Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Diese Einspritzdüsen zeichnen sich dadurch aus,
daß für die Signalgabe nur eine Induktionsspule benötigt wird und daß sich relativ
große prozentuale Änderungen des Luftspaltes bzw. der den Luftspalt begrenzenden Polflächen
erzielen lassen, so daß für die Signalverstärkung in der Messschaltung nur ein verhältnismäßig
geringer Aufwand notwendig ist.
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[0002] Bei den Einspritzdüsen nach den Ausführungsbeispielen des Hauptpatents ist der Spulenkern
in Achsrichtung nicht verstellbar, so daß der bei geschlossenem Ventil vorhandene
Anfangsluftspalt zwischen Anker und Spulenkern bzw. die anfängliche Größe der Polflächen
an diesen Teilen von verhältnismäßig vielen Maßtoleranzen der einzelnen Bauteile beeinflußt
sind. Das bedingt einen erhöhten Fertigungsaufwand, wenn die vorgeschriebene Größe
des Anfangsluftspaltes bzw. der Polflächen möglichst genau eingehalten werden soll.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß die Größe des Anfangsluftspaltes bzw. der Polflächen
unabhängig von den Maßtoleranzen der einzelnen Bauteile genau auf den gewünschten
Wert einstellbar ist, so daß die Toleranzen entfeinert werden können und/oder die
Lagerhaltung von verschieden langen Spulenkernen bzw. Ankern entfällt. Der Anfangsluftspalt
bzw. die anfängliche Größe der Polflächen kann beispielsweise durch elektronische
Messung der Anfangsinduktivität der Induktionsspule oder auch mechanisch dadurch ermittelt
werden, das vor dem Zusammenbau der Einspritzdüse der Abstand der maßgebenden Flächen
am Anker und am Spulenkern gegenüber einer Bezugsebene, beispielsweise der Trennungsebene
zwischen Düsenhalter und Zwischenscheibe bzw. Düsenkörper, festgestellt, danach ein
die Lage des Spulenkerns bestimmendes Einstellglied entsprechend nachgestellt und
anschließend der Spulenkern in der eingestellten Lage festgelegt wird.
[0004] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich.
[0005] Eine einfache Ausführung ergibt sich, wenn der Düsenhalter zur Aufnahme des Einstellglieds
mit einer Bohrung versehen ist, welche im spitzen Winkel in die den Spulenkern bzw.
den Spulenkörper aufnehmende Bohrung mündet.
[0006] Für einen vorteilhaften Verlauf der magnetischen Feldlinien wird vorgeschlagen, daß
der Spulenkern in einem Ansatz des Spulenkörpers verschiebbar geführt und an der vom
Anker abgekehrten Seite mit einem Zapfen versehen ist, welcher passend in einen verengten
Bohrungsabschnitt im Düsenhalter greift.
[0007] Der von der Ventilnadel beeinflußte Anker bzw. ein den Anker mit der Ventilnadel
verbindendes Gestängeteil kann besonders kurz ausgeführt sein, wenn der Spulenkern
die Induktionsspule axial durchsetzt und in dieser verschiebbar geführt ist. Die Anordnung
kann jedoch auch so getroffen sein, daß sowohl der Spulenkern als auch der Anker in
die Inkuktionsspule eintauchen und der magnetische Luftspalt zwischen diesen Teilen
innerhalb der Induktionsspule angeordnet ist.
[0008] Eine sprunghafte Änderung des magnetischen Widerstandes im Luftspalt läßt sich erzielen,
wenn der Spulenkern bzw. der Anker eine dem Anker bzw. dem Spulenkern zugekehrte Sackbohrung
hat, in welche der Anker bzw. der Spulenkern spätestens am Ende des Öffnungshubes
der Ventilnadel mit geringem, den Restluftspalt bildenden, radialen Spiel eintaucht.
