[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kolbenmaschine, mit wenigstens zwei Zylindern,
mit Saug- und Druckventilen, die paarweise den Zylindern zugeordnet sind, und mit
einer Saug- und einer Druckleitung, die über die genannten Ventile an die Zylinder
angeschlossen sind.
[0002] Bei einer bekannten Kolbenmaschine dieser Art wird die Verbindung zwischen den Leitungen
und den dem jeweiligen Zylinder zugeordneten Ventilen mit Hilfe von Schläuchen hergestellt.
Einerseits stellt dies eine arbeitsintensive Art und Weise von Verbindung zwischen
den genannten Leitungen und den Elementen der Maschine. Andererseits, weil in den
druckseitigen Schläuchen ein beträchtlicher Druck herrschen kann, ist die Verwendung
von Schläuchen mit einem bestimmten Betriebsrisiko verbunden.
[0003] Eine der Aufgaben der vorliegender Erfindung ist, eine Kolbenmaschine mit wenigstens
zwei Zylindern anzugeben, die die genannten Nachteile nicht aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei der Kolbennaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäss
sc gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
[0005] Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erörtert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Frontansicht die vorliegende Maschine mit einem sternförmig ausgebildeten
Verbindungsstück für die Zylinder der Maschine,
Fig. 2 in einem vertikalen Schnitt A-A die Maschine aus Fig. 1,
Fig. 3 in einem vertikalen Schnitt eine weitere Möglichkeit für den Anschluss des
Verbindungsstückes an die Zylinder der Maschine nach Fig. 1
Fig. 4 eine Frontansicht einer weiteren Möglichkeit für die Ausbildung des an die
Zylinderköpfe der Maschine nach Fig. 1 angeschlossenen Verbindungsstückes, und
Fig. 5 in einem vertikalen Schnitt eine Weiterbildung der Maschine nach Fig. l.
[0006] Die Kolbenmaschine gemäss Fig. 1 und 2 weist sternförmig angeordnete Zylinder 1 auf,
in welchen sich Kolben 2 befinden. Die Kolben 2 stehen unter der Einwirkung eines
Exzenters 3, der auf der Welle 4 eines Elektromotors 5 sitzt. Am jeweiligen Zylinderkopf
6 ist ein Flansch 7 zur Aufnahme von Ventilen 8 und 9 ausgebildet.
[0007] In der mittleren Partie des Gehäuses der Maschine ist ein Deckel 10 mit einem Oelablass
11 angebracht. Ueber diesem Deckel 10 ist an der Frontseite der bereits beschriebenen
Anordnung ein Verbindungsstück 12 angebracht, dass als ein Formstück ausgeführt ist.
Dieses Formstück 12 enthält Saugkanäle 13 und Druckkanäle 14, die, entsprechend der
Anordnung der Zylinder 1, ebenfalls sternförmig verlaufen. Die einen Enden der Saugkanäle
13 münden in einen im Formstück 12 ausgebildeten Hohlraum 15. Das Formstück 12 weist
im Bereich des Hohlraumes 15 eine Gewindehülse 16 auf, mit deren Hilfe die Saugleitung
(nicht dargestellt) an die Maschine angeschlossen ist.
[0008] Das Formstück 12 kann im Prinzip als eine Platte ausgeführt sein, in der die Kanäle
13 und 14 sternförmig verlaufen. Es ist jedoch auch möglich, anstelle einer Platte
bloss Rohre sternförmig anzuordnen und diese untereinander so zu verbinden, dass die
durch diese Rohre begrenzten Kanäle 13 und 14 in erforderlicher Weise untereindander
verbunden sind. Eine solche Ausführungsform des Formstückes 12 ist in der Zeichnung
dargestellt. Die ersten Rohre 17 begrenzen die Saugkanäle 13, und die zweiten Rohre
18 begrenzen die Druckkanäle 14. Die im Mittelbereich der Maschine liegenden Enden
der Saugrohre 17 münden in den Hohlraum 15. Die entsprechenden Enden der Druckrohre
18 sind im mittleren Bereich der Maschine untereinander strömungsmässig verbunden,
sie haben jedoch keine Verbindung mit dem Hohlraum 15. Die die Saugkanäle 13 aufweisenden
Rohre 17 und die die Druckkanäle 14 aufweisenden Rohre 18 sind als zwei sternförmige
Rohrsätze ausgeführt. Diese Rohrsätze sind zwar konzentrisch angeordnet und im mittleren
Bereich miteinander fest verbunden. Sie befinden sich jedoch hintereinander, wie dies
am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der Hohlraum 15 ist von den Druckkanälen 14
durch die Wand 30 getrennt.
