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EP 0 101 802 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
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Anmeldetag: 09.06.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F04B 15/02 |
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Vorrichtung zur Förderung von breiigen Massen, insbesondere Beton
Apparatus for delivering viscous materials, particularly concrete
Appareil pour le refoulement de matières épaisses, spécialement du béton
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR IT |
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Priorität: |
25.06.1982 DE 3223746 02.11.1982 DE 3240465
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.1984 Patentblatt 1984/10 |
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Anmelder: WIBAU Aktiengesellschaft |
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D-6466 Gründau-Rothenbergen (DE) |
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Erfinder: |
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- Wenzel, Heinz-Eckhardt
D-6490 Schlüchtern 1 (DE)
- Schwarz, Karl-Heinz
D-6492 Sterbfritz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munderich, Paul |
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Frankfurter Strasse 84 W-6466 Gründau-Rothenbergen W-6466 Gründau-Rothenbergen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Förderung von breiigen Massen, insbesondere
Beton, bestehend aus einer zweizylindrigen Pumpe in parallel gerichteter Anordnung,
wobei jeder Zylinder einen Kolben aufweist, der zum anderen Kolben gegenläufig antreibbar
ist, hierbei die Zylinder aus einem etwa trichterförmig abschließenden Aufgabebehälter
die Massen wechselweise über einen Rohrverteiler einer Druckleitung zuführen und der
Boden des trichterförmigen Bereichs des Aufgabebehälters durch eine mit zwei senkrechten
Öffnungen versehene ebene Steuerplatte gebildet ist, deren Öffnungen mit den Zylindern
der Pumpe in Verbindung stehen und durch das senkrecht aufstehende Verteilerrohr wechselweise
an die Druckleitung anschließbar sind, wobei das Verteilerrohr schwenkbar gelagert,
stufenförmig mit achsparallel ausgerichteten Endabschnitten ausgebildet und mit einer
Welle koaxial zu seiner Austrittsöffnung verbunden ist, wobei die Achsen der Welle
und der Austrittsöffnung des Verteilerrohres zu den Achsen der Öffnungen in der Steuerplatte
achsparallel - hierbei ein Dreieck mit zwei gleichen Schenkeln bildend - ausgerichtet
sind, und wobei die Austrittsöffnung, d. h. das zur Druckleitung führende Ende des
Verteilerrohres, mittels einer Kupplung schwenkbar ist.
[0002] Eine solche Vorrichtung wird durch die DE-PS 21 04 191 ausgewiesen, wobei nach der
Zeichnung, Figur 1 bis 4, die Welle im Inneren des Behälters durch die Steuerplatte
führt und nach Anspruch 1 in axialer Richtung über eine Mutter verstellbar ist..
[0003] Die nach dieser Schrift zu lösende Aufgabe beinhaltet die Forderung, den Verteiler
derart auszubilden und anzuordnen, daß etwa auftretender Verschleiß mit vergleichsweise
geringem Aufwand von außen her ausgleichbar ist, um einen hohen Dichtigkeitsgrad zwischen
den betonführenden Öffnungen der abgrenzenden Platte des Aufgabebehälters'und dem
S-förmigen Verteilerrohr einstellen zu können. (S-Form = Stufenbogen).
[0004] Die ausgewiesene Konzeption der Durchführung der Schwenkwelle durch die den Behälter
nach unten abgrenzende ebene Steuerplatte befriedigt jedoch nicht.
[0005] Zum einen bedarf es einer sehr aufwendigen abdichtenden Lagerung bei der Durchführung,
die im Hinblick auf das Fördermedium Beton nicht ausreichend haltbar gestaltet werden
kann, da die mit dem Zementleim in die Dichtung eindringenden feinkörnigen Zuschlagstoffe
äußerst abrasiv sind, so daß die Dichtigkeit der Lagerung bereits nach kurzer Zeit
nicht mehr gegeben ist und zum anderen der damit verbundene Verlust, insbesondere
an Zementleim, den Beton ausmagert sowie zu einer ständigen Quelle der Verunreinigung
der Baustelle wird.
