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EP 0 098 565 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1987 Patentblatt 1987/42 |
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Anmeldetag: 04.07.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: C10B 33/00 |
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Verkokungsofen
Coke oven
Four à coke
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
06.07.1982 DE 3225149 17.07.1982 DE 3226885
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.1984 Patentblatt 1984/03 |
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Anmelder: Gewerkschaft Schalker Eisenhütte |
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D-4650 Gelsenkirchen (DE) |
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Erfinder: |
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- Gregor, Karl, Dipl.-Ing. Dr.
D-4630 Bochum (DE)
- Asmus, Kurt
D-5042 Ertstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, Hans Dieter, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Gesthuysen, von Rohr, Weidener,
Schüll, Häckel,
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verkokungsofen mit einer Mehrzahl von horizontalen Verkokungskammern
und einem vor den Verkokungskammern in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden
Meistergang, mit zwei in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden Fahrschienen,
mit einer auf den Fahrschienen an den Verkokungskammern entlang verfahrbaren Koksüberleitmaschine
mit einer Kokskuchenführung mit Hilfsaggregaten wie einer Türabhebevorrichtung, einer
Türreinigungsvorrichtung, einer Türrahmenreinigungsvorrichtung und mit einem auf weiteren
Fahrschienen parallel zu der Koksüberleitmaschine verfahrbaren Kokslöschwagen, wobei
die den Verkokungskammern fernere Fahrschiene für die Koksüberleitmaschine auf der
von den Verkokungskammern abgewandten Seite des Kokslöschwagens und die den Verkokungskammern
nähere Fahrschiene für die Koksüberleitmaschine an dem oder unmittelbar vor dem dem
Kokslöschwagen zugewandten Rand des Meisterganges angeordnet ist, die Koksüberleitmaschine
als den Kokslöschwagen übergreifende, den Meistergang im wesentlichen freilassende
Portalkonstruktion ausgeführt ist sowie die Kokskuchenführung und die Hilfsaggregate
der Koksüberleitmaschine jeweils wenn nötig über den Meistergang hinweg an die entsprechende
Verkokungskammer heranfahrbar sind (vgl. die US-A-2 310 924).
[0002] Im übrigen ist ein Verkokungsofen mit einer Mehrzahl von horizontalen Verkokungskammern
und einem vor den Verkokungskammern in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden
Meistergang, mit in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden Fahrschienen, mit
einer auf den Fahrschienen an den Verkokungskammern entlang verfahrbaren Koksüberleitmaschine
mit einer Kokskuchenführung und Hilfsaggregaten und mit einem auf weiteren Fahrschienen
parallel zu der Koksüberleitmaschine verfahrbaren Kokslöschwagen bekannt (vgl. die
FR-A-2 260 612), bei dem eine verfahrbare Auffangeinrichtung zum Auffangen der beim
Koksdrücken freigesetzten staubbeladenen Abgase vorgesehen ist, die Auffangeinrichtung
eine die Koksüberleitmaschine und den Kokslöschwagen übergreifende, fest auf der Koksüberleitmaschine
angeordnete Auffanghaube aufweist, eine an die Auffanghaube und an die entsprechende
Verkokungskammer über den Meistergang, also in Längsrichtung des Verkokungsofens heranfahrbare
Zusatzhaube vorgesehen ist und die Zusatzhaube gemeinsam mit der Kokskuchenführung
und den Hilfsaggregaten verfahrbar ist.
[0003] Ausgehend von dem zuvor erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, bei dem Verkokungsofen, von dem die Erfindung ausgeht, besonders wirkungsvolle
Maßnahmen zum Schutz gegen Emissionen anzugeben.
