[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Finishen und/oder Trocknen von Textilstücken,
bei dem diese in einer ersten Phase mit Dampf ohne Luftbeimengung beaufschlagt werden.
[0002] Ein solches Verfahren ist grundsätzlich bereits aus der CH-A-272 894 bekannt. Dieses
bekannte Verfahren dient lediglich zum Trocknen von Garnen und Geweben. Zu Beginn
des Verfahrens wird die Luft aus dem Behälter durch Zuführung von Dampf, Stickstoff
oder anderen geeigneten Medien verdrängt.
[0003] Aus der US-A-3 967 473 ist es ferner bekannt, Farben bedruckter Stoffe in einer Atmosphäre
überhitzten Dampfes zu entwickeln und zu fixieren. Eine Anwendung für das Finishen
und/oder Trocknen von Textilstücken ist nicht vorgesehen.
[0004] Aus dem DE-U-7 911 152 ist bereits eine Vorrichtung zum Glätten von Kleidungsstücken,
insbesondere zum gleichzeitigen Trocknen und Glätten gewaschener Kleidungsstücke,
bekannt mit einer Behandlungskammer in Form eines Tunnels und einer Transportvorrichtung,
bei der die Kleidungsstücke in einer Dämpfzone mittels Dampf und Luft und in einer
Trocknungszone mittels Heißluft behandelt werden.
[0005] Aus der DE-A-2 939 870 ist darüber hinaus eine Vorrichtung zum Glätten und Trocknen
von gewaschenen Formteilen aus Mischgewebe bekannt, bei der die Formteile feucht aufgehängt,
in einem luftgefüllten Raum mit Dampf angeblasen und im Luftstrom getrocknet werden.
Die feucht aufgehängten Formteile werden bei etwa konstanter Feuchtigkeit langsam
erhitzt und anschließend kurzzeitig unter dauerndem verteilten Anblasen mit Heißluft
mechanisch geglättet und so trockengeformt. Dabei werden eine Dämpfkammer und eine
Trockenkammer hintereinander vorgesehen. In der Wandung der Dämpfkammer sind Öffnungen
zum Einbringen von Dampf und gleichzeitig Düsen zum Einbringen von Heißluft vorgesehen,
während in der Wandung der Trockenkammer lediglich Düsen zum Einblasen von Heißluft
vorhanden sind.
[0006] Aus der DE-A-2 841 886 ist ein Verfahren zum Finishen von aus einem Mischgewebe bestehenden,
gewaschenen Textilteilen bekannt, bei dem diese nach dem Waschen in einem auch Luftanteile
aufweisenden Raum bedämpft und anschließend durch Beaufschlagung mit Luft getrocknet
werden. Vor dem Trocknen werden die Textilteile mit Heißwasser beaufschlagt. Dadurch
soll beim Finishen nicht nur ein Entfernen von Wellungen und Kräuselungen im Gewebe
erfolgen, sondern darüber hinaus auch ein Entfernen bzw. Glätten thermofixierter Falten.
[0007] Aus der US-A-3 732 628 ist eine Vorrichtung bekannt, die zum Finishen von Textilteilen
in der Trocknungsphase mit Warmluft arbeitet.
[0008] Auch die in der DE-B-2100116 beschriebene Vorrichtung arbeitet in der Trocknungsphase
mit Luft oder zumindest Luftanteilen.
[0009] Das Kernproblem beim Finishen und Trocknen von Wäsche sind ein schneller Wärmetransport
und eine sichere Durchdringung der Wäsche mit Wärme und Feuchtigkeit bis ins Innere
der Web-und Nähfäden, die ja bekanntlich ein Faserbündel darstellen.
[0010] Wie weiter oben erwähnt, wird dies bisher dadurch bewerkstelligt, daß warme oder
heiße Luft oder Dampf-Luft-Gemische mit mehr oder weniger großer Geschwindigkeit an
den Wäscheteilen vorbeigeführt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Beschleunigung
dieser Vorgänge äußerst erwünscht. Dies könnte durch eine Temperaturerhöhung geschehen.