[0009] Damit man einen einfachen Anschluss der aussen liegenden Enden der Rohre 17 und 18
an den jeweiligen Zylinderkopf 6 erhält, sind die Rohre 17 des einen Rohrsatzes gegenüber
den Rohren 18 des anderen Rohrsatzes in der Umfangsrichtung züinander versetzt angeordnet.
Infolgedessen steht der Saugkanal 13 unter einem Winkel zu jenem Druckkanal 14, der
mit demselben Zylinder 1 kommuniziert. Die im Umfangsbereich der Maschine liegenden
Endpartien der Rohre 17 und is können dann nebeneinander liegen. Sie sind mit Flanschen
19 versehen, deren Stirnflächen in derselben Ebene liegen. Diese Flansche 19 liegen
gegenüber dem jeweiligen Flansch 7 am Zylinderkopf 6. Ausserdem sind die genannten
Endpartien der Rohre 17 und 18 mit Ausläufern 20 versehen, in welchen Bohrungen 21
zur Aufnahme von Schrauben (nicht dargestellt) ausgeführt sind. Zwischen den Flanschen
7 und 19 sind die Ventilpaare 8 und 9 angeordnet und mit Hilfe der erwähnten Schrauben
geklemmt, die in den Zylinderkopf 6 eingeschraubt sind. Die Verbindung zwischen den
Ventilen 8 bzw. 9 und dem Inneren des Zylinders erfolgt mit Hilfe von Oeffnungen 22
(Fig.2), die im Zylinderkopf und im Flansch 7 ausgeführt sind.
[0010] Einer der untereinander strömungsmässig verbundnen Druckkanäle 14 ist mit einer Durchgangsöffnung
23 versehen, die den Austritt des unter Druck stehenden Fluids, d.h. von Wasser, Luft
oder dgl. ermöglicht. Diese Oeffnung 23 geht durch einen Anguss 24 hindurch, in dem
Gewindelöcher 25 zur Befestigung der Druckleitung (nicht dargestellt) ausgeführt sind.
[0011] Wenn man den Abfluss des Fluids aus der Druckleitung aus irgendwelchen Gründen unterbrechen
würde, würde der Druck in der Druckleitung unzulässige Werte erreichen. Um dies zu
verhindern, wird normalerweise eine sogenannte by-pass-Vorrichtung zwischen die Druckleitung
und die Maschine geschaltet. Wenn der Druck in der Druckleitung einen vorgegebenen
Wert überschreitet, führt die by-pass-Vorrichtung das Fluid in die Saugleitung zurück.
[0012] Die vorstehend beschriebene Anordnung von Saug- und Druckkanälen 13 und 14 ermöglicht
eine besonders vorteilhafte Anbringung der by-pass-Vorrichtung an der Maschine. Wie
bereits gesagt worden ist, führen zum jeweiligen Zylinder je ein Saugkanal 13 und
je ein Druckkanal 14, die nahe aneinander liegen. Wir haben auch erwähnt, dass einer
der Druckkanäle 14 mit der Austrittsöffnung 23 versehen ist. Eine weitere Oeffnung
26 kann im benachbarten Saugkanal 13 ausgeführt sein. Im dargestellten Beispiel ist
jener Saugkanal 13 bzw. jenes Saugrohr 17 mit der Oeffnung 26 versehen, der demselben
Zylinder 1 zugeordnet ist wie der Druckkanal 14 bzw. das Druckrohr 18 mit der Oeffnung
23. Die by-pass-Vorichtung ist mittels in die Löcher 25 eindringender Schrauben (nicht
dargestellt) an der Maschine befestigt. Die Eingangsöffnung und die Rückführöffnung
der by-pass-Vorrichtung kommunizieren dabei mit den Oeffnungen 23 und 26 in den Kanälen
der Maschine. Die Druckleitung ist erst an die by-pass-Vorrichtung angeschlossen.
