| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 100 932 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.10.1987 Patentblatt 1987/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.07.1983 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B05B 15/12 |
|
| (54) |
Pulversprühkabine
Powder spray booth
Cabine de pulvérisation de poudre
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.08.1982 DE 3229756
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.02.1984 Patentblatt 1984/08 |
| (71) |
Anmelder: ESB ELEKTROSTATISCHE SPRÜH-
UND BESCHICHTUNGSANLAGEN
G.F. VÖHRINGER GMBH |
|
D-88709 Meersburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Vöhringer, Gerhard Friedrich
D-7990 Friedrichshafen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Braito, Herbert |
|
Widdersteinstrasse 17 D-88400 Biberach D-88400 Biberach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pulversprühkabine mit einer Vorrichtung zum Abscheiden
bzw. Rückgewinnen von Sprühpulver aus dessen Fördergas, mit einer an einer Auslassseite
der Sprühkabine angeordneten Auslassöffnung, durch welche hindurch das Fördergas mit
einem Restanteil des nicht am Werkstück niedergeschlagenen Sprühpulvers durch mehrere
in die Sprühkabine integrierte Zyklonabscheider eingesaugt wird.
[0002] Neben verschiedenartigen Filteraggregaten werden zum Wiedergewinnen von Pulver aus
der Abluft von Pulversprühkabinen auch Zyklonabscheider eingesetzt, welchen die das
Restpulver führende Förderluft rotierend meist von oben zugeführt und zentrisch wiederum
nach oben abgesaugt wird, wobei sich ein grosser Anteil des eingeführten Restpulvers
am Boden des Zyklons absetzt und dort einer weiteren Verwendung zugeführt werden kann.
Gegenüber Filteraggregaten haben Zyklonabscheider den Vorteil der besseren Reinigung,
dasich in ihrem Gehäuseinneren praktisch kein Pulver absetzt. Nachteilig ist dagegen
der geringere Ausscheidungsgrad vor allem bei feinkörnigem Pulver. So werden zwar
von Pulvern einer Partikelgrösse von 10 mikron etwa 95% zurückgewonnen, d. h. es gehen
nur 5% verloren, aber bei Pulverabmessungen von weniger als 10 mikron werden nur 60%
zurückgewonnen. Daher ist es bei grobem Pulver durchaus wirtschaftlich, die Rückgewinnung
ausschliesslich mit Zyklonen zu betreiben, aber bei feineren Pulverarten ist eine
Nachfilterung zur Weiterverwendung unerlässlich.
[0003] Durch die DE-OS 28 39 540 ist es bekannt, eine Reihe Zyklonabscheider fest einer
Pulversprühkabine zuzuordnen und saugseitig unmittelbar an den Kabinenauslass anzuschliessen.
Dort ist aber der Auslass im Kabinenboden angeordnet, wodurch das etwa waagrecht in
die Kabine eingesprühte Pulver durch die Saugkraft nach unten abgelenkt wird, was
zu einer Verkürzung der Flugbahn und einer Minderung des Niederschlagsgrades führt,
während der den Zyklonabscheidern zugeführte Pulveranteil unverhältnismässig gross
ist.
[0004] Die Erfindung verfolgt dagegen die Aufgabe, die eingangs definierte Pulversprühkabine
so weiterzubilden, dass bei einer Vergleichmässigung des Beschichtungsvorganges der
Niederschlagsgrad am Werkstück vergrössert, die den Zyklonabscheidern zugeführte Pulvermenge
dagegen verkleinert wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss der Kabinenauslass als gegenüber
der Einsprühöffnung nahe der Kabinendecke angeordneter waagrechter Querschlitz ausgebildet,
von dem wenigstens ein Saugkanal der Zyklonabscheider ausgeht.
[0006] Selbst wenn man nur zwei kleine Zyklonabscheider anschliesst, wird dadurch der Saugstrom
von der Einströmöffnung quer durch den ganzen Beschichtungsraum hindurch vergleichmässigt
und läuft auf der ganzen Kabinenbreite weitgehend ansteigend zum hochliegenden Querschlitz-Auslass.