[0006] Eine Weiterbildung sieht vor, daß die Öffnungen in der Steuerplatte mit je einem
lösbar verbundenen Verschleißring versehen sind.
[0007] Des weiteren ist durch die DE-B-2 355 528, Figur 1, eine Pumpe bekannt, bei der,
wie in allen Ausführungsformen dieser Schrift, die Lagerung außerhalb des Aufgabebehälters
angeordnet ist, wobei davon ausgegangen wird, daß das Schwenkrohr oberhalb des Vorratsbehälters
an einem mit dem Pumpengestell verbundenen Bockrahmen gelagert ist.
[0008] Hieraus ist zu erkennen, daß die Problemstellung zwar bekannt ist, daß aber umgekehrt
durch diese Ausbildung nicht die 'durch den Anmeldegegenstand vorgeschlagene einfache
und wesentlich verschleißärmere Lösung nahegelegt wird.
[0009] Durch die DE-OS 30 03 247 wird eine einheitliche Abdeckung des Verschleißmaterials
über den gesamten Schwenkbereich des Verteilerrohres ausgewiesen.
[0010] Die Durchführung der Schwenkwelle weist gegenüber der zuvor genannten Druckschrift
keine Verbesserung aus.
[0011] Dies berücksichtigend ist es Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung nach der
eingangs beschriebenen Art zu nennen, bei der die Schwenkwelle so ausgebildet und
angeordnet ist, daß ein durch das zu fördernde Medium bedingter Verschleiß dieser
Welle sowie eine Baustellenverschmutzung durch austretende Feinstoffe, z. B. Zementleim,
nicht gegeben ist.
[0012] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß die Schwenkwelle außerhalb
auf einer Seite des Aufgabebehälters gelagert ist, und daß die Lagerung der Schwenkwelle
durch an der ihr zugerichteten Wandung des Aufgabebehälters angeordnete Lager oder
an einer dem Aufgabebehälterfest zugeordneten Tragkonstruktion erfolgt.
[0013] Durch diese Anordnung wird in Verbindung mit der Aussage des Gattungsbegriffes der
koaxialen Ausrichtung der Öffnungen in der Steuerplatte und des Eintrittsabschnittes
des Verteilerrohres und der koaxialen Ausrichtung des Austrittsabschnittes des Verteilerrohres
mit der Schwenkwelle bei achsparalleler Ausrichtung des Schwenkteiles des Schwenkrohres
und der Schwenkwelle erreicht.
[0014] Damit ist eine sichere Fixierung der Schwenkwelle und des Verteilerrohres zur Steuerplatte
gegeben.
[0015] Im Interesse eines unabhängigen Austausches, insbesondere bei nicht mehr nachstellbarem
Verschleiß des zur Steuerplatte gerichteten Endes des Verteilerrohres, ist vorgesehen,
daß eine lösbare Verbindung zwischen Verteilerrohr und der Schwenkwelle besteht.
[0016] Eine besondere Ausführungsform der Verbindung zwischen dem stufenförmig ausgebildeten
Verteilerrohr und der Schwenkwelle sieht vor, daß die Stufe des Verteilerrohres in
einem beliebigen Winkel zwischen dessen achsparallelen Endabschnitten verläuft und
die koaxiale Verbindung der Schwenkwelle mit der Austrittsöffnung des Verteilerrohres
durch eine an der Stufe angeordnete, etwa gleich zu deren Winkel gerichteten Flanschverbindung
erfolgt.
[0017] Desweiteren kann es fallweise zweckmäßig sein, daß mit dem Verteilerrohr eine Zwischenwelle
verbunden ist, der eine Hälfte der lösbaren Verbindung zugeordnet ist. Durch die mit
dem Verteilerrohr verbundene Zwischenwelle läßt sich die Zugänglichkeit der Verbindungsstelle
wesentlich verbessern, so daß die Montage und Demontage schnell durchgeführt werden
kann.
[0018] Es ist vorgesehen, daß die lösbare Verbindung eine Klauen- oder Flanschverbindung
oder eine Hülsenverbindung ist, wobei deren Paßfedernut oder Vielkeilwellen-Innenverzahnung
oder dgl. über die korrespondierend ausgebildete Schwenkwelle führbar ausgebildet
ist.