In dieser Weise überbrückt die by-pass-Vorrichtung die zwei genannten Oeffnungen 23
und 26, und sie erlaubt, dass das Fluid, falls ein noch zulässiger Druck in der Druckleitung
überschritten wird, in den Saugteil der Maschine zurückgeführt wird.
[0013] Die Ventile 8 und 9 können so ausgeführt sein, wie dies beispielsweise in der deutschen
Offenlegungsschrift Nr. 2753370 beschrieben ist.
[0014] Während des Betriebes der beschriebenen Maschine erreicht der Druck im Inneren der
Zylinder sehr hohe Werte, wobei diese Druckwerte entsprechend der hin- und hergehenden
Bewegung des jeweiligen Kolbens rasch wechseln. Dies verursacht eine starke Beanspruchung
der den Zylinderkopf auf dem Zylinder haltenden Befestigungsmittel. Wenn die Ventile
am Zylinderkopf seitlich angebracht sind, dann verursacht das gepumpte Fluid auch
eine rasch wechselnde seitliche Beanspruchung der Befestigungsmittel für den Zylinderkopf.
Eine solche kombinierte Beanspruchung der genannten Befestigungsmittel könnte beim
Langzeitbetrieb der Maschine zu Störungen des Maschinenbetriebes führen.
[0015] Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, die Maschine so auszubilden,
dass die kombinierte Beanspruchung der genannten Befestigungsmittel nicht auftritt.
[0016] Zu deisem Zweck sind die Oeffnungen 22 in der Stirnwand 31 des Zylinderkopfes 6 (Fig.
3) ausgeführt, während die genannten Oeffnungen 22 in der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform der Maschine in der Seitenwand des Zylinderkopfes 6 ausgeführt waren.
Auf der Stirnwand 31 des Zylinderkopfes 6 befinden sich dann die bereits erwähnten
Ventile 8 bzw. 9 in Form von Patronen. Auf diesen Ventilpatronen 8 und 9 liegt die
Endpartie des jeweiligen Kanals 13 bzw. 14 auf. Diese Endpartien sind allerdings ein
wenig anders ausgestaltet als in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der
vorliegenden Maschine. Während vorher jener Abschnitt des Kanals 13 bzw.l4, der die
an den Ventilpatronen 8 bzw. 9 aufliegende Mündung aufweist, zum übrigen Teil des
Kanals etwa rechtwinklig stand, schliesst dieser Abschnitt 32 des Kanals 13 bzw. 14
bei dieser Weiterbildung der Maschine mit dem übrigen Teil 33 des Kanals 13 bzw. 14
einen scharfen Winkel. Der genannte Endabschnitt 32 des Kanals 13 bzw. 14 verläuft
inbezug auf den übrigen Teil 33 des Kanals 13 bzw. 14 jetzt daher beinahe in entgegengesetzter
Richtung. Die Verbindung zwischen dem Endabschnitt 33 der Kanäle 13 und 14 und dem
Zylinderkopf 6 erfolgt wiederum mit Hilfe von Flanschen und Schrauben, und zwar im
wesentliche so, wie dies vorstehend beschrieben worden ist. Die Zugschrauben können
dabei so lang sein, dass sie bis in den Zylinder 1 reichen.
[0017] In der gerade beschriebenen Ausführungsform der Maschine beansprucht der Druck im
Inneren des Zylinders 1, der durch die Bewegung der Kolben 2 verursacht wird, und
die Beanspruchung vom strömenden Fluid den Zylinderkcpf 6 und daher auch seine Befestigungsmittel
in derselben Richtung, und zwar in der axialen Richtung des Zylinders 1. Eine solche
Beanspruchung kann durch eine geeignete Dimensionierung der genannten Schrauben leicht
abgefangen werden. Ausserdem erspart man in diesem Fall einen Satz von Flanschen und
Schrauben. Denn bei der vorstehend beschriebenen Maschine es noch einen zweiten Satz
von Flanschen und Schrauben zur Befestigung des Zylinderkopfes 6 auf dem Zylinder
1 bedarf.