Dadurch wird das Pulver auf einer verlängerten Flugbahn gehalten, was eine Steigerung
des Niederschlags-Wirkungsgrades mit sich bringt. Das Fördergas strömt dann auf der
ganzen Breite des Beschichtungsraumes etwa keilförmig ansteigend durch den hochliegenden
Querschlitz in den Saugkanal ein. Auch dabei ergibt sich eine dem Zykloneffekt vergleichbare
Abscheidung dadurch, dass die Schwerkraft der Pulverpartikel der Hubkraft des Fördergases
entgegenwirkt. Der grössere Teil des Pulvers bewegt sich daher weniger ansteigend
und mehr auf waagrechter Bahn. Die meisten Pulverpartikel sinken gegen den ansteigenden
Fördergasstrom stärker werdend ab und gelangen zur Rückwand des Beschichtungsraumes,
sofern sie nicht schon vorher zu Boden fallen. Da somit die den Zyklonen noch zugeführte
Restmenge Sprühpulver erheblich vermindert wird und nur diese dem geringeren Rückgewinnungsgrad
der Zyklonenabscheider unterliegt, steigert sich der effektive Rückgewinnungsanteil
[0007] Vorzugsweise werden Zyklonabscheider gleicher Höhe in einer Reihe nebenainander über
wenigstens den grössten Teil der Kabinen-Auslassseite verteilt angeordnet. Die Vergleichmässigung
der Kabinenströmung lässt sich so relativ einfach erreichen.
[0008] Der dabei über den Zyklonabscheidern gebildete Saugkanal kann sich unmittelbar an
den Querschlitz anschliessen. Er kann gleiche Tiefe haben und rückseitig durch eine
ebene Wand abgeschlossen sein, wenn die einzelnen Zyklonen dicht aneinanderstehen.
Bleibt jedoch Zwischenabstand, so kann sich der Querschnitt des Saugkanals über seine
Länge hinweg ändern, um dadurch Platz für andere Strömungswege zu schaffen.
[0009] Zweckmässigerweise werden die Zyklonabscheider mit lotrechtem Abstand über dem Kabinenboden
angebracht, derart, dass am Kabinenboden abgelagertes Restpulver und das in den Zyklonen
wiedergewonnene Sprühpulver dem gleichen Sammelraum zugeführt werden können. Bis auf
Ein- und Ausgabeöffnung lassen sich zudem die Zyklonabscheider zum Beschichtungsraum
hin durch eine gemeinsame glattflächige und daher leicht zu reinigende Verkleidung
abschirmen. 'Z
[0010] Der am Unterende eines Zyklonabscheiders angeordnete Schleusenverschluss ist gekennzeichnet
durch hintereinander geschaltete, mittels eines gemeinsamen motorisch bewegbaren Trägerswechselseitig
zwischen Öffnungs- und Schliessstellung bewegbare Verschlusselemente. Solche Verschlusselemente
können dann verhältnismässig grossflächig sein und bewegen sich weitgehend senkrecht
zum verbleibenden Öffnungsspalt. Auf diese Weise werden im Spalt verbliebene Pulverpartikel
nur einer Druckkraft ausgesetzt, nicht aber einer schleifenden Beanspruchung, wie
sich diese beispielsweise bei Zellenschleusen einstellt. Zudem kann die Druckbeanspruchung
nach Belieben vermindert werden, ohne dass bei den grossen Abdichtungsflächen die
Gefahr von Undichtheiten besteht.
[0011] Nach einem Vorschlag sind beide Verschlusselemente, insbesondere nachgiebig gegeneinander
verstellbar, an einem Ende eines um eine waagerechte Achse schwenkbaren Doppelhebels
angebracht, an dessen anderem Ende ein periodisch betätigtes Stellorgan angreift.
Eine solche Ausbildung ist nicht nur einfach, sondern auch ausserordentlich betriebssicher.
[0012] Sofern den Zyklonabscheidern zur Steigerung des Rückgewinnungsgrades ein Filteraggregat
nachgeschaltet wird, kann sich dieses auf der Aussenseite der zyklonabscheider unmittelbar
in die Sprühkabine einfügen, insbesondere in diese integriert werden. Dabei ist es
zudem verhältnismässig einfach, Leit- oder Fördermittel zum Zusammenführen der durch
die Zyklonabscheider und das Filteraggregat ausgeschiedenen Pulvermengen vorzusehen.
[0013] Hierzu empfiehlt sich vor allem eine Weicheneinrichtung zum wahlweisen Zusammenführen
oder getrennten Ableiten der durch Zyklone und Filteraggregate wiedergewonnenen Restpulvermengen.
So kann ein unter dem Filteraggregat angebrachter Auffangraum für wiedergewonnenes
Restpulver durch ein erstes Weichenelement mit einem gesonderten Sammelraum und durch
ein zweites Weichenelement mit einem gemeinsamen Pulver-Sammelraum verbindbar sein.
Dabei lassen sich beide Weichenelemente derart zusammenschliessen, dass jedes nur
in der Schliessstellung des anderen zu öffnen ist oder dass beide Weichenelemente,
insbesondere gemeinsam, wechselweise gegensinnig zu betätigen sind.