[0004] Der erfindungsgemäße Verkokungsofen, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst
ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß eine verfahrbare Auffangeinrichtung zum Auffangen
der beim Koksdrücken freigesetzten staubbeladenen Abgase vorgesehen ist, die Auffangeinrichtung
eine die Koksüberleitmaschine und den Kokslöschwagen übergreifende, fest auf der Koksüberleitmaschine
angeordnete Auffanghaube aufweist, die Auffanghaube eine über den Meistergang hinweg
an die Verkokungskammern heranfahrbare Zusatzhaube aufweist und die Zusatzhaube gemeinsam
mit der Kokskuchenführung und/oder gemeinsam mit den Hilfsaggregaten quer zur Verfahrrichtung
der Koksüberleitmaschine verfahrbar ist. Damit ist ein weitestgehender Schutz gegen
Emissionen gewährleistet, weil die Zusatzhaube als integraler Bestandteil der Auffanghaube
automatisch mit der Auffanghaube exakt auf die entsprechende Verkokungskammer ausgerichtet
wird und somit gewährleistet ist, daß die Zusatzhaube sich dann, wenn die Kokskuchenführung
oder ein Hilfsaggregat auf eine Verkokungskammer ausgerichtet ist, an der richtigen
Stelle befindet.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Verkokungsofen sind die Kokskuchenführung, die Hilfsaggregate,
die Auffanghaube und die Zusatzhaube für die Verkokungskammern optimal verfügbar,
da sie jeweils wenn nötig über den Meistergang hinweg, gewissermaßen auslegerartig,
an die entsprechende Verkokungskammer herangefahren werden können. Die Gewichtsbelastungen
bei auslegerartigen Konstruktionen der zuvor erläuterten Art sind nicht unerheblich
und müssen über entsprechende Tragkonstruktionen abgefangen werden. Das gilt insbesondere
für das Gewicht des zu drückenden Kokskuchens in der Kokskuchenführung. Dabei kann
aber vorteilhafterweise von der Tatsache Gebrauch gemacht werden, daß beim Koksdrücken
zwischen dem Kokskuchen und der Kokskuchenführung ganz erhebliche Reibungskräfte auftreten,
die zur Koksüberleitmaschine hin gerichtet sind. Die aus Normalkraft und Reibungskraft
zusammengesetzte Resultierende ist schräg nach unten gerichtet. Insgesamt ist die
Koksüberleitmaschine bei dem erfindungsgemäßen Verkokungsofen praktisch kippsicher.
Lediglich für besonders einseitige Belastungen, beispielsweise besonders extreme Belastungen
der Kokskuchenführung, kann auch hier eine Kippsicherung vorgesehen sein. Dazu empfiehlt
es sich, oberhalb der einen auf der von den Verkokungskammern abgewandten Seite des
Kokslöschwagens angeordneten Fahrschiene eine weitere Fahrschiene zum Abfangen des
evtl. auftretenden Kippmomentes anzuordnen. Im übrigen kann auch auf entsprechende
Konstruktionen aus dem Bereich der Auffangeinrichtungen zurückgegriffen werden (vgl.
die DE-B-2 418 323).
[0006] Für die konstruktive Ausgestaltung der bei dem erfindungsgemäßen Verkokungsofen vorgesehenen
Koksüberleitmaschine in Form einer Portalkonstruktion mit Kokskuchenführung und allen
Hilfsaggregaten empfiehlt sich eine Version, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Koksüberleitmaschine eine im wesentlichen horizontal angeordnete Bühne aufweist und
auf oder an der Bühne in Verfahrrichtung der Koksüberleitmaschine verlaufende Fahrschienen
für ein Funktionsgestell angeordnet sind.
[0007] Vorteilhafter als die zuvor beschriebene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verkokungsofens
ist jedoch eine solche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Koksüberleitmaschine
senkrecht zur Verfahrrichtung verlaufende Fahrschienen einerseits für die Türabhebevorrichtung
und andererseits für die Türrahmenreinigungsvorrichtung aufweist und die Türabhebevorrichtung
einerseits und die Türrahmenreinigungsvorrichtung andererseits jeweils einen um eine
senkrechte Achse schwenkbaren Ausleger und einen den Ausleger tragenden, auf den Fahrschienen
verfahrbaren Funktionsschlitten aufweisen. Bei dieser Ausführungsform wird der gegebene
Abstand zwischen der Koksüberleitmaschine und den Verkokungskammern des Verkokungsofens
in besonders zweckmäßiger Weise dazu genutzt, die Hilfsaggregate bogenförmig an die
jeweils betroffene Verkokungskammer heranzuschwenken. Das erlaubt es, die Kokskuchenführung
vor der jeweils betroffenen Verkokungskammer stehen zu lassen. Auf ein in Verfahrrichtung
der Koksüberleitmaschine verfahrbares Funktionsgestell kann also vollständig verzichtet
werden.