Dabei kann bei geschlossener Ventilnadel der Anker bzw. der Spulenkern bereits in
die Sackbohrung eintauchen oder noch ein Stück weit von der Mündungsebene der Sackbohrung
entfernt sein. Der in die Sackbohrung eintauchende Teil kann ferner auch konisch ausgeführt
sein, so daß sich mit zunehmendem Ventilnadelhub sowohl der Luftspalt verringert als
auch die den Luftspalt begrenzenden Polflächen am Anker und Spulenkern vergrößern.
Bei einer speziellen Ausführungsform können die Polflächen am Anker und am Spulenkern
konisch ausgeführt sein.
[0009] Zur genauen Zentrierung des Ankers gegenüber der Sackbohrung des Spulenkerns wird
vorgeschlagen, daß der Sackbohrung eine den Anker führenden Bohrung in einem Körper
aus nichtmagnetischem Stoff vorgelagert ist.
[0010] Die zur Aufnahme der Induktionsspule und des Spulenkerns dienenden Bohrungen im Düsenhalter
können gegen Leckölaustritt auf einfache Weise dadurch abgedichtet sein, daß der Spulenkörper
und/oder der Spulenkern am Außenumfang einen Dichtring trägt.
Zeichnung
[0011] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden BEschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 das erste Ausführungsbeispiel
teils im Längsschnitt und teils in Seitenansicht, und Figur 2 einen gegenüber Figur
1 vergrößerten Teil-Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0012] Die Einspritzdüse nach Figur 1 hat einen Düsenhalter 10, gegen den ein Zwischenplatte
11 und ein Düsenkörper 12 durch eine Überwurfmutter 13 gespannt sind. Im Düsenkörper
12 ist eine Ventilnadel 14 verschiebbar gelagert, auf welche über ein Druckstück 15
eine Schließfeder 16 einwirkt, die in einer Federkammer 17 des Düsenhalters 10 untergebracht
ist. Die Ventilnadel 14 arbeitet mit einem nach innen gekehrten Ventilsitz im Düsenkörper
12 zusammen und führt ihren Öffnungshub entgegen der Strömungsrichtung des Kraftstoffs
aus. Die Führungsbohrung der Ventilnadel 14 ist wie üblich an einer Stelle zu einem
Druckraum erweitert, in dessen Bereich die Ventilnadel 14 eine dem Ventilsitz zugekehrte
Druckschulter hat und der über Kanäle 18, 19, 20 und 21 in der Zwischenscheibe 11
bzw. dem Düsenhalter 10 mit einem Kraftstoff-Anschlußstutzen 22 des Düsenhalters 10
verbunden ist. Der an der Druckschulter der Ventilnadel 14 angreifende Kraftstoffdruck
schiebt die Ventilnadel 14 entgegen der Kraft der Schließfeder 16 nach oben, bis eine
nicht sichtbare Schulter an der Ventilnadel 14 gegen die untere Stirnseite der Zwischenscheibe
11 stößt und den weiteren Aufwärtshub der Ventilnadel 14 begrenzt.
[0013] Die Schließfeder 16 stützt sich über eine Scheibe 24 an einem Flanschteil 25 aus
magnetisch leitfähigem Stoff ab, welcher an einer Schulter 26 des Düsengehäuses 10
anliegt, die am Übergang der Federkammer 17 zu einer mehrfach abgestuften Sackbohrung
28 gebildet ist. In diese ist eine als ganzes mit der Bezugszahl 30 bezeichnete Induktionsspule
eingesteckt, deren Wicklung 31 auf einem Spulenkörper 32 aufgebracht ist. Flanschteil
25 und Spulenkörper 32 sind mittels eines geeigneten Verfahrens miteinander fest verbunden
(geklebt, umspritzt). Im Flanschteil 25 und im Spulenkörper 32 ist ein aus magnetisch
leitendem Stoff bestehender Ankerbolzen 34 verschiebbar geführt, der über eine Verlängerung
35 mit dem Druckstück 15 fest verbunden ist und sich dadurch mit der Ventilnadel 14
in beiden Richtungen mitbewegt. Die Verlängerung 35 ist vorteilhaft als Kunststoffteil
ausgeführt, welches mit dem Ankerbolzen 34 und dem Druckstück 15 durch ein geeignetes
Verfahren fest verbunden ist. Durch diese Ausbildung der Verlängerung 35 ist sichergestellt,
daß sich der Ankerbolzen 34 klemmfrei im Flanschteil 25 und dem Spulenkörper 32 verschieben
kann.