[0014] Bedeutung kann hier ein unter dem Nachfilteraggregat angeordneter Schrägboden haben,
der nach einer gemeinsamen Zwischenwand zu den Zyklonen hin geneigt ist und dicht
an der Zwischenwand eine erste Auslassklappe zu einem gesonderten Sammelraum aufweist,
während in der Zwischenwand dicht am Schrägboden eine zweite Auslassklappe zum gemeinsamen
Sammelraum angebracht ist. Vorteilhafterweise wird hier die erste Auslassklappe an
ihrem unteren Ende, die zweite an ihrem oberen Ende gelagert.
[0015] Die Zeichnung gibt die Erfindung beispielsweise wieder. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Pulversprühkabine,
Fig. 2 einen Schnitt durch diese Kabine nach der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3 in vergrösserter Darstellung die Stelle 111 in Fig. 1,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine abgewandelte Kabinenausführung nach der Linie
IV-IV in Fig. 5 und
Fig. 5 einen Teilschnitt durch diese Kabine nach der Linie V-V in Fig. 4.
[0016] Nach der Zeichnung bildet die Pulversprühkabine 1 einen Beschichtungsraum 2, an den
sich zwei Rückgewinnungsaggregate, ein Zyklonaggregat 3 und ein Filteraggregat 4 anschliessen,
die beide unter der Wirkung eines Sauggebläses 5 stehen. Eine auf dem Kabinenboden
6 wirksame Schabevorrichtung 7 fördert dabei in einen Pulverwagen 8, der durch den
Raum 9 hindurch von aussen verfahrbar ist.
[0017] In der Kabinendecke 11 und in den beiden Stirnwänden 12 des Beschichtungsraumes 2,
an die sich aussen gf. noch Tunnelansätze anschliessen, sind Durchlauföffnungen 13
für Werkstücke 14 eingeformt, die jeweils mittels eines Gehänges 15 durch einen Deckenschlitz
16 hindurch an einem Kreisförderer 17 aufgehängt sind und damit automatisch mit gleichförmiger
Geschwindigkeit durch den Beschichtungsraum 2 hindurchgefördert werden.
[0018] Mittels einer oder mehrerer Pulversprühpistolen 18 wird Sprühpulver zum Beschichten
der Werkstücke 14 durch die Einsprühöffnung 19 eingesprüht und durch elektrostatische
Kräfte zum jeweiligen Werkstück 14 geführt. Ein Teil der nicht am Werkstück haften
gebliebenen Pulverpartikel fällt unmittelbar auf den Kabinenboden 6 und wird durch
die Schabevorrichtung 7 dem Pulverwagen 8 zugeführt. Diese Schabevorrichtung 7 weist
einen U-förmigen Schaber 20 auf, der mittels einer von einem Motor 21 angetriebenen
Kette 22 hin-und hergehend über dem Kabinenboden verschoben und bei der Bewegung nach
links in Fig. 1 vorübergehend abgehoben wird.
[0019] Das Zyklonaggregat 3 weist, wie u.a. auch aus Fig. 2 zu ersehen, fünf einzelne Zyklonabscheider
23 auf, d.h. in bekannter Weise lotrecht angeordnete Blechbehälter mit einem oberen
Zylinderteil 24 und einem unteren spitzwinkligen Kegelteil 25. Aus der Mitte des Zylinderteiles
führt nach oben ein Rohr 26 durch einen querliegenden Saugkanal 27 hindurch in einen
darüberliegenden Anschlussraum 28, aus dem heraus die Luft gemäss den Pfeilen 29 in
den das Filter 31 des Filteraggregates 4 aufnehmenden Filterraum 32 und dann durch
das Filter hindurch vom Sauggebläse 5 angesaugt und durch Filtermatten 33 hindurch
gemäss Pfeil wieder ausgestossen wird.
[0020] Der gemeinsame Saugkanal 27 aller zyklonabscheider 23 liegt dicht unter der Kabinendecke
11 und ist durch einen, evtl. noch durch ein Lochblech überdeckten Querschlitz 34
direkt mit dem Beschichtungsraum 2 verbunden. Zwischen der oberen Wandung des Zylinderteiles
24 und dem Rohr 26 sind in der üblichen Weise Leitschaufeln 35 eingefügt, welche die
nach unten eingesaugte Luft gemäss den Strömungslinien 36 in Rotation versetzen, bevor
sich die Strömungsrichtung zum oberen Rohr 26 hin umkehrt. Da die Pulverpartikel diese
Umkehrbewegung wegen ihrer grösseren Masse nicht mitmachen, werden sie nach unten
abgetragen und fallen überwiegend aus dem Kegelteil 25 heraus.
