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EP 0 098 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.1986 Patentblatt 1986/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.06.1983 |
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Verschluss für flexible Behälter
Closure device for flexible containers
Fermeture pour récipient flexible
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
09.07.1982 DE 3225681 12.04.1983 DE 3313004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.01.1984 Patentblatt 1984/04 |
| (71) |
Anmelder: Kronenberg, Kurt, Dipl.-Ing. |
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D-5485 Sinzig (DE) |
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Erfinder: |
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- Kronenberg, Kurt, Dipl.-Ing.
D-5485 Sinzig (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschluß für flexible Behälter aus schlauch- oder sackförmigen
Halbzeugen zum Transportieren und Lagern von fließ- oder schüttfähigen Gütern, mit
einer Klemmvorrichtung aus mehreren Stäben, die gegeneinander festlegbar sind und
einer am Umfang eines Wickelstabes angeordneten Abwickelsicherung für die zu verschließende
Behälteröffnung, die insbesondere einen Stab aufweist.
[0002] Derartige Behälter haben beispielsweise ein Volumen von 1000 I oder 2000 I und sind
vornehmlich für den Einsatz in Katastrophenfällen gedacht. Dabei können sie beispielsweise
der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser dienen. Sie eignen sich aber auch beispielsweise
zur Lagerung von Trinkwasser oder Abwasser auf Schiffen oder zur Vorratshaltung anderer
Flüssigkeiten. Der Transport der Behälter erfolgt in der Regel mit Lastwagen, deren
zulässiges Gesamtgewicht nicht überschritten werden darf. Infolgedessen kann es beim
Einsatz kleinerer Lastwegen erforderlich sein, den Behälter nicht ganz zu füllen.
In diesem Falle können aber während der Fahrt dynamische Massenkräfte der Flüssigkeit
das Fahrzeug in Gefahr bringen, so daß ein Verschluß erforderlich ist, der das freie
Volumen verringert bzw. völlig beseitigt.
[0003] Es ist weiter erforderlich, gerade für den schnellen Einsatz in Katastrophenfällen
den Verschluß möglichst einfach in der Handhabung zu gestalten. Schließlich kann in
manchen Fällen eine möglichst raumsparende Ausgestaltung des verschlusses erforderlich
sein, um beispielsweise ein Stapeln mehrerer Behälter zu ermöglichen.
[0004] Ein für diese Zwecke geeigneter Verschluß ist beispielsweise aus der DE-OS 30 04
884 bekannt. Der in dieser Druckschrift beschriebene Verschluß besteht aus in seitlichen
Haltern übereinander angeordneten Klemmkörpern, durch deren Trennfugen ein Ende des
Halbzeuges hindurchgeführt wird. Die Klemmkörper sind gegeneinander verschiebbar angeordnet
und mit je einer in jeden Halter einsetzbaren Klemmvorrichtung gegeneinander verspannbar.
Ein Nachteil dieses bekannten Verschlusses ist durch den Aufbau aus relativ vielen
Einzelteilen gegeben, die seine Handhabung erschweren und die Störanfälligkeit vergrößern.
Ferner ist dieser Verschluß in seinen Abmessungen relativ groß, so daß ein Stapeln
mehrerer Behälter übereinander stark behindert wird. Besonders nachteilig machen sich
die Abmessungen des Verschlusses bei Behältern mit geringem Fassungsvermögen bemerkbar.
[0005] Der eingangs genannte Verschluß ist aus der FR-PS 1 458 178 bekannt. Dieser Verschluß
besitzt einen Wickelstab, um den herum die zu verschließende Behälteröffnung des Behälters
gewickelt wird, wobei zusätzlich nach dem Umwickeln seitlich ein Klemmkörper angelegt
wird. Um ein Abwickeln der auf den Wickelstab aufgewickelten Behälteröffnung zu verhindern,
ist eine Abwickelsicherung in Form eines Klammerelements auf den Wickelstab aufgeschoben.
Ein entsprechender Verschluß ist aus der FR-PS 78 061 bekannt.
[0006] Ein Nachteil dieses bekannten Verschlusses ist ebenfalls der Aufbau aus relativ vielen
Einzelteilen, die seine Handhabung erschweren und die Störanfälligkeit vergrößern.
