(19)
(11) EP 0 101 854 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.10.1987  Patentblatt  1987/42

(21) Anmeldenummer: 83106805.1

(22) Anmeldetag:  11.07.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 5/52, A47F 5/03

(54)

Bodenaufsteller

Display stand

Support pour boîte d'étalage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 09.08.1982 DE 8222484 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.03.1984  Patentblatt  1984/10

(71) Anmelder: Schröter + Bake GmbH & Co. KG Werke für moderne Verpackung
D-8402 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • Matzke, Roland
    D-8402 Neutraubling (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Maximilianstrasse 58
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Bodenaufsteller nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Ein derartiger Bodenaufsteller ist aus der EP-A-54 884, insbesondere Figur 5, bekannt. Bei diesem bekannten Aufnahmebehälter hat der säulenförmige Sockel mit den zwei Seitenwänden, einer Vorderwand und einer Rückwand eine verhältnismäßig geringe Höhe. Die Seitenwände sind durch eine vertikale Gelenklinie in eine vordere und eine hintere Teilfläche aufgeteilt. An der Vorderwand und an der Rückwand sind an die Oberkanten über Gelenklinien jeweils anschließend Laschen angeordnet, die den Aufnahmebehälter in der aufgestellten Stellung tragen. Die an die Rückwand anschließende Lasche ist durch eine zur benachbarten Gelenklinie parallele Knicklinie in eine Zuglasche und eine an dem Boden des Aufnahmebehälters befestigte Endlasche unterteilt, wobei die Zuglasche und die Endlasche in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers flach am Boden des Aufnahmebehälters anliegen.

    [0003] Zum Zusammenfalten des Bodenaufstellers in seine Nichtgebrauchsstellung wird der Aufnahmebehälter auf einer Seite, die nicht mit der vorderen Lasche verbunden ist, angehoben, so daß er zusammen mit der vorderen Lasche um die Gelenklinie zwischen dieser und der Vorderwand schwenkt. Dabei wird die Gelenklinie zwischen der vorderen und hinteren Lasche nach oben gezogen, so daß die beiden Laschen einen immer spitzer werdenden Winkel miteinander bilden und dadurch die beiden Seitenwände des Sockels um ihre vertikalen Gelenklinien einwärts knicken, wobei sich der Abstand zwischen der Vorderwand und der Rückwand des Sockels stetig verringert. Am Ende dieses Vorgangs ist der Sockel zu einem flachen Paket zusammengefaltet.

    [0004] Das Aufstellen des Bodenaufstellers in Gebrauchsstellung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei ebenfalls die Verbindung der beiden Laschen untereinander den Vorgang nahezu automatisch ablaufen läßt, ohne daß dabei die bieden Seitenwände von Hand auseinandergefaltet werden müssen.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bodenaufsteller der angegebenen Art so auszubilden, daß eine bessere Präsentation der in dem Aufnahmebehälter angeordneten Gegenstände erreicht wird, indem der Aufnahmebehälter schräg an dem Bodenaufsteller angeordnet werden kann, ohne daß dabei aber die Unterstützung der Bestandteile des Sockels beim Aufstellen und beim Zusammenklappen beeinträchtigt werden soll.