[0008] Schließlich kann es sich bei dem erfindungsgemäßen Verkokungsofen noch empfehlen,
die Koksüberleitmaschine mit einem Koksverteiler zu versehen. Ein solcher Koksverteiler
ist besonders dann angebracht, wenn der Kokslöschwagen als Einpunkt-Kokslöschwagen
ausgeführt bzw. betrieben wird.
[0009] Im folgenden wird nun die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens in vereinfachter
Darstellung im Querschnitt,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens in
Fig. 1 entsprechender Darstellung,
Fig. 3 den Verkokungsofen nach Fig. 1 in vereinfachter Darstellung in Draufsicht und
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens in
einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung.
[0010] Der in den Figuren nur ausschnittweise und schematisch dargestellte Verkokungsofen
besteht im wesentlichen aus einer Mehrzahl von in Längsrichtung des Verkokungsofens
hintereinander angeordneten horizontalen Verkokungskammern 1 und einem vor den Verkokungskammern
1 in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden Meistergang 2. Die Figuren zeigen
im übrigen nur die Koksseite des Verkokungsofens, nicht die Maschinenseite.
[0011] Auf der Koksseite der Verkokungskammern 1 sind zwei in Längsrichtung des Verkokungsofens
verlaufende Fahrschienen 3a, 3b angeordnet, auf denen an den Verkokungskammern 1 entlang
eine Koksüberleitmaschine 4 verfahrbar ist; die Koksüberleitmaschine 4 weist eine
Kokskuchenführung 5 auf. Auf weiteren Fahrschienen 6 ist parallel zur Koksüberleitmaschine
4 ein Kokslöschwagen 7 verfahrbar. Zum Auffangen der beim Koksdrücken freigesetzten
staubbeladenen Abgase ist eine Auffangeinrichtung 8 vorgesehen. Die Koksüberleitmaschine
4 ist als Einpunkt-Koksüberleitmaschine ausgeführt und weist neben der Kokskuchenführung
5 Hilfsaggregate auf, nämlich eine Türabhebevorrichtung 9, eine Türreinigungsvorrichtung
10 und eine Türrahmenreinigungsvorrichtung 11.
[0012] Wie insbesondere die Fig. 1 und 2 zeigen, weist die Auffangeinrichtung 8 eine die
Koksüberleitmaschine 4 und den Kokslöschwagen 7 übergreifende Auffanghaube 12 auf.
Die beim Koksdrücken freigesetzten Abgase werden durch die Auffanghaube 12 aufgefangen
und durch ein überleitrohr 13 in eine stationäre Gassammelleitung 14 eingeleitet,
durch die die Abgase zu einer nicht dargestellten stationären Gasreinigungseinrichtung
abgesaugt werden. Die Gassammelleitung 14 weist an ihrer Oberseite einen sich in Längsrichtung
erstreckenden Einlaßspalt 15 auf, durch den die Abgase mittels einer mit dem Überleitrohr
13 verbundenen Anschlußeinrichtung 16 eingeleitet werden. Der Einlaßspalt 15 ist durch
eine flexible Abdeckung abgedeckt, die im Bereich der Anschlußeinrichtung 16 vom Einlaßspalt
15 abgehoben wird. Die Anschlußeinrichtung 16 ist also gewissermaßen als Öffnerwagen
ausgeführt.
[0013] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens
ist die den Verkokungskammern 1 fernere Fahrschiene 3a für die Koksüberleitmaschine
4 auf der von den Verkokungskammern 1 abgewandten Seite des Kokslöschwagens 7 angeordnet,
während die den Verkokungskammern 1 nähere Fahrschiene 3b für die Koksüberleitmaschine
4 an dem dem Kokslöschwagen 7 zugewandten Rand des Meisterganges 2 angeordnet ist.
Die Koksüberleitmaschine 4 ist dabei als den Kokslöschwagen 7 übergreifende Portalkonstruktion
ausgeführt.
[0014] Im einzelnen ist die den Verkokungskammern 1 fernere Fahrschiene 3a für die Koksüberleitmaschine
4 am Erdboden abgestützt, und zwar über eine Stützkonsole 17. Die Stützkonsole 17
weist einen Ausleger 18 auf, auf dem die Gassammelleitung 14 angeordnet ist. Die den
Verkokungskammern 1 nähere Fahrschiene 3b für die Koksüberleitmaschine 4 ist unmittelbar
auf dem Meistergang 2 angeordnet, wobei der Meistergang 2 selbst über Stützen 19 am
Erdboden abgestützt ist. Es ist gut erkennbar, daß die Fahrschiene 3b unmittelbar
über den Stützen 19 des Meisterganges 2 angeordnet ist.