[0021] Alle Zyklonabscheider 23 sind durch eine gemeinsame ebene Verkleidungswand 37 zum
Beschichtungsraum 2 hin abgeschlossen. Die vom Sauggebläse 5 angesaugte Luft tritt
einigermassen gleichmässig verteilt gemäss den mit vollen Linien gezeichneten Strömungslinien
38 wenigstens annähernd waagerecht durch die Einsprühöffnung 19 ein. Dabei soll zunächst
unberücksichtigt bleiben, dass weitere Luftmengen je nach Anordnung und Anschluss
der Kabine auch durch die Durchlauföffnungen 13 und den Deckenschlitz 16 eintreten
können. Für die Führung des Pulvers am Werkstück haben diese Nebenströmungen jedoch
keine sonderliche Bedeutung. Es darf also davon ausgegangen werden, dass das von der
Pulvesprühpistole versprühte Pulver von der angesaugten Luft überwiegend waagerecht
bis zum Werkstück 14 transportiert wird und dadurch eine gleichmässige Beschichtung
ermöglicht. Hinter dem Werkstück endet zunächst die elektrostatische Führung. Da die
angesaugte Luft jetzt das überwiegende Fördermedium bildet und durch den hochliegenden
Querschlitz 34 in den Saugkanal 27 eingesaugt wird, werden zwar die Flugbahnen 39
der Pulverpartikel noch gestützt, d. h. sie werden noch etwas angehoben. Der weitaus
überwiegende Teil des Pulvers stösst aber gegen die Verkleidungswand 37 und fällt
von dort zu Boden.
[0022] Nur ein sehr geringer Anteil des gesamten versprühten Pulvers gelangt in die zyklonabscheider,
und der Rest wird wiederum im Filter 31 aufgefangen, das als grossflächiges und in
bekannter Weise mit einer Abreinigungsvorrichtung versehenes Taschenfilter ausgebildet
sein kann.
[0023] Die oberen und unteren Enden der einzelnen Zyklonabscheider sind in gemeinsamen Zwischenwänden
41, 42 gefasst. An der unteren Zwischenwand 42 sind Schleusenverschlüsse 40 angebracht
und zwar ist unter jeder Auslassöffnung 43 des Kegeiteiis 25 ein kegelstumpfförmiger
Trichter 44 lösbar angeflanscht und bildet mit seinem unteren Ende eine zweite Auslassöffnung
54. Beiden Auslassöffnungen sind kegelförmige Ventilelemente 45 und 46 zugeordnet,
die an einem gemeinsamen Trägerstab 48 angebracht sind, der wiederum an einem Ende
eines Doppelhebels 49 sitzt, an dessen anderem Ende ein Betätigungsorgan 51 wie ein
Druckluftzylinder o.dgl. angeschlossen ist. Dieser Doppelhebel 49 ist abgedichtet
auf einer gehäusefesten Achse 52 gelagert. Wenigstens eines der Ventilelemente 45
und 46 ist auch über eine begrenzte Strecke in Richtung des Stabes 48 nachgiebig verstellbar
vorgesehen. Dadurch wird gewährleistet, dass beim Anheben des Trägerstabes 48 zunächst
beispielsweise das Ventilelement 45 abdichtend in der ersten Auslassöffnung 43 zur
Anlage kommt, bevor das zweite Ventilelemente 46 von der zweiten Auslassöffnung 54
abhebt. Auf diese Weise bleibt ständig ein Luftabschluss des Zyklon-Innenraumes erhalten.
Die während des Ablassvorganges im Bodenbereich des Kegelteiles 25 angesammelte Pulvermenge
wird beim Rückschalten in die gezeigte Betriebsstellung unverzüglich in den Trichter
44 eingegeben. Der Filterraum 32 des Filteraggregates 4 wird zum Zyklonaggregat 3
hin durch eine alle Zykonabscheider hinterfassende Rückwand 55 und nach unten zum
Raum 9 hin durch einen Schrägboden 56 abgeschlossen. Im Bereich von dessen Schnittkante
mit der Rückwand 55 ist eine waagerechte Schwenkachse 57 vorgesehen, auf der eine
erste Auslassklappe 58 angebracht ist, die in der gezeigten Schliessstellung eine
erste Auslassöffnung 59 im Schrägboden 56 abschliesst und in der mit unterbrochenen
Linien eingezeichneten Öffnungsstellung 59' das vom Schrägboden 56 herabgleitende
Pulver in den Raum 9 einleitet, in dem ggf. ein weiterer Pulverbehälter 8 angebracht
sein kann.
