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EP 0 098 371 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.1988 Patentblatt 1988/03 |
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Anmeldetag: 18.05.1983 |
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Vorrichtung zum Entwässern und Plastifizieren von Explosivstoffgemischen
Apparatus for dehydrating and plastifying mixtures of explosives
Dispositif pour déshydrater et rendre plastiques des mélanges d'explosifs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
05.07.1982 DE 3225065
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.1984 Patentblatt 1984/03 |
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Patentinhaber: FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG DER
ANGEWANDTEN FORSCHUNG E.V. |
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80636 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Dietmar, Dr. Dipl.- Chem.
D-7500 Karlsruhe 1 (DE)
- Schubert, Hiltmar, Dr. Dr. rer. nat.
D-7519 Walzbachtal (DE)
- Kröhnert, Rudolf
D-7505 Ettlingen (DE)
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Vertreter: Dipl.-Ing. Heiner Lichti
Dipl.-Phys. Dr.rer.nat. Jost Lempert
Dipl.-Ing. Hartmut Lasch et al |
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Postfach 41 07 60 76207 Karlsruhe 76207 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 446 021 FR-A- 637 146 US-A- 4 130 901
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FR-A- 483 979 US-A- 3 523 331
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwässern und Plastifizieren von wasserfeuchten
Explosivstoffgemischen, z.B. Pulverrohmassen, mittels eines Schneckenextruders mit
ein oder mehr Schneckenwellen mit Knet- und Förderelementen, einem ggf. aus axialen
Abschnitten zusammengesetzten Gehäuse mit einer Füllöffnung für das wasserfeuchte
Explosivstoffgemisch und einer in deren Bereich angeordneten, vom Innenraum des Schneckenextruders
ausgehenden Ablauföffnung und einem daran anschließenden Ablaufkanal für das Wasser.
[0002] Explosivstoffgemische, z.B. faserige Pulverrohmassen, die aus Nitrozellulose und
Nitroglyzerin bestehen, aber auch peroxidhaltige Massen werden aus sicherheitstechnischen
Gründen in wasserfeuchtem Zustand verarbeitet, z.B. plastifiziert. Das Entwässern
und Plastifizieren erfolgt heute zumeist mit Schneckenextrudern (DE-B 28 25 567, DE-A
30 44 577), die nicht nur ein kontinuierliches Arbeiten ermöglichen, sondern durch
Einsatz definierter Schneckengeometrien und eines definierten Temperaturverlaufs über
die Länge des Schneckenextruders eine einwandfreie Verarbeitung ermöglichen. Dabei
es es bekannte, mit Ein- oder Mehrwellenextrudern zu arbeiten. Die Schneckenwellen
besitzen in axialer Richtung meist abwechselnd Förderabschnitte und Knetabschnitte,
wobei das Wasser aus der Masse abgepreßt und das Feststoffmaterial zugleich plastifiziert
wird.
[0003] Die größte Menge an Wasser fällt dabei in den ersten Abschnitten unmittelbar hinter
der Füllöffnung des Schneckenextruders an und läuft in den rückwärtigen Bereich zurück.
[0004] Bei den bekannten Schneckenextrudern sammelt sich das Wasser im Einzugsbereich, wo
das unverarbeitete Material zudosiert wird. Dies führt zu einer unerwünschten Aufschlämmung,
in der sich gewisse Bestandteile solcher Explosivstoffgemische, wie beispielsweise
Nitroglyzerin oder Nitroguanidin lösen, so daß die Rezeptur des plastifizierten Materials
verfälscht wird. In ganz ungünstigen Fällen kann die Aufschlämmung im Einzugsbereich
auch auslaufen und aufgrund ihres Gehaltes an Nitroglyzerin zu einem sicherheitstechnischen
Risiko werden. Der erstgenannte Nachteil kann bei der den Oberbegriff des Anspruchs
1 bildenden bekannten Vorrichtung (zum Beispiel aus DE-A-2446021) dadurch behoben
werden, daß im Bereich der Füllöffnung eine Absaugdüse zum Absaugen des Wassers angeordnet
ist. Aufgrund des Unterdruckes können aber auch die anderen flüssigen Komponenten,
z.B. Nitroglyzerin, ausgetragen werden, das dann zu einem unkontrollierten Sicherheitsrisiko
wird. Zugleich tritt in einem solchen Fall eine Verfälschung der Rezeptur ein. Ein
weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß im Einlaufbereich der
Absaugdüse ein Sieb oder Filter angeordnet ist, um das Absaugen von Feststoffen, insbesondere
der faserigen Nitrozellulose zu vermeiden. Diese Sieb wird während des Betriebs von
den Feststoffen zwangsläufig verlegt, so daß es trotz der Absaugdüse zu einem Wasser-Rückstau
und damit zu den vorgenannten Nachteilen, wie Bildung einer Aufschlämmung im Einzugsbereich,
kommen kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneckenextruder des eingangs geschilderten
Aufbaus so auszubilden, daß es einerseits im Einzugsbereich nicht zu Aufschlämmungen
kommt, andererseits die Rezeptur des plastifizierten Materials nicht verfälscht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ablauföffnung sich vom
Innenraum zum Ablaufkanal hin erweitert und daß in diesem ein Förderer zum Abführen
der im abgepreßten Wasser enthaltenen Feststoffe angeordnet ist.