[0014] Der Spulenkörper 32 ist auf der vom Flanschteil 25 abgekehrten Stirnseite mit einem
nabenförmigen Ansatz 38 versehen, in welchem ein mit dem Ankerbolzen 34 zusammenwirkender,
aus magnetisch leitendem Stoff bestehender Spulenkern 40 verschiebbar gelagert ist.
Dieser hat in seinem den Ankerbolzen 34 zugekehrten Stirnende eine Sackbohrung 41,
deren Durchmesser um das Doppelte des Restluftspaltes zwischen dem Ankerbolzen 34
und dem Spulenkörper 40 größer als der Durchmesser des Ankerbolzens 34 ist. Auf der
anderen Seite ist der Spulenkern 40 mit einem Zapfen 42 versehen, der mit metallischem
Berührungsschluß passend in den abgestuften inneren Abschnitt 43 der Sackbohrung 28
greift. Der Zapfen 42 liegt mit seiner Stirnseite am vorderen Ende einer Stiftschraube
44 an, welche in eine Gewindebohrung 45 eingedreht ist, die im spitzen Winkel a zur
Längsachse der Einspritzdüse verläuft.
[0015] Im Düsenhalter 10 ist eine seitliche Ausnehmung 48 vorgesehen, welche die Bohrung
28 im Bereich ihres den Ansatz 38 aufnehmenden mittleren Abschnittes 49 anschneidet.
In der Ausnehmung 48 sind Mittel 50 zum abgedichteten Herausführen der Wicklungsenden
der Induktionsspule 30 und Verbinden mit einem weiterführenden Kabel 51 vorgesehen,
über welches eine Auswerteschaltung an die Einspritzdüse anschließbar ist. Zum Abdichten
der Federkammer 17 gegen die Ausnehmung 48 und die Gewindebohrung 45 sind außerdem
ein Dichtring 52 am Umfang des Spulenkörpers 32 und ein Dichtring 53 am Umfang des
Spulenkerns 40 vorgesehen. Im Ankerbolzen 34 sind eine Längsbohrung 54 und eine Querbohrung
55 zur Druckentlastung der Sackbohrung 41 gegen die Federkammer 17 vorgesehen.
[0016] Das magnetische Feld der Induktionsspule 30 führt über den Ankerbolzen 34, das Flanschteil
25, den inneren Bereich des Düsenhalters 10, den Spulenkern 40 und den Luftspalt,
der zwischen dem Spulenkern 40 und dem Ankerbolzen 34 gebildet ist. Beim gewählten
Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, daß bereits bei geschlossenem
Ventil der Ankerbolzen 34 ein ganz geringes Stück weit in die Sackbohrung 41 eintaucht.
Dadurch ist bereits in der Ausgangslage der kleinste Luftspalt zwischen Ankerbolzen
34 und Spulenkern 40 vorhanden, der sich aus dem Radialspiel zwischen diesen Teilen
ergibt. Die signalerzeugende Änderung des magnetischen Feldwiderstandes wird dadurch
hervorgerufen, daß beim Öffnungshub der Ventilnadel 14 der Ankerbolzen 34 tiefer in
die Sackbohrung 41 eintaucht und sich dadurch die den Luftspalt begrenzenden Polfächen
der Teile vergrößern.