[0019] Die Verwendung einer Hülsenverbindung erlaubt eine relativ leichte koaxiale Verschiebung
und Einstellung des Verschiebemaßes zwischen Schwenkwelle und Zwischenwelle.
[0020] Um eine quasi kontinuierliche durch Vorspannung bedingte Anpassung des Schwenkrohres
entsprechend dem fortschreitenden Verschleiß an die Steuerplatte zu erreichen, ist
vorgesehen, daß die lösbare Verbindung zwischen dem Verteilerrohr bzw. der ihm verbundenen
Zwischenwelle oder die schwenkbare Kupplung zwischen Verteilerrohr und der Förderleitung
mit einer in Richtung zur Steuerplatte weisenden Federvorspannungseinrichtung ausgerüstet
ist.
[0021] Sowohl die angesprochene Hülsenverbindung zwischen Zwischenwelle und Schwenkwelle
als auch die axiale verschieb- und schwenkbare Kupplung zwischen Verteilerrohr und
Förderleitung lassen eine einfache Installation einer solchen Federvorspannungseinrichtung
zu.
[0022] Dadurch wird über lange Zeit eine gleichbleibende sichere Abdichtung zwischen dem
zur Steuerplatte gerichteten Ende des schwenkbaren Förderrohres und den in der Steuerplatte
vorgesehenen Öffnungen erreicht.
[0023] Die Federvorspannungseinrichtung kann sowohl die Anordnung von Spiralfedern, Tellerfedern
als auch die von Gummifedern beinhalten. Ebenso ist die Anwendung pneumatischer Federn
durchaus denkbar.
[0024] Unabhängig davon kann es zweckmäßig sein, daß in dem eintrittsseitigen Endabschnitt
des Verteilerrohres ein axial verschiebbarer Verschieißring federnd angeordnet ist.
[0025] Eine solche Ausbildung erlaubt die bereits beschriebene Festverbindung des Verteilerrohres
mit der Schwenkwelle über die an der Stufe vorgesehene Flanschverbindung, die in aller
Regel als Schrägflanschverbindung bezeichnet werden kann. Der Verschleißring wird
dabei durch zwei Tellerfedern abgestützt.
[0026] Zusammengefaßt ist zu bemerken, daß die vorgeschlagene Weiterbildung nicht nur die
Lösung der eingangs gestellten Aufgabe beinhaltet, sondern darüberhinaus auf einfache
Weise eine sichere Abdichtung zwischen Schwenkrohr und Steuerplatte bewirkt.
Anmerkung
[0027] Die Begriffe « Förderleitung und « Druckleitung » - die beide in der Literaur verwendet
werden - sind inhaltlich gleich zu werten.
[0028] Die Erfindung wird durch die beigefügte zeichnerische Darstellung der Vorrichtung
in beispielsweiser Ausführung näher erläutert.
Figur 1 zeigt in perspektivischer Ansicht den Gesamtaufbau.
Figur 2 zeigt ebenfalls in perspektivischer Darstellung die Anordnung der Schwenkwelle
außerhalb des Aufgabebehälters an einer nach außen gerichteten Wandung dieses Behälters.
Figur 3 zeigt die Ansicht A aus Figur 1, d. h. die Vorrichtung im Grundriß.
Figur 4 zeigt die direkte Anordnung der Schwenkwelle über eine Flanschverbindung an
der Stufe des Verteilerrohres.
Figur 5 zeigt die Anordnung des Verschleißringes in der Eintrittsöffnung des Verteilerrohres.
[0029] Der Aufgabebehälter 1 verjüngt sich nach unten etwa trichterförmig und ist durch
eine als Boden wirksame Steuerplatte 2 abgeschlossen, die ihrerseits zwei zu den Zylindern
2' und 2" führende Öffnungen 3' und 3" aufweist.
[0030] Zu den Öffnungen 3' und 3" ist das stufenförmig ausgebildete Verteilerrohr 3 wechselweise
mit . seinem zur Steuerplatte 2 gerichteten Ende verschwenkbar angeordnet, während
das zur Förderleitung 5 bis 7 weisende Ende in einer Kupplung 4 verschwenkbar und
in axialer Richtung verschiebbar gelagert ist.