Ein wesentlicher Nachteil ist, daß mit dem bekannten Wickelstab die zu verschließende
Behälteröffnung nur schwer und mit Mühe aufgewickelt werden kann, wobei insbesondere
darauf geachtet werden muß, daß ein schräges Aufwickeln vermieden wird. Darüberhinaus
ist die Dichtwirkung beim Aufwickeln auf den bekannten Wickelstab nicht immer gewährleistet,
wobei insbesondere bei hohem Innendruck im Behälter Undichtigkeiten auftreten können.
Auch ist die bekannte Abwickelsicherung nicht in der Lage, diesen Nachteilen entgegenzuwirken,
die im übrigen beim bekannten Wickelstab nur sehr schwer handhabbar ist.
[0007] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Verschluß
zu schaffen, der das Aufwickeln der zu verschließenden Behälteröffnung erleichtert
und der jederzeit einwandfreie Dichteigenschaften auch bei hohem Innendruck im Behälter
gewährleistet.
[0008] Als technische Lösung für diese Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß
der Wickelstab einen Schlitz aufweist, so daß ein Oberteil und ein Unterteil des Behälters
in den Schlitz einschiebbar und unter mindestens zweimaligem Umlenken um die durch
den Schlitz gebildeten Kanten des Wickelstabes um mindestens 270° stramm und faltenlos
einwickelbar sind.
[0009] Der Vorteil dieses Verschlusses liegt darin, daß durch den Schliz im Wickelstab das
Aufwickeln der zu vorschließenden Behälteröffnung erleichtert wird. Zum Aufwickeln
braucht die Behälteröffnung lediglich in den Schlitz eingeschoben werden, wobei bereits
bei einer Umdrehung des Wickelstabes um 90° ein Verrutschen der Behälteröffnung auf
dem Wickelstab nicht mehr eintreten kann. Insbesondere ist es mit dem Schlitz sehr
einfach, die Behälteröffnung mehrmals um den Wickelstab aufzurollen, wenn ein geringeres
Volumen im Behälter benötigt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß durch den
Schlitz eine Klemmkante gebildet wird, die den Behälter einwandfrei auch bei hohem
Innendruck abdichtet. Schließlich besteht der Verschluß nur aus wenigen Teilen und
ist damit kaum störanfällig. Darüberhinaus weist er im Vergleich zu den bekannten
Varschlüssen ein wesentlich geringeres Gewicht auf.
[0010] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Abwickelsicherung durch ein stabförmiges
Spannelement gebildet, das mittels Spannschrauben mit dem Wickelstab verbunden ist.
Dabei kann das Spannelement als Schiene mit U-förmigem Profil ausgebildet sein, die
den geschlitzten Wickelstab teilweise oder vollständig aufnimmt. Diese Ausführungsform
bringt den Vorteil mit sich, daß an zwei Kanten des U-förmigen Profiles zusätzlich
Ober- und Unterteil des zu verschließenden flexiblen Behälters gegen den geschlitzten
Wickelstab gequetscht wird und somit zusätzliche Abdichtungen des Verschlusses gegeben
sind.
[0011] Die Abwickelsicherung kann auch durch zwei einander gegenüberliegende Rechteckrohr
oder Profilstangen gebildet sein, die mit durch den geschlitzten Wickelstab führenden
Spannschrauben außerhalb der Schlitzlänge des Wickelstabs untereinander verbunden
sind.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform ist die Abwickelsicherung durch eine die aufgewickelte
Behälteröffnung fest umgreifende, auf den Wickelstab aufschiebbare Hülse gebildet,
die im aufgeschobenen Zustand gegenüber dem Wickelstab unverdrehbar festgelegt ist.
[0013] Durch die Ausbildung der Abwickelsicherung als Hülse wird eine schnelle und zuverlässige
Fixierung der auf dem Wickelstab aufgewickelten Behälteröffnung erreicht. Zusätzliche
Elemente, wie z.B. Spannschrauben, die bei geöffnetem Verschluß und während der Reinigung
des Behälters verlorengehen können, werden nicht benötigt. Die Hülse kann in Axialrichtung
des Wickelstabs auf diese geschoben werden. Da sie im aufgeschobenen Zustand unverdrehbar
festgelegt ist, kenn sich die aufgewickelte Behälteröffnung nicht von alleine lösen,
so daß jederzeit der Behälter einwandfrei geschlossen ist. Die Handhabung des Verschlusses
ist noch mehr erleichtert und die Störanfälligkeit verringert.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Hülse auf dem Wickelstab infolge eines
von der Kreisform abweichenden Profilquerschnittes sowohl der Hülse als auch des Wickelstabs
unverdrehbar gehalten. Der Profilquerschnitt der Hülse und der Profilquerschnitt des
Wickelstabs kann dabei rechteckig, insbesondere quadratisch, oder oval sein. Durch
diese besondere Gestaltung der Profilquerschnitte kann auf eine zusätzliche Verdrehsicherung
verzichtet werden.