[0024] Ferner ist oberhalb der Schwenkachse 57 und eines den Schrägboden 56 verlängernden
Zwikkels 61 am unteren Ende der Rückwand 55 eine zweite Auslassöffnung 62 angebracht,
die in der mit vollen Linien gezeichneten Weise durch eine zweite Auslassklappe 63
verschlossen ist, die aber um ihre hochliegende Schwenkachse 64 bis in die mit unterbrochenen
Linien eingezeichnete Öffnungsstellung 64' geschwenkt werden kann. Beide Klappen 58
und 63 können auch wechselseitig derart gekuppelt sein, dass nur immer eine geöffnet,
die andere aber geschlossen ist.
[0025] Ist die Auslassklappe 63 geöffnet, dann gelangen die Pulvermengen des Zyklonaggregates
und des Filteraggregates in den Pulverbehälter 8, wo sie der gemeinsamen Aufbereitung
durch eine Siebmaschine 65 unterzogen, mittels Luftboden 66 aufgelockert und direkt
durch einen Injektor 67 und Schlauch 68 der Pulversprühpistole 18 zugeführt werden.
Öffnet man jedoch die Auslassklappe 58, dann wird das vom Filteraggregat 4 durch Abreinigung
des Filters 31 rückgewonnene Pulver durch die Auslassöffnung 59 getrennt einem nicht
dargestellten und im Raum 9 anzuordnenden Pulverwagen 8 zugeführt.
[0026] Arbeitet man mit grobkörnigem Pulver, das einen ungewöhnlich hohen Rückgewinnungsgrad
ermöglicht, dann kann u.U. auf ein Filteraggregat 4 ganz verzichtet werden. Man könnte
also das Sauggebläse 5 direkt im Raum 28 unterbringen. Ist jedoch das Filteraggregat
vorhanden, dann kann u.U. ohne Filter 31 gefahren werden.
[0027] Ein solches Filter 31 ist jedenfalls notwendig, wenn mit feinkörnigem Sprühpulver
gearbeitet wird, das beispielsweise nur einen Zyklon-Rückgewinnungsgrad von 60 bis
80% ermöglicht. In diesem Fall ist die nachgeschaltete Filterausscheidung notwendig,
und man kann vor allem das Pulvertrennen in grobkörnige und feinkörnige Pulverteile.
Im übrigen wird man mit Zyklonabscheidern versehene Pulverkabinen in der Regel bei
allen Arbeiten mit grobkörnigem Pulver einsetzen, weil auf diese Weise die Reinigung
vereinfacht wird. Eine Reinigung im Filteraggregat 4 ist wesentlich umständlicher.
Man kann daher u.U. die dort ausgefilterten Pulverteile verloren geben und aufeinanderfolgend
verschiedene Farben fahren, während im Zyklonaggregat 3 nur die glatten Flächen ausserhalb
der Zykongehäuse gereinigt werden. Wird grundsätzlich nach diesem Prinzip gearbeitet,
dann lassen sich auch mehrere Zyklonkabinen an eine gesondertes Filteraggregat anschliessen.
Insgesamt sind jedenfalls die zu reinigenden Flächen wesentlich herabgesetzt, wenn
die Zyklonabscheider in der im übrigen geschlossenen Pulversprühkabine angeordnet
sind.
[0028] Der Herstellungsaufwand der hier eingesetzten kleinen Zyklonabscheider ist aussergewöhnlich
klein. Trotzdem kann es irgendwann interessant sein, die Anzahl der verwendeten Zyklone
zu verringern. So ist nach Fig. 4 der Zwischenabstand zwischen den Zyklonabscheidern
23 nahezu verdoppelt, und der Saugraum 271 ist durch die Zyklone bzw. die Rohre 26
umgebende Leitbleche 69, die sich zur Anströmrichtung gemäss den Strömungslinien 38
schneidenförmig zusammenschliessen, in einzelne Bereiche unterteilt, die eine gleichmässige
Anströmung ermöglichen, ob nun die Leitwände nach beiden Seiten gleichmässig gekrümmt
oder dem Rotationswirbel entsprechend spiralenförmig ausgebildet sind. Auf diese Weise
können mit kleinerer Anzahl Zyklonen etwa gleiche Anströmverhältnisse geschaffen werden.
[0029] Da zudem rückseitig zwischen den Leitblechen 69 Zwickelräume 71 verbleiben, kann
man diese Zwickelräume dazu verwenden, die Saugluft aus dem hochliegenden Raum 28
in den Filterraum 32 zu fördern. Hierzu müssen lediglich die Zwickelräume 71 zum unteren
Ende hin durch ein vorzugsweise gekrümmtes Boden-Leitblech 72 abgeschlossen werden.