    [0006] Diese Aufgabe wird bei einem Bodenaufsteller der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0007] Mit diesen Merkmalen wird bei dem erfindungsgemäßen Bodenaufsteller zunächst die Rückwand höher als die Vorderwand ausgebildet. In den beiden Seitenwänden des Sockels ist am oberen Ende jeweils ein Ausschnitt eingebracht, in den der Aufnahmebehälter in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers hineinragt. Dieser Ausschnitt nimmt den Aufnahmebehälter in der aufgestellten Stellung auf und stützt ihn an der Rückwand sowie zum Boden hin durch entsprechende, den Ausschnitt jeweils begrenzende Kanten ab. Beim Aufstellen des Bodenaufstellers wird die vordere Lasche um die vordere Gelenklinie in den Ausschnitt hineingebogen, so daß der Aufnahmebehälter dann über die Lasche, die dann in der aufgestellten Gebrauchsstellung in der durch die vorderen Kanten definierten Ebene liegt, zuverlässig gehalten und abgestützt wird. Durch die Schrägstellung erfahren die in dem Aufnahmebehälter sich befindenden Produkte eine wesentlich bessere Präsentation und damit auch eine bessere Verkaufsförderung. Der Bodenaufsteller läßt sich ohne Schwierigkeiten mit einer Hand in die Nichtgebrauchsstellung zusammenklappen; hierzu wird der Aufnahmebehälter in seinem oberen, freien Rand erfaßt und um die vordere Gelenklinie gekippt, wobei über den Boden des Aufnahmebehälters die Zuglasche mitgenommen wird, welche ihrerseits die Rückwand gegen die Vorderwand bewegt, so daß dann die beiden Seitenwände um die vertikalen Gelenklinien einwärts knicken.

    [0008] In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils die hintere Kante des Ausschnitts rechtwinkelig zur vorderen Kante ausgerichtet ist und daß in den beiden hinteren Kanten in der Nähe des Schnittpunktes mit den vorderen Kanten je eine im wesentlichen halbkreisförmige Aussparung zum Durchschwenken den Verbindungslinie zwischen Boden und Wand des Aufnahmebehälters eingearbeitet ist.

    [0009] Diese Ausgestaltung des Bodenaufstellers hat den Vorteil, daß der Behälter mit seiner Wand und seinem Boden auf den geraden Kanten der Ausschnitte aufliegt, so daß auch schwere Gegenstände aufgenommen werden können, ohne daß dabei der Sockel in seiner Gebrauchsstellung deformiert wird.

    [0010] Schließlich sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Rückwand und die damit verbundenen hinteren Teilflächen der beiden Seitenwände eine umlaufende, untere und eine dazu und zur Oberkante der Rückwand parallele, umlaufende, obere Biegelinie aufweisen, deren Abstand voneinander im wesentlichen der Höhe der mit der vorderen Lasche verbundenen Wand des Aufnahmebehälters entspricht, wobei in der zusammengeklappten Nichtgebrauchsstellung des Bodenaufstellers der Abstand der oberen Biegelinie von der Knicklinie zwischen Zuglasche und Endlasche im wesentlichen dem Abstand zwischen dieser Knicklinie und der Verbindungslinie zwischen Wand und Boden des Aufnahmebehälters entspricht.

    [0011] Diese Ausgestaltung eröffnet die Möglichkeit, den Sockel im zusammengefalteten Zustand so weit umzuklappen, daß er mit seinem freien Ende um die vordere Gelenklinie und um die untere Biegelinie auf die Öffnung des Aufnahmebehälters geklappt werden kann und diesen dadurch abdeckt. Wenn in diesem Zustand der auf die Öffnung des Aufnahmebehälters geklappte Teil des zusammengefalteten Sockels mit seinen Maßen der Länge und der Breite dieser Öffnung entspricht, ist ein mit vier Wänden versehener Aufnahmebehälter vollständig abgeschlossen. Dadurch kann ein Hersteller seine für die Präsentation oder den Verkauf bestimmten Waren in den Aufnahmebehälter füllen, der nach Umklappen des freien Teil des zusammengefalteten Sockels für den Versand an den Händler fertig ist.

    [0012] Die Neuerung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist.

    [0013] Es zeigen:

    Figur 1 eine perspektivische Vorderansicht eines Bodenaufstellers in seiner aufgestellten Gebrauchsstellung,

    Figur 2 den aufgestellten Bodenaufsteller in der Rückansicht,

    Figur 3 eine Seitenansicht des Bodenaufstellers beim Beginn des Zusammenklappens,

    Figur 4 eine perspektivische Darstellung des Sockels ohne Aufnahmebehälter zu Beginn des Zusammenklappens und

    Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Bodenaufstellers im zusammengeklappten Zustand.