[0015] In einer anderen Ausführungsform ist die Hülse auf dem Wickelstab durch in beide
Teile eingreifende Verdrehsicherungen unverdrehbar gehalten. Zu diesem Zweck kann
das Ende der Hülse mit einer Einkerbung versehen sein, in die nach Aufschieben der
Hülse ein am entsprechenden Ende des Wickelstabs angeordneter, sich in radialer Richtung
erstreckender Zapfen als Verdrehsicherung eingreift. Mit dieser Ausführungsform wird
die Möglichkeit eröffnet, auch Wickelstäbe und Hülsen mit einem runden Querschnitt
zu verwenden. In einer bevorzugten Weiterbildung dient der Längsschlits zugleich als
Einkerbung, wobei Vorzugsweise dieser an beiden Enden der Hülse zur Aufnahme von jeweils
einem, an den beiden Enden des Wickelstabs angeordneten Zapfen dient. Neben dem Verzicht
auf eine zusätzliche Einkerbung in der Hülse dient der Längsschlitz zusammen mit den
Zapfen als Führung für das Aufschieben der Hülse auf den Wickelstab. Dadurch wird
vermieden, daß sich während des Aufschiebens der Hülse diese gegenüber dem Wickelstab
verdreht.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Hülse aus einem elastischen
Material und steht im Reibungsverbund mit der Außenseite der aufgewickelten Behälteröffnung.
Vorzugsweise ist die Höhe des Längsschlitzes etwas geringer als die Höhe der flachgelegten
Behälteröffnung, wobei die Längskanten des Längsschlitzes der Hülse nach dem Aufschieben
am Ober- und Unterteil des Behälters anliegen. Ein unbeabsichtigtes Verschieben der
Hülse im aufgeschobenen Zustand gegenüber dem Wickelstab wird damit erschwert.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die der stirnseitigen Eintrittsöffnung
der Hülse gegenüberliegende Öffnung von einer Platte verschlossen. Diese Platte dient
als Anschlag, wodurch ein einfaches Positionieren beim Aufschieben der Hülse auf den
Wickelstab in axialer Richtung sichergestellt ist.
[0018] Zur Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verschlusses wird vorgeschlagen, daß zwei,
auf . die beiden Enden des Wickelstabs aufschiebbare Hülsen vorgesehen sind, deren
jeweilige Länge kleiner als die hälfte der Gesamtlänge des Wickelstabs ist. Dadurch
vereinfacht sich die fixierung der auf dem Wickelstab aufgewickelten Behälteröffnung,
da nicht eine der Gesamtlänge des Wickelstabs entsprechende Hülse aufgeschoben werden
muß, sondern lediglich zwei kleine Hülsen, die auf die beiden Enden des Wickelstabs
aufgeschoben werden. Dies ist insbesondere bei breiten Behälteröffnungen von Vorteil,
wenn infolge der Länge der Hülse beim Aufschieben ein großer Reibungswiderstand auftritt.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform weist die Hülse einen U-förmigen Profilquerschnitt
auf und ist quer zur Axialrichtung des Wickelstabs aufschiebbar, wobei an den beiden
Enden der Hülse eine Verschiebesicherung angeordnet ist. Als Verschiebesicherung kann
ein an der Hülse angelankter, drehbarer, den Wickelstab hintergreifender Riegel vorgesehen
sein.
[0020] Als Verschiebeeinrichtung ist auch ein auf das Ende aufschiebbarer Ring denkbar.
Die U-förmige Hülse kommt dann zur Anwendung, wenn breite Behälteröffnungen verschlossen
werden müssen, was bei einer axialen Verschiebung der Hülse zu einem hohen Reibungswiderstand
führen würde.
[0021] Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß der in den Schlitz des Wickelstabs
ragende Rand der Behälteröffnung innerhalb das Wickelstabs angeordnet ist. Es werden
dadurch störende Erhebungen der aufgewickelten Behälteröffnung vermieden, die ein
Aufschieben der Hülse erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen.