[0015] In Fig. 1 ist schematisch angedeutet, daß die Kokskuchenführung 5 der Koksüberleitmaschine
4 zum Koksdrücken über den Meistergang 2 hinweg an die entsprechende Verkokungskammer
1 heranfahrbar ist; die Kokskuchenführung 5 ist also auslegerartig ausgebildet. Bleiches
gilt für die Hilfsaggregate.
[0016] Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkokungsofens
unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel nur dadurch,
daß die den Verkokungskammern 1 nähere Fahrschiene 3b für die Koksüberleitmaschine
4 nicht an dem dem Kokslöschwagen 7 zugewandten Rand des Meisterganges 2 angeordnet
ist, sondern unmittelbar vor diesem Rand am Erdboden abgestützt, nämlich auf einer
eigenen Stützkonsole 20 aufgelagert ist. Der Meistergang 2 ist also hier vollständig
von der Koksüberleitmaschine 4 und deren Fahrschienen 3a, 3b befreit.
[0017] Aus Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 3 wird deutlich, daß die Koksüberleitmaschine 4
ein in Längsrichtung verfahrbares Funktionsgestell 21 für die Kokskuchenführung 5
und die Hilfsaggregate aufweist. Dabei ist erkennbar, daß die Koksüberleitmaschine
4 eine im wesentlichen horizontal angeordnete Bühne 22 aufweist und an der Bühne 22
in Verfahrrichtung der Koksüberleitmaschine 4 verlaufende Fahrschienen 23 für das
Funktionsgestell 21 angeordnet sind. Die Fahrschienen 23 sind oberhalb der Kokskuchenführung
5 und der Hilfsaggregate angeordnet, so daß das Funktionsgestell 21 gewissermaßen
hängend geführt ist.
[0018] Bei der Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verkokungsofens, die in Fig. 4 - schematisch
- dargestellt ist, weist die Koksüberleitmaschine 4 senkrecht zur Verfahrrichtung
der Koksüberleitmaschine 4 verlaufende Fahrschienen 23 einerseits für die Türabhebevorrichtung
9 und andererseits für die Türrahmenreinigungsvorrichtung 11 auf und weisen die Türabhebevorrichtung
9 einerseits und die Türrahmenreinigungsvorrichtung 11 andererseits jeweils einen
um eine senkrechte Achse schwenkbaren Ausleger 25 und einen den Ausleger 25 tragenden,
auf den Fahrschienen 23 verfahrbaren Funktionsschlitten 26 auf.
[0019] Schließlich ist aus Fig. 1 noch erkennbar, daß die Auffanghaube 12 der Auffangeinrichtung
8 fest auf der Koksüberleitmaschine 4 angeordnet ist und eine über den Meistergang
2 hinweg an die Verkokungskammern 1 heranfahrbare Zusatzhaube 24 aufweist; die Zusatzhaube
24 ist gemeinsam mit der Kokskuchenführung 5 quer zur Verfahrrichtung der Koksüberleitmaschine
4 verfahrbar.
1. Verkokungsofen mit einer Mehrzahl von horizontalen Verkokungskammern und einem
vor den Verkokungskammern in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden Meistergang,
mit zwei in Längsrichtung des Verkokungsofens verlaufenden Fahrschienen, mit einer
auf den Fahrschienen an den Verkokungskammern entlang verfahrbaren Koksüberleitmaschine
mit einer Kokskuchenführung mit Hilfsaggregaten wie einer Türabhebevorrichtung, einer
Türreinigungsvorrichtung, einer Türrahmenreinigungsvorrichtung und mit einem auf weiteren
Fahrschienen parallel zu der Koksüberleitmaschine verfahrbaren Kokslöschwagen, wobei
die den Verkokungskammern fernere Fahrschiene für die Koksüberleitmaschine auf der
von den Verkokungskammern abgewandten Seite des Kokslöschwagens und die den Verkokungskammern
nähere Fahrschiene für die Koksüberleitmaschine an dem oder unmittelbar vor dem dem
Kokslöschwagen zugewandten Rand des Meisterganges angeordnet ist, die Koksüberleitmaschine
als den Kokslöschwagen übergreifende, den Meistergang im wesentlichen freilassende
Portalkonstruktion ausgeführt ist sowie die Kokskuchenführung und die Hilfsaggregate
der Koksüberleitmaschine jeweils wenn nötig über den Meistergang hinweg an die entsprechende
Verkokungskammer heranfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine verfahrbare Auffangeinrichtung
(8) zum Auffangen der beim Koksdrücken freigesetzten staubbeladenen Abgase vorgesehen
ist, die Auffangeinrichtung (8) eine die Koksüberleitmaschine (4) und den Kokslöschwagen
(7) übergreifende, fest auf der Koksüberleitmaschine (4) angeordnete Auffanghaube
(12) aufweist, die Auffanghaube (12) eine über den Meistergang (2) hinweg an die Verkokungskammern
(1) heranfahrbare Zusatzaube (24) aufweist und die Zusatzhaube (24) gemeinsam mit
der Kokskuchenführung (5) und/oder gemeinsam mit den Hilfsaggregaten quer zur Verfahrrichtung
der Koksüberleitmaschine (4) verfahrbar ist.
2. Verkokungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der einen,
auf der von den Verkokungskammern abgewandten Seite des Kokslöschwagens angeordneten
Fahrschiene für die Koksüberleitmaschine eine weitere Fahrschiene zum Abfangen eines
evtl. auftretenden Kippmoments angeordnet ist.
3. Verkokungsofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koksüberleitmaschine
(4) eine im wesentlichen horizontal angeordnete Bühne (22) aufweist und auf oder an
der Bühne (22) in Verfahrrichtung der Koksüberleitmaschine (4) verlaufende Fahrschienen
(23) für ein Funktionsgestell (21) angeordnet sind.
4. Verkokungsofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koksüberleitmaschine
(4) senkrecht zur Verfahrrichtung verlaufende Fahrschienen (23) einerseits für die
Türabhebevorrichtung (9) und andererseits für die Türrahmenreinigungsvorrichtung (11)
aufweist und die Türabhebevorrichtung (9) einerseits und die Türrahmenreinigungsvorrichtung
(11) andererseits jeweils einen um eine senkrechte Achse schwenkbaren Ausleger (25)
und einen den Ausleger (25) tragenden, auf den Fahrschienen (23) verfahrbaren Funktionsschlitten
(26) aufweisen.
1. A coke-oven with a plurality of horizontal coking chambers and a foreman's gallery
extending in front of the coking chambers in the direction of length of the coke-oven,
with two lengths of rail extending in the direction of length of the coke-oven, with
a coke transfer machine traversable along the lengths of rail in front of the coking
chambers carrying a coke-mass guideway with auxiliary equipment such as a door-lifting
appliance, a door-cleaning appliance, a doorframe cleaning appliance, and with a coke-watering
car traversable on other lengths of rail parallel to the coke transfer machine, in
which the length of rail for the coke transfer machine that is more remote from the
coking chambers is situated at the side of the coke-watering car that faces away from
the coking chambers and the length of rail for the coke transfer machine that is nearer
to the coking chambers is situated at or directly in front of the edge of the foreman's
gallery that faces the coke watering car, the coke transfer machine is produced as
a portal frame construction bridging over the coke watering car but essentially leaving
the foreman's gallery exposed, and the coke-mass guideway and the auxiliary equipment
of the coke transfer machine are each when necessary extendable over the foreman's
gallery up to the appropriate coking chamber, characterised in that a movable collection
equipment (8) is provided to collect the dust-laden gases that are released when the
coke is pushed, the collection equipment (8) possesses a collector hood (12) solidly
mounted on the coke transfer machine (4) and bridging over the coke transfer machine
(4) and the coke-watering car (7), the collector hood (12) possesses an additional
hood (24) that is extendable over the foreman's gallery (2) up to the coking chambers
(1), and the additional hood (24) together with the coke-mass guideway (5) and/or
together with the auxiliary equpment is traversable transversely to the direction
of traverse of the coke transfer machine (4).
2. A coke-oven according to Claim 1, characterised in that a further length of rail
is located above the length of rail for the coke transfer machine situated at the
side of the coke-watering car that faces away from the coking chambers, in order to
absorb any tilting movement.