Von der ebenen Rückwand 55 der Fig. 3 bleibt dann nur ein ebener Rückstreifen 551,
an welchen das Filter 31 dichter herangerückt werden kann.
[0030] Da normalerweise die Reinigung des Filterraumes entfällt, wird die Reinigung nur
an der zum Beschichtungsraum 2 hin liegenden Seite durch die Form der Leitbleche 69
etwas erschwert. Gegenüber den Fig. 1 bis 3 fällt dies aber nicht sonderlich ins Gewicht,
da man dort die freistehenden Rohre 26 abreinigen muss.
1. Pulversprühkabine (1) mit einer Vorrichtung zum Abscheiden bzw. Rückgewinnen von
Sprühpulver aus dessen Fördergas, mit einer an einer Auslassseite der Sprühkabine
angeordneten Auslassöffnung (34), durch welche hindurch das Fördergas mit einem Restanteil
des nicht am Werkstück (14) niedergeschlagenen Sprühpulvers durch mehrere in die Sprühkabine
integrierte Zyklonabscheider (23) eingesaugt wird, deren Einsaugöffnungen zum Beschichtungsraum
(2) hin geöffnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabinenauslass als gegenüber
der Einsprühöffnung (19) nahe der Kabinendecke (11) angeordneter waagerechter Querschlitz
(34) ausgebildet ist, von dem wenigstens ein Saugkanal (27) der Zyklonabscheider (23)
ausgeht.
2. Pulversprühkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zyklonabscheider
(23) gleicher Höhe in einer Reihe nebeneinander über wenigstens den grössten Teil
der Kabinen-Auslassseite verteilt angeordnet sind.
3. Pulversprühkabine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der
über den Zyklonabscheidern (23) gebildete Saugkanal (27) unmittelbar an den Querschlitz
(34) anschliesst.
4. Pulversprühkabine nach Anspruch 1, oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zyklonabscheider
(23) mit lotrechtem Abstand über dem Kabinenboden (6) angebracht sind, derart, dass
am Kabinenboden abgelagertes Restpulver und das in den Zyklonen (23) wiedergewonnene
Sprühpulver dem gleichen Sammelraum (8) zuführbar sind.
5. Pulversprühkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Zykonabscheider (23) bis auf Ein- und Ausgabeöffnung zum Beschichtungsraum (2)
hin durch eine gemeinsame glattflächige Verkleidung (37) abgeschirmt sind.
6. Pulversprühkabine nach Anspruch 1, mit einem am Unterende eines Zyklonabscheiders
angeordneten Schleusenverschluss, gekennzeichnet durch hintereinander geschaltete,
mittels eines gemeinsamen motorisch bewegbaren Trägers (48) wechselseitig zwischen
Öffnungs- und Schliessstellung bewegbare Verschlusselemente (45-46).
7. Pulversprühkabine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Veschlusselemente
(45, 46), insbesondere nachgiebig gegeneinander verstellbar an einem Ende eines um
eine waagerechte Achse (42) schwenkbaren Doppelhebels (49) angebracht sind, an dessen
anderem Ende ein periodisch betätigtes Stellorgan (51) angreift.
8. Pulversprühkabine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit einem den Zyklonabscheidern
(23) nachgeschalteten Filteraggregat, dadurch gekennzeichnet, dass das Filteraggregat
(4) auf der Aussenseite der Zyklonabscheider (23) unmittelbar an die Sprühkabine (1)
angefügt, insbesondere in diese integriert ist.
9. Pulversprühkabine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Leit- oder Fördermittel
(56-63) zum Zusammenführen der durch die Zyklonabscheider (23) und das Filteraggregat
(4) ausgeschiedenen Pulvermengen.
10. Pulversprühkabine nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Weicheneinrichtung
(58, 63) zum wahlweisen Zusammenführen oder getrennten Ableiten der durch Zyklonabscheider
(23) und Filteraggregat (4) wiedergewonnenen Restpulvermengen.
11. Pulversprühkabine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter dem
Filteraggregat (4) angeordneter Auffangraum (32) für wiedergewonnenes Restpulver durch
ein erstes Weichenelement (58) mit einem gesonderten Sammelraum (9) und durch ein
zweites Weichenelement (63) mit einem gemeinsamen Pulver-Sammelraum (8) verbindbar
ist.
12. Pulversprühkabine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass beide Weichenelemente
(58, 63) derart zusammengeschlossen sind, dass jedes nur in der Schliessstellung des
anderen zu öffnen ist.