[0022] In den Zeichnungen sind Ausführungsformen des erfindungemäßen Verschlusses dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. 1 einen gefüllten, flexiblen Behälter mit Verschluß in Seitenansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter nach Fig. 1;
Fig. 3 den Verschlug entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer ersten Ausführungsform
mit einem Spannelement;
Fig. 4 den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer zweiten
Ausführungsform mit einem Rechteckrohr;
Fig. 5 den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer dritten
Ausführungsform mit einer Hülse und mit quadratischem Profilquerschnitt;
Fig. 6 den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer vierten
Ausführungsform mit einer Hülse und mit dreieckigem Profilquerschnitt;
Fig. 7a den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer fünften
Ausführungsform mit einer Hülse und mit rundem Profilquarschnitt;
Fig. 7b den Verschluß nach Fig. 7a in Draufsicht im Endbereich mit einer Verdrehsicherung;
Fig. 8a den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer sechsten
Ausführungsform mit einer U-förmigen Hülse;
Fig. 8b den Verschluß nach Fig. 8a mit einem Riegel als Verschiebesicherung in Längssicht;
Fig. 9a den Verschluß entlang der Linie A-A in Fig. 2 geschnitten in einer der Fig.
8a entsprechenden Ausführungsform, jedoch mit einem Ring als Verschiebesicherung;
Fig. 9b den Verschluß nach Fig. 9a in Draufsicht mit dem auf das Ende aufgeschobenen
Ring.
[0023] Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte sackförmige, flexible Behälter 1 besteht aus
einem Oberteil 2 und einem Unterteil 3, die an ihren beiden Längsseiten und an einer
Stirnseite zu einem gemeinsamen Rand 5 zusammengenfügt, beispielsweise miteinender
verklebt oder verschweißt sind. Das Oberteil 2 ist mit einer Einfüllöffnung 4 versehen.
Die zweite Stirnseite des Behälters 1 dient als Behälteröffnung 7, die in einem Hals
6 mündet. Die Behälteröffnung 7 ist durch einen Verschluß 8 verschlossen.
[0024] Der Hals 6 wird beim Verschließen des Behälters 1 durch einen in der Mitte mit einem
Schlitz 9 versehanen Wickelstab 10 geführt und dann durch Drehen des Wickelstabs 10
in Richtung zur Behältermitte bei der in Fig, 3 dargestellten Ausführungsform um mindestens
360° möglichst stramm und faltanlos aufgewickelt. Durch mehrmaliges Drehen können
sich die Lagen der Behälter-öffnung 7 auch überlappen. Dabei wird der Hals 6, wie
der Fig. 3 zu entnehmen ist, an mehreren Stellen umgelenkt. Sobald die gewünschte
Aufwicklung erforgt ist, kann die erreichte Umdrehung durch Anziehen von Spannschrauben
13, welche in geeigneter Weise nahe den Enden das Wickelstabs 10 vorgesehen sind,
fixiert werden. Die Spannschrauben 13 führen durch ein eine Klemmvorrichtung 11 bildendes
Spannelement 12 mit U-Profil und durch den Wickelstab 10 und werden z. B. durch eine
Mutter festgezogen.
[0025] Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung erfolgt ein Einwickeln
um mindestens 270°. Hier hat das Fixierelement die Form zweier Rechteckrohre 14, die
mit Spannschrauben 15 verbunden sind, die durch den Wickelstab 10 außerhalb des Bereiches
des Schlitzes 9 führen.
[0026] In den Fig. 5 bis 9 sind weitere Ausführungsformen des Verschlusses 8 dargestellt,
die sich insbesondere durch das Fixierelement unterscheiden. Die flachgelegte Behälteröffnung
7 das leeren Behälters 1 wird wiederum in den Schlitz 9 des Wickelstabs 10 eingeschoben,
wobei der Rand der Behälteröffnung 7 innerhalb das Wickelstabs 10 zum Liegen kommt.
[0027] Zur Fixierung der auf dem Wickelstab 10 aufgewickelten Behälteröffnung 7 wird in
den Ausführungsformen gemäß den Fig. 5 bis 9 eine Hülse 16 mit einem Längsschlitz
21 in axialer Richtung auf den Wickelstab 10 aufgeschoben, indem sie die aufgewickelte
Behälteröffnung 7 fest umgreift. Der Längsschlitz 21 dieser Hülse 16 kommt dabei mit
seinen beiden Längskanten am Oberteil 2 und am Unterteil 3 des Behälters 1 zur Anlage.