[0017] Die bei geschlossenem Ventil vorhandene Anfangsgröße der Polflächen kann durch die
Stiftschraube 44 auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden. Der jeweils eingestellte
Wert kann beispielsweise durch Erfassung der Induktivität der Spule mittels einer
elektronischen Schaltung ermittelt werden. Es ist aber auch eine Einstellung durch
rein mechanisches Messen möglich. Zu diesem Zweck wird vor dem Zusammenbau der Einspritzdüse
z.B. der Abstand der freien Stirnfläche des Ankerbolzens 34 von der oberen Stirnseite
der Zwischenscheibe 11, so wie der Abstand der freien Stirnseite des Spulenkerns 40
von der unteren Stirnseite des Düsenhalters 10 ermittelt. Durch entsprechendes Drehen
der Stiftschraube 44 läßt sich danach die gewünschte Differenz der beiden Abstände
leicht einstellen. Nach dem Einstellen wird der Spulenkern 40 durch Verstemmen mittels
eines in die Ausnehmung 48 eingeführten Werkzeugs an der Stelle 58 im Düsenhalter
10 festgelegt.
[0018] Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Konstruktion
eingeschränkt. Der Luftspalt könnte beispielsweise auch zwischen ebenen, senkrecht
zur Längsachse der Einspritzdüse ausgerichteten Polflächen gebildet sein, wobei die
Signalgabe allein durch Änderung der Luftspaltlänge hervorgerufen wird. Ferner ist
es denkbar, eine oder beide Polflächen an Ankerbolzen 34 und Spulenkern 40 bzw. Sackbohrung
41 konisch auszuführen, so daß sich beim Hub der Ventilnadel 14 sowohl eine Verkleinerung
des (mittleren) Luftspalts als auch eine Vergrößerung der den Luftspalt begrenzenden
Polflächen ergibt. Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung, bei welcher in Schließlage
der Ventilnadel 14 der Ankerbolzen 34 noch nicht in die Sackbohrung 41 eintaucht,
weil sich dabei besonders große Änderunen des magnetischen Widerstandes über den Ventilnadelhub
erzielen lassen.
[0019] Ferner ist die erfindungsgemäße Einstellbarkeit des Spulenkerns auch nicht darauf
beschränkt, daß der Spulenkern an der von der Ventilnadel 14 abgekehrten Seite der
Wicklung der Induktionsspule angeordnet ist und der Ankerbolzen den Spulenkörper durchsetzt.
[0020] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist die Anordnung so getroffen, daß ein Spulenkern
60 durch die Wicklung 61 einer als ganzes mit der Bezugszahl 62 bezeichneten Induktionsspule
hindurchgeführt ist und ein aus der Wicklung 61 herausragendes verdicktes Stirnende
63 hat, in welchem die mit dem Ankerbolzen 34 zusammenarbeitende Sackbohrung 41 angeordnet
ist. Der Ankerbolzen 34 ist hier wesentlich kürzer als beim Ausführungsbeispiel nach
Figur 1 ausgebildet und außerdem an seinem freien Stirnende konisch zulaufend geformt,
so daß sich bei dem Ventilnadelhüben sowohl Luftspaltverkleinerungen als auch Polflächenvergrößerungen
ergeben. Zum Festhalten der Induktionsspule 62 und zur Weiterleitung der magnetischen
Feldlinien ist auch hier ein aus magnetisch leitendem Stoff bestehendes Flanschteil
65 vorgesehen, welches über ein magnetisch isolierendes Formteil 66 am Stirnende 63
des Spulenkerns 60 anliegt und mit diesem z.B. durch Klebstoff verbunden ist. Das
Formteil 66 dient gleichzeitig zum Führen des Ankerbolzens 34. Zum Verhindern des
Leckölaustritts aus der Federkammer 17 ist ein Dichtring 67 zwischen Düsenhalter und
Stirnende 63 des Spulenkerns 60 gespannt. Der Spulenkern 60 ist wie beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 durch Verstemmen im Düsenhalter festgelegt.
[0021] Die Sackbohrung 41 könnte bei diesem Ausführungsbeispiel anstelle im Spulenkern 60
auch im Ankerbolzen 34 gebildet sein, welcher zu diesem Zweck mit einem verdickten
Kopfteil zu versehen wäre.