Eine solche Temperaturerhöhung kann jedoch sehr leicht zu einer Übertrocknung oder
auch zu einem Versengen der Wäscheteile führen. Aus diesem Grunde mußte bisher stets
ein Kompromiß zwischen einer schnellen Verarbeitung der Wäsche und einer etwaigen
Beeinträchtigung durch Übertrocknung oder Versengen gewählt werden.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung einer Beeinträchtigung
der zu behandelnden Wäscheteile bei geringem Energiebedarf einerseits eine gute Glättung
dieser Wäscheteile und zum anderen eine hohe Durchlaufgeschwindigkeit zu erreichen.
[0012] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen
Merkmale.
[0013] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 und 3.
[0014] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei der Kondensation von Dampf schlagartig
eine sehr hohe Energiemenge, nämlich die Verdampfungsenergie, die ein Vielfaches der
spezifischen Wärme von Heißluft beträgt, frei wird. Dabei ändert der Dampf seinen
Aggregatszustand und geht in die flüssige Phase (Wasser) über.
[0015] Die so entstehende Feuchtigkeit ist durchaus erwünscht, denn sie ermöglicht den Energietransport
bis ins Innerste der textilen Faser. Die bisher für den Wärmetransport verwendete
Heißluft ist bei diesem Verfahren nicht mehr erwünscht. Sie wirkt durch ihre isolierende
Wirkung dem schnellen Wärmetransport entgegen.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise beschrieben.
[0017] Das Finishen und Trocknen der Wäsche erfolgt in zwei Phasen. In der ersten Phase,
der Aufheizphase, soll die Wäsche möglichst schnell auf ca. 99 bis 100°C erhitzt werden.
Dies geschieht durch die Zuführung von Naßdampf, der beim Auftreffen auf die kühlere
Wäsche zunächst kondensiert und anschließend in der Form von erhitztem Wasser und
unter Einfluß der Kapillarwirkung die Zwischenräume zwischen den einzelnen Fasern
sehr schnell und intensiv sowohl mit Feuchte als auch mit Wärme durchdringt.
[0018] Sobald erkennbar ist, daß die Wäsche auf etwa 99 bis 100°C erhitzt ist, wird der
Dampf entweder über Wärmetauscher überhitzt oder aber es wird überhitzter Dampf zugeführt.
Das Erreichen dieser Schwelle ist dadurch zu erkennen, daß nunmehr kein weiterer Dampf
kondensiert, d. h. daß das Volumen des Dampfes sich nicht mehr vermindert.
[0019] In der sich anschließenden Verdampfungsphase wird die ursprüngliche Restfeuchtigkeit
des textilen Gewebes und die zusätzlich durch Kondensation des Dampfes entstandene
Feuchtigkeit verdampft. Dies geschieht durch überhitzten Dampf, der einen hohen spezifischen
Wärmeinhalt hat, so daß nur relativ kleine Massen zu bewegen sind, was sich auch bei
der Antriebsleistung günstig auswirkt.
[0020] Während des Anblasens der Wäsche durch den überhitzten Dampf wird die an bzw. in
der Wäsche enthaltene Feuchtigkeit unter gewisser Abkühlung des überhitzten Dampfes
verdampft. Dabei ist sicherzustellen, daß der überhitzte Dampf nicht etwa bis in den
Bereich des Sattdampfes abgekühlt wird, da der Wäsche in einem solchen Fall keine
Feuchtigkeit mehr entzogen werden könnte. Vorteilhafterweise wird der Dampf dabei
mittels eines Gebläses umgewälzt. Die ihm bei der Verdampfung des Wassers entzogene
Wärme wird ihm anschließend über einen Wärmetauscher wieder zugeführt.