[0007] Durch die Erweiterung der Ablauföffnung vom Innenraum zum Ablaufkanal wird der Verstopfungsgefahr
im Bereich der Ablauföffnung vorgebeugt. Allenfalls in die Ablauföffnung gelangende
Feststoffpartikel können sich aufgrund der Erweiterung nicht verfangen, sondern gelangen
in den Ablaufkanal. Dort werden die, wenn auch nur in geringen Mengen, im Ablaufwasser
enthaltenen Feststoffpartikel zusammen mit dem abgepreßten Wasser mittels des Förderers
wegtransportiert, so daß sich, wie praktische Versuche gezeigt haben, im Einzugsbereich
keine Aufschlämmungen mehr zeigen. Die im Ablauf enthaltenen Feststoffpartikel können
selbstverständlich zurückgenommen werden. Der Feststoff-Austrag über die Ablauföffnung
läßt sich durch eine entsprechende Schneckengeometrie im Extruder, z.B. durch eine
konkave Schalengeometrie mit Dichtprofil auf einem Minimum halten. In der Praxis konnte
ein Feststoffanteil von <1% im Ablaufwasser festgestellt werden.
[0008] In einer besonders einfachen Ausführung ist der Förderer als Schraubenwendel, z.B.
aus einem dicken Stahldraht, ausgebildet, dadurch wird vermieden, daß auf die im Ablaufkanal
befindlichen Feststoffpartikel auch dann, wenn sie sich in größeren Mengen ansammeln,
ein nennenswerter Druck ausgeübt wird. Zudem ist aufgrund der großen freien Querschnitte
der Schraubenwendel ein Verstopfen des Ablaufkanals praktisch unmöglich.
[0009] Die erfindungsgemäßen Maßnahmen können noch dadurch unterstützt werden, daß der Ablaufkanal
unter Unterdruck steht, womit zugleich sichergestellt ist, daß die ablaufende Masse
nicht aufgrund eventuell vorhandener Undichtigkeiten austreten kann.
[0010] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß der Ablaufkanal etwa parallel zur Achse des Schneckenextruders angeordnet ist
und an der rückwärtigen Stirnseite des Gehäuses ausmündet. Diese Ausführungsform hat
den Vorteil, daß eventuell vorhandene Heizkanäle, die gleichfalls im allgemeinen achsparallel
verlaufen, in ihrer Anordnung durch den Ablaufkanal nicht gestört werden.
[0011] Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Ablaufkanal
von einem umfangsseitig zur Ablauföffnung offenen Rohr gebildet ist, das in eine achsparallele
Bohrung des Gehäuses eingeschoben ist und in seinem Innenraum den Förderer aufnimmt.
[0012] Damit ist es einerseits möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung jederzeit nachträglich
an einem vorhandenen Schneckenextruder anzubringen, indem lediglich die Bohrung und
die Ablauföffnung eingebracht werden muß. Auch läßt sich die Vorrichtung leicht entnehmen,
sofern es einmal zu Funktionsstörungen kommt. Schließlich ist auch eine einfachere
Abdichtung insbesondere bei Unterdruckbetrieb möglich, indem die gesamte Vorrichtung
gekapselt werden kann und nachträglich eingeschoben wird.
[0013] Zweckmäßigerweise ist an das Rohr außerhalb des Gehäuses ein Behälter zur Aufnahme
des Wasser-Feststoffgemischs angeschlossen. Der Behälter kann gegebenenfalls zugleich
zur Abscheidung der Feststoffpartikel dienen.
[0014] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Antrieb des Förderers
von dem Antrieb der Schneckenwellen abgeleitet. Handelt es sich bei dem Förderer beispielsweise
um eine Schraubenwendel, so ist zwischen deren Antriebswelle und den Schneckenwellen
ein die Drehrichtung umkehrendes Getriebeglied angeordnet. Während die Schnecken des
Extruders also in der einen Richtung arbeiten, fördert die Schraubenwelle das Ablaufmaterial
im umgekehrter Richtung zur rückwärtigen Stirnseite des Gehäuses zurück. Die Ableitung
des Antriebs vom Antrieb des Schneckenextruders hat den Vorteil, daß keine besonderen
Explosionsschutzmaßnahmen für den Antrieb der Schraubenwendel notwendig, diese vielmehr
durch den ohnehin notwendigen Explosionsschutz des Antriebs des Schnecken Extruders
sichergestellt sind.