[0031] Das Oberteil der Kupplung 4 ist dabei an dem Umlenkknie 5 fixiert ; das Umlenkknie
5 führt über den Förderrohranschluß 6 in das Förderrohr 7, wobei eines der Teile 5/6
mit dem Aufgabebehälter direkt oder indirekt - z. B. über das nicht gezeichnete Maschinengerüst
- fest verbunden ist.
[0032] Dem verschwenkbaren Verteilerrohr 3 ist in seinem zur Kupplung 4 gerichteten Endabschnitt
23' - das achsparallel zu dem zur Steuerplatte 2 verlaufende Endabschnitt 23 ausgerichtet
ist - koaxial die Schwenkwelle 11 über eine Zwischenwelle 11' verbunden.
[0033] Beide Teile sind über eine lösbare Verbindung 8 gekoppelt und die Schwenkwelle 11
in der ihr zugerichteten Wandung des Aufgabebehälters 1 in Lager 9 und 10 gelagert,
wobei das Lager 10 - zeichnerisch nicht dargestellt - in seinen inneren lichten Durchmessermaßen
gestuft und das korrespondierend ausgebildete Ende der Welle in bekannter Weise in
axialer Richtung nachstellbar ausgebildet ist.
[0034] Unabhängig von dieser bekannten Einstellmöglichkeit kann sowohl die Kupplung 4 als
auch die lösbare Verbindung 8 mit einer gegen die Steuerplatte 2 wirksam gerichteten
Federvorspannungseinrichtung ausgerüstet sein.
[0035] Eine praktisch gleich wirksame Anordnung kann in Verbindung mit dem Lager 10 und
dem nach unten gerichteten Ende der Schwenkwelle 11 getroffen werden. Die Zwischenwelle
11' ist mit einem Schwenkhebel 12 ausgerüstet, an dem der durch zwei Konsolen 14 angeordnete
Zylinder 13 gebildete Antrieb des schwenkbaren Verteilerrohres 3 angreift.
[0036] Die durch Figur 4 ausgewiesene Direktverbindung zwischen Verteilerrohr 3 und Schwenkwelle
11 erfolgt über den etwa parallel zur Achse der Stufe 23" des Verteilerrohres 3 an
der Stufe 23" befestigten Teil der Flanschverbindung 24.
[0037] In dem Endabschnitt 23 des Verteilerrohres 3 ist ein axial verschiebbarer Verschleißring
25 federnd angeordnet, wobei als Federelement - wie Figur 5 ausweist - zwei Tellerfedern
vorgesehen sind.
1. Vorrichtung zur Förderung von breiigen Massen, insbesondere Beton, bestehend aus
einer zweizylindrigen Pumpe in parallel gerichteter Anordnung, wobei jeder Zylinder
(2', 2") einen Kolben aufweist, der zum anderen Kolben gegenläufig antreibbar ist,
hierbei die Zylinder aus einem etwa trichterförmig abschließenden Aufgabebehälter
die Massen wechselweise über einen Rohrverteiler (3, 5) einer Druckleitung (7) zuführen
und der Boden des trichterförmigen Bereiches des Aufgabebehälters durch eine mit zwei
senkrechten Öffnungen versehene ebene Steuerplatte 2 gebildet ist, deren Öffnungen
mit den Zylindern der Pumpe in Verbindung stehen und durch das senkrecht aufstehende
Verteilerrohr (3) wechselweise an die Druckleitung anschließbar sind, wobei das Verteilerrohr
schwenkbar gelagert, stufenförmig mit achsparallel ausgerichteten Endabschnitten ausgebildet
und mit einer Welle (11) koaxial zu seiner Austrittsöffnung verbunden ist, wobei die
Achsen der Welle und der Austrittsöffnung des Verteilerrohres zu den Achsen der Öffnungen
in derSteuerplatte achsparallel - hierbei ein Dreick mit zwei gleichen Schenkeln bildend,
ausgerichtet sind, und wobei die Austrittsöffnung, d. h. das zur Druckleitung führende
Ende des Verteilerrohres, mittels einer Kupplung (4) schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkwelle (11) außerhalb auf einer Seite des Aufgabebehälters (1) gelagert
ist, und daß die Lagerung der Schwenkwelle (11) durch an der ihr zugerichteten Wandung
des Aufgabebehälters (1) angeordnete Lager (9 und 10) oder an einer dem Aufgabebehälter
(1) fest zugeordneten Tragkonstruktion erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine lösbare Verbindung
(8) zwischen Verteilerrohr (3) und der Schwenkwelle (11) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (23")
