) qui traversent des pattes (14) des parois intermédiaires
(11) des petits côtés et qui font saillie latéralement dans les évidements (8).
3 - Installation de coulée continue selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisée en ce que les parois des petits côtés et des grands côtés (10, 4, 5)
ainsi que les parois intermédiaires des petits côtés (11) forment, avec leurs structures
d'appui (2, 3) de la lingotière prévue pour au moins deux barres de petite section,
un sous-ensemble qui peut être démonté de l'installation et monté dans cette installation,
et qui correspond, sous l'aspect de ses dimensions extérieures et de ses cotes de
raccordement, à un sous-ensemble prévu pour une barre du format de section de brame
qui peut être monté dans l'installation et démonté de cette installation.
4 - Installation de coulée continue selon les revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que les structures d'appui (2, 3), qui sont prévues pour les plaques de cuivre
(7) des parois des grands côtés (4, 5) qui sont disposées en alignement sur un côté,
sont réalisées en une seule pièce, en s'étendant sur toute la longueur des plaques
de cuivre (7) disposées en alignement.
5 - Installation de coulée continue selon les revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que les structures d'appui (2,3) des parois des grands côtés (4, 5) sont divisées
par l'évidement (8), chacune en deux parties de structure d'appui (2', 2", 3', 3")
indépendantes l'une de l'autre.
6 - Installation de coulée continue selon les revendications 1 à 5, caractérisée en
ce que des rouleaux de pied (21), affectés aux grands côtés des barres et montés sous
la face inférieure de la lingotière prévue pour au moins deux barres de petite section,
sont intercalés en hauteur entre les rouleaux de pied (22) affectés aux petits côtés
des barres et tourillonnent dans des supports de rouleaux de pied (23) d'une seule
pièce, disposés au-dessous des parois intermédiaires des petits côtés (11).
7 - Installation de coulée continue selon les revendications 1 ou 3 à 6, caractérisée
en ce que les parois intermédiaires de petits côtés (11) sont encastrées dans leur
région supérieure, au moyen de lanquettes (25) qui font saillie latéralement, dans
les évidements (8), dans des rainures (26) des structures d'appui (2, 3) qui correspondent
à ces languettes.