In Fig. 5 weist sowohl der Wickelstab 10 als auch die Hülse 16 einen rechteckigen
Profilquerschnitt auf, so daß beide Teile unverdrehbar zueinander festgelegt sind.
Auf diese Weise ist die Behälteröffnung 7 verschlossen, wobei die aufgeschobene Hülse
16 gewährleistet, daß sich die Behälteröfnung 7 nicht mehr von dem Wickelstab 10 löst.
[0028] Bei der Ausführungsform in Form. 6 sind die Profilquerschnitte sowohl die Wickelstabs
10 als auch der Hülse 16 dreieckig. Auch hier sind die beiden Teile unverdrehbar festgelegt.
[0029] Bei der in Fig. 7a dargestellten Ausführungsform des Verschlusses 8 weisen der Wickelstab
10 und die Hülse 16 einen runden Profilquerschnitt auf, so daß bei dieser Ausführungsform
eine zusätzliche Verdrehsicherung vorgesehen sein muß. Diese ist in Fig. 7b dargestellt.
Das Ende der Hülse 16 ist mit einer Einkerbung 20 vorsehen, in die nach Aufschieben
der Hülse 16 ein am entsprechenden Ende des Wickelstabs 10 angeordneter Zapfen 19,
der sich in radialer Richtung erstreckt, als Verdrehsicherung eingreift. Als einkerbung
20 kann auch der Längsschlitz 21 in der Hülse 16 dienen. In diesem Fall dient der
Längsschlitz 21 zusätzlich als Führung für das Aufschieben der Hülse 16.
[0030] Bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform des Verschlusses 8 weist die
Hülse 16 einen U-förmigen Profilquerschnitt auf und wird quer zur Axialrichtung des
Wickelstabs 10 aufgeschoben, also in der Zeichnung von rechts. Um zu vorhindern, daß
die Hülse 16 von der auf dem Wickelstab 10 gewickelten Behälteröffnung 7 abrutscht,
ist eine zusätzliche Verschiebesicherung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist in Fig: 8b
ein Riegel 17 an der Hülse 16 drehbar angeordnet, der sich vor und während des Aufschiebens
der Hülse 16 auf dem Wickelstab 10 in der gestrichelten Position befindet. Nach dem
Aufschieben wird der Riegel 17 nach unten gedreht und verhindert somit, das sich die
Hülse 16 löst. Eine andere Möglichkeit ist in Fig. 9a und 9b dargestellt, bei der
auf jedes der Enden der Hülse 16 ein klammerartiger Ring 18 aufgeschoben wird.
[0031] In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Behälter 1 sackförmig ausgebildet,
so daß nur ein Verschluß 8 benötigt wird. Es ist aber auch möglich, als Behälter 1
ein an beiden Enden offenes schlauchförmiges Halbzeug zu verwenden, wobei dann zwei
Verschlüsse 8 erforderlich sind. Damit kann das Volumen des Behälters 1 von zwei Seiten
her auf ein bestimmtes Volumen verringert werden.

1. Verschluß (8) für flexible Behälter (1) aus schlauch- oder sackförmigen Halbzeugen
zum Transportieren und Lagern von fließ- oder schüttfähigen Gütern, mit einer Klemmvorrichtung
(11) aus mehreren Stäben, die gegeneinander festlegbar sind und einer am Umfang eines
Wickelstabes (10) angeordneten Abwickelsicherung (12, 14, 16) für die zu verschließende
Behälteröffnung (7), die insbesondere einen Stab aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wickelstab (10) einen Schlitz (9) aufweist, so daß ein Oberteil (2) und ein
Unterteil (3) des Behälters (1) in den Schlitz (9) einschiebbar und unter mindestens
zweimaligem Umlenken um die durch den Schlitz (9) gebildeten Kanten des Wickelstabes
(10) um mindestens 270° stramm und faltenlos einwickelbar sind.
2. Vershluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwickelsicherung durch
ein stabförmiges Spannelement (12) gebildet ist, das mittels Spannschrauben (13) mit
dem Wickelstab (10) verbunden ist.
3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (12) als
Schiene mit einem U-förmigen Profil zur teilweisen oder vollständigen Aufnahme des
Wickelstabes (10) ausgebildet ist.