    [0014] Wie die Figuren zeigen, besteht der Bodenaufsteller aus zwei Teilen, nämlich einem Sockel 10 und einem Aufnahmebehälter 12. Sowohl der Sockel 10 als auch der Aufnahmebehälter 12 sind aus einem einzigen Kartonzuschnitt gefaltet.

    [0015] Der im Ausführungsbeispiel quaderförmige Aufnahmebehälter 12 hat einen Boden 14, eine vordere Wand 16, eine Rückwand 18 und zwei Längswände 20.

    [0016] Der Sockel 10 ist im aufgestellten Gebrauchszustand säulenförmig und oben und unten offen. Er besteht aus zwei Seitenwänden 22, einer Vorderwand 24 und einer Rückwand 26, die im aufgestellten Zustand einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt des Sockels 10 bilden. Die beiden Seitenwände 22 sind durch je eine vertikale Gelenklinie 28 in eine vordere Teilfläche 30 und eine hintere Teilfläche 32 gleicher Breite, jedoch unterschiedlicher Höhe aufgeteilt. Den Figuren 3 und 4 ist ferner deutlich zu entnehmen, daß die Rückwand 26 höher als die Vorderwand 24 ist.

    [0017] Die Vorderwand 24 ist über eine Gelenklinie 34 mit einer vorderen Lasche 36 verbunden, während die Rückwand 26 über eine Gelenklinie 38 mit einer hinteren Lasche 40 verbunden ist. Die beiden Gelenklinien 34 und 38 verlaufen parallel zu einander. Die hintere Lasche 40 ist durch eine zu den beiden Gelenklinien 34 und 38 parallele Knicklinie 42 in eine zwischen Gelenklinie 38 und Knicklinie 42 liegende Zuglasche 44 und eine Endlasche 46 unterteilt.

    [0018] Wie vor allem Figur 3 zeigt, ist der Aufnahmebehälter 10 mit seiner vorderen Wand 16 an der vorderen Lasche 36 befestigt, während sein Boden 14 an der Endlasche 46 befestigt ist. Zur Befestigung sind die vordere Lasche 36 und die Endlasche 46 an den genannten Behälterteilen angeklebt. Die Befestigung der Endlasche 46 am Boden 14 des Aufnahmebehälters 12 erfolgt in einem solchen Bereich des Bodens 14, daß die hintere Lasche 40 in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers flach am Boden 14 anliegt und um ihre Gelenklinie 38 zur gegenüberliegenden, vorderen Lasche 36 hin abgewinkelt ist.

    [0019] Die beiden Seitenwände 22 des Sockels 10 weisen an ihren oberen Enden je einen Ausschnitt 48 auf, der in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers durch eine vordere, gerade Kante 50 und eine dazu rechtwinklige, hintere, gerade Kante 52 begrenzt ist. Die beiden vorderen Kanten 50, auf denen die vordere Wand 16 des Aufnahmebe, hälters 12 aufliegt, schneiden die Vorderwand 24 des Sockels 10 an ihrer Oberkante, während die beiden hinteren Kanten 52, auf denen der Boden 14 aufliegt, die Rückwand 26 des Sockels 10 an ihrer Oberkante schneiden.

    [0020] In die beiden hinteren Kanten 52 der Ausschnitte 48 ist in der Nähe des Schnittpunktes 54 mit den vorderen Kanten 50 je eine halbkreisförmige Aussparung 56 eingearbeitet. Wie Figur 3 zeigt, dient diese Aussparung 56 zum Durchschwenken der Verbindungslinie 58 zwischen Boden 14 und vorderer Wand 16 des Aufnahmebehälters 12.