13. Pulversprühkabine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass beide
Weichenelemente (58, 63), insbesondere gemeinsam, wechselweise gegensinnig zu betätigen
sind.
14. Pulversprühkabine nach Anspruch 10 bis 13, gekennzeichnet, durch einen unter dem
Filteraggregat (31) angeordneten Schrägboden (56), der nach einer gemeinsamen Zwischenwand
(55) zu den Zyklonen (23) hin geneigt ist und dicht an der Zwischenwand eine erste
Auslassklappe (58) zu einem gesonderten Sammelraum (9) aufweist, während in der Zwischenwand
(55) dicht am Schrägboden (56) eine zweite Auslassklappe (63) zum gemeinsamen Sammelraum
(8) angebracht ist.
15. Pulversprühkabine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Auslassklappe
(58) an ihrem unteren Ende, die zweite (63) an ihrem oberen Ende gelagert ist.
1. Powder spray cabin (1) having a device for separating or recovering spray powder
from its delivery gas, having an outlet aperture (34) which is provided at one outlet
end of the spray cabin and through which the delivery gas is drawn-in with a residual
portion of the spray powder, which has not precipitated on the workpiece (14), by
means of a plurality of cyclone separators (23) which are incorporated in the spray
cabin and have suction apertures which are open towards the coating chamber (2), characterised
in that the cabin outlet is in the form of a horizontal transverse slot (34) which
is provided opposite the spray aperture (19) close to the cabin ceiling (11) and from
which at least one suction duct (27) of the cyclone separators (23) extends.
2. Powder spray cabin according to claim 1, characterised in that the cyclone separators
(23) of equal height are disposed in a line one alongside the other and are distributed
over at least the largest portion of the outlet end of the cabin.
3. Powder spray cabin according to claim 1 or 2, characterised in that the suction
duct (27), which is disposed above the cyclone separators (23), communicates directly
with the transverse slot (34).
4. Powder spray cabin according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the cyclone
separators (23) are mounted above the cabin base (6) at a vertical distance therefrom
in such manner that residual powder, which has been deposited on the cabin base, and
the spray powder, which has been recovered in the cyclone (23), can be supplied to
the same collecting chamber (8).
5. Powder spray cabin according to any of claims 1 to 4, characterised in that the
cyclone separators (23) are screened by a common, smooth-surfaced casing (37), apart
from the inlet and outlet apertures leading to and from the coating chamber (2).
6. Powder spray cabin according to claim 1, having a closure device disposed at the
lower end of a cyclone separator, characterised by closure members (45-46) which are
switched in series one behind the other and are alternately displaceable between the
open and closed positions by means of a common support member (48) which is mechanically
displaceable.
7. Powder spray cabin according to claim 6, characterised in that both closure members
(45, 46) are adjustably mounted, especially in a resilient manner relative to each
other, at one end of a double lever (49) which is pivotable about a horizontal axis
(52), a periodically actuated adjusting means (51) engaging at its other end.
8. Powder spray cabin according to one of claims 1 to 7, having a filter unit connected
downstream of the cyclone separators (23), characterised in that the filter unit (4)
is directly attached to the spray cabin (1) on the outside of the cyclone separators
(23) and, more especially, it is incorporated in the spray cabin.
9. Powder spray cabin according to claim 8, characterised by conducting or conveying
means (56-63) for collecting the quantities of powder which have been discharged throuth
the cyclone separators (23) and the filter unit (4).
10. Powder spray cabin according to claim 9, characterised by a switch mechanism (58,
63) for selectively collecting or separating the residual powder quantities recovered
by cyclone separators (23) and filter unit (4).
11. Powder spray cabin according to claim 10, characterised in that a receiving chamber
(32) for recovered residual powder is disposed below the filter unit (4) and is connectable
to a separate collecting chamber (9) by means of a first deflection mechanism (58)
and to a common powder collecting chamber (8) by means of a second deflection mechanism
(63).
12. Powder spray cabin according to claim 11, characterised in that both deflection
mechanisms (58, 63) are combined in such a manner that each mechanism can only be
opened when the other is in its closed position.
13. Powder spray cabin according to claim 11 or 12, characterised in that both deflection
mechanisms (58, 63) especially jointly, are to be actuated alternately in opposite
directions.
14. Powder spray cabin according to claims 10 to 13, characterised by a sloping base
(56) which is disposed below the filter unit (31) and slopes towards the cyclones
(23) downstream of a common intermediate wall (55) and has a first outlet flap (58)
leading to a separate collecting chamber (9) close to the intermediate wall, while
a second outlet flap (63) leading to the common collecting chamber (8) is mounted
in the intermediate wall (55) close to the sloping base (56).