[0022] Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel tauchen sowohl der Spulenkern
als auch der Ankerbolzen in die Induktionsspule ein, wobei der magnetische Luftspalt
innerhalb der Induktionsspule gebildet ist.
1. Kraftstoff-Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen, mit einem Düsenkörper, in welchem
ein Ventilsitz gebildet und eine Ventilnadel verschiebbar geführt ist, die von einer
Schließfeder und entgegengesetzt dazu vom Kraftstoffdruck beaufschlagt ist und sich
beim Öffnungshub entgegen der Strömungsrichtung des Kraftstoffs bewegt, und ferner
mit einem Düsenhalter, an welchem der Düsenkörper festgespannt ist und der eine Kammer
zur Aufnahme der Schließfeder und einer der nadelhub- bzw. nadelgeschwindigkeits-abhängigen
Signalgabe dienenden Induktionsspule hat, welcher ein von der Ventilnadel beeinflußter
Anker und ein Spulenkern zugeordnet sind, gegen welchen sich der Anker beim Öffnungshub
bewegt, wobei die den Luftspalt begrenzenden Flächen am Spulenkern und Anker so angeordnet
sind, daß der Luftspalt spätestens am Ende des Öffnungshubes der Ventilnadel auf einen
möglichst kleinen, die freie Beweglichkeit des Ankers nicht behindernden Wert begrenzt
ist, nach Patent ......... (P 31 37 761.0), dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkern
(40, 60) von außen axial einstellbar im Düsenhalter (10) bzw. im Spulenkörper (32)
der Induktionsspule (30, 62) angeordnet ist.
2. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkern (40,
60) eine vom Anker (34) abgekehrte Anschlagschulter hat, welche an ein im Düsenhalter
(10) axial verstellbares Einstellglied (44) anlegbar ist. und daß der Spulenkern (40,
60) in jeder gewünschten Stellung gegen axiales Verschieben gesichert im Düsenhalter
(10) festlegbar ist.
3. Einspritzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenhalter (10)
zur Aufnahme des Einstellglieds (44) mit einer Bohrung (45) versehen ist, welche im
spitzen Winkel (a) in die den Spulenkern (40, 60) bzw. den Spulenkörper (32) aufnehmende
Bohrung (28) mündet.
4. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkern (40) in einem Ansatz (38) des Spulenkörpers (32) verschiebbar geführt
und an der dem Anker (34) abgekehrten Stirnseite mit einem Zapfen (42) versehen ist,
welcher passend in einen verengten Bohrungsabschnitt (43) im Düsenhalter (10) greift.
5. Einspritzdüse nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschulter
durch die Stirnseite des am Spulenkern (40) angeformten Zapfens (42) gebildet ist.
6. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkern (60)
die Induktionsspule (62) axial durchsetzt und in dieser verschiebbar geführt ist (Figur
2).
7. Einspritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Spulenkern
als auch der Anker in die Induktionsspule eintaucht und der magnetische Luftspalt
innerhalb der Induktionsspule gebildet ist.
8. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkern (40, 60) bzw. der Anker (34) eine dem Anker (34) bzw. dem Spulenkern
(40, 60) zugekehrte Sackbohrung (41) hat, in welche der Anker (34) bzw. der Spulenkern
(40, 60) spätestens am Ende des Öffnungshubes der Ventilnadel (14) mit geringem, den
Restluftspalt bildenden radialen Spiel eintaucht.
9. Einspritzdüse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sackbohrung (41)
des Spulenkerns (40, 60) eine den Anker (34) führende Bohrung in einem Körper (32,
66) aus nichtmagnetischem Stoff vorgelagert ist.
10. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkörper (32) und/oder der Spulenkern (40, 60) am Außenumfang einen Dichtring
(52, 53, 67) trägt.
11. Einspritzdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchen die Schließfeder
über ein Druckstück auf die Ventilnadel wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(34) mit dem Druckstück (15) über ein elastisch verformbares Zwischenelement (35),
insbesondere über einen Bolzen aus Kunststoff, verbunden ist.