    [0021] Die Rückwand 26 des Sockels 10 und die damit verbundenen, hinteren Teilflächen 32 weisen eine umlaufende, untere Biegelinie 60 und eine dazu und zur hinteren Gelenklinie 38 und damit der Oberkante der Rückwand 26 parallele, obere Biegelinie 62 auf. Der Abstand a der beiden Biegelinien 60 und 62 entspricht im wesentlichen der Höhe h der vorderen Wand 16 des Aufnahmebehälters 12. In der zusammengeklappten Nichtgebrauchsstellung des Bodenaufstellers entspricht außerdem der Abstand b + c der oberen Biegelinie 62 von der Knicklinie 42 zwischen Zuglasche 44 und Endlasche 46 im wesentlichen dem Abstand d zwischen dieser Knicklinie 42 und der Verbindungslinie 58 zwischen vorderer Wand 16 und Boden 14 des Aufnahmebehälters 12; das Maß b ist der Abstand zwischen der oberen Biegelinie 42 und der hinteren Gelenklinie 38, während das Maß c der Abstand der hinteren Gelenklinie 48 von der Knicklinie 42 ist.


    Ansprüche

    1. Bodenaufsteller aus Faltmaterial wie Karton oder dergleichen, welcher aus einer aufgestellten Gebrauchsstellung in eine zusammengeklappte Nichtgebrauchsstellung und umgekehrt klapp-und faltbar ausgebildet ist und einen Aufnahmebehälter (12) mit einem Boden und mindestens einer Wand aufweist, der auf einem säulenförmigen Sockel (10) mit zwei Seitenwänden (22), einer Vorderwand (24) und einer Rückwand (26) angeordnet ist, von denen jede Seitenwand (22) durch eine vertikale Gelenkiinie (28) in eine vordere (30) und eine hintere (32) Teilfläche aufgeteilt ist und die Vorderwand sowie die Rückwand über eine vordere (34), die Oberkante der Vorderwand (24) bildende bzw. eine hintere (38) Gelenklinie mit einer vorderen (36) bzw. hinteren (40), den Aufnahmebehälter tragenden Lasche verbunden sind, wobei die hintere Lasche durch eine zur benachbarten Gelenklinie parallele Knicklinie in eine Zuglasche (44) und eine an dem Boden des Aufnahmebehälters befestigten Endlasche (46) unterteilt ist, wobei die Zuglasche und die Endlasche in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers flach am Boden (14) des Aufnahmebehälters anliegen und um ihre Gelenklinie (35) zur gegenüberliegenden, vorderen Lasche (36) hin abgewinkelt sind, und wobei die vordere Lasche (36) an der Wand (16) des Aufnahmebehälters befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (26) höher als die Vorderwand (24) ist, daß die beiden Seitenwände (22) des Sockels (10) an ihrem oberen Ende je einen Ausschnitt (48) aufweisen, in den der Aufnahmebehälter (12) in der aufgestellten Gebrauchsstellung des Bodenaufstellers hineinragt, welcher Ausschnitt (48) jeweils durch eine vordere Kante (50), auf der die Wand (16) des Aufnahmebehälters (12) aufliegt, und durch eine hintere Kante (52) begrenzt ist, auf der der Boden (14) des Aufnahmebehälters (12) zumindest teilweise aufliegt, wobei die beiden vorderen Kanten (50) die Vorderwand (24) an ihrer Oberkante (34) und die beiden hinteren Kanten (52) die Rückwand (26) an ihrer Oberkante (38) schneiden, und daß die vordere Lasche beim Aufstellen des Bodenaufstellers um die vordere Gelenklinie in den Ausschnitt hinein gebogen wird, so daß die Lasche in der aufgestellten Gebrauchsstellung in der durch die vordere Kanten (50) definierten Ebene liegt.
     