4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwickelsicherung durch
zwei einander gegenüberliegende Rechteckrohre (14) oder Profilstangen gebildet ist,
die mit durch den Wickelstab (10) führenden Spannschrauben (15) außerhalb der Schlitzlänge
des Wickelstabes (10) untereinander verbunden sind.
5. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwickelsicherung durch
eine die aufgewickelte Behälteröffnung (7) fest umgreifende, auf den Wickelstab (10)
aufschiebbare Hülse (16) gebildet ist, die im aufgeschobenen Zustand gegenüber dem
Wickelstab (10) unverdrehbar festgelegt ist.
6. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (16) auf dem Wickelstab
(10) infolge eines von der Kreisform abweichenden Profilquerschnittes sowohl der Hülse
(16) als auch des Wickelstabes (10) unverdrehbar gehalten ist.
7. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilquerschnitt
der Hülse (16) und der Profilquerschnitt des Wickelstabes (10) rechteckig, insbesondere
quadratisch ist.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilquerschnitt
der Hülse (16) und der Profilquerschnitt des Wickelstabes (10) oval ist.
9. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(16) auf dem Wickelstab (10) durch in beide Teile eingreifende Verdrehsicherungen
unverdrehbar gehalten ist.
10. Verschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Hülse (16)
mit einer Einkerbung (20) versehen ist, in die nach Aufschieben der Hülse (16) ein
am entsprechenden Ende des Wickelstabs (10) angeordneter, sich in radialer Richtung
erstreckender Zapfen (19) als Verdrehsicherung eingreift.
11. Verschluß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsschlitz (21)
in der Hülse (16) zugleich als Einkerbung (20) dient.
12. Verschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (21)
an beiden Enden der Hülse (16) zur Aufnahme von jeweils einem, an den beiden Enden
des Wickelstabs (10) angeordneten Zapfen (19) dient.
13. Verschluß nach Einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(16) aus einem elastischen Material besteht und im Reibungsverbund mit der Außenseite
der aufgewickelten Behälteröffnung (7) steht.
14. Verschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Längsschlitzes
(21) etwas geringer als die Höhe der flachgelegten Behälteröffnung (7) ist, wobei
die Längskanten des Längsschlitzes (21) der Hülse (16) nach dem Aufschieben am Ober-
und Unterteil (2, 3) des Behälters (1) anliegen.
15. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die der
stirnseitigen Eintrittsöffnung der Hülse (16) gegenüberliegende Öffnung von einer
Platte verschlossen ist.
16. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwei,
auf die beiden Enden des Wickelstabs (10) aufschiebbare Hülsen (16) vorgesehen sind,
deren jeweilige Länge kleiner als die Hälfte der Gesamtlänge des Wickelstabs (10)
ist.
17. Verschluß nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(16) einen U-förmigen Profilquerschnitt aufweist und quer zur Axialrichtung des Wickelstabs
(10) aufschiebbar ist, wobei an den beiden Enden der Hülse (16) eine Verschiebesicherung
angeordnet ist,
18. Verschluß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschiebesicherung
ein an der Hülse (16) angelenkter, drehbarer, den Wickelstab (10) hintergreifender
Riegel (17) vorgesehen ist.
19. Verschluß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschiebesicherung
ein auf das Ende der Hülse (16) aufschiebbarer Ring (18) vorgesehen ist.
20. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der in
den Schlitz (9) der des Wickelstabs (10) ragende Rand der Behälteröffnung (7) innerhalb
des Wickelstabs (10) angeordnet ist.
1. Closure (8) for a flexible container of tubular or bag shaped semi-finished materials
for transport and storage of flowable or pourable goods, with a clamping arrangement
(11) of a plurality of bars, which are adapted to be placed next to one another and
an unwrapping preventing means (12, 14, 16) arranged adjacent to the periphery of
a wrapping bar (10) for the container opening (7) to be closed, which particularly
comprises a bar
characterised in that,
the rolling bar (10) comprises a slot (9), so that an upper part (2) and a lower part
(3) of the container (1) can be inserted into the slot (9) and can be wrapped through
at least 270° tightly and without folds with at least two passes around the edges
of the wrapping bar (10) defined by slot (9).
2. Closure according to claim 1, characterised in that the unwrapping preventing means
is formed by a rod shaped tension element (12), which is connected by means of tension
screws (13) with the wrapping bar (10).
3. Closure according to claim 2, characterised in that the tension element (12) is
formed as a bar with a U-shaped profile for partial or complete reception of the wrapping
bar (10).