3. A coke-oven according to Claim 1 or 2, characterised in that the coke transfer
machine (4) possesses an approximately horizontal stage (22) and lengths of rail (23)
extending in the direction of traverse of the coke transfer machine (4) are located
on or against the stage (22) for a functional equipment rack (21).
4. A coke-oven according to Claim 1 or 2, characterised in that the coke transfer
machine (4) possesses lengths of rail (23) extending at right angles to the direction
of its traverse, firstly for the door lifting appliance (9) and secondly for the door
frame cleaning appliance (11), and the door lifting appliance (9) firstly the door
frame cleaning appliance (11) secondly each possess an arm (25) that is swivellable
about a vertical axis, and a functional equipment sliding carriage (26) that is traversable
along the lengths of rail (23) and that carries the arm (25).
1. Four de cokéfaction comportant plusieurs chambres de cokéfaction horizontales et
un passage principal s'étendant devant les chambres de cokéfaction dans le sens longitudinal
du four, deux rails de roulement s'étendant dans le sens longitudinal du four de cokéfaction,
une machine de transfert de coke pouvant se déplacer sur les rails de roulement le
long des chambres de cokéfaction et pourvue d'un chariot guide-coke avec des appareils
auxiliaires tels qu'un dispositif de soulèvement de porte, un dispositif de nettoyage
de porte, un dispositif de nettoyage de châssis de porte, ainsi qu'un chariot d'extinction
de coke pouvant se déplacer sur d'autres rails de roulement parallèlemnent à la machine
de transfert de coke, le rail de roulement plus distant des chambres de cokéfaction
et prévu pour la machine de transfert de coke étant disposé sur le côté du chariot
d'extinction de coke, qui est éloigné des chambres de cokéfaction, tandis que le rail
de roulement plus proche des chambres de cokéfaction et prévu pour la machine de transfert
de coke est disposé à proximité de ou immédiatement devant le bord du passage principal,
qui est tourné vers le chariot d'extinction de coke, la machine de transfert de coke
étant réalisée sous forme d'une construction à portique chevauchant le chariot d'extinction
de coke et libérant essentiellement le passage principal, le chariot guide-coke et
les appareils auxiliaires de la machine de transfert de coke pouvant, au besoin, être
amenés chacun le long du passage principal devant la chambre de cokéfaction correspondante,
caractérisé en ce qu'on prévoit un dispositif collecteur mobile (8) destiné à recueillir
les gaz perdus chargés de poussières et libérés lors de la compression du coke, le
dispositif collecteur (8) comporte une hotte collectrice (12) chevauchant la machine
de transfert de coke (4) et le chariot d'extinction de coke (7), tout en étant disposée
fermement sur la machine de transfert de coke (4), la hotte collectrice (12) comporte
une hotte supplémentaire (24) pouvant être amenée, le long du passage principal (2),
devant les chambres de cokéfaction (1) et la hotte supplémentaire (24) peut être déplacée,
conjointement avec le chariot guide-coke (5) et/ou conjointement avec les appareils
auxiliaires, transversalement au sens de déplacement de la machine de transfert de
coke (4).
2. Four de cokéfaction selon la revendication 1, caractérisé en ce que, au-dessus
d'un rail de roulement prévu pour la machine de transfert de coke et disposé sur le
côté du chariot d'extinction de coke, qui est éloigné des chambres de cokéfaction,
on installe un rail de roulement supplémentaire destiné à absorber un couple de renversement
se produisant éventuellement.
3. Four de cokéfaction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la machine
de transfert de coke (4) comporte une plate-forme (22) essentiellement horizontale
tandis que, sur ou près de la plate-forme (22), sont installés des rails de roulement
(23) pour un bâti fonctionnel (21), ces rails (23) s'étendant dans le sens de déplacement
de la machine de transfert de coke (4).
4. Four de cokéfaction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la machine
de transfert de coke (4) comporte des rails de roulement (23) s'étendant perpendiculairement
au sens de déplacement, d'une part, pour le dispositif de soulévement de porte (9)
et, d'autre part, pour le dispositif de nettoyage de châssis de porte (11), tandis
que le dispositif de soulévement de porte (9), d'une part, et le dispositif de nettoyage
de châssis de porte (11), d'autre part, comportent chacun un cantilever (25) pouvant
pivoter sur un axe vertical, ainsi qu'un chariot fonctionnel (26) supportant ce cantilever
(25) et pouvant se déplacer sur les rails de roulement (23).