15. Powder spray cabin according to claim 14, characterised in that the first outlet
flap (58) is mounted at its lower end and the second outlet flap (63) is mounted at
its upper end.
11. Cabine de projection de poudre (1) comportant un dispositif pour séparer la poudre
de son gaz de transport et la récupérer, une ouverture de sortie (34) qui est située
sur une face de sortie de la cabine et à travers laquelle le gaz de transport est
aspiré, avec un reste de poudre non déposé sur la pièce à traiter (14), par plusieurs
séparateurs à cyclone (23) intégrés à la cabine et dont les ouvertures d'entrée sont
ouvertes vers la chambre de pulvérisation (2), caractérisée en ce que l'ouverture
de sortie de la cabine est formée par une fente transversale horizontale (34) qui
est disposée en face de l'ouverture de projection (19) et à proximité du plafond (11)
de la cabine et d'où part au moins un canal d'aspiration (27) des séparateurs à cyclone
(23).
2. Cabine selon la revendication 1, caractérisée en ce que les séparateurs à cyclone
(23) sont de même hauteur et sont répartis les uns à côté des autres en une rangée
sur au moins la majeure partie de la face de sortie de la cabine.
3. Cabine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le canal d'aspiration
(27) prévu au-dessus des séparateurs à cyclone (23) est directement adjacent à ladite
fente transversale (34).
4. Cabine selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que les séparateurs
à cyclone (23) présentent un écartement vertical par rapport au fond (6) de la cabine,
de telle manière qu'un reste de poudre déposé sur le fond de la cabine et la poudre
récupérée dans les cyclones (23) puissent être conduits dans un collecteur commun
(8).
5. Cabine selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les séparateurs
à cyclone (23) sont protégés, du côté de la chambre de pulvérisation (2), par un écran
commun lisse (37) s'étendant entre leur entrée et leur sortie.
6. Cabine selon la revendication 1, comportant un sas à l'extrémité inférieure d'un
séparateur à cyclone, caractérisée par des éléments de fermeture (45-46) disposés
l'un après l'autre et mobiles alternativement entre une position d'ouverture et une
position de fermeture au moyen d'un support commun (48) actionné par un moteur.
7. Cabine selon la revendication 6, caractérisée en ce que les deux éléments de fermeture
(45, 46) sont montés, de préférence d'une manière élastique l'un par rapport à l'autre,
à une extrémité d'un levier double (49) basculant autour d'un axe horizontal (52)
et dont l'autre extrémité est raccordée à un organe de commande (51) actionné périodiquement.
8. Cabine selon l'une des revendications 1 à 7, comportant un bloc de filtration après
les séparateurs à cyclone (23), caractérisée en ce que le bloc de filtration (4) est
accolé directement à la cabine (1) du côté extérieur des séparateurs (23), et de préférence
est intégré à la cabine.
9. Cabine selon la revendication 8, caractérisé par des moyens de guidage ou de transport
(56-63) pour rassembler les diverses quantités de poudre récupérées par les séparateurs
à cyclone (23) et par le bloc de filtration (4).
10. Cabine selon la revendication 9, caractérisée par un dispositif d'aiguillage (58,
63) pour effectuer à choix un regroupement ou une évacuation séparée des restes de
poudre récupérés par les séparateurs à cyclone (23) et par le bloc de filtration (4).
11. Cabine selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'une chambre (32) de réception
de poudre récupérée, disposée sous le bloc de filtration (4), est mise en communication
avec un collecteur séparé (9) par un premier élément d'aiguillage (58), et avec un
collecteur de poudre commun (8) par un second élément d'aiguillage (63).
12. Cabine selon la revendication 11, caractérisée en ce que les deux éléments d'aiguillage
(58, 63) sont associés de manière que chacun d'eux ne puisse s'ouvrir que lorsque
l'autre est fermé.
13. Cabine selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que les deux éléments
d'aiguillage (58, 63) sont actionnés alternativement dans des sens contraires et de
préférence par une commande commune.
14. Cabine selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisée en ce qu'elle comporte
sous le bloc de filtration (31) un fond (56) qui est incliné en direction d'une cloison
(55) séparant ce bloc des cyclones (23) et qui comporte à proximité immédiate de cette
cloison une première trappe (58) d'évacuation vers un collecteur séparé (9), tandis
que ladite cloison (55) comporte à proximité immédiate de ce fond incliné (56) une
seconde trappe (63) d'évacuation vers un collecteur commun (8).
15. Cabine selon la revendication 14, caractérisée en ce que la première trappe (58)
est articulée sur son bord inférieur, et la seconde (63) sur son bord supérieur.