4. Closure according to claim 1, characterised in that the unwrapping preventing means
is formed by two rectangular tubes (14) or profiled bars lying opposite one another,
which are connected together with tension screws (15) guided through the wrapping
bar (10) outside the length of the slot of the wrapping bar (10).
5. Closure according to claim 1, characterised in that the unwrapping preventing means
is formed by a shell (16) which can be pushed over the wrapping bar (10) firmly gripping
the wrapped container opening (7), which shell is fixed nonrotatably relative to the
wrapping bar (10) in the pushed over position.
6. Closure according to claim 5, characterised in that the shell (16) is non-rotatably
held on the wrapping bar (10) as a result of the profile cross section of the shell
(16) as well as of the wrapping bar (10) differing from circular.
7. Closure according to one of claims 5 and 6, characterised in that the profile cross-section
of the shell (16) and the profile cross-section of the- wrapping bar (10) is rectangular,
especially square.
8. Closure according to one of claims 5 and 6, characterised in that the profile cross-section
of the shell (16) and the profile cross-section of the wrapping bar (10) is oval.
9. Closure according to one of claims 5 and 6, characterised in that the shell (16)
is nonrotatably held to the wrapping bar (10) by means of the unwrapping preventing
means gripping both parts.
10. Closure according to claim 5, characterised in that the end of the shell (16)
is provided with a notch (20) in which a radially extending peg (19) arranged on the
corresponding end of the wrapping bar (10) is non-rotatably gripped after pushing
over of the shell (16).
11. Closure according to claim 10, characterised in that a longitudinal slot (21)
in the shell (16) serves also as the notch (20).
12. Closure according to claim 11, characterised in that the longitudinal slot (21)
serves at both ends of the shell (16) for reception of a respective peg (19) arranged
at each end of the wrapping bar (10).
13. Closure according to one of claims 5 to 12, characterised in that the shell (16)
consists of an elastic material and is in rubbing contact with the outside of the
wrapped container opening (7)
14. Closure according to claim 13, characterised in that the height of the longitudinal
slot (21) is somewhat less than the height of the flattened container opening (7),
whereby the longitudinal edges of the longitudinal slot (21) of the shell (16) enclose
the upper and lower parts (2,3) of the container(1) after the pushing over.
15. Closure according to one of claims 5 to 13, characterised in that the oppositely
disposed opening of a plate is closed by the forwardly facing entrance opening of
the shell (16).
16. Closure according to one of claims 5 to 14, characterised in that two pushable-over
shells (16) are provided on both ends of the wrapping bar (10), the length of each
being smaller than half the total length of the wrapping bar (10).
17. Closure according to one of claims 5 and 6, characterised in that the shell (16)
has a U-shaped profile cross-section and is pushed over transverse to the axial direction
of the wrapping bar (10), a removal preventing means is arranged on both ends of the
shell (16).
18. Closure according to claim 17, characterised in that a transverse member (17)
rotatably coupled to the shell (16) for gripping behind the wrapping bar (10) is provided
as removal preventing means
19. Closure according to claim 17, characterised in that a ring (18) pushable over
the end of the shell (16) is provided as removal preventing means.
20. Closure according to one of claims 1 to 19, characterised in that the projecting
flange of the container opening (7) is disposed in the slot (9) of the wrapping bar
(10) within the wrapping bar (10).
1°. Fermeture (8) pour récipients flexibles (1) en demi-produits en forme de tube
ou de sac destinés au transport et au stockage de marchandises fluides ou en vrac,
comportant un dispositif de blocage (11) constitué de plusieurs barres qui peuvent
être fixées les unes contre les autres et une sécurité contre le déroulement (12,14,16)
disposée à la périphérie de barre d'enroulement (10), destinée à l'ouverture (7) à
fermer du récipient et qui comporte en particulier une barre,
caractérisée en ce que
la barre d'enroulement (10) comporte une fente (9) de telle manière qu'une partie
supérieure (2) et une partie inférieure (3) du récipient (1)
puissent être introduites dans la fente (9) et, en pivotant au moins deux fois autour
des arêtes de la barre d'enroulement (10) formées par la fente (9), enroulées sur
au moins 270° en étant tendues et sans pli.
2°. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la sécurité contre
le déroulement est constituée d'un élément de serrage (12) en forme de barre qui est
relié avec la barre d'enroulement (10) au moyen de vis de serrage (13).