    2. Bodenaufsteller nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die hintere Kante (52) eines Ausschnitts (48) rechtwinklig zur vorderen Kante (50) ausgerichtet ist und daß in den beiden hinteren Kanten (52) in der Nähe des Schnittpunktes (54) mit den vorderen Kanten (50) je eine im wesentlichen halbkreisförmige Aussparung (56) zum Durchschwenken der Verbindungslinie (58) zwischen Boden (14) und Wand (16) des Aufnahmebehälters (12) eingearbeitet ist.
     
    3. Bodenaufsteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (26) und die damit verbundenen, hinteren Teilflächen (32) der beiden Seitenwände (22) eine umlaufende, untere (60) und eine dazu und zur Oberkante der Rückwand (26) parallele, umlaufende, obere (62) Biegelinie aufweisen, deren Abstand (a) voneinander im wesentlichen der Höhe (h) der mit der vorderen Lasche (36) verbundenen Wand (16) des Aufnahmebehälters (12) entspricht, wobei in der zusammengeklappten Nichtgebrauchsstellung des Bodenaufstellers der Abstand (b + c) der oberen Biegelinie (62) von der Knicklinie (42) zwischen Zuglasche (44) und Endlasche (46) im wesentlichen dem Abstand (d) zwischen dieser Knicklinie (42) und der Verbindungslinie (58) zwischen Wand (16) und Boden (14) des Aufnahmebehälters (12) entspricht.
     


    Claims

    1. A floorstand or folded material such as cardboard or the like, which is made to be able to hingt and fold out or an erected position or use into a hinged-together position or non-use and vice versa and exhibits a receptacle (12) which has a bottom and at least one wall and which is arranged on a base (10) in the form of a column having two sidewalls (22), one front wall (24) and one rear wall (26), each sidewall (22) of which is sub-divided by a vertical hingeline (28) into one front (30) and one rear (32) partial area and the front wall as well as the rear wall are connected via a front hingeline (34) forming the top edge of the front wall (24) or respectively a rear hingeline (38) to a front flap (36) or respectively a rear flap (40) carrying the receptacle, the rear flap being sub-divided by a crease parallel with the adjacent hingeline into a pull-flap (44) and an end-flap (46) fastened to the bottom of the receptacle, the pull-flap and the end-flap resting in the erected position of use flat against the bottom (14) of the receptacle and being angled about their hingeline (38) towards the opposite front flap (36), and the front flap (36) being fastened to the wall (16) of the receptacle,
    characterized in that
    the rear wall (26) is higher than the front wall (24), that the two sidewalls (22) of the base (10) exhibit each at the top end of it a cut-out (48) into which the receptacle (12) projects in the erected position of use of the floorstand, the said cut-out (48) being bounded respectively by a front edge (50) against which the wall (16) of the receptacle (12) rests, and by a rear edge (52) against which the bottom (14) of the receptacle (12) at least partially rests, the two front edges (50) intersecting the front wall (24) at its top edge (34) and the two rear edges (52) intersecting the rear wall (26) at its top edge (38), and that the front flap upon erection of the floorstand gets bent about the front hingeline into the cut-out so that the flap in the erected position of use lies in the plane defined by the front edges (50).
     
    2. A floorstand as in Claim 1, characterized in that each of the rear edges (52) of a cut-out (48) is aligned at right angles to the front edge (50) and that in the two rear edges (52) near the point of intersection (54) with the front edges (50) an essentially semicircular notch (56) is incorporated into each for the join (58) between the bottom (14) and the wall (16) of the receptacle (12) to swing through.
     
    3. A floorstand as in Claim 1 or 2, characterized in that the rear wall (26) and the rear partial areas (32) of the two sidewalls (22) connected to it exhibit a lower line of bend (60) running round and parallel with it and with the top edge of the rear wall (26) en upper line of bend (62) running round, the distance (a) apart of which corresponds essentially with the height (h) of that wall (16) of the receptacle (12) which is connected to the front flap (36) so that in the hinged-together position of non-use of the floorstand the distsnce (b + c) of the upper line of bend (62) from the crease (42) between the pull-flap (44) and the end-flap (46) corresponds essentially with the distance (d) between this crease (42) and the join (58) between the wall (16) and the bottom (14) of the receptacle (12).
     