[0021] Entscheidend ist, daß in beiden Phasen, der Aufheizphase und der Verdampfungsphase,
ausschließlich Dampf ohne Luftbeimengungen für den Wärmetransport verwendet wird.
Daraus resultiert eine sehr weitgehende Faserschonung. Wegen des Fehlens von Sauerstoff
wird auch die Gefahr eines Versengens (Oxydation) der Wäsche vermieden. Der überhitzte
Dampf in der Verdampfungsphase erlaubt relativ hohe Temperaturen unter weitgehender
Schonung der Fasern, so daß selbst Baumwollanteile der Faser nicht beeinträchtigt
werden.
[0022] Die Anwesenheit von überhitztem Dampf und Wasser während des Aufheizvorganges und
der Ausschluß von Luft auch während des Trocknungsvorganges führen zu einem extrem
guten Finish (knitterfreie Glätte der Wäsche) bei kurzer Trocknungszeit. Ein Finishen
durch extreme mechanische Streckung im Luftstrom ist nicht erforderlich. Durch die
in der Verdampfungsphase auftretenden relativ hohen Temperaturen wird ein Finishen
ohne die erwähnte bisher notwendige mechanische Streckung im Luftstrom ermöglicht.
Die üblichen Maßnahmen für ein gutes Finishen bei Mischgewebe (« mischgewebegerechtes
Waschen ») wie Teilbeladung der Waschmaschine, Waschen mit höherem Wasserstand, «
cool down " mit hohem Wasserverbrauch sowie ähnliche Maßnahmen können entfallen.
[0023] Bei der Bearbeitung von Flachwäsche-Teilen, wie insbesondere Bettlaken, Kissenbezügen
etc. kann grundsätzlich nach dem gleichen Verfahren gearbeitet werden. Vorteilhafterweise
wird dann der Trocknungsvorgang bereits bei einer vorbestimmten Restfeuchte abgebrochen.
Diese Restfeuchte ist nämlich zur Erzielung einer entsprechenden Oberflächenglättung,
beispielsweise in einer Wäschemangel, erforderlich. Die Wäschemangel kann sowohl innerhalb
als auch außerhalb der Behandlungskammer angeordnet sein.
[0024] Die zuletzt geschilderte Verfahrensvariante eignet sich insbesondere für die Behandlung
von Wäscheteilen aus reiner Baumwolle.
[0025] Bei Verwendung einer Einzelkammer wird diese zunächst mit Dampf gefüllt. Wegen der
größeren spezifischen Dichte entweicht die in der Kammer eventuell vorhandene Luft
nach unten. Anschließend wird die Wäsche in die Einzelkammer eingeführt. Selbstverständlich
könnte die Wäsche auch vor Dampffüllung in die Einzelkammer eingebracht werden.
[0026] Soweit aufgrund der weiter oben beschriebenen Kriterien festgestellt wird, daß eine
Kondensation des Dampfes in der Kammer nicht mehr stattfindet, d. h. daß die Wäsche
eine Temperatur von ca. 99 bis 100 °C erreicht hat, wird der in der Kammer enthaltene
Dampf entweder innerhalb der Kammer durch Wärmetauscher überhitzt oder aber es wird
überhitzter Dampf in die Kammer eingeführt.
[0027] Anstelle der oben beschriebenen Einzelkammer kann auch eine umlaufende Trommel zur
Anwendung kommen, die zunächst unter Verdrängung der Luftanteile mit Dampf und später
mit überhitztem Dampf gefüllt wird.
[0028] Auch hier kann über entsprechende Wärmetauscher der Dampf zu Beginn der zweiten Phase,
der Verdampfungsphase, mittels Wärmetauscher überhitzt werden. Durch die Überhitzung
des Dampfes und die damit einhergehende gleichzeitige ständige Verdampfung der Feuchtigkeit
in der Wäsche ergibt sich in der Trocknungsphase eine ständige Vergrößerung des Dampfvolumens.