3°. Fermeture selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de serrage
(12) est réalisé en forme de rail avec un profilé en forme de U destiné à recevoir
partiellement ou en entier la barre d'enroulement (10).
4°. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la sécurité contre
le déroulement est constituée de deux tubes rectangulaires (14) ou tringles profilés
qui se font face l'un à l'autre et qui sont reliés entre eux au moyen de vis de serrage
(15) traversant la barre d'enroulement (10) à l'extérieur de la longueur de la fente
de la barre d'enroulement (10).
5°. Fermeture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la sécurité contre
le déroulement est constituée par un manchon (16) qui enserre de manière fixe l'ouverture
(7) du récipient qui est enroulée, qui peut être engagé à coulissement sur la barre
d'enroulement (10) et qui est fixé sans possibilité de rotation par rapport à la barre
d'enroulement (10) lorsqu'il est engagé sur celle-ci.
6°. Fermeture selon la revendication 5, caractérisée en ce que le manchon (16) est
maintenu sans possibilité de rotation sur la barre d'enroulement (10) du fait que
le manchon (16) aussi bien que la barre d'enroulement (10) présentent en profil une
section qui s'écarte de la forme circulaire.
7°. Fermeture selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que la section
en profil du manchon (16) et la section en profil de la barre d'enroulement (10) sont
rectangulaires, en particulier carrées.
8°. Fermeture selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que la section
en profil du manchon (16) et la section en profil de la barre d'enroulement (10) sont
ovales.
9°. Fermeture selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que le manchon
(16) est maintenu sans possibilité de rotation sur la barre d'enroulement (10) au
moyen de sécurités contre la rotation s'accrochant dans les deux parties.
10° Fermeture selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'extrémité du manchon
(16) est munie d'une entaille (20) dans laquelle, après l'engagement du manchon (16),
s'accroche un tenon disposé à l'extrémité correspondante de la barre d'enroulement
(10) et s'étendant en direction radiale de manière à constituer une sécurité contre
la rotation.
11°. Fermeture selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une fente longitudinale
(21) se trouvant dans le manchon (16) sert simultanément d'entaille (20).
12°. Fermeture selon la revendication 11, caractérisée en ce que la fente longitudinale
sert, aux deux extrémités du manchon (16), à recevoir un des deux tenons (19) disposés
aux deux extrémités de la barre d'enroulement (10).
13°. Fermeture selon l'une des revendications 5 à 12, caractérisée en ce que le manchon
(16) est constitué d'une matière élastique et se trouve en liaison par frottement
avec la face extérieure de l'ouverture (7) enroulée du récipient.
14°. Fermeture selon la revendication 13, caractérisée en ce que la hauteur de la
fente longitudinale (21) est un peu plus faible que la hauteur de l'ouverture aplatie
du récipient, les arêtes longitudinales de la fente longitudinale (21) du manchon
(16) reposant sur la partie supérieure (2) et la partie inférieure (3) du récipient
(1) après l'engagement du manchon.
15°. Fermeture selon une des revendications 5 à
13, caractérisée en ce que l'ouverture faisant face à l'ouverture d'entrée frontale
du manchon (16) est fermée par une plaque.
16°. Fermeture selon l'une des revendications 5 à 14, caractérisée en ce que l'on
prévoit deux manchons (16) pouvant être engagés à coulissement sur les deux extrémités
de la barre d'enroulement (10) et dont les longueurs respectives sont plus faibles
que la moitié de la longueur totale de la barre d'enroulement (10).
17°. Fermeture selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce que le manchon
(16) présente une section en profil en forme de U et peut être engagé à coulissement
transversalement par rapport à la direction axiale de la barre d'enroulement (10),
une sécurité le coulissement étant disposé aux deux extrémités du manchon (16).
18°. Fermeture selon la revendication (17) caractérisée en ce que l'on prévoit en
tant que sécurité contre le coulissement un verrou (17) articulé sur le manchon (16),
disposé à rotation et s'accrochant dans l'arrière de la barre d'enroulement (10).
19°. Fermeture selon la revendication (17) caractérisée en ce que l'on prévoit en
tant que sécurité contre le coulissement un anneau (18) pouvant être monté à coulissement
sur l'extrémité du manchon (16).
20°. Fermeture selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que le bord
de l'ouverture (7) du récipient qui fait saillie dans la fente (9) de la barre d'enroulement
(10) est disposé à l'intérieur de la barre d'enroulement (10).