[0018] Das Verbindungsstück, dass die einzelnen Zylinderköpfe 6 untereinander und diese
dann mit der Saug- und der Druckleitung verbindet, kann noch zweckmässiger gestaltet
werden. Das Verbindungsstück gemäss Fig. 4 enthält einzelne Formstücke 35, 36 und
37, die mit Hilfe von Zugschrauben 38 und unter der bereits beschriebenen Zwischenschaltung
der Ventilpatronen 8 und 9 an den Zylinderköpfen 6 befestigt sind. Jedem Zylinderkopf
6 wird somit ein solches Formstück 35, 36 bzw. 37 zugeordnet. In diesen Formstücken
35, 36 und 37 sind Saugkanäle 13 sowie Druckkanäl 14 ausgeführt, die einerends an
die bereits genannten Ventile 8 und 9 angeschlossen sind. Die Formstücke 35, 36 und
37 sind jedoch nur so gross, dass sie den Zylinderkopf 6 noch überdecken. Die Verbindung
unter solchen Formstücken 35, 36 und 37 erfolgt mit Hilfe von Rohren 39 und 40. Die
Endpartien dieser Rohre 39 und 40 sind in den Formstücken eingesteckt, und zwar derart,
dass die Endpartien der Rohre 39 und 40 sich an das andere Ende des Saugkanals 13
bzw. Druckkanals 14 im jeweiligen Formstück 35, 36 bzw. 37 anschliessen.
[0019] Es dürfte klar sein, dass die Anforderungen an das Material des Verbindunngsstückes
im Bereich der Zylinderköpfe 6 und im Bereich der verbindenden rohrförmigen Abschnitte
desselben unterschiedlich sind. Bei der gerade beschriebenen Ausführungsform des Verbindungsstückes
kann man diesem Umstand besser Rechnung tragen als dem beim Verbindungsstück gemäss
Fig. 1 und 2 der Fall war.
[0020] Eine besonders vorteilhafte Ausführung dieses Verbindungsstückes erreicht man, inden
man eines der Formstücke 37 derart gestaltet, dass die Rohre 39 und 40 von allen übrigen
Formstücken 35 und 36 in diesem Formstück 37 enden. Zugleich ist dieses mittlere Fromstück
37 mit der bereits besprochenen Gewindehülse 16 für den Anschluss der Saugleitung
sowie mit dem Stutzen 24 für die Befestigung der Druckleitung versehen. Wie aus Fig.
4 ersichtlich ist, überlagert der linke Druckkanal 14 vom rechten Formstück 35 den
rechten Saugkanal 13 zum linken Formstück 36.
[0021] Während eines Langzeitbetriebes der Maschine kann die Kolbendichtung im Zylinder
abgenützt werden. Eine solche Abnützung der Dichtung hat zur Folge, dass das Fluid
aus dem sich vor dem Kolben 2 befindlichen Raum entlang dem Kolben 2 bis zum Exzenter
3 der Maschine gelangen kann. Dies kann einen Ausfall der Maschine zur Folge haben.
Um dies zu verhindern, kann die aus Fig. 5 ersichtliche Massnahme an der Maschine
getroffen werden.