    Revendications

    1. Emballage-présentoir en une matière pliable telle que carton ou analogues, qui est rabattable et pliable de façon à pouvoir être amené à partir d'une position érigée d'utilisation dans une position rabattue d'inutilisation et vice versa et comporte un récipient (12) qui, présentant un fond et au moins une paroi, peut être disposé sur un socle (10) en forme de colonne avec deux parois latérales (22), une paroi avant (24) et une paroi arrière (26), parmi lesquelles chaque paroi latérale (22) est divisée par une ligne d'articulation verticale (28) en une partie antérieure (30) et une partie postérieure (32), et la paroi avant ainsi que la paroi arrière sont reliées, par l'intermédiaire respectivement d'une ligne d'articulation avant (34) formant le bord supérieur de la paroi avant (24) et d'une ligne d'articulation arrière (38), respectivement à une attache antérieure (36) et à une attache postérieure (40) portant le récipient, l'attache postérieure étant divisée, par une ligne d'inflexion parallèle à la ligne d'articulation voisine, en une attache de traction (44) et une attache terminale (46) fixée au fond du récipient, de telle sorte que dans la position érigée d'utilisation de l'emballage-présentoir l'attache de traction et l'attache terminale prennent appui à plat contre le fond (14) du récipient et sont repliées autour de leur ligne d'articulation (38) en direction de l'attache antérieure (36) située en regard et que l'attache antérieure (36) est fixée à la paroi (16) du récipient, caractérisé en ce que la paroi arrière (26) est plus haute que la paroi avant (24), en ce que les deux parois latérales (22) du socle (10) présentent chacune à leur extrémité supérieure une découpure (48) où le récipient (12) pénètre dans la position érigée d'utilisation de l'emballage-présentoir, chaque découpure (48) étant limitée par un bord antérieur (50), sur lequel prend appui la paroi (16) du récipient (12), et par un bord postérieur (52) sur lequel prend appui au moins partiellement le fond (14) du récipient (12), de telle sorte que les deux bords antérieurs (50) coupent la paroi avant (24) au niveau de son bord supérieur (34) et les deux bords postérieurs (52) coupent la paroi arrière (26) au niveau de son bord supérieur (38), et en ce que lors de la mise en station debout de l'emballage-présentoir l'attache antérieure est repliée, autour de la ligne d'articulation avant, dans la découpure, de sorte que dans la position érigée d'utilisation l'attache se trouve dans le plan défini par les bords antérieurs (50).
     
    2. Emballage-présentoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque fois le bord postérieur (52) d'une découpure (48) est orienté à angle droit par rapport au bord antérieur (50) et en ce que dans chacun des deux bords postérieurs (52) est ménagé, à proximité de l'intersection (54) avec les bords antérieurs (50), un évidement sensiblement semi-circulaire (56) pour permettre à la ligne de liaison (58) entre le fond (14) et la paroi (16) du récipient (12) d'y passer en basculant.
     
    3. Emballage-présentoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi arrière (26) et les parties postérieures (32) dè's deux parois latérales (22), reliées à cette dernière, présentent une ligne de flexion inférieure continue (60) et une ligne de flexion supérieure continue (62) parallèle à celle inférieure et au bord supérieur de la paroi arrière (26), lignes de flexion dont l'espacement (a) correspond sensiblement à la hauteur (h) de la paroi (16) du récipient (12) reliée à l'attache antérieure (36), tandis que dans la position rabattue d'inutilisation de l'emballage-présentoir la distance (b + c) de la ligne de flexion supérieure (62) à la ligne d'inflexion (42), située entre l'attache de traction (44) et l'attache terminale (46), correspond sensiblement à la distance (d) entre cette ligne d'inflexion (42) et la ligne de liaison (56) entre la paroi (16) et le fond (14) du récipient (12).
     




    Zeichnung