Sobald eine Volumenvergrößerung nicht mehr feststellbar ist, ist dies als Zeichen
dafür zu werten, daß der Trocknungsvorgang der Wäsche abgeschlossen ist.
[0029] Selbstverständlich können auch eine Kammer mit Dampf für die Aufheizphase und eine
Kammer mit überhitztem Dampf für die Trocknungsphase hintereinander und zwischen den
beiden Kammern sowie zwischen den Kammern und der Außenatmosphäre Schleusen angeordnet
werden. Dabei werden die beiden Tore einer jeden Schleuse derart gegeneinander verriegelt,
daß jeweils nur ein Tor zu öffnen ist und ein gleichzeitiges Öffnen beider Tore einer
Schleuse verhindert wird. Durch einen leichten Überdruck sowohl in der Aufheizkammer
als auch in der Verdampfungskammer ist gewährleistet, daß Luft in diese Kammern nicht
eindringen kann. Die Schleusenkammern werden so klein gewählt, daß beim Durchschleusen
nur jeweils ein relativ kleines Volumen in die umgebende Atmosphäre entweichen kann.
Die beim Eintritt der Wäsche mitgeführte Luft kann durch eine gerichtete Dampfbestrahlung
abgeschält werden.
[0030] Schließlich sei auch darauf hingewiesen, daß auf die erwähnten Schleusen völlig verzichtet
werden kann, wenn ein im wesentlichen allseits geschlossener Behälter gewählt wird,
der im unteren Bereich ein oder mehrere Öffnungen aufweist, der von oben mit Dampf
aufgefüllt wird und in den die Wäscheteile von unten hinein- und herausgeführt werden.
Wegen der geringeren spezifischen Dichte verdrängt der eingeblasene Dampf zunächst
die in dem Behälter befindliche Luft. Wenn nach den weiter oben beschriebenen Kriterien
erkennbar wird, daß die Wäsche eine Temperatur von ca. 99 bis i00 °C erreicht hat
und eine Kondensation des eingeführten Dampfes nicht mehr stattfindet, wird entweder
überhitzter Dampf eingeführt oder aber der im Behälter befindliche Dampf mittels Wärmetauscher
überhitzt. Durch das Verdampfen der Feuchtigkeit an und in der Wäsche unter dem Einfluß
des überhitzten Dampfes erhöht sich das Dampfvolumen ganz erheblich. Dadurch entweicht
durch die unteren Öffnungen des Behälters ständig Dampf. Das Eindringen von Luft wird
so mit Sicherheit verhindert. Wenn -eine nennenswerte Erhöhung des Dampfvolumens nicht
mehr eintritt, kann davon ausgegangen werden, daß der Wäsche die Feuchtigkeit bis
auf geringe Restbestandteile entzogen wurde. Der Behandlungsvorgang kann dann abgeschlossen
werden.
[0031] Durch eine entsprechende Fördereinrichtung kann die Wäsche von unten nach oben eingebracht
und mit einer solchen Geschwindigkeit durch die Behandlungskammer hindurchgeführt
werden, daß sich in den einzelnen Zonen eine hinreichend lange Verweilzeit ergibt.
Eine unerwünschte Rekontamination, wie sie bisher bei allen mit Luftanteilen arbeitenden
Verfahren auftritt, wird durch die alleinige Verwendung von Dampf vermieden. Wie bereits
erwähnt, ist ein vollständiges Verschließen des Behälters nach unten hierbei nicht
erforderlich.
[0032] Bei allen oben beschriebenen Verfahren ist eine Wärmerückgewinnung oder eine direkte
Weiterverwendung des Überschußdampfes, beispielsweise in Maschinen des Waschbereichs
(Waschmaschinen), möglich. Damit sind die Energiekosten relativ gering zu halten.