[0015] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung
zeigen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform in teilweise geschnittener Seitenansicht und
Figur 2 eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform.
[0016] In der Zeichnung ist lediglich der Einzugsbereich eines Schneckenextruders 1 gezeigt,
der als Ein- oder Mehrwellenextruder ausgebildet sein kann. Der Schneckenextruder
1 weist ein Gehäuse 2, das gegebenenfalls aus mehreren axialen Abschnitten aufgebaut
ist, von denen die Zeichnung den in Förderrichtung ersten Abschnitt 3 im Einzugsbereich
des Schneckenextruders zeigt. In diesem Einzugsbereich ist eine sich radial erstreckende
Füllöffnung 4 angeordnet. Durch die rückwärtige Stirnseite 5 des Gehäuses ist die
Antriebswelle 6 in den Innenraum 7 hineingeführt. Sie weist dort einen Förderabschnitt
in Form einer Schnecke 8 auf, der eine nur geringe Preßwirkung auf das zudosierte
Material ausübt. Der Scheitel 9 des Schneckengangs ist als Dichtprofil ausgebildet,
während der Schneckengrund 10 eine konkave Schalenform besitzt. Die Schneckenwelle
6 wird von einem nicht näher dargestellten, explosionsgeschützten Antrieb 11 angetrieben.
Vorzugsweise handelt es sich um einen Doppelwellen-Extruder, wobei die zweite Welle
vor bzw. hinter der Schneckenwelle 6 liegt. Dabei kann es sich um einen Gleich- oder
Gegenläufer handeln.
[0017] Das Gehäuse 2 ist in seinem rückwärtigen Abschnitt 3 mit einer Ablauföffnung 12 versehen,
die der Füllöffnung 4 in deren vorderem Bereich etwa gegenüberliegt. Die Ablauföffnung
12 weist eine sich nach außen konisch erweiternde Wandung 13 auf und mündet in einen
zylindrischen Ablaufkanal 14, der achsparallel zu den Schneckenwellen 6 verläuft und
von der rückwärtigen Stirnseite 5 des Gehäuseabschnittes 3 ausgeht. Innerhalb des
Ablaufkanals 14 ist ein Förderorgan 15 in Form einer Schraubenwendel angeordnet, die
an ihrem äußeren Ende über ein Getriebeglied 16 von dem Antrieb 11 der Schneckenwellen
in einer der Drehrichtung der Schnecke entgegengesetzten Richtung angetrieben wird,
d.h. die Schraubenwendel 15 fördert das über die Ablauföffnung 12 in den Ablaufkanal
14 gelangende Wasser mit den Feststoffpartikeln nach hinten heraus.
[0018] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 ist der Ablaufkanal 14von einem Rohr 17 gebildet,
das in eine achsparallele Bohrung 18 des Gehäuseabschnittes 3 eingeschoben ist. Innerhalb
des Rohres ist wiederum der Förderer 15 in Form einer Schraubenwendel angeordnet.
Das Rohr 17 weist an seinem im Gehäuse befindlichen Ende eine umfangsseitige Öffnung
19 auf, die im eingeschobenen Zustand etwa unterhalb der Ablauföffnung 12 liegt. Das
Rohr 17 ist außerhalb des Gehäuses 2 des Schneckenextruders 1 an einen Auffangbehälter
19' dicht angeschlossen, durch den die Antriebswelle 20 der Schraubenwendel hindurchgeführt
ist. Der Auffangbehälter 19' kann gegebenenfalls unter Unterdruck stehen, der beispielsweise
von einer Oel- oder Wasserstrahlpumpe erzeugt wird.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann bei entsprechender Länge und entsprechendem
Aufbau der einzelnen Abschnitte der Schnecken als Extruder arbeiten, also zur unmittelbaren
Erzeugung von ein oder mehr Stangprofilen aus der wasserfeuchten Masse dienen, oder
aber bei kurzer Verfahrenslänge nur als Schneckenpresse arbeiten, wobei das entwässerte
und plastifizierte Produkt in anschließenden Verfahrensstufen weiter verarbeitet wird.