des Verteilerrohres (3) in einem beliebigen Winkel zwischen dessen achsparallelen
Endabschnitten (23, 23') verläuft und die koaxiale Verbindung der Schwenkwelle (11)
mit der Austrittsöffnung des Verteilerrohres (3) durch eine an der Stufe (23") angeordnete,
etwa gleich zu deren Winkel gerichtete Flanschverbindung (24) erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Verteilerrohr
(3) eine Zwischenwelle (11') verbunden ist, der eine Hälfte der lösbaren Verbindung
(8) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare
Verbindung (8) eine Flansch- oder Klauenverbindung oder eine Hülsenverbindung ist,
wobei deren Paßfedernut oder Vielkeilwellen-Innenverzahnung oder dgl. über die korrespondierend
ausgebildete Schwenkwelle (11) führbar ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare
Verbindung (8) zwischen dem Verteilerrohr (3) bzw. der ihm verbundenen Zwischenwelle
(11") oder die schwenkbare Kupplung (4) zwischen Verteilerrohr (3) und der Förderleitung
(3-5) mit einer in Richtung zur Steuerplatte (2) weisenden Federvorspannungseinrichtung
ausgerüstet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem eintrittsseitigen
Endabschnitt (23') des Verteilerrohres (3) ein axial verschiebbarer Verschleißring
(25) federnd angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschleißring (25)
durch zwei Tellerfedern (26) abgestützt ist.
1. An apparatus for delivering viscous materials, in particular concrete, comprising
a dual cylindrical pump disposed in parallel relationship, wherein each cylinder (2',
2") includes a piston actuable in a direction opposite the actuating direction of
the other piston, with the cylinders alternately feeding the materials from an input
container closed in approximately funnel-shaped manner, via a manifold (3, 5), to
a pressure line (7), and with the bottom of the funnel-shaped area of the input container
being formed by a planar control board (2) provided with two vertical apertures, wherein
the apertures thereof are in communication with the cylinders of the pump and, through
the vertically upright manifold (3) are capable of being alternately connected to
the pressure line, with the manifold being pivotally disposed, of step-type configuration
with end sections of axially parallel extension, and connected to a shaft (11) in
coaxial relationship to the outlet opening thereof, with the axes of the shaft and
the outlet opening of the manifold extending in axially parallel manner to the axes
of the openings in the control board, at the same time forming an iscosceles triangle,
and with the outlet opening, i. e. the end of the manifold leading to the pressure
line, being pivotable by means of a coupling (4), characterized in that the pivot
shaft (11) is disposed externally on one side of the input container (1), and that
the support of the pivot shaft (11) is effected by bearings (9 and 10) disposed on
the wall of the input container (1) facing the pivot shaft, or on a supporting structure
firmly associated with the input container (1).
2. An apparatus according to claim 1, characterized in that a detachable connection
(8) is established between the manifold (3) and the pivot shaft (11).
3. An apparatus according to claims 1 to 3, characterized in that step (23") of the
manifold (3) extends at any desired angle between the axially parallel end sections
(23, 23') thereof, and that the coaxial connection of the pivot shaft (11) to the
outlet opening of the manifold (3) is effected by a flange connection (24) provided
on step (23") at an approximately identical angle thereof.
4. An apparatus according to claim 3, characterized in that connected to the manifold
(3) is an intermediate shaft (11') associated to which is one half of the detachable
connection (8).