[0022] Die Kolbendichtung 42, die sich zwischen dem Zylinder 1 und dem Zylinderkopf 6 befindet,
weist einen zylinderförmigen Grundkörper 43 auf, der mit einer Durchgangsöffnung für
den Kolben 2 versehen ist. Die Wand dieser Durchgangsöffnung ist mit einer umlaufenden
Nut 41 versehen, die in den Innenraum des Grundkörpers 43 mündet. Aus dem Grundkörper
43 ist ein Rohr 44 ausgeführt, dessen Innenraum sich an den durch die genannte Nut
41 begrenzten Hohlraum anschliesst. Das andere Ende dieses Rohres 44 geht durch die
Wand des ersten Rohres 17 des Verbindungsstücken 12 nach Fig. 1 bzw. 2 hindurch und
und es mündet in den Saugkanal 13. Das sich in der Wand des ersten Rohres 17 des Verbindungsstückes
12 befindliche Ende des Verbindungsrohres 44 ist mit einer Dichtung 45 versehen, damit
keine Umgebungsluft an dieser Stelle angesaugt werden kann. Zwischen der Zylinderkopf
E und dem Grundkörper 43 befinden sich aufeinanderliegende Dichtmanschetten 46 und
47. In einer Ausnehmung 48 der gegenüberliegenden Endpartie des Grundkörpers 43 befinden
sich zwei weitere Dichtmanschetten 49 und 50, die zwischen dem Grundkörper 43 und
einem Gegenstück 51 zusammengedrückt sind, das auf dem Zylinder 1 aufliegt und in
die Ausnehmung 48 ragt.
[0023] Wenn der Zylinderkopf 6 mit Hilfe von nicht dargestellten Befestigungsmitteln gegen
den Zylinder 1 gedrückt wird, liegen die Dichtmanschetten 46, 47, 49 und 50 am Kolben
dicht an. Das Fluid, das unter Umständen bis in die Zone der Nut 41 gelangt, die hinter
dem ersten Dichtungssatz 46, 47 liegt, wird von hier unter der Einwirkung des Unterdrukkes
im Saugkanal 13 aus der Nut 41 durch das Verbindungsrohr 44 angesaugt und in den Zylinderkopf
6 zurückgeführt. Die Dichtmanschetten 49 und 50 des unteren Dichtungssatzes sollen
noch zusätzlich sicherstellen, dass das Fluid zum Exzenter 3 nicht gelangt. Diese
Dichtungsmanschetten 49 und 50 sollen jedoch auch sicherstellen, dass möglichst kein
Schmiermittel vom Exzenter 3 in den Kolben-Zylinderraum gelangt.
[0024] Oft wird verlangt, dass dem Fluid ein anderer Stoff, wie z.B. eine Chemikalie oder
ein Waschmittel in einem ganz bestimmten Verhältnis beigemischt wird. Dies kann man
in einer einfachen Weise erreichen, wenn man im Saugkanal 13 ein Rohr 51 anordnet,
dessen äusseres Ende 52 über eine Dosiervorrichtung an einen Vorratsbehälter (nicht
dargestellt) für den beizumischenden Stoff angeschlossen ist. Die Mündung des sich
im Saugkanal 13 befindlichen Endes 53 des Beimischrohres 51 liegt in derselben Ebene
wie die Mündung des Saugkanals 13, der das Ventil 8 zugeordnet ist. Die Verminderung
des Querschnittes der genannten Mündung des Saugkanals 13, die durch die Anwesenheit
des inneren Endes 53 des Beimischrohres 51 in der Mündung des Saugrohres 13 bewirkt
wird, hat einen Druckabfall vor der Mündung des Beimischrohres 51 zur Folge. Dieser
Unterdruck ermöglicht, dass der beizumischende Stoff aus dem Vorratsbehälter in den
Saugkanal 13 und somit auch in das Fluid eingeführt wird.
1. Kolbenmaschine, mit wenigstens zwei Zylindern (1), mit Saug- und Druckventilen
(8,9), die paarweise den Zylindern zugeordnet sind, und mit einer Saug- und einer
Druckleitung, die über die genannten Ventile an die Zylinder angeschlossen sind, dadurch
gekennzeichnet, dass zwischen den Leitungen und den Ventilen (8,9) ein Verbindungsstück
(12; 35,36,37,39,40) geschaltet ist, in dem die die jeweilige Leitung mit den zugehörigen
Ventilen (8,9) verbindenden Kanäle (13,14) ausgeführt sind.
2. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (13,14)
im Verbindungsstück (12) geradlinig oder sternförmig verlaufen.
3. Kolbenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkanal (13)
und der Druckkanal (14), die die Verbindung zwischen einem der Zylinder (1) und der
Saug- sowie der Druckleitung ermöglichen, zwischen sich einen Winkel schliessen, dass die
äussere Endpartie dieser Kanäle (13,14) zum Anschluss an den diesen zugeordneten Zylinder
(l) ausgebildet ist und dass zwischen der äusseren Endpartie der Kanäle und dem Zylinder
das jeweilige Ventilpaar (8,9) geklemmt ist.
4. Kolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Endpartie
der Kanäle (13,14) an der Seitenwand oder an der Stirnwand (31) des Zylinderkopfes
(6) angeschlossen ist.
5. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Verbindungsstück
(12) ein Hohlraum (15) ausgebildet ist, dass in diesen Hohlraum die Saugkanäle (13)
münden, und dass das Verbindungsstück (12) im Bereich dieses Hohlraumes (15) mit einer
Gewindehülse (16) zum Anschluss der Saugleitung versehen ist.
6. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkanäle (14)
strömungsmässig untereinander verbunden sind, und dass einer dieser Kanäle eine Oeffnung
(23) aufweist, die den Austritt des Fluids aus der Maschine ermöglicht.
7. Kolbenmaschine nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass jener
Saugkanal (13), der an denselben Zylinder (1) angeschlossen ist wie der mit der Austrittsöffnung
(23) versehene Druckkanal (14), mit einer Oeffnung (26) versehen ist, dass diese Oeffnungen
(23 und 26) mittels einer by-pass-Vorichtung miteinander verbunden sind, und dass
an diese by-pass-Vorrichtung die Druckleitung angeschlossen ist.
8. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück
(12) aus zwei Sätzen von Rohren (17 und 18) besteht, und dass in einem dieser Rohrsätze
die Saugkanäle (13) und ir anderen dieser Rohrsätze die Druckkanäle (14) ausgeführt
sind.
9. Kolbenmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Sätze von
Rohren (17,18) konzentrisch angeordnet sind, und dass diese zwei Rohrsätze in ihrem
mittleren Bereich miteinander fest verbunden sind.
10. Kolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Endpartie
des jeweiligen Kanalpaares einen Flansch (19) aufweist, dass der Zylinder (1) ebenfalls
mit einem Flansch (7) versehen ist, und dass zwischen diesen Flanschen (7,19) das
jeweilige Ventilpaar (8,9) geklemmt ist.
11. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Innenraum
(41) des Zylinders (1) sich ein Verbindungsrohr (44) anschliesst, das andernends in
den Saugkanal (13) mündet.
12. Kolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsrohr
(44) sich an jener Stelle an den Zylinder (1) anschliesst, wo sich die Kolbendichtung
(42) befindet.
13. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Saugkanal
(13) ein Beimischrohr (51) ragt und dass das ausserhalb des Saugkanals (13) liegende
Ende (52) des Beimischrohres (51) an einen Behälter für einen dem Fluid beizumischenden
Stoff angeschlossen ist.
14. Kolbenmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung des
sich im Saugkanal (13) befindlichen Endes (53) des Beimischrohres (51) in derselben
Ebene liegt wie die Mündung des Saugkanals (13), an die sich das Saugventil (8) anschliesst.
15. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem jeweiligen Zylinderkopf
(6) der Maschine ein Formstück (35,36,37) zugeordnet ist, dass zwischen diesen Formstücken
(35,36,37) und dem jeweiligen Zylinderkopf (6) sich die Ventile (8,9) befinden, dass
in den Formstücken (35,36, 37) Saug- und Druckkanäle (13,14) ausgeführt sind und dass
die Formstücke (35,36,37) untereinander mit Hilfe von Rohren (39,40) verbunden sind,
deren Endpartien sich in den Formstücken (35,36,37) befinden.
16. Kolbenmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Formstücke
(37) derart ausgebildet ist, dass es die Endpartien jener Rohre (39,40) aufnehmen
kann, deren andere Endpartien sich in den übrigen Formstücken (35,36) befinden.