1. Vorrichtung zum Entwässern und Plastifizieren von wasserfeuchten Explosivstoffgemischen,
z.B. Pulverrohmassen, mittels eines Schneckenextruders (1) mit ein oder mehr Schneckenwellen
(6) mit Knet- und Förderelementen (8), einem ggfls. aus axialen Abschnitten zusammengesetzten
Gehäuse (2) mit einer Füllöffnung (4) für das wasserfeuchte Explosivstoffgemisch und
einer in deren Bereich angeordneten, vom Innenraum (7) des Schneckenextruders ausgehenden
Ablauföffnung (12) und einem daran anschließenden Ablaufkanal (14) für das Wasser
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnung (12) sich vom Innenraum (7) zum Ablaufkanal
(14) hin erweitert und daß in diesem ein Förderer (15) zum Abführen der im abgepreßten
Wasser enthaltenen Feststoffe angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer als Schraubenwendel
(15) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufkanal
(14) unter Unterdruck steht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufkanal
(14) etwa parallel zur Achse des Schneckenextruders (1) angeordnet ist und an der
rückwärtigen Stirnseite (5) des Gehäuses (2) ausmündet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufkanal
(14) von einem umfangsseitig zur Ablauföffnung (12) offenen Rohr (17) gebildet ist,
das in eine achsparallele Bohrung (18) des Gehäuses (2) eingeschoben ist und in seinem
Innenraum den Förderer (15) aufnimmt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an das
Rohr (17) außerhalb des Gehäuses (2) ein Behälter (19') zur Aufnahme des Wasser-Feststoffgemischs
angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
des Förderers (15) von dem Antrieb (11) der Schneckenwellen (6) des Extruders (1)
abgeleitet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schneckenwellen
(6) und der Antriebswelle (20) der Schraubenwendel (15) ein die Drehrichtung umkehrendes
Getriebe (16) angeordnet ist.
1. Dispositif pour déshydrater et plastifier les mélanges explosifs humides par exemple
les masses de poudre brute, au moyen d'une extrudeuse à vis (1) comportant un ou plusieurs
arbres à vis (6) pourvus d'éléments de transport et de malaxage (8), d'un corps constitué
éventuellement de plusieurs sections axiales avec un orifice de remplissage (4) pour
le mélange explosif humide et un orifice d'évacuation (12) disposé dans la même zone
et partant de l'enceinte intérieure (7) de l'extrudeuse à vis ainsi qu'un canal d'évacuation
(14) pour l'eau qui y est raccordé, caractérisé en ce que l'orifice d'évacuation (12)
s'élargit depuis l'enceinte intérieure (7) vers le canal d'évacuation (14) et en ce
qu'un transporteur (15) est disposé dans celui-ci pour évacuer les matières solides
contenues dans l'eau, éliminée par compression.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le transporteur est
constitué d'une spire hélicoïdale (15).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le canal d'évacuation
(1-4) est mis en dépression.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le canal
d'évacuation (14) est disposé à peu près parallèlement à l'axe d'extrudeuse à vis
(1) et débouche dans la face frontale postérieure (5) du corps (2).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le canal d'évacuation
(14) est constitué d'un tube (17) ouvert à la périphérie vers l'orifice d'évacuation
(12) et qui est inséré dans un alésage (18) du corps (2) parallèle à l'axe et qui
reçoit dans son enceinte intérieure le transporteur (15).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que un récipient
(19) destiné à collecter le mélange d'eau et de matière solide est raccordé au tube
(17) en dehors du corps (2).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la transmission
du transporteur (15) est raccordée à la transmission (11) de l'arbre à vis (6) de
l'extrudeuse (1).
8. Dispositif selon les revendications 2 et 7, caractérisé en ce que une transmission
(16) inversant le sens de rotation est disposée entre l'arbre à vis (6) et l'arbre
de transmission (20) de la spire hélicoïdale (15).
1. Apparatus for dehydrating and plastifying water-moist explosive mixtures, e.g.
raw powder materials, by means of a screw extruder (1) with one or more worm shafts
(6) with kneading and feed elements (8), a casing (2) optionally comprising axial
sections and having a filling opening (4) for the water-moist explosive mixture and
a discharge opening (12) arranged in the vicinity thereof and emanating from the inner
area (7) of the screw extruder and a discharge channel (14) for the water connected
thereto, characterized in that the discharge opening (12) is extended from the inner
area (7) to the discharge channel (14) and that in the latter is provided a conveyor
(15) for removing the solids contained in the squeezed out water.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the conveyor is constructed
as a helix (15).
3. Apparatus according to claims 1 or 2, characterized in that the discharge channel
(14) is under vacuum.
4. Apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the discharge
channel (14) is positioned roughly parallel to the axis of the screw extruder (1)
and issues at the rear face (5) of casing (2).
5. Apparatus according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the discharge
channel (14) is formed by a tube (17) open on the circumference-side towards the discharge
opening (12), said tube being inserted in an axially parallel bore (18) of casing
(2) and receives in its interior the conveyor (15).
6. Apparatus according to one of the claims 1 to 5, characterized in that a container
(19') for receiving the water-solid mixture is connected to tube (17) outside casing
(2).
7. Apparatus according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the drive
of conveyor (15) is derived from the drive (11) of the worm shafts (6) of extruder
(1).
8. Apparatus according to claims 2 and 7, characterized in that a rotation direction-reversing
gear (16) is positioned between the worm shafts (6) and the drive shaft (20) of helix
(15).