5. Apparatus according to claims 1 to 3 and 5, characterized in that the detachable
connection (8) constitutes a flange-type or claw-type connection or a sleeve connection,
wherein the key groove- or multiple splined shaft-type internal keying or the like
is guidable through the correspondingly formed pivot shaft (11).
6. An apparatus according to claims 1, 3, 5 and 6, characterized in that the detachable
connection (8) between the manifold (3) and the intermediate shaft (11') connected
thereto, respectively, or the pivotable coupling (4) between the-manifold (3) and
the delivery line (3-5) is furnished with a spring bias means pointing toward the
control board (2).
7. An apparatus according to claims 1 to 7, characterized in that an axially displaceable
anti-wear ring (25) is resiliently located in the inlet- sided end section (23') of
the manifold (3).
8. An apparatus according to claim 7, characterized in that the anti-wear ring (25)
is supported by two cup springs (26).
1. Appareil pour le refoulement de matières épaisses, spécialement du béton, comportant
une pompe à deux cylindres disposés en parallèle, chaque cylindre (2', 2") comportant
un piston à commander en sens opposé au sens de commande de l'autre piston, les cylindres
réciproquement alimentant les matières d'un récipient de chargement fermé à peu près
sous forme entonnoir par l'intermédiaire d'une claviature (3, 5) à une conduite forcée
(7) et le fond de la zone sous forme entonnoir du récipient de chargement étant formé
par une plaque de commande (2) plane pourvue de deux ouvertures verticales en communication
avec les cylindres de la pompe et réciproquement reliable à la conduite forcée par
l'intermédiaire de la claviature (3) en position verticale la claviature étant articulée,
formée en étage avec des sections extrêmes s'étendant dans une manière parallèle à
l'axe et reliée à un arbre (11) en sens coaxial à son ouverture de sortie, les axes
de l'arbre et de l'ouverture de sortie de la claviature s'étendant dans une manière
parallèle aux axes des ouvertures formées dans la plaque de commande en formant un
triangle isocèle, et l'ouverture de sortie, à savoir l'extrémité de la claviature
menant à la conduite forcée, étant articulée par l'intermédiaire d'un accouplement
(4), caractérisé en ce que l'arbre articulé (11) est disposé à l'extérieur sur un
côté du récipient de chargement (1), et que le logement de l'arbre articulé (11) s'effectue
par l'intermédiaire des paliers (9 et 10) prévus sur la paroi du récipient de chargement
(1) dirigé vers lui ou sur un appareil porteur fermement associé au récipient de chargement
(1).
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un raccordement (8) détachable
existe entre la claviature (3) et l'arbre articulé (11).
3. Appareil selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'étage (32") de
la claviature (3) s'étend sous un angle quelconque entre les sections extrêmes (23,
23') parallèle à l'axe de la claviature et que le raccordement coaxial de l'arbre
articulé (11) à l'ouverture de sortie de la claviature (3) s'effectue par l'intermédiaire
d'un raccord à bride (24) prévu à l'étage (23") à peu près dirigé sous le même angle.
4. Appareil selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un arbre intermédiaire
(11') est relié à la claviature (3), une moitié du raccordement (8) détachable étant
associé à l'arbre intermédiaire (11).
5. Appareil selon les revendications 1 à 3 et 5, caractérisé en ce que le raccordement
(8) détachable est un raccord à brides ou à griffes ou à douilles, l'engrenage intérieur
à rainure de clavetage ou à cales multiples et caetera étant formé dans une manière
conduisable à travers de l'arbre articulé (11) de formation correspondante.
6. Appareil selon les revendications 1, 3, 5 et 6, caractérisé en ce que le raccordement
(8) détachable entre la claviature (3) respectivement de l'arbre intermédiaire (11)
relié à la première ou l'accouplement (4) articulé entre la claviature (3) et la conduite
de refoulement (3-5) est muni d'un dispositif de serrage à ressort montrant vers la
plaque (2) de commande.
7. Appareil selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un anneau d'usure
(25) déplaçable axialement est disposé à ressorts dans la section extrême (23') à
côté d'entrée de la claviature (3).
8. Appareil selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'anneau d'usure (25)
est supporté par deux ressorts à disques (26).