[0033] Eine wesentliche Beschleunigung des Verfahrensvorganges kann dadurch erreicht werden,
daß während des ersten Zeitabschnitts der Trockenphase die Überhitzungstemperatur
des Dampfes sehr hoch, beispielsweise mit 220 °C, gewählt wird. Solange genügend Restfeuchte
in der Wäsche vorhanden ist, steigt die Gewebetemperatur nicht über 100°C bei Normaldruck.
Gegen Ende der Trockenphase wird die Temperatur dann soweit abgesenkt, daß eine Wäscheschädigung
des Gewebes ausgeschlossen ist. Bereits weiter oben wurde dargelegt, woran das Ende
der Trocknungsphase zu erkennen ist.
[0034] Durch eine Wärmerückgewinnung ist nur noch die Energiemenge erforderlich, die während
der Aufheizphase der Wäsche benötigt wird, d. h. die Energie, mit der das Wäschegut
einschließlich des darin enthaltenen Wassers von der Ausgangstemperatur (Raumtemperatur)
auf die Endtemperatur der Aufheizphase (ca. 100 °C) erwärmt wird. Die danach in der
Trocknungsphase erforderliche Verdampfungsenergie bleibt im Überschußdampf latent
erhalten. Sie geht nicht verloren.
[0035] Wenn eine sofortige Wiederverwendung des Dampfes nicht möglich ist, kann dieser verdichtet
und bei entsprechender Wärmeisolation auch über längere Zeit gespeichert werden.
1. Verfahren zum Finishen und/oder Trocknen von Textilstücken, bei dem die folgenden
Verfahrensschritte vorgesehen sind :
a in einer ersten Phase werden die Textilstücke mit gesättigtem Dampf (Naßdampf) ohne
Luftbeimischungen beaufschlagt,
b in einer zweiten Phase werden die Textilstücke mit überhitztem Dampf ohne Luftbeimengungen
beaufschlagt.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur gleichzeitigen Desinfektion bzw. Sterilisation, dadurch
gekennzeichnet, daß die Textilstücke in der zweiten Phase (Trockungsphase) zwischen
20 und 5 Minuten bei einer Temperatur von ca. 105 bis 150 Grad Celsius behandelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im ersten Abschnitt
der zweiten Phase (Trocknungsphase) mit überhitztem Dampf von über 140 Grad Celsius
gearbeitet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verfahrensbeschleunigung
mit höheren Drücken gearbeitet wird.
1. A process for the finishing and/or drying of textile articles, in which the following
process steps are provided :
a in a first phase the textile articles are subjected to saturated steam (wet steam)
without admixtures of air;
b in a second phase the textile articles are subjected to superheated steam without
additions of air.
2. A process according to Claim 1 for simultaneous disinfection or sterilization,
characterized in that the textile articles are treated in the second phase (drying
phase) for between 20 and 5 minutes at a temperature of approximately 105 to 150 °C.
3. A process according to Claim 1 or 2, characterized in that in the first part of
the second phase (drying phase) the process is performed with superheated steam of
over 140 °C.
4. A process according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that in order
to accelerate the process it is performed at higher pressures.
1. Procédé de finissage et/ou de séchage de produits textiles se caractérisant par
deux phases successives :
a pendant la première phase, de la vapeur saturée (vapeur humide) sans adjonction
d'air est appliquée sur les produits textiles,
b pendant la seconde phase, de la vapeur surchauffée sans adjonction d'air est appliquée
sur les produits textiles.
2. Procédé selon la revendication 1 permettant simultanément la désinfection, respectivement
la stérilisation simultanée, caractérisé en ce que pendant la seconde phase (phase
de séchage), les produits textiles sont traités entre 20 et 5 minutes à une température
d'environ 105° à 150° Celsius.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que pendant la
première partie de la seconde phase (phase de séchage), le travail est effectué avec
de la vapeur surchauffée de plus de 140° Celsius.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3 caractérisé en ce que en vue de l'accélération
du processus, le travail est effectué avec de plus grandes pressions.